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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
207
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am 28. November 2012
Ja, was soll man dazu sagen...3 Jahre drauf gewartet...und nun das! Das war zumindest der erste Höreindruck des neuen Musealbums.
Aber wie immer bei Muse muss man sich erstmal etwas reinhören...Fazit:
Nicht das beste Muse-Album aber es ist unverkennbar Muse! Und sie entwickeln sich nunmal weiter.....Immer noch sehr frische und abwechslungsreiche Musik - das ist das was Muse eben ausmacht. Nur fehlt diesmal irgendwie der Druck...einige Songs kommen gar zu einfach daher. Ein richtiger Kracher fehlt irgendwie. Manchen Songs hört man auch einfach nicht den Aufwand der getrieben wurde (siehe Making of..)an. Und gerade das, worüber sich so viele im Vorfeld aufgeregt habe, nämlich das es zu Club -und Dublastig wäre, das macht das Album hörenswert .Diesmal hat sich ja Cris auch mit zwei eigenen Songs eingebracht , find ich persönlich recht gut gelungen und würde auch gern mehr davon hören. Ansonsten ist nur zu sagen...bis zum nächsten mal...
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am 19. Dezember 2016
Black Holes war überragend, The resistance war gut, jetzt geht es langsam bergab, für meinen Geschmack das bisher schwächste Album.
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am 18. Juli 2017
Album Klasse wenn ich es runter laden könnte, hab es dann nochmals gekauft aber man kann ka niemand erreichen..ich hätte gerne eine Rückerstattung
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am 26. November 2012
In den vergangenen Wochen fiel mir natürlich immer wieder auf, wie sehr doch die neue Muse-Platte auf Dubstep reduziert wurde. Als ich dazu kam, sie neulich zu kaufen, und durchzuhören, habe ich mich über diese Aussage doch sehr gewundert: es ist natürlich ein neues STilmittel, dass die experimentierfreudige BAnd gelegentlich zum Einsatz bringt auf the 2nd law. Aber wie bei früheren Experimenten auch, der Muse-Sound bleibt erhalten. Natürlich nur für die jenigen, die den Sound der Band nicht immer noch auf die Symmetry reduzieren. Für die muss natürlich die Parole lauten: Finger weg. Zu bunt, zu abwechslungsreich, zu vielschichtig. Oder auch gerne zu Popig, und stellenweise zu elektronisch wenn das mehr zusagt. ABer wer keinen Dubstep mag, der kann ein paar wenige Tracks auf der Platte skippen und wird beim Rest der Songs mit gutem Rock- bis Poprocksound belohnt.

Was für mich den Muse-Faktor ausmacht sind: abwechslungsreiche Rythmen, tolle und unverkennbar der Band zuzuordnende Melodien, vor allem in den Gesangslinien, kritische und intelligente Texte, gefühlvolle Momente in denen man versinken kann und ab und zu ein wenig kratzbürstige Ausbrüche. Letztere sind das Einzige, was in den letzten Jahren ein wenig auf der Strecke blieb, sie sind aber ansatzweise immer noch vorhanden. Allein schon der Opener des neuen Albums weiß das zu nutzen, und man bekommt stellenweise immer wieder reinrassige satte Rocksongs vorgelegt, wenn man der 2nd Law eine Chance gibt. Der Muse-Sound bleibt also für mich in Takt, denn alles andere ist im Übermaß vorhanden. Die DubstepAusflüge knüpfen eben nahtlos an die frühren rythmischen Schllenker an, mit denen die BAnd ihre Songs zu weilen anreichert. Von daher finde ich sie stimmig.

Die letzten beiden fast instrumentalen und extrem elektronischen STücke, in denen der Text nur aus gesprochenen Sampels besteht, sind tatsächlich die Songs die am meisten als "fremdartig"hervorstechen, die aber auch die kritischsten des Albums sind. Schöner kann man das gesellschaftliche und ökonomische Grundproblem der modernen Gesellschaft nicht zusammenfassen. Also selbst in diesen fast-instrumentals bleibt immer noch eine ordentliche Packung Muse erhalten.

