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Kundenrezensionen

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am 31. Oktober 2006
Ich habe das zweite Buch wie das erste innerhalb drei Tagen verschlungen und bin sehr positiv überrascht: es ist sprichwörtlich außer meiner Erwartung. Ich habe eigentlich ein heiteres, leichtes Buch wie das erste erwartet, aber die Beschreibung der Gewalttaten, die scheinbar in West-Papua Gang und Gebe sind, hat mich tief berührt und schockiert!

Neben dem Bedenken, ob es "klug" und auch ein wenig naiv von ihr war, die nackten Wahrheiten alles auszuschütteln bewundere ich ihren unglaublichen Mut. Ich hoffe dieses Buch kann wirklich beitragen, die Situation der Menschen dort zu verbessern. Gleichzeitig befürchte ich für sie den Beginn einer schwierigen Zeit: einerseits war es ihr bei der Reise nach 15 Jahren in die Dschungel endgültig klar, dass sie dorthin gehört, andererseits wird sie sichlich für eine längere Zeit nicht mehr dort sein können und dürfen... Aber sie hat ihre Berufung des Lebens gefunden, das ist sehr viel wert und es ist beruhigend zu sehen, dass die sogannte westliche Zivilisation das Gewissen und die Moralvorstellung eines Menschen doch nicht betrüben kann!

Ich wünsche ihr alles erdenkliche Gute, weiterhin Mut, Kraft und Stärke!

Und, natürlich ist das Buch lesenswert!
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am 27. August 2009
Um es gleich mal vorauszuschicken: Ich hatte nicht vor, dieses Buch zu lesen, da mich der Vorgänger "Dschungelkind" mit seinen ganz netten, aber harmlosen und langweiligen "Dschungelgeschichten" ziemlich entäuscht hatte. Nun habe ich es doch gekauft, weil es im Laden in Italien nicht viele andere deutsche Bücher gab und war überrascht: Dieses Buch ist auf sehr positive Art und Weise völlig anders als sein Vorgänger. Die Geschichte über Sabine Kueglers Rückkehr zum Stamm der Fayu wechselt sich mit einer eindringlichen Beschreibung der Situation der "Urbevölkerung" der Papua in West-Papua ab. Das gibt dem Buch eine ganz eigene Spannung und macht es zu einem eindringlichem Plädoyer für die Sache der Papua. Man mag einwenden, dass es bei diesem schlimmen und ernsten Thema fehl am Platze wäre, einen "Spannungsbogen" zu erzeugen, aber andereseits werden so bestimmt deutlich mehr Leute auf die Situation in Papua aufmerksam als durch ein Sachbuch. Ich auf jeden Fall wusste vor diesem Buch nichts über die schlimme Lage der Bevölkerung dort. Das hört sich nun schrecklich langweilig an, aber wie gesagt, Kuegler schafft es, den Leser zu fesseln, Beschreibung des Alltags, politischer Ereignisse, Beschreibung von Schrecken und Hoffnung wechseln sich ab. Natürlich ist das kein Buch für Leute, die sich ein paar nette Geschichten über das "exotische Leben im Dschungel" erhofft hatten, aber das wäre auch unehrlich und wer will sowas ernsthaft lesen? Ich kann "Ruf des Dschungels" nur empfehlen, auch wenn es manchmal wütend und manchmal traurig macht. Schade finde ich, dass die wirklich "brisanten" Fotos im Buch kaum Platz gefunden haben (bis auf zwei Farbaufnahmen ganz am Ende und zwei kleine Schwarz-Weiß-Aufnahmen im Buch) ansonsten findet der Leser v.a. hübsche aber nichtssagende Aufnahmen von Land und Leuten der Fayu. Der Fototeil hätte also wesentlich besser gestaltet werden können.
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am 9. Juli 2009
Das 1. Hörbuch fand ich wunderschön, deshalb musste ich natürlich auch diesen 2. Teil anhören. Leider ist dieses komplett anders aufgebaut. Der ganze Reiz des Fremden/Speziellen, die Erfahrungen bei den Fayu und das Leben dort, sind hier kein grosses Thema mehr. Es geht vorallem um die Menschenrechtssituation, die Verstösse durch die indonesische Regierung. Das Ganze ist sehr politisch. Natürlich verstehe ich irgendwo, dass Frau Kuegler auf die Probleme in ihrer Heimat aufmerksam machen will, aber das ist eigentlich nicht unbedingt, was ich als Hörer erfahren wollte. Schade!

