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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
165
3,9 von 5 Sternen
James Bond 007 - Im Geheimdienst Ihrer Majestät
Format: DVD|Ändern
Preis:5,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 28. Februar 2016
Ist zwar lt. diverser Foren etwas gekürzt, verfügt aber durchweg über die alte, gewohnte Synchro incl. "Man schnurpelt sich so durch". Ich ziehe auf jeden Fall diese Version vor und muß mich dann nicht über komplett neu synchronisierte Passagen ärgern, die auf anderen Veröffentlichungen zum Tragen kommen. Aber, das muss wie so oft, jeder für sich selbst entscheiden.
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am 30. Mai 2001
"Im Geheimdienst Ihrer Majestät" gehört zu den am meisten unterschätzten Bond-Filmen und ist auch gleichzeitig der unbekannteste. Kaum jemand kennt George Lazenby oder den Filmtitel. Tja,denen die ihn nicht kennen, entgeht einer der drei besten Filme der ganzen Serie - ich nenne ihn das "Schmuckstück" unter den 007-Movies. Denn dieser Film bietet etwas, was sonst kein anderer bietet: Ein Bond, der Gefühle zeigt, sich ernsthaft verliebt, sogar heiratet - und als einziger Film der Serie kein Happy-End. Dazu kommt ein prächtiges Bond-Flair, das den ganzen Film durchzieht: Die Schauplätze sind in Portugal an der Atlantikküste, in Bern und Mürren in der Schweiz. In Portugal bekommt Bond im Hotel das "Fürsten"-Appartement, spielt im Casino und fährt einen neuen Aston Martin. Wieder daheim in England kündigt er (!) seinen Job und besucht daraufhin M in dessen Privathaus, einer alten viktorianischen Villa. Das schönste Bond-Flair entwickelt der Film dann in der Schweiz, im winterlichen Mürren: herrlich der Hubschrauberflug zu Blofelds Alpenfestung "Piz Gloria", unterlegt mit der phänomenalen Musik von John Barry, herrlich allein schon die Namen der dortigen Bediensteten bzw. Gangster: Grunther, Irma Bunt, Dr. von Zahn, herrlich Bonds Auftritt im schottischen Kilt, herrlich die Gondel-Szene, herrlich die Skiverfolgungsjagd (auf die spacigen Skibrillen achten!) und die Flucht durch Mürren und Grindelwald. Dann Szenen, die es vorher und nachher nie wieder gab bei Bond: Er macht Tracy, der einzigen Frau, die er jemals wirklich liebte, einen Heiratsantrag, man sieht romantische Szenen mit dem wunderbaren "We have all the time in the world", von Louis Armstrong gesungen. Ungewohnt (aber sehr wohltuend) ist auch, dass Regiesseur Peter Hunt fast völlig auf technisches Spielzeug verzichtete. Nur in einer Szene benutzt Bond ein tragbares Tresorknack- und Kopiergerät, leider wurde diese spannende Szene für die deutsche Version herausgeschnitten. Toll auch die Mode in diesem Film: Wer hat Bond schon mit orangenem Hemd oder rosa Krawatten gesehen, oder Gangster mit lila Schlips? Besonders muss auch noch auf die Musik von John Barry hingewiesen werden, die die beste der ganzen Serie ist. Also: Ihr habt es wohl gemerkt, hier schrieb ein enthusiastischer Bond- und "Im Geheimdienst Ihrer Majestät"-Fan. Wer dieses Highlight der Serie, in meinen Augen nach "Goldfinger" und "Liebesgrüsse aus Moskau" der drittbeste Bond-Film überhaupt, nicht mag oder nicht kennt - selber schuld.
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am 20. Januar 2016
Story (5)
Bond ist auf der Suche nach dem Bösewicht Blofeld. In Portugal trifft er auf eine geheimnisvolle Frau, die sich als Contessa Teresa di Vincenzo entpuppt, Tochter eines portugiesischen Mafioso. James und „Tracy“ kommen sich näher, die traute Zweisamkeit ist aber nicht von langer Dauer.
Nachdem Bond einen wichtigen Hinweis zu Blofeld erhält, macht er sich auf den Weg in die Schweiz, nach Bern. Von dort geht es weiter zur geheimen Forschungseinrichtung von Blofeld, die sich auf dem Gipfel des Piz Gloria befindet. Bond gelingt es, sich als Ahnenforscher einzuschleichen, wird dabei enttarnt und muss fliehen. Auf seiner Flucht begegnet er Teresa wieder, diese wird jedoch kurze Zeit später von Blofeld gekidnappt.
Bond gelingt es mit Hilfe von Teresas Vater und dessen Leuten, Blofelds Labor zu erstürmen und Teresa zu befreien.
Teresa und Bond heiraten. Doch ihr Glück währt nur kurze Zeit…

