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am 16. August 2013
Ein Doppelalbum im Jazz -- wenn man überhaupt noch "Jazz" sagen darf --, das ist schon ungewöhnlich. Nicht die Anzahl an Stücken (23), sondern die erstaunliche Kreativität und die bemerkenswerte Fülle an Klangeindrücken sind es, die diesem Album Macht und Schwere verleihen. "Meisterwerk" hat ein Rezensent bereits geschrieben -- das kann man mit Recht sagen.
Besonders auffällig ist unter anderem der Eindruck, dass die Stücke sich sehr untereinander unterscheiden und jedes einzelne von ihnen ein Eigenleben zu führen scheint. Lyrische Träumereien, meditative und exzessive Soli treffen aufeinander. Trotzdem kristallisiert sich ein roter Faden heraus, der durch das gesamte Werk verläuft.

Ein emanzipiertes Schlagzeug und ein allwissender Bass begegnen Gitarrenriffs und Klavierfiguren, die oft ein mächtiges Gerüst für Christian Scotts dynamische, kräftige und kristallklare Melodien bilden, die von zunächst robusten, doch dann unerwartet verlaufenden harmonischen Strukturen aufgefangen werden. Das Ergebnis ist ein Flickenteppich aus Jazz, Rock und Postmoderne. Liebhaber von "Rewind That" werden mit Sicherheit nicht enttäuscht sein.

Man kann als Hörer viel Zeit damit verbringen, das Album zu erkunden und zu entdecken. Beim nächsten Hören entdeckt man trotzdem wieder etwas, das beim letzten Mal nicht da zu sein schien. Mein Tipp daher: genug Zeit nehmen, in Ruhe anhören und genießen.
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am 18. April 2016
Christian Scott habe ich erst vor einigen Wochen so richtig wahrgenommen als ich per Zufall auf ihn gestoßen bin. Anfänglich fand ich diese Scheibe gut aber war nicht begeistert, das kam erst beim zweiten oder dritten Hören. Habe nun schon einige mehr von ihm und finde sie sehr edel.
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am 29. Juni 2012
Auch wenn Christian Scott ständig in Interviews erklärt Miles Davis wäre nur einer von vielen einflussreichen Trompetern-diese Platte beweist mal wieder das Gegenteil:Miles Davis grüsst aus allen Stücken-was auch gut so ist.Wer Miles mag wird auch Christian Scott lieben.Diese Platte ist eine Art "Bitches Brew Reload".Fantastisch!
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am 16. August 2012
Toll, daß es im Jazz immer wieder Musiker gibt, die ihr ganz eigenes Ding suchen, an Miles Davis erinnert mich mehr die Haltung und die Lust am eperimentieren als der Sound. Die Musik ist manchmal wild, manchmal lyrisch, manchmal "rockig" wie das Esbjörn Svensson Trio (ohne irgendetwas mit Rock zu tun zu haben.
Ich habe mittlerweile auch ältere Sachen von ihm gehört,die auch gut sind, aber hier ist noch mal ein großer Schritt in Richtung Freiheit gemacht worden, kann man wirklich oft hören ohne Abnutzungserscheinungen.
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