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am 10. Dezember 2013
FarCry 3 hat mich positiv überrascht. Es fühlt sich an wie ein guter Actionfilm, ist jedoch ein Actionspiel mit Rollenspielelementen. Das ist eine großartige Sache und hat mir sehr viel Spaß bereitet. Es hat seine Schwächen, aber auch große Stärken. Ich habe 24 Stunden mit Jagen, Sammeln, den Nebenmissionen und der Hauptstory verbracht. Das Spiel im Detail:

#Grafik/Sound#:
Das für mich Unwichtigste zuerst. Man merkt dem Spiel an, dass es für mehrere Plattformen entwickelt wurde. Die PS3/xBox 360 ziehen das Gesamtpaket runter und somit wird die Power, die ein PC liefern kann, nicht wirklich genutzt. Trotzdem ist FarCry 3 ein sehr hübsches Spiel.

Positiv:
+ Knallige Farben, Palmen, das Meerrauschen, Insekten, die man in den Wäldern hört... Echtes Inselgefühl und Urlaubssehnsüchte kommen auf!
+ Schön modellierte Berge und Wälder, Ruinen und Dörfer laden zum Erkunden ein.
+ Unglaublich schönes Design von speziellen Storyorten (da will ich jetzt nicht zu viel verraten, guckt es euch selbst an).
+ Guter Waffensound.
+ Gute Sprecher der Rollen, die leider etwas Lippen-Asynchron im Deutschen sind. Hat mich aber nicht allzu sehr gestört.
+ Gegner Design und Gesichter der Charaktere sehen sehr gut aus.
+ Waffendarstellung ist gut.

Negativ:
- Wenn man in die Ferne blickt, z.B. beim Gleiterfliegen, dann sieht man, wie Bäume erst aufploppen als 2D Modelle (sehr hässlich) und dann nach und nach an Detail gewinnen. Da hätte man eine schönere Lösung finden können.
- Grasdarstellung an manchen Ecken schon sehr merkwürdig
- Dx11 führt bei meiner AMD Karte immer noch zu leichten Grafikproblemen (dunkle Vierecke sind zu sehen), jedoch macht die Option eh keinen wirklichen Unterschied aus. Man fährt gut mit Dx9.

#Gameplay/Spielwelt#:
Das Gameplay wirkt auf den ersten Blick etwas besser, als es vor allem gegen Ende des Spiels wirklich ist. Nach ca. 16 Stunden war etwas Luft aus den Nebenaufgaben raus und ich habe mich nur noch auf Piratenunterschlüpfe und Storymissionen konzentriert. 16 Stunden sind aber fast 3 komplette Singleplayer-CoDs, also bin ich zufrieden.

Positiv:
+ Crafting der Taschen/Beutel macht einen heiden Spaß! Welches Tier muss ich noch erjagen und wo gibt es dieses?
+ Die Steuerung ist vor allem mit dem xBox 360 Pad am PC sehr gut, die Tastenbelegung ist Sinnvoll und die Autosteuerung vor allem im Vergleich zu anderen Titeln sehr gut und Präzise. Ich habe die Tastatursteuerung nicht getestet, von daher kann ich da kein Urteil fällen.
+ Das Deckungssystem ist gut gelungen, man kann sehr gut um Ecken luken und aus der Deckung schießen.
+ Das Spritzensystem, mit dem man Drogen aus Pflanzen craftet und die einem z.B. durch eine Art "Wallhack", der für ca. 30 Sekunden die Gegner durch Wände sehen lässt, einen Vorteil im Kampf gibt. Hier muss aber klar sein, dass man dadurch nicht gleich alle Gegner einfach erledigen kann, denn
+ die GegnerKI agiert auf Normal recht klug, sucht Deckung und versucht einen in die Zange zu nehmen und will somit von mehreren Seiten angreifen. Mit der Zeit lernt man sie auszutricksen, ich habe trotzdem für das ausheben einiger Piratenlager 3-4 Anläufe oder mehr gebraucht.
+ Das Planen der Angriffe auf Piratenlager macht sowieso sehr viel Spaß.
+ "Tatau" Skillsystem macht Spaß und viele Verbesserungen sind nützlich.
+ Die Nebenmissionen mögen nicht jedermanns Geschmack treffen, mir hat das Jagen legendärer Tiere und das Töten der Piratenanführer aber gut gefallen.
+ Die Funktürme haben ihren ganz eigenen Charme und jeder stellt eine andere Herausforderung.
+ Kleine zufällige Events, wie ein Tigerangriff auf eine Patrouille füllen die Welt mit Interessanten Ereignissen. Man hat das Gefühl, dass an vielen Orten etwas passiert und man nicht allein in der Welt ist.

