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Kundenrezensionen

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am 14. März 2013
~Inhalt~

Ella Barron hat alle Hände voll zu tun, sich und ihren zehnjährigen Sohn Solly finanziell über Wasser zu halten. Einzig ihre kleine Pension mit einigen wenigen stetigen Gästen hilft ihr, wirtschaftlich gut über die Runden zu kommen. Als eines Tages der Doktor der Stadt einen entfernten Verwandten von ihm in ihrer Pension einquartiert, ändert sich Ellas Leben von Grund auf. Der gut situierte David Rainwater sorgt nicht nur dafür, dass Ellas finanzielle Sorgen kleiner werden, sondern schafft es auch, das Herz seiner Pensionswirtin Stück für Stück zu erobern. Doch das Glück währt nicht lange, denn in dem kleinen Städtchen Gilead brodelt es gewaltig …

~Einschätzung~

Aber hallo … Was haben wir denn hier? Einen Sandra Brown Schmöker, der – so finde ich – recht ungewöhnlich und auch ein bisschen atypisch für die Autorin anmutet. Aber hey, ich will mich gar nicht beschweren – ganz im Gegenteil – die Überraschung ist voll gelungen! Wir haben hier weder einen Uralt-Schmöker aus den frühen Neunziger Jahren noch eine spannenden Thriller, mit denen sie ja in letzter Zeit groß auffährt.

Die Autorin entführt uns hier in eine ganz besondere Ära der Vereinigten Staaten: nämlich Mitte der Dreißiger Jahre in eine Zeit, die von einer Wirtschaftskrise geprägt wurde und in der Rassismus eine nicht unerhebliche Rolle gespielt hat. Eine texanische Kleinstadt namens Gilead wird hier zum Schauplatz des Geschehens, in der eben besagter Rassismus und soziales Elend den Hintergrund für diese Geschichte bilden. Dieses spezielle Setting mit doch recht komplizierten äußeren Einflüssen macht das Ganze zu einem echt tollen Leseerlebnis.

Wir haben es hier mit einer Hauptprotagonistin zu tun, die zunächst die etwas spröde und übermäßig korrekte Pensionswirtin gibt. Dabei füllt sie diese Rolle wirklich in Perfektion aus, und man versteht während des Lesens sehr schnell, warum sie eben ist, wie sie ist. Mit der Last der finanziellen Situation und vor allem wegen dem schweren Schicksals ihres Sohnes zeigt sie sich sehr bemüht, sich dem Leben einer provinziellen Kleinstadt komplett anzupassen und nicht aus dem Rahmen zu fallen.

Da bedarf es dann einem männlichen Pendant, der Ella stückweise aus ihrem Schneckenhaus holt, sich ihr und ihrem Sohn behutsam nähert und so im Laufe des Geschehens ein zartes Pflänzchen der Liebe erblüht. Brown macht es uns Leserinnen auch ganz leicht, diese vorsichtige Annäherung der beiden nachzuvollziehen, während man mitverfolgen kann, wie wunderbar David den rücksichtsvollen Gentleman gibt.

Sandra Brown hat unserem Duo eine bittersüße Liebesgeschichte auf den Leib geschrieben, die eigentlich schon im Vorfeld zum Scheitern verurteilt ist. Darüber werden wir Leserinnen auch recht früh in Kenntnis gesetzt, sodass wir diese traurige Melancholie während des Geschehens mittragen. Besonders ist hier auch, dass die Autorin gar nicht mit ihren für sie so typischen Liebesszenen aufwartet, sondern die Love Story sehr subtil und behutsam erzählt. Das inszeniert sie wirklich mit Bravour, lässt uns Leserinnen intensiv mitleiden und mitfühlen, sodass man sich während des Geschehens immer wieder fragt, wie soll das bloß enden? Also mit gewissen Spannungselementen darf hier durchaus gerechnet werden! Aber muss es gleich so arg sein? *heul*

Bei so was gibt’s in der Regel bei mir ja immer erhöhten Wasserstandspegel in den Äuglein, und Sandra Brown gibt hier wirklich mächtig Gas, um dem ein oder anderen Taschentuch zum Einsatz zu verhelfen. Ein dramatisches Finale, dass der Bezeichnung „Happy End“ im eigentlichen Sinne des Wortes nicht gerecht werden kann, aber von der Autorin trotzdem mehr als stimmig in Szene gesetzt worden ist. Ich persönlich finde ja, da hat sie sich mal wieder selbst übertroffen!

