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am 8. März 2006
Clark Gable und Claudette Colbert streiten und lieben sich in diesem wunderbarer Oscarprämierter Film aus 1934 unter der Regie von Frank Capra.
Die rebellische Tochter aus einem reichen Hause, die nicht mehr vom Vater kontrolliert werden will, flieht von der Jacht und versucht sich nach New York durchzuschlagen. Zufällig trifft sie den smarten Reporter Peter Warne. Notgedrungen fahren sie mit dem Bus nach NY zusammen: er erhofft sich eine gute Story, sie braucht jemanden, der ihr weiterhilft.
Nach vielen Abenteuern erkennen sie dass sie sich lieben, haben aber Angst es zuzugeben.
Nach einem Missverständnis kommt es zum happy end.
Ein typischer Frank Capra Film, der die Geschichte des kleinen Mannes, der letztendlich nach vielen Schwierigkeiten doch erfolgreich wird, darstellt.
Es ist die Zeit der Depression. Capra wollte die Menschen ermutigen, die Zuschauer sollten fröhlich die Kinos verlassen.
Er hat aber das wahre Gesicht dieser Jahre nicht ignoriert, sondern mitten in der Hoffnungslosigkeit eine optimistische Geschichte eingebettet. Man sieht also verzweifelte Menschen, die ihr Hab und Gut verloren haben, aber auch Menschen die hilfsbereit sind, denen zu helfen, die weniger haben als sie.
Die Dialoge sind klug, viel Situationskomik und die beiden Stars sind einfach hervorragend.
Ein wunderbarer Film.
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am 5. Juni 2014
Weil sich die dickköpfige Millionenerbin Ellie Andrews den ersten Mann in ihrem Leben partout nicht verbieten lassen möchte, flüchtet sie mit einem beherzten Kopfsprung ins Wasser von der Luxusjacht ihres wohlmeinenden Vaters, der seiner rebellischen Tochter zuvor in einem handfesten Streit offenbarte, dass er gerade alles in die Wege geleitet hat, um ihre Heirat mit dem berühmten Flieger King Westley, einem windigen Mitgiftjäger, zu annullieren. Da besagtes Eheversprechen nun einer dringenden Erneuerung bedarf, versucht sich Ellie auf eigene Faust von Miami nach New York durchzuschlagen, wo ihr allseits missbilligter Playboy-Verlobter bereits auf sie wartet. Im vollbesetzten Nachtbus muss sie sich den letzten freien Platz ausgerechnet mit Peter Warne teilen, einem hartgesottenen Reporter, der soeben von seinem Chefredakteur nach einem Disput über seine Trinkgewohnheiten gefeuert wurde. Die beiden Parias können sich zunächst nicht leiden, doch schon in jenem Moment, in dem sich die eigensinnige Ellie die anmaßenden Belehrungen des frechen Warne verbittet, spürt man, wie sie dem kernigen Burschen verfällt. Als Warne bei einem kurzen Aufenthalt zufällig realisiert, dass seine Sitznachbarin 10.000 Dollar wert ist, die Mr. Andrews für das Auffinden von Ellie bietet, wittert er die Story seines Lebens und sie die Chance, die Detektive ihres Vaters an der Nase herumzuführen. So einigen sie sich auf einen folgenschweren Deal: Warne soll Ellie helfen, unbehelligt nach New York zu gelangen, wofür er im Gegenzug die Exklusivrechte für eine täglich erscheinende Zeitungsgeschichte erhält.