„Teresa war eine Heilige, ich bin Tracy“. So stellt sich in diesem Bond-Abenteuer, die weibliche Hauptdarstellerin unserem Helden vor und macht damit gleich mal klar, wie der Hase läuft.
„Im Geheimdienst seiner Majästät“ ist in vielerlei Hinsicht ein aussergewöhnlicher „Bond“. Nebst der selbstbewussten Hauptdarstellerin, wunderbar verkörpert durch Diana Rigg, fällt natürlich vor allem George Lazenby auf, der hier seinen ersten und zugleich letzten Bond gibt. Lazenby war eigentlich kein Schauspieler, sondern Dressman. Leider ist das vor allem zu Beginn des Streifens auch deutlich zu sehen. Seine etwas hölzerne Spielweise wirkt doch etwas befremdend. Mit zunehmender Spieldauer fällt das aber immer weniger auf, was nicht zuletzt am genialen und rasant inszenierten Drehbuch liegt. Die Stunt-Szenen auf Skiern oder in der Bobbahn von St. Moritz machten den Streifen zum Kultfilm.
Man merkt der Handlung deutlich an, dass hier ein Roman von Ian Fleming als Grundlage diente und nicht eine zusammengeschusterte Geschichte, wie dies bei anderen Filmen dieser Serie zuweilen der Fall war. Die atmosphärische Dichte und der ganz spezifische Charme ist hier zu finden, also genau das, was den neueren Bond-Abenteuern mitunter etwas fehlt...
Für mich ist „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ einer der besten, wenn nicht sogar „der“ beste Film aus der Bond-Reihe.

Bild (5)
Das Bildseitenverhältnis liegt in 2.35:1 (21:9 CinemaScop) vor.
Die Bildqualität ist hervorragend ausgefallen. Der Schärfegrad ist top und auch die Farbqualität lässt keine Wünsche offen.
Ebenso sieht es bei den Kontrasten oder dem Schwarzwert aus. Eine ausgezeichnete HD-Umsetzung, die referenzwürdig ist und sich selbst vor neueren Produktionen keineswegs zu verstecken braucht.

Ton (2)
Das Tonformat liegt in DTS 5.1 vor.
So gut das Bild auch ausgefallen ist, so mies wurde leider der Ton restauriert. Man hat einfach die DVD-Version genommen und auf die Blu-ray gebracht.
Die Dialoge klingen sehr dumpf und blechern und sind zuweilen schlecht verständlich. Trotz der 5.1-Abmischung ist die Tonumsetzung extrem frontlastig. Ein Surround-Feeling kommt kaum auf.
Da der Film hier nicht in der gekürzten Kino-Version vorliegt, wurden die „neuen“ Szenen nachsynchronisiert, dies aber so dilettantisch und mit derart unähnlichen Stimmlagen, dass es das Filmvergnügen merklich einschränkt.
Schade, dass dem Ton nicht die selbe Aufmerksamkeit wie dem Bild geschenkt wurde.

Extras (2)
Interessieren mich nicht. Es gibt leider kein Wende-Cover!

Fazit: Für mich einer der besten Bondfilme überhaupt und daher ein Streifen, den ich nur wärmstens weiterempfehlen kann...
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am 8. August 2003
Im Geheimdienst ihrer Majestät ist der Bondfilm, der der Romanvorlage am ähnlichsten ist. Zwar ist George Lazenby, der nur einmal die Rolle des Doppelnullagenten spielte, nicht gerade eine Idealbesetzung für den smarten Bond, dafür ist der Film ansich aber umso besser.
In der deutschen Sprachfassung wird Lazenby sogar von Connery's Synchronstimme vertont. Damit wären wir auch schon beim größten Manko der DVD. Denn auf der deutschen Scheibe befindet sich auch leider nur die deutsche Synchronfassung, das englische Original wurde weggelassen. Der Grund dafür ist, daß im Englischen eine anders geschnittene Version gibt. Die deutsche ist zwar die bisher längste in Deutschlandveröffentlichte Fassung doch die englische ist etwas länger.
Der wahrscheinlichste Grund, warum Im Geheimdienst ihrer Majestät bei weitem nicht die Einspielsummen erreicht hat wie alle anderen Filme, ist wohl, daß James Bond am Ende des Films heiratet und kurz darauf seine Frau verliert. Dieses traurige Ende kam wohl beim Publikum nicht sonderlich gut an, ich persönlich finde aber, daß es auch eine andere Seite Bonds zeigt. Anschauen lohnt sich auf jeden Fall.
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am 29. Januar 2003
Lazenby ist wohl die tragischste Figur in der Riege der Bond Darsteller. Nach den fünf sehr erfolgreichen Connery Bonds konnte er nur scheitern. Ich betrachte ihn als "Bauernopfer"
der nur eingesetzt wurde, weil kein etablierter Schauspieler die Rolle übernommen hätte.
Trotzdem ist "Im Geheimdienst" einer der besten Bond Filme und wäre mit Connery wahrscheinlich zum Kultfilm avanciert, zumal der Film dicht an der Romanvorlage bleibt.
Trotz allem bleibt für mich Lasenby nach Connery der glaubwürdigste Bond Darsteller.
Er und nur er ist der einzige der Bond Darsteller, der ähnlich wie Connery in den Action Sequenzen glänzt. Allein die Ski Sequenzen (gefilmt von Willy Bogner) sind schon ihr Eintrittsgeld wert.
Vor allem aber ist der Film spannend, was man von den letzten vier Bond Filmen nicht mehr behaupten kann.
Hätte Lazenby die Chance bekommen weitere Bond Filme zu drehen, wer weiß, vielleicht
hätte er Connery den Rang abgelaufen. Zum Teil ähnelt Lazenby übrigens Cary Grant, der ja auch mal als Bond vorgesehen war.
Auch die Musik ist (wieder von John Barry) grandios.
Deshalb fünf Sterne obwohl er mindestens 10 verdient hätte.
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am 22. April 2017
Wir schreiben das Jahr 1969, Bond verstand es sich zu etablieren und so ging man zum ersten Male einen gänzlich anderen Weg...

