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am 25. Oktober 2012
Lange Zeit habe ich überlegt, ob ich meine 450D beiseite legen und mir die 650D kaufen soll.
Ich bestellte sie und seit dem Moment des Auspackens wusste ich: DAS ist die Kamera, die ich schon immer wollte!
Sie liegt einfach perfekt in der Hand, das Obermaterial ist (im Vergleich zu den Vorgängermodellen) rau.
Hier einige Vorteile, die mir nun nach 3 Wochen Nutzung aufgefallen sind:

+ Super Haptik
+ Sehr intuitive und durchdachte Bedienung, vor allem durch Touch-Control und Finger-Gesten,
+ Brilliantes Display (3x so viele Bildpunkte wie 450D)
+ Schwenkbares Diesplay (nie wieder anders fotografieren!!
+ Knöpfe sitzen da, wo die Finger sie brauchen!
+ Menü und Einstellungen besser gegliedert, sehr übersichtlich
+ DIGIC-5-Prozessor: Kein Vergleich zu den Vorgängermodellen in Reaktion und Geschwindigkeit; alles läuft wie auf Butter!
+ Absolutes Highlight: Die Kabellose Blitzauslösung (z.B. als Master für meinen Speedlite EX430! Entfesseltes Blitzen - Genuss pur!)
+ 18 Megapixel, die sich sehen lassen: Mit Guter Linse (z.B. 50mm/85mm) postergroße Bilder mit brillianter Schärfe,
+ Gutes LiveView (Scharfstellen am Bildschirm; auslösen durch Antippen)
+ Gesichtserkennung und intelligente "Kästchen", die die Stelle anzeigen, die scharf wird,
+ Gute Low-Light Fotografien, zumal die Kamera oft ISO-Zwischenwerte (wie 500 oder 700 von selbst wählt)
+ Der eingebaute Blitz scheint wirklich fortgeschrittener zu sein!

Als Nachteile sind mir lediglich aufgefallen:
- Nicht mit jedem Objektiv stellt der LiveView schnell scharf (bei manchen fährt er endlos hin und her)
- Nicht alle Fotos im "Nachtmodus" (1 Bild aus 4, für weniger Rauschen) sind gut. Da sind sogar die Manuellen oft besser.

Den Videomodus habe ich leider noch garnicht ausprobiert, weil ich immer einen HD-Camcorder benutze.

Alles in Allem möchte ich sagen, dass sich die Umstellung von einem Modell (bis 450D) auf JEDEN FALL lohnt!
In vielerlei Hinsicht sind da wirklich sehr große Unterschiede (nicht nur der Prozessor und die Pixelzahl).
Zwar ist der Sensor derselbe, aber allein für die tolle Haptik und die Funktionen lohnt es sich.
Aber NUR mit guten Objektiven!
- Tipp: Canon 50mm USM / 85mm USM / 28-135mm USM -alle leise und treffsicher, perfekt an der 650ger!

Klare Kaufempfehlung für fortgeschrittene und (angehende)Profis!
55 Kommentare| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 16. September 2012
Stil: Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nachdem ich lange Jahre zufriedener Nutzer einer EOS 350D war, bin ich im vergangenen Jahr auf die 600D umgestiegen. Durch das fortgeführte, bewährte EOS-Bedienkonzept habe ich mich seinerzeit auch mit dieser Kamera sofort wohl gefühlt. Zumindest bis zum Erscheinen der 650D gab es meiner Meinung nach in diesem Preisbereich keine bessere DSLR. Nach über einem Jahr tritt dieser Neuzugang nun gegen meine 600D an. Kurz gesagt: Die 650D macht alle für mich wesentlichen Dinge etwa genau so gut wie ihre Vorgängerin. Und einige Details etwas besser. Dabei ist die wesentlichste Neuerung die Möglichkeit zur Touch-Bedienung.

Doch nun zu den Einzelheiten.

Auftritt, Verarbeitung und Bedienung

Die EOS 650D kommt in einem stabilen Karton. Er enthält neben der Kamera selbst und dem Kit-Objektiv das übliche Zubehör (Trageriemen, Akku, Ladegerät, Kabel), Garantieheftchen, eine CD mit der hauseigenen Software (am wichtigsten: die RAW-Verarbeitung "Digital Photo Professional") sowie ausführliche gedruckte Handbücher in verschiedenen Sprachen (natürlich auch Deutsch).

Äußerlich gleicht die 650D ihrer Vorgängerin fast wie ein Ei dem anderen. Gehäuseabmessungen und -form sind unverändert, und auch die Kunststoff-Haptik ist geblieben. Letztere wird seit analogen Tagen an den günstigeren EOS-Kameras immer wieder kritisiert. Haltbarkeit ist aber bei normaler Nutzung kein Problem dieser Kameras.

Das Mikrofon, das nun in Stereo aufnimmt, ist nicht mehr vorne links, sondern oben auf der Kamera vor dem Zubehörschuh positioniert. Die "DISP."-Taste zum Abschalten des Displays ist verschwunden (diese Funktion übernimmt nun die "INFO."-Taste). Ansonsten sind einige der nach wie vor sinnvoll platzierten Tasten sowie der Display-Rahmen leicht anders geformt. Bei meinen Exemplaren sind die rückseitigen Tasten an der 650D wesentlich leichtgängiger, was aber Geschmackssache ist.

Das dreh- und schwenkbare Display bietet eine ähnlich brillante Darstellung wie das der 600D. Vermutlich als Tribut an die berührungssensitive Oberfläche ist die Entspiegelung aber deutlich schlechter ausgefallen. Präzision und Empfindlichkeit der Touch-Oberfläche sind dafür sehr gut und machen einen ausgereiften Eindruck.