Ausserdem hat mich extrem gestört, dass die Kapital willkürlich aneinander gereiht wurden. Es wurde wild in Zeit und Ort herumgesprungen, sodass ich als Hörer kaum mehr mitbekam, wann/wo man nun war.

Fazit: Zwar interessant und beklemmend, aber weiten vom Reiz/Fesslung des 1. Teils entfernt.
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am 3. Oktober 2006
Dieses Buch ist die logische Fortsetzung von Kueglers erstem Buch. Es handelt sich bei diesem Buch keinesfalls um ein "Dschungelkind 2" sondern quasi um die Auflösung des ersten:

Wer die Schilderungen Sabine Kueglers über ihre Kindheit und ihren später erlittenen Kulturschock gelesen und mitempfunden hat, wird überrascht sein, wie "Ruf des Dschungels" nun Personen, Geschichten und Handlungsfäden, die scheinbar abgeschlossen schienen, subtil wieder aufnimmt, als wären sie bewusst auf diese Weiterführung hin angelegt, diese weiterspinnt, so dass sich endlich ein ganz neues Bild bietet.

Beim Lesen baut sich eine Spannung auf, anders als in einem Roman, aber nicht minder packend, inmitten gegenwärtig existierender Gefahren, in bislang unveröffentlichten, an Horrorfilme erinnernden Berichten. Keine Fiktion, sondern heutige Realität. Der Leser wird unvermittelt in ein brandaktuelles Zeitgeschehen hineingezogen, vor ihm öffnen sich Türen auf Szenarien und Zusammenhänge, die der breiten Öffentlichkeit bisher verborgen geblieben waren.

.

Sabine Kuegler bewegt sich in ungeahnten Gefahrenzonen, inmitten einer Tragödie erschreckenden Ausmaßes, und findet sich selbst aufgrund ihrer plötzlichen Popularität als Autorin des Bestsellers "Das Dschungelkind" unversehens in einer Schlüsselposition wieder:

Was sie nun zu erzählen hat, wird international gehört, und nicht mehr totgeschwiegen werden.

Schon in ihrer Kindheit wurde Sabine Kuegler Zeugin von schrecklichen Ereignissen, die kaum zu verkraften sind. Vieles erschien zu bedrohlich, um es zu hinterfragen. Ereignisse, denen sie in einer wunderbar erfüllten Kindheit tief inmitten des Dschungels ausweichen konnte.

Später aber hat Sabine Kuegler an Orten nachgeforscht, auf denen für sie zuvor ein Tabu lag, sie konfrontierte sich mit überaus dunklen und bedrohlichen Situationen.

Die niedergeschriebenen Ergebnisse ihrer Zeugenbefragungen sind schockierend.

Ihre Heimat West Papua wurde in Missachtung eines internationalen Vertrages annektiert und wirtschaftlich ausgebeutet. Die einheimische Bevölkerung wird aufs grausamste unterdrückt und verfolgt. Menschenrechte und Naturschutz werden ignoriert.

Ungeachtet der Tatsache, dass sie vielleicht nie mehr wieder in dieses Land, das sie als ihre Heimat empfindet, einreisen wird können, wagt sich Sabine Kuegler weit hinaus ins Licht der Öffentlichkeit mit Schilderungen, die einem den Atem stocken lassen in ihrer rohen Brutalität. Kuegler berichtet von Folterungen, Verfolgungen und Massenmord, die ein ganzes Volk in Angst und Schrecken versetzen. Die dunklen Schatten jenseits des Paradieses, in dem sie lebte, drängten mit Vehemenz ans Tageslicht.

