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Kundenrezensionen

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am 15. April 2016
Ein schöner alter Klassiker, der leider mäßig für BD umgesetzt wurde.

Ton: Guter klarer Ton, nichts einzuwenden.

Bild: Keine Filter verwendet, so bleibt das Bild zwar stellenweise durchaus scharf, jedoch sieht man jeden Kratzer im Filmmaterial, überall gekrisele und sogar diagonale schwarze Streifen durch's Bild laufen, schade.
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am 26. März 2008
Ich habe den Film "Denen man nicht vergibt" bereits 4 Mal gesehen, und ich muss sagen, er begeistert immer wieder.
Es ist ein sehr harter und kompromissloser Western, weitab von jeglicher Political Correctness und Gutmenschentum.
Es zeigt auf sehr eindringliche Weise, wie die Menschen in der damaligen Zeit gefühlt und gedacht haben. Dabei wird weder etwas beschönigt noch in irgendeiner Art und Weise zurechtgebogen.
Allen, die nur schwer mit dem Thema Rassismus und Gewalt umgehen können, welche dabei einen hysterischen Anfall bekommen, seinen gewarnt. Hier wird der Mensch so gezeigt wie er ist, bzw. war.
Neben "Jonny Giutar" einer der besten Western aller Zeiten.
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am 12. Dezember 2007
Sein Wert liegt wesentlich auch darin, dass er KEINE moralistische Erbauungsgeschichte ist.
Weder das Drehbuch noch John Huston stellt hier Indianer als Untermenschen dar. Am deutlichsten wird dieses, als am Ende des Filmes der leibliche indianische Bruder vor Audrey Hepburn steht.
Der Film zeigt Gewalt und rassistischen Hass, beides sind Realitäten. Ebenso ist es Realität, dass kaum jemals bei gewalttätigen und rassistischen Menschen eine Läuterung stattfindet. Wie die wirkliche Menschheitsgeschichte endet diese fiktive, kleine Geschichte nicht in einem Paradies. Die drei Geschwister stehen zusammen und sind glücklich und verwundert, entgegen aller Wahrscheinlichkeit überlebt zu haben.

Das Abstoßende der "Political Correctness" sind für mich nicht deren Ideale, sondern ihre dumpfe Bigotterie und Ignoranz. Sie ist dadurch eben nicht Teil des Humanismus, sondern durch ihre Intoleranz, ihren ethischen und ästhetischen Schematismus sogar dem wahrhaftigen menschlichen Streben nach Erkenntnis, Frieden und Gerechtigkeit entgegengestellt.

[Wichtige Anmerkung (Dezember 2014): Dieser Text hier bezieht sich auf die, mir nach wie vor absolut töricht erscheinende, Rezension von Herrn Anton Mayr]
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TOP 1000 REZENSENTam 15. März 2016
John Huston ist einer dieser unvergessenen Filmregisseure - er war aktiv im Filmgeschäft von 1941 mit "Spur des Falken" bis 1987 mit seinem Alterswerk "The Dead". Filme wie "Der Schatz der Sierra Madre", "Key Largo", "Asphalt Dschungel", "African Queen", "Moby Dick" oder "Die Ehre der Prizzis" sind zu großen Klassikern geworden. Eine sehr kreative Phase hatte er auch in den frühen 60er Jahren, wo er zwei weitere Meisterwerke und zwei meiner Huston Lieblingsfilme inszenierte. Beide erzählen vom Wilden Westen. Dabei war "Misfits" in der Neuzeit angesiedelt und erzählte von den letzten Cowboys. Ein bitterer Film mit einer dramatischen Pferdejagd.