Die Touch-Bedienung ist aus meiner Sicht eine sinnvolle Dreingabe, auch wenn sie im normalen Fotobetrieb keine entscheidenden Vorteile bringt. Natürlich muss man sich als alter Hase erst einmal auf diesen Konzeptwechsel einlassen. Dann aber findet man durchaus etliche Situationen, in denen man per Touch schneller zum Ziel kommt. Abseits der Menü-Bedienung ist das Touch-Display im Live-Bild hilfreich, um rasch einen Zielpunkt zu wählen ("Touch-Auslöser"). Belichtung und Scharfstellung erfolgen dann für den gewählten Punkt.

Außer den Touch-Funktionen ist die meines Erachtens größte Änderung an der Bedienung, dass der Videomodus nun nicht mehr über das Motivmodus-Drehrad, sondern über eine dritte Stellung des Einschalthebels erreicht wird. Wenn man des Öfteren Videos aufnimmt, ist das ein deutlicher Vorteil. Am Drehknopf gibt es dafür nun zusätzliche Bild-Überlagerungsautomatiken für Nacht- und Gegenlichtaufnahmen (HDR), die sich als durchaus nützlich erweisen.

Durch griffige Gummiauflagen an den richtigen Stellen und die nicht allzu glatte Gehäuseoberfläche lässt sich mit der EOS 650D (unverändert) sicher hantieren.

Akku- und Speicherkartenfach haben noch die gleichen soliden Abdeckungen, die satt einrasten und auch häufiges Öffnen und Schließen problemlos verkraften.

Funktion und Fotoqualität

Die Bildqualität der 650D im Ganzen ist hervorragend und entspricht nach meinem subjektiven Empfinden und einigen von mir durchgeführten direkten Vergleichen anhand realer Motive weitgehend der ihrer Vorgängerin.

Die 650D belichtet erwartungsgemäß sicher und liefert natürliche Farben, leistet sich also kaum Ausrutscher, die man unbedingt per RAW-Workflow nachbessern müsste.

Das Rauschen bleibt bis ISO 800 im Gesamtbild sehr unauffällig. Oberhalb von ISO 1600 gesellt sich stärkeres Farbrauschen dazu, das den Bildeindruck schon beeinträchtigt. Im direkten Sichtvergleich erscheint mir das Rauschverhalten der 650D bis hinauf zu ISO 800 ziemlich identisch zu dem der Vorgängerin. Erst ab etwa ISO 1600 rauscht die ältere 600D erkennbar stärker, wobei der Unterschied mit höheren ISOs zunimmt. Insbesondere das lästige Farbrauschen hat die 650D bei hohen Empfindlichkeiten etwas besser im Griff.

Im Fotobetrieb lässt sich die EOS 650D sehr flüssig und sicher bedienen. Es gibt kaum eine wahrnehmbare Auslöseverzögerung, und auch die interne Bildverarbeitung ist weiter beschleunigt worden. Der Autofokus agiert im Live-View-Modus nicht mehr ganz so unbeholfen wie bei der Vorgängerin, langsam ist er dort aber immer noch.

Serienfotos schießt die 650D mit fünf Bildern pro Sekunde etwas schneller als die 600D (vier), wobei der effektive Vorteil bei RAW-Aufnahmen gering ausfällt, da der interne Zwischenspeicher nach etwa fünf Aufnahmen (bei RAW+JPEG nach etwa vier) voll ist. Danach geht es, abhängig von der Speicherkarte, wesentlich langsamer weiter. JPEGs in maximaler Qualität passen typischerweise immerhin etwa 15 in den internen Speicher.

RAWs (CR2) belegen je nach Bildinhalt 20 bis 32 MB, typisch etwa 25 MB, JPEGs in höchster Qualität zwischen 4 und 15 MB, typisch etwa 7-8 MB. Canon hat das CR2-Format wieder einmal geändert, so dass RAWs aus der 650D nur von neuester Software gelesen werden können. Das schon etwas ältere, aber für Photoshop Elements 10 noch aktuelle Plugin Camera RAW 6.7 etwa weiß mit den Dateien nichts anzufangen.

Per USB zum PC überträgt meine 650D nicht rekordverdächtige, aber akzeptable 21 MB pro Sekunde (hier: von SanDisk Class 10).

Der Akkutyp wurde von den Vorgängermodellen übernommen, so dass es kein Problem ist, gute und günstige Reserveakkus von Fremdherstellern zu finden. Wie ihre Vorgängerin geht die 650D allerdings so sparsam mit der Akkuladung um, dass ein voll aufgeladener Akku z.B. auch bei intensiver Urlaubsfotografie meist für mehrere Tage reicht. (Nach über 400 Fotos und gut 10 Minuten Video zeigt mir mein Exemplar in diesem Moment noch volle Kapazität an.)

Das Kit-Objektiv (EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS II) ist als Einstiegslinse durchaus brauchbar und den geringen Aufpreis gegenüber dem Body allein allemal wert, sofern man nicht bereits eine gute Alternative besitzt oder besonders hohe Ansprüche hat. Es ist klein, leicht, bildstabilisiert, fokussiert zügig und relativ sicher, wenn auch geräuschvoll. Es hat eine akzeptable Abbildungsleistung, reizt den 18 MP-Sensor bei Offenblende allerdings nicht aus. Auch muss man im Weitwinkel-Bereich mit einer relativ kräftigen Verzeichnung leben. (Ist man bereit, hier zu investieren, sind insbesondere die neu erscheinenden STM-Objektive von Canon interessant, die den Live-View-Modus und Videoaufnahmen besonders gut unterstützen sollen - eigene Erfahrungen habe ich damit aber noch nicht.)