Negativ:
- Das Crafting war bei mir nach ca. 8 Stunden zu ende. Ich hatte alles Verbessert, was man verbessern konnte. Danach waren die Tiere auch eher uninteressant.
- Das Spritzensystem hat mir viel geholfen, jedoch ist es nur ein Gimmik und man kann sehr gut ohne Spielen (außer Heilungsspritzen).
- Das "Tatau"-System hat vor allem bei fortgeschrittenem Spiel keine so große Bedeutung mehr, da die Wichtigen Fähigkeiten recht schnell erlernt sind.
- Sammeln von Artefakten/Briefen/Kisten ist absolut überflüssig und bringt einem gar nichts, woraus auch leider
- die Entdeckung der Welt recht Sinnlos wird und man irgendwann nur noch von Unterschlupf zu Unterschlupf mit der Schnellreise zieht.
- Die Missionen, in denen Man in einer gewissen Zeit Medikamente an bestimmte Orte bringen muss, haben für mich nicht richtig in das Spiel gepasst und wirkten deplatziert.
- Ich habe fast alle Rennen und Minispiele ignoriert. So was muss heute in jedem Open-Word Spiel sein, ich finde es aber etwas unnötig. Sehr 08/15.

#Story/Charaktere#:
Das wichtigste an FarCry 3. Die Story hat mich auch nach dem Spielen noch beschäftigt, da sie besonders auf der ersten Insel sehr gut ist und viele untergründige Fragen in Bezug auf Vergnügen und gesellschaftliche Exzesse aufwirft. Drogen spielen eine große Rolle, genau wie der Wahnsinn des Antagonisten Vaas. Ich versuche nicht zu Spoilern, jedoch kann ich besonders im negativen Teil der Bewertung nicht ganz darauf verzichten. Ich markiere diese Zeilen mit “SPOILER“. Meine Meinung ist natürlich Subjektiv und ich finde besonders bei FarCry 3 sollte sich jeder seine eigene Meinung Bilden.

Positiv:
+ Die Motivation von Vaas als Bösewicht ist sehr unklischeehaft und gut dargestellt. Der Wahnsinn, der ihn Treibt und seine Pseudophilosophien sind genial geschrieben und umgesetzt. Schon am Anfang ist man recht abgelenkt von ihm, da man eine tragische Szene durchlebt. Er redet jedoch im Hintergrund weiter über seine skurrilen Ideen und Gedanken. Sehr, sehr Genial!
+ Jason Brody macht eine glaubwürdige Entwicklung durch, vom ängstlichen Jungen zum kompromisslosen Mann. Man versteht ihn zum größten Teil und besonders durch den Sprecher kommen Seine Emotionen zu jeder Zeit sehr gut rüber.
+ Jeder Charakter hat seinen eigenen Hintergrund und ist Sinnvoll etabliert. Man entwickelt Sympathien und Abneigungen genau richtig. Allgemein habe ich bei einigen Situationen gemerkt, wie involviert ich war und wie viele Emotionen das Spiel bei mir auslöste.
+ Vor allem ein Charakter bleibt lange undurchsichtig, was mir sehr gut gefallen hat.
+ Wie schon erläutert: die Story regt auch nach dem Spiel zum nachdenken an.
+ Die Nebenmissionen mit dem Affenkopf als Symbol sind super! Besonders wegen ihrem Hauptcharakter.