Als Ehepaar getarnt reisen die zwei Kindsköpfe erst mit dem Greyhound-Bus, dann per Anhalter und schließlich mit einem gekaperten Cabriolet durch die Wirren der Großen Depression, stänkernd und flirtend, schimpfend und träumend, lachend und weinend, ganz beiläufig verzaubert ein Hauch von pastoralem Americana die Leinwand. Ellie lernt den Nährwert einer rohen Karotte zu schätzen und beweist ihrem neunmalklugen Begleiter, wie überlegen ein erotisch ausgestelltes Frauenbein gegenüber einem technisch versierten männlichen Daumen sein kann, wenn es gilt, ein Auto auf der Landstraße zum Stoppen zu bringen. Sie umgarnen und bezirzen sich, bekriegen und belügen einander, was aber nicht sonderlich schlimm ist, denn dadurch gerät das Blut in Warnes Adern neu in Wallung, sodass er seine Krise überwindet, während die Konfrontation mit den Widrigkeiten des normalen Alltags Ellies verhätscheltes Wesen nachhaltig verändert. Recht bald reift in dem von pubertärem Imponiergehabe beseelten Warne die Erkenntnis heran, dass in der verzogenen Göre aus reichem Hause jene Frau zum Pferdestehlen steckt, nach der er schon so lange vergeblich sucht. Ehe er dies begreift, ist Ellie jedoch wieder verschwunden. Ein Missverständnis retardiert das Liebesglück: Als Warne eines Nachts die schlafende Ellie verlässt, um mit dem Verkauf der Story die finanzielle Grundlage für eine gemeinsame Zukunft zu schaffen, glaubt sie, er wolle das Geld ihres Vaters kassieren, und kehrt freiwillig nach Hause zurück. Dort besteht Ellie auf eine zweite Hochzeit mit Westley. Warne wirft nun all jene Eigenschaften in die Waagschale, die den Kern seines Charakters ausmachen, um das Mädchen doch noch von sich zu überzeugen: Redlichkeit, Seriosität und Entschlossenheit. Er meldet sich bei Ellies Vater und fordert zu dessen Verblüffung als Ausgleich für seine Mühe nicht etwa die ausgeschriebene Belohnung, sondern lediglich die Rückerstattung seiner Unkosten in Höhe von 39,60 Dollar. Nur wenige Meter vor dem Traualtar erfährt Ellie vom alten Andrews die Wahrheit und flüchtet als Runaway Bride in Warnes Arme.

Ein derart wolkenloses Happyend wie zwischen der verwöhnten Upper Class-Lady und dem abgebrannten Journalisten ist freilich nur im Kontext der Weltwirtschaftskrise denkbar, kolportiert doch der umgekehrte Cinderella-Plot ein unnatürliches ökonomisches Abhängigkeitsverhältnis, das im Kino normalerweise negativ behaftet ist. Mit dieser märchenhaften Sozialutopie aus dem Jahre 1934 stieg Regisseur Frank Capra zu einem leidenschaftlichen Promoter von Roosevelts New Deal-Reformen auf, des unerschütterlichen Glaubens an die Kraft der Demokratie, die alle Miseren und Entartungen des Börsencrashs von 1929 heilen könne. Das Beschwören eines milieuübergreifenden Gemeinschaftsgefühls traf dann auch den Nerv der Zeit, gleichwohl den Film anfangs niemand mochte, weder das Studio noch die Kritiker und schon gar nicht die Schauspieler. Es hagelte Absagen für die Besetzung der Rollen. Claudette Colbert sagte letztlich unter der Prämisse zu, dass die Dreharbeiten innerhalb von vier Wochen abgeschlossen sind. MGM-Mogul Louis B. Mayer wiederum lieh Clark Gable nur deshalb an die damals noch kleine Columbia aus, weil er seinem Star für dessen überzogene Gagenforderungen unbedingt eins auswischen wollte.