Qualität von Videoaufnahmen

Die Videofunktion liefert ordentliche, wenngleich nicht überragende Ergebnisse. Videos aus der 650D bieten eine schöne Farbwiedergabe, wirken aber etwas unruhig und reizen ihre nominelle Auflösung nicht aus. Sie sind auch gemessen an der gebotenen Bildqualität sehr platzhungrig. Meine NEX-5N liefert feiner gezeichnete Videos bei halber Datenrate. Lästig ist der Platzhunger natürlich nur, wenn man (wie ich) die Aufnahmen meistens nicht mehr am PC weiterverarbeiten möchte.

Die Tonqualität bei Videoaufnahmen wurde deutlich verbessert. Die 650D hat ein Stereo-Mikrofon und zeichnet nun endlich zwei verschiedene Spuren auf. Bis auf ein noch akzeptables Hintergrundrauschen gibt es hier keinen Anlass mehr für Beschwerden. Auch der Bassbereich wird sehr schön aufgezeichnet.

Eine der Neuerungen der 650D ist der kontinuierlich nachführende Autofokus. Obwohl zur Geräuschreduzierung gebremst, ist er mit dem Kit-Objektiv aber deutlich zu laut, insbesondere bei Verwendung des eingebauten Mikrofons. In diesem Fall muss man manuell fokussieren, was mit dem leichtgängigen Fokusring des Kit-Objektivs praktisch lautlos geht.

(Technische Daten Video: max. 1080p AVC mit 29,97 fps, ca. 45 Mbps, Audio: stereo PCM mit 48 KHz, 1536 Kbps)

Fazit

Unterm Strich ist die EOS 650D wie ihre Vorgängerin für den Fotobetrieb eine ausgezeichnete, angenehme Kamera. Als anspruchsvoller Nutzer im "Endverbraucher"- oder unteren Hobbysegment macht man mit ihr definitiv keinen Fehler. Die Videofunktion sehe ich eher als nützliche Dreingabe.

Es gibt einige technischen Neuerungen gegenüber der 600D, wie die Touch-Bedienung, den nun ordentlichen Stereo-Ton und den kontinuierlichen Fokus bei Videos oder die Bild-Überlagerungs-Modi für HDR- und Nachtaufnahmen. All dies dürfte aber für viele Nutzer nicht ausschlaggebend sein. Bei knappem Budget oder fehlendem Interesse an Touch-Bedienung und Videofunktion würde ich weiterhin zur 600D raten. Sie bleibt der 650D dicht auf den Fersen und bietet eine fast ebenbürtige Bildqualität.

Andererseits bringt die EOS 650D ihre Vorteile fast ohne weitere Nachteile. Einziger Rückschritt ist aus meiner Sicht die schlechter gewordene Entspiegelung des Displays. Das Preis-Leistungsverhältnis ist sehr gut und der Aufpreis den Neuerungen durchaus angemessen. Sie ist daher mein neuer Favorit, und ich gebe eine klare Kaufempfehlung und fünf Sterne *****.
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TOP 500 REZENSENTam 2. Januar 2013
Stil: Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Nachdem ich lange Zeit mit der 7D fotografiert habe ist jetzt die 650D im Haus.
Die 7D habe ich im Frühsommer 2012 verkauft weil ich a) sicher war, dass ein neues
Modell kommt (denkste) und b) weil ich beim Videodreh endlich den AF nutzen wollte, was mit der 7D nicht möglich ist (bzw. war, ich weiß nicht, ob dies durch ein FW-Update inzwischen möglich ist).

Auf dem Papier war ich bzgl. der Eigenschaften den 650D zunächst sehr zwiegespalten:
Eine DSLR mit Touchscreen? So ein Quatsch.

Heute muss ich sagen: der Touchscreen ist eine sinnvolle Ergänzung, den er funktioniert wirklich sehr gut und ermöglicht es, Einstellungen schnell, präzise und ohne langes Herumgefummel vorzunehmen.

Die Verarbeitungsqualität der 650D ist, wie von Canon üblich, sehr gut. Das hier quasi nur Kunststoff verbaut wurde ist dem Preis geschuldet und für mich völlig okay. Schließlich ist die Kamera nicht für den professionellen Einsatz konzipiert. Alle Tasten sind gut erreichbar und quasi selbsterklärend. Für einen Canon-erfahrenen Nutzer ist natürlich auch das Menü nicht neu, für Neueinsteiger schnell zu begreifen.

„Eigentlich“ eine gute Sache ist das Klappdisplay. Die Einschränkung: mit dem Live view Modus ist es unmöglich schnelle Schnappschüsse zu machen. Die Kamera braucht ca. 1 Sekunde zum Scharfstellen. Somit ist der LV-Modus für mich nur zu gebrauchen, wenn ich Landschaften aufnehme oder Nachtaufnahmen mache. Dann allerdings ist er prima - und dann kommt auch das Klappdisplay so richtig gut zur Geltung.

In schwachem Licht ist der Fokus der Kamera so manches mal schlecht und liegt ziemlich oft daneben. Merkwürdig, bei der 7D klappte das besser.

Das Kitobjektiv ist, wie in dieser Preisklasse üblich, ziemlich schlicht verarbeitet, mit Kunststoffbajonett und von der Abbildungsleistung okay. Ich habe noch einige Festbrennweiten im Schrank - hiermit kommt die Qualität der 650D erst richtig zur Geltung. Hier mein Tipp: 50mm 1.4 und 85mm 1.8 - damit kann man hervorragende Portraits erstellen.

