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  • Raop
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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
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4,4 von 5 Sternen
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Also gleich mal vorneweg: Ich gehöre mit meinen 45 Jahren wohl eher zu den etwas älteren Fans von Cros' Musik. Aber Alter schützt vor cooler Musik nicht - zum Glück!
Meinen Einstieg in die Cro-Welt hatte ich, wie viele andere mit "Easy" im Radio. Und das fand ich von Anfang an klasse.
Kleine Randnotiz: das Original "Sunny" von Bobby Hebb kam in meinem Geburtsjahr raus :-)
Als nächstes zog ich mir dann "Hi Kids" (leider nicht auf dieser CD), das geht sogar noch richtig nach vorne und zeigt, dass Cro auch keine Berührungsängste mit Gitarren-Samples hat.
Tja, und dann hieß es warten auf den heutigen Tag, wo der Postbote mir endlich das Debütalbum "Raop", natürlich in der "Premium Edition" reinreicht. Die Scheibe läuft gut in einem durch. Kein Track schert negativ aus. Cros' Style ist geprägt durch starke Lässigkeit. Unangestrengt, entspannt und freundlich rappt er zu lockeren Beats, groovt mit einem gesunden Maß an Funkyness und erzählt seine ganz eigenen Geschichten über Musik, die Welt an sich und ganz besonders über die Liebe. Dabei fällt auf, egal, ob er dabei positive oder eher negative Erfahrungen gemacht hat, er bleibt einfach immer locker dabei. Bewundernswert.
Bei den Bonustracks kommt dann auch noch "Papa schüttelt seinen Kopf", ein Song, den ich persönlich echt gelungen finde und der mit seinem pfiffigen Text eine Brücke von gestern zu heute, von Papa zu Sohn schlägt: "Zeiten ändern sich: Ihr habt es komponiert, wir ham das Lied gestohlen. Ihr hattet junge Beatles, wir nen alten Dieter Bohlen. Bei euch war Action, jeden Tag war Revolution, bei uns kann man sich übers Fernseh'n einen Klingelton hol'n. Was damals dufte war, ist heute leider fett...."
Das ist eh etwas, was unbedingt noch gesagt werden muss, die Texte von Cro sind fluffig, und bei aller Wahrheit doch immer mit Humor dabei. Er versteht es einfach, mit seinen Texten und seinem Sound immer wieder ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern und positive Vibes zu verbreiten.
Ach ja, neben den zwei Bonustracks, den eben erwähnten und "Hässlich" gibt es noch vier Remixe, u.a. einen sommerlichen Reggae-Mix von "Easy". Kann man alles machen und mitnehmen, hätte es aber auch nicht zwingend gebraucht.
Das einzig Negative, was ich doch anmerken muss: Mir ist die Platte im Gesamten etwas zu lieb und einen Hauch zu schluffig. Es fehlen richtig fette Tracks in Richtung "Hi Kids", bei denen man auch ordentlich abgrooven kann. Ich denk mir immer, dem Jungen sollte man etwas Pfeffer in den Hintern blasen, dann wäre vielleicht noch der eine oder andere, dickere Track bei rausgekommen. Naja, das ist eben leider schade und nicht leider geil.
Von daher ziehe ich deswegen diesen einen Punkt von der vollen Punkzahl ab, hoffe auf weitere, etwas fettere, von mir aus auch dufte, Maxis.
Aber eins steht ganz klar fest: Ich bereue meinen Kauf auf keinen Fall!
1212 Kommentare| 124 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Februar 2016
Cro hat das Konzept Viral wohl personifiziert. Sein Hit Easy ist durch das Internet durch die Decke gegangen. Auf dem Album RAOP sind zahlreiche Hits, die meist gute Laune verbreiten und witzig sind. Leider sind viele Songs recht kurz. Für mich ist das Album mit tollen Erinnerungen verbunden.
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am 8. Juli 2012
Da ist also das Debüt der neuen deutschen Raop-Hoffnung. Und damit alles standesgemäß ist, wird auch gleich eine neue Nische zwischen Rap und Pop erfunden. Wobei der Titel schon einmal stärken und schwächen des Albums sehr gut vereint.
