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am 10. November 2012
Man merkt Video deluxe 2013 an, dass es ein "Abkömmling" der Profisoftware Video Pro X4 aus demselben Softwarehaus ist (obwohl es "historisch" gesehen Video deluxe zuerst gab, aber beide Produktlinien scheinen sich gegenseitig zu beeinflussen): Für den Heimanwender wurden in Video deluxe einfach die Dinge weggelassen, die für ihn ohnehin nicht sonderlich interessant sind, wie z. B. der Umgang mit Profi-Hardware oder Profi-Dateiformaten - anderes wurde ein wenig vereinfacht, etwa die Anzahl der Schaltflächen links neben den Spuren in der Timeline oder die Farbkorrektur.

Ansonsten verhält sich Video deluxe 2013 genauso wie Video Pro X4 und fühlt sich auch so an. (Ich habe einfach einmal die Testversion von Video Pro X4 zum Vergleich installiert.) Auch wenn man die Handbücher vergleicht, gibt es vom Funktionsumfang her zwischen diesen Programmen keine nennenswerten Unterschiede, die unbedingt für Heimanwender interessant wären.

Video deluxe 2013 profitiert damit unmittelbar von der Profisoftware Video Pro X4, was natürlich für die Software eine hervorragende Empfehlung und für den Anwender eine gewisse Sicherheit darstellt.

Zudem ist Video deluxe meines Erachtens auf dem Markt das am besten ausgestattete Videoschnittprogramm für Hobby-Anwender, die Software kann wirklich sehr viel und unterstützt den Anwender im Privatbereich, wie ich finde, optimal.

Hierfür also fünf Sterne.

Und nun die andere Seite der Medaille: ... wenn, ja WENN denn mal in Video deluxe 2013 alles so funktionieren würde, wie vorgesehen und im Handbuch beschrieben.

Und hier gilt, wie leider meiner Erfahrung nach für alle Magix-Software: Gut gedacht - schlecht gemacht! Im Klartext: schlampig programmiert. Beispiele: Oft hängt sich Video deluxe unter bestimmten "unglücklichen" aber unvorhersehbaren Umständen ganz einfach auf und kann dann nur noch mit Hilfe des Windows-Task-Managers "abgeschossen" werden. (Z. B. geschieht dies manchmal aber nicht immer, wenn ein zu trackendes Objekt ("an Video anheften") den Bildschirm verlässt.)

Andere Dinge funktionieren nicht wie vorgesehen oder sie funktionieren mal und mal nicht: Beispielsweise ist es ja gut durchdacht, dass man für einen externen Bild- und Sound-Editor in den Programmeinstellungen andere Programme wählen kann - wenn dies denn mal funktionieren würde: Aus der Timeline heraus Bilder mit Photoshop extern zu bearbeiten klappt, aber im Brennen-Bereich einen Menühintergrund oder ein Schaltflächenobjekt extern zu editieren klappt nicht - Photoshop öffnet sich zwar, aber es wird kein Bild eingelesen. Auch bei einem externen Soundeditor gibt es Schwierigkeiten, sogar beim hauseigenen Videoton Cleaning Lab oder gar dem brandneuen Audio Cleaning Lab 2013 (habe ich in der Testversion ausprobiert): Selbst wenn man nur auf "extern bearbeiten" klickt und den sich darauf öffnenden Editor dann einfach wieder komplett schließt, wird (bei Verwendung von Videoton Cleaning Lab) das Soundobjekt in Video deluxe anschließend unerklärlicherweise in der Lautstärke um 6db abgesenkt, bei Audio Cleaning Lab 2013 funktionert es zwar bis hierher, aber will man das Sound-Objekt ein zweites Mal bearbeiten, so geht dies nicht, weil man die Meldung bekommt, das Objekt werde bereits extern bearbeitet (obwohl Audio Cleaning Lab bereits geschlossen ist!). ... Hä?

Auch der Vorschau-Monitor bereitet Probleme: Mit dem Mausrad hinein- oder herauszoomen klappt einmal, dann wieder nicht. (Und: Nein, ich mache bei der Bedienung nichts falsch!) Was soll das?

Auch kann man z. B. bei Zoom- oder Kamerafahrten über Fotos oder Videos den Ausschnitt verschieben (und so z. B. per Keyframe-Animation einen Ken-Burns-Effekt erzeugen), und dieses Verschieben soll auch mit den Pfeiltasten klappen, aber auch dies klappt mal, dann wieder nicht.

Die Timeline-Darstellung verändert sich ebenfalls ganz plötzlich mal und bleibt ohne Vorschaubilder oder verschiebt sich oder der ganze Vorschaumonitor bleibt nach einer Aktion schwarz und sieht erst nach Zoom oder Strg-Doppelklick wieder normal aus, und und und.

All dies macht das Arbeiten mit Video deluxe unerfreulich und unproduktiv, denn man bewegt sich, wenn man in diesem Programm arbeitet, gleichsam ständig "auf Zehenspitzen": Man erwischt sich dabei, dass man alle 10 Sekunden abspeichert, weil man ja nie weiß, ob sich das Programm nicht im nächsten Moment ganz einfach aufhängt, man kontrolliert ständig, ob eine Aktion, die man gerade veranlasst hat, auch das vorgesehene Ergebnis gezeitigt hat und ob sich auch ja an anderer Stelle sonst nichts verändert hat. Das ist einfach nur nervig und macht die Arbeit mit dem Programm ermüdend und langwierig.