Zwingend notwendig zur Ergänzung dieses Paketes ist in meinen Augen ein vernünftiger externer Blitz - ich habe gute Erfahrungen mit Metz gemacht, die teuren Canon Blitze müssen es nicht unbedingt sein.

Eine tolle Kamera mit intuitiver Bedienung, guter Verarbeitung und leichten Schwächen beim Fokus (schlechtes Licht) sowie im Liveview-Modus.

Gute 4*
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am 9. Dezember 2012
Stil: Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Wenn man die Vorgänger Versionen der Canon EOS 550 / 600 kennt, stellt man auf den ersten Blick keine großen Veränderungen am Design fest. Wenn man allerdings hinter die Kulissen schaut ist man beeindruckt.
Die Kamera liegt gut in der Hand und die Bedienelemente sind wie bei EOS gewohnt gut zu erreichen. Die Druckpunkte der Bedienknöpfe auf der Rückseite sind weicher als bei den Vorgängermodellen. Dies ist kein Nachteil, aber gewöhnungsbedürftig. Das kapazitive Touchdisplay fällt Einem gleich positiv auf und überzeugt durch seine innovative und intuitive Bedienbarkeit. Als Smartphone Besitzer ist man durchaus die Gestensteuerung gewohnt. Das klappt beim Zoomen und Verkleinern im Wiedergabemodus mit zwei Fingern hervorragend. Bei Bedarf legt man zudem per Fingertip auf dem Display den Fokuspunkt auf die gewünschte Bildpartie oder löst die Kamera aus. Eine Frage der Einstellung.
Der Schwenkradius des Displays ist ausreichend und man kann selbst Bodennahe Aufnahmen ohne große Verrenkungen machen. Ebenso kann man Überkopfaufnahmen bei entsprechend ausgerichtetem Display hervorragend realisieren. Selbstporträts mit ausgestreckten Arm klappen auch ohne Anstrengung.
Mit der EOS 650D führt Canon zwei Sonderfunktionen per Mehrfachaufnahmen ein, die bei einigen Herstellern schon länger Gang und Gäbe sind. Das Programm "Nachtaufnahme ohne Stativ" nimmt vier Fotos auf, die es dann zu einem Bild verrechnet, das deutlich weniger rauscht als die Einzelaufnahmen. Und die Gegenlichtautomatik kombiniert drei unterschiedlich belichtete Fotos derart, dass selbst bei sehr kontrastreichen Szenen Tiefen und Lichter gut durchgezeichnet sind. Allerdings lässt sich die HDR-Automatik nicht konfigurieren, man ist ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. In der Praxis erwies sich die Funktion als noch nicht ganz ausgereift. Die Bildergebnisse waren durchweg zu hell mit ausreißenden Lichtern und fehlenden Tiefen - also klassisch überbelichtet. Dieses Problem wäre durch gezieltes Unterbelichten leicht zu beheben, doch wie alle Motivprogramme lässt auch die Gegenlichtautomatik keine Belichtungskorrektur zu! Flexibler zeigt sich dagegen das Programm "Nachtaufnahme ohne Stativ". Es kann sogar mit einem Aufhellblitz kombinieren werden, wobei das Blitzgerät völlig ausreichend nur beim ersten Bild der Aufnahmeserie ausgelöst wird. Eingespart hat Canon bei der 650D die spezielle Schärfentiefe-Automatik "A-DEP" - was sicherlich verschmerzbar ist.
Die ISO-Empfindlichkeit kann man von Hand vorgeben, die Empfindlichkeit reicht bis hinauf zu ISO 25.600. Das ist sicherlich bei manchen ungünstigen Lichtverhältnissen gut, allerdings erhöht es das Bildrauschen und wird beim ambitionierten Hobbyfotograf nur die Ausnahme sein.
Kaum Wünsche lässt das Blitzsystem der EOS 650D offen, externe Blitzgeräte steuert die Kamera sogar drahtlos. Davon abgesehen bietet die Kamera alles, was das Herz begehrt: Blitzbelichtungskorrektur, Langzeitsynchronisation, Synchronisation auf den zweiten Vorhang um nur einige Möglichkeiten zu nennen.
Das mitgelieferte Objektiv EF-S 18-55 mm 3.5-5.6 IS II rattert" beim Fokussieren wie eine Kaffeemühle, setzt die Steuerbefehle des Autofokus nur sehr zögerlich und unsicher um. Wer bei seinen Videoaufnahmen Wert auf eine kontinuierlich nachgeführte Schärfe legt, kommt um die neuen STM-Objektive kaum herum. Also die nächste Anschaffung wird ein besseres Objektiv mit der neuen Schrittmotoren Technologie z. B. EF-S 3,5-5,6/18-135 mm IS STM sein. Allerdings sollte ich erwähnen, dass das Video filmen mit der EOS 650D bei mir die absolute Ausnahme darstellt und es die Qualität der restlichen Kamerafunktionen nicht schmälert. Das hier erwähnte Objektiv EF-S 3,5-5,6/18-135 mm IS STM wird sicher zum Immerdrauf".
Für den zukünftigen Besitzer der EOS 650D möchte ich noch folgende Empfehlung mit auf den Weg geben. Der im Zubehörhandel erhältliche Batteriegriff mit 2 Akkus verlängert die Akkulaufzeit soweit, dass man damit eine 8 GB Speicherkarte problemlos vollknipsen" kann.
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am 25. Dezember 2012
Ich bin nicht sonderlich überrascht, dasss mir diese Kamera wirklich gut gefällt, da ich zum einem von Canon nichts schlechtes gewohnt bin und zum anderen habe ich mich lange vor dem Kauf mit der Kamera befasst. Als ich dann gestern alle Teile der Kamera aupacken durfte (Tasche, 2 Objektive, Buch, etc.) war die Freude groß. Das wohl schönste Weihnachtsgeschenk, was man mir hätte machen können. Zu den technischen Details kann ich nicht sonderlich viel sagen, da muss man wirklich mit rum spielen und selber entscheiden, ob einem die Bilder gefallen, denn das ist bei jeder Kamera anders.
- Das Touch-Display funktioniert wirklich gut und auch die Farben des Bildschirms werden gut widergegeben, außerdem ist es sehr scharf, jedoch benutze ich gleichermaßen oft die Tasten, obwohl dies das Kaufkriterium war, weshalb ich nicht die 600d genommen habe. Ich bin mir sicher, dass wird die Zeit bringen, dass ich hauptsächlich das Touch-Display nutzen werde.
- Das Handling gefällt mir auch gut, die meisten Knöpfe wusste ich eh schon und bei den anderen habe ich einfach im passenden Buch zur 650d nachgeschaut. Das Menü und alles andere ist strukturiert aufgebaut und leicht verständlich. Es macht wirklich viel Spaß mit den verschiedenen Modi zu spielen und verschiedene Effekte zu erzielen.
- Die Kamera liegt angenehm in der Hand, wobei ich auch schon gelesen habe, das man nicht zu große Hände haben sollte. Ich bin erst 13, was heißt, dass meine Hände noch wachsen werden. Im Moment passt es allerdings super. Für den Auslöser ist vorne extra eine Art Kuhle eingebaut, was ich sehr angenhem finde. Die Knöpfe finde ich schön angeordnet, jedoch hätte ich mir gewünscht, dass der Menü Knopf und die Wiedergabe-Taste getauscht wären, aber das ist wirklich nur meine persönliche Meinung
- Die Geräuche sind Ok. Was mich jedoch stört, sind die Geräusche, wenn die Kamera schärfen will, aus diesem Grund schärfe ich lieber manuell, denn sonst ist das wirklich nervig.
- Ein weiterer Unterschied zu den Vorgängermodellen ist der Sensor über den Sucher, was ich wirklich toll finde, so wird das Display abgeschalten.

