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am 23. September 2012
Ich spiele das neue F1 2012 seit 3 Tage und bin sehr begeistert davon. Das Spiel macht Riesen-Spaß und es gab viele Neuerungen, die mehr sehr gut gefallen.
Für mich ist es ein klarer Fortschritt im Vergleich zum Vorgänger. Aber wie in jedem Spiel gibt es auch hier einige Dinge, die man meiner Meinung nach noch verbessern könnte. Und jetzt wird's konkreter.

+ Der KI hat sich um Welten verbessert. Es ist nicht mehr möglich bei einem Start ca. 15 Plätze gut zu machen, wie es bei F1 2011 üblich war. Bei einem erfolgreichen Überholmanöver, kann man damit rechnen, dass der Kontrahent einen Gegenangriff startet, und sich nicht gleich abhängen lässt. Das ergibt zwangsläufig besserer Positionskämpfe/Duelle und erhöht die Spannung und zugleich den Spielspaß.

+ Originale Lizenzen ( Autos und Fahrer) und sehr realitätstreuen Strecken (besonders gefällt mir der neue Kurs in Austin/USA.

+ Grafik: auf Playstation 3 Standard

+ Wettereffekte sind äußerst realistisch und fordern auch mehr strategisch zu fahren.

+ neue Animationen beim Boxenstopp

+ Der Boxenfunk klärt dich nun über Zeit- bzw. Durchfahrtsstrafen der Gegner auf.

+ Der neue Champion-Modus garantiert viel Spaß. In diesem kämpft eurer Fahrer gegen jeden aktiven Weltmeister (angefangen mit Kimi Räikkönen, zum Schluss kommt Schumi) in bestimmten Prüfungen und Rennsituationen.

+ Karriere-Modus: Der Young Drivers Test ist eine gelungene Neuerung. Er findet im Yas Marina Circuit von Abu Dhabi statt, in der euer Charakter gut in die Welt der Formel 1 eingeführt und Anfänger machen sich mit der Steuerung vertraut. Danach sucht man sich eines der kleineren Teams aus, für das man fahren möchte. (Ich wählte Toro Rosso)

+ Das Fahrgefühl ist viel besser geworden und die Traktion der Reifen erfordert mehr Konzentration. Alles im allen viel realistischer.

Das neue Design finde ich etwas schlechter als letztes Jahr, fällt aber nicht so sehr ins Gewicht.
Nun komme ich zu den Kritikpunkten

- Bei den Renndistanzen kann man nur noch zwischen 25, 50 und 100 % wählen. Das ist gerade für Anfänger sehr schwer.

- Es gibt keinen Grand-Prix Modus mehr, also kann man mit keinem originalen Fahrer eine Weltmeisterschaft spielen. Es gibt nur noch einzelne Rennen.

Im Online-Modus habe ich keinen großen Unterschied ausgemacht, macht aber dennoch viel Spaß.

Aufgrund der Verbesserung der Fahrphysik empfehle ich F1 2012 herzlichst weiter. Trotz einiger Kritikpunkte vergebe ich alle 5 Sterne, weil ich viel mehr Freude mit dem Spiel habe als beim Vorgänger.
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am 25. September 2012
Um mal die ganze Spannung im Vorraus wegzunehmen : Ja ich finde das Spiel gut. Warum? Darauf beziehe ich mich in dieser Rezension. F1 2012 ist, was ein Wunder, der Nachfolger von F1 2011 und das wiederrum der Nachfolger von F1 2010. Warum ich mich jetzt darauf beziehe? Weil ich finde, dass das Spiel seit dem Spiel 2010, was vor 2 Jahren erschien, keine echte Innovation mehr genommen hat ! Ich werde in dieser Rezension folgende, für das Spiel wichtige Punkte, Stellung nehmen und diese mit x/5 Sternen Bewerten. Daraus erzielt sich dann die Komplett-Zahl der Rezension !

KI der Gegner (Künstliche Intelligenz) 4/5:
Die künstliche Intelligenz muss man wirklich zum 1.mal in einem Formel 1 Spiel loben, da man sich endlich getraut hat, gute die Gegner intelligenter fahren zu lassen und einem Fahrstil, der dem Fahrer näher kommt anzupassen. Die Gegner wirken jetzt aber auch zum Beispiel durch häufigere Unfälle und Fahrfehler realistischer und geben einem somit viel mehr Chancen zum Gewinnen. Jedoch muss man bemängeln, dass die Gegner sich partout nicht von der Ideallinie trauen, wie zum Beispiel wenn sie von der Strecke fahren und jemand hinter ihnen fährt.

Verschiedene Spielmodi 3/5 :
Und damit haben wir jetzt schon das größte Manko im ganzen Spiel zu bemängeln : Die frei konfigurierbare Saison fehlt und somit fehlt ein großer Bestandteil, der als beliebtere Auswahlmöglichkeit zu der Karriere stand. Die Karriere ist wie letztes Jahr schön aufgemacht und durch Zielsetzungen, Lob und Kritik und dem Aufstieg in höhere Teams und vielleicht sogar der Abstieg in tiefere wird der Ehrgeiz hervorgerufen. Im so angepriesenen Young Driver's Test hat man dieses Jahr TOTAL ins Klo gegriffen. Ein Anfänger von der Grundschule braucht so eine Art Tutorial nicht, das wäre WIRKLICH eine Sache, die man hätte rauslassen können und für die man etwas schickeres einprogrammieren lassen könnte. Der Champions Mode ist übrigens eine tolle Abwechslung, denn dort kann man sich gegen aktuelle und ehemalige Weltmeister messen. Kaum hat der Spass angefangen, ist der aber auch wieder zu Ende : Man kann nur gegen 6 Champions antreten und jeder dauert so ca. 5-10 Minuten Zeit.