Leider ist genau dies im allgemeinen das Hauptproblem von Consumer-Software, und das ist bei Magix nicht anders als z. B. bei Nero: Statt endlich einmal stabile Versionen zu liefern und bekannte Fehler zu beheben oder "Baustellen" endlich einmal aufzuräumen und zu bereinigen, wird mit jeder neuen Version ein weiterer Feature-Zirkus veranstaltet und marketingmäßig, auf Deutsch gesagt, "eine neue Sau durchs Dorf getrieben", was sich dann auf den Webseiten der betreffenden Firmen immer ganz toll liest und wahnsinnig glamourös aufgemacht ist - dabei werden alte Fehler oft noch verschlimmbessert oder Features, die bisher immer enthalten waren, fehlen auf einmal oder funktionieren nicht mehr gut - und der zahlende Anwender ist stets der Dumme, da er als Gratis-Betatester dient. In der Agenturszene heißt so etwas "Bananen-Software": Reift beim Kunden! Mit anderen Worten: Außen hui, innen Pfui.

Anders ausgedrückt: Wann man nur ein wenig damit herumspielt, ist das Programm ok (heißt mit anderen Worten: für positive Beurteilungen durch die einschlägige Presse reicht's, denn die arbeiten ja nicht wirklich mit der Software, sondern gucken nur man kurz rein und schauen "was das so alles kann") - arbeitet man aber wirklich einmal ein Videoprojekt damit durch, dann fallen die oben genannten Fehlerchen und Fehler früher oder später sehr nervtötend auf und damit auch sehr ins Gewicht, da sie den Workflow ernsthaft behindern.

Dafür vergebe ich nur einen Stern, was dann im Durchschnitt drei Sterne ergibt.

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Hier eine kurze Ergänzung, da meine Rezension auf viel Zuspruch zu stoßen scheint (herzlichen Dank an alle!), nämlich ein kleines Plädoyer für Consumer-Videoschnittsoftware:

Ich bin, nach langem Ausprobieren der verschiedenen Videoschnittsoftwares, der Meinung: Wir (als "Hobbyfilmer" oder "Prosumer") *brauchen* Consumer-Videoschnittsoftware, da die Profisoftwares in diesem Bereich nicht nur sehr teuer sind, sondern auch im allgemeinen nicht völlig den von uns benötigen Funktionsumfang realisieren: Wir brauchen nun einmal oft Assistenten für die Nachvertonung, für das Audio Cleaning, für Reiserouten und nicht zuletzt auch für die Erstellung von DVDs mit Menüs.
Da liegt Magix also nach meiner Meinung absolut richtig mit dem Funktionsumfang von Video deluxe, dafür ist Video deluxe eben anscheinend unzuverlässig, langsam und -- relativ billig.

Wir haben also anscheinend zwei Alternativen:
(1.) Software, bei der das "Was" stimmt (der Funktionsumfang von Video deluxe), aber leider das "Wie" nicht (die Software ist unzuverlässig und langsam).
(2.) Software, bei der das "Wie" stimmt (sie ist schnell und zuverlässig), aber leider das "Was" nicht so ganz.

Was nützt, wie im Falle von Video deluxe, eine Software, deren Funktionsumfang optimal ist -- wenn dieser sozusagen nur "auf dem Papier" existiert?
Die Software ist, vom Funktionsumfang her gesehen, gut -- *optimal* wäre sie (als Ganzes gesehen) für Prosumer, wenn sie auch noch zuverlässig und schnell wäre.

*** Und jetzt sage ich etwas, womit ich mich vielleicht nicht gerade beliebt mache:
Ein solches Produkt, das auch noch schnell und zuverlässig wäre, *muss* ja nicht unbedingt in etwa 100 € "passen" (wie Magix zu denken scheint) -- für ein solches Produkt würde ich persönlich auch das Doppelte zahlen, *wenn* ich denn die Garantie hätte, dass es das, was es tun soll auch schnell und zuverlässig tut.