Viel bleibt nicht mehr zu sagen, man muss es einfach selber ausprobeiern, ob einem die Möglichkeiten, die einem mit dieser Kamera offen stehen ausreichen oder man mehr haben möchte. Fest steht, das ist eine Kamera für Hobbyfotografen, die super zu bedienen, sehr schnell und wirklich besser als das Vorgängermodell ist.
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Ich habe bisher geknipst. Entweder kleine Kompaktkamera oder gar Handy.

Nun wollte ich endlich mal vernünftige Bilder machen. Das ist mit so einer Kamera möglich.
Ich hätte nie gedacht, dass ich solche fantastische Bilder selbst hinbekomme.
Doch mit etwas Übung im Umgang, sind schon super Urlaubs- oder Naturfotos drin.

Egal ob Makro-, Tele-, oder Standardobjektiv. Die Kamera arbeitet zuverlässig. Lange Akkulaufzeit und Speicherkarte bis 64 GB möglich. Selbst im RAW-Format passt da einiges drauf.
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TOP 1000 REZENSENTam 10. Oktober 2012
Stil: Kit inkl. EF-S 18-55 IS II Objektiv|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
So liebe Leser hier mein Test zur Canon 650D. Ich habe die Kamera als Tester zur Verfügung gestellt bekommen. Canon vermarktet die Kamera als Entry Level Cam, soll heißen Einsteigergerät. Canon schickt dieses Kamera gegen die Nikon D3200 ins Rennen. Ich werde ein paar Vergleiche ziehen da wir uns die Nikon D3200 erst kürzlich angeschafft haben, die 3xxx Serie von Nikon ist die meistverkaufte Spiegelreflex Kamera Weltweit. Beide Firmen haben dieses Jahr ihre Einsteigerkamera runderneuert. Während Nikon den APC-S Sensor aufgebohrt hat, geht Canon einen anderen Weg. Es gibt zwar schnelleren Prozessor, aber die überraschende Neuerung ist der Touchscreen. Wer schon ein Smartphone oder Tablet benutzt kennt diese Feature bereits, oder Fotografen welche schon Bilder per Finger hin und her wischen, dazu ein Pad benutzen werden diese Funktion nicht vermissen wollen. Mit den Fingern kann man einfach schneller navigieren. Ich selbst war anfänglich auch noch skeptisch, obwohl ich die Funktion am Handy oder Tablet liebe. Dieses Feature wünsche ich mir für alle Kameras, vor allem weil es so gut funktioniert, richtig flüssig ohne Slowdowns. Eher verwunderlich, das man das Gehäuse optisch überhaupt nicht verändert hat, nur die Typenplakette oder der Tragegurt lassen einen erkennen das es sich um eine neue Kamera handelt. Sieht aus wie die 600D, fühlt sich auch so an.