Cro ist ein junger Künstler, der aufgrund seiner kreativen Ideen und Tracks (vor allem natürlich wegen "Easy") eine Aufmerksamkeit und Hype generieren konnte, der dem eines Casper zum damaligen Erscheinen von "XOXO" in punkto Aufmerksamkeit in nichts nachsteht. Cro ist aber auch ein Künstler, dessen überbordende Naivität fast schon Weh tut und der wahrscheinlich der einzige Panda ist, um den sich WWF keine Sorgen machen muss. Das Leben des Künstlers ist scheinbar wie die Mädchen in seinen Videos sehr schön, es gibt keine Probleme und auf den Sommer folgt der Sommer. Diese gute Stimmung ist auf dem Album in jeder Sekunde hörbar, die Tracks klingen leicht, poppig, eingängig und leider auch oft ziemlich beliebig. Die handwerklich schlechten Haus-Maus-Doppel-Füllreime würden wohl bei keinem anderen Rap-Künstler auf diesem Niveau klar gehen, das Vokabular des Protagonisten ist derart rudimentär, dass man sich spätestens ab jetzt bitte keine Reime wie hater auf paper mehr wünscht.
Das ist aber im Großen und Ganzen auch genau das, was diese Platte so erfolgreich machen wird und verfehlt wohl auch die Intention des Künstlers. Es gibt einfach keinen kohärenteren Soundtrack für den Sommer. Die Beats sind hochwertig und wirklich gut produziert, Cro kann spielerisch zwischen Rap und Rapsingsang wechseln und Hooks mit Ohrwurmniveau herbei zaubern. Und er klingt eben auch so verdammt fresh und unbekümmert dabei. Das Sido eines der Vorbilder war hört man an manchen Stellen ganz gut heraus.
Somit ist das Album aus Raptechnischen Gesichtspunkten höchstens durchschnittlich geworden, als Begleiter der U20 Generation am See mit Grill und Schulferien während des Sommers wird es aber wohl alles Andere aus der Playlist verdrängen.
Wie das Phänomen Cro sein kommendes Album konzipieren wird, da jetzt ja quasi schon alles unwichtige mit schönen Melodien gesagt wurde, bleibt meiner Meinung nach eine der spannenden Fragen nach "RAOP"!
44 Kommentare| 48 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. April 2014
ich mag mich hier nicht darüber unterhalten ob Raop jetzt ein echter raper ist oder ob er sich wirklich als mix des pop und rap bezeichnen kann oder will ...
ich finde die cd und fast alle lieder TOP!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! die cd wird nicht fad und ich höre sie schon seit 4 monaten und habe sie noch immer nicht weggelegt. hört rein! ohrwurm garantiert. ich freue mich sehr über den kauf und die entdeckung von raop!
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am 28. Mai 2014
Raop ist das erste Studioalbum des deutschen Rappers Cro. Es erschien am 6. Juli 2012 über das Hip-Hop-Label Chimperator Productions und wird von Groove Attack vertrieben. Raop stieg auf Platz 1 der deutschen und österreichischen Album-Charts ein.
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am 28. März 2014
Meine Tochter wollte sich unbedingt dieses Set von Cro kaufen. Die CD ist ja echt super, das T-Shirt von der Qualität und Optik auch toll. Allerdings war das T-Shirt zu groß und vom Schnitt eher was für Jungs (gerade geschnitten). Wir haben es dann etwas abgenäht. Alles in allem fand ich das Produkt einfach zu teuer. (hat anfangs 40 Euro gekostet)
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am 21. Juli 2014
Mir waren bisher nur die bekannten Lieder des Sängers bekannt.
Deshalb hatte ich meine Erwartungen dementsprechend hoch gesetzt und dachte jeder Song wäre ein voller Erfolg.
Zwei, drei Lieder zu dem Erfolgshit kann man sich dennoch ganz gut anhören.
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Es ist absolut beeindruckend, wie der Hype um CRO innerhalb weniger Monate dieses Ausmaß erreicht hat. Das Mixtape war der absolute Oberwahnsinn und läuft auch heute noch in der Dauerschleife. Leider kann das Album die Vorfreude nicht komplett decken, im Gegenteil, die Enttäuschung bleibt nicht ganz aus. Ein absolutes Brett ist die Scheibe nicht geworden, sie ist gut, aber nicht genial.

