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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
7

am 25. September 2012
Tom Paretski ist ein Installateur mit einer besonderen Fähigkeit: Dinge, die versteckt wurden, zu finden. Und dadurch gerät er in einen Kriminalfall in einer typischen englischen Kleinstadt, die mit äußerst skurillen Menschen bevölkert ist, die von der Autorin so liebevoll und detailliert beschrieben werden, dass ich mich als Teil dieser Bevölkerung empfand.
Er ist ein so liebenswerter Charakter, der auf alle Rücksicht nimmt und für fast alles Verständnis hat, bis ihm der Kragen platzt, was aber selten geschieht. Eigentlich nur, wenn er mit Phil Morrison zusammen ist, der als Privatdetektiv in diesem Fall ermittelt und ihn für seine Zwecke einspannt. Wäre alles kein Problem, wenn der nicht mit ihm zusammen zur Schule gegangen und zusammen mit seiner Gang auf ihm rumgehackt hätte, weil er vom "anderen Ufer" sei - was auch stimmt. Und noch schlimmer: Er war verliebt in diesen Saukerl, der sich nun als Homo herausstellt. Tja, was ist denn davon zu halten?
Diese Situation verunsichert unseren Tom maßlos, denn er weiß nicht, ob die Zuwendung dieses Supertyps seiner besonderen Fähigkeit geschuldet ist oder ob er wirklich was für ihn empfindet. Kann nicht sein! Schließlich ist er ein Invalide, der Probleme mit seiner Hüfte hat, die durch einen Verkehrsunfall verursacht wurden, an dem Phil nicht ganz unschuldig war.
Es ist klar, dass es bei dieser Ausgangslage keine einfache Beziehung ist, weil Toms Selbstwertgefühl nicht sonderlich gut entwickelt ist, er bei jeder Anspielung Phils sofort eine harsche Antwort rausschleudert, die ihm meist ganz schnell wieder leid tut. Mir als Leser allerdings nicht, da sie meist wirklich komisch sind, ich oft gegackert und ihn dafür in mein Herz geschlossen habe. Dass ich mich sogar ein wenig verliebt habe, gebe ich natürlich nicht zu. Was, dein neuer Freund ist ein Rohverleger? Na, dann muss er ja ein tolles Rohr haben. Ha! Ha! Ha!
Auf dieser Ebene allerdings ist der Humor von Frau Merrow nie angesiedelt. Und vor allem deshalb liebe ich ihre Bücher so. Das macht ihr kaum eine(r) nach.
UNBEDINGT EMPFEHLENSWERT!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. September 2012
Tom, von Beruf Klempner, hat ein besonderes "Talent": Er kann Dinge, die versteckt oder verloren sind, finden, wenn starke Emotionen involviert sind. Das gleiche gilt für Personen.
Als die Polizei Tom bittet, eine vermisste junge Frau zu suchen, findet er deren Leiche. Am Fundort taucht auch ein Privatdetektiv auf, der in diesem Fall ermittelt. Tom ist nicht gerade erfreut, als er in diesem Phil erkennt, den Typen, der ihm das letzte Schuljahr zur Hölle gemacht hat, weil er entdeckt hatte, dass Tom schwul ist. Außerdem ist Phil indirekt an einem Unfall schuld, bei dem sich Tom das Becken und ein Bein brach. Aufgrund dessen hat Tom die Schule ohne Abschluss beendet.
Tom`s Überraschung ist groß, als er erfährt, dass ausgerechnet Phil ebenfalls homosexuell ist. Phil bittet Tom ihm wegen seiner "Gabe" bei den Ermittlungen behilflich zu sein. Nach anfänglichem Zögern stimmt Tom zu. In den nächsten Wochen nähern sich die beiden Männern einander an, obwohl fast jede Begegnung mit einem Streit endet. Tom, der Phil noch attraktiver findet als damals, fragt sich, welche Gefühle Phil für ihn hegt. Und dann geschieht ein zweiter Mord........

Pressure Head ist nicht das beste Buch der Autorin, aber es ist ein gutes Buch. Die Romanze zwischen Tom und Phil entwickelt sich nur langsam, aber alles andere wäre bei dieser Vorgeschichte auch nicht glaubhaft gewesen. Es gibt eine große Anzahl von schillernden Nebencharakteren und auch der typische Humor der Autorin kommt nicht zu kurz. Das Einzige, was mir nicht so gut gefiel, war das etwas abrupte Ende. Im Gegensatz zu Tom war ich mit Phil`s Antwort nicht zufrieden und hätte das Ganze gerne ausführlicher gehabt. Ich weiß nicht, ob es zu dieser Geschichte ein Sequel geben wird, aber falls nicht, wäre ein Epilog eine gute Sache gewesen.