Negativ:
- In einem Moment sind die Charaktere von einem Schicksal noch sehr betroffen, im nächsten plaudern sie schon fast lässig miteinander. Hier finde ich, dass das Spiel manchmal die Tragweite von traurigen und tragischen Situationen nicht so gut überliefert. Aber das ist Geschmackssache, im Großen und Ganzen haben die Entwickler einen sehr guten Job gemacht.
- “SPOILER“: Auf der zweiten Insel lässt die gesamte Handlung nach. Wir haben nicht mehr so viele interessante Nebencharaktere (eigentlich nur einen) und der neue Antagonist könnte nicht klischeehafter sein.
- “SPOILER“: Die Wahl, die man am Ende treffen kann, ist unnötig in meinen Augen. Das „Bad-Ending“ hätten die Entwickler weg lassen sollen. Es ist zwar eine kluge Sache, den Spieler entscheiden zu lassen, aber dann hätten sie im ganzen Spiel (meiner Meinung nach) mehr Entscheidungen mit Tragweite einbauen sollen.

#Fazit#:
Trotz einiger Kritik muss ich sagen, dass das Spiel mich gefesselt hat und seine Inhalte und Ideen sehr gut umsetzt. Da FarCry 3 ein abgeschlossenes Spiel ist und nicht auf die Vorgänger aufbaut kann ich nur jedem Raten, der ein bisschen was für Shooter und/oder Actionfilme übrig hat: Kaufen und genießen!
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. Mai 2014
Über 9 Millionen verkaufte Einheiten eines Shooters, der nicht (!) den Namen „Call of Duty“ (=CoD) trägt. Gibt es gar nicht?! Wie man am Beispiel von Far Cry 3 (= FC3) sehen kann, scheinbar doch. Und das, wo man noch dachte dass nur Pathos-triefendes Ami-Militär-Geballer von schnurgerader Linearität und lachhafter Kurzdauer-Spielzeit die Kassen klingeln lassen. Warum auch immer. Eine höchst erfreuliche Trendwende – und für mich selbst die lang erhoffte Genugtuung -, die Spielergemeinde scheint endlich die Klasse und Vielfalt von Shootern mit weitflächigen Welten und freien Handlungsmöglichkeiten erkannt zu haben. Und davon gibt es nun wahrlich nicht viele.
Denn mal ehrlich: Was FC3 als Gesamtpaket bietet, ist ein ziemlich dicker Hammer. Es zeigt technisch wie inszenatorisch keine Blöße, hat einen in diesem Genre unüblich gigantischen Umfang, lässt keine Spielweise zu kurz kommen… Und Irokesen-Träger Vaas Montenegro zählt schon jetzt zu den wohl erinnerungswürdigsten Spiele-Antagonisten der letzten Jahre. Mehr Spiel wie hier kann man für Geld gar nicht kriegen. Ein Open-World-Shooter, ganz nach meinem Geschmack.

Der von Spaß, Alk und Extrem-Sport erfüllte Urlaub in den Tropen endet für Altet Ego Jason Brody, seine Brüder und Freunde, als sie von brutalen Piraten – angeführt vom wahnsinnigen Vaas Montenegro - gekidnappt werden. Nach geglückter Flucht findet Jason Schutz bei den einheimischen Inselbewohnern, die ihm bedingungslose Unterstützung versprechen, wenn er ihre Insel aus den Fängen der Piraten befreit. Und so bekommt er es nicht nur mit Vaas‘ Gefolgschaft, sondern auch mit Menschenhändlern, Drogenmischern, Söldnern und anderen gemeingefährlichen Typen zu tun, die sich ihm auf der Suche nach seinen Leuten in den Weg stellen…

Was die Yerli-Brüder mit ihrem allerersten FC präsentierten, war anno 2004 nicht nur eine technische Meisterleistung, sondern auch spielerisch wegweisend. Okay, die Story war saudumm, die später auftauchenden Mutanten hätte man besser gestrichen, und auf der an sich hübsch gestalteten Insel ging es ähnlich lebhaft zu wie auf einem Friedhof. Aber: Mit der riesigen, frei erkundbaren Welt, einer verteufelt cleveren Gegner-KI die einem nix schenkte und allerlei Fortbewegungsmitteln befand sich die Spiel-Motivation stets auf einer ungeahnten Höhe. Cryteks Erstling bewies, dass Ego-Shooter anspruchsvoll und nonliniear sein können, wenn man nur weiss wie man es macht.
Die FC-Marke ging darauf (wohl nach nem guten Deal für Crytek) an Ubisoft über. Während sich die Yerlis auf ihren nächsten Meilenstein „Crysis 1“ (= C1) konzentrierten, werkelten die Franzosen am FC-Sequel. Statt tödliches Inselparadies war in FC2 nun heisse Afrika-Savanne angesagt. Noch mehr virtuelle Quadratkilometer, optionale Nebenmissionen und erstmals die Möglichkeit, große Landschaftsflächen in Brand stecken zu können. Weniger überzeugend war leider wieder die Story-Grundlage, die KI steckte voller Fehler, die Welt wirkte mit dazugewonnener Größe noch leerer, und respawnende Gegner-Massen gehörten zu den entscheidensten Kritikpunkten. Viel Potential lag in der Marke, sie wurde aber nicht genügend ausgeschöpft.