"Denen man nicht vergibt" - eine Hecht Hill Lancaster Produktion entstand 1960, also ein Jahr vorher und die Geschichte basiert auf einem Roman von Alan Le May, der auch schon die Vorlage für Fords "Der schwarze Falke" lieferte. In Fords Meisterwerk wächst eine Weiße bei den Indianern auf, nachdem die Krieger der Komantschen die Farm der Familie Edwards niederbrannten und alle anderen - ausser der kleinen Debbie - getötet hatten. In Hustons Film ist es genau umgekehrt: Eine Indianerin wächst bei den Weißen auf. Nachdem der Rancher Zachary mit anderen Männern ein Indianerdorf überfallen hatten und alles töteten was ihnen dort begegnete. Man war sozusagen irgendwann müde von diesem Töten als Abe Kelsey (Joseph Wiseman) in einem Wigwam ein weinendes Baby vorfand und es auch noch umbringen wollte. Der alte Zachary hielt ihn zurück mit den Worten "Heute wird niemand mehr getötet" und brachte das Kind heim zu seiner Frau Matilda (Lilian Gish), die es großzog als wäre es die eigene Tochter. Und den Nachbarn und den Söhnen erzählte man, dass man dieses Kind lebend bei einem Wagentreck gefunden hätte, den die Indianer überfallen hätten.

Viele mögen den Film nicht, da er in ihren Augen indianerfeindlich und rassistisch wirkt. John Huston selbst fand auch keine lobenden Worte, denn er war damals ständig im Clinch mit Hauptdarsteller Lancaster, der vor allem einen spannenden Kommerzwestern machen wollte und Hustons Ambitionen ein tiefgreifendes Werk über den amerikanischen Rassismus zu drehen nicht nachvollziehen konnte. So sah sich Huston als Verlierer - allerdings zu Unrecht, denn es gelang ihm nach meiner Meinung sehr wohl ein extrem intensiver Film über Rassismus und Rassisten.
"Denen man nicht vergibt" ist auch ein umgekehrtes Spiegelbild von "Der scharze Falke", denn wie in Fords Film ist ein Kind, das von den Erzfeinden vor dem Tod gerettet wurde, obwohl die Familie massakriert wurde.
Die menschliche Tragödie, die Hustons Film damit zeigt und Verhaltensweisen der Figuren müssen auch nicht politisch korrekt sein, ich will da lieber etwas gefordert werden mit einem unbequemen Stoff.
Interessant fand ich immer, dass Debbie Edwards von den Komantschen aufgenommen und als gleichwertiges Mitglied des Stammes aufgezogen wurde.
Rachel Zachary wird aber von den meisten Neubürgern abgelehnt, als ihre indianische Herkunft bekannt wird.
Beide Filme zeigen eigentlich eher die grausamen Vorurteile der Weissen und die Angst vor fremden Kulturen. Huston geht dann soweit, dass Rachel ihre Identität und ein neues Leben mit Ben nur dann beginnen kann, wenn sie alle Wurzeln - und somit auch ihren Bruder, gespielt von Carlos Rivas - ohne Skrupel zerstört.

Besonders stark ist die Kameraarbeit von von Franz Planer, der gleich am Anfang für dämonischen Grusel sorgt. Grund dafür ist der einsame Reiter Abe Kelsey, der heimatlos mit seinem Pferd durch die Gegend streunt. Er wirkt dabei wie ein Todesbote und vollstrecker, daher hat er auch seinen Säbel noch dabei. Die unheimliche Musik von Dimitri Tiomkin verstärkt noch diese gespenstische Erscheinung, die auf ihrem Pferd einfach nur dasitzt. In dieser trockenen Gegend mit den vielen Kakteen weht der Wind und Wüstensand wird aufgewirbelt, der wie Nebel den fremden Reiter umhüllt. Die junge Rachel Zachary (Audrey Hepburn) sieht diesen fremden, unheimlich wirkenden Mann und als er ihren Namen hört, sagt er "Du bist keine Zachary" und "Ich bin gekommen, dass die Wahrheit ans Licht kommt". Dies ist der Auftkakt für die Familientragödie, die Rachels Mutter und ihre Söhne Ben (Burt Lancaster), Cash (Audie Murphy) und Andy (Doug McClure) in schwere Konflikte stürzen wird. Denn nicht nur Cash ist Indianerhasser, weil sein Vater von den Rothäuten vor seinen Augen getötet wurde - auch die Nachbarn und Freunde sind Rassisten. Auch Zeb Rawlings (Charles Bickford), dessen Kinder Georgia (Kipp Hamilton) und Charlie (Albert Salmi) potentielle Heiratskandidaten für den zachary Nachwuchs sein könnten. Denn die Geschäftsbeziehungen sollen ohnehin enger geschmiedet werden. Lediglich Ben ist nicht so erfreut, dass Charlie Rachel den Hof macht, denn er hat selbst ein Auge auf das Mädchen geworfen. Irgendwann tauchen drei Kiowaskrieger auf und behaupten, dass sie die Indianerin im Haus mitnehmen wollen. Dies ist der Auftakt für einen neuen Krieg mit dem Stamm - nach mehreren Jahren Ruhe. Denn Ben jagt die Indianer fort. Dieser Konflikt fordert auch Todesopfer und so setzt Ben alles daran diesen Lügner Abe Kelsey zu finden, damit er seine unglaublichen Geschichten revidieren soll. Doch dies ist nicht so einfach, obwohl Ben seinen besten Reiter Johnny Portugal (John Saxon) einsetzt...

