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Kundenrezensionen

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Wenn dieses Buch den erwachsenen Lesern vorenthalten werden soll, so entgeht diesen eines der Buchhighlights der letzten Jahre. Diese Geschichte hat mich während und nach dem lesen nicht mehr losgelassen, die Charaktere haben mich berührt und die Handlung teilweise schockiert. Die Autorin spricht hier gleich mehrere Interessen der Leser an und greift aktuelle gesellschaftliche Probleme auf. Die Story ist gleichzeitig Thriller, Science Fiction, Drama und Liebesgeschichte. Die Erzählung greift den aktuellen Reality-TV-Wahn und die verdeutlicht die Gewalt den Medien. Abstumpfung, Emotionslosigkeit und fehlendes Mitgefühl der heutigen Jugendlichen spiegeln sich bei den Tributen unter den Zwängen des Überlebenskampfes wider. Zugleich zeigt die Autorin sozialkritisch eine futuristische Gesellschaft auf, die so nicht undenkbar und teilweise leider bereits vorhanden ist. Menschliche Abgründe, bedingungslose Liebe und kranker Voyeurismus sind die Grundthemen dieses Romans. eingebettet in eine dramatische und gnadenlos spannende Story. Hier findet jeder Leser, egal welchen Alters, die Elemente, die ihm wichtig und unterhaltsam erscheinen.

Ich habe selten ein so vielschichtiges, genreübergreifendes und atmosphärisch dichtes Buch gelesen, beziehungsweise verschlungen. Die Fortsetzung im Sommer 2010 wird ein Muss und das Warten auf die Fortsetzung zur echten Qual.
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am 8. Januar 2013
...finde ich vor allem die Reaktionen einiger vorheriger Rezensenten auf dieses Buch. Da ist die Rede von "schön" und "kurzweilig". Für mein Verständns treffen solche Beschreibungen auf meinungsneutrale, leicht verdauliche Literatur wie "Twilight" zu, nicht jedoch auf Bücher, in denen Jugendliche sich gegenseitig für die Sucht nach Entertainment eines weit überlegenen Souveräns gegenseitig abmetzeln müssen.

Ich werde hier keine Inhaltsangabe machen, weil das bereits genug Menschen vor mit getan haben. Nur so viel: Dieses Buch ist als Jugendbuch ausgewiesen, also ist der Schreibstil relativ einfach gehalten. Was der verdichteten Atmosphäre, die durch die schnelle Aneinanderreihung von Ereignissen entsteht, in keinster Weise schadet. Im Gegenteil. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, habe Wort für Wort regelrecht verschlungen und nur hin und wieder ein bisschen wehmütig gedacht: "Hier hätte die Autorin sich aber noch etwas mehr trauen können!" Und im nächsten Moment war ich selber geschockt von mir. Bin ich eigentlich besser als diese sensationsgeilen Einwohner des Kapitols? Wenn ich hier einige Kommentare lese, bin ich entsetzt und traurig darüber, wie abgestumpft viele Personen mit einer solchen Thematik umgehen, die uns in Zukunft wahrscheinlich noch bevorsteht. Die immer größer werdende Kluft zwischen arm und reich, die Herrschaft der Medien und das Verlangen nach immer provokanteren TV-Formaten, die damit fortschreitende und gleichermaßen dem zu Grunde liegende Abgestumpftheit der Allgemeinheit, die Unterjochung Aufständischer. All das erleben wir schon jetzt, schon heute. Für die Aktualität spricht auch die Bedeutung von "Schönheit" für die Elite, die die Bürger des Kapitols darstellen. Was hier zählt sind nicht moralische Werte, sondern es ist regelrecht ein Wettbewerb in Affektiertheit. Alle wollen einzigartig sein und sind doch gleich. Vor 20 bis 30 Jahren hätte man über die Notwendigkeit der heute zur Normalität gehörenden Schönheits-OPs noch den Kopf geschüttelt. Wie wird es also so viele Jahre nach uns aussehen?