Wie sehen die politischen und wirtschaftlichen Zusammenhänge aus, und wie die internationalen Machtverhältnisse, die in der heutigen Zeit zu solch einem drohenden Genozid führen konnten, ohne dass ein Aufschrei durch die Medien geht?

In diesem Buch wird all das beschrieben und bezeugt.

Sabine Kuegler verliert sich aber nicht im Schrecken. In einem der miteinander verwobenen Handlungsfäden lesen wir hinreißende Schilderungen der ersehnten Rückkehr an die Orte der Jugend, in das Stammesgebiet der Fayu: Alltagsgeschehnisse, Besonderheiten, große und kleine Begebenheiten, Abenteuer, Tragisches und Amüsantes.

Dieser Ruf des Dschungels ist soeben hörbar geworden.

Am Schluss steht die Hoffnung auf eine friedliche Zukunft in Harmonie mit der Natur.

Absolut lesenswert.
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am 13. Oktober 2006
Ich habe Frau Kuegler selbst bei einer Lesung ihres Buches Dschungelkinds erlebt und war sofort von ihrer natürlichen Persönlichkeit beeindruckt. Tatsächlich hatte ich so gut wie nichts über West-Papua bis dato gehört oder gelesen und so fand ich es einfach ungewöhnlich, wie sich Sabine und ihre Familie in einer so fremden Welt scheinbar spielend einlebten. Am meisten fazinierte mich, dass ihre Eltern tatsächlich zu einem dauerhaften Frieden zwischen den Stämmen beigetragen haben und die Fayu somit vor ihrer Selbstvernichtung bewahrten. Vielleicht wäre es für Sabine besser gewesen, wenn sie nie zurück in den Westen gegangen wäre und so wäre ihr viel Leid erspart geblieben. Allerdings finde ich, dass die Autorin oft allzu kritisch mit sich selbst ist. Wer hat schon einen so interessanten Werdegang? Sicher ist sie unfreiwillig zu einer Exotin geworden, aber sie muss sich doch nicht ständig an den langweiligen Westlern messen.

Beim 2. Teil erinnern mich viele der beschriebenen Mißstände und die Bedrohung, dass der Lebensraum vernichtet wird an andere Völker, die ebenfalls bedroht, diskriminiert und dezimiert werden wie Tibeter, Aboriginies, Indios, Pygmäen, Ureinwohner Japans, Indianer usw- Das Streben nach Unabhängigkeit erinnert mich an die wunderbaren Bücher von G. Belli, über ihren Befreiungskampf, den sie in Nicaragua mitanführte. Aber es gibt noch mehr starke Frauen, die ähnliche Kämpfe führen wie Waris Dirie gegen Beschneidung von Frauen in Afrika und Aayan Hirsi Ali gegen die Unterdrückung der Frauen im Islam. Sie alle kämpfen für eine bessere, menschwürdigere Existenz auf diesem Planeten und riskieren ihr Leben. Wünschen wir ihnen Glück und viel Kraft, dass sie ihre Ziele erreichen und dass Gier, Korruption und Gewalt nicht weltweit an der Tagesordnung stehen.
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am 4. Oktober 2006
In ihrem neuen Buch "Ruf des Dschungels" schreibt Sabine Kuegler: "Eine Gesellschaft verändert sich, so wie sich die Zeiten ändern. Wenn sie sich nicht weiterentwickelt, entwickelt sie sich rückwärts." Das Gleiche gilt für Autoren und die Geschichten, die sie zu erzählen haben. Sollte ein Nachfolgewerk (in diesem Fall zu "Dschungelkind") nicht ganz selbstverständlich immer eine Weiterentwicklung und neue Perspektiven aufweisen und ggf. neue Tatsachen aufrollen?

