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Kundenrezensionen

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am 20. Juli 2012
Es ist bedauerlich, was aus dem Stil geworden ist, der wie kein anderer in der amerikanischen DNS verwurzelt ist - der R&B/Soul. Seele war weit und breit seit Jahren nicht mehr zu spüren, es sei denn in den möglichst originalgetreuen Nachbildungen von Sharon Jones oder Raphael Saadiq. Die Stars des Genres wie Beyonce, Kelis oder Usher haben sich größtenteils auf maschinenhaft rasselnden Elektropop oder Eurotrash a la David Guetta verlegt, der wie eine Marketing-Kalkulation wirkt.

Doch Hoffnung naht. Das unfassbare '"Mirrorwriting'" von Jamie Woon im letzten Jahr und Drakes '"Take Care"' waren bereits Lichtstreifen am Horizont, und nun legt Frank Ocean nach. Nach Lana Del Ray ist man etwas vorsichtig mit Hypes, aber "Channel Orange" ist unglaublich gut und braucht die aufgeblasene Diskussion um sein Schwulsein im Grunde nicht.

Das erste Stück '"Thinkin Bout You"' eröffnet ähnlich wie Drakes '"Over My Dead Body'" und legt mit minimalistischem Elektrobeat und feinem Crooning den Rahme für das Album fest. Im Mittelpunkt steht Oceans warme und wandlungsfähige Stimme, die an große Vorbilder erinnert; '"Sweet Life'" atmet Stevie Wonder, während er auf '"Fertilizer"' ein wenig wie Lenny Kravitz klingt. Der überwiegende Teil der Stücke bleibt ruhig, aber auch die schnelleren Titel wie '"Lost"' oder "'Monks"' behalten ihren lässigen Flow.

Die Produktion bedient sich aus dem gesamten Kaleidoskop des Genres: elegante Bläsersätze und Backgroundvocals lassen die seligen 60er durchschimmern aber auch moderne Elektrobeats und Hip-Hop-Versatzstücke fügen sich harmonisch ein. Die kurzen Soundschnipsel zwischen den Stücken fügen dem Album einen weiteren ungeschliffenen Aspekt hinzu.

Seit langem schon hat kein Künstler mehr ein derart vielfältiges und frisches Album veröffentlicht und die Zwänge eines Genres so lässig gesprengt. Man will dem jungen Mann nicht zu viel aufladen, aber er könnte ein ganzes Genre befreien.
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am 13. Juni 2013
Man hätte gewarnt sein können. Die 2011 erschienene Frank Ocean EP "Nostalgia.Ultra" gab schon einen herrlichen Vorgeschmack auf das was dieser Typ wirklich drauf hat. Wer hätte gedacht, dass die "Odd Future Wolf Gang Kill Them All" einen derart talentierten Soulsänger am Start hat. "Novacaine" war mit großem Abstand mein persönliches Lieblingslied in 2011. "Nostalgia.Ultra" habe ich wochenalnag rauf und runter gehört. Leider ging der Vorläufer zu "channel ORANGE" in Deutschland, von den eingefleischten Kennern der Westcoast-Soul Szene einmal abgesehen, komplett unter. Nicht mal bei Amazon ist die Platte erhältlich. Dafür schlug dann aber "channel ORANGE" urplötzlich ein wie eine Bombe. Kürzlich lief "Lost" sogar im Radio bei SWR3!

Verdient hat Frank Ocean diesen Riesenerfolg allemal. Mit "Channel ORANGE" hat er dem R&B endlich den Soul zurückgegeben. Was waren das doch für Zeiten, als in den 70ern Bands wie die "Delfonics" mit Nummern wie "Didn't I blow your mind this time?" diesen wunderbar weichen Philly-Sound schufen oder "Bobby Womack" das Leben in der New Yorker Bronx besang ("Across 110th Street"). Quentin Tarantino hat diesen Sound in den späten 90ern mit seinem Film "Jackie Brown" zeitweise wieder populär gemacht. Der moderne R&B hatte sich jedoch bereits dem viel angesagteren "Hip Hop" angenähert und darüber seine eigenen Wurzeln im "Black Soul" fast komplett vergessen.

