Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More Mehr dazu Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen PrimeMusic BundesligaLive longss17



am 3. September 2014
Eigentlich wollte ich zur Firma Bose wechseln bis ich den Sound dieses Geräts gehört habe. Absolute Referenzklasse in diesem Marktbereich. Sicher ist die Installation mittels Wireless etwas kompliziert. Aber noch lange kein sehr schwieriges Thema. Der Klang sucht wirklich seines gleichen. Bisher habe ich noch nichts gehört was nur in den Bereich der Consolette kommt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 8. Juli 2014
Der unverbindliche Verkaufspreis der Marantz Consolette liegt bei knapp 1.000 Euro, verschleudert wird sie derzeit um sagenhafte 300 Euro und günstiger. Keine angst, Nachbauen wäre im Gegensatz zum Apfelzubehör hier unwirtschaftlich, das sind schon alles originale. Dennoch spricht die Preisentwicklung stark gegen die hohe Meinung der Fachpresse und zeigt viel mehr, dass sich dieses Produkt nicht gut zu verkaufen scheint. Am alten iPod-Dock-Connector wird es kaum liegen, dafür gibt es Adapter. Design wäre ein Grund, aber auch hier leistet sich die Consolette meiner Meinung nach keine Schwächen. Vielleicht liegt es an der Marke Marantz, die bei vielen nicht so den Ruf genießt, als bei richtigen Hifi-Enthusiasten. Aber genau diese Gruppe wird sich kein Dock für um 1.000 Euro in die Wohnung holen. Das wäre ähnlich, als würde Linn Audio oder Burmester einen Dock-Lautsprecher für 699 Euro verkaufen oder eben Apple ein iPhone für 99 Euro. Auch Ken Ishiwata, der nun wirklich ein Meister seines Faches ist und an der Consolette unter Anderem mitgewirkt hat, dürfte vielen nichts sagen.

Apropos Klang, dieser ist natürlich immer subjektiv. Verwöhnte MP3-Beatz-Hörer können mit Authentizität nichts anfangen, das ist eben so und für Popmusik der Neuzeit in hochkomprimierten MP3-Dateien ist das Gerät nichts. Oder anders ausgedrückt: Die Kombination aus Digitalverstärker und hochwertigen Lautsprechern ist sogar so gut, dass man die Artefakte selbst von guten MP3-Dateien bei einem frontalen Abstand von einem Meter ausmachen kann, das klingt dann wirklich nicht schön. Das Perfide dabei ist, dass dies auch dem ungeübten Hörer sofort auffällt, einfachere Abhörsysteme "vermatschen" den Klang so, dass diese Schwachpunkte eben nicht auffallen. Panasonic wirbt beispielsweise sogar mit einer Optimierung von MP3-Dateien. Erinnert mich alles an den pixelwahn der Digitalkameras und die Bildprozessoren, welche das Rauschen der Wandler wieder rausrechnen. Es ist klar, dass bei einer Kompression Daten fehlen und diese können auch nicht wieder reingerechnet werden.

Bei der Consolette ist es so, dass eben nichts beschönigt oder verändert wird. Im Gegenteil reproduziert sie das Audiomaterial schön luftig und durchgezeichnet, mit einer gewissen Wärme im Klang und einem nicht aufdringlichen Bassfundament. Dies lässt sich zwar über drei EQ-Einstellungen (normal, mehr oder weniger Bass) anpassen, jedoch verändern diese nicht den Bass, sondern regulieren den Mittenanteil, so dass sich hier eher das Gesamtklangbild der Consolette minimal verändern lässt. Für mich ist es eine Wonne, die Musik so zu genießen, wie sich das die Tonmeister beim Abmischen auch vorgestellt haben. Die nämlich hören das Master mit hochwertigstem Equipment ab und müssen natürlich, aber nur bei Massenproduktionen, auch den Klang auf die Billigheimer hin optimieren. Dies führt dann dazu, dass auf solchen Anlagen nur wirklich gut produzierte Musik auch wirklich gut klingt, alles Andere klingt dann subjektiv einfach schlecht.