(Und das Produkt "Video Pro X" aus demselben Hause hilft hier leider in keiner Weise weiter, denn wie die Rezensionen dieser Software nur zu deutlich zeigen, leidet Video Pro X an genau denselben Problemen wie Video deluxe.)
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am 28. September 2012
Leider ist es auch hier wie fast immer, wenn eine Software neu herauskommt: Gegenüber der Vorgängerversion (MX, 2012, die übrigens am Ende sehr stabil lief) gibt es zahlreiche Verbesserungen, die ja auch alle toll sind, aber arbeitet man mal an einen großen Projekt und über mehrere Wochen, braucht man anfangs mit der neuen Version 2013 schon gute Nerven. Da hängt sich das Programm plötzlich auf, Titel verschieben sich in der Timeline an völlig falsche Stellen, in mp4 wird nicht oder nur durch "gutes Zureden" gerendet, Bildberuhigungsprogramme wie Mercalli 2 werden zwar aus Vorversionen wieder eingebunden, beim fertig gerenderten Produkt, sieht man aber keinerlei Bildberuhigung...etc.
Man sollte wohl immer 2-3 Monate ins Land ziehen lassen, bevor man ein größeres Projekt mit einer neuen Version startet, dann gab es nämlich meistens einige Patches, die die gröbsten Fehler wieder ausgeglichen haben. Das war immer so, das ist hier so und das wird wohl immer so sein - Warum eigentlich? Schade.
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am 5. Februar 2013
Inzwischen ist es klar, dass die Software im Brenn-/Encodierbereich eine Menge Fehler aufweist. Wer wie ich wegen der Unterstützung von Windows 8 auf 2013 umgestiegen ist, in meinem Fall von VDL 17, wird von Performance und Stabilität enttäuscht sein. Inzwischen bin ich wieder zurück auf Windows 7, wg. der Videobearbeitung aber auch wegen Windows 8 im Allgemeinen.
Beispiele für aktuelle Probleme.
* Brennen einer BluRay mit MPEG-2 Codec aus einem beliebigen neuen oder bestehenden Projekt heraus erzeugt *.m2ts Dateien ohne Tonspur. Ein Export in eine MPEG-2 Datei mit gleiche Parametern funktioniert klaglos.
* Brennen einer BluRay mit H.264 Codec funktoniert nicht, bricht mit bekannten Fehlern ab (siehe Forum). Es gibt einen (lästigen) Trick, den ein anderer User bereits im Forum beschrieben hat mit dem sich der Fehler umgehen lässt.
* Die Qualität der encodierten BluRay ist miserabel. Verbesserung durch Änderung der Encoder-Einstellungen sind nur minimal möglich bzw. bricht der Encodier-Vorgang häufig mit den neuen Einstellungen ab.
* Die BluRay Menüs funktionieren nicht. Ich arbeite mit Kapitelmenüs (Überspringe Hauptmenü). Die Thumbnails werden angezeigt, sind aber ohne Funktion für das Abspiele der Kapitel oder des ganzen Films.
* Unter Windows 8: Etwas komplexere Projekte ruckeln in der Timeline bei Verschieben des Abspielmarkers und bei der Vorschau so dass es schon eine Diashow ist.

Die Verbesserungen von 2013 im Vergleich zu 17 nur marginal. Aufgrund der mit 2013 eingeführten Bugs, der Ignoranz des Helpdesk und der Unmöglichkeit, mein Projekt zu Ende zu bringen rate ich von VDL 2013 ab. Es war für mich reine Geld- und eine enorme Zeitverschwendung.
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am 22. April 2013
Als langjähriger Magix-User (seit MVD 2008 benutze ich das Programm regelmäßig) habe ich damit einige - darunter auch recht große - Projekte bearbeitet, würde mich also nicht mehr als Anfänger beschreiben. 2013 war meine letzte Hoffnung auf ausgemerzte Bugs und ganz sicher mein letzter Versuch, MDV als Basis eines Projektes zu nutzen.

2013 in der Premium-Version läuft immer noch absolut instabil und unberechenbar. Beim Bearbeiten von einigen (stets unvorhersehbaren!!) Effekten stürzt das Programm ab, fährt neu hoch und hat viele Quellen vergessen - trotz sehr regelmäßigen und häufigen auto- und manuellen Zwischenspeicherns. Die Speicherorte der Video-Clips müssen per Hand neu definiert werden, auch wenn sie überhaupt nicht angefasst wurden. Etwa so, als ob man im Windows-Explorer eine verknüpfte Datei löscht und die Verknüpfung ins Nirvana greift. Nur das bei Magix die Dateien eben noch da liegen und manuell wieder angeklickt werden müssen. Bei mehreren dutzend Clips (und das nach JEDEM Absturz!!) eine echt nervige Arbeit. Alle üblichen Tricks (Speichern unter verschiedenen Dateinamen, Einlesen aller Bearbeitungsdateien in ein ganz neues Projekt, Defragmentieren der entsprechenden Platten etc...) fruchten nicht.

Auch der Export der Projekte ist immer noch katastrophal. Mal klappt es, mal nicht - natürlich unter völlig identischen Rahmenbedingungen. Einige Effekte werden beim Export zerstört, selbst wenn sie in der Magix-Vorschau korrekt dargestellt sind. Nach dem Mixdown sieht dann teilweise nicht nur das Video anders aus als in der Timeline (plötzlich andere Effekte oder gar keine Effekte mehr), manchmal wird auch die Projektdatei selbst verändert, wie von Geisterhand. Man weiß also nie, was sich gerade verändert und ist eigentlich permanent am Hoffen und Beten, dass sich "hinter den Kulissen" nichts unbemerkt ändert.

Manchmal lassen sich bestimmte Dinge umständlich wieder korrigieren (Löschen des Effektes, speichern, schließen, neu starten, neues Einlesen des Video-Clips, erneutes Anwenden des Effektes), manchmal aber auch nicht. In diesen Fällen muss auf den gewünschten Effekt oder manchmal auf einen ganzen Video-Clip (!!) verzichtet werden - und das geht natürlich überhaupt nicht. Da ist man als verzweifelter Nutzer dann irgendwann schon froh, wenn der Export immer an der gleichen Stelle abbricht, sodass man wenigstens den Zeitpunkt des Fehlers auf der Timeline bestimmen kann und die entsprechenden Effekte oder Teile des Videos einfach wieder löscht. Nicht so ganz im Sinne des Erfinders, wie ich finde.

Magix ist eine hochgepriesene Software für den Hobbyanwender, dass sich eigentlich sehr intuitiv und komfortabel bedienen ließe - wenn man nicht von einem Bug auf den nächsten treten würde. Wer mehr möchte als schlichte Blenden und einfache Titel ohne anspruchsvolle Effekte, wird von MVD (auch in der aktuellen Premium-Version) in den Wahnsinn getrieben und wünscht sich sehr bald eine komplexe und anspruchsvolle Profisoftware, die zwar deutlich teurer ist als Magix, dafür aber stabil und zuverlässig läuft. Genau danach werde ich mich jetzt nämlich umsehen. Nachdem der Magix-Support mir nicht mal auf meine Fragen geantwortet hat, haben die jetzt einen langjährigen Kunden weniger.