Innovation 3/5 :
Innovationen hat das Spiel nur im Lager Fahrverhalten geboten. Die Bremsen wirken jetzt echt, die Traktion wird schneller verloren und ist somit natürlich auch besser kontrollierbar und man muss vorsichtig sein, wie man mit dem Gaspedal hinlangt. Sonst wurde kein wirklich entscheidendes Feature eingebaut. Ziemlich enttäuschend, somit kommt auch, wenn man nicht die aktuellsten Lizenzen braucht, F1 2011 in Frage !

Neuerungen 2/5 :
Ähnlich wie bei den Innovationen. Sehr mau ausgefallen, hier und da ein paar Grafik-Schmankerle, Schatten ein bisschen aufgebessert, hier ein paar kleine Sachen, da ein paar kleine Sachen. Die neuen Modi's wirken teilweise sogar mehr als Enttäuschend, ein alter und sehr wichtiger Modi wurde herrausgeworfen. Hier trifft auch der letzte Satz des letzten Punktes zu !

Grafik 3/5 :
Die Grafik ist wieder nur lasch. Es gibt schon sehr viele Rennspiele in zwischen, die bessere Grafik bieten. Beispiele : Forza 4, Gran Turismo 5 oder auch Dirt 3. Da fragt man sich : Warum muss Formel 1 2012 so hässlich gegenüber diesen Spielen aussehen. Es wird ein bisschen mit Schatten gearbeitet, wirkt aber sehr lustlos. Die Tribünen und generell die Umgebung wirken wie mit Pappmasche gebastelt und dann neben die Strecke gestellt : Keiner bewegt sich, alle sind platter als eine Flunder und nichtmals die Fahnen wehen im Wind. Rausholen tut's aber Freilich mal wieder : Genau, die Wetterbedingung Regen. So ein Spektakel hat kein Rennspiel zu bieten. Viele Schatten und Spiegelungen, Spray auf der Strasse, generell eine dunkle Atmosphäre. Ich fahre sehr gerne im Regen, deshalb ist das generell für mich und auch für viele andere ein wichtiger Punkt.

Rennspiel-Faktor 5/5 :
Formel 1 2012 ist ein ECHTES Rennspiel. Wenn jemand von einem guten Rennspiel redet, redet er von diesem ! Es gibt gute Gegner, verschiedene Fahrstile, Einstellungen um seine Fahrweise zu ändern. Rundherum einen grossen Hype um das Rennen, Spannendmachende Grafiken und Teaser vor dem Rennen, echte Boxenfunksprüche. Man fühlt sich kurz gesagt wie im Cockpit eines echten Formel 1-Wagens!

Strecken/Atmosphäre 2/5 :
Hier fehlt mir die Präzision und die ganze Lebhaftigkeit in den Strecken etc. Nichts ist detailreich ausgearbeitet und wie schon gesagt, alles sieht aus wie eine Pappmasche Landschaft ! Man könnte Bewegungen in die Fans einbringen, man könnte richtige Emotionen ins Spiel einbauen können aber man macht so einen Humbug. Unverständlich ist das. Ein paar Sachen sind trotzdem, wenn auch nicht sehr gut ausgearbeitet, wie das Streckenhotel in Abu-Dhabi oder die Häuser in Monaco.

Schadensmodell 2/5 :
Das ist die wohl meistgestellte Frage vor jedem Formel 1 Spiel : Ist das Schadensmodell umgestellt und verbessert worden? Hier muss man, wie alle anderen Jahre leider sagen : Nein ! Es werden in der Internet-Welt so viele Wünsche geäußert wie echte Staubwolken bei und Rauchwolken bei Unfällen, Feuer an den Autos. Sich bewegende Banden und Reifenstapel nach dem Aufschlag, die Fetzen sollen mehr fliegen und Unfälle mit dem Safety-Car. Trotzdem wurde in diesem Spiel wieder nur dieses labbrige Schadensmodell eingeführt , bei dem man mit 300 in die Wand fahren muss damit überhaupt 1 Rad abfliegt. Das ist Schade und wird hoffentlich im nächsten Spiel verbessert !

SUMME : 24/40 = Durschnitt Sterne : 3,42 (60 Prozent) Note : Befriedigend (MINUS) [3-]

Warum es mir trotzdem so gut gefällt ? Wegen dem Rennspiel-Faktor, den man in keinem anderen Rennspiel findet. Und trotz aller Kritik muss man die positiven Dinge, die vor 4 Jahren noch keine Selbstverständlichkeit waren zu schätzen wissen !
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am 21. November 2012
Ich habe die ps3 Version von F1 2012 und benutze es mit Thrustmaster T500 Lenkrad.

Für Lenkräder mit größerem Lenkeinschlag ist gleich mal wichtig dass man in den Optionen eine Lenkradeinstellung ändert wenn die Lenkung kaum reagiert. Das liegt offenbar daran dass die Software nicht feststellen kann, dass es sich um ein 900 Grad Lenkrad handelt (nimmt ca 180 Grad als vollen Einschlag an). Einstellung 25% Lenkspiel hilft in diesem Fall damit die Lenkung normal funktioniert.

Die neue Rennstrecke in Texas ist super. Man benötigt doch etliche Runden um die neue Strecke zu lernen.