Beginnend mit einer ungewöhnlich hohen Abmischung des Bondthemas, empfängt uns der "Gunbarrel" auf eine etwas eigenartige Weise, offenbart Klänge wie man sie so noch nicht kannte. Im Anschluss beginnt das Geschehen Gestalt anzunehmen, Bond sitzt im (Lord Sinclair lässt grüßen) Aston Martin DBS, welcher in der betagten (auch hinsichtlich der Synchronisation besseren) Special Edition lauter zu hören ist als bei den gegenwärtigen Versionen, währenddessen ist Bond zunächst nicht zu sehen, gar des mysteriösen Geheimnisses eines neuen Darstellers wegen, welchen man so lange wie nur irgend möglich verborgen hielt, damit das Publikum einer gewissen Spannung ausgesetzt ist.
Am Strande wird Bond erstmals auf "Mrs. Bond" treffen, Tracy, so der Name welchen sie zu tragen pflegt.
Bereits in den ersten Szenen wird deutlich, dass dieses Werk bewusst anders aufgebaut ist, wohl auch aus diesem Grunde war der Film Jahrzehnte über recht unbeliebt, gleichwohl - inzwischen gilt er trotz (oder gerade wegen?) Lazenby als eines der stärksten Werke der gesamten Reihe.
Der Soundtrack mag zwar aus heutiger Sicht etwas gewöhnungsbedürftig erscheinen, verfügt aber durchaus über ein gewisses Maß an Wiedererkennungswert.
Mit einem Hauch von Selbstironie leitet Bond alsbald die Titelsequenz ein, in welcher wir mit unzähligen Bildern der fünf vorherigen (offiziellen) Bondfilme konfrontiert werden, die 60er Jahre neigen sich dem Ende und in der Tat schien sich Bond bereits damals wie ein Relikt der Vergangenheit angefühlt zu haben, wenn man sich die Bilder der vorherigen Filme "abschiedsartig" vor Augen führt.
Bereits kurz darauf (wir befinden uns in Bälde in einem Casino) fällt uns in relativ deutlicher Form auf, dass ein gewisser Lilastich die Bilder ziert, sozusagen ein wiederkehrendes Element darstellt, drum wird ebendiese Farbe recht häufig vorkommen dürfen, den glamourösen Prachtlook des Films gar unterstreichend, welch hübsche Kulissen.
Eher belustigend denn spannend, wirkt der auf einer fast schon komödiantisch anmutenden Ebene funktionierende Kampf auf Bonds Hotelzimmer, obgleich recht glaubhaft inszeniert, wo Lazenby doch wirkt als würde er WIRKLICH kämpfen.
Dass man mit dieser Härte gewissermaßen an Connery hat festhalten wollen, was sich auch in der Wahl der Synchronstimme widerspiegelt, ist geradezu offensichtlich.
Trotz einiger lebhafter Szenen wie dieser, ist das erste Filmdrittel (alles vor der Schweiz) äußerst langsam inszeniert, angenehm träge sozusagen.
Und insbesondere in den persönlicheren Szenen offenbart sich stets, dass Lazenby alles andere als eine Fehlbesetzung darstellt.
Insgesamt entsteht - trotz zunehmend kalter Umgebungen - eine gewisse 'Besonnenheit der Tränen der Melancholie' in uns, wenn wir diesen sehr speziellen Film auf uns wirken lassen, ... ja selbst die Verbrecher in diesem Werk, sind "liebevolle Individuen", von welchen irgendwo immer noch eine gewisse menschliche Wärme ausgeht.
Ähnlich wie in Liebesgrüße aus Moskau, orientiert sich der Film weitestgehend am gleichnamigen Roman, diese enge Verbindung zur literarischen Vorlage stellt geradezu eine Seltenheit dar, dabei bilden zusätzlich auch die Anspielungen auf vorherige Bonds eine "Symbiose des Abschieds", drum steht dieser Film seiner Reihe näher als zunächst zu vermuten sei.
Draco, der Vater von Tracy, wird gewillt sein gewisse Spannungen zwischen ihr und Bond zu unterbinden, sodass diese beiden Turteltauben geschwind zueinander werden finden können.
Eine ähnlich romantische Einzelgeschichte existiert innerhalb des Bonduniversums wohl nur in "The living daylights" (Kara) sowie in "Casino Royale" (Vesper).
Herrlich köstlich auch diese altertümlichen deutschen Namen einiger Nebenprotagonisten, "Gebrüder Gumbold", "Grunther", "Dr. von Zahn" und dergleichen mehr.
Die Szene im Gebäude der Schweizer Anwaltskanzlei (besagte Gebrüder Gumbold), war bei früheren VHS-Fassungen noch nicht zu erleben, vielmehr blieb sie uns unbekannt, bis im Zuge der DVD's zuvor gefehlt habendes hinzugefügt worden ist, es ist eine mehrminütige, sehr ruhige und doch spannende Szene im Stile von Hitchcock, wie ich sie unter allen Umständen hervorzuheben gewillt bin.
