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am 18. Dezember 2016
A really great book; many of my professors at university suggested it so I tried it and its really good. If you really want to learn something about WWI this book is quiet perfect.
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am 31. August 2017
A little complicated and not an "easy-read" but indispensable for everyone who is looking for a deeper understanding of the balkans
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am 5. November 2013
Clark schildert in seinem jüngsten Werk den Weg Europas in den 1. Weltkrieg, ausgehend vom Königsmord 1903 in Serbien bis hin zum fatalen Ultimatum und der Kriegserklärung 1914. Er beschreibt detailliert die politische Situation in den betroffenen Staaten (Österreich-Ungarn, Serbien, Russland, Frankreich, England und Deutschland) und deren Entwicklung bis zur Katastrophe. Besonderen Wert legt Clark auf die Persönlichkeiten der agierenden Politiker, Diplomaten und Herrscher, die er mit fast psychologischer Gründlichkeit analysiert. Das Buch bleibt ohne Schuldzuweisung, vielmehr kommt Clark zu dem Schluss, dass es nicht einen Schuldigen, sondern viele Beteiligte in den einzelnen Staaten gab, die den Konflikt nahezu unausweichlich herbeiführten. Merkwürdig passiv erlebt man die Rolle Deutschlands und des deutschen Kaisers, der bis zum Schluss bemüht scheint, die Eskalation zu verhindern. Clark räumt damit endgültig und gründlich mit der Frage nach dem Schuldigen am Kriegsausbruch auf. Es gab nicht einen, sondern viele.

Clark schafft es, das alles extrem spannend, flüssig geschrieben und leicht lesbar herüberzubringen. Das Buch liest sich (auch oder gerade in der englischen Originalfassung) wie ein Kriminalroman. The Sleepwalkers hat das Zeug zum Bestseller !
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am 5. März 2017
I have always been a Barbara W. Tuchman (The Guns of August) reader and always will; however Christopher Clark as a professor of modern European history can write rings around her.

I am not really a fan of histories that highlight dates and events as if they were somehow divorced from reality. Even U.S. history as it has always been here at least as long as I have. I have no concept of the antiquity of our world as other than what I can read about. I read several versions so I do not have to take one persons’ view or word.

Somehow I have a gap in history form a couple of thousand years ago until now. Yes I took schooling that gave names and dates, however I mean real history. I rely on writers like Jacob Bronowski (The Ascent of Man) to fill in the gaps.

Then one day Christopher Clark wrote The Sleepwalkers: How Europe Went to War in 1914. I already knew the bare bones of the reasons and even the details of many of the battles. It was required study in the U.S. Army as even though no two wars are alike the reasons and methods are universal.

I was surprised to find that hat I learned was not really about war; it was all the history about people and attitudes that created the modern states in Europe. It fills in the gaps from Homer to WW1 (Actually starts around1890's.) It even explains most of today’s Europe. Part of a team I work with on a daily bases is in Sofia (Bulgaria.) Now I understand their history as well if not meter than mine.

I must ward you that you will have to reread this book as it covers a great deal of time. Also rereading after you know what will happen makes more sense.

You will also have to take diversion breaks to pick up books on the individual people.
He also points out that you can read for ever on different people/countries views for who is responsible for the war. For my part just the history alone is worth reading this book.

So it is not good trying to read the last chapter to see who won.

