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Kundenrezensionen

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am 13. Oktober 2012
Die Inszenierung von Jonathan Kent ist von der optische Ebene traditionalistisch und insofern das, was sehr viele Opernliebhaber vorziehen. Das singschauspielerische Konzept überzeugt restlos, ist atmosphärisch hautnah und involvierend.

Die singschauspielerische Besetzung ist insgesamt hervorragend, in den Schlüsselrollen vom "Stoff aus dem die Träume" sind."

Hervorragend Jonas Kaufmann als Cavaradossi, eine ungemein souveräne, packende Gestaltung, in allen Belangen ein sängerisches Ereignis. Seine Vittoria "Rufe" und seine Arien sind aus der Gourmetküche des Gesangs.
Auch Angela Georghiu als Tosca kann restlos überzeugen mit ihrem cremig, gleitenden Sopran mit einem Schuß Wärme. Eine nicht nur sängerisch gute Leistung sondern eine hautnahe, emotionale Verkörperung.
Dämonisch, ätzend, zynisch, brutal der Scarpia von Bryn Terfel, ein singschauspielerisches Ereignis, eine seiner stärksten Rollen.

Antonio Pappano dirigiert mit tieflotendem, emotional berührenden Zugriff.

Insgesamt ein Großereignis des Musiktheaters, das sich keiner entgehen lassen sollte.

Anmerkungen zu Jonas Kaufmann:
Bestimmte Presseverlautbarungen sowie kontroverse Diskussionen in Foren mit Begeisterung, aber auch schon bedenklich, rein affektiven Ablehnungen seines Timbres, seiner Stimme, veranlassen mich zu folgenden Anmerkungen.
Timbreaffinitäten sind extrem subjektiv und jeder kann das für sich auch unterschiedlich erleben, zu seinem Ergebnis kommen. Es ist also legitim sein Timbre nicht zu mögen, um das erst einmal klarzustellen.
Unsinnig sind immer wieder zu lesende Behauptungen von Einfärbung, Eindunkelung, Registerbrüchen und Pianimängeln.
Fakt ist aus solider fachlicher Perspektive:
Offenes und gedecktes Singen sind Fachtermini aus der Gesangspädagogik überwiegend deutscher Tradition.
Kaufmann singt in der Technik des gedeckten Singens. Merkmale sind ein tief gestellter Kehlkopf, Erweiterung des Vokaltraktes. Diese Technik hat Vorteile, aber auch die Auswirkung eines tendenziell gaumigeren Singens. Einige mögen das nicht. Sie bevorzugen das offene Singen. Kaufmann ist diesbezüglich aber auch keine Ausnahme in der Geschichte des Gesangs.
Das offene Singen bedingt, das der Kehlkopf steigt und zwar mit zunehmender Tonhöhe, die Stimme klingt heller.
Beide Ansätze sind bewußt technische Entscheidungen, hängen mit den individuellen anatomischen Gegebenheiten des Stimmapparats zusammen, haben aber nichts mit falsch oder richtig zu tun.
Den gleichen Ansatz gibt es auch in den italienischen Gesangschulen.
Von Registerbruch kann bei Kaufmann keine Rede sein, gerade seine Piani sind glänzend eingebunden und in dieser sängerischen Kultur sehr selten. Die Behauptungen von Registerbruch werden aus fachlich inkompetenter Ebene immer wieder multipliziert in die Welt gesetzt. So entstehen fachlich unsinnige, stereotype Phrasen,die sich in den Köpfen fixieren und dann als eigene Meinung dargestellt werden.
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am 17. März 2016
Die Oper „Tosca“ des italienischen Komponisten Giacomo Puccini zählt zu den ganz großen ihrer Gattung. In nur wenigen anderen Werken ist es dem Tonsetzer gelungen, in derart konzentrierter Weise seinen Hörer in den Bann zu ziehen. Nur zwei Stunden dauert das Stück; doch steckt es so voller Tiefgründigkeit und -sinnigkeit, dass es vollauf befriedigt – mehr als alle anderen Opern Puccinis.
Den Kern des Stückes bildet eigentlich ein politischer Konflikt, der den Hauptpersonen – auch den Antihelden – zum Verhängnis wird. Doch sind es in Wirklichkeit zutiefst menschliche Empfindungen – Hass, Liebe, Begehrlichkeit, Freundschaft – die die Figuren in den Untergang stürzen. Emotionalität spielt daher eine bedeutendere Rolle als Kalkül und Planung. Eine besondere Realisation erfährt in diesem Gefüge das Thema Macht.