Im Übrigen vermag der Kult auch hier noch kein Ende zu nehmen, immer wieder tauchen innerhalb des Films gar Gesichter aus dem Serienklassiker "Die 2" auf, der in einer ähnlichen Zeit entstand.
Nun befinden wir uns fortan in der Schweiz, in Mürren um genau zu sein.
Etwas ungeschickt wirkt natürlich Bonds Kollege, dessen auffälliges Folgen (in einem lauten Volkswagen Käfer driftet er Bonds und Irmas Schlitten hinterher) nicht unbemerkt bleibt.
Seine stärksten Seiten hat der Film zweifelsohne im Zuge der "Piz-Gloria"-Szenen, solch poetische Schönheit offenbart sich auf dem Dach der Welt, zwar sind es "nur" 3000 Höhenmeter, doch die vermittelte Stimmung erzeugt ein Gefühl des himmelgleichen Schwebens über den Wolken.
Vom Gewande einer Klinik verdeckt, kann Blofeld seine "Todesengel" ausbilden, welche sich dort angeblich in Behandlung befinden.
Bond wird nun - sich als Stammbaumforscher ausgebend, das meistert er übrigens besser als Connery zwei Jahre zuvor das Darstellen eines Japaners - in einem nicht gerade der gegenwärtigen Mode entsprechenden Aufzug vor versammelter (Damen-)Mannschaft auftreten.
Dass Blofeld aus seiner Selbstverliebtheit kein Geheimnis macht, erklärt er uns mit den Worten:
"Die Methoden der großen Pioniere sind oftmals verwirrend für gewöhnliche Zeitgenossen", 'sympathischerweise' sind diese Worte vergleichsweise noch mit das harmloseste, was man diesem Manne entlocken kann.
Als "Ruby", eine der "Patientinnen" dann "an ihre Kur denken muss", entwickeln sich die Bilder zuweilen gar in leicht surreal angehauchte Richtungen, was dem Gesamtwerk einen fast schon hypnotischen Charakter verleiht.
Des Weiteren werden wir in Bälde erneut mit der - aus meiner Sicht begrüßenswerten - Tatsache konfrontiert, dass dieser Film mitnichten dem Klischee des "coolen" Bondfilms entspricht, so hält sich nicht nur die Action angenehm in Grenzen, sondern die Protagonisten geben sich beispielsweise auch dem Sport des "Curlings" hin, hier kann Blofeld abermals so tun, als sei er der liebevolle Vater aller Patientinnen dieser einem wunderschönen Gefängnis gleichenden Klinik.
Schwarzhumorigerweise spricht Blofeld bezüglich seines sonderbaren Vorhabens von einer "Weihnachtsbotschaft", welche die Welt von ihm erhält, welch frohes Fest ihm da wohl vorschwebt?
Trotz aller Gegenwinde, welchen Bond mal wieder wird ausgesetzt sein müssen, erzeugt kein anderer Film dieser Reihe ein vergleichbar gemütliches Wohlfühlambiente der inneren Idylle, so ist "On her majesty's secret service" neben "Ma nuit chez Maud" der beste Weihnachtsfilm seiner Dekade.
Im Übrigen überzeugt mich auch seine Geschichte, nicht dass dieser Film allzu viel psychologischen Tiefgang besäße, aber die Szenen in welchen Draco über seine Tochter spricht, zudem auch jene in welchen Blofeld Hypnose bei seinen Mädchen anwendet/betreibt, sind wie ich finde sehr gut umgesetzt worden, sie lassen sich in ihrer Entfaltung auch Zeit, was bei einem Bondfilm bedauerlicherweise nie selbstverständlich war.
Im gegenwärtigen Zeitalter recht uninspirierter CGI-Effekte, wirkt handgemachte Action (Stichwort Skiszenen) geradezu erfrischend, ein Stuntman hatte seinerzeit schätzungsweise eine sicherere Existenz als heute...
Die Filmhandlung schreitet langsam voran, Tracy und Bond bereits auf der Flucht, wie durch "Zufall", finden sie im Sturme des Weihnachtsschnees einen Unterschlupf, welch gemütliche Scheune, sie beide betten sich auf Heu, erst im Morgengrauen erscheinen die Verfolger.
"Wir empfangen da so eigenartige Funksprüche", so kündigte meine Lieblingsfigur "Grunther" auf dem Piz Gloria das fulminante Filmfinale an, als Draco und Co Tracy endlich zu Hilfe eilten, sogleich erleben wir eine winterliche Endphase eines grandiosen Werkes.
Oh welch Freud', es betört meine Sinne, wie in diesem Film auch wirklich jedes Schneeklischee "abgearbeitet" wird, als wünsche man sich nichts sehnlicher, als jeden Winterzauber in den Film eingebunden zu haben.
Eine Art "absurde Komik" wird sich im Zuge dessen auch in Blofelds "Hängenbleiben" widerspiegeln, wer hätte gedacht dass ein einzelner Ast derart viel für die Menschheit zu tun imstande ist...?