Der Vorteil gegenüber der Nikon 3200 ist das Klappdisplay, wer dort Fotografiert wo kein Platz ist. Oder Weitwinkel aufnahmen. Ich selbst hab einige Fotos gemacht an den unglaublichsten Orten, z.b. aus dem Fahrrach Tunnel, dafür lege ich die Kamera auf den Boden (man kann ruhig was darunter legen). Man kann sich nicht vorstellen wie surreal so ein Foto wirkt, da man direkt die Fahrbahn auf dem Bild hat, dazu das Licht am Ende des Tunnels. Unglaubliche Perspektiven schaffen, ich finde das macht den Reiz beim knipsen aus, nicht immer muss Photoshop herhalten. So etwas geht nicht mit dem Sucher und auch schlecht mit einem festen mittigen Bildschirm. Wie so oft beim Fotografieren spielt die Zeit eine wichtige Rolle, davon hatte ich zuwenig.

Zur Kamera selbst, Canon packt einige sehr nützliche Funktionen hinzu, auch für mich neu die Funktion der Korrektur von Objektiv Abweichungen. HDR Aufnahmen, ok die kann man vergessen, dazu sind die Belichtungen einfach zu kurz und nur 3 Bilder, dann doch lieber Manuel, die HDR Funktion gehört verbessert, da genau das fehlt was HDR ausmacht, Dynamik und unwirkliche Lichteffekte, z.b. die leuchtenden Wände bei Sonnenuntergang. Man kann sich hier aber sehr einfach helfen, Voraussetzung ist ein Smartphone. Später mehr dazu. Der APS-C Sensor ist jetzt weit mehr als 10 Jahre alt, man könnte sagen dieser wäre ausgereizt und nicht mehr zu optimieren. Das es geht hat Nikon gezeigt, nicht nur durch Megapixel, auch die Schärfe wurde enorm aufgebohrt. Hier hätte ich mir eine ähnliche Entwicklung seitens Canon gewünscht.

Die Kamera unterstützt jetzt auch STM Objektive welche eine verbesserte Fokussierung ermöglicht, vor allem im Videobereich. Mehr kann ich dazu nicht sagen mangels passendem STM Objektiv.

Es gibt aber auch kleine schwächen bzw. Unstimmigkeiten, z.b. den Modus für Nachtaufnahmen, hier gibt es einen Nachtmodus welcher 3 Bilder macht, um daraus ein neues Bild mit weniger Rauschen zu basteln. Die Kamera löst dafür auch 4x aus, jetzt kommt dazu das der Akku nur knapp 600 Bilder schafft, laut einiger Tests auch mehr. Ich selbst bin nicht über 500 Bilder gekommen. 300 Bilder sind mit einer DSLR Kamera in 2-3h keine Seltenheit, ich nutze Fokussierung über die Kreuzsensoren, also kein automatisches Messfeld. Trotzdem hätte ich mehr vom Akku erwartet.

Was die Kamera trotzdem zum Winner macht ist die Canon Community, es gibt für alle Canons SDK (Software Development Kit), was riesige Vorteile für die Community bringt. Zu erst nenne ich hier die alternative Firmware "Magic Lantern", eine alternative Firmware welche die Funktionen der Kamera enorm aufwertet. Ist momentan schon in Entwicklung, einfach mal googeln. Die 600D wurde damals enorm aufgewertet, viele Funktionen wurden freigeschaltet, welche nur den dicken Brüdern bestimmt waren. Natürlich birgt das ein Risiko. Wer seine Garantie nicht aufs Spiel setzen will, und gleich sämtliche Features haben möchte braucht nur ein aktuelles Android Phone. Z.b. Galaxy S2/S3, ab Android 4.0.4 wird USB-OTG unterstützt, wenn das Handy also diese Funktion hat kann es losgehen. Dazu wird "DSLR Controller" benötigt, gibt es auf Google Play. So hat man gleich sämtliche Features z.b. echtes HD mit 5 Aufnahmen manuelle Belichtung Live View auf dem Smartphone. Es gibt sogar Halterungen um ein Smartphone an die Kamera zu schrauben. Es funktioniert natürlich auch mit einem Tablet z.b. Google Nexus, das Kindle Fire HD wird nicht unterstützt, da kein Google Play installiert ist. Im Amazon App Store gibt es die App leider noch nicht.

Das beste an der Canon Cam, ist die große Community, es gibt Korrektur Tabellen für sämtliche Objektive, unglaubliche umbauten. Ich bin als Nikon geplagter selbst erstaunt was es alles für die Canons gibt, umgebaute Objektive welche das Canon Bajonett verpasst bekommen haben. Wer seine Bilder am PC/MAC nach bearbeitet hat den Vorteil das Canon seinen RAW Container offen legt (Rohbild Material unverschlüsselt).

Was man nach dem Kauf machen sollte. Zubehör kaufen, nützlich ist noch ein Objektivschutz das Kitobkektiv hat 58mm. Darf für den Anfang ein günstiges sein, ich empfehle ein Polaroid, da selbst die sehr günstigen einen echten Pol Filter haben. Wasser sieht besser aus, und blendet nicht im Sucher. Z.b sowas Polaroid 58mm Mehrfachbeschichteter / Multicoated Glass UV Filter, gibt es auch von Hama oder den anderen Fremdherstellern. Es dient als Schutz, das Kitobjektiv ist aus Kunststoff gefertigt, selbst das Reinigen kann der Linse schaden zuführen. Und wichtig eine SDHC Class 10 Karte, alles andere ist zu langsam, gerade wenn man man Portraits knipsen möchte, und den Auslöser sehr oft betätigt, eine zu langsame Karte kommt ins Stocken, da bringt auch der Digic5 Prozessor nicht. Was man als Neuling nicht gleich kaufen sollte sind weitere Objektive, das Kitobjektiv bietet genug für den Anfang ein wenig Weitwinkel, etwas Zoom und ganz akzeptable Bilder, das Kitobjektiv wird oft als Scherbe bezeichnet, das hat es nicht verdient. Es fehlt etwas an Telezoom, hier hilft es näher ans Objekt zu gehen, laufen ist angesagt. Oder mit Bildausschnitten zu arbeiten, man arbeitet immerhin mit 18 Megapixeln, da hat man genug Reserven.

