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am 2. August 2017
Habe den Krimi als Urlaubslektüre gelesen. Diesen Krimi in die Zeit des Nationalsozialismus, inbesondere in den Beginn der Kriegshandlungen mit Russland im Schauplatz Berlin einzubinden, verspricht zunächst eine interessante Handlung. Der Spannungsbogen wird jedoch nicht konsequent durchgehalten, sodass man nicht unbedingt von einem Krimi sprechen kann. Sehr enttäuschend sind jedoch die mehrfachen Namensverwechslungen der Akteure (bsp. aus Sohn Walter wird Werner) sowie grammatikalische und Rechtschreibfehler. So etwas darf nicht passieren und irritiert als Leser sehr! Unbedingt Nacharbeit erforderlich.
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'Codewort Rothenburg' ist definitiv mehr als nur ein spannender Krimi. Der Autor Belá Bolten schaffte es die Ereignisse der Zeit geschickt mit einem spannenden Kriminalfall zu verbinden.
Dem Leser wird deutlich in welche schwierige Zeit sich die Bürger Deutschlands, vielmehr Berlins befunden haben und welche Macht die SD und SS aufgrund von Angst der Menschen hatten.
Doch nicht nur die SS und SD haben die Bürger fest im Griff. Auch Kriminelle und Mörder treiben weiterhin ihr Unwesen.
Kriminalkommissar Daut und sein Partner Rösen verfolgen den Mörder und machen dabei nicht nur Bekanntschaft mit hohen SD-Funktionären und deren Machenschaften, sondern treffen auch auf Sex, Crime, Angst, Hoffnungslosigkeit und lernen, dass jede Medaille 2 Seiten hat.
Der Roman an sich ist schon schlüssig und ließ mir keine Zweifel, dass es tatsächlich genauso geschehen sein könnte.
Morde, die vertuscht werden, Menschen in scheinbar ausweglosen Situationen und vor allem viel Angst und geschlossene Augen.
Das Ende des Werkes ist in sich abgeschlossen und absolut nachvollziehbar, zeitgleich lässt es aber noch viel Spielraum für Spekulationen und Diskussionen.
Besonders aufschlussreich und wunderbar empfinde ich am Ende die Ausführungen und Erklärungen zu den diversen Charakteren, die in diesem Buch eine mehr oder weniger führende Rolle spielen.
Sofern, Belà Bolten mich nicht bereits mit seinem Schreibstil und Nachvollziehbarkeit von seinen Recherchekünsten überzeugt hätte, so dann doch im 'Abspann'.

Ohne Wenn und Aber bekommt das Werk die volle Punktzahl

Literaturfee aus dem Team von Wir Lesen
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am 26. August 2017
Dies ist ein packendes Buch zu einer ernsten Zeit. Man kann sich sehr gut in dieses Buch vertiefen und fast die Bomben pfeiffen hören. Leseempehlung!
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am 29. November 2012
Hauptsturmführer Axel Daut und sein Kollege Rösen werden in Berlin-Charlottenburg zu einer Frauenleiche gerufen. Ist der Täter vielleicht der S-Bahnmörder, der seit einiger Zeit sein Unwesen treibt? Nach sieben Morden hat die Polizei noch immer keine Ahnung, um wen es sich handeln könnte.

Doch diesmal scheint etwas anderes dahinter zu stecken und Daut und Rösen übernehmen den Fall. Eigentlich hat Daut die Schnauze voll. Krieg, seine Frau mit dem 3. Kind schwanger, die Wohnung zu klein und die Zukunft ungewiss. Zu gerne würde er seine Sorgen lieber im Alkohol ertränken.
Aber er muss sich um diesen Mord kümmern, hinter dem im Moment noch niemand ahnt, warum er überhaupt begangen wurde. Seltsam ist in diesem Zusammenhang die Pension Schmitt, die plötzlich, nach einem weiteren Frauenmord, in den Ermittlungen zur "geheimen Reichssache" wird.

Meine Meinung

Béla Bolten nimmt uns mit in das alte Berlin zu Zeiten des 2. Weltkriegs. Viele leben in Angst, sei es weil die Bomben fallen, das Essen nicht ausreicht, sie Juden sind oder solchen helfen. Aber es gibt Menschen, die immernoch alles im Überfluss haben. Mitten im Krieg schmeißen sie mit Kaviar um sich, trinken Champagner und werden dabei von netten Damen unterstützt, diese schweren Zeit zu überstehen, wenn sie nur die richtige Meinung vertreten.