Auf die weiteren Stücke will ich im einzelnen gar nicht eingehen. Es sei nur so viel gesagt: die beschworene Abwechslung wird groß geschrieben. Die Platte auf die Singles zu reduzieren und im Vorfeld den Verlust jeglichen rockigen Charakters anzunehmen, auch aufgrund von zahlreichen total irregeleiteten Rezensionen in Online-Magazinen und im Radio, wäre ein herber Verlust für Rockfans.Über Geschmack lässt sich bekanntlich trefflich streiten. Aber Gerade solche objektivierbaren Dinge, wie die Frage, in wie vielen Songs denn nun eigentlich Dubstep vorkommt und die Feststellung, dass das ja unterm Strich gar nicht so viele sind... das sollte nicht zu viel verlangt sein. Anstatt dessen steigert man die Auflage durch die Verknüpfung von Muse mit Dubstep und fertig ist der Lack. Man fragt sich, ob die Platte von diesen Leuten auch mal gehört wurde.

Von mir klare Kaufempfehlung für alle, die inteligenten abwechslungsreichen Rock mit Tendenz zum Über-den-Tellerrand-schaun lieben , und die Bombast in bester Tradition von Queen bewahrt sehn wollen.
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am 25. Mai 2017
... aber immer noch besser als der halbgare Nachfolger "Drones (2015)", der zwar an die rockige Anfangszeit erinnert, aber über ein durchschnittliches Songwriting nicht hinauskommt (deshalb auch nur 3 Sterne). "Drones" ist somit der bisherige Tiefpunkt in der "Muse History".

So, dass musste ich noch los werden :-). Jetzt kann mit der eigentlichen Rezension begonnen werden:

Bei "2nd Law" vergessen Muse zum Teil Ihre Stärken auszuspielen und biedern sich stattdessen etwas den damaligen Trends an.
Dubstep war ja zu der Zeit der heißeste Scheiß und tatsächlich hört man auf "2nd Law" hier und da einige Dubstep-Elemente. Zumindest wurden diese sparsam eingesetzt, so dass "Madness" und "Follow Me" noch durchaus gefallen können.
Nur bei The 2nd Law: Unsustainable" gehts total in die Hose und man sollte solche Tracks lieber Skrillex überlassen.
Das darauf folgende soundtrackmäßige "The 2nd Law Isolated System" geht wieder in Ordnung und wurde dann tatsächlich für einen Film, dem Zombie-Kracher: "World War Z", verwendet.
Das extrem langweilig leiernde "Save Me" ist ein weiterer Totalausfall.
"Explorers" kommt dann leider etwas zu süßlich und schmalzig rüber.
Bei "Big Freeze" hat man zwar auch nicht mit Zucker gespart, aber zumindest rockt dieser Track wieder ganz anständig.

Die besten Songs auf dieser Platte sind:
- das an frühere Großtaten erinnernde, mit feinen Gitarrensoli veredelte "Animals",
- der krachige "Bond-Hammer" "Supremacy", "
- das mitreißende, mit einem ultrageilen Basslauf gesegnete "Liquid State",
- das funkige "Panic Station",
- sowie das unglaublich bombastische "Survival".