PS: Bevor ich es vergesse, die Canon 650D ist etwas größer, ca. 10% sieht man nur wenn man beide Kameras nebeneinander liegen hat.

Positiv:
--------
+Touchfunktion, das sollte in Zukunft jede Kamera haben
+Klappdisplay, es gibt Situationen da geht es nicht anders
+STM Kompatibilität, Zukunftssicher
+Display mehr als 1 Million Pixel
+Große Community
+Großer Gebrauchtmarkt
+Großer Objektivpark

Negativ:
--------
-Akku zu schwach, hier hilft ein Batteriegriff
-Ich hätte mehr Engagement bezüglich des Sensors gewünscht, Nikon hat es vorgemacht.
-Altes Gehäuse und Design

Mein Fazit:
-----------
Ja Canon hat es richtig gemacht, die Kamera ist ein Werkzeug, der Touchscreen ist eine Verbesserung. Man wird es lieben lernen. Die Community die dahinter steht, alles Quelloffen. In Verbindung mit dem Smartphone und der passenden App hat man eine sehr starke Kamera am Start, mit dem Smartphone hat man sehr viele nützliche Funktionen die man von den großen Boliden kennt. Canon User die eine 550/600D haben empfehle ich kein Upgrade. Die Qualität der Bilder bleibt gleich, diese war vorher bei den Vorgängern schon ausgezeichnet, einfach mal Flickr oder Picasa durchstöbern. Klar es gibt mehr Pixel, das muss jeder selbst entscheiden. Ich sehe schon einen Vorteil, ich selbst bin gegen den Pixelwahn, wer viel mit ausschnitten Arbeitet, der kommt irgendwann an seine grenzen wenn nur 8 MP oder 10 MP gearbeitet wird. Jeder der vor der entscheidung steht seine erste DSLR zu kaufen, der hat hier die passende möglichkeit. Entry Level Cam ist schon fast untertrieben. Ich würde mir die Liveview Funktion an der Nikon 3200 fürs Smartphone wünschen, leider ist bei Nikon kein SDK vorgesehen, wer also ein Tablet oder größeres Smartphone hat wird fast nicht um die Canon kommen.
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am 30. Juni 2012
Da ich das KIT mit dem Objektiv EF-S 18-55 IS II erworben habe, bewerte ich in meiner Rezension beides. Hauptaugenmerk werde ich aber auf die Kamera legen.

Bisher hatte ich die Canon EOS 400d und war damit zufrieden, bis auf das Bildrauschen bei Dämmerung, dem schlechten Automodus (Urlaubsfotos wenns schnell gehen soll/muss) und dem Sport-Automodus wo er bei einer Belichtungszeit von 1/100-1/200 bleibt. Total unscharf.
Die 650d ist hier um Welten besser! Auch bei Dämmerung und schlechten Lichtverhälltnissen super Bilder mit wenig Rauschen. Der Autofokus erkennt auch perfekt die Gesichter und fokusiert diese an, sowohl bei Bildern, als auch bei Videos.
Auf DIN A3+ ausgedruckte Bilder sehen gestochen scharf aus und es ist jede Kontur zu erkennen (RAW Bild ausgedruckt mit 16Bit/Farbkanal).

Nach den ersten Testfotos war ich auch überrascht: Sehr gute Bilder ohne Stativ bei Dämmerung im Nachtmodus. Hier werden 4 Bilder schnell hintereinander gemacht und zu einem Zusammengefügt. Eingestellt hat der Automodus eine ISO von 800 bei einer Belichtungszeit von 1/60. Trotz dieser langen Belichtungszeit kein "Verwaschen" der Bilder und kaum Rauschen bemerkbar. Beim Tageslicht kommt die Kamera ebenfalls auf Topqualität. ISO 100 bei 1/160 und gestochen scharf. Die Konturen, der Kontrast alles Top!
Stellt man die Kamera auf Manuell sind auch super Langbelichtungsfotos drin. Belichtungszeit (auf Stativ) 10sec bei ISO 400. Kein sichtliches Rauschen, schöne Lichtreflektionen im Wasser von Laternen und genaue Details.

Der Autofokus ist auch fast perfekt. Mit dem Touchdisplay kann ich Gegenstände anvisieren, welche auch prompt fokusiert und auch verfolgt werden. Ist im Bild ein Gesicht zu erkennen, wird der Fokus sofort auf dieses Gesicht gerichtet - ebenfalls verfolgt. Diese Funktion kann natürlich auch abgeschalten werden. Fast perfekt aber desshalb: Er hat hin und wieder Probleme beim fokusieren bei schweren Lichtverhälltnissen. Ich wollte ein Foto von einer Person im Türramen zum Garten machen. Entweder wurde nicht scharf gestellt, oder Total überbelichtet. Hier sollte manuell eingestellt werden.

Ein weiteres Feature, was mir gut gefällt ist, dass Copyrightdaten einmalig eingerichtet werden und dann in allen EXIF-Headern erscheint. Das erspart einem etwas Arbeit wenn die Bilder weitergegeben oder veröffentlicht werden.