Ein empfehlenswertes Buch - und erwähnenswert in diesem Genre: ein tolles Cover!
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am 18. Juli 2014
Pressure Head is the first book of J.L. Merrow's series "The Plumber's Mate" and it's really worth the read. Tom Paretski is a plumber with a talent for finding "things"; usually it's something that was deliberately hidden, from phones to secret porn to ... bodies. The latter is how he meets Phil Morrison, Private Investigator. Actually, they meet again, more than ten years after they went to school together. They weren't friends then, quite the opposite, with Tom being unwillingly outed by Phil and Phil still firmly in the closet and being a bit of a bully.
This setting is a nice starting ground for a story with flying sparks between the two main characters. Maybe in real life two men with this kind of history between them wouldn't be able to overcome it and develop feelings, much less a relationship with each other. J.L. Merrow has not only written a story where this happens, but she does so in a very believable way and with dry sense of humor and great skill.
If you like this, don't miss the second book "Relief Valve"
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am 8. November 2012
Pressure Head -

Zwar ist die Geschichte nicht das was ich erwartet habe, dennoch habe ich es genossen.

Es ist eine Crime-/Love-Story, mit spannenden Wendungen, gespickt mit einer Ladung voll typisch trockenen, britischen Humor und zwei schwulen Protagonisten, die sich ursprünglich aus der Schulzeit kennen und damals nicht unterschiedlicher sein könnten. Eher Feinde als Freunde.

Nach Jahren treffen sie wieder aufeinander und obwohl sie sich scheinbar bei jeder Begegnung an die Grugel gehen, können sie nicht voneinander lassen und langsam, langsam vertieft sich ihre Beziehung.

Neben der Crime- und Love-Story gibt es noch einen Neben-Plot mit paar sehr interessanten Nebencharakteren. Obwohl es eigentlich nur eine Sexszene gibt, ist die Geschichte gespick mit Andeutungen, die aber durch die trockenen Sprüche eher lustig als erotisch wirken.

Ich bevorzuge eher Bücher in amerikanischen Englisch geschrieben, als in britischen, aber trotzdem konnte ich nicht umher immer wieder herzlich zu lachen!

Was mich teilweise sehr genervt hat ist, dass die Autorin manche Ausdrücke notorisch verwendet.

Ausdrücke wie "bloody", "bloke", "sod"/"sodding" kamen praktisch in jedem Dialog vor. Dabei störten mich die ständigen Wiederholungen, nicht der verwendete Slang!

Ansonsten fand ich die "paranormale" Gabe von Tom so ohne großen drumherum in den Plot eingebunden, dass es plausibel, nahe zu selbstverständlich (in reelen Welt) wirkte. Die recht zahlreichen Schwulen in so einer Kleinstadt stachen schon mehr heraus, machten die Geschichte aber nicht unglaubwürdig.

Insgesamt also eine schöne Geschichte, die sich gut lesen ließ, aber kein erotischer M/M-Roman!
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am 14. November 2016
Tom hat eine besondere Begabung: Er kann Geheimnisse (die zumeist mit bestimmten Gegenständen verbunden sind) "erspüren". Gleichzeitig ist er eine Art menschliche Wünschelrute und kann quasi überall Wasser finden - und Wasserlecks, was ihm bei seiner Arbeit als Klempner sehr zu Gute kommt. Manchmal bedient sich auch die Polizei seines Talentes, so auch eines Nachmittags als er eine vermisste, höchstwahrscheinlich tote Immobilienmaklerin finden soll. Das besondere an diesem Fall ist, dass er so wieder Kontakt zu dem Privatdetektiv, Phil, bekommt, der ebenfalls Ermittlungen anstellt. Die Beziehung zwischen ihnen ist sehr schwierig, denn zu Schulzeiten war Tom heftig in Phil verknallt, der ihn wiederum schrecklich gemobbt hat. Als Tom dann eines Tages vor Phil und dessen Freunden weglief, wurde er in einen schlimmen Autounfall verwickelt, mit dessen Spätfolgen er noch über zehn Jahre später zu kämpfen hat. Trotzdem kommen sich die Beiden überraschenderweise näher, denn Phil bittet Tom, ihm zu helfen, den Mordfall aufzudecken, nachdem er von seinem Talent erfährt. Widerwillig lässt Tom sich darauf ein. Doch nicht nur der Fall ist gefährlich, sondern auch die Anziehungskraft zwischen den Beiden, denn es gibt ziemlich viele Probleme, die sie klären müssen, wenn ihre Beziehung eine Chance haben soll.