~Fazit~

Leserinnen, die Sandra Brown mal von einer gänzlich anderen Seite erleben möchten, liegen mit „In einer heißen Sommernacht“ genau richtig. Eine bewegende und ergreifende Love Story, die durch stille Behutsamkeit besticht, dazu ein außergewöhnliches Setting und fertig ist eine ganz außergewöhnliche Lektüre. Für den Facettenreichtum von Sandra Brown samt der tüchtigen Ella und der kurzen und dramatischen Liebe ihres Lebens gibt’s von mir die volle Punktzahl! (AK)
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Ist ein Happy End zwingend erforderlich? Diese Frage stellte sich mir, als ich beim Lesen der ersten Seiten des neuen Sandra Brown Romans erkannte, dass die Geschichte nicht mit einem herkömmlichen Happy Ending für das Liebespaar ausgehen würde. Für “In einer heißen Sommernacht” hat Sandra Brown einen etwas anderen Weg des Schreibens für sich erwählt, was mich sehr überrascht hat. Der Roman ist so völlig anders, als das; was man sonst von Sandra Brown gewohnt ist, denn die Autorin steht normalerweise für knallharte Suspense und prickelnde Liebesszenen in ihren Romanen.
Diesmal ist sogar das Setting ungewohnt, denn die Story spielt sich Anfang der 30er Jahre des letzten Jahrhunderts ab; in einer Zeit als es den Menschen sehr schlecht ging und die Weltwirtschaftskrise selbst den Farmern schwer zu schaffen machte.

In Gilead, einer Kleinstadt in den USA, lebt Ella Barron zusammen mit ihrem autistischen Sohn Solly und betreibt dort eine kleine Pension. Der Arzt des Städtchens bittet sie eines Tages darum, seinem entfernten Verwandten für eine gewisse Zeit ein Zimmer zu vermieten, da dieser an einer unheilbaren Krankheit leidet und nicht in einsamer Umgebung sterben möchte. Ella nimmt David Rainwater auf und im Laufe der Zeit kristallisiert sich immer mehr heraus, dass er ein Händchen für ihren autistischen Sohn hat, der noch nicht einmal Ella richtig an sich heran lässt.
Aber nicht nur die anderen Bewohner der Pension schließen David schnell ins Herz, da er das verkörpert, was man einen Gentleman vom Scheitel bis zur Sohle nennt, auch Ella fühlt sich plötzlich zu ihm hingezogen. Ein Satz in dem Roman hat mich dabei sehr berührt. Ella und David unterhalten sich über ein Buch von Hemingway, das traurig endet und zu diesem Zeitpunkt ist beiden auch schon insgeheim klar, dass sie sich ineinander verliebt haben. Aus rechtlichen Gründen gebe ich an dieser Stelle nur die Romanstelle an, wo ihr besagten Satz finden werdet. (Seite 229 1. Abschnitt)

Dieser Satz sagt eigentlich alles aus und hat mir tatsächlich ein paar Tränchen in die Augen getrieben. Er hat mich aber auch in anderer Hinsicht nachdenklich werden lassen. Bislang gehörte ich immer zu den Lesern, die eigentlich Bücher mit Happy Ending bevorzugen, doch diese bittersüße Liebesgeschichte zwischen Ella und David hat mich am Ende dann doch packen können und mich eines Besseren belehrt. Sicherlich es ist eine sehr traurige Liebesgeschichte, doch am Ende ist Davids Tod (ohne dass ich jetzt mehr darüber verraten möchte) nicht vergebens.

Der Roman dürfte besonders Leser von Inspirational Historicals anprechen, denn in diese Richtung tendiert Sandra Browns “In einer heißen Sommernacht” sehr. Nebenbei erzählt die Autorin aber auch eine Geschichte über Rassismus, Vandalismus und der Ohnmacht der Kleinstädter gegen die sogenannte Obrigkeit und ihrem anschließenden gemeinsamen Kampf dagegen.

Obwohl es die Autorin in dieser Hinsicht sicherlich gut gemeint hat, fand ich es sehr schade, dass Sandra Brown bei diesem Thema nur an der Oberfläche gekratzt hat. Andererseits umfasst dieser Roman gerade einmal 287 Seiten und wahrscheinlich wäre es wegen der begrenzten Seitenzahl auch gar nicht möglich gewesen noch viel mehr in die Tiefe zu gehen, da ja auch der Autismus von Solly eine große Rolle in dem Buch spielte und nebenbei die Liebesgeschichte von Ella und David genug Raum zur Entfaltung benötigte. Dennoch, ich fand schon, dass die Autorin hier ein wenig Potential verschenkt hat. Der Roman hätte meiner Meinung nach gut und gerne 100 Seiten mehr vertragen können. Obwohl die Liebesgeschichte sehr romantisch erzählt wird, darf man diesmal nicht auf eventuelle prickelnde Liebesszenen hoffen. Diese fallen äußerst züchtig aus und anders hätte es zu dieser Art von Roman auch nicht gepasst, denke ich.

Fazit: Sandra Browns “In einer heißen Sommernacht” hat mein Denken was Happy Endings in Romanen angeht tatsächlich ein wenig verändert. Ein Roman der leisen Töne, der berührt und unter die Haut geht; auch wenn ihm, was die Nebenhandlung angeht, hier und da ein wenig mehr Tiefe gut getan hätte. Unbedingte Empfehlung: Beim Lesen eine Großpackung Taschentücher bereit zu halten. ;-) Eine Rezension von Happy End Bücher.de (NG)
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am 5. Oktober 2013
In dunklen Zeiten ist seine Liebe ihre einzige Hoffnung.

