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am 23. April 2017
Ich hatte schon so einige Reportagen über St.Pauli gesehen. Als ehemaliger DDR-Bürger kannte ich die Krawalle in der Hafenstraße und die Schießereien auf dem Kiez bereits aus den Nachrichten. Also habe ich mir das Buch als Kindl-Version heruntergeladen und es in einem Zug durchgelesen. Im Nachhinein war ich angenehm überrascht über die Offenheit und den Mut des Autors, so detailgetreu über seine Kindheit und Kiez zu berichten. Da wirken die Reportagen im Fernsehen und auf YouTube nur sehr oberflächlich. Selbst die Namen von den Kneipen und Personen in dem Buch sind real und im Internet nachzurecherchieren. Sei es der Frauenmörder Honka oder die ehemaligen Kiezgrößen. Traurig ist, was mit seiner Jugendliebe Claudia und seinem Freund Fritz geschehen ist. Welch ein Glück, das der Drogensumpf, der in den 80-ger Jahren auf St.Pauli Einzug hielt, den Autor nicht erfasst hat.
Fazit: Wer St.Pauli bzw. den Kiez und die Leute dort verstehen will, sollte auf jeden Fall dieses Buch lesen!
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am 14. Dezember 2016
Ich finde schwer Worte, um zu beschreiben, wie sehr mich dieses Buch gepackt und bewegt hat. Man liest so viel vom eigenen Lebensgefühl, von Erlebtem und Vergangenem. Auch Leser, die St. Pauli, den Kiez und die Strassengeschichten von dort, die ganz eigene Atmosphäre aus Glanz, Gloria und Dreck nicht persönlich kennen, die das Umherstreunen auf den (oder auch irgendwelchen deutschen) Strassen nie selbst erlebt haben, werden von diesem Buch gefesselt sein, so authentisch und intensiv ist diese Erzählung.
Als ich das Buch durchgelesen hatte, wünschte ich mir, es mögen noch hundert Seiten folgen, es sollte nicht zu Ende sein. Lebt die Geschichte doch in uns allen weiter...
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VINE-PRODUKTTESTERam 9. Januar 2014
Nachdem ich bereits die Bücher Meine Davidwache: Geschichten vom Kiez" von Waldemar Paulsen (das fand ich ganz gut) und Rohrkrepierer - Eine Jugend auf St. Pauli" von Konrad Lorenz (das Buch war dagegen ehr grausam) gelesen habe, ist dies nunmehr das dritte Kiez- Werk".
Zugegeben, auch dieses Buch hier ist sicherlich kein Meilenstein der deutschen Literatur (ich glaube den Anspruch hatte der Autor aber auch gar nicht), aber ein durchaus gelungener Einblick in eine Welt, die man so nicht unbedingt kennt. Man muss schon auf St. Pauli geboren sein, oder zumindest dort eine gewisse Zeit gelebt haben, um sich ein wirklich authentisches Bild von diesem außergewöhnlichen Stadtteil machen zu können. Daher finde ich es auch sehr interessant, wenn ein Insider ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudert.
In diesem Buch geht es um eine Jugend auf St. Pauli, zwischen Zuhältern, Nutten, Freiern, Gewalt, Party, Alkohol, Drogen und dem mehr oder weniger gewöhnlichen Alltag in diesem Stadtteil. Mit einer einfachen, verständlichen Sprache und ohne viel Kiez- Romantik zeichnet der Autor aus meiner Sicht ein sehr authentisches Bild vom St. Pauli der späten 80iger Jahre. Besonders positiv empfand ich, dass der Autor auch die ein oder andere Kiezgröße" in seinem Buch mit einbezog. Inhaltlich gibt es dann auch nicht wirklich mehr zu sagen, da kann sich ja Jeder selbst ein Bild machen. Daher fällt mein Fazit auch ganz einfach aus. Alles in allem ein interessantes und leicht zu lesendes Buch, dass ich daher gern mit vier von möglichen fünf Sternen bewerten möchte.
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am 16. November 2017
Ein geniales Buch! Der Autor bedient sich am Anfang seines Buches einer Jugendsprache mit Hamburger Dialekt. Der Leser wird unterhaltsam und magisch-spannend in in seine Welt gezogen. Gewalt, Sex, die harte Schule des Lebens prägten seine Kindheit. Trotzdem schaut Michel Ruge nicht mit Gram, sondern mit viel Bewunderung für die Menschen seines Ortes zurück und macht damit sein Buch zu einem wertvollen Beitrag, eine spannende, längst versunkene Parallelwelt zu verstehen.
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am 20. Dezember 2017
Da ich selbst in Hamburg geboren und aufgewachsen bin, war dieser Kauf eine Selbstverständlichkeit für mich. Das Buch ist toll geschrieben und erweckte viele Erinnerungen an die Zeit der 80er in denen ich den Hamburger Kiez für mich entdeckte. Auch für nicht Hamburger ein schöner Schmöker voller Ehrlichkeit und Humor. Ich warte gespannt auf die Verfilmung dieses Buches.