Wer schnitttechnisch nicht viel vor hat und dafür aber eine hohe Frustrationstoleranz und kein Problem damit hat, als Beta-Tester missbraucht zu werden (denn mehr ist die schlampig programmierte Software streng genommen nicht - und dafür ist sie wiederum zu teuer!), wird hier sehr vielleicht glücklich. Alle anderen, die schneiden und sich nicht ärgern wollen, sind mit MVD ganz schlecht beraten.
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am 9. März 2013
Ich benutze schon seit längerem die Magix VDL Reihe und habe mich zur Veröffentlichung dieser Version erneut zu einem Versionsupgrade verleiten lassen. Für mich war hierbei insbesondere die beworbene GPU basierende Geschwindigkeitssteigerung ein reizvolles Argument. Wie sich bei mir nun nach längerer Recherche aber herausgestellt hat, gibt es hier viele Einschränkungen, die dem unbedarften Käufer beim Lesen der Programmfeatures nicht direkt ins Auge springen dürften. Was hat es also mit der GPU Beschleunigung auf sich?

So wirbt VDL 2013 damit, dass der AVCHD Export mittels Cuda,OpenCL und QuickSync deutlich beschleunigt werden könnte. Was man aber erst umständlich auf den Hilfe-Seiten von Magix erfährt ist, dass Cuda und OpenCL nur bis zur Geforce GTX5XX und Radeon HD6XXX erfolgreich getestest wurde. Über die aktuelle GTX6XX und HD7XXX wird kein Wort verloren. Dabei war die HD7XXXX Radeon Serie zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von VDL 2013 bereits seit gut einem halben Jahr auf dem Markt und mittlerweile ist es sogar schon gut ein Jahr her. Dass die aktuelle Grafikkarten Version also für diese Funktion nicht supportet wird überrascht mich doch sehr.

Der Hintergrund hat sich mir dann erst nach einer Kontaktaufnahme mit Mainconcept erschlossen. Mainconcept stellt nämlich den Codec für den AVCHD Export in Magix VDL 2013 zur Verfügung. Dieser Codec würde dementsprechend auch nur Grafikkarten der bereits ausgemusterten GTX5XX und Radeon HD6XXX Serie unterstützen. Die Weiterentwicklung des Codecs sei hierbei gegenwärtig aber auch eingestellt worden und es bestehen derzeitig keine Pläne einen Support für aktuelle Grafikarten auch in Zukunft mittels OpenCL/Cuda anzubieten. Im Umkehrschluß heißt das auch, dass auch in Zukunft die AVCHD Export Funktion in MagixVDL nicht für aktuelle Grafikkarten mittels Cuda oder OpenCL angeboten werden kann.

Dies wurde mir dann schließlich auch vom Magix-Support bestätigt, man erwähnte hier aber auch gleich, dass im Vergleich zu Cuda&OpenCL Quick-Sync wesentlich effektiver sei und hier auch mit einer Weiterentwicklung zu rechnen sei. Nagut, das klingt doch nach einer echten Alternative ... ABER ... zu früh gefreut.

Als ich testweise meinen AVCHD Export mittels Quick-Sync ausführen lassen wollte, konnte ich nur meine alte Geforce 9600GT in den Exporteinstellungen anwählen, meine HD4000 IGPU meines Ivy-Bridge Prozessors wurde nicht von dem Programm erkannt. Auch hier mußte ich wieder über etwas Recherche auf den Hilfeseiten feststellen, dass Quick-Sync nur funktionert, wenn keine Grafikkarte im System verbaut ist :-/ Na toll, nach einer weiteren Anfrage beim Magix-Support bestätigte man mir diesen Punkt noch einmal und empfahl mir ggf. meinen Grafikkarten Treiber zu deinstallieren. Das wäre für mich aber nicht wirklich eine zumutbare Lösung. Ist Quick-Sync somit nur ein VDL Feature für Notebooks oder HTPCs, die nur auf eine IGPU setzen? Okay, nicht jeder Desktop-PC muß eine dedizierte Grafikkarte haben, aber wenn das die Erkenntnis ist, dass die GPU Bescgleunigung für den AVCHD Export in meinem Fall nur mittels veralteter Grafikkarten oder gänzlich ohne Grafikkarte funktioniert, finde ich das schon etwas enttäuschent und hätte sich mir so aus der Produktseite nicht erschlossen!

Ich habe in diesem Zusammenhang noch einen weiteren Test unternommen. Da mein Mainboard LucidLogix MVP unterstützt, welches einen Parallelbetrieb zwischen IGPU und GPU ermöglicht, bzw. auch die direkte Auswahl einer der beiden Komponenten, habe ich hierüber die vdl.exe eingebunden und konnte somit auch tatsächlich meine IGPU in Magix erkennen lassen. Leider läuft Magix dann aber sehr instabil, bzw. friert es schnell ein. Wenn Magix hier aber einen richtigen Support über LucidLogix verwirklichen würde, wäre das zumindest eine erste richtige praktikable Lösung, mit der man auf zeitgemäßen Systemen von der GPU Unterstützung von AVCHD-Exporten profitieren könnte, ohne hierbei größere Einschränkungen wie den Verzicht einer Grafikkarte machen zu müssen.