Was die Stereo-Abbildung angeht, bietet die Consolette keine Wunder, da wird auch etwas in der Werbung übertrieben. Natürlich lassen sich Lautsprecher mit einem engen und breiten Abstrahlwinkel konzipieren, bei der Consolette ist die Abstrahlung mit 180° schon so ausgerichtet, dass sie den ganzen Raum beschallen kann. Das klingt auch gut und gelingt teilweise. Aber die Ortung bzw. das Stereobild wird natürlich nur authentisch wahr genommen, wenn man sich vor dem Gerät befindet. Abseits der Consolette hat man zwar auch einen leichten Raumeindruck, der allerdings nichts mit Ortung von Instrumenten zu tun hat. Bei einem seitlichen Abstand von ca. 4-5 Metern kommt die Klangquelle klar definiert aus Richtung der Consolette, allerdings hat man nicht das Gefühl, wie bei hochwertigen Lautsprechern mit einem Mindestabstand von 4m zueinander, dass die Musik frei im Raum schwebt. Hingegen erklingt die Musik klar aus dem Zentrum der Konsolette, dies könnte man vergleichen, als säße eine Band zusammen gedrängt in einer geräumigen Apfelsinenkiste. Dennoch muss ich sagen, dass Trotz des naturgemäß engen Klangbild in diesen Grenzen die Ortbarkeit mit etwas Konzentration sehr gut funktioniert. Vergleichen kann man das keinesfalls mit einer Soundbar und klangoptimierender Phasenverschiebung, die dazu führt, dass das Stereobild zwar sehr breit, jedoch zugleich auch unnatürlich klingt (Surround-Effekt). Mit anderen Worten, Trotz engem Klangbild bleibt eine gewisse naturgetreue Räumlichkeit bestehen.

Auch schön ist die Konstruktion mit der rückseitigen Walnussplatte und dem getrennten Unterteil. Das vermindert Vibrationen und lässt den Klang nur aus den Lautsprechern erschallen, ohne den Schall ins Mobiliar abzuführen. Das wäre natürlich mit einer einteiligen Konstruktion, wie es viele bieten, so nicht gut machbar. Alleine daher schon spielt sie ganz vorne mit und ist kein Vergleich zu herkömmlichen Micro-Anlagen, deren Klang auch mehr vom Aufstellungsort abhängig ist. Beziehe ich jetzt noch den unverbindlichen Verkaufspreis mit ein, wird es sehr schwierig. Denn für 1.000 Euro bekommt man keine gestandene Microanlage mehr, die meisten sind günstiger, ein gutes Hifi-System fängt hier vielleicht grade mal an. Die Consolette würde ich wahrscheinlich für diesen Preis als etwas teuer empfinden und hätte sie vermutlich nicht ohne Probehören gekauft. Betrachtet man allerdings die knapp 300 Euro, gibt es hier überhaupt nichts zu meckern. Allerdings erkennt man auch erst im Betrieb, wie liebevoll die Klangarchitektur gestaltet wurde, quasi ein richtiges Understatement-Produkt.