Einige Szenen gewannen schnell an Popularität. So die Situation, in der die katzengleiche Colbert und der urwüchsige Gable in einem notdürftigen Motel an der "Mauer von Jericho" stehen, einer quer durch den Raum gespannten Wolldecke, die das Doppelbettzimmer, in dem die beiden übernachten, in zwei Hälften teilt. Ziemlich ungeniert legt Gable einen genüsslich kommentierten Striptease hin (welcher der Bekleidungsindustrie einen enormen Umsatzeinbruch bescherte, weil jeder sah, dass er kein Unterhemd trägt), um die beschämte Colbert auf die andere Seite des Raums zu treiben. Dann spielen sie, züchtig (und auch ein wenig zynisch) getrennt, das verbale Hin und Her der Screwball Comedy, die Capra mit dieser Romanze unbewusst als neues Subgenre transzendierte, wenngleich noch vieles fehlt, was deren glanzvollste Momente definiert. Trotz des liberalen Grundtenors bleibt die sonst so typische Umkehr der traditionellen Geschlechterhierarchie hier noch aus, da Gables äußerst erzieherisch agierender Peter Warne seine dominante Position niemals preisgibt. Sarkastisch perlender Dialogwitz, sexuelle Anspielungen (die Möhre, das korrekte Titschen eines Donuts in den Kaffee, die Posaune, die das Gemäuer der Keuschheit zum Einsturz bringt), arabeske Finten und der unverwüstliche American Slapstick sind aber zu Genüge vorhanden. Damit holte Capra den Grand Slam bei den Oscars und triumphierte in allen fünf Hauptkategorien (Bester Film, Beste Regie, Beste Hauptdarstellerin, Bester Hauptdarsteller, Bestes Drehbuch).
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HALL OF FAMEam 25. Februar 2001
Eigentlich braucht es mehrere Nächte, bis der Reporter und die Millionenerbin merken, daß sie sich lieben - der Zuschauer weiß es viel früher, er sieht die Funken sprühen (die Claudette Colbert während der Dreharbeiten allerdings nicht wahrnahm). Diese erste und immer noch eine der besten Screwball-Komödien hat einige unvergeßliche Szenen, so der Aufbau der "Mauer von Jericho" als keusche Trennung des Doppelzimmers in zwei Hälften, oder der Wettstreit um die beste Anhalter-Technik (den Claudette Colbert mit unfairen Mitteln gewinnt). Gerade Clark Gable ist unglaublich komisch (und man weiß plötzlich, woher George Clooney die Inspiration für seine Rolle in "O Brother Where Art Thou" hat). Das erstaunlichste ist aber die Leichtigkeit, mit der Capra in nur vier Wochen einen der immer noch unterhaltsamsten Hollywood-Filme aller Zeiten drehen konnte. Viel Tiefgang sollte man allerdings nicht erwarten - und war auch nicht beabsichtigt (9/10).
Die DVD-Ausgabe ist dieses Klassikers würdig. Das Bild ist für für das Alter des Films erstaunlich gut, der Mono-Sound in Ordnung (ein Surround-Mix würde auch nicht viel Sinn ergeben). Die Originalversion kann man ohne Untertitel genießen, die deutsche Synchronfassung fällt natürlich ab (einige ursprünglich gekürzte Szenen sollen untertitelt sein). Als Extras gibt es u.a. einen 11minütigen Kommentar vom Sohn des Regisseurs und eine einstündige Radioaufnahme einer Hörspielversion mit den Stars, inklusive Werbeeinspielungen.
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am 13. Juni 2007
Es ist erstaunlich, aber diese Komödie funktioniert auch heute noch, und wie! Ich selbst habe mir diese DVD eher aus Sammlergründen und meinem grundsätzlichen Interesse an "Filmhistorie" zugelegt, es dann aber riskiert, diesen Film mehrmals im Freundeskreis zu präsentieren. Und schau her: Trotz anfänglicher Skepsis gab es wirklich niemanden, ob Männlein, ob Weiblein, ob etwas älter oder etwas jünger (o.k. Teens waren nicht dabei) dem dieser Film nicht gefällen hätte. Viele waren begeistert, die anderen zumindest sehr angetan. Es geshah in einer Nacht ist äußerst amüsant und hat einen besonderen Charme, der heute noch genau so wirkt, wie in den dreißiger Jahren des vergangenen Jahrhunderts.