Als besonders mutig, gewagt und vor allen Dingen lobenswert, ist nach dieser Achterbahnfahrt der Gefühle zweifellos das Ende anzusehen, ich betrachte es ohne auch nur im Entferntesten zu zögern, als das mit gehörigem Abstand interessanteste Ende ALLER Bondfilme, ein perfektes Ausklingenlassen eines (nahezu) perfekten Films! Dieses Werk ist anders, eigenartig, tanzt im wahrsten Sinne des Wortes aus der "Reihe", doch genau diesen Schritt, vermochte es in einer Art und Weise zu gehen, wie sie bis zum heutigen Tage ihresgleichen sucht!
George Lazenby ist ein brillanter Bond, dem ferner auch die Ehre zuteil wurde, über die Jahre gleich von mehreren Sprechern ANDERER Bonddarsteller synchronisiert zu werden, so etwa später von Lothar Blumhagen (Lord Sinclair, Roger Moore), oder eben besagter markanten Connery-Synchronstimme im Falle des hiermit rezensierten Films.
Sein Bond ist nicht entmenschlicht worden, macht und begehet Fehler, stellt sich diesen und macht etwas Sich-richtig-Anfühlendes daraus!
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Oktober 2011
Leider wurde Bond Nr. 6 lange wie das schwarze Schaf der Serie behandelt. Wer ihn sich zulegen möchte, sollte daher auf die Ultimate Edition zurückgereifen, denn diese hat als erste DVD-Veröffentlichung auch die englische Tonspur, die der Einzel-DVD als einzigstem (!) Bond fehlte. Übrigens ist es ein Gerücht, dass "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" ein Flop war. Bei einem 7 Mio. $-Budget wurden weltweit ca. 60 Mio. Dollar eingepielt. Als Flop gilt der Film, weil er etwa auf das Einspielniveau von "Dr. No" zurück fiel und im Vergleich zu "Man lebt nur zweimal", der bei nahezu identischem Budget weltweit 112 Mio. einspielte, eben nicht mal ansatzweise mithalten konnte.
"Im Geheimdienst Ihrer Majestät" ist jedoch einer der Bond-Filme, die am schnellsten Atmosphäre aufbauen. Musik, Drehorte, Spannung, alles paßt von Anfang an perfekt zusammen. Und so früh wie nie zuvor bekommt man die elementare Frauenfigur des Films präsentiert. Diana Rigg war damals ohne Frage die bis dahin schönste Darstellerin eines Bond-Girls und hatte bis heute die wichtigste aller Frauenrollen bei Bond.
Perfekt ist die erste Kampfszene des Films. Was bei Sonnenuntergang an einem Strand gefilmt wurde, gehört noch heute zu den besten derartigen Szenen bei Bond. Schnelle Schnitte, toll choreografiert und das Ganze mit einer ironischen Bemerkung von Lazenby gekrönt. Ein Einstand nach Maß.
Die Titelsequenz von Maurice Binder schlägt alles vorangegangene in der Art, wie hier nochmal die ersten fünf Bond-Filme Revue passieren. Zum letzten Mal in der Bond-Serie gabs auch keinen Titelsong, sondern ein geniales instrumentales Intro, das Kraft und Feuer hat.
Auch George Lazenby finde ich als Bond absolut gelungen, kehrt sein Bond doch wieder angenehm zum härteren Stil der ersten Bond-Filme zurück. Eine Hammerszene z.B. wenn Bond kündigen will, M das kommentarlos hin nimmt und man die Wut in Bonds Gesicht sieht. Wohl selten war Moneypenny so wertvoll wie hier.
Doch auch Diana Rigg verleiht ihrer Tracy derart viel Schönheit, Charakter, Tiefe und Format, dass das lange Zeit seinesgleichen suchen sollte.
Auch in Punkto Tiefe bei den Dialogen auf Dracos Geburtstagsfeier, sowie den romantischen Szenen, nachdem Bond Tracy seine Liebe gestanden hat, sie Zeit verbringen und der Song "We have all the time in the world" erklingt, ist dieser Film einmalig normal und menschlich hat man Bond in diesem Ausmaß erst annähernd bei "Casino Royale" wieder erlebt.
Doch bei aller Erdung der Bond-Figur kommen natürlich Spannung und Action nicht zu kurz, wie bei einem Einbruch bei einem Schweizer Anwalt. Übrigens eine Szene, die erst Anfang der 90er wieder in den Film gelangte. Im Kino schnitt man sie heraus, weil man Stress mit der Neutralität der Schweiz befürchtete.