Dieses Buch hat in mir viele Fragen aufgeworfen. Ich habe es zur Seite gelegt und darüber nachgedacht. Den Film gesehen. Darüber nachgedacht. Festgestellt, dass wir uns auf einem guten Weg befinden, irgendwann auch ein ähnliches, pseudogerechtes System zu erschaffen. Die Autorin spricht direkt Dinge an, vor denen auch ich mich schon lange fürchte: Krieg um Rohstoffe, Umweltkatastrophen, verursacht durch die Unachtsamkeit und Ignoranz der Menschen. Denn dies führt zwangsläufig zu einer Trennung zwischen denen, die zu diesem Zeitpunkt nichts mehr haben, und denen, die genau dann die Macht an sich reißen und sie ausnutzen für ihre grausamen Bedürfnisse.

Wäre ich noch ein Kind, wäre ich nach dem Lesen wohl irritiert und wahrscheinlich verängstigt, aber auch neugierig. Ich denke, dass dieses Buch eigentlich jeder lesen sollte. Es könnte einigen dabei helfen, kritischer mit etablierten Systemen bzw. Sachverhalten umzugehen. Und dass es einige vielleicht NOCH EINMAL lesen sollten, wenn es nur für einen oberflächlichen Kommentar reicht, der der Ungeheuerlichkeit der Handlung in keinster Weise gerecht wird. Denn sie ist wichtig. Nicht "schön", nur bedingt "kurzweilig" und vor allem: WICHTIG!
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am 6. September 2009
Eine Trilogie ist ein inhaltlich zusammengehörendes, in diesem Fall literarisches Werk, welches aus drei Teilen besteht. Ich wusste also, worauf ich mich einließ, als ich mit "Die Tribute von Panem - Tödliche Spiele" den ersten Teil einer Trilogie aufschlug. Und trotzdem erwischte mich die Realität 415 Seiten später eiskalt: Auch ich bin verdammt dazu mindestens ein Jahr auf die Fortsetzung zu warten, denn mit "Tödliche Spiele" ist der Autorin ein grandioser Auftakt gelungen.

Die Geschichte spielt in Panem, einem Staat aus zwölf Distriken und dem Kapitol. Errichtet wurde dieser nach zahlreichen Kriegen und Naturkatastrophen auf dem Gebiet des heutigen Nordamerikas. Der 13. Distrikt wurde nach einer Rebellion gegen das Kapitol zur Abschreckung aller vernichtet. Zusätzlich muss jeder Distrikt jährlich zwei Tribute (1 Mädchen und 1 Jungen) losen, die dann im Kapitol an den sogenannten Hungerspielen teilnehmen. Diese Hungerspiele finden in einer weitläufigen High-Tech-Arena statt und dienen der Unterhaltung der Bürger des Kapitols. Die Regeln sind so einfach wie grausam. Nur einer kann gewinnen, nur einer darf überleben.

Als das Los auf ihre 12-jährige Schwester fällt, meldet sich Katniss aus dem 12. Distrikt freiwillig als Tribut. Zusammen mit dem Jungen Peeta begibt sie sich auf eine surreale Reise ins Kapitol, wo sie wie Helden begrüßt, hofiert und später zur "Schlachtbank" geführt werden. Die zarte Liebe Peetas zu Katniss stellt jedoch schließlich die Regeln der Spiele in Frage.

Nach der Hälfte des Buches stellte ich mir bewundernd die Frage, woher die Autorin nur ihre ausgefallenen Ideen nimmt. Bei genauer Betrachtung wurde mir jedoch klar, dass sie schlichtweg mit offenen Augen durch die Gegenwart und die Geschichte geht. Wir finden Anlehnungen an die Gladiatoren-Kämpfe genauso wie an "Big Brother" oder das "Dschungel-Camp". Wird die Befriedigung unseres Voyeurismus in der Zukunft so aussehen?

Nun könnte man meinen, einen gewaltverherrlichenden Roman vor sich zu haben, schließlich sind die Ereignisse blutig und grausam. Doch gerade durch seinen unverschnörkelten Schreibstil - die Ich-Erzählerin Katniss ist eine nüchterne, gradlinige Erzählerin - regt das Buch zum Nachdenken an und sicherlich auch zum Diskutieren über heutige TV-Formate.

Ein grandioser Auftakt, ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legt und uns süchtig auf den nächsten Band zurücklässt.