Fazit:
5 Kracher, 3 x Durchschnitt, 1 x Ausreichend, 2 Totalausfälle = 3,5 Sterne
Das Album ist zwar nicht mehr so gelungen wie "The Resistance", kommt aber mit Ach und Krach doch noch auf 4 Sterne. Trotzdem kein Vergleich zu früheren Großtaten, aber immerhin noch besser als der nur noch durchschnittliche Nachfolger "Drones" !!!
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am 20. September 2015
Als ich vor Jahren das Album Absolution gehört habe war ich, als Musikliebhaber und Fan der vielen großartigen Rock Giganten der 60er und 70er Jahre, der Meinung dass mich kein Album einer neuen Band so begeistern könne. Es hat mich umgehauen wie toll diese Songs komponiert,aufgebaut und gespielt werden. Natürlich erkennt man Parallelen zu Musikgruppen welche Muse warscheinlich beeinflusst haben. Meiner Meinung nach Procol Harum (vor allem das Album Grand Hotel) , Queen , Led Zeppelin, Depeche Mode, Radiohead usw, allen voran, was vor allem die Melodien selber betrifft, der geniale Rachmaninoff siehe z.b. sein 2. Klavierkonzert in dessen ersten 2 min schon die Grundideen für Megalomenia, Ruled by Secrecy und Space Dementia deutlich zu hören sind, und wie eine Einleitung oder Ouvertüre dieser Songs klingt, aber warum nicht. Das könnte man länger weiterführen und bemerken dass man aus solchen Klassischen Meisterwerken ganze Alben basteln kann. Jeder hat seine Vorbilder und nur ein Meister kann trotzdem sein eigenes Ding daraus machen. Die Lieder sind neue kleine Meisterwerke und stehen für sich. Danach habe ich mir ihre zwei Vorgänger angehört und war erstaunt dass diese Band mit ihren 3 ersten Alben die grandiosesten Rockalben hervorgebracht haben die ich hören durfte und damit die vielversprechenste Band war, zumindest für mich. Alle drei Alben sind durchgehend toll und welche Band der Neuzeit kann das schon behaupten? So, schluck, leider blieb es für mich bei diesen drei. Es ist natürlich immer eine Geschmacksfrage aber bis auf ein paar Ausnahmen haben für mich die Songs und damit die Alben an Stärke verloren. Aufnahmetechnisch zwar dazugewonnen aber eben zu glatt und unglaublich vorhersehbar und oberflächlich, leider. Sie zählen immernoch zu den besten Bands unserer Zeit, die aber ab dem dritten Album immer seichter wurden. Ich hoffe sie finden wieder zu ihrer Stärke zurück, auch wenn sie sich wieder neu erfinden müssen. Es ist immer das gleiche. Die Komposition und die Kraft der Melodie ist die Basis worauf aufgebaut werden muss. Ohne gehts auch mit großen Blockbusterorchester nicht und begeistern nur jene die eben die Vorbilder von Muse noch nicht kennen. Für ihre Geldbörse allerdings sollten sie so weiter machen, sorry. Verglichen mit vielen beliebteren und berühmteren Zeitgenossen werden sie immernoch Könige IHRER Zeit bleiben, so viel ist sicher. Ich bin ein Fan!
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TOP 1000 REZENSENTam 28. September 2012
… und manchmal auch das Nervige - an uns Musikfreunden ist die Tatsache, dass unsere Geschmäcker nicht homogen sind. Es gibt immer solche und solche. Anhand von Bands wie Muse lässt sich das hervorragend aufzeigen. Da gibt es jene, die die drei Engländer seit jeher grausam finden, was meist mit der schwelgerischen Traurigkeit der Musik, der musikalischen Maßlosigkeit und Matthew Bellamys Falsettstimme zusammenhängt. Andere lieben sie aus exakt demselben Grund. Muse polarisiert. Und „The 2nd law“ bleibt wie gehabt eine musikalische Wundertüte. Die Band geht unbeirrbar ihren eigenen Weg weiter und vermischt Stile und Ideen. Vielleicht ist es noch viel zu früh, das Album zu beurteilen, aber ich möchte wie so oft meine ersten Eindrücke teilen.

SUPREMACY beamt den erfahrenen Fan sofort in sein vertrautes Universum. Ein Eröffnungssong wie man sich ihn wünscht, larger than life mit seinen Chören, den Streichern, dem kernigen Riff, dem theatralischen Solo und den Tempowechseln. Led Zep‘s Kashmir im James Bond 007 Gewand. Herrlich! Spannend ist natürlich die Frage, wo ein solcher Song einen Nicht-Muse-Erfahrenen hinbeamt. Aber ich denke, dass ist eine zu theoretische Nerd Diskussion …. ;-).

MADNESS ist dann direkt eine ganz andere Geschichte und glücklicherweise ja schon als Single veröffentlicht gewesen. Glücklicherweise, weil er vielleicht doch etwas Eingewöhnung benötigt. Der Song entspricht auch der dubiosen Vorankündigung und beginnt mit einem Dub Beat, der dann schnell nach Queen Ende der 80er klingt, um in der Melodie Richtung George Michaels "Faith" zu schwenken. Autsch! Da kann einem schon schummrig werden, der Song setzt sich aber schnell fest, brillant, Muse halt. Bei der Veröffentlichung von der ersten Single SURVIVAL sagten Muse, sie hätten etwas Heisses und Aufregendes gemacht und den Tiger losgelassen. Mit MADNESS setzen sie dem Tiger Püschelohren und eine Sonnenbrille auf. Cool, unerwartet und wie gesagt, brillant!