Frank Ocean ist angetreten, diese Entwicklung zu stoppen und "channel ORANGE" ist auf diesem Weg ein echter Meilenstein, an den man sich noch lange zurückerinnern wird. Dieser Mann hat noch großes vor, soviel ist sicher und wir werden von ihm in Zukunft noch einiges zu hören bekommen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Juli 2012
Frank Ocean hat vor nicht allzu langer Zeit einen schönen Buzz mit seinem Mixtape 'Nostalgia, Ultra' erzeugt, dem jetzt sein Debüt bei Def Jam folgt. Der Member der 'OFWGKTA' Crew ist 24 Jahre alt und hat vor kurzem bekanntgegeben, dass er homosexuell ist. Die Reaktionen auf sein Outing waren positiv, aber eigentlich geht es ja auch um die Musik, und nicht um die Vorlieben des Sängers. Das Album ist in Kalifornien und New York entstanden und Ocean griff dabei auf verschiedene Instrumente zurück, die er von einer handvoll Musiker einspielen lies.

Ich will keine Vergleiche mit D'Angelo ziehen, denn der Sound ist nicht der gleiche. Ocean könnte der amerikanischen RnB Welt mit diesem Album jedoch einen großen Gefallen getan haben, denn er schafft es fast komplett auf Features aus der Rap-Welt zu verzichten. Mit Earl Sweatshirt ( OFWGKTA ) und Andre 3000 ( Outkast ) hat er sich zwei ganz besondere Gäste ausgewählt, die ein ohnehin schon schönes, teilweise sehr sehr ruhiges Album noch aufwerten. Es ist nicht ganz einfach, Song für Song zu bewerten, denn jeder Track hat seinen eigenen, unkomplizierten Sound und klaren Klang. Frank Ocean ist, das hört man aber deutlich, sehr experimentierfreudig, schwankt dabei zwischen Jazz, Electro, Synthie-Funk und RnB. In der Vergangenheit hat er bereits Songs für u.a. Brandy und John Legend geschrieben, bevor er uns nun selbst seine Geschichten vorträgt und uns auf seine Reise mitnimmt.

Ich habe das Album nun mehrmals gehört ( extra auf dem Kopfhörer! ) und muss sagen, dass ich so etwas lange nicht mehr gehört habe. Das ist vermutlich ein Album für 'Grown-Folks', ich bin mir nicht sicher, ob dieser Sound die jüngere Generation unbedingt mitreißt, bzw. sie fühlt, was da rüberkommt. Ich finde das Album richtig gut, hört am besten selbst mal rein!
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am 7. Januar 2015
...oder doch?

Frank Ocean beweist in ''channel ORANGE'', nach seinem Mixtape ''Nostalgia,Ultra'', seine lyrische genialität. Seine Texte basieren auf wahren Begebenheiten, sowie auf purer Fantasy. So outed er sich in ''Bad Religion'' zu seine Bisexualität, während er in ''Super Rick Kids'' die Rolle eines reichen Jugendlichen einnimmt oder in ''Pyramids'' als Pharao und als Zuhälter agiert.

''channel ORANGE'' handelt von Liebe, unerwiederte Liebe und Existentialismus. Ocean benutzt viele Metaphern wie z.B. im Song ''Pink Matter'', in dem es über dem Genuss des Menschen geht. In ''Crack Rock'' behandelt er Themen wie den Kampf gegen den Drogen in den USA. ''Pyramids'' handelt von der Pharaonin Kleopatra und der heutigen Kleopatra. Meiner Meinung nach der beste Song des Albums, in allen Belangen...

