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am 20. August 2012
Vom Inhalt mal ganz abgesehen: Dieses Buch strotzt vor formalen Problemen.
Ein typisches Kapitel in diesem Buch hat den gleichen Aufbau wie eine Soap-Opera Folge im Unterschichtenfernsehen:
"Was bisher geschah", "Was gleich passiert", "Handlung", "Was gerade passiert ist", "was in der nächsten Folge passiert"
Zum Teil mit identischen Formulierungen, so dass man sich 30% von dem Buch schon mal sparen kann.

Viele Programmbeispiele sind fehlerhaft (Man hätte ja wenigstens schaun können, ob das Zeug compiliert), dann sind aber auch Beispiele dabei, die nicht nur formal sondern auch inhaltlich falsch sind.

Das lenkt alles wahnsinnig vom durchaus interessanten Inhalt ab. Für den allein hätte ich dann schon 4 Sterne springen lassen, vom Redundanz-Ballast befreit wäre das allerdings auch in einem deutlich dünneren Buch darstellbar gewesen.
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am 12. Juli 2012
Man merkt ganz deutlich, dass das Buch aus einer Artikelserie entstanden ist. Die einzelnen Abschnitte sind notdürftig mit Schluss und Einleitung aneinander geflickt. Auffällig sind auch die zahlreichen Rechtschreibfehler. Als Coder stört mich inkorrekte Syntax, öhm Orthograhie, schon.

Das Buch besteht aus zwei Teilen: Threads und Garbage Collection.
Aus dem Threadteil ist bei mir nur die übermäßige Verwendung von volatile hängen geblieben. "Java Concurrency in Practice" ist hier deutlich detailierter.
Der Garbage Collection Teil liefert eine nette Einführung in die Algorithmen und Abstimmungsmöglichkeiten.

Insgesamt kann ich wegen dem schwachen ersten Teil keine Empfehlung geben.
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am 24. März 2012
Das Buch Java Core Programming teilt sich - wie bereits das Titelbild vermuten lässt - in die zwei Teile auf: Java Memory Model und Garbage Collection.

Der erste Teil des Buches beschäftigt sich mit der Atomarität von Speicherzugriffen, was speziell in heute gängigen Multi-Core-Umgebungen wichtig ist. Die Bedeutung von synchronized, volatile und final Modifiern wird ebenso beschrieben, wie die Auswirkungen auf die Performance von Anwendungen und die Copy-Logiken, die die virtuelle Maschine in Mehrkernsystemen zur Abstimmung zwischen den Threads durchführen muss.
Der zweite Teil des Buches beschreibt die Garbage Collection Mechanismen der VM und vergleicht serielle, parallele und konkurrierende Garbage Collection Strategien. Hierbei werden sehr detailliert die Vor- und Nachteile als auch die Interpretation von GC Logs dokumentiert. Das Buch schließt mit dem Ausblick auf den G1-Collector, der in Java 6-14 und Java 7 aktiv werden kann.

Eines lässt sich mit Sicherheit feststellen, ein Buch zu den genannten Themen findet man im deutschsprachigen Bereich meines Wissens nach in dieser Tiefe derzeit sonst nicht. Die Autoren berichten sehr kompetent über die genannten Themen und können somit auch bei erfahrenen Java-Entwicklern durchaus den ein oder anderen Aha-Effekt bewirken. Speziell das Thema der Parallelität allerdings auch der OutOfMemory-Situationen sind Bereiche, denen man sich ganz natürlich bei der Java-Entwicklung früher oder später stellen wird und muss. Dennoch ist auch klar, dass es einen Java-Anfänger absolut überfordern oder gar in seiner Komplexität abschrecken könnte.

Grundsätzlich muss erwähnt werden, dass das Buch aus einer Artikelserie der beiden Autoren hervorging. Zwar sind die Einzelartikel - in Kapitel umgemünzt - teilweise aufeinander abgestimmt worden, um einen weicheren Übergang beim Lesen zu ermöglichen, gleichzeitig merkt man aber auch sehr viel Redundanzen in den einzelnen Kapiteln. Es ist zwar hilfreich bestimmte Inhalte beim Lesen zu rekapitulieren, um daraus zu lernen, trotzdem reduziert sich der konsumierbare Inhalt damit natürlich auch.

Letztendlich würde ich an dem Buch kritisieren, dass der Begriff "Java Core" doch ein wenig zu hochtrabend ist für den Inhalt. Ich würde mir schon mehr Details zur Java Virtual Machine Architecture wünschen, dafür ist die Konzentration auf das Thema Memory Management einfach zu fokussiert. Das zweite Problem ist definitiv die Redundanz im Buch, in der Themen über Kapitelgrenzen hinweg "gezogen" werden und eine Zusammenfassung die nächste ohne inhaltliche Überraschung jagt. Das Thema Garbage Collection beispielsweise ist und bleibt trotz der Anzahl der Seiten noch immer zu undetailliert. Das Buch ist kein Referenzwerk, eine klare Auflistung der VM-Schalter fehlt und zuweilen spürt man auch Verunsicherung der Autoren, ob die VM dann tatsächlich so agieren wird, wenn man diese Einstellungen so und so vornimmt. Es hinterlässt den Eindruck, man lerne viel über die VM, in der Analyse der konkreten Probleme ist aber dann aber doch etwas im Stich gelassen. Vielleicht ist es auch der Tatsache geschuldet, dass das Buch eben aus einer Artikelserie hervorgeht, das hat vielleicht dem Verlag und den Autoren bei der Erstellung weniger aber dem Inhalt gut getan.

Insgesamt vergebe ich aber trotzdem 5 Sterne, weil ich denke, dass die Erarbeitung des Themas in deutscher Sprache gut gelungen ist und auch überraschende Erkenntnisse liefert, die dazu einladen, sich bestimmten Themen ggf. im Internet weiter anzunehmen. Definitiv sind die Themen Pflichtlektüre für professionelle Softwareentwicklung, den Griff zu diesem Buch kann ich beim aktuellen Preis dabei nur empfehlen.
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