I have purchased both the Kindle (with audible narration) for listening to during compiles, and Hardcopy for evening reading.
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am 7. Mai 2017
Ich bin eine gebürtige Amerikanerin, und habe es mir einige Jahre überlegt, ob ich imstande wäre dieses Buch verdauen zu können. Weil ich in Österreich fast 50 Jahre lebe, Menschen aus den betreffenden Ländern vom 1.Welt Krieg gut kenne, wollte ich einfach mehr über ihre Vergangenheit wissen. Deshalb, habe ich mir den Schritt gewagt. Bis jetzt, bin ich ergriffen und fasziniert von dem was ich darin lese. Die viele Namen sind mir auch kein Problem, und wenn ich ein geographisches Problem habe, schaue ich auf eine Landkarte.
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am 15. März 2014
Faszinierend, wie detailliert die Akteure in den jeweiligen europäischen Hauptstädten geschildert werden, auch wie vielschichtig Deutschlands Politikmacher dargestellt werden. Offenbar gab es eben nicht nur den Kaiser und Kanzler, sondern genügend Militärs und Diplomaten überall, die mitspielten.
Es ist erstaunlich, dass es eines australischen Historikers offenbar bedarf, mehr Sachlichkeit in die Kriegsschulddebatte zu bringen; Deutschland wird zwar nicht entlastet, aber Kriegstreiber und -willige in Frankfreich, Serbien und England eben auch thematisiert.
Man verspürt doch Wehmut, dass auf allen Seiten nicht mehr Vernunft geherrscht hat und zuviel Glauben an die eigene Überlegenheit, moralisch und militärisch, herrschte. Allerdings schien der österreichische Thronfolger doch vernünftige Pläne zumindest in Bezug auf slawische Minderheiten gehabt zu haben-tragisch dass er von Extremisten ermordet wurde....
Danke Herr Clark!
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am 3. November 2013
Clark versteht es, Geschichte fesselnd zu vermitteln! Sein Ansatz, die überaus komplexe Julikrise 1914, die in den Ersten Weltkrieg mündete, dadurch verständlich zu machen, dass er das Handeln der Hauptakteure nachvollziehbar erläutert, ihre Fehleinschätzungen analysiert und ohne zu verurteilen ihr Tun erklärt, ist moderne Geschichtsschreibung auf höchstem Niveau!
Ein grossartiges Buch!
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am 25. Februar 2014
It is the most important book on the origins of World War One I have seen in the last 40 years. It is extremely well documented, reproduces the harrowing story from the perspective of all of the relevant powers (with the possible exception of Turkey). The title is somewhat misleading, since the principal actors knew what they were doing and why; but their main - and fatal - mistake was to blot out from their minds the chain of reactions and consequences which followed in the other affected countries. The tragic chain of events the book describes has lessons for the world today. One might hope that foreign policymakers in today's major powers would take its lessons to heart.
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am 31. August 2013
Clark beginnt seinen ausgezeichneten Bericht über die Ereignisse, die dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs vorangingen, mit einer sich über 96 Seiten erstreckenden Schilderung (fast ein Fünftel des Buches) der Vorkriegsgeschichte Serbiens, unter der Obrenovic-Dynastie mit den Königen Milan (1868 bis 1889) und dessen autokratischem Sohn Alexandar (sic) (1889 bis 1903). Beide Monarchen waren Österreich zugeneigt und übergingen das intensive Nationalgefühl des serbischen Volkes und Teilen der serbischen Armee, welche das große serbische Reich, wie es im Mittelalter unter Zar Dusan existiert hatte, wiederherstellen wollten. Diese unpopuläre Politik der Könige war ein Grund - jedoch nicht der einzige - für den blutigen Schlag einer Gruppe von Offizieren gegen diese Dynastie im Jahre 1903, mit dem die Dynastie der Karageorgevic als neue Herrscherin eingesetzt wurde und unter dem großen Beifall der Bevölkerung eine gegen Österreich gerichtete pro-russische Außenpolitik begann. Die Offiziere, die diesen Putsch durchgeführt hatten und von einem Mann mit dem Spitznamen Apis geführt wurden, setzten eine aufrührerische Politik der serbischen Minderheit in Österreich-Ungarn in Gang und ermordeten auch immer wieder habsburgische Beamte. Premierminister Pasic, ebenfalls ein Nationalist, war über die illegalen Aktionen besorgt, konnte sie jedoch nicht bremsen. Apis war der Leiter des serbischen militärischen Geheimdienstes (man fühlt sich stark an Pakistan erinnert). Als Pasic von den Plänen zur Ermordung des östereichischen Thronfolgers Franz Ferdinand erfuhr, schickte er zwar über den serbischen Botschafter in Wien "eine Art Warnung" an einen oesterreischischen Minister, der aber die Nachricht nicht ernst nahm und sie nicht an seine Vorgesetzten weiter gab.