Neben Aluminium, Echtholz, ordentlicher Bespannung und der guten Ausstattung ohne CD-Laufwerk gibt es hier allerdings Fluch und Segen. Das Display ist klein, scrollt aber doch recht langsam. Der Standby-Betrieb ist energiemäßig etwas hoch, die Anlage kühlt sich quasi gar nicht ab, ist aber auch sofort einsatzbereit. Im Menü lässt sich unter Netzwerk der Netzwerk-'Standby aktivieren, dann wird im Standby-Modus das Gerät richtig heruntergefahren und kühlt auch ab. Nachteilig ist, man kann sie dann über die App nicht starten und sie braucht einige Zeit, bis sie quasi hochgefahren ist. Das stört mich persönlich nicht, erinnert sogar etwas an ein Röhrenradio. Rückseitig bietet sie einen hochwertigen Cinch-Eingang, an den man ein externes Gerät, wie tragbaren CD-Player anschließen kann, am USB-Eingang lassen sich iDevices und USB-Laufwerke anschließen. Letzteres gestaltet sich jedoch etwas schwer, weil offenbar nur Dateien auf der obersten Ebene, sprich im Hauptverzeichnis erkannt werden. Unterordner akzeptiert die Consolette offenbar nicht. Eine witzige Idee wäre es jetzt, sich irgendwo einen Stapel USB-Sticks mit 512 MB oder 1 GB zu kaufen und für jede CD oder Interpret einen Stick zu wählen. Ist zwar umständlich, ginge aber und verschleißt wahrscheinlich irgendwann die Buchse. Ganz so dumm ist die Idee nicht, denn die Consolette akzeptiert neben MP3, WMA und WAV auch FLAC-Dateien (das sind komprimierte PCM-Dateien) bis 24 Bit bei 48 KHz Abtastrate. Allerdings spielte sie bei mir nur 24 Bit mit 44,1 KHz ab. Das ist enorm und so konnte ich auf einem 32 GB USB-Stick knapp 1.000 Titel verschiedener Alben platzieren. Da leider keine Ordner erkannt werden, habe ich sie quasi nummeriert, wodurch ich etwas Übersicht behalte. Navigation sowohl über das Gerät, als auch über die Software, ist nicht möglich. Lediglich lässt sich der Zufallsmodus aktivieren, so dass man zumindest ohne hundertfaches Drücken rein zufällig in ein Album springen kann. Kurios ist, dass im Handbuch auch auf die Platzierung der Dateien im Stammverzeichnis hingewiesen wird, man jedoch zugleich von Festplatten bis 2 TB und maximal 5.000 Titeln schreibt. Angesichts der obigen Einschränkungen wohl eher sinnfrei, wer hat schon 2 TB mit allen Dateien im Stammordner? Wer einen MP3-Player hat, der als Mediengerät (MTP) erkannt wird, könnte hier Glück haben. Leider habe ich einen solchen derzeit nicht verfügbar, aber es hätte mich schon mal interessiert, ob dann eine Navigation nach Tags (Alben, Interpreten, Titeln) möglich gewesen wäre. Festplatten unterstützen nur den Dateitransfer, weshalb dies damit nicht möglich ist. Man könnte diese Funktion als nette Beigabe sehen, wenn da nicht noch einige Software-Fehler wären. Will man nämlich zurückspringen, misslingt dies und die Anlage reagiert überhaupt nicht mehr auf Eingaben, scrollt dann nur den Titel durch. Lautstärke geht dann zwar, aber um wieder navigieren zu können, hilft es entweder bis zum nächsten Titel zu warten oder die Klangquelle kurz umzuschalten. Sorry, aber das sind klare Defizite, dass man die USB-Wiedergabe auch hätte weglassen können. Dann würde sie nicht fehlen und man könnte sich auch nicht dran stören. Hier kommen wir zu einem Punkt, den ich absolut nicht nachvollziehen kann: Liebe Entwickler, wollt Ihr Eure eigenen Konstruktionen selbst etwa gar nicht nutzen? So etwas fällt doch beim Testen auf und man hat doch auch eine gewisse Erfahrung. Aber nicht nur dadurch sind externe Festplatten eher ungeeignet, sie schalten zudem gar nicht in den Standby-Modus. Will heißen, sie drehen, so lange die Anlage Strom bekommt. Nur bei aktiviertem Netzwerk-Standby stoppen sie, weil dann beim Abschalten der Strom vom USB-Anschluss genommen wird und in diesem Zusammenhang auch das Laden von tragbaren Geräten nicht möglich ist. Es scheint fast, als hätte man erst beim Schreiben des Handbuchs die Idee gehabt, dass Menschen vielleicht Festplatten mit Mediendateien nutzen könnten, die sie zufällig auch noch in eine Ordnerstruktur sortiert haben. Und auch wenn Ken Ishiwata ein schlaues Kerlchen ist, nutzt er offenbar auch nur CDs und Schallplatten, denn das hätte ihm doch auffallen müssen. - Zugegeben, ich ziehe hierfür keinen Stern ab, weil die USB-Funktion wohl für die Wenigsten ein Kaufkriterium sein dürfte. Dennoch ist das der Punkt, der mich am Meisten an der Konstruktion dieses ansonsten wundervollen Gerätes irritiert.