"Die Wahrheit soll ans Licht" - aber genau diese ungeschminkte Wahrheit führt in die Katastrophe und führt zum Tod. Dabei gibt es sie: Diese Momente, die eine Verständigung einleiten könnten. Angefangen mit der Tatsache, dass der weiße Mann das Indianerkind nicht nur verschont, sondern ihm eine neue Familie bietet. Die Mutter liebt dieses Findelkind genauso wie ihre eigenen Kinder. Und auch als Rachel erkennt, dass sie eine Indianerin ist - sie hat vor zu ihrem Bruder zu gehen, zum Stamm. Nur Ben hindert sie aus Rücksichtslosigkeit daran, diesen Schritt zu tun. Er gäbe ja dann die Möglichkeit seine Herkunft und die Wurzeln kennenzulernen, ohne dass man die Heimat, in der man groß geworden ist, vernachlässigen müsste. Aber diese Möglichkeiten werden in diesem Klima des Hasses nicht gesehen. Es führt am Ende sogar soweit, dass Rachel ein großes Opfer leisten muss, weil ihr Umfeld sie dazu drängt, sich für eine Seite zu entscheiden. Die Schlußszene ist äusserst bitter und beklemmend. Für mich ein Meisterwerk des Genres.
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am 27. Mai 2009
John Hustons Film "The Unforgiven" (1960) wird oft als rassistisch und eindimensional abgeurteilt, was vor allem an dem strategisch nicht klug durchgeführten Angriff der als abergläubisch und fanatisch dargestellten Kiowa festgemacht wird. Meiner Meinung nach tut man dem Film damit unrecht, wenngleich sich die starke Botschaft des Filmes paradoxerweise wahrscheinlich aus den Differenzen ergibt, die der Regisseur und die Produktionsfirma sowie Hauptdarsteller Burt Lancaster im Verlaufe der Dreharbeiten entzweiten.

Die Handlung des Filmes ist schnell umrissen: Irgendwo in der texanischen Prärie lebt die Farmersfamilie Zachary, bestehend aus der aufopferungsvollen Mutter Mattilda, den drei Söhnen Ben (Burt Lancaster), Cash und Andy sowie dem inzwischen zur Frau herangewachsenen Findelkind Rachel (Audrey Hepburn), die es zu bescheidenem Wohlstand gebracht hat und kurz davor steht, mit dem bigotten Rancher Zeb Rawlins ein lukratives Geschäft abzuschließen. Ein rachsüchtiger, irrer Einsiedler enthüllt jedoch das von Mattilda und ihrem von den Kiowa getöteten Ehemann sorgsam gehütete Geheimnis der Familie, nämlich, dass Rachel einst als Säugling aus dem Kiowastamm gestohlen und von den Zacharys aufgezogen wurde. Mit einem Male wenden sich die rassistischen Nachbarn, allen voran Rawlings, von der Familie ab, und auch die Kiowa wollen Rachel in ihren Stamm zurückholen.