Das Intro gefällt schon einmal sehr gut. Es ist schon verrückt, wie sehr sich das Produktionsniveau von den Mixtapes unterscheidet, die fraglos für eine 1-Mann-Show großartig aufgenommen waren. Dennoch erkennt man jetzt, was es heißt Profis am Werk zu haben. Das Gleiche gilt für "King of Raop", dessen Beat wunderbar old-school um die Ecke kommt und auf eine Live-Version richtig Laune macht. Zu "Easy" ist längt alles gesagt worden, die zweite Single "Du" ist für mich persönlich mit das Schwächste auf dem Album. Der Gesang ist sehr nervig und gelingt auf dem restlichen Material weitaus besser, die Lyrics wirken aneinander gequetscht und der Synthiesound will sich mit meinen Ohren einfach nicht anfreunden.

Die grundsätzliche positive Stimmung von "Raop" gefällt dabei sehr gut, es wird auf Albumlänge endlich mal nicht gejammert, sondern das Positive des Lebens herausgestellt. "Wir waren hier" und "Ein Teil" bringen diese Einstellung gegen Schluss fantastisch rüber.
Der Mittelteil hängt leider ziemlich durch: "Meine Zeit", "Jeder Tag" oder "Genauso" überzeugen leider nicht, weder musikalisch noch lyrisch.

Allgemein sind die Lyrics jetzt auf dem ganzen Album nicht zwingend sensationell, was bei schwächerer Instrumentalisierung besonders auffällt. Es mag insgesamt ein Jammern auf hohem Niveau sein, wenn man bei einer Vier-Sternen Bewertung überhaupt jammern sagen kann. Es ist eine gute Pop-Platte geworden, die der junge Stuttgarter auf die Beine gestellt hat und alleine dafür sollte man Respekt zollen. Die Beliebtheit wird weiter von Bestand sein und man darf sich auf die Herbsttour freuen.
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am 17. Juli 2012
Cro ist zurzeit DER Hype in der deutschen Popmusik. Das hat verschiedenste Gründe, angefangen bei den eingängigen Beats und Samples der Vorabveröffentlichungen "Easy" und "Einmal um die Welt", die wunderbar in das Bild unbeschwerter Sommerferien passen, bis hin zu den recht einfach gestrickten Texten und Flows, die besonders die Refrains zu Dauerdulern machen. All das hatte die erwartungen an "Raop" zumindest so hoch gehalten, dass man auf mehr dieser Songs hoffen konnte. Das Endprodukt sieht allerdings nicht besonders klasse aus. Einerseits sind die Tracks alle so einfach gestrickt, dass einem schon beim ersten Hören langweilig wird. Das liegt hauptsächlich daran, dass Cro seinen bisherigen Erfolg natürlich mitnehmen möchte, was zwar verständlich ist, aber das ganze Album belanglos werden lässt.
Cro definiert sich extra ein eigenes Genre und nennt es "Raop", halb Rap halb Pop, wobei er betont Rap würde groß, Pop kleingeschrieben. Das muss er auch betonen, denn eigentlich steckt in diesem Album relativ wenig Rap. Und Cro schwingt sich sogleich zum König seines Genres auf, was niemanden groß stört, denn glücklicherweise macht in diesem Genre sonst niemand Musik.

Was wirklich unterirdsch schlecht an "Raop" ist, sind die Widersprüche des ganzen. Cro gibt sich und sein Album als easy-listening-Sommer-Rap-pop aus und versucht betont lässig und cool zu sein und zu klingen. Ganz abgesehen, dass ihm das nur auf einem einzigen Track (Du) gelingt, führt diese Hipster Attitüde nicht zu einem guten Album sondern lässt noch eher herausstechen, wie konstruiert und berechnet Cros Musik ist. Auf sowas springen natürlich auch hauptsächlich junge Teenager an, die sich in seiner selbstgebauten Alles-ist-super Welt irgendwie wohlfühlen und keinen erhöhten Anspruch an Musik haben.

Wer sich aber nicht erzählen lässt Raop sei ein Rap Album und in Cro mehr such als einen 08/15 Entertainer, der wird enttäuscht. Es gibt nicht viel anspruchsvolles oder gutes auf "Raop". Die paar Songs, die zu mehr taugen als zu Floorfüllern in der Mainstream Disco gehen meist unter (das sind meist sogar die Bonus Tracks) und über seine Selbstverliebtheit vergisst Cro, dass er etwas beständiges schaffen muss, damit sein Hype und er selbst Bestand haben. Solange die Kids ihn wollen wird er obenauf bleiben, aber die Kids wollen ihn nurnoch bis zum nächsten großen Hype. Und irgendwie merkt man Raop an, dass es für genau dieses Zielpublikum geschrieben wurde. Für die meisten anderen bleibt "Raop" abwechslungslose Langeweile.
1111 Kommentare| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. Mai 2013
Kurzweilige Mischung für Gehör und Gehirn.
Und so nebenbei die optimale Bassdosis für's Kleinkind.

Cro macht Lust auf Deutsche Reime.
Neben Easy und Einmal um die Welt gibt es noch ein paar andere Lauschperlen.

Kurzum: Auch für Ü30 ein perfektes Geschenk
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