Ein Lernmodus für Neulinge ist dabei, den hat man schnell hinter sich.

Beim Verlassen der Strecke wird automatisch das Fahrzeug langsamer, damit man das nicht absichtlich ausnützt.
Im Testmenü sind 7 interessante Rennsituationen dabei, man liegt einige Positionen zurück oder hat andere Reifen als die anderen und soll möglichst vor dem Weltmeister Teamkollegen ins Ziel kommen.
Die letzte davon ist auf der Texas Strecke.

Force Feedback funktioniert beim Thrustmaster prima.

Es gibt eine Einstellung bei den Schwierigkeitsstufen zu "Safety Car", jedoch habe ich das noch nie einstellen können bzw. kam auch nie.

Es gibt jetzt nur mehr eine Trainingssitzung, man kann da nun endlich die Spritmenge verändern. Auf der Karte sieht man während man in der Box ist wo die anderen Fahrzeuge sind. Zum Ansehen der aktuellen Positionen muss man nun eine Taste drücken.

Einen neuen Quickrace Modus gibt es wo man nur eine fliegende Qualirunde hat und jeweils den Spitzenreiter oder Zweiten als Ghost Auto sieht. Die Zeit dieser Runde bestimmt die Startposition.

Der Reifenabrieb scheint nun etwas mehr Einfluss zu haben, die Reifen sind schneller durch. Man kann vor dem Rennen die geplanten Boxenstopps (Runde + Reifentyp) festlegen.
Ebenso kann man die Motoreinstellung bzgl. Spritverbrauch vor dem Rennen festlegen und während des Rennens ändern (mager, standard, fett), damit kann man zwischen Vollgas und Spritsparen als Rennstrategie selbst entscheiden, im Rennen kann man den Spritverbrauch anzeigen lassen bzw. wird gewarnt wenn ein anderer Verbrauchsmodus sinnvoller wäre.
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am 13. Oktober 2012
Ich muss sagen, dass dieses Spiel mein erstes Formel 1 Spiel ist und ich bin eigentlich auch kein Fan von Formel 1 Rennen im TV. Gekauft habe ich es mir, weil ich ein anruchsvolles Rennspiel suchte, dass einem kaum einen Fehler verzeiht.
Genau das bietet F1 2012 auch.
Es ist ziemlich anspruchsvoll und man muss erst einige Zeit üben, bis man vorne mitfährt, aber genau das wollte ich. Bei den meisten Rennspielen kann man fahren wie man möchte, ohne das dies Folgen hat. Hier bedeutet schon ein kleiner Fehler den Verlust einiger Plätze.
Weiterhin ist dies auch das einzige Rennspiel in dem Taktik eine große Rolle spielt. Man muss gut überlegen, wann man in die Box fährt, wann man welche Reifen aufzieht und man wann am besten zum Überholen ansetzt.
Es ist also klar, dass man mich erwarten sollte, dass man gleich sehr gut fährt und einige Leute scheinen aber genau das gehofft zu haben.
Die Steuerung finde ich sehr gut, ich fahre mit dem Pad und es funktioniert alles sehr gut.
Grafisch sind die Strecken nicht unbedingt ein Highlight, dafür sind die Autos umso schöner und wenn es regnet gibt es in der Cockpitansicht sehr schöne Regeneffekte zu sehen.
Der Sound ist optimal, die Autos klingen sehr realistisch und auch die Kommentare über Funk tragen zur Stimmung bei.
Von dem ständigen Regen bei den Rennen merke ich nichts, wie manche bemängelt haben, aber vielleicht wurde das schon gepatcht.
Ruckler hatte ich auch noch absolut keine, weder beim Start, wenn sich 24 Autos um einen tummeln, noch bei Regen.
Die KI macht einen sehr guten Eindruck, so machen einige Gegner auch mal Fehler und sind nicht zu einfach zu schlagen.

Was mir weniger gefallen hat, war, dass man in der Karriere nur 25% der wirklichen Rundenzahl einstellen kann. Da kann man leider nicht mal eben schnell ein paar Rennen fahren, denn teilweise sind es trotzdem 15 Runden.
Weiterhin fehlt ein Grand Prix Modus, das stört mich eher weniger, da ich eh kein Fan der TV-Rennen bin, aber wer seine Idole unbedingt mal selbst spielen möchte, wird enttäuscht sein, denn man kann nur in schnellen Rennen in die Haut der Fahrer schlüpfen.

Insgesamt macht es viel Spaß und ist kein Spiel für zwischendurch, denn man muss wirklich als Anfänger viel üben.
Weiterhin gibt es Verbesserungsmöglichkeiten, so könnte man durch eine Einführunhsrunde mit Safety-car und einem schönen Crewlager schon enorm zur Atmosphäre beitragen. Hier gibt es nur ein Menü wie in FIFA, wo man seine Mails checken kann usw.

Den Online-Modus habe ich noch nicht getestet, weil ich noch ziemlich üben muss.
Aber Wertungen im 80er-Bereich sind durchaus glaubwürdig. Leider gibt es auch keine Konkurrenz zu diesem Titel
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am 13. März 2013
Nach einem halben Jahr Nutzungsdauer hier mal eine Rezension zu f1 2012 von Codemasters für die PS3.