Die Wartezeit wird die Rezensentin übrigens mit dem in Englisch schon erschienenen 2. Teil verkürzen :-)
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am 3. Januar 2010
Selten fand ich ein Buch so schwer zu rezensieren, wie 'Die Tribute von Panem' von Suzanne Collins. Die Handlung ist bereits einige Male treffend beschrieben worden, deshalb hier nur eine kurze Zusammenfassung: In einem Amerika der Zukunft werden jährlich Hungerspiele abgehalten, die die Nation unterhalten sollen. Die Teilnehmer an diesen Spielen sind Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 18, die sich gegenseitig ermorden, bis ein Sieger übrig bleibt. Katniss aus einem ärmeren Distrikt nimmt an Stelle ihrer Schwester an diesen Spielen teil und aus ihrer Sicht wird die Geschichte erzählt.

Das erste was an der Erzählung auffällt ist der Schreibstil. Die Autorin hat sich für eine Präsensbeschreibung entschieden, was auch gut zur Handlung passt die dadurch aktuell, plötzlich und auch unvorhersehbar wird. Es bedarf vielleicht einer kurzen Eingewöhnungsphase, aber das dürfte jedem Leser und jeder Leserin nicht schwer fallen.

Dann kommt man nicht umhin auch die eigentliche Handlung des Buches zu beleuchten. Relativ ungeschminkt erzählt die Autorin wie Teenager sich gegenseitig im Verlauf eines perversen Spiels töten. Da wird erstochen, mit Pfeil und Bogen erschossen, die Schädel eingeschlagen, Genicke gebrochen usw. Das Ganze wird als tödliche Unterhaltung für die Bevölkerung zelebriert, die offenbar nach dieser Art von Sensation giert.

Ja sicher, darin findet sich relativ eindeutig Medien- und Kulturkritik, die sich gegen Sensationsgier und Vorführeffekte von Grausamkeiten und Ekeligkeiten wendet. Das Ganze wird einem als Leserin nicht mal mit dem Zeigefinger präsentiert, sondern im Gegenteil, recht subtil ekelt man sich vor einer Gesellschaft, in der Leid und Tot zum Spaß werden. Dagegen ist nichts zu sagen, noch dazu weil diese Kritik nicht schulmeisterlich von oben herab daherkommt, sondern den Leser und die Leserin durch die Handlung selber ergreifen.

Dennoch. Trotz dieser wahrscheinlich wohlmeindenden Intention der Autorin kann man nicht umhin, sich zu fragen, ob nicht auch der Leser und die Leserin selber zum Voyeur dieser Perversität werden. Immerhin sind wir die aktuelle Zeugen der Morde, die junge Menschen aneinander begehen und empfinden das wohlmöglich als spannende Geschichte. Denn spannend ist diese Geschichte. So sehr, dass man wie zum Beispiel in meinem Fall, das Buch nicht aus der Hand legen mag, vor allem weil man will, dass es endet. Aber es bleibt auch ein schaler Nachgeschmack, der sich nicht alleine aus dem Grauen der geschilderten Ereignisse erklären lässt. Ich bin jedenfalls stark im Zwiespalt ob alleine der kulturkritische Ansatz dieser Geschichte ausreicht, um dieses durchaus spannende und fesselnde Buch großartig zu finden. Es hat mich quasi gegen meinen Willen gefangen, aber zum Schwärmen reicht es nicht aus, dazu war es mir zu grausam.

Zwar ist das Buch alles andere als durchschnittlich, aber weder 5 noch 1 Stern scheint mir gerechtfertigt. Da ich es sowohl gut als auch nicht gut fand, geb ich 3 Sterne. Es ist halt von beidem etwas.
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am 16. September 2015
Bevor ich mir dieses Buch, auf Anraten vieler Freunde, endlich zulegte, hatte ich große Bedenken. Schließlich erhielt es einen Jugendliteraturpreis. Also dachte ich mir, hier wird eine Jugendstory erzählt. Wenig Ekstatisches also für meine Leserseele. Jedoch wurde ich eines besseren belehrt. Dieses Buch ist so weit weg von nur für Jugendliche, wie der absolute Pazifismus auf der Welt.

Die Geschichte entführt einen sofort in die Welt von Panem. Genauer gesagt in den Distrikt 12. Man wird von der Ich-Erzählerin Katniss (sehr interessanter Name) sofort eingeweiht und mit der Welt vertraut gemacht. Die Autorin spart sich langweilige Lückenfüller für die Story. Sie beschreibt gezielt und interessant. Sodass die ersten Seiten einen kaum loslassen. Man will wissen, was als Nächstes passiert. Vor allem in dem Moment, in dem sich Katniss, anstelle ihrer Schwester, freiwillig für die Hungerspiele meldet.
Ein Fest für die reichen und edlen Bewohner Panems. In diesen Hungerspielen treten aus den 12 Distrikten je ein Mädchen und ein Junge für ihre Distrikten an und töten sich gegenseitig. Der Sieger wird, so wie sein Distrikt, mit Wohlstand belohnt.

