flip flip Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Spring Deal Cloud Drive Photos Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle AmazonMusicUnlimitedFamily BundesligaLive

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
4
Live at Liederhalle Stuttgart, Kongresshalle Frankfurt, 1961
Format: Audio CD|Ändern
Preis:15,76 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 27. April 2014
In der Reihe von Aufnahmen des SWR, die unter dem Label Arthaus veröffentlicht werden, sticht diese CD mit Mitschnitten von zwei Konzerten des Dizzy Gillespie Quintets (eins aus der Liederhalle in Stuttgart eins aus der Kongresshalle in Frankfurt, beide aus dem November 1961) besonders hervor.

Wer sich mit Dizzy auskennt, weiß, dass in der Besetzung jener Zeit inbesondere der junge Pianist Lalo Schifrin (später zu Hollywood-Ruhm gelangend mit Film- und Fernsehmusik, e,g, "Bullitt", "Coogan’s Bluff", "Mission: Impossible“ oder "Mannix") sowie der talentierte Altsaxophonist und Flötist Leo Wright (der Mitte der 60er nach Europa ging und Deutschen und Österreichern durchaus ein Begriff sein könnte) den Sound mitprägten. Als absolutes Schmankerl spielt in dieser Live-Band der geniale Schlagzeuger Mel Lewis mit – eine deutliche Verbesserung gegen Dizzy's Studio-Besetzungen jener Zeit.

Und der Meister selbst? Ist in großer Form und phantastischer Spiellaune. Die CD ist geprägt von langen, relaxten Tracks ("The Mooche" – 16:05, "Con Alma" aus Stuttgart – 12:11; "Con Alma" aus Frankfurt – 13:18), die in typischer Dizzy-Manier mit stetigem Rhythmus unterlegt es langsam angehen lassen, dann irgendwann explodiert eine Trompete, ein Altsaxophon, eine Flöte…

Und egal, ob im Ellington-Stück ("The Mooche") oder Dizzy’s Originalen, die Spannung steigt, alle bekommen genügend Raum für Soli (Schifrin steigert sich wiederholt in Block Chords hinein, dass Dave Brubeck vor Neid erblassen könnte), Wright‘s Altsax wird soulig wie Lou Donaldson, immer unterlegt vom unbeirrbaren Mel Lewis: Das ist große Klasse.

Bester Titel? Schwer zu sagen. Vielleicht "Kush", soulig wie der Zeit angemessen, und doch fast 6 Minuten lang geprägt von einer tänzelnden Interaktion tp – b- dr, die einen vom Hocker haut.

Die Tonqualität der Live-Aufnahmen ist ausgezeichnet, als wären sie nicht 1961, sondern gestern aufgenommen. Die Tonmeister der Rundfunkanstalten verstanden ihren Job.

Für mich eine der besten Aufnahmen Dizzy’s aus den 60ern (neben der Big Band von den Berliner Jazztagen), besser als seine Verve-Studio-Alben.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 11. Dezember 2013
Gillespie und seine Mitstreiter sind bei diesem Konzert in Stuttgart in toller Form, Leo Wright spielt sich die Seele aus dem Leib; schade, dass es von ihm nach seiner Gillespie-Zeit nicht mehr viele Aufnahmen gibt (außer vom Anfang seiner Deutschland-Zeit). Dieses Album gefällt mir deutlich besser als die seinerzeit so gelobte Verve-LP "An Electrifying Evening With The Dizzy Gillespie Quintet".
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 16. Dezember 2014
Das soll keine Abwertung seiner Person sein. Wann immer man in den 70igern Filmmaterial von Dizzy Gillespie sehen konnte, war sein Markenzeichen unübersehbar. Der Mann hat mich noch vor Miles Davis zu einem Trompeten-Liebhaber werden lassen.
|0Kommentar|Missbrauch melden
am 26. November 2012
Leo Wright-Lalo Schifrin und Mel Lewis im Dizzy Gillespie Quintet +Bob Cunningham am Bass, was will man mehr?

Die Aufnahmen vom Nov. 1961 in Stuttgart und Frankfurt sind wirklich audiophile Kostbarkeiten.

Neben Dizzy gefällt mirl Leo Wright sehr gut.

Ein Juwel!!!
|0Kommentar|Missbrauch melden


Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken