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Kundenrezensionen

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Format: Kindle Edition|Ändern
Preis:4,99 €
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'Codewort Rothenburg' ist definitiv mehr als nur ein spannender Krimi. Der Autor Belá Bolten schaffte es die Ereignisse der Zeit geschickt mit einem spannenden Kriminalfall zu verbinden.
Dem Leser wird deutlich in welche schwierige Zeit sich die Bürger Deutschlands, vielmehr Berlins befunden haben und welche Macht die SD und SS aufgrund von Angst der Menschen hatten.
Doch nicht nur die SS und SD haben die Bürger fest im Griff. Auch Kriminelle und Mörder treiben weiterhin ihr Unwesen.
Kriminalkommissar Daut und sein Partner Rösen verfolgen den Mörder und machen dabei nicht nur Bekanntschaft mit hohen SD-Funktionären und deren Machenschaften, sondern treffen auch auf Sex, Crime, Angst, Hoffnungslosigkeit und lernen, dass jede Medaille 2 Seiten hat.
Der Roman an sich ist schon schlüssig und ließ mir keine Zweifel, dass es tatsächlich genauso geschehen sein könnte.
Morde, die vertuscht werden, Menschen in scheinbar ausweglosen Situationen und vor allem viel Angst und geschlossene Augen.
Das Ende des Werkes ist in sich abgeschlossen und absolut nachvollziehbar, zeitgleich lässt es aber noch viel Spielraum für Spekulationen und Diskussionen.
Besonders aufschlussreich und wunderbar empfinde ich am Ende die Ausführungen und Erklärungen zu den diversen Charakteren, die in diesem Buch eine mehr oder weniger führende Rolle spielen.
Sofern, Belà Bolten mich nicht bereits mit seinem Schreibstil und Nachvollziehbarkeit von seinen Recherchekünsten überzeugt hätte, so dann doch im 'Abspann'.

Ohne Wenn und Aber bekommt das Werk die volle Punktzahl

Literaturfee aus dem Team von Wir Lesen
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am 17. August 2012
Für Geschichtsbeflissene ist es ein gut aufgebauter, leicht lesbarer Krimi mit ansteigender Spannung. Trotz der Liebe des Kommissars zu seinem Vaterland, schwankte er nach einigen Vorfällen und war sich gar nicht mehr sicher, wie stark seine Liebe wirklich war. Durch seine Frau Luise kam durch die Flugblätter, etwas zusätzliche Abwechslung hinein. Bei diesem Buch war man bestrebt es so schnell wie möglich zu lesen, da man nicht wusste, wer eigentlich der S-Bahnmörder war. So sehr man sich auch Mühe gab, um es im Vorfeld schon zu erahnen: Ich fand es jedenfalls vorweg nicht heraus. Wer sich für die Geschichte aus dem Dritten Reich interessiert, der mag auch dieses Buch sehr gerne lesen.
Mir hat es gut gefallen, womit ich sagen will: Ein zweiter Teil wäre gut. Das Potenzial dafür gibt der Schluss her, als Schellenberg zu Daut sagte: „Es ist eine gute Idee, dass ihre Frau Berlin verlässt. Ihr wird das Leben auf dem Land gefallen.“ Wie immer man es deuten mag. Hatte Albert Just eventuell auch seine Frau verraten? Vielleicht erfahre ich es im nächsten Buch, wenn es noch eins geben sollte. Meine Empfehlung kann ich zu diesem Krimi mit langsam aufgebauter Spannung so weitergeben.
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am 29. November 2012
Hauptsturmführer Axel Daut und sein Kollege Rösen werden in Berlin-Charlottenburg zu einer Frauenleiche gerufen. Ist der Täter vielleicht der S-Bahnmörder, der seit einiger Zeit sein Unwesen treibt? Nach sieben Morden hat die Polizei noch immer keine Ahnung, um wen es sich handeln könnte.