Zunächst zu den offenkundigen Schwächen des Filmes: Da wären zunächst die manchmal doch recht albern wirkenden Familienszenen, in denen erwachsene Menschen sich wie Fünfjährige benehmen und unterhalten, doch mag man diese noch mit dem Hinweis rechtfertigen, dass sie eine gewisse Naivität der Farmerfamilien nahelegen sollen. Auch könnte man sich als Zuschauer eine konsequentere Einbindung der Nebenfigur Johnny Portugal in den Handlungsverlauf wünschen, denn es mutet ein wenig wie Verschwendung an, Portugal in erster Linie als Folie, vor der sich Cashs Rassismus und Bens patriarchisches Selbstbewusstsein entwickeln können, genutzt zu sehen, da er durch seine ruhige Würde eigentlich großes Potential besitzt, in den späteren Konflikt auf die ein oder andere Weise einzugreifen, was unter Umständen das unrealistische Deus-ex-machina-Ende umschifft hätte. Auch die Doppelmoral der männlichen Zacharys (zu den Prostituierten in Wichita gehen sie gerne, doch zu Hause bevorzugen sie das Heimchen am Herd) ist für den heutigen Zuschauer nur schwer zu ertragen.

Mit dieser letzten Schwäche wären wir aber auch schon bei den Stärken des Filmes, denn er bietet uns letztlich keine Identifikationsfigur, sondern fordert uns stets zu einer kritischen Distanz zu den sehr komplex gestalteten Figuren auf: Ben ist zwar nicht so ein Rassist wie sein Bruder Cash, doch handelt er rücksichtslos und kaltblütig, um seine Ziele durchzusetzen, und kommandiert seine Geschwister und seine Mutter mit machohafter Selbstverständlichkeit herum; Mattilda ist die treue Hausfrau, die aber auch vor Mord nicht zurückschreckt, um das Gesicht der Familie zu wahren; Andy ist ein naiver Schwachkopf, und von den rassistisch-bigotten Nachbarn braucht gar nicht erst geredet zu werden. Gerade die Tatsache, dass diese braven Bürger ständig menschenverachtende Kommentare über Indianer machen, kann als Anklage des allgegenwärtigen, von niemandem hinterfragten Rassismus gewertet werden. Besonders grausig wird es, wenn aus Erzählungen von Vertretern der Vätergeneration, also derjenigen, die für das "How the West was won" stehen, deutlich herausticht, welche Massaker diese braven Familienväter unter den Indianern angerichtet haben und wie die Zärterbesaiteten unter ihnen ihr Gewissen damit beruhigten, dass sie, unter dem salbungsvollen Motto "Heute wurde genug gemordet", etwa einen Säugling verschonten. Dass niemand explizit mit erhobenem Zeigefinger uns erzählt, wie böse und schlimm das alles ist, fordert den Zuschauer noch mehr heraus, sich selbst von den Figuren zu distanzieren. Das Fehlen einer moralischen Verurteilung dieser vorurteilsbefangenen Charaktere, das den Film so stark macht, ist wahrscheinlich den Differenzen Hustons, der ein Plädoyer gegen den Rassismus bringen wollte, und der Produktionsfirma, der es um massentaugliche Unterhaltung ging, geschuldet.

Besonders deutlich wird dies auch in der Entwicklung Rachels, die sich am Ende durch eine wahrhaft scheußliche und schicksalhafte Handlung ihre Freiheit in einer durch und durch bigotten Welt erkaufen muss.

Am Ende steigen die Überlebenden der Familie aus den Trümmern ihres Hauses und sehen wegfliegenden Vögeln nach (all das ein Symbol dafür, dass etwas verloren gegangen ist) und der Zuschauer entfernt sich, aus einer Vogelperspektive das Bild der Zerstörung betrachtend, aus dem Pandämonium der anständigen Farmer, an dessen Rand die Indianerin Rachel Halt suchend strauchelt.