In einer Szene des Films sticht Lazenby seinen Vorgänger Connery sogar locker aus. Er verwandelt sich glaubhafter in einen Wissenschaftler, als Connery in "Man lebt nur zweimal" in einen Japaner.
Optimal genutzt wurden die Schweizer Drehorte, angefangen von herrlichen Luftaufnahmen, bis hin zum Anblick des Piz Gloria.
Verzeihbar ist ein Schnitzer in der Handlung. Seit "Man lebt nur zweimal" müßten sich Bond und Blofeld kennen, doch treten sie sich hier gegenüber, ohne einander zu erkennen. Doch verzeiht man das gern nicht zuletzt durch die Tatsache, dass Telly Savalas der beste aller Blofelds ist. Der Fehler kam übrigens dadurch zustande, dass Flemings Romane in anderer Reihenfolge verfilmt wurden. Denn als Roman kommt "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" vor "Man lebt nur zweimal".
Klasse ist auch, dass Bond sich mit seiner Intelligenz aus einer misslichen Lage befreien muss und keine Tricks von Q parat hat.
DAS Actionhighlight des Films sind die Skiszenen, die makellos perfekte Action bieten und ab da gehts hier auch Schlag auf Schlag mit einem Autorennen auf Eis und weiteren Skiszenen, inklusive einer Lawine, was nur kurz unterbrochen wird für eine tolle, absolut einmalige Szene zwischen Bond und Tracy - einen Heiratsantrag.
Und gerade diese Szene gibt dem Film nochmal Glaubwürdigkeit, wenn ein besorgter Bond wütend M anblafft und einen Befehl missachtet. Hat sich das Connery je getraut? Nein.
Kürzer gehalten, als in den letzten Filmen, aber rasant und actionreich ist die Schlussschlacht.
Einzigartig sind bei diesem Film auch die Hochzeit und das bitter bitte böse Ende. Dieses Ende, das original vom Roman übernommen wurde, ist das kompromissloseste und emotional niederschmetterndste der Bond-Filme und Lazenby hat hier eine der besten Szenen, die ein Bond-Darsteller je hatte.
Zusammengefasst kann man sagen, dass dieser Film alle Vorgänger in Punkto Einmaligkeit und Klasse überflügelt mit der menschlichsten Version James Bonds, der facettenreichsten, komplexesten Story, John Barrys oscarwürdiger Musik, einem der schönsten Bond-Girls, fesselnder Action, emotionaler Tiefe und einem mutigen knallharten Ende. Für mich ist "Im Geheimdienst Ihrer Majestät" bis heute einer der drei besten Bond-Filme, der die Messlatte sehr sehr hoch legte und in Punkto Emotionalität erst von "Casino Royale" erreicht wurde.
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am 21. Januar 2005
Ausnahmsweise mal ein Bond-Film, bei dem es nicht nur sensationelle Verfolgungsjagden und Bettszenen gibt. Ja es gibt hier die Wirkliche Liebe zwischen dem Titelhelden und der damals aus "Schirm, Chrame und Melone" bekannten Diana Rigg.
Warum man dem Schauspieler Lazenby keine weitere Rolle angeboten hat, wird wohl für immer verborgen bleiben, wenn es nicht an dem damaligen regelrechten Sean Connery Kult lag.
Die Bergaufnahmen in St. Moritz und auf dem Schilthorn (Nest des Bösewichts) sind ebenso sehenswert, wie die Schiszenen des Modemachers Bogner, der selbst in St. Moritz ein Haus und eine Boutique besitzt.
Eigentlich ist dieser James-Bond-Film zwei Filme.
Einmal der übliche James-Bond-Film mit der Jagd nach einem Bösewicht. Ein anderesmal ein romantischer Liebesfilm mit schönen Naturaufnahmen aus der Alpenwelt.
Während die Jagd nach dem Bösewicht das übliche gute Ende nimmt, erfährt der romantische Liebesfilm ein trauriges Ende.
Man sollte also mit Taschentüchern gut eingedeckt sein.
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am 27. März 2016
...sagt der neue Bond als ihm eine Frau davonfährt. - Sympathisch. Selbstironisch. Ein guter Start. Sogar die gleiche Synchronstimme hat er.