Pro:

+ Erstklassige Fahrphysik
+ Gute Setupeinstellungen
+ Detaillierte Grafik der Fahrzeuge
+ gutes KI

Contra:

- keine Siegerehrungen
- kein Kommentator
- keine Möglichkeit Spieler selbst zu gestalten (bis auf den Helm)
- liebloses E-Mail und News System - immer das gleiche

Zur Fahrphysik und der Grafik der Fahrzeuge muss man nicht viel sagen. Alles erstklassig. Auch die Gegner Verhalten sich halbwegs realistisch und nachvolziehbar.

Was einem aber jeglichen Langzeitspielspaß kaputt macht, ist das ausgesprochen lieblose drumherum.
Es gibt immernoch keine Siegerehrung und keinen Kommentator. Der Renningeneur kennt nur 3 Sätze.
Wenn man im Karrieremodus sich selbst spielt, hat man immernoch den Rennoveral des Fahrers an der normalerweise im Team fährt. Außerdem sieht man immer gleich aus.

Das E-Mail System ist derart lieblos gestaltet, dass man es gleich hätte weglassen können. Wenn man gewonnen hat kriegt man immer ein und dieselbe Glückwunsch Mail, und wenn man ständig alles zu bruch fährt wird das einfach ignoriert.

Auch das News System ist eine katastrophe: Nach jedem Rennen die gleichen News, nur die Fahrer und Teamnamen ändern sich.

Außerdem hat man im Spiel sehr schnell alles erreicht, selbst wenn man nicht auf der leichtesten Schwierigkeit spielt. Auf dieser wird man selbst in einem Caterham spielend Weltmeister.

Die Formel 1 ist so vielseitig, das sie ein liebevoll gestaltetes Spiel verdient hätte bei dem auch das drumherum nicht zu kurz kommt.

Deshalb mit wohlwollen 3 Sterne, in der Hoffnung es kommt nächstes Jahr etwas besseres.
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am 2. Mai 2013
Zunächst etwas vorweg: Ich hatte die 2006er und 2011er Versionen. Zudem bin ich auch ein Fan der richtigen Rennserie.
So, nun zum virtuellen Spielspaß.
Das Spiel ist von der Menüführung recht logisch aufgebaut und man findet schnell seine persönlichen Einstellungen. Auch die Aufmachung mit dem neuen Menü in der Karierre finde ich gelungen. Der Young Drivers Test ist eher ein nettes Gimmick am Rande als ein wirkliches Spielerlebnis. Das kommt allerdings auf, sobald man den Schwierigkeitsgrad erhöht und versucht, stets die Ideallinie zu finden und an seinen Fordermann versucht, heranzufahren und zu überholen. Zudem ist es technisch gelungen, einige neue Regelungen einzubauen (z.B. die nur noch eingeschränkte Veränderbarkeit des Setups im Q2 und Q3 sowie Rennen). Jedoch gibt es auch Kritik. Die Strafen sind weiterhin sowas von affig. Da wird man von nem Gegner bedrängt respektive verteidigt sich. Man ist nicht einmal Schuld an der Kollision, fliegt selbst ab und erhält, na was? Richtig: eine Strafe. Das gleiche Spielchen bei leichtem hinten drauf Fahrens. Sowas von sinnlos. Auch die Vergabe von Zielen und den damit verbundenen Fahrerpunkten ist lächerlich. Nicht, dass ich das schlecht finde, aber wenn man auf dem zweithöchsten Schwierigkeitsgrad (glaub PROFI, so wie ich Ihn fahre) immer in Q3 kommt, dort dann aber voll versagt und man im ersten Rennen als Ziel-Startplatz 17 bekommt, und im vierten Rennen dann schon das Ziel 4. Startplatz erhält, ist das wettbewerbsverzerrend hoch drei. Ich fahre mit nem Caterham Jungs! Und keinen Red Bull oder Ferrari. Sowas ist absolut nicht zu schaffen (ebenfalls dann im Rennen schwierig) und man erhält also keine Punkte...
Naja, was solls. Spaß macht es trotzdem.
Fazit: Für Leute, welche Motorsport und die F1 mögen ein must have, für welche, die nur Racing suchen, sollten zu was andrem greifen. Denn das Bekommen von Strafen nervt manchmal tierisch.
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am 27. Dezember 2012
Habe mir das Spiel zu Weihnachten geleistet. Und bis jetzt bin ich wirklich mehr als zufrieden. Das Spiel ist wie bisher alle Teile echt schön anzusehen. Hatte erst überlegt es mir für den PC zu holen, aber nach einigem hin und her doch die PS3 Version bestellt. Grafik ist auch hier echt gut und da ich eh mit Gamepad fahre ist auch die Steuerung an der Konsole echt in Ordnung. Ein paar kleine Macken hat es dann doch. Wenn mann mit über 300 Sachen über die Strecke fährt und ungebremst in einen Reifenstapel donnert, wie kommt es das NUR DIE RÄDER UND DER FRONTFLÜGEL zerstört sind? Ein bessere Schadensmodell steht hoffentlich für 2013 auf der Agenda. Die KI reagiert mit unter zu heftig und gibt auf SCHWER nur selten klein bei. Unfälle und Strafen sind hier die Folge. --> Leider meist für einen selbst und nicht für die KI :(. Das sind aber alle Macken die ich an diesem Spiel gefunden habe. Ach doch noch eins. Das Boxenteam ist mit unter etwas, naja sagen wir unerfahren was die Anzahl der Stops betrifft. Ich habe schon so manches rennen verloren weil ich als einziger 3 statt 2 Stops machen musste obwohl die Reifen noch in Ordnung waren.

FAZIT:

+ Grafik
+ Onlinefunktionen (Multiplayer)
+ Steuerung
+ Young Drivers Test --> Nette Idee für Neueinsteiger!
+ Championsmode
...