PANIC STATION wird bei den älteren Fans, die die 80er miterlebt haben, mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sofort die Buchstaben INXS auftauchen lassen. White Funk, und zwar sehr funky, das hatten wir glaube ich noch nicht bei Muse bis dato. Sehr kurz, sehr knackig. Auf jeden Fall dann dem Song etwas vorsichtiger nähern, vor allen, wenn Du zu jung bist, unm INXS zu kennen.

PRELUDE kann man getrost überspringen, ist nur eben dies.

SURVIVAL war als Single ja schon bekannt. Muse leben ihre Verehrung zu Queen aus, in voller Breite. Erstaunlich immer wieder, dass das so gut funktioniert. Der Song funktioniert natürlich auch noch im Kontext der gesamten Platte.

FOLLOW ME …. Drei Worte nur, Oh mein Gott! Zu Beginn erinnert der Song mit seinem Synthigesummse noch ein wenig an das hochgeschätzte „Take a Bow“, im Refrain geht’s dann aber voll in die Eurodisco. Ich bin auch nach mehrmaligen Hören immer noch etwas ambivalent. Das könnte ein bischen zu viel des Guten sein.

ANIMALS gibt zum ersten Mal etwas Luft zum Durchatmen. Der Song ist einfach aufgebaut, die Gitarren perlen fast schon ein Popsong. Er bietet aber ein sehr willkommene Abwechselung, wenn man die Platte in der Reihenfolge hört (und nicht rumshuffelt ;-) Erst gegen Ende wird es etwas unruhig.

EXPLORERS beginnt mit einem schönen Klavier- und Glockenspielintro. „Free me, free me from this world, I don’t belong here“ schmachtet Matt, die Streicher schwellen behutsam an. Der Song bleibt hübsch, aber auch unspektakulär.

BIG FREEZE zieht dann den Hut vor dem Gitarrenspiel von the Edge, der Song ist aber kein billiger U2 Abklatsch und wird mit dem typischen Muse Chorus ziemlich sicher zu einem Live Highlight.

SAVE ME gehört zu den „einfachsten“ Songs des Albums, eine sehr schöne Ballade ohne große Hektik und Breaks. Bassist Chris darf singen, bevor ihr Euch wundert was da passiert. Stimmlich erinnert er sehr an Herrn Wilson (Porcupine Tree u.a.). Außerhalb des Albums gehört würde man wahrscheinlich gar nicht auf Muse tippen, sondern bspw. auf eine der ruhigeren Midtempo Songs von Porcupine Tree, oder einfach eine schöne Softrock Nummer.

Kaum ist der letzte Song abgeklungen, sägt LIQUID STATE im wahrsten Sinne des Wortes los. Wieder mit Chris am Mikro. Der Song ist kurz und knackig, sehr rockig und fast schon grungig an manchen Stellen.

Es folgt dann nur noch ein würdiges Ende, die beiden Parts von THE 2ND LAW, einer kleinen Rockoper bzw. einem Hörspiel. Part 1 (UNSUSTAINABILITY) skizziert das Chaos, musikalisch und textlich, wühlt mit seinen Nachrichtenpassagen und den Chaos von verschiedenen Sounds auf. Part 2 (ISOLATED SYSTEM) löst dieses Chaos durch seine schlichte Schönheit dann wieder auf und lässt das Album ausklingen.

Und damit ist das Album schon wieder vorbei nach 55 Minuten. Beim ersten Durchlauf brauchte ich eine kleine Pause, weil das doch recht viele Eindrücke waren. Bei den nächsten Durchläufen habe ich immer wieder sofort von vorne angefangen. Es ist im Prinzip wie bei jedem Muse Album, zumindest den drei letzten. Es gibt viel zu entdecken und dafür sollte man sich Zeit lassen. Man muss allerdings wie immer ein wenig die Tür zur Realität und seinen „normalen“ Hörgewohnheiten schließen und sich in Ruhe zurückziehen. Wenn man das macht, dann wird man auch „2nd Law“ zu schätzen wissen. Wenn man das nicht kann oder will, sollte man auch von „2nd Law“ die Finger lassen. Eine paar nicht so brillante Songs sind wie immer auch dabei, aber ebenso auch viele Highlights. Und ob das nun 4 oder 5 Sterne sind, Himmel, keine Ahnung, ich komme gerade erst wieder in der Realität an … ;-)
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am 30. September 2012
Als eingefleischter Muse-Fan ist das so eine Sache... Schon als der Trailer mit dem Track "Unsustainable" auf Youtube veröffentlicht wurde, brodelte es heftig in der Gerüchteküche. Macht Muse jetzt Dubstep? Soll der Trailer irreführen, möglicherweise polarisieren?
Als dann die erste Single "Madness" veröffentlicht wurde, befürchtete ich bereits das schlimmste. Muse MACHT Dubstep. Nichtsdestotrotz habe ich mir das Album bestellt. Wenn es sich um ein Dubstepalbum gehandelt hätte, hätte sich das Album wenigstens optisch gut in meiner Sammlung geschlagen... Aber Muse hatte andere Pläne.

Hier meine Rezension:

S u p r e m a c y: Genial, erinnert etwas an 007 und zwar an einen verdammt Guten. Die Mischung aus groovigen Gitarren und Bassriffs in Verbindung mit den Streichern und Blechbläsern ist einzigartig und die Marschmusik im Verse verleiht dem Stück eine dynamischere Note.
- Fans kommen hier voll auf ihre Kosten - Trotz neuer Klänge.

M a d n e s s: Ziemlich einfach gehalten, Dubstep Elemente, für Fans und Kenner des "Muse-Sounds" eine Herausforderung. Mein persönliches Highlicht war der Schlussteil des Liedes (ca. ab dem Solo= der eine unglaubliche Atmosphäre erzeugt.
- Gewöhnungsbedürftig aber gut.

P a n i c S t a t i o n: Ein leichter funkiger Song. Muse hat experimentiert und einen Sound geschaffen den man so noch NIE von Ihnen gehört hat. Wer Funk mag, ist hier genau richtig. Die Melodie geht beim einen Ohr rein und beim anderen nicht mehr raus. Für mich einer der besten Songs / wenn nicht der beste Song des Albums.
- Ohrwurm pur

P r e l u d e: Orchestral, schön anzuhören. Passt.

S u r v i v a l: Erinnert etwas an Queen. Musikalisch clever und ausgereift, wie man Muse eben kennt. Einziges Manko: der Text. Das ist man von Muse garnicht gewohnt. Oberflächlicher und schwacher Text 100% auf die Olympiade abgestimmt. Schade denn das Lied ist wirklich gut. Aber wer würde ein deutsches Lied mit folgendem Text hören? :
"Rennen, es ist ein rennen
und ich werde gewinnen
Ja ich werde gewinnen
ich werde niemals verlieren"
- Sorry Muse... Olympia schön und gut, aber das Lied hätte nicht aufs Album gemüsst.

F o l l o w M e: Seeehr angenehmer Kontrast zu Survival. Textlich sehr stark und emotional. Der Dubstep kehrt zurück, macht sich aber ganz gut.
- Emotional

A n i m a l s: Ein weiteres Highlight. Die Melodie des E-Piano ist fast schon hypnotisierend, gegen Ende nimmt das Lied auch noch einmal fahrt auf. Die Message die Muse hier rüberbringt ist zudem genial. Sehr politisch und kritisch. Die Aufnahmen der Aktionäre in der Wall Street am Schluss hören sich wirklich nach Tiergeschrei an. Passt perfekt zum Thema
- Politisch. Kritisch. Musikalisch hervorragend.

E x p l o r e r s: Als ich den Anfang hörte musste ich sofort an die alte B-Seite "Shine" von Muse denken. Die Stimmung ist in diesen beiden Liedern ziemlich ähnlich. Eine schöne Ballade.
- Einfach anhören und in fremde Galaxien reisen.

B i g F r e e z e: Wieder Funk Elemente, das Stück steigert sich zum Ende hin und ist ein schöner Kontrast zu Explorers. Muse hat sich bei der Anordnung der Lieder wirklich Gedanken gemacht. Altbekannte Synthie-Sounds und schrille Gitarrenparts zaubern jedem Fan ein Lächeln ins Gesicht.
- Neu und doch irgendwie bekannt.

S a v e M e: Der Bassist Chris zum ersten mal als Hauptstimme! Wenn man die Geschichte mit Chris' Alkoholabhängigkeit im Hinterkopf hat, wird man sogar nochmehr mitgerissen. Einfach Respekt für diesen emotionalen, anders klingenden und tollen Song von Chris Wolstenholme!
- Danke Chris.

L i q u i d S t a t e: Noch einmal Chris! Der mit Abstand heftigste Track des Albums, coole Riffs, cooler Sound, gute Stimme. Kann zwar nicht ganz mit Matts Stimme mithalten, doch als Songwriter hat sich Chris bewiesen!
- Zeit zum Losrocken!

U n s u s t a i n a b l e + I s o l a t e d S y s t e m: Netter Abschluss. Vor allem des apokalytisch anmutende Unsustainable bringt die Message des Albums gut rüber. Isolated System wirkt durch die repetitive Melodie hypnotisierend und versetzt einen fast schon in Trance. Sehr schön!

Nach anfänglichen Zweifeln kann ich also nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen. Muse enttäuscht einen eben nie. Wer jedoch zu engstirnig denkt und vielleicht nicht offen für Neues ist, (oder Dubstep und Funk generell ablehnt) fährt mit den alten Alben evtl. besser.

Danke fürs Lesen! (:
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am 23. Juni 2014
Einfach nur Genial. Bin noch nicht lange Muse-Fan, aber das Album überzeugt jeden, der es noch werden will.

Die Tonqualität des Albums finde ich beeindruckend: Endlich mal eine Gruppe, die auch mal ordentlich Dynamik und Kanaltrennung in ihren Sound einbringt. Ich werde mir das demnächst auch auf Vinyl holen, da ich es für zeitlos halte.

Das Making-Of ist ebenfalls interessant. Man erhält mal den Einblick, welcher Aufwand dahinter steckt, wieviele Gastmusiker dabei waren und dass die Stücke ordentlich durchdacht und abgemischt wurden und nicht einfach dahergespielt sind.
Bin gespannt, was als nächstes von Muse kommt.
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am 9. November 2012
Ja ich muss zugeben ich hab mir schon auch ein bisschen mehr erwartet als ich die ersten Schnipsel von Unsustainable gehört habe. Es ist auch klar, dass die Kreativität nicht unerschöpfbar (da haben sich die Jungs schon gut gehalten - es soll ja auch nicht immer alles gleich klingen) ist und auch Alternative Bands ein bisschen Mainstream machen "müssen" um die Verkäufe und Bekanntheit anzukurbeln.
Die beiden 2nd Law Title-Tracks finde ich einfach genial und typisch Muse. Das Intro von Unsustainable mit den Streichern und das theatralische "Jaulen" von Matt...wahnsinn. Den Rest kann man so etwa zur Hälfte auch meistens noch mit Muse identifizieren, aber der Rest ist einfach nur "Füllmaterial". Es ist nicht unerträglich aber eben sehr mainstream-poppig und erinnert teilweise an 80'er und 90'er Pop. Die letzte CD (The Resistance) war schon recht Pop-lastig, aber der Kuchen kann eben nicht nur aus Rosinen bestehen ;). In dem Geschäft muss man es auch mal vielen Recht machen und sie wollen ja auch noch ne Weile Scheiben verkaufen. Der Trend zum Mainstream-Wischwasch ist früher oder später bei allen großartigen Bands und Künstlern (Placebo, Garbage, Bryan Adams, Queen, ...)festzustellen oder sie verschwinden einfach und es gibt keine neuen Sachen mehr.
Ich finde mich also mit dieser Entwicklung ab und hoffe das die Rosinen nicht stetig kleiner und weniger werden sonst schmeckt der Kuchen auch nicht mehr.
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