"Sir, ich habe die Ehre Sie zu bitten, meine Kündigung - und zwar mit sofortiger Wirkung - entgegenzunehmen." - Moneypenny entsetzt: "Kündigung? Bei wem?" - Bond: "Bei Ihrer Majestät Secret Service. Und legen Sie diesen Wisch diesem Denkmal da drinnen vor."

Gesagt getan. Doch Moneypenny, die treue Seele, macht aus der Kündigung einen Urlaubsantrag. Und so hat Bond zwei Wochen Zeit seinen Erzfeind Blofeld zu finden...
Getarnt als Sir Hillary vom Amt für Heraldik reist Bond in die schneebedeckten Berge der Schweizer Alpen - ins Institut zur Erforschung von Allergien, wo er zahlreiche hübsche Frauen trifft - und einen Mann ohne Ohrläppchen. Was die jungen Damen nicht wissen - sie wurden zwar durch Hypnose geheilt, aber auch darauf konditioniert, wieder zu Hause - auf ein Funksignal hin - auf der ganzen Welt Krankheitserreger zu verbreiten...

IM GEHEIMDIENST IHRER MAJESTÄT (Originaltitel: On Her Majesty's Secret Service) ist der 6. Film der James-Bond-Reihe, die auf der Grundlage von Ian Flemings Romanen entstand (hier ist es der 11. Teil). Fleming (1908-1964) war im Zweiten Weltkrieg beim Marine-Nachrichtendienst und Verbindungsoffizier zum US-Marinegeheimdienst.

"Was sie braucht ist ein Mann, der sie ganz und gar beherrscht. Der sie mit unwiderstehlicher Leidenschaft zwingt, sich ihm hinzugeben. So einer wie Sie!" - "Vielen Dank für die Blumen, Draco. Trotz all ihrer Reize, was Sie verlangen ist nichts für mich." - "Passen Sie auf, Bond. Ich gebe Ihnen an dem Tag an dem Sie meine Tochter Teresa heiraten eine Mitgift von einer Million Pfund - in Gold." - "Ein verführerisches Angebot. Aber ich brauche keine Million Pfund." - "Dummkopf." - "Nein, bestimmt. Mir ist meine Freiheit lieber."

Mit dem 30-jährigen Australier(!) George Lazenby (vorher Werbe-Model für Zigaretten und Schokolade, nachher Lance - stirb niemals jung, sieben Emmanuelle-Filme) als 007,
Diana Rigg (Emma Peel in Mit Schirm, Charme und Melone, Olenna Tyrell in Game of Thrones) als Tracy/Teresa ("Sehen Sie in mir eine Frau, die Sie gerade gekauft haben!"),
Telly Savalas (mit Glatze und Lolli als Kojak: Einsatz in Manhattan, Das dreckige Dutzend, Oscar-Nominierung für Der Gefangene von Alcatraz) als Comte de Bleuchamp,
dem Italiener Gabriele Ferzetti (Spiel mir das Lied vom Tod) als Draco, Oberhaupt der korsischen Mafia und Tracys/Teresas Vater,
Angela Scoular (Casino Royale 1967) als Ruby Bartlett,
Catherine Schell (Lana - Königin der Amazonen, Der rosarote Panther kehrt zurück, Mondbasis Alpha 1) als Nancy
und die Deutsche Ilse Steppat (starb leider zwei Tage nach dem deutschen Kinostart an einem Herzinfarkt, Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull, Edgar Wallace: Der unheimliche Mönch und Die blaue Hand) als Irma Bunt.
Und natürlich wie "immer" Bernard Lee (spielte in elf Bond-Filmen mit) als M, Lois Maxwell (vierzehnmal dabei) als Miss Moneypenny (Bond: "Immer noch die alte Moneypenny. Großbritanniens letztes Bollwerk.") und Desmond Llewelyn (siebzehn Auftritte) als Q.

Sein Regiedebüt feierte mit dem Film im Jahr 1969 mit einem Budget von 7 Millionen Dollar (und damit erstmals günstiger als sein Vorgänger) der Cutter Peter Hunt (Yukon, Wildgänse 2, Der Mordanschlag), der an allen fünf vorherigen Bonds beteiligt war (viermal als Cutter und bei Feuerball als Second Unit Director). [Rigg und Savalas spielten übrigens beide auch in Mörder GmbH, ebenfalls von 1969.]