...Also ist der beste Song doch die Single? Ja aber nicht ''Lost'', wie ich finde. Es ist lächerlich, dass sich viele Leute das Album nur wegen diesem Lied gekauft haben. Es wurde nur überall abgespielt, weil es jedem beim ersten Mal gefällt und in Frank Oceans Musik muss man erstmal reinkommen. Er ist auf jeden Fall kein Mainstreamsänger, weswegen auch die Meisten die guten Bewertungen nicht verstehen können. Aber jeder hat seine eigene Meinung und die will ich auch keinem nehmen.

''channel ORANGE'' ist in meinen Augen ein sehr gutes Album, bei dem es sich auf jeden Fall lohnt mal reinzuhören.
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am 12. April 2015
Ich höre das Album schon seit längerer Zeit über Spotify und kann das Album nun schließlich sehr empfehlen.
"Gecatcht" wurde ich (wie viele andere) mit dem Song "Lost". Vor den anderen Songs hatte ich darauf dann etwas Abstand gehalten, doch man braucht nur etwas Zeit für jeden Song und er wird dein Lieblingssong, bis einem der nächste Song der Platte ans Herz wächst.

Meine Favoriten, absteigend:
Lost
Forrest Gump
Super Rich Kids
Thinking 'bout u (o.ä.)
Bad Religion
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am 5. Dezember 2015
Die Platte ist ein Kunstwerk und einzigartig!
Jeder Track ist anders und doch passt alles zusammen. Post-Moderner Soul in Perfektion. Bleibt nur die Frage wann endlich ein neues Album kommt.
Eine absolute Kaufempfehlung !!!
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am 7. Juli 2014
Am Donnerstag feiert "Channel Orange" zweijähriges Jubiläum. Nach einem wohlverdienten Grammy letztes Jahr ist es ruhig geworden um den Sänger, was nicht heißt das er untätig war. Sein neues Album erscheint noch dieses Jahr... ich vermute sogar noch diesen Monat... aber zurück zum Debutalbum.

Ich bin erst vor einundhalb Jahren auf Franks Musik gestoßen und es hat nicht geschadet einige Infos zu seiner Person vorab zu bekommen, da das Album eine intensivere Wirkung auf mich hatte. Wobei die Musik spricht hier sowieso für sich. Wer dem R&B der 70er, 80er & 90er Jahre verfallen ist, kann an diesem Album eine wahre Freude haben. Textlich sowie musikalisch glänzt Channel Orange mit vielen Highlights. Besonders erwähnenswert sind "Thinkin' bout you", "Pyramids", "Lost", "Pink Matter", "Pilot Jones", "Bad Religion" & "Forrest Gump". Da dieses Album aber aus einem Guss ist, sollte man es am besten von Anfang bis Ende durchhören. Die Interludes sind passend zwischen den Lieder eingesetzt wurden, generell merkt man das viel Arbeit und Mühe in die Musik investiert wurden. Es ist ein reifes Album welches den Werdegang eines jungen Mannes präsentiert dem noch viele Fragen aber auch Türen offen stehen...

(o9/1o)
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TOP 500 REZENSENTam 19. Juli 2012
Bildlich gesprochen müßte dieses erste, offizielle Studioalbum von Frank Ocean bei all dem Gewicht der Nebengeräusche, die es in den letzten Wochen aufgesammelt hat und nun mit sich herumschleppt, in die Knie gehen - mehr noch als beispielsweise Lana Del Rey's "Born To Die" ist "Channel Orange" undenkbar ohne die Aufgeregtheiten der öffentlichen Wahrnehmung. Denn nicht von ungefähr kollidiert (auch) dieses Werk nicht zu knapp mit dem Moralkatalog des "Land of the Free and Home of the Brave". Nicht genug damit, dass die Nation einen schwarzen Präsidenten ertragen muß, der sich noch dazu charmant, clever und nötigenfalls erschreckend selbstbewußt in der medialen Erlebniswelt zu bewegen weiß.