Sabine Kuegler hat sich eindeutig für diesen Weg entschieden, obwohl es in ihrem Fall eine Menge Mut und persönliche Opfer erfordert. Ihr ganz privates Dilemma - die Klärung der Frage, wo sie wirklich hingehört - ist natürlich weiterhin zentrales Thema des neuen Buches. Doch nicht immer reicht es aus, komplizierte existenzielle Fragen für sich persönlich klären zu können, um an das Ziel der eigenen Träume zu gelangen, da es eine Außenwelt gibt, die uns in der Wahlfreiheit einschränkt. In Sabine Kueglers Fall fordert nun die politische Realität in ihrer "Heimat" den Spagat zwischen Wahrheit und Erfüllung des persönlichen Traums.

Schon wegen des Mutes, den sie aufbringen muss, wie auch wegen der Brisanz ihrer Informationen, die sie im ersten Buch wohl aus guten Gründen noch verschweigen musste, verdient dieses Buch mindestens ebenso viele Leser zu finden wie "Dschungelkind" - wenn nicht sogar mehr. Denn wer Sabine Kueglers ganze Wahrheit kennen will - und damit die von West-Papua, der kommt an diesem Buch nicht vorbei.
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am 31. Juli 2014
Das Gute zuerst: Die Stimme von Desirée Nosbusch passt wunderbar zu dem Buch und seiner Autorin. Die Sprecherin bemüht sich sehr, die interessanten Geschichten lebendig werden zu lassen.

Leider ist sie dabei etwas überengagiert – oder von der Regie (Vera Teichmann) ziemlich im Stich gelassen: in gefühlt jedem dritten Satz haben sich Betonungsfehler eingeschlichen. Ständig ist man im Kopf dabei, sich die ursprüngliche Bedeutung des eben Gehörten zurück zu übersetzen. Geht es wirklich um Papas HAUS oder vielmehr um PAPAS Haus? Waren jetzt wirklich MEHRERE Frauen, oder doch mehrere FRAUEN gemeint? Und saßen diese Frauen auf der LANGEN Veranda der Schule oder doch einfach nur auf der langen Veranda der SCHULE? Weil man immer wieder mit falschen Betonungen in die Irre geführt wird, verliert man allmählich das Vertrauen in diese Produktion. Man wird eine unterschwellige Anspannung nicht mehr los, man kann sich nicht fallen lassen und einfach nur zuhören. Schade!

Leider habe ich auch nirgends einen Hinweis gefunden, um wie viel diese "Autorisierte Lesefassung" gegenüber dem Original gekürzt wurde. Ein Drittel?

