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am 5. Januar 2013
Vorab gesagt, ich bin gar kein ausgesprochener SF-Fan, meine Lieblingsbücher gehören zu ganz anderen Genres.
David Brins Roman "Existenz" ist aber auch kein SF-Roman, wie ich sie bisher gelesen oder angelesen und weggelegt habe.

Neben einer realistischen Rückschau auf wahrscheinliche Szenarien und Entwicklungen, die wir im Laufe dieses Jahrhunderts erleben werden, wird der Leser mit teils philosophischen Überlegungen über die Frage nach dem Sinn der eigenen, individuellen Existenz unterhalten. Es istaber kein philosophisches Werk im klassischen Sinn.

Der Roman ist so vielschichtig wie die Zahl der Personen, die neben den Protagonisten eine wesentliche Rolle spielen, und das sind immerhin 10 Millarden Erdenbürger. Und fast groß ist auch die Spanne der durch den Roman angestoßenen
Überlegungen.

Ich danke David Brin für dieses Werk und meinem Sohn, dem es als DAS GEEIGNETE GESCHENK für mich erschien.
Dies Buch ist ein "Geschenk" an die Menschheit.
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am 14. April 2013
Brin hat in seinem Buch, ausgehend von einer nicht allzu positiv eingeschätzten Entwicklung der nächsten Jahrzehnte, eine technisch/wissenschaftlich mögliche Zukunftsvision geschrieben. Am Anfang geht es relativ langsam los, nachdem die Ausgangsposition aber klar ist, entwickelt die Handlung auch ihre Dynamik. Insgesamt betrachtet ein Buch, das einen nach dem Anfang nicht mehr losläßt. Zwar ist die Einschätzung der technischen Möglichkeiten (z.B. ein gewisser Widerspruch zwischen der "Sonden-" und "Roboterphase" in der Entwicklung der Galaxis) sicher nicht immer akkurat, kann aber trotzdem als insgesamt richtig eingestuft werden. Kein actionlastiges Buch, aber eines mit einer beeindruckenden Zukunftsversion!
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am 11. Dezember 2012
Der Author hat ein interessantes Thema aufgegriffen, und eine im wesentlichen "runde" Geschichte draus gemacht ... soweit so gut. Zu einem "klasse Buch" fehlt aber ein wenig. Die einzelnen Handlungsstränge sind, gerade zu Beginn des Buchs, wenig oder gar nicht erkennbar miteinander verwoben. Das macht das erste Drittel etwas zäh. Der Mittelteil läuft flüssig und spannend dahin. Das Ende wirkt etwas aufgesetzt und gekünstelt. Um 150-200 Seiten gestrafft, und um zumindest einen der parallelen Handlungsstränge erleichtert, wäre es ein "klasse Buch".
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am 10. Februar 2014
Ich empfehle das Buch jedem SF-Leser, der mal neue Ansätze und Ideen zum Thema "verbreitet sich intelligentes Leben im Universum und wenn ja, wie eigentlich?" lesen will.
Sehr schöne, neue Gedanken zu diesem uralten Problem. Habe mich amüsiert und gefreut. Auch über die kleinen Nebenbei-Geschichten aus der Zukunft der Erde. Wunderbar auch die Versuche der Menschen, mit den vermuteten, stillen Beobachtern in Kontakt zu treten.
Einen Punkt Abzug gibt es von mir, weil das Buch sich wiederholt und gut ein Drittel kürzer sein könnte, ohne Inhalt zu verlieren.
Trotzdem: lesen!
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am 29. Januar 2013
In den 80er Jahren hat ein Radioastronom ein seltsames Signal über seine Station empfangen, das berühmte Wow!- Signal. Das ist tatsächlich passiert und u. a. nachzulesen z.B. in Wikipedia. Viel ist seitdem über dieses Signal spekuliert worden. Ist es wirklich echt und kommt aus dem All? Und wenn ja, zeugt es von intelligentem Leben? Aber was hat das mit diesem Roman zu tun? Nun, zunächst anscheinend nicht sehr viel, David Brin geht vielmehr der Frage nach, welche Zukunft unsere (gesellschaftliche) Existenz erwartet in einer Welt, die sich nicht nur geographisch/politisch/umweltbezogen ändert, sondern sich teilweise auch physikalisch/technisch/biologisch wandelt. FB, Twitter und Google hoch 10, gewissermaßen, mit all den schon heute wohlbekannten Effekten des informational overflows. Reales Leben wird immer mehr ununterscheidbar von virtuellem Leben. Scheinbare Informationsfreiheit geriert zusehends zu Informationschaos. Halbwahrheiten werden zu unumstößlichen Gewissheiten und die Bereitschaft zu hysterischen Überreaktionen ist noch stärker ausgeprägt als dies bereits schon heute der Fall ist. Der Transhumanismus scheint sich abzuzeichnen. Menschen werden immer mehr "verbessert" durch Implantate und die Maschinen werden immer intelligenter und damit "menschlicher". In dieser Welt am Rande des Chaos und des Umsturzes platzt die Entdeckung künstlicher, intelligenter außerirdischer Botschafter, die in Kristallen zu Tausenden auf der Erde und im Sonnensystem auf ihre Entdeckung durch die Menschen gewartet haben. Und was sie zu sagen haben, stürzt die Menschheit erst recht in eine kollektive Krise. Kann es sein, dass technische Zivilisationen auf Dauer keine Zukunft haben? Finden wir deshalb keinen Kontakt zu anderen Zivilisationen, weil die schon lange tot sind? Wie gefährlich ist es eigentlich da draußen in der Galaxis? Sollten wir nicht eher vorsichtig sein in unserem Wunsch nach Kontakt?
David Brin hat ein sehr komplexes Buch geschrieben. Ein wahrhaft meisterliches Buch, wie ich meine. Hochinteressant in der Fragestellung und angesichts von Seti und anderen noch kommunikativeren Versuchen mit dem Universum in Kontakt zu treten, höchst aktuell. David Brin bietet hierzu einiges an ergänzender Information auf seiner Website an. Zu diesem Thema gab es auch vor nicht allzu langer Zeit auf den Seiten von Telepolis des Heise Verlags einen sehr gut geschriebenen und recherchierten Artikel.
Literarisch, trotz wie gewohnt guter Übersetzung durch Andreas Brandhorst, ist Brin an diesem Projekt eher gescheitert. Dies erklärt auch, warum viele schon nach den ersten 100/150 Seiten aufgegeben haben. Aber dennoch: Durchhalten und weiterlesen. Die Belohnung sind Gedankengänge und Überlegungen, die den Leser faszinieren und nachhaltig zu denken geben. Und ist das nicht etwas, was wir von einem guten Buch erwarten?
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am 25. Januar 2014
Tja, was wäre wenn. Auf der Erde stellt sich eine durchaus normale Reaktion (Neid, Missgunst, Versuch der Vorteilnahme) aufgrund der Funde ein. Toll aufgebaut. Leider ein etwas schwaches Ende. Was aber normal ist, denn über das unvorstellbare schreiben bedeutet es vorstellbar zu machen. Dann ist aber auch die Überraschung weg.
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am 9. Juni 2013
Mit knapp 900 Seiten in relativ kleiner Schrift ist "Existenz" von David Brin ein echter Ziegelstein. Und entsprechend sperrig präsentiert er sich dem Leser. Viele Handlungsstränge werden parallel geknüpft, und über viele hundert Seiten gibt es kaum einen erkennbaren Zusammenhang zwischen ihnen. Zudem hat man das Gefühl, dass der Übersetzer erst einmal warm werden musste: anfangs holpert die Sprache böse vor sich hin. Ein Beispiel ist der Begriff "Furchtbartag". Leider liegt mir das Original nicht vor - daher weiß ich nicht, ob ich dem Übersetzer Unrecht tue. Ich hätte den Furchtbartag wohl lieber unübersetzt gelassen, als so ein Wortmonstrum zu schaffen. Aber das gibt sich im Laufe des Buchs; vielleicht gewöhnt man sich auch einfach an den Stil.

Was wie eine postapokalyptische Gesellschaftsstudie beginnt, wird nach längerer Anlaufphase zu einer atemberaubenden Space Opera. Bemerkenswert dabei ist, dass der Autor hierfür nicht die Grundlagen der heutigen Physik - insbesondere der speziellen Relativitätstheorie - verlassen muss. Die meisten der Handlungsstränge werden zu einem Finale verflochten, das zwar befriedigend ist, aber auch etwas Raum für eine eventuelle Fortsetzung lässt. Dabei bleibt auch manches unerledigt liegen; möglicherweise hat der Autor einfach die Übersicht über alle losen Enden verloren. Oder ein Lektor hat etwas zu viel weggekürzt.

Trotz der erwähnten kleinen Mängel ist dies ein Muss für Freunde gut ausgedachter, tiefgründiger recherchierter und moderner Science Fiction. Wer es schafft, sich durch die ersten 300 Seiten zu kämpfen, wird reich belohnt.
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am 25. August 2013
Diese 888 Seiten sind eher eine philosophisch - existenzielle Abhandlung als ein Roman. Natürlich wird hier auch eine Geschichte erzählt, die aber durch die vielen Aufsätze in den Hintergrund tritt. Das Buch wird teilweise sogar spannend und obwohl ich eigentlich keine Abhandlungen mag, konnte ich es nicht weglegen. Es sind ein paar höchst interessante Gedankengänge dabei, für die allein sich dieses Buch schon lohnt. Anderes hingegen scheint recht abstrus und schwer nachvollziehbar.
Ich hab dem Buch nur 3 Sterne gegeben, weil ich eigentlich einen ROMAN erwartet hatte...der aber ziemlich zerrissen wird durch die Essays von David Brin. Bei einigen Ideen von ihm habe ich mich manchmal gefragt, warum wir da nicht eigentlich schon früher drauf gekommen sind.
Es ist für Sci-Fi-Fans durchaus lesenswert, nur sollte man vorher wissen, worauf man sich einlässt. Es wird manchmal recht langatmig.
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am 14. November 2012
gestern, heute, übermorgen, ...
Ein teilweise realitätsnaher Trip in die Gesellschaft der "nahen?" Zukunft.
Transhumanismus ist ein primäres Thema, sowie die gesellschaftlichen Entwicklungen die sich aus rasantem technischen Fortschritt und pyramidenartiger Verteilung ergeben. In diesem Umfeld erhalten wir Einsichten aus verschiedenen Perspektiven auf die Geschehnisse rund um den Kontakt zu Außerirdischen und den daraus resultierenden Beeinflussungen der Gesellschaft und des einzelnen. Erwähnenswert ist ebenfalls die positivistische Betrachtung einer möglichen Entwicklung der Menschheit.
Insgesamt ein vielschichtiges Buch, zwischen Wissenschaft und Philosophie.
m.E. sehr lesenswert
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am 11. Januar 2013
...und sehr gut geschrieben. Verschiedene Handlungsstränge werden geschickt verflochten. Wie geht die Menschheit mit der Nachricht aus dem Universum um? Ein dickes Buch mit gutem Inhalt - mehr davon!
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