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am 16. Oktober 2012
David McVicar ist bekannt für seine begeisternden, historisierenden Inszenierungen(Adriana Lecouvrour- mit Kaufmann oder der Troubadur mit Alvarez -siehe Rezensionen). Er bietet damit die optische Wunschvorstellung aller das Traditonelle schätzenden Opernliebhaber. Zudem ist seine Personenführung immer exzellent.

Diese Inszenierung ist ein begeisterndes Meisterwerk. Die Optik ist in der klassizistisch-romantischen Zeit Goethes und Schillers angesiedelt, in die Wagner 1813 hineingeboren wurde. Kostümträchtig, milieuadäquat bis ins kleinste Detail. Die Personenführung ist großartig, akribisch pointiert sind die Charaktere auf die Bühne gestellt, zudem von herausragenden Darstellern realisiert.

Rein stimmlich hat meine einige Rollen schon "besser" gehört, aber insgesamt ergibt alles eine innere Stimmigkeit, die insbesondere aus dem recht jungen "Stimmparfüm" resultiert und deren fulminantem Spiel. Diese schauspielerische Dichte, die nie eine Länge aufkommen läßt, die man sonst bei Inszenierungen des Werkes bemerkt, ist einfach herausragend.

Der Stolzing von Marco Jentzsch ist solide, kann natürlich mit z.B. Botha nicht mithalten.
Die Eva wird von Anna Gabler gesungen, jugendlich beseelt,lyrisch.
Der David von Topi Lehtipuu exzellent, pointiert, einfach formidabel.
Der Pogner von Alistair Miles mag nicht so stimmgrundiert sein, wie z.B. von Salminnen oder anderen bekannten Interpreten, dafür liefert er ein schauspielerisch absolut begeisterndes Porträt.
Die Magdalene von Michaela Selinger überzeugend.
Der Sachs von Gerald Finley,ein eher schlanker Bariton, aber mit einer ungemein präsenten, subtilen Zeichnung, wunderbar.
Höhepunkt das Porträt des Beckmesser durch Johannes Martin Kränzle, eine ungemein charakterspezifisch authentische Darbietung ohne Überzeichnung.

Das Dirigat von Vladimir Jurowski überzeugt mich in seiner strukturell pointierten Art. Wie immer gibt es auch zu Dirigaten unterschiedliche Meinungen, wie man der Presse entnehmen kann.

Insgesamt ein begeisternde, geschlossene Aufführung, die man nur als meisterhaft bezeichnen kann. Wer traditionelle Aufführungen liebt, muß von dieser begeistert sein. Ein Beispiel, daß nicht immer das zwingend Neue, das künstlerisch Überzeugende sein muß. Innovation ist notwendig, aber die Zugzwänge, die häufig von einer Presse gesetzt werden, die alles, was nicht auf Provokation gedroschen ist, als von gestern diffamieren, ist problematisch. Diese Inszenierung ist "so alt" und künstlerisch doch "so neu".
1616 Kommentare| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2013
es gibt ereignisse, auch in der musik, die einmalig sind.

mit dieser einspielung, denke ich, sind wir an einem punkt, den wir getrost als eine sternstunde der menschheit bezeichnen können.
der regisseur DAVID McVICAR hatte das einmalige glück, eine bewunderumswürdige truppe um sich zu scharen, die in der lage war, seine vorstellung von der der tief empfundenen menschlichkeit und der allgemeinen gültigkeit dieses stoffes, kongenial umzusetzen. jeder ton, jedes bild, jede wie auch immer geartete äußerung ist ein beweis seiner liebe zu dem "kleinen zänkischen" meister aus sachsen und seiner musik, während man bei der einspielung aus bayreuth, unter der (regie ???) von Katharina Wagner den eindruck haben muss, dass sie ihren bewunderungswürdigen vorfahren abgrundtief hassen muss.

alles ist hier stimmig und überzeugend ... die darstellerischen und sängerischen leistungen vom letzten choristen bis zu den exponierten protagonisten; bühnenbild und differenzierte lichtgestaltung, bildliche umsetzung und montage der handlungen (innerlich wie auch äußerlich)wie auch selbstredend die musikalische leitung durch Vladimir Jurowski.
jegliche hervorhebung einer sängerische leistungen dieser aufnahme verbietet sich eigentlich von selbst; DAVID McVICAR und Vladimir Jurowski schaffen es genial, die stimmen zueinander zu bringen.
wenn ich trotzdem die möglichkeit hätte, eine ausnahme zu machen, würde ich "den kranz" zwei sängern aufsetzen ... Gerald Finley als Hans Sachs und Johannes Martin Kränzle als Sixtus Beckmesser. ich habe diese partien nie besser gehört (und gesehen).
die absolute krone aber gebührt DAVID McVICAR, der es zuwege brachte diese hervorragende sängerschar derart einmalig in szene zu setzen. (es ist schön, dass ein schotte uns deutsche lehren kann, wer und was Richard Wagner ist)
das einzige, was ich nicht verstehe, ist, warum die handlung ins biedermeier transponiert wurde. ich vermute, dass dieser umstand die genialität alles anderen noch besser zum ausdruck bringt ... ;-)
ich hoffe inständig, dass auch Katharina Wagner diese einspielung gesehen hat, und dass sie erkennen konnte, dass ihr urgroßvater ungleich viel besser ist, als sie ihn in ihrer Bayreuther (inszenierung?)verhackstückt hat.
unbedingte kaufempfehlung !!! leider sind nur fünf punkte zu vergeben ... ich wäre sonst sehr viel großzügiger ...
11 Kommentar| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. März 2014
ABSOLUTE WELTKLASSE! Jede Minute ein Genuss!

Eine wunderbare Aufnahme, die ich nicht in dieser Qualität erwartet habe! Ist jeden Euro wert!!! Sehenswert! Kaufempfehlung! Überzeugende Leistung insgesamt, stimmige Inszenierung!
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am 1. März 2016
Really , it is great pleasure to watch this production of Wagner's Meistersänger from Glyndebourne Festival. Excellent settings, singers with magnificant Gerald Finley as Hans Sachs together with London Philharmonic Orchestra , Glyndebourne Festival Chorus under baton Vladimir Jurowsky have proved that in Britain can produce brilliant Wagner.
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