Der Hauptsturmführer Daut hangelt sich hier eher an der unteren Grenze entlang, er hat keine tolle Villa, das Klo ist eine halbe Treppe tiefer und ein Alkoholproblem hat er auch noch.
Er macht von Anfang an einen unmotivierten, sorgenvollen Eindruck, ein Mann, der eigentlich keine Lust hat, sich mit den oberen Parteibonzen auseinander zu setzen oder sich gar zu ihnen zu gesellen. Oft ist er sich unsicher, im Denken, im Handeln, in Allem.

Aber es geht nicht nur um Axel Daut. Seine Frau Luise hantiert hier zwar eher im Hinter-, aber auch im Untergrund. Und immer wieder wird ihr dabei klar, dass sie ihren Mann dadurch auch in Gefahr bringt, er als Polizist kann sich der Partei nicht einfach in den Weg stellen oder sie hintergehen.

Es sind so viele Kleinigkeiten, die hier eine Rolle spielen in diesem Krimipuzzle, das sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammensetzt.
Bolten hat eine Art zu schreiben, die das Ganze wirklich interessant macht. Immer tiefer und tiefer nimmt er uns mit in Machenschaften und Korruption, die in der damaligen Zeit sicher üblich, häufig aber auch tödlich sein konnten. Und Codewort Rothenburg war das "Sesam öffne dich" dafür.
Ich finde es schwierig, darüber zu berichten, ohne zu viel zu verraten, ohne die Spannung zu nehmen.

Unterm Strich

Auf jeden Fall eine gelungene Mischung, besser als ich erwartet hatte. Spannend und interessant für denjenigen, der Krimis aus dieser Zeit mag.
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am 17. August 2012
Für Geschichtsbeflissene ist es ein gut aufgebauter, leicht lesbarer Krimi mit ansteigender Spannung. Trotz der Liebe des Kommissars zu seinem Vaterland, schwankte er nach einigen Vorfällen und war sich gar nicht mehr sicher, wie stark seine Liebe wirklich war. Durch seine Frau Luise kam durch die Flugblätter, etwas zusätzliche Abwechslung hinein. Bei diesem Buch war man bestrebt es so schnell wie möglich zu lesen, da man nicht wusste, wer eigentlich der S-Bahnmörder war. So sehr man sich auch Mühe gab, um es im Vorfeld schon zu erahnen: Ich fand es jedenfalls vorweg nicht heraus. Wer sich für die Geschichte aus dem Dritten Reich interessiert, der mag auch dieses Buch sehr gerne lesen.
Mir hat es gut gefallen, womit ich sagen will: Ein zweiter Teil wäre gut. Das Potenzial dafür gibt der Schluss her, als Schellenberg zu Daut sagte: „Es ist eine gute Idee, dass ihre Frau Berlin verlässt. Ihr wird das Leben auf dem Land gefallen.“ Wie immer man es deuten mag. Hatte Albert Just eventuell auch seine Frau verraten? Vielleicht erfahre ich es im nächsten Buch, wenn es noch eins geben sollte. Meine Empfehlung kann ich zu diesem Krimi mit langsam aufgebauter Spannung so weitergeben.
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am 7. August 2017
Diese Krimis haben mich aber doch überzeugt. Ich mag den Schreibstil von Bela Bolten. Auch, dass er die geschichten mit geschichtlichem verbindet finde ich gut. Bergh und Thal die Bodensee Krimis habe ich ohne Unterbrechung in einem Rutsch gelesen. Fühlte mich an absolut wohl damit.
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am 24. August 2012
Völlig zu Recht hält sich "Codewort Rothenburg" schon seit geraumer Zeit in den Bestsellerlisten von Amazon, wo er als historischer Roman & Krimi in den obersten Platzierungen zu finden ist. Béla Bolten ist es mit diesem Buch brillant gelungen, ein historisches Szenario in einen mitreißenden Krimi zu packen, der einen für viele Stunden nicht mehr los lässt. MANIAX.cc spricht "Codewort Rothenburg" sogar eine absolute Leseempfehlung aus, da wir das Buch für den Geheimtipp des Jahres halten, den wir vor allem Krimi-Freunden ans Herz legen, die sich auf nahezu 250 Seiten von einer Geschichte fesseln lassen wollen, der es an nichts fehlt. Ganz im Gegenteil: Hier kommen auch Leser voll auf ihre Kosten, die Krimis nicht allzu viel abgewinnen können. "Codewort Rothenburg" ist der Spagat gelungen, fesselnder Krimi und bildreicher historischer Roman zugleich zu sein. Béla Bolten beweist mit seinem hier vorliegenden Krimi, dass er diesem Genre durchaus gewachsen ist, und gern will man mehr solcher packenden Geschichten von ihm lesen.
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am 4. August 2012
Kriminalroman trifft auf deutsche Geschichte!

