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am 10. November 2012
In dieser Rezension geht es um den Psycho-Thriller "Der Arhitekt" von Jonas Winner. Ich werde nichts Wesentliches über den Inhalt "verraten".
Es geht, wie man spätestens ab der Lektüre des Umschlages weiß, um einen Mordfall. Hauptakteur ist ein Schriftsteller, der ein Buch über den Fall schrieben will.
Das Buch enthält immer wieder Passagen, die man bei der Lektüre noch nicht in den Kontext einordnen kann und die die Erwartung auf das Ende, die Auflösung, steigern. Somit ist das Buch sehr spannend. Mir hat gut gefallen, dass sich am Ende alle Puzzleteile zu einem global picture zusammensetzen.

Besonderer Pluspunkt: Psychologisch intelligent und fachkundig beschriebene Figuren, authentischer Plot ohne schrille Bilder und nicht so plump-reißerisch (à la "Sakrileg" oder "Verblendung") - das Buch punktet mit der Wahrscheinlichkeit des Plots und nicht mit Sex&Crime.

Besonderer Kritikpunkt: Das Buch hat eine Rahmenhandlung (Jemand liest einen Text über ...), was mir nicht gefallen hat. Außerdem fehlt die positive Identifikationsfigur.
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am 28. Dezember 2012
Der sprachliche Stil leider wie bei einem Workshop. "Schreiben lernen auch talentfrei".
Langatmige hölzerne Dialoge.
Figuren bestenfalls blass.
Die Doppelhandlung ergibt keinen Sinn und ist auch extrem langweilig.
Ich habe irgendwo in der Mitte aufgegeben, denn es wurde einfach nicht besser.
Fazit/ Zeit und Geldverschwendung.
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am 10. November 2012
Der Beginn des Buches ist so spannend geschrieben, dass ich glaubte, das absolute Highlight erwischt zu haben. Die Spannung wurde jedoch durch Verwirrungen, Träume und Wahnsinn abgeschwächt, so dass bei mir der Eindruck entstand, hier werde versucht, den Stil (pseudo)-intellektuell aufzuwerten; auf Kosten der bis dahin flüssigen Art, den Leser mitzunehmen. Insgesamt gut, aber kein must-have.
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am 10. Oktober 2012
Das Buch schlecht zu bewerten wird dem Plot und den Charakteren nicht gerecht. Zwar fehlt ihm in vielen Belangen dann doch eine ganze Ecke um bei den großen mitzuspielen, aber als solide Kost für einen regnerischen Abend ist es mehr als geeignet.

:: Geschichte ::

Ohne zu viel verraten zu wollen dreht sich der Plot grob um Ben, einen gefrusteten Drehbuchautor, der seine Chance sieht den größten Mordprozess der Stadt als Buch niederzuschreiben. Der Architekt Julian Götz hat angeblich seine Frau und Kinder im Wahn umgebracht, bestreitet die Tat aber vehement. Ähnlich wie der angebliche Täter über Leichen geht, hält sich auch Ben nicht wirklich an Recht und Ordnung und lügt das sich die Balken biegen um sein Ziel zu erreichen, gerät dabei aber immer mehr in einen Abwärtsstrudel aus Intrigen und muss schließlich erkennen, dass er in eine Parallelwelt auch Macht und Manipulation geraten ist. Parallel dazu wird die Geschichte der jungen Mia angerissen, einem Mädchen das unfreiwillig ins Prostitutionsgeschäft abrutscht und als Gefangene endet. Wie beide Geschichten zusammenhängen erschließt sich dem Leser erst spät und hält die Geschichte spannend.

:: Kritik ::

Größtes Manko des Buches ist der oftmals sehr hakelige Erzählstil, der teils flüssig, teils holprig daher kommt. Das ist insofern schade, als dass Jonas Winner einen sehr spannenden Plot geschaffen hat, der im Grunde den großen Vertretern des Genres in nichts nachsteht. Leider stellt er sich dann doch ab und zu selbst ein Bein. Das beginnt bei gerade zu Anfang sehr verwirrenden Dialogszenen, denen nur schwer zu folgen ist. Oft wird nur ein "Aha" und "Hmm" aneinander gereiht und man verliert schnell den Faden. Hat man sich aber einmal an den Stil gewöhnt, liest sich Der Architekt sehr flott und man kann das Buch gut und gerne in zwei Abenden durchlesen. Leider bleibt trotz der spannenden Story dann doch der Aha Effekt aus. Zwar lässt er den Leser sehr lange im Dunkeln tappen und die Verknüpfung beider Geschichten kommt clever daher, aber irgendwie fehlt das letzte Fünkchen um mich voll und ganz zu überzeugen. Vielleicht liegt es an den Charakteren, denen ich nur wenig abgewinnen konnte. Jedenfalls habe ich neben dem Buch noch ein zweites angefangen zu lesen, da mir irgendwie der Drall fehlte an der Story dranzubleiben.