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am 9. Juli 2014
Auch wenn ich nun nicht auf dem Kiez, sondern sehr behütet auf einem Dorf um Hamburg groß geworden bin, kann ich die Faszination, die die Meile auf Michel ausübt durchaus nachvollziehen. In einem gewissen Alter habe ich mich da auch jedes Wochenende von früh bis spät rumgetrieben und viel kurioses, lustiges, aber auch skuriles Zeug erlebt. Tolles und ergreifendes Buch!!! :0)) Was ist denn nun aus ihm geworden, wo lebt er jetzt?? Haben sich seine Träume von einem anderen Leben erfüllt?
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am 17. Mai 2013
Ich hab das Buch in einem Rutsch durchgelesen. Drei Jahre älter als der Autor, selbst aufgewachsen zwischen Bernstorffstrasse , Schulterblatt und Kleiner Freiheit, hab ich die Bilder, Geräusche und Gerüche wieder erlebt, die früher in den Straßen von Altona und St.Pauli rumflogen. Die Ecke war für mich und meinen Cousin damals ein einziger Abenteuerspielpatz, nur dass er nicht wie heute üblich eingezäunt war. Mir gefällt es richtig gut, wenn die Erlebnisse von Michel Ruge mit ungestelzter und einfacher Sprache erzählt werden. Man ihr anmerkt, dass sie direkt aus dem Bauch kommt und nicht den gefilterten Umweg über ein Grammatik-und-Struktur-Labor geflossen ist. Echt ist für mich das passende Wort. Etwas das ich in der heutigen Welt nicht mehr oft erlebe. Echte Menschen, die echte Geschichten erzählen, ohne Manager und Legendenschmuck. Du sitzt mit Freunden in der Küche, trinkst Bier und erzählst Dir Geschichten von früher. Du lachst, springst, stotterst, verlierst den Faden, setzt neu an und bist am Ende mal kurz zurück und ganz woanders gewesen. Herrlich, wenn sowas auch mit Büchern passiert. Und bei mir war das mit Bordsteinkönig so.
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am 23. Januar 2013
In dem Buch Bordsteinkönig geht es um die Kindheit und Jugend des Autor's bzw. seiner Generation auf dem Hamburger Kiez.
In dem Buch wird alles so authentisch und lebhaft dargestellt, daß man während des Lesens das Gefühl hat, die Geschichten hautnah -manchmal im doppelten Sinne des Wortes- mitzuerleben
Ich habe das Buch in wenigen Stunden buchstäblich verschlungen und war am Ende fast traurig, daß es zu Ende war.

Als Hamburgerin war es für mich eine wundervolle Reise in die eigene Vergangenheit und die einzigartige Welt der 80 'er in Hamburg. Für Nichthamburger ist es eine einmalige Gelegenheit den Kiez und seine Welt der 70 und 80 er Jahre so kennenzulernen, wie es tatsächlich war und den es so schon lange leider nicht mehr gibt.
Der Autor bedient sich der Sprache, der Realität und dem Witz der damaligen Zeit und dadurch ist es ein sehr authentisches, spannendes und lustiges Buch geworden.
Manchmal sehr schlüpfrig und rotzig geschrieben, eben dem Kiez und der Zeit in der es spielt angemessen, aber nie ordinär ...Fremdschämen ausgeschlossen...... Mitfühlen von der ersten Seite garantiert.

Ich war dann auch zur ersten Lesung des Autors in Hamburg...natürlich auf dem Kiez im "Silbersack"......der Andrang war unglaublich....viele mussten wieder gehen, da der "Silbersack" schon kurz vor Beginn der Lesung komplett überfüllt war. Die Lesung war toll, die Stimmung der Gäste greifbar fröhlich und beschwingt. Der Autor trägt sein Buch- mit soviel Charme, Wärme, Witz und Freiheit vor, dass die Geschichten fast greif- bzw. sichtbar werden. Ein absolutes MUSS!!!!!
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am 17. Mai 2015
Michel Ruge ist mit seinem Buch "Bordsteinkönig" ein großer Wurf gelungen. Ungeschönt, in einer klaren, unmißverständlichen, aber trotzdem von Poesie getragenen Sprache berichtet er über seine Kindheit auf St.Pauli, dem berühmt-berüchtigten Hamburger Szene-Viertel. Über seine Wünsche, Träume, Hoffnungen und Erlebnisse als Kind und Jugendlicher in einem schillernden Stadteil, das voller Abenteuer, Schönheit aber auch Problemen und Gefahren steckt. So schildert Ruge nicht nur die eigenen biographischen Wegpunke, sondern beschreibt darüber hinaus schonungslos die Gewalt auf den Straßen, das Leben als Mitglied einer Straßengang, den Mißbrauch von Drogen und die Geschichte von Frauen, die für ihn auf den Strich gehen wollten. Ein Buch, das eine Welt beschreibt, die nur jene ohne falschen Putz und Tünche an Außenstehende vermitteln können, die selbst ein Teil davon gewesen sind. Michel Ruge gehörte dazu und sein hier aufgezeichneter Lebensweg ist spannender als manch ein Roman.
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am 5. Februar 2017
Interessantes Buch über das St. Pauli von früher. Spannend da man quasi in eine einem nicht bekannte Welt bzw Milieu eintaucht. Ist jetzt nichts für Allgemeinbildung usw, aber trotzdem sehr interessant da man in eine andere Zeit und Kultur geführt wird!
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