Bela Bolten erschafft ein wunderbar realistisches Szenario, in dem entscheidende Personen der damaligen Zeit (Hitler, Himmler, etc) kritisch betrachtet werden. Ja, viel mehr werden sie durch den Kakao gezogen auf eine Art und Weise, die die Absurdität dieser Figuren widergibt, ohne dabei lächerlich zu wirken oder die damaligen Grausamkeiten nicht ernst zu nehmen. Hitlers Sprachstil wird nachgeahmt, man amüsiert sich über die "schnarrende Stimme des Führers" (Location 1636) oder Himmler wird veralbert mit den Worten: "Schaut euch das an! Das ist das neue, offizielle Porträt des Reichsheinis. Er sieht so etwas von dämlich aus, oder?" Unter dem Gelächter aller anderen versuchte sie, Himmlers Gesichtsausdruck zu imitieren. (Location 434)

Schön ist dabei, wie die tatsächlich damals existierenden Widerstandkämpfer im Verborgenen agieren, um Beweise für Verbrechen zu sammeln (z.Bsp. Schulze-Boysen, Schumacher. Im Anhang befinden sich weitere Informationen). Bela Bolten flechtet sie problemlos in die laufende Handlung ein, ohne das sie störend oder gewollt platziert wirken.

Ein kleines Problem könnte sein, dass durch die vielen historischen Fakten und Querverweise die Jagd nach dem S-Bahn Mörder etwas in den Hintergrund gerät. Immer wieder wird sie zwar aufgegriffen, aber nicht so detailliert behandelt, wie ich es mir für einen Kriminalroman gewünscht hätte. Ein wenig Interesse an der damaligen Zeit sollte man ebenfalls mitbringen, sonst könnte man durchaus Schwierigkeiten haben, dieses Ebook zu mögen.

Meine persönliche Schwierigkeit war, mich auf eine Bedrohung zu fokussieren. Was würde mich, wenn ich in dieser Geschichte stecken würde, mehr bedrohen -' der Krieg? Der S-Bahn-Mörder? Beides? Vermutlich war die Kombination aus beiden gefährlichen Situationen nicht optimal, da für mein Empfinden der S-Bahn-Mörder im Vergleich gar nicht so beängstigend erschien.

Fazit: Bela Bolten traut sich in diesem Roman an die NS-Zeit heran, was an sich schon ein schwieriges Unterfangen ist, um es weder verharmlost, noch zu wertend zu beschreiben. All das gelingt ihm für meinen Geschmack sehr gut und er hebt die wichtige Rolle der Widerstandskämpfer gut hervor. Lediglich die Jagd nach dem S-Bahn-Mörder hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht, aber das ist reine Geschmackssache. Die Rahmenhandlung ist detailliert, logisch strukturiert und hat mir überraschend gut gefallen. Daher, mit kleinen Abstrichen, 4 von 5 möglichen Sternen.
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am 22. August 2012
Halb Krimi, halb historischer Roman, Spannung satt mit einer guten Portion Tiefgang, Sittenbild einer Zeit, die so "ungesittet" war, dass niemand mehr zuverlässig zwischen Recht und Unrecht zu unterscheiden wusste und jene, die vor dem Unsäglichen nicht einfach die Augen verschlossen, oft nichts mehr zu sagen wussten.

"Und so schwiegen sie - bis zum heutigen Tag." Das ist für mich einer der Schlüsselsätze dieses Buchs und der Zeit, über die der Autor schreibt. Das Schweigen begegnet uns vor allem als Ausdruck der Hilflosigkeit, und doch ist es nicht frei von Schuld, denn was hätte alles sein und geschehen können, wenn viele Menschen sich nicht so hilflos gefühlt und nicht geschwiegen hätten?

Unbedingt lesenswert!
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am 28. August 2012
Anfangs brauchte ich ein wenig Zeit, um in den Stil und in die Geschichte hineinzufinden, aber nach wenigen Kapiteln hatte sie mich völlig in ihren Bann gezogen. Da ich kein großer Krimi-Fan bin, stört es mich nicht im Mindesten, dass der Kriminalfall bzw. dessen Klärung eigentlich gar nicht so zentral ist.

Axel Daut ist ein Spießer und Chauvi, politisch desinteressiert, Parteimitglied und (wenn auch inaktiver) SS-Offizier aus Opportunismus - nicht gerade der Stoff, aus dem sympathische Hauptfiguren gemacht sind. Dennoch versteht es der Autor, mir als Leserin seine Figur menschlich nahezubringen, ohne dass in Daut im Laufe der Geschichte irgendein nennenswerter Wandel vorgehen würde. Man lernt ihn einfach näher kennen und besser verstehen.

Historisch perfekt recherchiert - ein Stück NS-Alltagsgeschichte in Romanform, das ohne moralische Wertungen, ohne politisches Pathos, ohne erhobenen Zeigefinger auskommt.

Prädikat: Sehr empfehlenswert.
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