Erwähnenswert ist hierbei auch, dass Magix VDL auch eine GPU Unterstützung für eine schnelle Effektvorschau anbietet, die nach Aussage des Kundenservice tatsächlich nichts mit OpenCL und Cuda zu tun hat. Weiterhin heßt es, dass auch neuere Karten hierdurch unterstützt würden. Das ist natürlich erfreulich, inwiefern sich hier aber tatsächlich eine starke aktuelle Grafikkarte bemerkbar macht, frage ich mich trotzdem. In einem Erfahrungsbericht im Magix Forum schildert ein Nutzer, dass er keine wirklich nennenswerte Unterschiede im Vorschaurendering mit seiner Radeon HD 7850 feststellen konnte. Vielleicht alles auch eine Frage der Einstellungssache oder auch des Gesamtsystems? Es würde mich ja schon interessieren, wie hier die Erfahrung anderer Nutzer aussieht.

Komme ich zu meinem Fazit:

Ich gebe zu dass sich diese Rezension stark auf ein einzelnes Feature von Magix VDL beschränkt. Man kann jetzt darüber streiten, wie wichtig einem ein schneller AVCHD Export ist und inwiefern hier Magix eine Schuld trifft, dass die Implementation von Cuda,OpenCL über Dritthersteller wie Mainconcept nicht vorangetrieben wird. Für die mangelnde Umsetzung von Quick-Sync sehe ich hier aber durchaus noch Nachbesserungsmöglichkeiten für Magix.

Nachdem ich aber vor allem im Magixforum viele Berichte von Nutzern gelesen habe, die sich wundern warum Ihre aktuelle Grafikarte in VDL beim AVCHD Export zu Abstürzen führt, denke ich dass es sinnvoll ist, hier dem Kunden gegenüber klarer darzustellen, wo die Schwierigkeiten bei der Implementation von OpenCL und Cuda bestehen und welche Hardware supported wird UND welche nicht! Für das Produkt an sich, würde ich ja sonst durchaus die vollen 5 Sterne geben, da ich es vom Preisleistungsverhältnis und Leistungsumfang nach wie vor sehr gut finde. Magix könnte aber auch wesentlich deutlicher in seinen Produktinformationen darüber aufklären, welche Hardware unterstützt wird (und damit meine ich keine versteckte Hilfe-Seite, in der nicht einmal aktuelle Grafikkarten erwähnt werden)

Wegen dieser Informationspolitik hätte ich dem Produkt hier eigentlich nur 3 Sterne geben wollen. Fairerweise möchte ich aber auch berücksichtigen, dass Magix natürlich auch auf Dritte angewiesen ist und nur das anbieten kann, was es bekommt. Bevor man aber als Kunde enttäuscht feststellen muß, dass sein teuer zusammengestellter Videoschnitt-PC nicht uneinengschränkt von den Beschleunigungsfunktionen, wie Sie für VDL 2013 ja direkt beworben werden, profitieren kann, sollte man sich genau mit diesen Einschränkungen auseinander setzen. Ich hoffe dass hierzu diese bereits Rezension hilfreich ist.
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am 15. Dezember 2012
Vorweg: Ich werde zeitweise meine Rezension nachbearbeiten und verbessern.

Vorgeschichte: Ich habe viele viele Jahre mit Pinnacle Studio gearbeitet. Version von bis! Oder versucht zu arbeiten. Die crux an der Sache ist aber die, bei Studio wird dir eine enorm tolle Oberfläche verkauft, die aber leider, so zumindest bei mir immer zutreffend, auf einer dauerhaft fehlerbehafteten Engine arbeitet. Egal welche neue Version oder Patch rauskommt. Probleme dort wie da. Auch der Studio Support war niemals hilfreich. Das einzige was mir immer wieder nahegelegt wurde war, das ich meinen Rechner neu installieren muss. Oder wieder mal Studio einfach deinstallieren und wieder installieren soll... Nichts führte zum Erfolg oder zu einer Version mit der es letztlich Spaß machte zu arbeiten. Die schoben die Schuld immer auf meine Hardware oder Software. Solche Schwierigkeiten kennt Magix nicht.

Nachdem ich es satt hatte in Pinnacle zu investieren, stieg ich vor einem Jahr um auf Magix Video. Das fällt verdammt hart, wenn man die Benutzeroberfläche von Studio gewohnt ist.

Magix: Wenn man erst mal dahinter gestiegen ist wie Magix "denkt", hat man plötzlich erste positive Erfahrungen. Und die hat man bald, wenn man sich damit beschäftigt. Der Modus mit der Timeline (ich arbeite eigentlich nur so), ist voll genial. Wichtig dabei, wie bei allen Programmen, nicht verzagen, da man die Funktionszusammenhänge erst kennen muss, bevor man versteht was geschieht.

Man hat 99 Spuren die beliebig verwendbar sind. Wenn man beispielsweise in einer Spur 2 Videos hat, braucht man ein Objekt der beiden nur sachte über das andere schieben und macht somit automatisch einen Fade in/out Übergang. genial einfach.