Bild und Ton auf dieser DVD sind gut aufgearbeietet qualitiv absolut in Ordnung, die DVD-Ausstattung ist ebenfalls sehr ordentlich, wenn auch nicht überragend. Daher aus meiner Sicht für jeden der Filme mag absolut empfehlenswert.
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Wenn sogar ein in den 90er-Jahren geborener Teenager "Nun küss' sie doch!" ausruft, wenn sich Clark Gable über Claudette Colbert beugt, nachdem er ihr ein Nachtlager aus Stroh gefertigt hat, dann ist das der beste Beweis für die Zeitlosigkeit dieses Meisterwerks der Screwball-Komödie aus dem Jahr 1934, dem ersten Film, der bei der Oscar-Verleihung die Big Five abräumte (bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch, bester Hauptdarsteller, beste Hauptdarstellerin; anschließend gelang das erst wieder mit Einer flog über das Kuckucksnest (Special Edition, 2 DVDs) und zuletzt mit Das Schweigen der Lämmer (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook), zwei Filmen aus ganz anderem Genre). Gable und Colbert harmonieren m.E. perfekt miteinander - trotz der schlechten Bedingungen zu Beginn der Dreharbeiten. Der Film verdient die o.a. Auszeichnungen zurecht. Bild, Ton, Ausstattung der DVD sind absolut in Ordnung, so dass eine eindeutige Kaufempfehlung für diesen Kinohöhepunkt resultiert.
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NR. 1 HALL OF FAMEam 27. Februar 2004
Frank Capra, 1897 in Palermo geboren und 1901 in die USA emigriert, gilt nicht umsonst als der große Humanist des klassischen Hollywood-Kinos, der Erzähler von Geschichten über 'den kleinen Mann', als Großmeister der 'screwball comedy', und sein Filmklassiker "Ist das Leben nicht schön?", dem wohl schönsten und berührendsten aller Weihnachtsfilme, kennt eigentlich jeder. Capra darf zweifelsohne als einer der wichtigsten Regiesseure betrachtet werden, und so blieben uns Remakes seiner Klassiker (für 'die Generation von heute' sozusagen) nicht erspart: Neben der Kolorierung von "Ist das Leben nicht schön" fürs US-Fernsehen aus den 70ern (der schwarzweiß-Film wurde tatsächlich 'bunt' gemacht!) vergriff man sich zuletzt an seinem Meisterwerk "Mr. Deeds goes to town", welches mit dem in jeder Hinsicht unsäglichen Adam Sandler 'neu' verfilmt und somit seiner Originalität beraubt wurde.
Der 1934 entstandene Film "Es geschah in einer Nacht" mit Clark Gable und Claudette Colbert in der Hauptrolle erzählt eine liebevolle, unterhaltsame Geschichte, ein klassisches Lustspiel eigentlich, samt witzigen Dialogen und amüsanten Szenen. Ein vergnüglicher Film voll Emotionen, alltägliche Mißverständnisse werden in treffsicheren Pointen aufgelöst, die großen romantischen Gefühle ironisiert: Ein komödiantischer Klassiker der Filmgeschichte, der in seiner Inszenierung auch heute noch frisch wirkt. Das Remake von 1956 mit dem Titel "Ohne Liebe geht es nicht" war mit Jack Lemmon zwar prominent besetzt, war aber ohne jeden Witz und Originalität. "Es geschah in einer Nacht" wurde nicht im Studio, sondern großteils an Originalschauplätzen (Hafen, Busstationen, Motels) gedreht, was für dieses Genre damal relativ neu war, und ihm so deutlich Authentizität verlieh.
Als erster Film in der Geschichte der Oscar-Verleihung wurde "Es geschah in einer Nacht" in den fünf wichtigsten Kategorien Film, Regie, Drehbuch, männliche bzw. weibliche Hauptrolle ausgezeichnet (dieser Triumph sollte erst 1975 Milos Forman's "Einer flog über das Kuckucksnest" zuteil werden).
Die technische Umsetzung auf DVD, resp. Bild- und Tonqualität, ist gelungen, wenn man bedenkt, daß der Film mittlerweile 70 Jahre auf dem Buckel hat. Das Bonusmaterial ist zwar nicht üppig ausgefallen, dennoch recht informativ, und komplettiert diesen Klassiker zu einer 'must have' DVD.
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am 1. September 2011
Columbia Pictures Corporation presents "IT HAPPENED ONE NIGHT" (1934) (105 min/B&W) -- Starring: Clark Gable, Claudette Colbert, Walter Connolly, Roscoe Karns, Jameson Thomas, Alan Hale, Arthur Hoyt, Blanche Friderici, Charles C. Wilson