:: Fazit ::

Nach der ebook Reihe der erste große Roman des Autors. Solide Kost, spannend und für einen regnerischen Abend auf der Couch mehr als gelungen, aber leider konnte er mich nicht ganz überzeugen. Dreieinhalb Sterne würde ich geben, wegen der spannenden Geschichte und der gelungenen Auflösung mit Aha-Effekt runde ich auf vier auf.
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am 2. November 2012
Ich habe mich (überflüssiger Weise), tatsächlich bis zum Ende durchgequält, in dem Glauben, dass wenigstens der Schluss noch gut ist, aber das war ein Fehlglaube. Das Buch war langweilig und die Charaktere unsympathisch und unglaubwürdig. Ich kann es wirklich nicht weiterempfehlen.
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am 4. Januar 2014
spannend...spannend...gut geschrieben und spannend...man freut sich, wenn man nach einer gezwungenen Pause - Schlaf- weiter lesen kann...werde ich bestimmt nochmal lesen
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am 25. Dezember 2017
Drehbuchautor und Journalist Ben Lindenberger hat Probleme in seinem Job. An seinem geplanten Projekt hat der Verlag immer neue Dinge zu bemängeln. Als er von dem Prozess gegen den erfolgreichen Architekten Julian Götz hört, dem vorgeworfen wird, seine Frau und seine Kinder ermordet zu haben, wächst neue Motivation in Lindenberger, der hofft, dadurch endlich den von ihm gewünschten Erfolg zu erreichen. Je mehr er sich aber mit der Tat und dem Angeklagten beschäftigt, desto mehr rutscht er selbst in die Geschichte hinein.

Gleichzeitig wird abwechselnd noch die Geschichte eines jungen Mädchens erzählt. Als Leser weiß man sie überhaupt nicht einzuordnen und erst gegen Ende werden beide Erzählstränge zusammen geführt.

Insgesamt fand ich das Buch sehr spannend. Auf den ersten Seiten hatte ich zwar noch Probleme, mich in die Geschichte hineinzufinden, aber schon nach kurzer Zeit war ich sehr gefesselt, sodass ich das Buch kaum weg legen konnte. Gegen Ende kamen dann aber einige Fragen auf, die nicht so richtig beantwortet wurden und die Geschichte dadurch verwirrend gemacht haben. Lindenberger bekam irgendwann allergische Reaktionen, hielt sich selbst für den Mörder und schien fast verrückt zu werden.

Bezogen auf die Handlung gab es sehr viele Aspekte, die mir gefallen haben und die ich spannend fand, vor allem die Architektur von Götz und dessen Wirkung auf die Menschen, die sehr anschaulich beschrieben wurde. Leider hat mich das Ende nicht so richtig überzeugt, vor allem, da noch einige Fragen offen geblieben sind. Dennoch fand ich das Buch sehr lesenswert.
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am 12. November 2012
Zunaechst ein guter Start, der einiges erhoffen lässt. Dann jedoch Langeweile pur. Sehr schade! Gerade für einen
Psychothriller..
Aber gekauft ist gekauft!
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am 6. Januar 2014
Der Architekt
Cover: Das Cover sieht einfach nur gigantisch aus, deswegen wollte ich das Buch auch haben, weil es mir aufgefallen ist. Dieses schwarz/weiß gestreifte hat etwas an sich und in der Mitte steht der Namen des Buches und senkrecht der Name des Autors.
Dieses Buch ist vom Knaur TB (1. Oktober 2012) und hat 384 Seiten.
Kurzfassung: Ein Mann, der Stararchitekt Julian Götz ist verhaftet worden, er soll seine Frau und seine beiden Kinder grausam ermordet haben. Er beschafft sich ein Alibi, Geld und Einfluss hat er genug, aber alle Indizien vor Gericht sind gegen ihn. Ein junger Mann, Ben Lindenberger ist ein Drehbuchautor fürs Fernsehen und er ist Journalist, er sitzt im Gericht mit im Saal und ist fasziniert vom Täter. Er möchte Julian zu einem Deal verpflichten, er schreibt ein Buch über den Prozess und Julian soll ihn alles darüber erzählen. Aber bald ist er nicht mehr in der Lage, alles objektiv zu beurteilen, denn er wird von Julian unter Druck gesetzt. Denn Macht und Geld sprechen eine eigene Sprache, er gerät immer mehr in seinen Nachforschungen an den Täter heran und ahnt nicht, in welcher Gefahr er schwebt.
Meine Meinung: Dieses Buch ist am Anfang ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit wusste ich, wie ich es lesen musste. Manchmal war es ein wenig verwirrend, denn Ben aus seiner Lage her, hat alles gleich beschrieben, ob es nun nur Gedanken oder Vermutungen waren oder Beweise. Das war immer irritierend, denn ich musste mir das dann erst herauskristallisieren, was echt oder was Vorstellung ist. Die Dialoge konnten mich leider auch nicht so packen, denn sie blieben sehr schemenhaft und irgendwie steif. Die Protagonisten bleiben sehr im Hintergrund und werden auch wenig sympathisch und Ben ist so eher der Typ Duckmäuser für mich, der ein wenig überfordert mit der ganzen Sache war. Es sind relativ kurze kapitel und man meint immer, jetzt passiert was spannendes, aber dies passiert leider nicht bis zum Ende des Buches, es bleibt stabil auf einem Mittelniveau der Spannung. Die Thematik an sich ist sehr toll, man hätte viel herausholen können, so bleibt es eher unscheinbar.
Mein Fazit: Ein Buch, dass aus der Grundidee viel mehr machen könnte, es auch versucht hat, aber es ist gescheitert. Nicht mein Stil und leider hat es meine Erwartungen unterboten. Und ich weigere mich, Psychothriller dazu zu sagen, ist es definitiv nicht.
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am 25. November 2012
INHALT:
Der Stararchitekt Julian Götz ist des Mordes an seiner Frau und seinen zwei halbwüchsigen Töchtern angeklagt worden - er soll sie im Schlaf erschlagen haben. Der Journalist Ben Lindenberg beobachtet den Prozess, denn diese Geschichte fasziniert ihn so sehr, dass er darüber ein Buch schreiben möchte. Doch der junge Drehbuchautor ahnt nicht, welche Lawine er mit diesem Wunsch lostritt und in welche Gefahr er sich begibt...