Es ist immer die darunterliegende Spur, die die Spuren darüber überdeckt. Mega genial ist beispielsweise, da man die Objekte direkt per Pixeleingabe in der Größe anpassen kann. Also nicht wie in der aktuellen Studio Version 16 Beispielsweise, in der man NIRGENDWO eine Pixeleingabe machen kann, sondern nur Prozentuelle Angaben. In Magix kann ich meine Objekte sogar direkt im Vorschaufenster, bei Bedarf (Bearbeiten Button im Effekt drücken), in der Größe anpassen verschieben und so zum Beispiel auch meine Keyframes steuern. Ja - richtig gehört, direkt im Vorschaufenster, wenn man will.

Was in Magix auch Profimässiger ist: Ich kann die 3 Basisfenster des Programmes, abdocken vom Hauptfenster, und an eine beliebige Stellen auf meinen Monitoren schieben (Vorschaufenster, Timelinefenster, Effektfenster), und natürlich beliebig skalieren.

Ich kann hier nicht den gesamten Umfang von Magix beschreiben, würde ein Roman werden. deshalb noch 2 Kernpunkte: Technisch und Support. Wenn ich die technische Sicht beschreiben soll, sieht es so aus: „einwandfrei“. Auch Magix ist mir schon ein paar wenige male abgestürzt, wenn ich es gereizt habe. Aber dabei habe ich nichts verloren. Tolle Wiederherstellungsfunktion.

Jeder Export hat bisher reibungslos funktioniert. Startet immer und schnell, auch wenn ich nebenbei die Trialversion von Studio 16 startete. Magix macht nie Probleme am System. Ich hatte in der kurzen Zeit schon mehr Erfolge mit Magix, als in den davor erlebten 8 bis 10 Jahren je mit Pinnacle.

Dann noch ein paar Worte zum Support. Beim Exportieren von AVCHD, gab es mit bestimmten Material minimale Schwierigkeiten. Da konnte ich im erweitert Menü vom Codec die Hardwarebeschleunigung nicht deaktivieren, um 2-pass zu aktivieren. also habe ich Kontakt zum Support aufgenommen. Ich bekam ein paar Fragen zum Problem und nach einigem Hin und Her mit dem Support, haben sie das Problem gelöst und es wird in den nächsten Tagen ein Patch herauskommen, der das Problem behebt. Ich glaub ich Spinn total, so was habe ich mit Pinnacle niemals – im Sinne von NIE - erlebt. Postitives vom Support. Leute die Mega kompetent sind.

Bei Magix scheint also die Technische Abteilung hervorragend zu agieren. So soll es sein.

Etwas das mir nicht gefällt bei Magix (da ich von Studio gezeichnet bin): Ich habe mich noch nicht daran gewöhnt, die Effekte die einem Objekt zugeordnet sind, schwer wieder auffindbar sind. Bzw. einfach anders aufgebaut ist als bei Studio. Aber letztlich, und zwar immer wieder wenn ich was mit Magix mache, nachdem ich fertig bin, freue ich mich und weiß, ich habe mein Geld diesmal nicht vergeudet.

Fazit: Wenn man Ergebnisse will und auf exzellenten Support wert legt, ist man bei Magix bestens aufgehoben. Einschränkungen erleidet man nur wenn man Studio Umsteiger ist, und keine total einfache Bediener Maske mehr vorfindet. Hat man aber erst den Dreh raus, kann man Alles in gewisser Weise "professioneller Ebene", machen. Ich bereue den Kauf nicht, würde mir aber eine Verbesserung in der Effektübersicht wünschen.

Ergänzung: Das Forum zu Magix.info finde ich nicht gut. Da sind immer nur einige wenige Leute anwesend, auf dessen Meinung man angewiesen ist. Mit denen werde ich nicht „warm“. Da finde ich das allgemeine Forum [...]- da findet man alle Videoprogramme und hat es mit mehr Leuten zu tun, besser. Aber ein Forum ist ja immer nur so gut wie die Leute die sich da rum treiben.

Ideal sind auch die Fülle an Lernvideos zumMagix Programm. Zum einen professionelle, aber auch unmengen an Uservideos mit Tipps zu den ganzen Themen von Magix, auf YouTube.
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am 11. April 2013
Ich habe zuvor mit Programm Video deluxe 17 Hd gearbeitet. Dieses Programm lief ohne Abstürze und Probleme auf meinem Rechner (Windows Vista). Unter Windows 8 allerdings nicht Update fähig und funktionierte nicht. Also mußte das Nachfolgermodell angeblich Windows 8 fähig gekauft werden.
Leider läuft das Programm sehr instabil und stürzt beim Brennen dauernd ab. Das Programm ist nicht ausgereift. Viele Anwendungen sind abgespeckt oder funktionieren nur in abgespeckter Weise.
Der hohe Preis für die schlechte Ware ist auf keinen Fall gerechtfertigt.
Ich kann es nicht zum Kauf empfehlen.
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am 25. September 2012
Da ich bereits mit den Vorgängerversionen gearbeitet habe, hatte ich natürlich schon einige Jahre Erfahrung (VdL 2008 Premium) mit der Software. Was mich damals etwas störte, waren die gelegentlichen Programmabstürze. Vor 2 Wochen aber legte ich mir eine Sony HDR-CX305e zu. Jetzt war es erforderlich, mein Magix-Produkt auf den aktuellen Stand zu bringen, um für Full-HD und AVCHD gerüstet zu sein. Dann kam VdL 2013 auf den Markt und ich machte hier von dem sehr günstigen Upgrade-Recht als Magix-Kunde gebrauch und fragte beim Support von Magix nach, ob ich denn meine Version von 2008 auf die 2013 upgraden kann. Natürlich geht dies und so erstand ich die VdL 2013 Premium mit allen Zusatzprogrammen, die das Paket wirklich reizvoll machen für gerade mal 89 Euro (Magix Video deluxe 2013 Premium). Dies also als Tipp für alle schon registrierten Kunden bei Magix. Da kann man wirklich nochmals ordentlich Geld sparen.