Hier setzt Clark zu einem weiter gerichteten Blick auf Europa an, auf die langsame und zögerliche Ausbildung von Allianzen, die in den Krieg hineingezogen wurden. Diese Szenerie ist zwar bekannt, jedoch widerspricht Clark einer Reihe von herkömmlichen Ansichten. So legt er etwa dar, dass die britische Presse eine Furcht vor dem deutschen Flottenbau schürte, die britischen Minister sich darüber jedoch keine großen Sorgen machten und auch keinen Anlass dafür gehabt hätten: im Jahre 1905 verfügte das Deutsche Reich nur über 16 Schlachtschiffe, Großbritannien dagegen über 44; und im Jahre 1913 beendete Berlin ohnehin das Wettrüsten aus eigenem Antrieb. Dennoch hatten inzwischen entscheidende britische Poltiker das Reich als Hauptfeind ausgemacht, vielleicht schon seit dem Krüger-Telegramm (welches Clark hier in eine weitere Perspective setzt die mir bislang unbekannt war).. Er unterstreicht die britische Arroganz, mit welcher jede Ausweitung des Empires gerechtfertigt, jedes deutsche Streben nach Einfluss dagegen abgelehnt wurde. So wurde sofort protestiert, als Deutschland eine Eisenbahnlinie als Verbindung zwischen Transvaal und einem Hafen in Mozambique baute. Merkwürdigerweise werden in diesem sehr detaillierten Buch die drei Reisen von Joseph Chamberlain nach Berlin in den Jahren 1898, 1899 und 1901 nicht erwähnt, deren Ziel es war, ein mögliches Bündnis mit dem Reich zu sondieren. Erst als diese Bemühungen fehlschlugen, wandte sich London zuächst Frankreich und später Russland zu. Clark sagt aber auch, dass die Verständigung mit Frankreich und späterhin mit Russland primär gegen Deutschland gerichtet war. In der Entente mit Frankreich sieht er hauptsächlich einen Versuch, das Bündnis zwischen Frankreich und Russland zu schwächen (letzteres war in Großbritannien immer als die größte Bedrohung für das Empire betrachte worden), in der Entente mit Russland von 1907 hingegen die Ausnutzung der russischen Schwäche nach der Niederlage gegen Japan. So sollten die von Russland ausgehenden Bedrohungen, welche damals (und von einigen britischen Politkern auch noch Anfang 1914) als viel gefährlicher im Vergleich zu der Bedrohung durch das Deutsche Reich betrachtet wurden, aus dem Wege geräumt werden.

Es folgt ein faszinierends und detailliertes Kapitel in dem aufgezeigt wird, dass alle Großmächten immer wieder durch eine Unsicherheit über die eigentliche Leitung ihrer Aussenpolitik behindert wurden: lag die Führung bei den Monarchen? bei den Regierungchefs? bei den Außenministern? bei den Beamten des Außenministeriums? Bei den im Ausland tätigen Botschaftern? beim Militär? bei den Finanzministern?). Die Rivalität dieser Instanzen verursachte die Schwankungen in der Politik, besonders zwischen aggressiven und versöhnliche Schritten. Das wird häufig übersehen, wenn wir die Dinge hinterher nur als einen Marsch wahrnehmen der unaufhaltsam zu dem Zusammenprall von 1914 führen musste. Die eingehende Schilderung der Agadir-Krise von 1911 ist ein überzeugendes Beispiel für das Wechselspiel rivalisierender Zielsetzungen innnerhalb der Regierungen von Frankreich, Deutschland, und sogar Großbritannien.