Dieses Versäumnis holt Ubisoft mit FC3 nun nach, der Plot allein lässt die der erzählerisch schwachen Vorgänger ohne Mühe hinter sich. Welchen undurchsichtigen wie verrückten/exzentrischen Gestalten man während dieses Abenteuers begegnet, ist schon ein Erlebnis für sich. Jason Brodys Rettungsmission wird im Laufe der Spieldauer immer bizarrer, bei zunehmender Einnahme gewisser Rauschmittel auch surrealer, und irgendwann findet sich der Spieler in einer endgültigen Situation wieder, wo nur noch Chaos, Wahnsinn und Alpträume die Spielewelt (und einen selbst) regieren. Der Wahnsinn hat hier viele Namen und Gesichter, der gestört-aggressive Vaas ist nur einer unter diesen. „Do you know the definiton of madness ?“ – mehr als ein kleiner Fingerzeig auf die seelischen wie psychischen Abgründe, in die Jason nach und nach unaufhaltsam hineinstürzt.
Ein betont extrem gehaltenes und damit nicht zwingend realistisches, dennoch höchst atmosphärisches wie innovatives Szenario, das bewusst aus dem Rahmen fallen will und teilweise an Alex Garlands „The Beach“ erinnert. Definitiv eine der besseren Spiele-Stories im FPS-Genre.

Wieder ist sie groß geraten, die Insel, auf der man entweder Kilometer um Kilometer abreisst bis die Hacken qualmen oder gleich sofort Gummi gibt. Für Mobilität ist dank Fahrzeuge, Boote und Gleiter gesorgt - findet man praktisch an (fast) jeder Ecke -, und wer von Natur aus lauffaul ist oder sich nicht hinters Steuer klemmen mag, an den wurde ebenfalls gedacht: Per Schnell-Reise wechselt man fix zu einem der vielen verstreuten Basis-Standorten, sofern die „Vorbesitzer“ mehr oder weniger freiwillig die Hausschlüssel abgegeben haben. ;)
Um diverse Beschäftigungsmaßnahmen war man hier sichtlich bemüht, Möglichkeiten ganz frei Schnauze die Spielzeit (abseits der Hauptmissionen) tot zu schlagen sind zur genüge vorhanden. Dass in FC3 diverse Elemente aus Ubisofts Eigenmarken "Assassins Creed" und "Splinter Cell" stecken, dürfte dem geschulten Spielerauge schwer entgehen. Das bereits angesprochene Erobern feindlicher Basen, das Plündern von Truhen, das Erklimmen von Funktürmen zur Aufdeckung der Landkarte, diverse Mini-Spiele (Zielschießen, Pokern, Wettrennen und anderer Kram) und gut versteckte Reliquien aufsammeln, das ist ganz die Handschrift der Meuchelmörder-Serie. Das Aufrüsten und Verbessern des nutzbaren Waffenarsenals, das lautlose Abmurksen von hinten sowie der sich einblendende Sichtkreis bei aufmerksam gewordenen Gegnern - ohne Zweifel aus den jüngsten Sam Fisher-Kapiteln entnommene Funktionen.
Dazu kommt ein dreigeteilter Talente-Baum ganz nach Rollenspiel-Art, der mit wachsenden Erfahrungspunkten viele nützliche Fertigkeiten freischaltet. Auf Stealth-Taktik geschulte Spieler profitieren am meisten davon. Abschließend wäre da noch das Crafting, bei dem man sich der Natur bedienen muss, um seine Ausrüstung (Waffen-Gurt, Geldbörse, Taschen etc.) aufzuwerten. Dazu gehört (leider) auch, dem einen oder anderen Pelzträger das Fell bzw. Leder über die Ohren zu ziehen. Hat schon bei Tierfreunden (!) unter Zockern für hitzige Diskussionen gesorgt, dieses Feature. Mit Verlaub, das ist lächerlich. Das sind Viecher aus Polygonen !!! Menschenskinder, wenn man sonst keine Sorgen hat… *rolleyes*