Doch diesmal scheint etwas anderes dahinter zu stecken und Daut und Rösen übernehmen den Fall. Eigentlich hat Daut die Schnauze voll. Krieg, seine Frau mit dem 3. Kind schwanger, die Wohnung zu klein und die Zukunft ungewiss. Zu gerne würde er seine Sorgen lieber im Alkohol ertränken.
Aber er muss sich um diesen Mord kümmern, hinter dem im Moment noch niemand ahnt, warum er überhaupt begangen wurde. Seltsam ist in diesem Zusammenhang die Pension Schmitt, die plötzlich, nach einem weiteren Frauenmord, in den Ermittlungen zur "geheimen Reichssache" wird.

Meine Meinung

Béla Bolten nimmt uns mit in das alte Berlin zu Zeiten des 2. Weltkriegs. Viele leben in Angst, sei es weil die Bomben fallen, das Essen nicht ausreicht, sie Juden sind oder solchen helfen. Aber es gibt Menschen, die immernoch alles im Überfluss haben. Mitten im Krieg schmeißen sie mit Kaviar um sich, trinken Champagner und werden dabei von netten Damen unterstützt, diese schweren Zeit zu überstehen, wenn sie nur die richtige Meinung vertreten.

Der Hauptsturmführer Daut hangelt sich hier eher an der unteren Grenze entlang, er hat keine tolle Villa, das Klo ist eine halbe Treppe tiefer und ein Alkoholproblem hat er auch noch.
Er macht von Anfang an einen unmotivierten, sorgenvollen Eindruck, ein Mann, der eigentlich keine Lust hat, sich mit den oberen Parteibonzen auseinander zu setzen oder sich gar zu ihnen zu gesellen. Oft ist er sich unsicher, im Denken, im Handeln, in Allem.

Aber es geht nicht nur um Axel Daut. Seine Frau Luise hantiert hier zwar eher im Hinter-, aber auch im Untergrund. Und immer wieder wird ihr dabei klar, dass sie ihren Mann dadurch auch in Gefahr bringt, er als Polizist kann sich der Partei nicht einfach in den Weg stellen oder sie hintergehen.

Es sind so viele Kleinigkeiten, die hier eine Rolle spielen in diesem Krimipuzzle, das sich nach und nach zu einem Gesamtbild zusammensetzt.
Bolten hat eine Art zu schreiben, die das Ganze wirklich interessant macht. Immer tiefer und tiefer nimmt er uns mit in Machenschaften und Korruption, die in der damaligen Zeit sicher üblich, häufig aber auch tödlich sein konnten. Und Codewort Rothenburg war das "Sesam öffne dich" dafür.
Ich finde es schwierig, darüber zu berichten, ohne zu viel zu verraten, ohne die Spannung zu nehmen.

Unterm Strich

Auf jeden Fall eine gelungene Mischung, besser als ich erwartet hatte. Spannend und interessant für denjenigen, der Krimis aus dieser Zeit mag.
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Dezember 2015
Ich bin ein absoluter Fan von historischen Kriminalromanen, speziell wenn die Handlung in den 20iger, 30iger und 40iger Jahren angesiedelt ist. Speziell in dieser geschichtsträchtigen Zeit war eine klassische Polizeiarbeit eigentlich kaum möglich. Politische Machtkämpe in der Weimar Zeit mit Saalschlachten und körperlichen Übergriffen, bis hin zu Mord und Totschlag, standen für die Polizei zur damaligen Zeit ja fast täglich auf der Tagesordnung. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten kam dann auch die Verfolgung und Ermordung von Kommunisten, Sozialdemokraten, Andersdenken und Juden dazu.

Die Handlung dieses Romans spielt im Frühjahr 1941. Ein mysteriöser S- Bahn- Mörder triebt sein Unwesen und hält die Berliner Polizei und auch die Bevölkerung in Atem. Bela Bolten inszeniert rund um dieses Geschehen einen weiteren Kriminalfall, in welchem der berüchtigte Salon Kitty eine bedeutende Rolle spielt.