Der erste Eindruck:

Die Installation geht wirklich flott und ist selbsterklärend. Dauerte auf meinem i7 2600 - System knapp 10 Minuten. Anschließend wird die Software über den beigelegten Registrierungsschlüssel als Vollversion freigeschaltet. Wichtig ist, dass man die Installations-DVD noch nicht entfernt. Die beigelegten Zusatzprogramme werden nämlich über die Programmoberfläche von VdL 2013 installiert. Man geht hier oben auf "Hilfe" und dann auf "Zusatzprogramme installieren". Dort findet man dann alle Programme, die VdL 2013 Premium noch beiliegen. Jetzt kann man diese einfach installieren und sie stehen ab sofort in der Software unter "Effekte" zur Verfügung. Welche Neuerungen VdL 2013 bietet, wurde ja hier schon in anderen Rezensionen angesprochen. Das will ich hier nicht noch einmal wiederholen. Erfreulich auch: ich hatte bisher keinen einzigen Programmabsturz mehr. Hier hat Magix wohl am deutlichsten zugelegt. Trotzdem schadet es nicht, seine Projekte ab und zu von Hand zu speichern - sicher ist sicher.

Wichtig war mit vor allem als Anwender die Bildqualität der fertigen Videos und die Schnelligkeit des Encodierens. Vorneweg gesagt - an die Encodiergeschwindigkeit von Sony Vegas kommt auch VdL 2013 nicht heran, jedoch geht dies jetzt deutlich schneller als noch in der Version 2008. Hier muss man sagen, dass Magix die Shadereinheiten der Grafikkarte nutzt und diese wohl etwas mehr bei NVIDIA - Grafikkarten als bei den AMD Radeons. Ich selbst habe eine AMD Radeon HD 7750 in meinem System verbaut, und erziele hier durchaus brauchbare Werte. Einige Übergangseffekte nutzen ebenfalls die Shadereinheiten der Grafikkarte. Es muss jedem klar sein, dass Full-HD Videobearbeitung enorme Ansprüche ans System stellt. Es wird immer wieder berichtet, dass VdL in der Vorschau vor dem Rendern ruckelt und so ein exakter Videoschnitt kaum möglich sei. Auf meinem System mit Intel i7 2600 (4x 3,4 Ghz), AMD Radeon HD 7750, 8GB PC1333 Arbeitsspeicher und 1,5 TB Festplatte stellte ich dieses Phänomen nicht fest. Hier kommt es also wirklich auf eine vernünftige Hardware an. Wer "nur" SD Videobearbeitung machen will, der sollte aber auch auf einem schon etwas älterem System keine Probleme haben. Ich habe gemerkt, dass auch das einfache Trennen der Ton- von der Videospur einen enormen Performance-Zuwachs brachte, gerade beim anschließenden Rendern. Auch hat man die Möglichkeit, die Vorschau bei den Einstellungen von Magix VdL 2013 auf "halbe Auflösung" zu stellen, was der Vorschau kaum einen Abbruch tut. Am Endergebnis ändert das nichts. Es wird die volle Auflösung gerendert und somit auch die gesamte Qualität beibehalten. Es geht hier wirklich nur um die Vorschau. Aber durch diese Einstellung sollte sich das ruckeln beim Schnitt deutlich nach unten schrauben, bzw. ganz verschwinden.

Beim Rendern müssen einige Codecs, die Magix verwendet, einmalig über die Programmoberfläche freigeschaltet werden (ohne Zusatzkosten). Da Magix-Produkte sehr beliebt sind und man die diversen Produkte fast überall schon gecrackt illegal downloaden kann, ist dies ein zusätzlicher Schutz, denn ohne die einmalige Online-Freischaltung der Codecs kann man diese logischerweise auch nicht benutzen und man ist sehr eingeschränkt in den Ausgabeformaten. Aber es ist wirklich nur ein Klick und fertig. Ich habe auch gelesen, dass verschiedene Anwender Probleme bei dem Import von mov-Dateien hatten. Es wird zwar darauf hingewiesen, jedoch hier nochmals für alle: Es muss der Quicktime-Player von Apple installiert werden, da dieser die benötigten Codecs beinhaltet. Anschließend ist ein Import von mov-Datein problemlos möglich. Man muss wissen, das Magix auch Lizenz-Gebühren für verschiedene Codecs bezahlen muss. Deshalb ist eben auch bei einigen Codecs diese einmalige Freischaltung nötig und ich bin der Meinung, dass man Softwarepiraterie nicht unbedingt unterstützen sollte, gerade wenn man ein Produkt oft nützt, weil es einfach gut ist. Deshalb ist für mich diese Vorgehensweise von Magix gerechtfertigt. Den einen Klick bringe ich gerade noch zusammen ;)

Die fertige Ausgabe ist bei gutem Quellmaterial absolut fantastisch. Ich nehme meine Videos in HDFX auf, was bei Sony die höchste Qualitätsstufe ist. Die Ausgabe habe ich bisher mit mp4 getestet und diese kann ich nun wirklich nicht mehr von einer professionellen Studioqualität unterscheiden. Hier arbeitet der verwendete Codec auf Höchstniveau. Da kommt im Moment keine andere Videoschnittsoftware zu diesem Preis hin. Was nützt mir ein schnelleres Rendering wie bei Sony Vegas, wenn anschließend die Qualität nicht stimmt? Das Gesamtpaket muss stimmen zwischen flottem Rendering und der Ausgabequalität und die stimmt bei VdL 2013.