Die Anekdote und der Plot an sich sind wirklich fantastisch. Man wird extrem mitgerissen und wünscht sich, dass das Buch ewig lang weiter geht. Was mich jedoch störte war, dass die Hungerspiele zu diffus waren. Hier ließ Collins zu viele Lücken und beendete sie ziemlich rasch und einleuchtend. Man konnte im Endeffekt sich klar vorstellen, wie sie Enden würden und wurde zu wenig auf die Folter gespannt.
Das ist der wirklich einzige Kritikpunkt eines ansonsten tollen Buches.
Bin auf Teil 2 gespannt! Jetzt gucke ich mir mal den Film an :)
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am 3. Mai 2015
Panem ist der Rest Nordamerikas, was nach Kriegen, Revolutionen und Aufständen übrig geblieben ist: Zwölf Distrikte und das Kapitol.
Die junge Katniss lebt im ärmsten Distrikt und kämpft täglich, um sich selbst und ihre Familie ernähren zu können.
Die alljährlichen Hungerspiele stehen an, und aus jedem Bezirk werden ein Mädchen und ein Junge als Tribute der Distrikte an das kapitol »geerntet«. Als Prim, die zwölfjährige Schwester von Katniss, gegen alle Wahrscheinlichkeit ausgelost wird, springt Katniss vor und meldet sich freiwillig.
Es beginnt eine Reise, die man als Abenteuer bezeichnen könnte, wenn es nicht um Leben und Tod gehen würde. Nur einer der vierundzwanzig Tribute darf in der Arena überleben – und das zum reinen Vergnügen der Zuschauer des Kapitols. Die Tribute der besseren Bezirke erachten es als Ehre, geerntet zu werden, und sind bestens für die Hungerspiele ausgebildet. Doch Jugendliche wie Katniss, die sich um den Lebensunterhalt kümmern müssen, können sich diese Ausbildung nicht leisten.
Peeta, der zweite Tribut aus Distrikt zwölf, sieht nur eine Chance: die Hilfe von Sponsoren zu erhalten, die ihm überlebenswichtige Geschenke in die Arena schicken können, indem er vorgibt, tragisch in Katniss verliebt zu sein. Katniss ist völlig überrascht von Peetas öffentlichem Geständnis, stellt ihn aber nicht bloß. Sie traut ihren eigenen Gefühlen nicht.
Als die Spiele beginnen, schließt sich Peeta mit den stärksten Tributen, den sogenannten Karrieros, zusammen, um Katrniss zu jagen. Nun steht sie ganz allein und kämpft unter härtesten Bedingungen um ihr Überleben!
Durch den Stil, die Sprache und die Perspektive wurde ich sofort in die Geschichte hineingezogen und nicht wieder losgelassen. Katniss erzählt aus ihrer eigenen Sicht, wobei sie weder übertrieben kindlich noch emotionsgeladener Teenager ist. Ihre Entwicklung ließ beides nicht zu. Somit ist sie absolut authentisch.
Die Story im Präsens darzustellen ist ein wunderbares Stilmittel, um den Leser intensiver am Geschehen teilhaben und vor allem im Ungewissen zu lassen.
Last but noch not least ist die Sprache selbst glaubwürdig. Katniss spricht weder altklug noch kindisch. Ihre Ausdrucksweise entspricht meiner Erwartung, wie eine siebzehnjährige Jugendliche mit begrenzter Schulbildung, aber mit viel Erfahrung im Überleben reden würde.
Fazit: ein spannender dystopischer Roman, der nicht nur Jugendliche begeistern kann!
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am 20. Juli 2014
Die ganze Panem Geschichte began damit, dass ich nicht glauben wollte, dass die Bücher so gut sind. Schließlich bin ich schon länger um die Reihe herumgeschlichen, habe mir durchgelesen um was es geht und die Bücher als Jugendbuch-Lovestory abgetan. Weit gefehlt! Im Endeffekt hab ich mir dann zu Weihnachten den Schuber gekauft und es konnte losgehen.
Zunächst habe ich diesen andächtig bestaunt, weil der Schuber samt Inhalt wirklich gut aussieht und das Auge liest ja bekanntlich mit. Nun, ich habe Band 1 noch im Alten Jahr glaube ich angefangen und konnte mich auf jeden Fall gut hineinversetzen. Die Geschichte spielt in einer teils mittelalterlichen teils futuristischen Welt (eigentlich ja in der heutigen Zukunft, eine Dystopie, wie sich die Welt nicht entwickeln sollte). Beinahe klassisch sehen wir uns mit dem Mädchen Kantniss und seinen Lebensumständen konfrontiert, ein armes Mädchen, welches in Distrikt 12 unerlaubterweise Jagen geht, um seine Familie zu ernähren (und sich später gegen weitaus besser ausgebildete und genährte Jugendliche zur Wehr setzen muss. Wer also diese Variante aus Trudi Canavan oder Harry Potter mochte, wird auch diesmal mirfiebern). Jährlich finden die vom Capitol ausgestrahlten Hungerspiele statt, die daran erinnern sollen, dass Distrikt 13 vor 74 Jahren eine Revolution gewagt hat und niedergeschlagen wurde. Man könnte schon sagen, dass das Mädchen in einer totalitären Welt lebt, zu den Hungerspielen werden aus jeden der übrigen 12 Distrikte jeweils ein Mädchen und ein Junge als "Tribut" ausgelost und diese müssen dann in den live übertragenen Hungerspielen gegeneinander um ihr Leben kämpfen. Dabei darf es nur einen Gewninner oder eine Gewinnerin geben. Eine Geschichte voller Ungerechtigkeit und den Gegensätzen zwischen der armen Bevölkerung und der gelangweilten und überkandidelten höheren Gesellschaft.
Am Anfang war ich noch etwas skeptisch, da sozusagen eine Liebesgeschichte versprochen wird, aber wie sich die entwickelt ist tatsächlich originell, das Buch ist auf jeden Fall nicht vorhersehbar, wie ich es immer befürchtet hatte und als Katniss sich plötzlich in der Arena bewehren muss, konnte ich das Buch nicht mehr weglegen und musste es bis ca. 3.20Uhr (nachts natürlich) zuende lesen. Ein wirklich gutes Buch!
Band 2 geht übrigens auch schlag auf schlag weiter, aber dazu folgt die Rezension erst, wenn ich es auch zuende gelesen habe ;-)