MEINE MEINUNG:
Da ich gern Spannungsliteratur lese, passt "Der Architekt" gut in mein Buch-Beuteschema. Die Geschichte rund um den Architekten wird in 2 Teile gegliedert, den Ort des Geschehens hat der Autor nach Berlin verlegt. Die Orts- und Schauplatzbeschreibungen wurden lebendig gestaltet, so dass man sich die Schauplätze wunderbar vorstellen kann. Obwohl sich die Handlung laut Klappentext um den Architekt Julian Götz drehen sollte, ist Ben Lindenberger die eigentliche Hauptfigur. Doch der junge Drehbuchautor lässt sich gern durch schöne Frauen von der Arbeit ablenken...

Die Charaktere bleiben blass, eindimensional und agieren oftmals recht unglaubwürdig. Weder Julian Götz noch Frauenheld Ben Lindenberger oder Mia sind Sympathieträger, denn sie wirken farblos und stereotyp. Deshalb konnte ich mich mit den Protagonisten auch nicht identifizieren bzw. nicht wirklich mitfühlen oder mitfiebern. Die Geschichte erscheint vor allem anfangs sehr zusammenhanglos, denn es kommen verschiedene Handlungsstränge zum Einsatz, wobei nicht immer ganz klar ist, wer der jeweilige Erzähler ist bzw. was diese Begebenheiten eigentlich mit der Handlung zu tun haben. Vor allem die Erzählperspektive aus Mias Blickwinkel passt (lange) nicht zur Story und hat mich stellenweise sehr verwirrt - doch gegen Ende löst sich alles auf.

Die (nicht ganz neue) Romanidee von "Der Architekt" birgt durchaus Potential, doch die Umsetzung hat mich leider nicht wirklich überzeugt. Statt mit raffiniert gelegten Irrwegen und packenden Wendungen "überrascht" die Story oftmals mit einer dahinplätschernden Handlung, abstrusen Geschehnissen sowie den eigenartigen Fantasien von Ben, was der Spannung meiner Ansicht nach den Rest gibt. Außerdem wird der Mordprozess lange Zeit zur Nebensache degradiert, was ich schade finde.

Auch wenn sich die Geschichte nach einer langen Anlaufzeit zeitweise spannend gestaltet wurde, hat es "Der Architekt" nicht geschafft, mich an die Seiten zu fesseln. Mit Psychothriller hat dieses Werk nicht mal ansatzweise zu tun, dazu fehlt es an durchgehender Hochspannung und Nervenkitzel. Viele Längen und überaus detaillierte Schilderungen bremsen den Lesefluss ganz gewaltig, was bei mir gar nicht gut ankommt. Der leicht holprige Schreibstil von Jonas Winner lässt sich durchaus als ausdrucksstark beschreiben, doch retten kann er damit diesen vermeintlichen Psychothriller nicht.

FAZIT:
Leider konnte "Der Architekt" meine Erwartungen an einen spannungsgeladenen Psychothriller nicht erfüllen. Das liegt zum Großteil an den blassen, unsympathischen Charakteren, der verwirrenden Story samt fehlendem Nervenkitzel sowie an den ausgeschmückten Beschreibungen. Schade, denn aus der Geschichte hätte man sicherlich mehr herausholen können - deshalb kann ich nur 2 STERNE vergeben.
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