Denn: Oftmals lassen einem gerade die gut bezahnten Raubtiere keine andere Wahl, da muss man aus reiner Notwehr zur Waffe greifen. Ubisoft hat es geschafft, der Tierwelt so eine Art „Eigenleben“ einzuhauchen. Ob nun Bären, Tiger, Wildhunde oder Warane, alles was in die "Fleischfresser"-Kategorie fällt durchstreift die Insel und ist einen Moment mit der Jagd beschäftigt, wenig später kann es einen selbst völlig überraschend attackieren, während man noch im Gebüsch hockt und mit dem Feldstecher das Feingebiet sondiert. Die Gefahr in animalischer Form sollte nie unterschätzt werden, sonst endet man früher oder später selbst als Chappi.
Andersherum kann diese aber auch sehr nützlich sein. Nicht selten habe ich es erlebt, wie ein streunende Bär oder was-auch-immer einen Piraten-Stützpunkt ohne mein Zutun "gesäubert" oder mindestens für genug Ablenkung gesorgt hat, um mir einen deutlichen Vorteil zu verschaffen. Diese Lebendigkeit und Unberechenbarkeit gehört zu den großen Stärken von FC3.

So oder so, genug zu tun gibt es, das Schöne an und in FC3 aber ist: Jeder kann, niemand muss. Wem die Nebenbeschäftigungen nicht zusagen, lässt sie einfach links liegen. Hab meiner einer auch getan, denn außer die Basen, Funktürme und etwas Crafting habe ich jede andere optionale Tätigkeit ausgelassen, zu knapp kam ich dabei nicht. Mein Steam-Zähler von knapp 50 Stunden (!) spricht für sich. Und das - nur zur Erinnerung - bei einem Ego-Shooter !

Es gibt nicht viel, was ich an FC3 arg kritisieren könnte. Allenfalls:
- dass es tendenziell zu leicht ist, selbst in der höchsten Schwierigkeitsstufe. Die KI reagiert in der Regel recht vernünftig und sorgt für schöne dynamische Kämpfe, doch könnte sie eine Spur hartnäckiger und taktisch cleverer agieren. Im ersten FC bzw. C1 war sie um einiges ausgefuchster.
- dass die meisten Nebenmissionen zu der "Schnell-Dahingeklatscht"-Sorte gehören. "Eliminiere Person X", "Töte dieses und jenes Tier", "Sammle so und soviel bestimmte Gegenstände"... Da bleibt man lieber bei der Hauptquest und der Stück-für-Stück-Befreiung der Insel.

Bei einem FC verhält es sich in etwa wie bei "Crysis": Der Name setzt technische Referenzqualität voraus, sonst schieben enttäuschte Grafikhuren und Serien-Fans sofort lautstarken Frust. Es sei hier gesagt, dass FC3 im DX11-Modus nicht nur verteufelt gut aussieht, es frisst auch Hardware wie ein Kaninchen Löwenzahn. Die enorm hohe Weitsicht, Tages- und Wetterwechsel, dichte Dschungel-Vegetation und sehr schön designte NPCs nebst Tierwelt können auch 1 1/2 Jahren seit der Veröffentlichung entzücken. Besonders chice Effekte setzt Ubisoft immer dann passend in Szene wenn es die jeweilige Spiel-Situation zusätzlich unterstützt, vermeidet es aber automatische Script-Ketten permanent einzusetzen. Dauerhafte Explosionsgewitter a la CoD hat FC3 sowieso nicht nötig, die direkte Action fetzt auch so und macht gerade dann am meisten Spaß, wenn sie nicht passiv vonstatten läuft. Zerstörbare Umgebungen gibt es nicht, schade, aber man kann sie wenigstens begrenzt abfackeln.
Nun zum Sound. Ubisoft, der einzige Entwickler weltweit der ein Sound-Studio zur Herstellung eigener Ton-Effekte betreibt, wird auch hier wieder seinen hohen Qualitäts-Ansprüchen mehr als gerecht. Ein fiebernder und sehr eigenständiger Score, eine Soundkulisse von imposanter Aggressivität und eine Lokalisation wie sie besser nicht sein könnte. Wieder hat man weder Kosten und Mühen gescheut, um einige der populärsten Synchronsprecher unseres Landes zu werben. Die deutschen Stimmen von Leonardo Di Caprio, Matt Damon, Jamie Foxx, Tommy Lee Jones, Gary Oldman/Kevin Bacon, Sean Bean u.a. machen FC3 zu einem (akustisch) besonderen Spielerlebnis.
Bei aller Schwärmerei für den Sound, einen Rüffel kassieren die französischen Entwickler am Ende doch noch: Warum im Spielegottes Namen lassen sich Sprachausgabe, Sounds und Musik nicht getrennt regeln??? Ehrlich gesagt weiss ich nicht was Ubisoft geritten hat uns solche Standard-Funktionen vorzuenthalten. Die Sprachverständlichkeit ist im Stereo-Modus glücklicherweise noch gegeben, bei Surround-Einstellungen dagegen würde ich für nix garantieren.