Fazit: 142 Minuten (leider!) Eintagsfliege. Bond in bunt - mit Rüschenhemd, orangefarbenem Pulli und Kilt (License to Kilt?) - und im Schnee: Cool. Skirennen. Bobrennen. Willy Bogner lässt grüßen! Durchaus unterhaltsam. Dafür wurden einige Stellen grausam schlecht neu synchronisiert (die Kinofassung war leider gekürzt), die gehen gar nicht (sehr, sehr nervig). Insgesamt für mich aber trotzdem gut und Note 2-

[ACHTUNG! SPOILER!] "Tracy, ein Agent darf nur für sich selbst und seinen Beruf leben." - "Das sehe ich ein. Also müssen wir weitermachen wie bisher..." - "Nein. Ich muss mir einen anderen Beruf suchen!" - "Ist das dein Ernst, James?" - "Ich liebe dich. Und ich finde nie wieder eine Frau wie dich! Willst du mich heiraten?"
Äh, momentmal mal... "Ladies and Gentlemen, dieser Toast gilt Braut und Bräutigam: Mister und Misses James Bond!"
Hallo? Echt jetzt? Ein neuer Regisseur, ein neuer Bond - und der heiratet? Und das nachdem er gerade in einer Nacht zwei(!) andere(!) Frauen vernascht hat? Sorry, den Verliebten nehme ich ihm nicht ab. Kein Stück. Auch nicht nach gemeinsamen Spaziergängen im Park oder einem Einkaufsbummel durch die sonnigen Straßen Portugals - händchenhaltend (und dazu der - zugegeben - wunderbare Schmachtfetzen "We have all the Time in the World" von Louis Armstrong). Das wirkt schon sehr aufgesetzt, unglaubwürdig. Meine Meinung. [SPOILER ENDE!]

Aber was soll ich sagen: George Lazenby wurde bei den Golden Globe Awards 1970 in der Kategorie Bester Nachwuchsdarsteller nominiert!

"Sie mag Sie. Das seh' ich gleich." - "Geben Sie mir mal die Adresse von Ihrem Augenarzt." - Draco und Bond

Das Titellied "On Her Majesty's Secret Service" ist wie schon beim ersten Bond (Dr. No) ein Instrumentalstück und gilt als Ergänzung zur bekannten "James Bond Theme". Das Liebeslied "We have all the Time in the World" von Jazz-Legende Louis Armstrong ist sein letzter aufgenommener Song. Er starb leider kurze Zeit später.

Interessant: Bond erfährt im Königlichen Amt für Heraldik durch das Familienwappen sein Familienmotto: Orbis non sufficit - Die Welt ist nicht genug (gleichzeitig Titel des 19. Bonds von 1999 - mit Pierce Brosnan als 007).

EXTRAS: Audiokommentar von Regisseur Peter Hunt und Mitgliedern der Besetzung und der Crew, Aus dem Geheimarchiv des MI6 (Die Besetzung von Im Geheimdienst Ihrer Majestät 1:35, Pressetag am Set in Portugal 1:32, George Lazenby: In seinen eigenen Worten 9:27, Auf Eis gefilmt - Original Promo-Film von Ford 9:45, Mit Schweizer Präzision - Original Fearurette 7:29), Missions-Dossier (Die Entstehung von Im Geheimdienst Ihrer Majestät 41:41, Im Labor von Q 10:26, Hoch über allem - Original Featurette 5:41, Exotische Drehorte 4:24), Propagandaministerium (Original Kinotrailer 2:16, Bond im Fernsehen 3:10, Bond im Radio 30:27), Bilder-Datenbank (hypnotisierende Fotogalerie)

Polizist: "Ist was passiert?" - Bond: "Alles in Ordnung. Es ist alles in Ordnung, wirklich. Sie ruht sich nur etwas aus. Wir fahren gleich weiter. Wir sind nicht in Eile. Wir haben unendlich viel Zeit."

James Bond will return (wieder mit Sean Connery) in Diamantenfieber!
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am 16. Juni 2017
George Lazemby lieferte einen interessanten Bond ab. Wirkte Sean Connery in dem Vorgängerstreifen" Man lebt nur zweimal" schon ein wenig Bondmüde, so lieferte Lazemby neuen Pep und auch einen Agenten mit Gefühl. Die Regiearbeit von Peter Hunt kann sich ebenfalls sehen lassen und ist bis heute gut gealtert. Das liegt auch an der raffinierten schnellen Schnitttechnik. Der Film wirkt hier dadurch in den Actionszenen sehr rasant. Neu waren auch die Ski-Actionszenen bei Nacht. Immer noch packend wenn Bond von Blofeld ( Brilliant: Telly Savallas) und seinen Lakaien durch's Gebirge gejagt wird, und das auf nur einem Ski. Im Unterschied zu anderen Bondstreifen hat man hier auch das Gefühl dass hier eine richtige Story erzählt wird...und nicht nur eine Aneinanderreihung von Actionszenen. Ein Jammer dass Lazemby so schlechte Berater hatte, er hatte das Zeug zu mehr. Andererseits wäre dann nie Roger Moore zum Zug gekommen. Auf jeden Fall hat dieser Kult-Bond den schönsten Retro-Look und er durfte sogar mal einen Schotten-Kilt tragen.( mit ohne was drunter)
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