Die vorliegende Inszenierung stammt von 2012 und erfreut sich bester Ton- und Bildqualität. Angela Gheorghiu mimt die Tosca, Jonas Kaufmann den Cavaradossi und Bryn Terfel den römischen Polzeichef Scarpia. Gesanglich mag diese Auswahl erste Wahl sein, doch sind Gheorghiu und Kaufmann sicherlich keine Idealbesetzung, indes den beiden ihr fortgeschrittenes Alter durchaus anzusehen ist, und dem Librettisten sicherlich keine Mitt- und Enddreißiger vorgeschwebt sein dürften.
Begleitet werden die farbig und nuanciert singenden Solisten vom Royal Opera Chorus und dem Orchestra of the Royal Opera House unter der Federführung des Opernspezialisten Antonio Pappano. Sein Dirigat ist charaktervoll, perlend und stetweg transparent. Musik und Gesang gehen eine eindrucksvolle, einnehmende Symbiose ein. Die Inszenierung an sich ist klassisch, aber schlicht. Auf unangebrachten Pomp wird verzichtet. Besonders gut gelungen ist die Beleuchtung der verschiedenen Bühnenbilder.

Fazit: Ein Meisterwerk der Operngeschichte in einer – in rein musikalischer Hinsicht – hervorragenden Interpretation! Die Besetzung der beiden Hauptrollen finde ich allerdings verfehlt.
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am 8. Oktober 2012
Jonas Kaufmann singt gerade (Oktober 2012) die Rolle des Cavaradossi wieder brilliant in München - sie ist ihm wie auf den Leib geschneidert. Er und Terfel und Gheorghiu - wirklich eine Traumbesetzung. Im Kino hatte ich die Gelegenheit, diese Vorstellung zu sehen - sie hat mich wieder neu für diese Oper und insbesondere Kaufmann/Terfel begeistert. Terfel: bedrohlich, Angst einfößend (selbst dem Zuschauer..), körperlich dominierend + gesanglich top. Kaufmann: Emotional glaubwürdig, mitreißend, brilliant singend. Natürlich wird nun auch die DVD gekauft...
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am 21. Oktober 2012
Die bisherigen Kritiken sind nahezu einhellig, und ich kann den Vorkritikern nur zustimmen.
Gesanglich sind Gheorghiu, Kaufmann und Terfel ausgezeichnet. Die Inszenierung ist schön konservativ. Also perfekt!
Man kann Kritik anbringen: Der Angelotti hat durchaus etwas im Gefängnis gelitten, wie man am Gesang merkt. Bei der konservativen Inszenierung passt das Aussehen von Terfel nicht. Er ist wie ein Rocker, der nach der Tour am bike kurz unter die Dusche gegangen ist - ein Baron sieht anders aus. Und Scarpia hat hier fast mehr Emotionen als der Cavaradossi. Und Pappano hat mich im Tempo nicht immer überzeugt. Aber das sind peanuts im Vergleich zum Gesamteindruck. Der ist durch und durch begeisternd. Eine DVD , auf die ich noch öfter zurückgreifen werde.
Ich finde den Cavaradossi als eine der besten Rollen von Kaufmann, den ich live in dieser Rolle und in französischen Rollen gesehen habe, und da war der Cavaradossi die beste live erlebte Rolle.
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am 20. April 2013
Drei Sänger mit großen Stimmen und viel schauspielerischem Talent machen diese DVD zum Erlebnis. Jonas Kaufmann gefällt mir hier viel besser, als in der Züricher Tosca. Seine Stimme mit dem wunderbaren dunklen Timbre bringt hier die Gefühle Cavaradossis sehr eindringlich rüber. Und ich finde, dass gerade diese tiefer liegende Tenorstimme mit Puccinis Musik so richtig zur Geltung kommt.
Begeistert bin ich von Bryn Terfel. Er ist ein durch und durch schurkischer, sadistischer, verderbter Scarpia. In seiner Mimik spiegelt sich die ganze Skala der Emotionen und sein voluminöser kraftvoller Bassbariton kann einem Schauer über den Rücken jagen. Und Angela Georghiu ist eine zarte, zerbrechliche Tosca, die erst durch Scarpia dazu getrieben wird, über sich hinaus zu wachsen und sogar fähig zu werden, einen Mord zu begehen. Allein wegen dieser drei Künstler lohnt es sich, sich diese DVD zu kaufen.