Directed by Frank Capra

Rebellious socialite Ellie Andrews (Claudette Colbert) marries King Wesley (Jameson Thomas) but her wealthy father has it annulled. Tired of her father's (Walter Connolly) control, she runs away by diving off the family yacht in Miami and heading for New York. On the bus she meets street-smart reporter Peter Warne (Clark Gable). They end up traveling together as Warne hopes to get a great story, and Ellie needs his worldly help. Nearing New York, with their many adventures coming to an end, they find that they are reluctantly in love and afraid to admit it to each other.

After she mistakenly thinks that Warne has run out on her Ellie returns to King Wesley, but for how long?
Claudette Colbert only accepted because Capra promised he would double her salary and she would be done in four weeks. She disliked the film so much she didn't even attend the Oscars; when she won for Best Actress she was found about to leave on a trip and was rushed to the ceremony, where she made her acceptance speech in a traveling suit.

Oscar Winners for Best Actor in a Leading Role (Clark Gable), Best Actress in a Leading Role (Claudette Colbert), Best Director
(Frank Capra), Best Picture (Columbia Pictures), Best Writing, Adaptation (Robert Riskin)

* Special Footnote: -- In 1996, Steven Spielberg anonymously purchased Clark Gable's Oscar to protect it from further commercial exploitation, gave it back to the Academy of Motion Picture Arts and Sciences, commenting that he could think of "no better sanctuary for Gable's only Oscar than the Motion Picture Academy". ** Claudette Colbert was so convinced that she would lose the Oscar to write-in nominee Bette Davis that she didn't attended the ceremony originally. She was summoned from a train station to pick up her Academy Award.

** Another Special Footnote: -- Robert Montgomery turned down the male lead, saying the script was the worst thing he had ever read. ** Myrna Loy turned down the role of Ellie Andrews because a recent film set on a bus had failed, and she didn't think that this one would succeed.

BIOS:
1. Frank Capra [aka: Francesco Rosario Capra] (Director)
Date of Birth: 18 May 1897 - Bisacquino, Sicily, Italy
Date of Death: 3 September 1991 - La Quinta, California

2. Clark Gable
Date of birth: 1 February 1901 - Cadiz, Ohio,
Date of death: 16 November 1960 - Los Angeles, California

3. Claudette Colbert [aka: Emilie Claudette Chauchoin]
Date of Birth: 13 September 1903 - Saint-Mandé, Seine [now Val-de-Marne], France
Date of Death: 30 July 1996 - Speightstown, Barbados

4. Walter Connolly
Date of Birth: 8 April 1887 - Cincinnati, Ohio
Date of Death: 28 May 1940 - Beverly Hills, Los Angeles, California

5. Roscoe Karns
Date of Birth: 7 September 1891 - San Bernardino, California
Date of Death: 6 February 1970 - Los Angeles, California

6. Jameson Thomas [aka: Thomas Jameson]
Date of Birth: 24 March 1888 - London, England, UK
Date of Death: 10 January 1939 - Sierra Madre, California