Etwas schade finde ich jedoch, dass Magix den Button für die Autoschnitt-Funktion unten aus der Timeline-Leiste leider entfernt hat. Die Funktion gibt es zwar nach wie vor und sie ist jetzt sogar wirklich brauchbar, aber Magix hat diese Funktion etwas versteckt. Die automatische Videoschnittfunktion verbirgt sich unter oben bei "Bearbeiten / Assistenten / Fotoshowmaker" und da hat man zum Beispiel "Urlaub, Party, Weihnachten" und noch ein paar mehr. Einfach das unbearbeitete Rohmaterial in die Zeitleiste ziehen und Magix den Rest machen lassen. Das Video wird komplett vertont, geschnitten und mit Effekten, Titeln und Übergängen versehen. Gerade für Neueinsteiger eine interessante Sache, denn so lernt man die Möglichkeiten der Software sehr gut kennen und kann sich alle eingesetzten Effekte, Blenden, Titel usw. in der Timeline-Ansicht noch einmal ansehen und selbst ausprobieren. Ambitionierte Anwender verpöhnen zwar solche Funktionen, jedoch sollte man diese ruhig mal ausprobieren :)

Mein Fazit nach jetzt 2 Wochen mit Magix Video deluxe 2013 Premium:

Für mich hat sich der Umstieg auf alle Fälle gelohnt. Ich bin beeindruckt von den Möglichkeiten, die das Programm bietet. Bisher keinen einzigen Absturz mehr. Das freut mich persönlich am meisten. Die Ausgabequalität ist überragend, vorausgesetzt, man hat ein ebensolches Ausgangsmaterial. Mein Computer, obwohl "nur" Sandybridge, kommt mit den Anforderungen, die Full-HD an die Hardware stellt, gut zurecht und bei mir ruckelt auch nichts in der Vorschau. Die Zusatzprogramme sind der absolute Wahnsinn und damit spart man nochmals über 300 Euros mit der Premium - Version. Die Plus- Version kann zwar alles, was die Premium auch kann, jedoch muss man dort eben auf diese tolle und sinnvolle Zusatzsoftware verzichten und bei gerade einmal 20 Euro mehr, sollte die Wahl klar sein ;) Klare Kaufempfehlung!!!

Hier noch ein ganz spezieller Tipp von mir:

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Damit kann man sein Produkt noch weiter aufpeppen mit Effekten und guter Musik, die man auch ohne Gema-Gefahr einsetzen darf.
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am 25. Juli 2013
MAGIX Video deluxe 2013 Premium (Jubiläumsaktion inkl. Foto Manager MX Deluxe)

Heute erhalten und gleich ein bar Urlaubsaufnahmen als Test auf DVD in Qualität auf AVCHD gebrannt und als Ausgabe auf MPEG-4 gespeichert. Die Software lief nach der Installation ohne Absturz oder festfrieren. Die Aufnahmen habe ich mit einer Panasonic ( HDC-SD700 Full HD 1920 x 1080p ) schon vor zwei Jahren gemacht. Leider stürzte mein Pinnacle Studio 14 immer beim umschalten von Bearbeiten in den Brennmodus ab. Hier kam bei mir richtig Freude auf, dass Video Deluxe 2013 Premium stabil bis zur Fertigstellung des Filmes durch lief. Mein Core i7 2,8 GHz kam ganz schön ins schwitzen. Als Verstärkung habe ich mir vor kurzen eine neue G-Karte geleistet (Gigabyte Nvidia GTX 650 Ti, 2GB).
Mein Leistungsindex mit Windows 7, 32Bit und 4 Gigabyte Arbeitsspeicher ergab folgende Werte.
CPU 7,4
Grafik 7,5
Grafik (Spiele) 7,5
Die Qualität der DVD habe ich mir dann auch gleich auf meinem 52" LCD in Full HD angeschaut und bin begeistert. Gestochen scharfes Video und satter Sound.
Was Video Deluxe alles kann will ich hier nicht alles beschreiben, es ist auf jeden Fall sehr viel. Nach dem ersten Tag kann ich VDL jedenfalls empfehlen, ich hoffe es bleibt so. Bis bald.

Bei der Voreinstellung ist mir aufgefallen, dass hier bei PAL nur 1920 x 1080i 25FPS eingestellt werden kann und nicht 1080p.
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am 31. März 2014
In Folge von "Video deluxe 16 und 17HD" habe ich mich für die 2013-Version von MAGIX entschieden,
um "Kinderkrankheiten" der Ausgabe 2014 zu umgehen. Bisher eine sehr gute Entscheidung. Die
Software läuft stabil und mit einer deutlich gesteigerten Performance gegenüber den Vorgänger-
Versionen. Für mich eine entscheidende Anforderung, da ich überwiegend BluRay-Videos und Bild-
Shows bearbeite. Die Rechnerzeiten für die Encodierung sind erheblich verbessert.
Die Bedienoberfläche zeigt sich ebenfalls deutlich übersichtlicher durch farbliche Unterscheidungen
der Bild- Ton- und Textelemente.
Eine Software, die durch Perfektion und Vielseitigkeit Freude bereitet
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