- Sehr aggressive KI (Schwierigkeitsstufe SCHWER)
- Schadensmodell
- Fragwürdige Anzahl an Boxenstops :D

Eine absolutes TOP Spiel.
Leider das letzte mit Michael Schumacher :( --> schon deshalb ein Kaufgrund :D
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am 18. Dezember 2012
Über sämtliche Inhalte dieses Spieles wurde hier genug geschreiben, deshalb nur das nötigste.
Die Grafik ist um weiten besser wie beim Vorgänger F1 2011. Das ruckeln ist fast komplett beseitigt und in Ausnahmefällen gut zu ertragen.
Das Fahrverhalten ist viel besser umgesetzt, so dass man ein gutes Gefühl für das Auto bekommt. Gas und Bremse lassen sich sehr gut dosieren.
Bei F1 2011 hatte man ja schon Angst sich auf ein Überhohlmannöver einzulassen weil sich das Auto bei der kleinsten Berührung so dermaßen gedreht hat, als ob man über Glatteis gefahren wäre. Jetzt bleiben auch kleinere Berührungen ohne größere Folgen.
Viele Kunden haben davon berichtet permanent im Regen fahren zu müssen. Ich hatte in der ganzen F1 Saison gerade einmal 1 Regenrennen. Im freien Training am Freitag kann auch schon mal ein Schauer aufziehen, im Rennen war es auch mal bewölkt, klarte dann aber meißtens auf.
Gut gemacht sind auch die Klassenunterschiede der Autos. Ich erwarte einfach das sie ein HRT langsamer und pomadiger fährt wie ein Mclaren.
Also ein wirklich sehr gelungendes Spiel das endlich wieder Spaß macht. Absolute Kaufempfehlung.
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am 30. September 2012
Wie viele hier schreiben: Es ist ein gutes F1 Spiel. Viele hier bemängelte Punkte (Grafik, Design etc.) stören mich nichtmal soo sehr. Auch wenn ich das gute alte Fahrerlager ebenfalls vermisse. Ich möchte aber einen Punkte mal deutlich herausstellen, der mir persönlich wirklich übelst den Spielspaß zerstört.

Das Wettermodell! Es ist gut und schön, wenn es auch MAL regnet und sich der Bolide dann nicht mehr so beherrschen lässt wie auf trockener Strecke. Es ist ja auch realistisch dass es MAL regnet. Und das finde ich auch wirklich gut. Aber vor lauter Stolz auf das Wettermodell gleich so gut wie jedes Rennwochenende mit Regen zu "segnen" finde ich echt mies. Ich habe in der Karriere jetzt 9 Rennen hinter mir. An 7 Rennwochenenden hat es geregnet und für das nächste Rennwochende sind wieder zwei Tage mit ordentlich Regen angesagt. Es regnet zwar nicht immer bei den Rennen selber und nicht immer die ganze Zeit, aber genug, dass ich immer wieder Momente hatte, in denen ich zu vorsichtig fahren musste um nicht abzufliegen. Mag sein, dass es Leute gibt, die jetzt sagen, das wäre Realismus. Ich kann mich auf jeden Fall an keine Saison erinnern, in der es soo viel geregnet hat. Hinzu kommt die Freude der "Reifensuche". Eine komplette Trainingsession war ich nur am Reifen wechseln, weil der Regen mal nachließ und dann wieder voll da war. Nach jedem Reifenwechsel war es wieder anders und die Karre war nur am Rutsche. Ich konnte in keiner Runde eine annähernd konkurrenzfähige Zeit aufstellen (Setup auf Regen). Mal den falschen Reifen zu erwischen bzw. wechselnde Bedingungen innerhalb von Minuten, kann ich ja sogar noch verstehen (Stichwort Realismus) Aber eine Stunde lang alle 2 Minuten die Notwendigkeit für andere Reifen..... also bitte.

Und jetzt zu dem Punkt der den Vogel abschießt. Rennen die bei Regen starten. Einen Start ohne jegliche Fahrhilfe (selbst bei KI auf Amateur) im Regen sauber hinzubekommen, ist ein reines Glücksspiel. Selbst wenn es einem egal ist ob man Plätze verliert oder gewinnt. Man will einfach nur sauber starten und seine Runden fahren. Tritt man gleich deftig aufs Gas, bricht die Kiste aus. Logisch. Realistisch. Nachvollzeihbar. Also sind wir etwas vorsichtiger und geben nur ganz wenig Gas damit die Reifen nicht durchdrehen. Und schon bekommen wir eine Verwarnung wegen regelwidrigem Blockieren. Also wohldosiert immer mal kurz vom Gas und wir kommen ganz gut weg. Aber Mist die erste Kurve kommt ja auch mal. Vorsichtig angebremst um nicht aufzufahren.... der Hintermann im Heck, man selbst bestenfalls nur um 90Grad gedreht, aber mit Sicherheit eine Strafe für eine verschuldete Kollision. Hurra! Um das zu vermeiden hilft es also nur nicht ganz so vorsichtig zu sein, und später zu bremsen. Bremspunkt minimal verpasst, sitzt man seinem Vordermann irgendwo drin und hat wieder ne Strafe. Das Fenster in dem man bremsen muss ist SEHR klein. Es ist vorhanden. Und hat man es nach 7 Neustarts dann mal gefunden geht der Rest auch wie am Schnürrchen. Alle anderen lassen sich dann ziemlich bequem überholen, spätestens, wenn sie dann zuverlässig alle nach der ersten Runde in die Box fahren. ;) Dann den Eiertanz zu Ende getanzt und gewonnen. Das ist doch ein schlechter Witz.