Aber auch die Nebenrollen sind wunderbar besetzt. So der Messner, der völlig genervt sich über jede Kleinigkeit aufregt und es nicht fertig bringt, seine Gier vor Cavaradossi zu verbergen. Spoletta, verschlagen und hinterhältig, eine gute Tenorstimme und ein guter Darsteller.
Alles in allem eine Aufführung, die sich wirklich lohnt, öfter anzusehen.
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am 13. November 2014
Angela Gheorghiu ist für mich unter anderem die beste Tosca der Gegenwart. Die wohl erregendste Stimme unseres Planeten. Mit Jonas Kaufmann haben wir in Deutschland wieder einen großartigen Tenor von Weltgeltung. Die Bandbreite seines Repertoires ist phänomenal. Als Cavaradossi kann er sein ganzes Können zeigen.Bryn Terfel singt einen Scarpia, der einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Unter der souveränen Leitung des großartigen Antonio Pappano entstand somit eine Tosca der Extraklasse.
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am 7. Januar 2013
Bin ja ein großer Fan dieser drei Protagonisten, auch wenn mir die Ausstattung etwas zu plüschig geraten ist und Bryn Terfel so zugerichtet wurde, dass man ihm nachts nicht hätte begegnen dürfen. Alle drei sind aber so gigantisch gute Singschauspieler, dass man keine Sekunde verpassen darf. Fast jeder Besuch mußte sich diese DVD "antun" ;-) und alle waren begeistert.
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am 9. August 2016
Habe leider die gleiche Besetzung an der Wiener Staatsoper in der letzten Saison verpaßt! Die DVD entschädigt mich dafür, die Aufzeichnung ist ein Hörgenuß!
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am 16. Januar 2017
Die Aufnahme ist sehens- und hörenswert; sie macht einfach Freude und man kann sie immer wieder gern hören. Puccini wie er sein sollte.
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am 1. November 2012
Gut gesungen, gut gespielt, gut inszeniert. Außerdem konsequent - die vielen wunderschönen Melodien, die Puccini auch hier eingestreut hat, werden nicht wie Rosinen extra hervorgehoben und genossen, sondern sind Teil des manchmal recht harten Ganzen. Die düstere Inszenierung passt zum düsteren Inhalt. (Ein paar unnötige Eigenheiten in der Inszenierung: warum geht das Erschießungskommando so langsam? Was soll der überdimensionale (Engels?-)Flügel am Himmel?)
Das, was nicht zusammenpasst, ist die Auffassung des Komponisten und die des Publikums. Der Komponist hat ein ernsthaftes Werk geschrieben, für das Publikum ist es Unterhaltung. Nach "Vissi d'arte" z.B., als Tosca verzweifelt auf der Bühne steht, wird hemmungslos geklatscht. Es ist eine Form von Gefühllosigkeit - wenn die Zuhörer sich halbwegs in die Situation der Hauptrolle hineinversetzen würden, wäre Klatschen undenkbar. Ist es der Fehler des Publikums, das nur prominente Sänger, hohe Töne und bekannte Stücke hören will? Oder liegt der Fehler gar beim Komponisten, der aus dem Blick verloren hat, dass Oper ursprünglich Unterhaltung ist? Aber das wäre ein Fehler, den viele Komponisten gemacht haben, denn nach Rossini, Bellini und Donizetti wird die Gattung Oper immer ernsthafter, immer realistischer. Aber Oper kann nicht realistisch sein - Menschen unterhalten sich nicht singend - deshalb sollte man es vielleicht gar nicht erst versuchen. Wahrscheinlich ist die alte Nummernoper, die erst gar nicht versucht hat, realistisch zu sein, der Gattung gemäßer, als die spätere durchkomponierte...
Aber das sind grundsätzliche Überlegungen, die man mit dem Komponisten bereden müsste, der allerdings schon lange tot ist.
Die DVD ist - wie gesagt - gut und empfehlenswert.
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