Clark zeigt schließlich auf, wie brüchig die verschiedenen Bündnisse in den letzten drei Jahren vor dem Ausbruch des Krieges erschienen: wie sich London weiterhin Sorgen wegen russischer Aktivitäten im Mittleren und Fernen Osten machte und einen Austritt Russlands aus der Triple Entente befürchtete; wie sich Frankreich und Großbritannien den russischen Wünschen nach einer Öffnung der Dardanellen wideretzten; wie groß das Misstrauen Frankreichs in Bezug auf eine britische Unterstützung im Ernstfall war; wie Österreich das Deutsche Reich in der Agadir-Krise im Stich ließ und das Reich seinerseits Österreich in den beiden Balkankriegen nicht half; wie sogar Italien, bevor es die Seiten wechselte, nach dem habsburgischen Dalmatien gierte und die Interessen Österreichs und Deutschlands, seiner Partner im Dreibund, missachtete, als es im Jahre 1911 die Türkei angriff. Bis in den Juli 1914 hinein, als sich beide Seiten für einen - wie jede von ihnen meinte - Defensivkrieg rüsteten, bestand immer noch die Möglichkeit, dass die jeweiligen inneren Spannungen einen Krieg gegen den äußeren Feind verhindern würden.

Das Buch endet mit einer spannenden Schilderung der Zeitspanne zwischen den Morden in Sarajevo und dem Ausbruch des Krieges einen Monat später. Selbst in den letzten Tagen dieser Periode gab es noch Zuckungen. Bis hin zur russischen Mobilisierung hofften die Deutschen, die Oesterreich zu dem Ultimatuman Serbien ermutigt hatten, dass der sich daraus ergebende Krieg auf diese beiden Länder eingrenzbar sei. In Russland schwankte man zwischen einer Teilmobilisierung gegen Oesterreich oder einer Totalmobilisierung gegen Österreich und Deutschland, Noch am 1. August sagte Grey dem französischen Botschafter, sein Kabinett habe sich gegen eine britische Teilnahme am Krieg entschieden. Clark konzentriet sich sich hauptsächlich auf die alltäglichen diplomatischen Aktivitäten, und diese waren so beeinflusst von menschlichen Ängsten, Hemmungen und Sindesänderungen, dass man das Endergebnis nicht als vorbestimmt betrachten kann.

(Englische Rezension übersetzt von Thomas Dunskus.)
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am 5. Januar 2013
Christopher Clark legt mit den "Sleepwalkers" ein umfassendes Panorama der europäischen Außenpolitik in dem letzten Jahrzehnt vor 1914 vor, das in dieser Weise - quellennah, erzählend operierend - seit Jahrzehnten nicht mehr unternommen worden ist. Das Buch ist erstaunlich in seiner umfassenden Kenntnis der jeweiligen Abläufe. Wer zu dem Thema selbst geforscht hat, weiss, was für eine mühsame und komplexe Aufgabe es ist, die Aussenpolitik nur einer einzigen Grossmacht über einige Jahre nachzuverfolgen; geschweige denn, dies mit sechs Großmächten und weiteren Staaten, wie Serbien, über einen längeren Zeitraum zu tun. Sicher legt Clark wesentlich mehr Gewicht darauf, die Verantwortlichkeiten der Entente und Serbiens als die der Zentralmächte zu untersuchen. Da dieses aber im Übermaß schon geleistet wurde, war es überfällig, ein Korrektiv zu bieten. Clark gelingt dies eindeutig. Er zeigt unter anderem, darin der Forschung der letzten Jahre folgend, dass das Deutsche Reich und die deutsche Diplomatie in mehreren Vorkriegskrisen, wie etwa den beiden Marokkokrisen, der reagierende und nicht der initiierende Part waren. Clarks Buch ist der vorläufige Schlussstein in einer umfassenden Neubewertung der deutschen Politik vor 1914, die einen Bruch mit den Thesen Albertinis (1941) und, ihm folgend, Fritz Fischers (1961 und 1966) bedeutet.
Was für den potentiellen Leser wichtig ist: Dieses Buch ist glänzend erzählt und ungeheuer kenntnisreich. Daher verdient es klar fünf Sterne.
Wer mehr lesen möchte, bevor er zum Kauf schreitet, sei auf folgende Rezensionen verwiesen: meine eigene in DER SPIEGEL [...]
sowie die von Gerd Krumeich in der Süddeutschen Zeitung: [...]
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