Fazit: Wie gesagt finde ich Regen zwischendurch total super, angebracht und realistisch. Wenn man damit nicht gut klar kommt (wie ich selbst auch) muss man da halt mal durch. Aber 8 von 10 Rennwochenenden mit Regen sind einfach zuviel. Man muss zu oft langsam fahren, um nicht abzufliegen. Dann kann ich mich auch in meinen Polo setzen und durch die Stadt fahren. Das macht mehr Spaß. Und schließlich kauft man sich so ein Spiel doch um Spaß zu haben. Ich habe das Gefühl, Codemasters ist so stolz auf Ihr Wettermodell (hat wahrscheinlich viel Zeit und Mühe gekostet), dass es halt unbedingt viel zu Einsatz kommen muss. Sollte dass nur bei mir so sein und ein selten dämlicher Zufall, dass es soviel regnet lasse ich mich gerne berichtigen.

Bin durchaus erfolgreich in der Karriere. Will aber auch einfach mal richtig über die Strecken heizen können und nicht immer nur auf den Regen Rücksicht nehmen müssen.

UPDATE: Inzwischen sind diverse Patches erschienen, die die hier beschriebene Problematik behoben haben. Auch das Fahrverhalten wurde überarbeitet und die Mühlen sind auch bei Regen besser zu beherrschen. Denke offline hat man in jedem Fall Freude damit. Für Anfänger bestimmt in jedem Fall erstmal schwer, aber wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat gibt es für den Anspruch nach oben genug Platz. Niemandem dürfte das Spiel irgendwann zu leicht werden.

Online gibt es aber noch eine Menge kleiner Fehler, die meiner Meinung nach aber nur auffallen und von Bedeutung sind, wenn man auf höherem Niveau als "einfach mal zwischendurch online fahren" unterwegs ist (Längen und Breiten-Bug z.B.).

Jetzt auf jeden Falle eine Klare Kaufempfehlung. Den Stern Abzug gibt es für die Fehler im Online-Modus. Vielleicht kriegt CM das ja auch noch in den Griff.
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TOP 500 REZENSENTam 30. Dezember 2012
Seit 2010 veröffentlicht Codemasters gegen Ende September die aktuellste Rennspielumsetzung der FIA Formel 1. Die Spiele waren sowohl auf Einsteigerfreundlichkeit ausgelegt als auch für fortgeschrittene Fahrer. Lediglich die Hardcore-Fans wurden bislang nie vollständig zufriedengestellt. Doch „Aller guten Dinge sind [bekanntlich] drei“ und somit greift Codemasters erneut an und versucht den besten und umfangreichsten Ableger abzuliefern.

Wie jedes Jahr geht die aktuelle Auflage mit der Original Formel-1-Lizenz an den Start. Alle 24 Fahrer von Vettel, Schumi bis Alonso und Räikkönen und alle 12 Teams wie Ferrari und Lotus sind im Spiel enthalten. Zudem beinhaltet das Spiel die 20 Kurse, einschließlich der neuen Strecke in Austin, Texas. Die Strecke in Abu Dhabi weist bei 100% Rennlänge wieder den toll anzusehenden Tag-/Nacht-Wechsel auf. Verändert wurde die Menüstruktur. Sie ist nun übersichtlicher, hübscher und ermöglicht schnelleres Navigieren bei stimmiger Musik und Bildern aus der F1-Saison 2012. Die Ladezeiten liegen bei ca. 20-25 Sekunden und sind damit noch im Rahmen, da es auch Statistikeinblendungen gibt.

Grafisch können vor allem die detaillierten Fahrzeugmodelle mit ihren Werbeschriftzügen und Details an Flügeln, Seitenkästen und Cockpitansichten (inkl. Anzeigen für DRS und KERS) sowie die 20 Rennkurse überzeugen, welche über einen hohen Wiedererkennungswert besitzen und akkurat umgesetzt wurden. Überhaupt befindet sich die Grafik auf einem zufriedenstellenden Niveau. Das liegt vor allem am Beleuchtungssystem. Realistische Schattenbildungen und unterschiedliche Lichtbedingungen durch Wolkenbildung und Sonnenschein stehen wortwörtlich fast schon im Regen da, wenn man eben diesen betrachtet. Kein aktuelles Konsolenrennspiel hat es bisher geschafft einen solch glaubhaften Schauer darzustellen. Von leichtem Regen bis Starkregen, abtrocknenden Stellen bis hin zu Regen, der nur auf bestimmten Stellen auf der Strecke auftritt und damit eine taktische Note ins Spiel bringt, hier zieht Codemasters wirklich alle Register und hat sich 2012 nochmals übertroffen. Staub- und Raucheffekte sind den Briten ebenfalls gut gelungen. Die Kantenglättung wurde ebenfalls verfeinert, Schatten wirken leicht sauberer und weniger ausgefranzt. Schön ist auch, dass sich die Spielanzeigen einzeln ausblenden lassen.