Fazit:
Fast hätte FC3 das Unmögliche geschafft, nämlich meinen Genre-Liebling "Crysis" vom Thron zu schubsen. Dies gelingt ihm zwar wegen der schwächeren KI und anderen Kleinigkeiten nicht, es reicht aber um mit Crytek's Edel-Shooter das oberste Plätzchen zu teilen. Es ist der momentan beste Shooter der jüngsten Zeit, der reichlich "Beinfreiheit", viele Aufgaben, eine sehr schöne Inselwelt und unglaublich viel Spielzeit bietet. FC4, du darfst kommen!
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am 16. September 2016
Spielbarkeit und zum Spiel selber
Spielbarkeit: Es funktioniert einwandfrei, Uplay funktioniert bei mir auch einwandfrei. Keine Probleme.

Das Spiel selber ist der Hammer. Man fühlt sich ein wenig wie Robinson Crusoe, gestrandet auf einer Insel schlägt man sich so durch. Bei der Story entwickelt man tatsächlich etwas wie eine persönliche Verbindung zum Protagonisten.
Ich habe die Spielzeit nicht gemessen - aber sie verging wie im Fluge. Ich dachte immer ich sei noch nicht weit, als dann Plötzlich alles vorbei war, war ich überrascht wie sogar ein wenig traurig.
Und genau das ist sehr schade - ist das Spiel vorbei so gibt es überhaupt keinen Grund mehr weiter zu spielen.
Es wäre klasse wenn es irgendwie weiterginge, dass die Camps wieder von den Piraten angegriffen werden. Aber das Spiel ist eben einfach nur zum Durchspielen gedacht.

Ich habe mir nun einen Mod geholt, der einige wesentliche Dinge ändert und das Spiel auch etwas schwerer gestaltet. Damit habe ich neu begonnen und ab und an begebe ich mich noch auf diese Insel. Es macht immer wieder Spaß, da man auch total frei in seiner Gestaltung ist. Folgt man nicht der Story kann man auch einfach auf Piratenjagd gehen.

Das gibt auf jeden Fall 5*.
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am 7. August 2015
Ich bin ein großer Fan von OpenWorld Games und da FC3 gerade für 7,50 € bei Amazon angeboten wurde dachte ich mir - hols dir!
Soweit so gut. Bei den Systemvoraussetzungen steht, dass bis Win7 unterstützt wird. Ich habe es trotzdem auf Win8.1 installiert und es funktioniert.
Dann nachdem ich das erste Mal ca. 30 Minuten gespielt habe, wollte ich meinen Spielstand speichern. Da aber durch einen Bug dauerhaft die Automatische Speicherung aktiv war (welche nicht deaktivierbar ist), lies das Spiel eine manuelle Speicherung nicht zu. So also 30 Minuten umsonst gespielt, da sich der automatische Speicherungsstand nicht laden lies. Kurz im Internet nach Lösungen gesucht und schon der erste Vorschlag war ein Treffer. Das Spiel einfach als Administrator starten (lässt sich auch dauerhaft einstellen) und schon funktioniert alles wie es soll.