Huston hat sich von diesem Film später stets distanziert, doch hat er sich meiner Meinung damit selbst Unrecht getan.
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am 15. Oktober 2015
Ansehenswerter Western. Gute Besetzung. Der Film zeigt uns das junge Amerika ,das die Rassentrennung strikt einzuhalten versuchte,es
Menschen gab die den Wert des Menschen achteten egal welche Hautfarbe sie trugen.
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am 5. Mai 2013
Als Audrey Hepburn Fan und Western-Liebhaber musste ich ihn einfach haben und wurde auch nicht enttäuscht. Ein gelungener Western, der sowohl durch Spannung als auch durch Atmosphäre punktet. Nicht zu vergessen natürlich auch die ausgesprochen hochkarätige Besetzung, die den Film zu einem echten Genuss macht.
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am 31. Oktober 2016
Ein sehr schöner Klassicker von der Qualität muß man Abstriche machen aber es ist auch ein alter Film bin trotzdem begeistert gehört in meine Sammlung liebe Grüße Dagmar
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am 13. September 2012
Ich freue mich immer wieder, wenn uralte Filmklassiker auf
Blu-ray erscheinen. So war ich auch sehr gespannt auf die BR des 1960 entstandenen Films von John Huston "The Unforgiven", wie "Denen man nicht vergibt" im Original heißt.

Klar, ich kenne den Film, habe ihn 1960 in der Erstaufführung gesehen, dann mehrmals im TV und zulezt als DVD auf meiner alten Röhren-Glotze.
Auch wenn er nicht gerade als Huston's Meisterwerk gilt, so ist er doch ein ungewöhnlicher Western vor grandioser Kulisse:
Texas im Jahre 1870. Seit dem Tod des alten Zachary bewirtschaftet seine Witwe zusammen mit ihren 3 Söhnen und der Tochter Rachel die Farm. Die Harmonie gerät ins Wanken, als ein alter halbverrückter Herumtreiber auftaucht und behauptet, Rachel sei in Wirklichkeit ein Indianermädchen, das einst von den Zacharys gefunden und aufgezogen wurde...

Der großangelegte Western mit Burt Lancaster (auch Produzent), Audrey Hepburn und dem am höchsten ausgezeichneten Soldaten im
2.Weltkrieg Audie Murphy (wurde in den 50er Jahren zum Top-Western-Helden) basiert auf einem Roman Alan LeMay, der bereits die Vorlage zu John Ford's "The Searchers" ("Der schwarze Falke")geliefert hatte.
Auch wenn die Kritik die kraftvolle Inszenierung von John Huston durchaus positiv beschrieb, so löste die Geschichte dennoch sehr kontroverse Reaktionen aus.
Für einige der Kritiker ist er jedoch "einer der schönsten Western der Filmgeschichte".
Was mich betrifft, ich mag den Film (besonders, weil mein Lieblingskomponist Dimitri Tiomkin den wunderschönen Sountrack
- gibt's auch als CD - lieferte)und kann ihn jedem anspruchsvollen Filmfreund empfehlen.
Der Film erhält von mir 4 Sterne. Die BR leider nur 3.
Auch wenn das Bild scharf erscheint, es grisselt unaufhörlich und der Ton ist zuweilen sehr schrill, dass einem die Ohren sausen.
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am 2. Februar 2007
Davon abgesehen, dass man sich in der Tat nach 30 Minuten fragt, wann es "denn eigentlich los geht" und ob dies eher ein Stimmungsbild als ein "Western" bzw. ein "im wilden Westen spielendes Menschenschicksal" ist, merkt man dann doch beim "Durchhalten mit eisernem Willen", dass die weißen Siedler früher mit den Indianern nicht anders umgesprungen sind als mit den schwarzen Sklaven. Ob "Neger" oder "Rothaut", beide wurden als minderwertig angesehen und dementsprechend behandelt. So gesehen entspricht der doch schon recht alte Film ziemlich dem damaligen gesellschaftlichen Bild und ist "zeitgenössische Darstellung", auch wenn es einem aufstößt, wie abschätzig man mit den "Roten" umgeht. Aber es waren, wie bei allen sog. indigenen Völkern, "Störfaktoren" der Siedler, die man zurückdrängen in Reservate, oder am liebsten ganz ausmerzen wollte.

Glücklicherweise sieht man das heute im allgemeinen anders, nach Ende der Sklaverei, nach dem 3.Reich und nach der südafrikanischen Apartheid. Man muss andere ethnische Gruppen nicht zwingend mögen und lieben, aber sie respektvoll behandeln, denn sie haben auf dieser Welt dieselben Rechte wie wir auch. Dass es einmal anders war, zeigen neben vielen Filmen, die im 3.Reich spielen, eben auch dieser.
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