An dieser Stelle möchte ich (diesen Hinweis bekommt man auch im Anhang zu diesem Buch vom Autor selbst) gern mal zwei Bücher empfehlen, die zu diesem Roman hier wunderbar passen würden. „Salon Kitty. Report einer Geheimen Reichssache“ von Peter Norden und „Wie ein Tier: Der S- Bahn- Mörder“ von Horst Bosetzky.

Der S- Bahn- Mörder spielt allerdings in diesem Roman hier nur eine nebensächliche Rolle, denn es geht um eine ermordete Prostituierte, ein Fall den der Kriminalkommissar Axel Daut und sein Kollege zu lösen haben. Bei ihren Ermittlungen stoßen sie auf den Salon Kitty, ein Bordell der besonderen Art für gehobene Gäste und sind recht schnell in politische Konflikte verwickelt.

Gerade diese Probleme, irgendwelchen mächtigen Leuten auf die Füße zu treten, oder auf Dinge zu stoßen, die unter „streng geheim“ oder „Geheime Reichssache“ liefen, stellte die Ermittler zur damaligen Zeit vor echten Problemen. Der Krieg war allgegenwärtig und die Drohung an die Front versetzt zu werden, wenn man nicht spurte, war auch keine Seltenheit.

Mir persönlich gefiel auch die Figur des Kriminalkommissar Axel Daut der ständig im Zwiespalt lag mit seiner polizeilichen Arbeit, seiner persönlichen Überzeugung, seinem Verhältnis zu seiner Frau, den politischen Machtspielen und dem ganz täglichen Terror der NS- Zeit.

Darüber hinaus bindet der Autor auch geschickt reale Personen und Charaktere der damaligen Zeit in seine fiktive Handlung mit ein. Wenn es überhaupt einen Punkt der Kritik von meiner Seite geben würde, dann wäre es der Teil um das Eintopfessen. Sicherlich gehört dieser Teil mit zur Gesamthandlung, aber diesen Bereich (ich meine damit vor allem die ständigen Treffen und das Mitwirken der schwangeren Frau des Kriminalkommissar Daut im kommunistischen Zirkel rund um das Ehepaar Neeb) hätte der Autor auch ruhig etwas kürzer und dafür die polizeiliche Ermittlungsarbeit etwas ausgiebiger gestalten dürfen. So hätte er dann auch das Finale seines Buches vielleicht etwas spannender ausschmücken können, dass mir persönlich dann doch etwas zu abrupt endete.

Aber wie gesagt, dies ist meine ganz eigene Wahrnehmung, denn ich würde dieses Buch trotzdem jedem wärmstens empfehlen, der sich für historische Romane aus dieser Zeit interessiert. Der Autor hat dazu auch noch einen sehr flüssigen Schreibstil und versteht es richtig gut dem Leser die damalige Zeit mit seinen Worten nahzubringen. Auch wenn der Spannungsbogen zum Ende hin etwas nachlässt, handelt es sich hier insgesamt um einen guten und spannend geschriebenen Kriminalroman.
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am 21. Oktober 2015
Der Schreibstil des Autors gefällt mir sehr gut. Die historischen Ereignisse sind gut recherchiert und im Anhang noch einmal erläutert. Leider bleiben bei mir ein paar Fragen offen: Wie kam Luise an die Neebs und warum suchen die sich ausgerechnet die Frau eines Polizisten? Auch die Aufklärung der S-Bahnmorde kam ein wenig plötzlich und ohne weitere Erklärungen. Was mir persönlich nie gefällt, ist, wenn das Ende offen bleibt. Es kam ganz unvermittelt, praktisch mitten in der Handlung.
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am 10. April 2016
Nachdem ich alle anderen Bücher des Autors gelesen habe (Berg und Thal), war ich gespannt, ob diese Serie aus den 40 Jahren gut zu lesen wäre. Ich wurde leider entäuscht - langweiliger, etwas chatotischer Verlauf, Namensverwechselungen etc. So gerade 2 Sterne.
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TOP 500 REZENSENTam 23. Februar 2014
Eigentlich lese ich selten Krimis, aber diesen habe ich mir, da ich sehr geschichtsinteressiert bin und er im Nationalsozialismus spielt, im Rahmen des Kindle- Deals der Woche geladen. Ich habe es keinen Moment bereut. Der Krimi ist von Anfang an spannend und aufgrund der Informationen über das dritte Reich und den Widerstand sehr interessant.