Mr. Jim's Ratings:
Quality of Picture & Sound: 5 Stars
Performance: 5 Stars
Story & Screenplay: 5 Stars
Overall: 5 Stars [Original Music, Cinematography & Film Editing]

Total Time: 105 min on DVD ~ Columbia Pictures Corporation ~ (December 9, 2008)
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Dezember 2016
Stilbildend für das Screwball-Comedy Genre waren zwei erfolgreiche Kinofilme aus dem Jahr 1934. Zum einen Howard Hawks Verfilmung des Theaterstücks "Napoleon vom Broadway" und vor allem Frank Capras mit fünf Oscar-Auszeichnungen in den wichtigsten Kategorien: Bester Film Bester Hauptdarsteller Clark Gable, Beste Hauptdarstellerin Claudette Colbert, Beste Regie Frank Capra, Bestes Drehbuch Robert Raskin. Es gab zwar schon früher Filme über den Kampf der Geschlechter, aber erst diese beiden Kinohits sollten genau dieser Gattung Filmen "Geschlechterkampf eines ungleichen Paars mit HappyEnd" zu einem erfolgreichen Markenzeichen machen. Auch Clark Gable und Claudette Colbert stehen sich am Anfang der Handlung eher als Antagonisten gegenüber, die sich nicht besonders leiden können. Aber nach der Überwindung vieler Hindernisse enden auch sie als Paar.

Darüberhinaus ist "Es geschah in einer Nacht" auch ein klassisches Road-Movie und thematisiert ganz nebenbei noch die damalige Weltwirtschaftskrise. Denn Clark Gable hat als Filmfigur Peter Warne seinen Job als Reporter verloren. Aufgrund einer Alkohol-Eskapade und hat nur noch ein paar wenige Dollar in der Tasche. Er fährt wie viele Tausend mittellose Amerikaner in dieser Zeit mit der Greyhound-Buslinie in eine andere Stadt, um dort vielleicht Arbeit zu finden. Das Land baut sich gerade wieder etwas auf, wie zahlreiche neue Fastfood-Restaurant oder moderne Imbissbuden zeigen.

Vorab hat aber in der ersten Szene die verwöhnte und leicht exzentrische Millionärstocher Ellie Andrews (Claudette Colbert) gegen den Willen ihres steinreichen Vaters (Walter Connolly) den versnobten Glücksritter King Westley (Jameson Thomas) geheiratet. Der Vater besteht aufs Annulieren, das schmeckt der verwöhnten Göre nicht. Sie springt von der Jacht des Vaters vor Floridas Küste ins Wasser. An Land beschließt sie mit dem Greyhound Bus nach New York zu Westley zu reisen. Auf ihren Fersen sind die vom Vater engagierten Privatdetektive, die Polizei und im Grunde das ganze Land, denn der reiche Papa hat eine Summe von 10.000 Dollar demjendigen zugesagt, der weiß wo das Töchterchen steckt. Im Nachtbus trifft sie den hartgesottenen Reporter Peter Warne (Clark Gable), dem soeben von seinem Boss gekündigt wurde. Natürlich bekommt der abgebrühte Sensationsreporter schnell mit, dass es sich bei der Fremden, die neben ihm Platz genommen hat, um die verschwundene Ellie Andrews handelt, deren Ziel King Westley heißt. Die beiden ungleichen Reisepartner kommen daher überein, dass Peter Warne von Ellie die Exklusivstory ihrer Flucht bekommt, dafür verspricht Warne aber auch, dass er Ellie bei King abliefert. Ein guter Deal für beide. Und daraus entstehen für die beide einige haarsträubende Abenteuer. Dabei kommen sich die beiden näher - denn sie müssen öfters in einem Motelzimmer nächtigen. Getrennt nur von den "Mauern von Jericho" - eine durchs Zimmer gezogene mit Wäsche behangener Leine, die die beiden auch moralisch trennen soll. Dabei verlieben sie sich allmählich ineinander...