Abzüge in der Grafik gibt es bei einem allgegenwärtigen Unschärfeeffekt ab ca. 30 Meter Entfernung, gelegentlich auffallendem Kantenflimmern und den etwas holzigen Animationen der Fahrer und Ingenieure bei Zwischensequenzen. Ein Knackpunkt war im Vorgänger die Performance. Das Spiel lief selten bei konstanten 30 Bilder/Sekunde, häufig gab es Bildrateneinbrüche, vor allem auf einer Strecke wie in Monaco. Hier kann man teilweise Entwarnung geben. F1 2012 läuft definitiv konstanter und flüssiger und hat seltener Bildrateneinbrüche. Gibt es jedoch mal Bildrateneinbrüche, fallen diese ähnlich heftig aus wie im Vorgänger. Störendes Tearing habe ich bis auf bei Zwischensequenzen nicht erkennen können.

Die Entwicklerabteilung, welche für den Ton verantwortlich ist, hat auch viel Lob verdient. Jeder V8-Motor im Feld klingt nun noch kerniger und brachialer, der Gangwechsel ist nun noch besser herauszuhören und auch das Fahren über die Randsteine und in Kiesbetten klingen noch glaubhafter. Anzumerken sei noch, dass die DTS 5.1-Spur nur verfügbar wird, wenn man in den Sound-Einstellungen der PS3 das Häkchen für DD 5.1 herausnimmt. Warum dieser Umstand vonnöten ist, erschließt sich mir nicht. Der Boxenfunk wurde verbessert und sagt nun durch, ob ein Fahrzeug hinter einem einen Schaden hat oder nun mehr oder weniger Drehzahlen gibt. Ebenso wird man gewarnt, wann das Benzin knapp wird und wo sich der Teamkollege bzw. Rivale (in Saison-Herausforderung) befindet und wann mit Regen zu rechnen ist.

Doch all dies wäre nur schmuckes Beiwerk, wenn es auf dem Asphalt nicht stimmen würde. Zum Glück hat auch hier Codemasters ein paar Schrauben nachgezogen. Gab es im Vorgänger noch ein leicht rutschiges Fahrverhalten, hat man den Fahrzeugen eine glaubhaftere Physik verpasst, wodurch es leichter wurde das Auto einzuschätzen und sich näher am Limit zu bewegen. Die Steuerung reagiert nun auch einen Tick präziser. Unterstützt werden ebenfalls Lenkräder wie das G27 und das Driving Force GT-Lenkrad. Mit letztgenanntem drehe ich immer meine Runden. Hier sei erwähnt, dass man die Einstellungen unbedingt verändern sollte, da diese zu Beginn viel zu träge eingestellt sind. Die Lenkradempfindlichkeit habe ich auf 55% erhöht, die Lenkradlinearität auf 40%. Den Rest habe ich beibehalten. Da das Spiel auch für Einsteiger geeignet sein soll, gibt es vier Schwierigkeitsstufen mit unterschiedlichen Fahrhilfen wie ABS, Traktionskontrolle, Fahrlinien usw. sowie der Möglichkeit Rückblenden einzusetzen, um Fahrfehler ungültig zu machen. Beim Einlegen des Spiels zunächst der „Young Drivers Test“, wo einem F1-Neuling das Fahren und Finden des Kurvenscheitelpunktes sowie das Überholen mit DRS und KERS beigebracht wird.

Die Pirelli-Reifen wurden dieses Jahr noch besser umgesetzt, zwischen den Reifenmischungen (Supersoft, Soft, Medium, Option – zwei Mischungen sind pro Rennstrecke verfügbar + Intermediate- und Regenreifen) können je nach Rennstrecke zwischen 0,3 bis 1,5 Sekunden pro Runde liegen. Auch ist das Aufwärmen der Reifen essentiell für schnelle Rundenzeiten. Kalt bieten sie wenig Haftung und sorgen für Untersteuern. Technische Probleme wie DRS- und KERS-Ausfall kommen ebenfalls vor. Erfreulich ist zudem, dass technische Ausfälle dieses Jahr endlich auch den Gegner passieren können. Somit erreichen nicht mehr in jedem Rennen alle Fahrzeuge das Ziel. Apropos Fahrzeuge, diese wurden ebenfalls gut in ihren Eigenschaften umgesetzt. Ein Red Bull klebt förmlich auf dem Asphalt und liegt super auf der Bremse, McLaren und Ferrari begeistern durch eine höhere Geschwindigkeit beim DRS-Einsatz als z.B. Red Bull. An den Autos lässt sich in Bereichen wie Front-/Heckflügel, Bremsen, Bodenfreiheit, Getriebeübersetzung ebenso. Während der Fahrt sind zudem Einstellungen am Motor (viel Leistung, mehr Treibstoffverbrauch, weniger Leistung, geringerer Treibstoffverbrauch), der Bremsverteilung und den gewünschten Reifen beim nächsten Boxenstopp möglich.

Das Schadensmodell ist recht hübsch anzusehen und hat auch abgebrochene Flügel und wegfliegende Räder und Plattfüße, aber es ist nicht konsequent genug, Unfälle gehen häufig zu glimpflich aus. Die umherfliegenden Fahrzeugteile und involvierten Fahrzeuge liegen nur kurz auf der Fahrbahn, woraus ein seltener Einsatz des Safety-Cars resultiert. Im Jahr 2012 ist das recht wenig, wenn man sieht, was in Spielen wie Need for Speed: Shift 2 Unleashed möglich ist.