Nun bekennt sich mit Frank Ocean auch noch ein nicht ganz unpopulärer R&B-Sänger, den man bequemerweise ja schon der randalierenden (Wolf-)Gang von Tyler, The Creator zugeschlagen hatte, via tumblr zur Bisexualität und meint dem christianisierten Amerika auch noch erzählen zu müssen, wie wenig er von dessen quasiverstaatlichter Religion hält. Interessant an dieser Debatte ist natürlich, dass sie an weißen und schwarzen Werten gleichermaßen rüttelt - worauf zum Henker soll man sich denn dann noch verlassen?

Dass der Leidensdruck, unter dem der Junge offenkundig stand, dieses überaus wundervolle Album zu Tage gefördert hat, gibt "Channel Orange" vielleicht einen etwas bitteren Beigeschmack, gleichwohl wären auch die Songs der Altvorderen, mit denen Ocean nun verglichen wird, also Marvin Gaye, Curtis Mayfield oder Stevie Wonder, ohne die Veräußerung solcher Kämpfe und Zerreißproben wahrscheinlich nicht existent. Und dass der Hinweis auf diese Vorbilder keineswegs anmaßend ist, zeigt schon der erste Song des Albums: "Thinkin Bout You", das Stück also, das als Liebesbotschaft an beide Geschlechter gleichermaßen funktioniert, ist mit seinem wattigen, soften Beat und Oceans zartem Falsett allein schon eine Offenbarung.

Es folgen, immer wieder von kurzen Skits, Einschüben unterbrochen, jede Menge solcher erstklassigen Nummern - das angefunkte "Sierra Leone" mit feinen Gitarrenloops, das soulige "Super Rich Kids" als galliger Zug durch die Lebensentwürfe der Superreichen. Pyramids" mit seinen knapp zehn Minuten ein weiterer Höhepunkt und auf dem Album ein Track, an dem mal etwas mehr geschraubt wurde, vagabundierende Synthieschleifen, Gitarrensequenzen und ein ganz und gar kitschiges Rockriff - passt alles bestens. Unschlagbar dann der Klagegesang "Bad Religion" an den imaginären Cab Driver - Ocean zetert herzergreifend "...to me it's nothing but a one-man-cult" und "...if it brings me to my knees it's a bad religion", da hört man bei dem einen oder anderen Würdenträger schon den Kiefer mahlen.

Der Blues von "Pink Matter" - seinem "she"-Song, assistiert von André 3000 (Outkast), läßt das zuvor schon zerrissene Herz gnadenlos bluten, gleiches passiert ein Stück darauf bei "Forrest Gump", nur ist der Adressat diesmal ein Junge, der ihm im Kopf herumgeht ("My fingertips and my lips, they burn from the cigarettes, forrest gump, you run my mind boy..."). Die restlichen Titel unerwähnt zu lassen ist eigentlich grob fahrlässig, doch wer allein die genannten gehört hat weiß, dass dieses Album nicht weniger als eine kleine Sensation ist, vergleichbar vielleicht nur mit dem Meisterwerk "My Beautiful Dark Twisted Fantasy" seines Mentors Kanye West. Den Lehrjahren ist er mit dieser Platte jedenfalls definitiv entwachsen. mapambulo:blog
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am 24. April 2014
Eigentlich habe ich mir das Album wegen dem bekannten Song "Lost" zugelegt.
Auch wenn ich seine anderen Lieder wie "Swim Good" klasse finde, so habe ich mir insgesamt von dem Album doch
mehr erwartet.

Meinen Geschmack trifft es widererwartend nur bedingt.
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am 2. August 2013
Kann nicht viel zu dem Album sagen, außer dass es mir sehr gut gefällt.
Perfekt zum entspannen und abschalten.
Anspieltipps: Pink Matter, Pyramids, Forrest Gump

PS: für (jetzt) 5 EURO kann man da nichts falsch machen.
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