Am Ende der federleichten Comedy steht natürlich das HappyEnd, aber erst müssen noch einige Mißverständnisse aus dem Weg geräumt werden und die unsägliche Ehe muss annuliert werden. Ausserdem zeigt Gable der stinkreichen Colbert wie man einen Donut richtig in den Kaffee tunkt. Sie aber hat den besseren Trick beim Trampen. Sein bestimmter männlicher Daumen in die Wunschrichtung unterliegt ihrem entblößten weiblichen Bein. Schön auch die Szene als Arm und Reich im Bus den Song "The Man on the flying Trapez" begeistert singen. Was sehr gut passt zu dem ungleichen Paar - sie reich, er mittellos - und Capra tendiert da ja zum Märchen und bringt die beiden auch zusammen. Der Erfolg kam überraschend. Die Columbia hielt wenig von dem Film und brachte ihn ohne große Werbung in die Kinos. Die Kritik war verhalten, aber alleine die Mundpropaganda ließ "Es geschah in einer Nacht" zum riesigen Sensationserfolg des Jahres werden. Die Pointen allesamt treffsicher, der Humor geistreich und ironisch bis liebenswert. Er funktioniert auch heute noch bestens und wirkt nicht veraltet. Es kann gut sein, dass Capra das Lebensgefühl der Amerikaner mit diesem lockeren Filmspass traf. Von Anfang bis Ende herrscht einfach eine ausgelassene Stimmung und ein bisschen Märchen im Liebesfilm schadet nie. In späteren Dekaden wurde dies ja auch eindrücklich durch Filme wie "Pretty Woman" bewiesen.
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am 30. Juli 2013
Gemeint sind die wichtigen 5 Oscarkategorien: Beste/r Film,Drehbuch,Regie,Hauptdarsteller, Hauptdarstellerin.
In dieser Komödie versucht Ellie (gespielt von Claudette Corbert) ihrem Vater zu entkommen und lernt auf ihrer Flucht Peter (Clark Gable) kennen. Dieser ist Reporter und will aus ihrer Flucht Profit in Form einer Story schlagen.
Kaum vorzustellen, dass ein Film, bei dem etliche Schauspieler die Hauptrollen ablehnten zu einem solchen Erfolg führen sollte!
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am 20. Mai 2016
Der erfolgreichste Film 1934 mit den Topstars Claudette Colbert und Clark Gable unter der Regie von Frank Capra: Dafür gab es 5 Oscars, was ziemlich einmalig ist. Wir haben es hier mit einer typischen Screwball-Komödie zu tun. Die verwöhnte Ellie Andrews (Claudette Colbert) flüchtet vor ihrem millionenschweren Vater (Walter Connolly), der sie davon abhalten will, einen windigen Playboy zu heiraten. Auf dem Weg von Florida per Bus nach New York lässt sich Ellie mit dem arbeitslosen Zeitungsmann Peter Warne (Clark Gable) ein. Als der Bus liegen bleibt, führt das Paar seine Reise per Anhalter fort. Es ist keineswegs "Liebe auf den ersten Blick", die das Paar aneinander bindet, sondern die Sympathie von Ellie für Peter entwickelt sich erst mit der Zeit. Die Spannungen lösen sich jedoch in Wohlgefallen auf, als die ausgerissene -Erbin und der dreiste Report sich schließlich doch verlieben....Frank Capra hat diese Story meisterhaft und kurzweilig in Szene gesetzt. Auch heute ist dieser Film hochamüsant! Das Bild ist Fullscreen 4:3 (schwarz/weiß), der Ton Dolby Digital Mono. Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch. Als Extras gibt es den Original-Kino-Trailer, Radiointerviews von Clark Gable und Claudette Colbert, einen Filmkommentar von Frank Capra jr,, Filmwerbung und Filmografien.
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