Es geht um eine Familiengeschichte während der Wirtschaftskriese in Amerika. Eine junge Mutter wird verlassen von ihrem Mann, weil sie einen autistischen Sohn hat. Mit dieser Situation ist der Vater überfordert. Der Junge ist 10 Jahre und kann nicht sprechen. Die Mutter hat eine kleine Pension in dem sie sich langfristige Mieter wünscht, um den Unterhalt für sich und ihr Kind zu verdienen. Ella nimmt einen Verwandten ihres Arztes auf, der an Krebs erkrankt ist. Die Wirtin zögert kurz doch sie kann nicht wählerisch sein.

Die Stadt wird von einer gewalttätigen Jugendbande terrorisiert. Die Farmer müssen ihre Tiere an die Stadt verkaufen und die restlichen Tiere erschießen. Obwohl die Farmer dafür einen finanziellen Ausgleich erhalten, fällt es den Farmern sehr schwer ihre Tiere zu erschießen. Da es Erwerbslose gibt, die sich selbst über noch so wenig Fleisch freuen würden. Doch die Bande ist rücksichtslos und erschießt die Farmer, wenn sie nicht der Petition folge leisten.

David Rainwater ist freundlich, höflich und so ist er bald eine sehr gern gesehene Person in der Wohngemeinschaft. Doch Ella merkt, das er sich sehr mit ihrem Sohn beschäftigt. Das gefällt der Mutter gar nicht. David Rainwater lockt den Sohn langsam aus der Reserve. Der Mieter schaft mit seiner Hartnäckigkeit eine bessere Bezugsperson zu werden als die Mutter.

Als es in einer heißen Sommernacht zur Eskalation kommt, erfährt Ella erst wie wichtig ihr David geworden ist.

Es ist eine Geschichte mit einem sehr sensiblen Thema, das auch Heute noch tabulisiert wird. Autismus! Keiner spricht gerne darüber, dabei haben diese Kinder heute eine sehr gute Chance, ihr Leben selbst zu gestalten. Ein Roman, so ganz anders, als das was ich bisher von der Autorin gelesen habe.
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am 12. Juni 2013
Ich habe schon viele Werke von Sandra Brown gelesen, aber keines ist vergleichbar mit "In einer heißen Sommernacht". Es ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern es ist die Geschichte eines todkranken Mannes, der sich im Sommer 1935 für Menschen einsetzt, die ums Überleben kämpfen und dabei die Frau trifft, die die große Liebe seines Lebens sein wird. Es ist eine Geschichte die wahnsinnig berührt und genauso traurig wie schön ist. Absolut lesenswert!!!
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am 28. Oktober 2014
Davon abgesehen, dass ich den Titel etwas unglücklich gewählt finde, hat es mir gut gefallen.
Für einen verregneten Tag auf der Couch sehr zu empfehlen, wenn man sich in eine Zeit zurück versetzen lassen möchte, in der die Menschen wegen der Wirtschaftskrise um ihr Überleben kämpfen müssen, während einige wenige sich eine goldene Nase am Unglück der anderen verdienen.
Soziale Ungerechtigkeit, Machtmissbrauch, Korruption und eine Liebe, die keine Zukunft hat, das ist es, wovon das Buch erzählt. Am Ende bitte Taschentücher bereit halten!
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am 18. April 2014
Wie immer flüssiger Schreibstil. Geschichte liest sich gut, auch wenn der Verlauf eher untypisch für Sandra Brown ist. Am Anfang nimmt die Wirtschaftskrise und deren Folgen noch einen recht großen Platz ein, im weitere Verlauf der Geschichte tut das aber eigentlich nichts mehr zur Sache. Das hat mich ein wenig gestört. Aber sonst wie gesagt, sehr schöne Geschichte, die sich gut weg liest.
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am 20. Juli 2013
Es ist ein sehr gutes Buch, schön geschrieben und abwechslunsgreich und auch sehr informativ über die Wirtschaft und die damalige Zeit in den USA. Die Liebesgeschichte ist kurz, aber wunderschön. Das Ende hat mich sehr mitgenommen und beeindruckt. Ich kann es sehr empfehlen, hat mir super gut gefallen!
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am 1. Dezember 2013
Ich Lese zwar sehr gerne leichte Unterhaltungsliteratur zum entspannen .Und von daher kann man bei diesen Büchern auch nicht mehr als leichte Unterhaltung erwartenAber von diesem Buch war ich sehr enttäucht.Null Unterhaltungswert keine Spannung nix.
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am 2. April 2014
Dieser Roman ist gut geschrieben und liest sich sehr flüssig. Sandra Braun ist eine Meisterin der spannenden Unterhaltung. Ihre Romane und die Figuren darin sind authentisch. Ich empfehle diesen Roman.
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am 6. Mai 2013
Dieser Roman ist nicht die "normale" Handschrift von Sandra Brown. Sie hat mir aber auch in dieser Form gut gefallen. Ihre Schreibweise hat mich an den Autor Nicholas Sparks erinnert. Der uns oft mit einer gut erzählten Geschichte, jedoch mit einem ungewöhlichem Ende überrascht. Ohne Zweifel wird auch " in einer heißen Sommernacht" eine Liebesgeschichte erzählt...aber der Titel ist hier nicht Programm.
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