P.S.: eigentlich würde ich es am liebsten gleich noch mal lesen, aber der SUB ist leider schon hoch genug ^^
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Durch Kriege und Naturkatastrophen sind die USA vollkommen zerstört. Aus ihren Trümmern ist Panem entstanden, das sich in zwölf Distrikte teilt und von einer unerbittlichen Regierung geführt wird. Alljährlich finden dort ganz besondere Spiele statt, die im ganzen Land übertragen werden und für die jeder Distrikt zwei Jugendliche abstellen muss. Die Regeln sind grausam und einfach: Nur einer kann die Spiele überleben. Als ihre kleine Schwester ausgelost wird, meldet sich die sechzehnjährige Katniss freiwillig. Zusammen mit Peeta, einem Jungen aus ihren District nimmt sie den Kampf auf. Das Problem ist nur, das aufkeimende Gefühle für Peeta Katniss vor große Probleme stellen. Vor allem, weil sie nicht genau weiß, was sie empfindet und empfinden darf.

Mit den Tributen von Panem ist der Amerikaner Suzanne Collins ein großer Wurf gelungen. Weltweit auf den Bestsellerlisten konnte sie nicht nur Leser, sondern auch zahlreiche Kritiker und Hollywood überzeugen.Doch was ist dran, an den oft überschlagenden Lobeshymnen? Der Auftakt zu dieser Trilogie ist durchaus lesenswert. Suzanne Collins schafft es, ein dystopisches Szenario zu entwerfen, dass den Leser von Beginn an fesselt. Sie spielt die Stärken des Ich-Erzählers voll aus, der den Roman vollständig aus der Sicht von Katniss erlebt. Die verwendete Erzählzeit Präsens trägt weiter dazu bei, dass der Roman sich gut und ausgesprochen authentisch liest.