Die K.I. agiert nach wie vor aggressiv, drängt sich nun aber nicht mehr in unnötige Zwischenräume oder den Spieler von der Strecke. Sie lassen den nötigen Freiraum und bei Überrundungen wird nun exzellent Platz gemacht. Ebenso verschlafen sie den Start nicht mehr, es ist nicht mehr so leicht am Start bereits mehrere Plätze gutzumachen. Auch Dreher bei beginnendem Regen oder gar ein Unfall treten nun auf. Das Cleverste bot sich mir aber in Bahrain. Ich kam auf der Gerade vorm DRS-Messpunkt an einem Kontrahenten vorbei, der sich absichtlich leicht zurückfallen ließ, um dann auf der Start/Ziel-Geraden das DRS freigeschaltet zu bekommen, um zu kontern. Die K.I.-Fahrer haben zudem ähnliche Eigenschaften wie ihre realen Vorbilder. Ein Lewis Hamilton oder Michael Schumacher nutzen jeden Raum zum Überholen, Fernando Alonso macht währenddessen keine Fehler. Nur einen Start-Crash-verursachenden Romain Grosjean hat Codemasters wohl nicht einbauen dürfen ^^
Das Reglement ist in der 2012-Auflage besser gelungen. Zum einen darf man beim Herausfahren aus der Box die weiße Linie nicht überfahren. Zum anderen hat man die Möglichkeit beim unerlaubten Überholen 5 Sekunden Zeit die Position zurückzugeben, ohne sich eine Strafe einzufangen. Perfekt ist das Strafsystem nicht, aber das passt ja zur echten Formel 1 :]

Kleinere Regelschwächen wie das am Start ab 0 km/h einsetzbare KERS und das Fehlen eines Geschwindigkeitsbegrenzers in der Box (wird automatisch vom Spiel gemacht) sind vernachlässigbar.

In Sachen Spielmodi- und Spielmodi-Einstellungen ist Codemasters zwei Schritte vor und zwei zurückgegangen. Es gibt den bereits erwähnten „Young Drivers Test“, welcher aber nur für Einsteiger interessant ist. Die Saison-Herausforderung setzt sich aus zehn Rennen zusammen. Je nach Schwierigkeitsgrad darf man entweder in einem schwachen Auto (auf schwer) anfangen oder gleich in einem besseren wie z.B. Lotus oder Ferrari (mittel bzw. leicht). Ziel ist es Weltmeister zu werden in nur zehn Rennen. Durch das Bestimmen eines Rivalen kann man nach 2 Siegen gegen ihn sein Cockpit übernehmen. Dieser Modus ist soweit gut gelungen und bietet Herausforderungen für jeden.

Ebenfalls neu ist der Champions-Modus. In sieben Szenarien tritt man gegen die sechs im Fahrerfeld vorhandenen Weltmeister an (im 7. Szenario gegen alle). Dieser Modus ist ebenfalls gelungen. Ansonsten gibt es neben der bekannten Karriere, wo man in fünf Saisons fahren kann, noch Zeitfahren und die Zeitfahr-Herausforderung, wo man in einem festgelegten Auto Goldzeiten jagen kann. Leider schaltet das Absolvieren dieser Modi bis auf Trophäen nichts weiter frei, es gibt keine Klassikautos und andere Strecken freizuspielen.

Negativ im Vergleich zum Vorgänger ist das Streichen der 3 Trainingssitzungen während eines GPs, was es auf vor allem auf Legende schwer macht sein Auto optimal einzustellen. Ebenso kann man keine eigene Weltmeisterschaft mehr mit einem realen F1-Fahrer spielen, sondern nur noch schnelle Rennen. Die Rennlängen sind auch nur noch in 25%, 50% und 100% einstellbar statt wie im Vorgänger mit Zwischenstufen (im Schnellen Rennen sind zusätzlich auch 3 Runden möglich). Einen Zweispieler-Splitscreen gibt es ebenso, dieser fällt jedoch enttäuschend aus. Kein Qualifying und Ruckler im Renngeschehen lassen nicht sonderlich Spielspaß aufkommen.

Online gibt es ebenso keine weiteren Neuerungen. Neben dem LAN-Modus, der Koop-Weltmeisterschaft gibt es drei Standardspielmodi (Sprint, Grand Prix, Ausdauer) und die Möglichkeit Privatrennen auszutragen oder benutzerdefinierte Rennen der Spielliste hinzuzufügen, wo andere Spieler beitreten können. Der Voicechat funktionierte in 2 Rennen, die ich gefahren bin gut, störende Lags und Verbindungsabbrüche habe ich keine ausmachen können.

Was sonst noch anzumerken wäre, dass Codemasters dieses Jahr leider erneut auf eine Einführungsrunde und Siegerehrung verzichtet hat und auch Frühstarts nicht möglich sind. Gut finde ich jedoch, dass die sinnlosen Interviews entfernt wurden. Keine Auswirkungen, sondern nur sinnloses Klicken von drei Antworten, was kein Mensch braucht. Die LED-Tafeln an den Strecken bleiben häufig auch ausgeschaltet, was man aus der realen Formel 1 nun nicht kennt, wo diese neben flaggenschwenkenden Streckenposten aktiv sind. Nur bei Safety-Car-Einsätzen fielen sie mir bisher auf. Das ist natürlich „Jammern auf hohem Niveau“, aber solche kleinen Details machen den Unterschied. Störende Bugs fielen mir keine auf.

F1 2012 ist ein durchaus gelungenes Rennspiel für Fans und gewöhnliche Rennspielspieler. Der Umfang stimmt, die Technik und Präsentation sind gelungen und das Gameplay sowie die tolle K.I. begeistern. Für F1-Puristen ist der diesjährige Ableger zwar immer noch nicht realistisch genug, doch macht das Spiel vieles richtig.

Sonstige Informationen: Festplatten-Installationsgröße: 2 GB, 1-2 Spieler offline, 1-16 online
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