Videos nimmt die Kamera in HD auf und sind auch auf einem 46" sehr detailreich und scharf. Einzige das mitgelieferte Objektiv ist hierfür nicht ganz geeignet, da es etwas langsam und laut ist. Wird ein Video aufgenommen hört man auch die Fokusgeräusche deutlich über die Lautsprecher. Hier ist das 18-135 ETM Objektiv zu empfehlen.

Der Touchscreen ist übrigens was ganz tolles! Einfach anklicken was fokusiert werden soll und fertig. Auch durch die Menüs kommt man so sehr schnell ohne ewig Tasten drücken zu müssen. Wirklich sehr gelungen und einfach zu bedienen.

Schwachpunkte, die ich bis jetzt feststellen konnte:
- GPS Funktion nur über externes Gerät
- Ab und zu Probleme beim fokusieren bei schweren Lichtverhälltnissen (Gegenlicht) und Dämmerung. Leider tritt dies nicht immer auf, so dass es genau nachvolzogen werden kann. Werde es aber genauer beobachten und ggf. hier nachtragen.
- Das im KIT enthaltene Objektiv ist für Videos nicht richtig geeignet (Wer filmen will, bitte den Body und das 18-135mm ETM Objektiv bestellen)

Bilder mit der höchsten Qualitätseinstellung verbrauchen aber auch etwas Speicherplatz:
JPEG: ca. 7MB - 13MB
RAW: ca. 24MB - 29MB
Für Video und maximale Details:
2 Minuten ca. 650 MB im MOV Format.

Fazit von mir: 3,5/5 *

Hier ein wichtiger Nachtrag von mir:
Der Autofokus, den ich als schlecht bewertet habe stimmt nur teils. Diese Kamera hat nur "schlechte" Aufnahmen bei schweren Lichtverhälltnissen und sehr schnellen Bildern, wenn der LiveView verwendet wird (Touchscreen). Wird per Sucher fokusiert sind die Bilder 1A! Selten so gestochen scharfe Bilder beim Reitsport gesehen in der Preisklasse! Nachteil ist natürlich, dass der Touchscreen, welcher wirklich sehr innovativ ist, relativ schlecht beim Fokus funktioniert. Hier ist eindeutig Nachholbedarf!
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am 5. Oktober 2012
Hallo zusammen,

ich bin seit der ersten digitalen Spiegelreflex - der EOS 300D - ein treuer Begleiter. Ich habe meine 60D verkauft und mir die 650D zugelegt und bin - nach erstem Eindruck - wirklich sehr zufrieden.

Auch wenn ich die 650D nicht mit der 60D direkt vergleichen möchte (mit der 60D war ich vollstens zufrieden und sie ist natürlich nicht nur teurer sondern auch besser), so möchte ich die Beweggründe für den Wechsel kurz darlegen:

Auf den Punkt gebracht: kleiner - leichter - günstiger - moderner!
Da ich viel auf Reisen bin, muss ich immer viel Gewicht mitschleppen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass ich im wesentlichen dann doch nur mit der Kamera und einem Reisezoom unterwegs bin (15-85mm) und das Tele meist ungenutzt mitschleppe.
Hier ist die 650D mit dem 18-135mm mein zukünftiger idealer Begleiter mit dergleichen Bildqualität wie die 60D
Ausserdem begeistert bin ich
+ von der schnellen Touch-Bedienung
+ der neuen Belichtungsfunktionen (Nightshot und HDR) was "auf die Schnelle" recht gute Ergebnisse bringt. Die Möglichkeit der automatischen Belichtungsreihen (Bracketing) mit nachträglicher Bearbeitung am PC steht einem ja immer noch frei
+ der nachführende Autofokus (mit Gesichtererkennung) im LiveView
+ der Fokus durch Fingertipp
+ Anordnung und Bedienung der Tasten ist verbessert (ich komme nicht aus Versehen auf die LiveView Taste)

- Beim Bracketing kann ich nicht mehr entscheiden, in welcher Reihenfolge die Bilder abgelegt werden, ich hätte gerne in der Reihenfolge der Belichtung und nicht Normal - unterbelichtet - überbelichtet
- Die Akkuleistung ist bei der 60D bedeutend besser
- Die GPS Funktion ist vorbereitet, man braucht aber ein ziemlich überteuertes Zubehör (vielleicht tut sich da ja mal was auf dem Drittanbietermarkt...)

Bei besondernen Anlässen - wenn man dann doch mal eine "grosse" Kamera braucht, gibts dann noch den Batteriegriff dazu, somit habe ich dann auch bei Bedarf wieder etwas "in der Hand" und zusätzliche Akkuleistung durch einen zweiten Akku.

Also bisher mein Fazit: Grundlegend gute Entscheidung
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am 6. Februar 2014
Ich habe mir die 650D hauptsächlich zum Filmen zugelegt.
Die negativen Bewertungen kann ich nicht verstehen.
Vorallem bei den Tonaufnahmen ist es normal bei DSLR das diese nicht die besten sind.
Dafür habe ich mir ein externes Rodemic geholt und bin sehr zufrieden.
Ich habe bisher Hauptsächlich das mitgelieferte 18-135mm STM-Objektiv benutzt und muss sagen das es ziemlich gut
Funktioniert. Manchmal braucht der Focus etwas um Nachzufocusieren. Aber ansonsten ist der Focus sehr schnell und sauber.
Zusätzlich hab ich mir noch das Lichtstarke Walimex 35mm 1.4 ohne Autofocus zugelegt. Damit kann man echt tolle Aufnahmen machen.

Mit dem STM hab ich auch sehr schöne Bilder gemacht.
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