Zum Spiel lässt sich sagen, dass es Ähnlichkeiten zu Assassins Creed aufweist (kein Wunder, da Ubisoft). Mir gefällt das, da ich auch ein großer Fan von AC bin. Klassisches OpenWorld Spiel, mit verschiedenen Haupt- und Nebenmissionen. Ich habe bisher ca. 20h gespielt und bin noch relativ am Anfang, also ich bin begeistert.
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am 2. September 2014
Nach den beiden Vorgängern, die in meinen Augen absoluter Schrott sind, war ich von diesem Teil mehr als positiv überrascht.
Auch wenn UPlay wie immer gut ankotzt ist das Spiel super. Openworld, tolle Story, gut der Multiplayer ist kaum erwähnenswert aber immerhin hat es einen. Wäre schön gewesen wenn man den Singleplayer als Multiplayer hätte spielen können.
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am 26. Januar 2015
Als FC Fan ist diese Version ein Muss.
Wahnsinns Grafik mit Ultra Einstellungen.
Multiplayer, Coop und Story stehen zur Auswahl.
Bugs, wie von vielen beschrieben sind anscheinend mit den Patches von UBI bereinigt worden.
Falls was mir Negatives auffällt werde ich dies natürlich posten.
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am 5. Oktober 2015
Mein erster Ego-Shooter und ich war hellauf begeistert.
Anfangs hab ich mich etwas schwer zurecht gefunden, aber nach etwas Zeit hab ich voll durchgeblickt.
Klasse gemacht - man benötigt verschiedene Materialien um neue Waffengürtel etc. anzufertigen und somit mehr Waffen oder Munition tragen zu können (was man dringend benötigt).
Ich habe immer abwechselnd etwas Story gemacht und dann wieder ein paar Lager eingenommen und Extras gemacht.
An sich geile Story und am Ende war ich traurig, dass es schon vorbei war...
Ich werde mich bald mal an Far Cry 4 versuchen.
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am 19. Januar 2014
Zunächst einmal gefällt mir das Spiel an sich ganz gut (Jedenfalls das, was ich bisher sehen konnte)! Es ist abwechslungsreich und zeichnet sich bislang durch eine packenden Story, die ordentlich Action verspricht, und einem zufriedenstellendem Gameplay aus.
NUR: Wieder einmal funkt Uplay, das man zum Starten des Spiels braucht, dazwischen! Erst einmal habe ich endlos lange im Internet recherchieren müssen, da Uplay sich nicht starten ließ, und musste das Spiel mithilfe einiger Kniffe und Tricks starten. Dann kam mein persönliches Highlight! Das Spiel speichert nicht. Ich habe auch dieses Problem recherchiert und tatsächlich viele Foren gefunden in denen dieses Problem thematisiert wurde, leider keine Lösungen. Weitere Probleme des Spiels sind plötzliche Abstürze oder Probleme mit dem Laden von Spielständen, nachdem die Spielfigur gestorben ist.
Die technischen Probleme mindern den Spaß am Spiel enorm und deshalb vergebe ich nur 2 Sterne.
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am 1. März 2015
Die Installation ist sehr mühsam,
man muss nach 9GB Download des Spiels,
weitere Patches laden, von denen der erste
3 GB hat. Dafür wird nicht einmal ein Icon
am Desktop installiert.
Die Story ist packend, gefällt mir besser als im
FC 4.
Was mich am meisten stört sind die diversen
Stellen, wo man an Texturkanten
hängenbleibt, insbesondere am Beginn
von Stufen/Treppen. Dadurch sind viele
Randthemen (Funktürme, Expedition)
praktisch unmöglich.
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am 29. Juli 2014
Erst einmal ist es vom Aufbau und den Aufgaben her interessant und abwechslungsreich gestaltet und die Landschaft sieht toll aus :) Sehr zu empfehlen!

Ich dachte jedoch erst, dass die Exklusiven Inhalte nicht funktionieren, da mir im Spiel unter den Option gesagt wurde, das der Code bereits verwendet wurde. Ich habe dann vor ein paar Tagen Uplay geschrieben (von denen kam noch keine Antwort) und heute das Problem gegoogelt. Wie dort beschrieben, waren bei mir die Exclusiven Inhalte bereits alle enthalten, obwohl ich sie nicht selber aktiviert habe, also hat doch alles geklappt :)
(Verweis: [...]
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