Der Ich-Erzähler Tom ist ein wirklich großartiger Charakter und dabei überraschend vielschichtig. Einerseits versucht er, alles nicht zu ernst zu nehmen und flirtet mit allem, was er so begegnet, ohne dabei schleimig zu wirken, andererseits ist er emotional ziemlich verletzlich und hat immer noch nicht mit dem Unfall und seinen Folgen abgeschlossen. Der Erzählton ist zumeist sehr fröhlich und witzig, sodass das Lessen großen Spaß macht, auch wenn die Story manchmal etwas dünn wirkt. Mit Phil hatte ich eher meine Probleme, hauptsächlich, weil er sich wie ein wandernder Stereotyp benimmt. Er ist groß, gutaussehend, brütet ständig vor sich hin und wird schnell eifersüchtig, wenn Tom nett zu seinen Mitmenschen ist. Aber obwohl die beiden sich ständig gegenseitig sticheln, passen sie am Ende erstaunlich gut zusammen. Es war eine wirklich hübsche Geschichte und ich freue mich auf die Fortsetzung.
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am 29. Mai 2016
Tom is good at finding things. This can be anything from a leak (which comes in handy in his job as plumber), the hidden porn collection or a dead body. The latter is something he’s occasionally hired to find by the local police. And it’s also how he meets Phil again. These two have a bit of a history together because Phil used to bully Tom back when they were still in school.

So.. I sometimes really love mystery stories but they have to be well done, keep me entertained and in the best case have me guessing until the end of the story about who the bad guy or girl is and why they killed whoever they killed. And Pressure Head really did this. I had my suspicions about the murderer, but I wasn’t sure until it was revealed. And I really enjoyed that.

I LOVE Tom. Like I instantly liked him from the first sentence of this book. He such a sweet guy who always believes in the best of people. Which can get him in trouble sometimes. But it’s also such a lovely character trait to have.

With Phil on the other hand I had a bit of a problem at first because he really thought apologizing for bullying him would make everything he did alright again. And well, it doesn’t. Especially as it seems like he didn’t even understand the extent of what he did. It took me a long time to warm up to him because I know what Tom felt like. And despite believing Phil about how he felt like growing up and realizing he’s gay, it doesn’t excuse what he did. Nothing excuses bullying.
But well in the end he won me over somehow. Still not sure how he did it. Probably happened when Tom was the first time at his apartment. I think that’s when he finally seemed human and like he had changed.

I loved the slow build of the relationship between Tom and Phil. The back and forth and the wait for them to finally do something about their attraction. And considering their past together anything else wouldn’t have worked. They both needed to get to know each other first and learn how to trust. J.L. Merrow wrote that beautifully and believable. I wished we had more of these two together but Pressure Head is primarily a mystery. And the slow burn is done so well.

My favourite thing about this story though is the britishness. I LOVE stories set in the UK. And if they’re written in british english and not american english then I love them even more. There’s an overload of british terms and expressions in these stories. So many that I had to look up quite a few of them because I didn’t know them yet. And they brought the story and the setting to live.

Pressure Head is a fantastic start for this series.
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am 19. Februar 2013
Normaler Weise lese ich keine Krimi/Detektiv-Geschichten, weil ich finde ein Mord lenkt immer so von der Liebesgeschichte ab. Aber hier war das wirklich nicht der Fall. Vllt liegt es daran, dass Tom ja garnicht wirklich ein Ermittler ist und da mehr oder weniger unfreiwillig mit reingezogen wird. Oder vllt liegt es daran, dass es sich hier um einen Ich-Erzähler handelt und die Geschichte so persönlicher wirkt.

Jeden Falls würde ich dieses Buch weiter empfehlen

Warum gibt es nicht die volle Sternzahl? Teilweise hat mich das ständige Wiederholen des Wortes "bloke" genervt (allerdings nicht so sehr wie in "Hard Tail"). Und dann war mir das Ende zu abrupt. Ich finde da hätte man ihre Beziehung noch etwas ausleuchten können. Und zusammen gibt das einen Stern Abzug.
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