Im Mittelpunkt des Geschehens steht der Kriminalkommissar Axel Daut, der einen Mord aufzuklären hat und dabei im Berlin des Jahres 1941 höchsten Parteifunktionären in die Quere kommt. Er wird vom Fall abgezogen und gerät in schwere Konflikte. Zur gleichen Zeit schließt sich seine Frau Luise ohne sein Wissen einer Widerstandsgruppe an und zieht ihn damit in einen Strudel aus Problemen.

Der Krimi liest sich flüssig und spannend, so dass man dem Finale entgegenfiebert. Mir hat er einen interessanten Sonntag Nachmittag beschert. Ich kann ihn sehr zum Lesen empfehlen.
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am 24. August 2012
Völlig zu Recht hält sich "Codewort Rothenburg" schon seit geraumer Zeit in den Bestsellerlisten von Amazon, wo er als historischer Roman & Krimi in den obersten Platzierungen zu finden ist. Béla Bolten ist es mit diesem Buch brillant gelungen, ein historisches Szenario in einen mitreißenden Krimi zu packen, der einen für viele Stunden nicht mehr los lässt. MANIAX.cc spricht "Codewort Rothenburg" sogar eine absolute Leseempfehlung aus, da wir das Buch für den Geheimtipp des Jahres halten, den wir vor allem Krimi-Freunden ans Herz legen, die sich auf nahezu 250 Seiten von einer Geschichte fesseln lassen wollen, der es an nichts fehlt. Ganz im Gegenteil: Hier kommen auch Leser voll auf ihre Kosten, die Krimis nicht allzu viel abgewinnen können. "Codewort Rothenburg" ist der Spagat gelungen, fesselnder Krimi und bildreicher historischer Roman zugleich zu sein. Béla Bolten beweist mit seinem hier vorliegenden Krimi, dass er diesem Genre durchaus gewachsen ist, und gern will man mehr solcher packenden Geschichten von ihm lesen.
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am 28. August 2012
Anfangs brauchte ich ein wenig Zeit, um in den Stil und in die Geschichte hineinzufinden, aber nach wenigen Kapiteln hatte sie mich völlig in ihren Bann gezogen. Da ich kein großer Krimi-Fan bin, stört es mich nicht im Mindesten, dass der Kriminalfall bzw. dessen Klärung eigentlich gar nicht so zentral ist.

Axel Daut ist ein Spießer und Chauvi, politisch desinteressiert, Parteimitglied und (wenn auch inaktiver) SS-Offizier aus Opportunismus - nicht gerade der Stoff, aus dem sympathische Hauptfiguren gemacht sind. Dennoch versteht es der Autor, mir als Leserin seine Figur menschlich nahezubringen, ohne dass in Daut im Laufe der Geschichte irgendein nennenswerter Wandel vorgehen würde. Man lernt ihn einfach näher kennen und besser verstehen.

Historisch perfekt recherchiert - ein Stück NS-Alltagsgeschichte in Romanform, das ohne moralische Wertungen, ohne politisches Pathos, ohne erhobenen Zeigefinger auskommt.

Prädikat: Sehr empfehlenswert.
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am 16. März 2014
Habe das Buch nicht zu Ende gelesen, obwohl mir die vermutlich gut recherchierte Situtation des täglichen Lebens am Anfang des Kriegs imponiert hat. Es passt zu dem, was mein Vater mir über diese Zeit erzählt hat.
Aber es wird schnell klar, dass auch dieses Buch eine der zahlreichen, aufdringlichen(!) Abrechnungen mit dem dritten Reich ist. Mit etwas mehr Zurückhaltung wäre die Botschaft auch angekommen. Die Kriminalgeschichte rückt für mein Verständnis zu sehr in den Hintergrund.
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