Katniss und Peeta stehen sich in der Arena als Gegner gegenüber. Gerade aus der Frage, wie sie diesen Konflikt lösen wollen, bezieht der Roman einen Großteil seiner Spannung. Zur Höchstwertung reicht es bei diesem Auftakt noch nicht, da sich im Mittelteil doch ein paar Längen eingeschlichen haben. Hier gibt es einige Kapitel, die sich recht zäh lesen. Zum Ende gelingt es Suzanne Collins die Spannung wieder etwas zu steigern. Der Showdown in der Arena ist spannend und das Ende weckt Interesse für den nächsten Band.

Der Auftakt zu DIE TRIBUTE VON PANEM hält durchaus was er verspricht. An manchen Stellen war ich mir zwar nicht sicher, ob ich wirklich ein Jugendbuch lese, aber insgesamt ist TÖDLICHE SPIELE ein interessanter und spannender Roman, der eine geschickte Abrechnung mit unserer Medienlandschaft ist.
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am 27. Januar 2016
Ich wollte den Büchern eigentlich eine Bewertung von 3 Sternen geben - aber dann is mir eingefallen dass ich - während ich es gelesen habe - bis um 2:00 Früh gelesen habe [und ich muss um 5:30h in die Arbeit losfahren]. Aber hey, das Buch is der absolute Knaller. Ich liebe Ihre Schreibweise und v.a. die Adrenalinkicks die man zwischendurch vom Lesen bekommt.
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am 17. September 2010
...es ist so fesselnd, dass einem wirklich der Atem stockt!
Zuerst muss ich sagen, dass das Buch ein tolles Cover hat, aber auch ohne Schutzumschlag sieht es KLASSE aus.

Als ich anfing zu lesen, wurde ich sofort von der Geschichte gefesselt und reingezogen, als wäre man mittendrin - die Thematik finde ich echt super umgesetzt, man ertappt sich als Leser wirklich an Menschen zu zweifeln, gerade bei den Spielmachern, die es toll finden, wenn sich Menschen gegenseitig umbringen oder verhungern/verdursten und wenn das ihnen nicht spannend genug ist, lassen sie ihren Einfallsreichtum spielen und dieser ist echt extrem.
Ich habe sehr oft nur den Kopf geschüttelt über diese Extremsituationen, weil die sind echt nicht ohne, manchmal blieb mir auch der Mund offen stehen, vor Schock und Ungläubigkeit, was da auf ca. 420 Seiten passiert ist nämlich echt unglaublich - wer meint hier gibt es zwischen den Seiten mal etwas Ruhe für den Leser, der täuscht sich - jede Seite ist voller Spannung und Drammatik pur und man kommt kaum zum Luft holen.

Ich habe Katniss sofort ins Herz geschlossen, ein junges Mädchen das für ihre Mutter und Schwester sorgt, damit diese überleben können, jagt sie Tiere, sammelt Pflanzen und verkauft diese um andere Lebensmittel davon zu kaufen.
Als Katniss Schwester bei den Spielen mitmachen sollte, meldet sich Katniss sich freiwillig und tritt an ihrer Stelle an, zusammen mit Peeta.
Zuerst werden sie mit Essen und allem verwöhnt, sie bekommen Trainingstunden und werden gefördert, bis natürlich die Spiele anfangen, denn da geht es ums überleben und töten.
Katniss und Peeta müssen ein langen Weg gehen, zuerst alleine und dann zusammen, aber auch da gibt es viele Hindernisse und Überraschungen, aber überwiegend negative...

Also ich muss sagen, was die Autorin da geschrieben hat, ist echt der Hammer, ich habe soetwas noch nicht gelesen, Suzanne Collins schreibt absolut fesselnd, spannend und fazinierend, der Schreibstil ist wirklich klasse, amn findet sehr schnell rein, auch wenn man mal nicht alle Wörter versteht, behält man den Überblick und man legt das Buch erst weg, wenn man fertig ist.

Das einzige was ich sagen muss, es ist ja ein Jugendbuch und ich als Erwachsende Frau finde einige Sachen schon sehr heftig, also sollte man sein Kind nicht alleine damit lassen, selbst ich musste doch über bestimmte Situationen mit meinem Partner reden, weil die doch nicht so leicht zu verdauen sind.

Trotzdem ist es ein Buch das man gelesen haben sollte!!!!
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