Inhaltlich ist dieses (Hör-)Buch trotzdem sehr zu empfehlen: Wer hatte vor Sabiene Kueglers spannenden Berichten diesen unglaublich dreisten Landraub Indonesiens und die bis heute andauernden Verbrechen an der einheimischen Bevölkerung West-Papuas auf dem Schirm?
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am 18. Januar 2016
Das Buch ist eine sehr leicht lesbare Lektüre, in der Sabine Kuegler den Leser mit hineinnimmt in die erwachsene Welt des Dschungelkindes. In diese Welt gehört nun einmal auch, dass sie die Schattenseiten des damaligen Paradieses sieht und dagegen ankämpft.
Wer sich allen ernstes darüber beklagt, dass sie in dem Buch recht viel auf die furchtbaren Menschenrechtsverletzungen der Indonesier an den Papuanern eingeht, übersieht, dass das Leben kein Ponyhof ist (ohne jemanden zu nahe zu treten). ;)
Solche Abscheulichkeiten passierten und passieren auch heute noch weltweit. Zum größten Teil im Namen der Wirtschaft, die wir als reiche Europäer nun einmal stark befeuern. Insofern darf es mich nicht ungerührt lassen, was in West-Papua, im Kongo, in Nigeria, in Äthiopien, in China, in Bangladesh etc passiert. Solange wir so hemmungslos konsumieren, werden wir auch immer Blut an unseren Fingern kleben haben.
Und ja! Wir können eine ganze Menge verändern: weniger kaufen, bewusster kaufen (z.B. Second Hand auf Flohmärkten, auf Ebay (Kleinanzeigen), in Second Hand Läden, in der App Kleiderkreisel...), auf Unrecht aufmerksam machen.
Ich kann Sabine Kuegler gut verstehen, wenn sie sich so haltlos fühlt in dieser Gesellschaft, in der sich die Menschen größtenteils um sich selbst drehen.
Und es ist definitiv ein Unterschied, ob ich als Kind in einer anderen Kultur aufwachse, oder als Erwachsener in so einer lebe. Da ist die Prägezeit einfach schon vorbei.
Ich kenne auch diese Fragen nach der Identität und der Suche nach der eigenen Heimat. Dazu kann ich von Herzen das Buch "Third Culture Kids" von Ruth van Reken empfehlen.
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am 13. Juli 2008
Inhalt:
Sabine, ein Missionarskind, ist in West-Papua aufgewachsen. Als sie 17-jährig nach Europa kam, wurde sie jäh aus der Vertrautheit und Sicherheit ihrer papuanischen Heimat herausgerissen. Erst 15 Jahre später schafft es die junge Frau dem starken Heimweh nachzugeben, und für einen Besuch nach Papua zurückzukehren.
Von dieser Heimkehr handelt das Buch in seinem ersten Teil: zwei Wochen verbringt Sabine mit ihrem Vater mitten im Dschungel bei den Menschen, bei und mit denen sie aufgewachsen ist.
Dabei gelingt es der jungen Autorin meisterhaft dem Leser ein solides Gefühl der Zuneigung zum Volk der Fayu zu vermitteln, zu seiner Entscheidung, Frieden zu suchen, zu seiner Stärke, dem einzelnen in der Gemeinschaft Liebe und Geborgenheit zu geben, und sogar zu den Dschungel-Snacks" der Fayu-Kinder.
Der weitere Erzählungsverlauf kehrt zwar immer wieder zu diesem zweiwöchigen Besuch zurück, blendet jedoch auch wichtige Stationen einer weiteren West-Papua-Reise ein, bei dem Sabine Zeugenmaterial über die Verbrechen (nicht nur) Indonesiens an der Bevölkerung von West-Papua sammelt. Der Leser erhält hier schockierende Informationen, wobei auch dieser Teil des Buches interessant geschrieben und daher flüssig zu lesen ist.
West-Papua ist mir nach der Lektüre dieses Buches zu einem weiteren Brennpunkt dieser Erde geworden, den ich nun verstehen und sogar fühlen kann.

Lesealter:
Aufgrund der Beschreibungen von Folterungen und Tötungen halte ich dieses Buch für Kinder nicht geeignet. Es sollte (älteren) Jugendlichen auch nur dann empfohlen/geschenkt werden, wenn erwachsene Bezugspersonen sich zum aufarbeitenden Gespräch zur Verfügung stellen.

Der Fayu Sabine wünsche ich Frieden für sich und für ihr Volk. Und dass ihr Papa bei ihrem nächsten Besuch mehr Kekse einkauft! :-)
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am 4. Februar 2011
kehrt S. Kuegler ins Paradies ihrer Kindheit zurück. Es war schwierig gewesen sich nach einer Kindheit im Dschungel in der westlichen Welt zurechtzufinden. Ihre Heimat bleibt ihr Stamm, die Fayu, wo sie aufgewachsen ist. Dahin kehrt sie also zurück um herauszufinden wo sie selbst hingehört. Sie erlebt während diesem Aufenthalt Leid und Unterdrückung der Papua. Papuanische Zeugen geben ihr Einblick in dieses bedrückende Kapitel ihrer Geschichte. Nachdem die Niederlande und die Republik Indonesien das Abkommen getroffen hatten, dass die Regierungsgewalt über das Territorium West- Neuguinea (West-Papua)an eine vorübergehende Verwaltung der Vereinten Nationen (UNTEA) übertragen werden solle die ihrerseits die Verwaltung an Indonesien übergebe, setzt eine Aera der Unterdrückung, Verfolgung, ja ein Genozid, die Ausrottung der Papua ein. Sie leben in einem Land reich an Bodenschätzen unter schlechtesten Bedingungen die viele von ihnen zur Flucht zwingt.
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