Weiterhin gibt es einen ausfahrbaren Dock für die alten 30-Pin-Geräte von Apple. Der Lightning-Adapter kann allerdings aufgesteckt werden, dann wird er auch kompatibel zu den neuen. Das Dock ist witzig gemacht, denn es passen auch iPads rein. Es ist gepolstert und an der Lautsprecherfront gibt es sogar einen kleinen Gummidämpfer, der ein iPad hält. Alternativ können iDevices auch über den USB-Anschluss angedockt werden und Airplay gibt es ja auch noch. Dies läuft reibungslos, die Stabilität ist natürlich auch stark vom heimischen Netzwerk abhängig. Störend ist die große Latenz, DJ-Software braucht man damit nicht nutzen. Der Klang ist erwartungsgemäß gut und mit einem iDevice lässt sich dann auch Google Music und Co. via Airplay nutzen. Bei der aktuellen Firmware ist es auch so, dass das Gerät automatisch vom Internet Radio in Airplay wechselt. Mit Android-Geräten gestaltet sich das insofern schwierig, als dass ein globales Umleiten des Musikstroms nur mit einer App realisieren lässt, die Root-Rechte braucht. Mal eben ein Google Play Music Song an die Consolette zu schicken, ist mir nur mit einem iPad Mini gelungen.

Die Firmware ist auch so ein Punkt. Wie jemand in einer Rezension schrieb, empfiehlt sich die Erstinbetriebnahme via LAN-Kabel. Das habe ich auch so gemacht, das Update holperte ein Wenig und dauerte eine gefühlte Ewigkeit, aber dann lief auch alles rund. Die App im AppStore zu finden war wiederum problematisch, das liegt aber an der störrischen Apple-Technnik. Nur mit Marantz Consolette findet man sie, unter Consolette findet man kein Ergebnis. Im durchdachteren Play Store hingegen lief es reibungsloser, da reicht ein Suchen nach Consolette aus. Die App für iDevices scheint etwas runder zu sein, optisch unterscheiden sie sich aber nicht. Die Internet Radiosender lassen sich durchsuchen, ein Suchfeld wäre hier wirklich sinnvoll. Die Sortierung nach Regionen und großen Städten macht das auffinden lokaler Sender wiederum einfach. Sind sie dann als Favorit oder auf einer Stationstaste gespeichert, können sie dann mit der wuchtigen Fernbedienung mit Metalloberseite aufgerufen werden. Auch die Wiedergabe von Musik über einen DLNA-Server lief über die App ohne Probleme. Leider ist es bei diesen Docks verständlicherweise so, dass man ohne iDevice oder Android-Gerät aufgeschmissen ist. Man muss auch aufpassen, die AV Remote App von Marantz läuft auch mit der Consolette, dann lassen sich jedoch nur die Grundfunktionen bedienen. Mittels WifiDirect lässt sich wohl auch eine Direktverbindung zum Gerät herstellen, habe ich aber nicht probiert. Das ist wohl sinnvoll, wenn man kein LAN-Kabel zur Hand hat.

Die Bedienung am Gerät ist wirklich sehr rudimentär. Das optisch schöne und gut drehbare Gyro-Rad, das nicht nur wertig ist, sondern auch richtig Spaß macht, dient als Wahleingabe für Lautstärke, Tonquelle und Einstellung. Die linken drei Tasten erlauben den Zugriff aufs Menü und man kann entsprechend die Einstellungen bestätigen oder abbrechen, bei der Tonquellenwahl sind auch die 6 Stationstasten für das Internet Radio direkt erreichbar. Die linke Taste dient auch als Pausentaste und fährt die Wiedergabe wieder an, mehr scheint nicht möglich zu sein. Ob das Gyro-Rad Titelwahl zulässt, habe ich nicht herausfinden können, scheint aber nicht so zu sein. Die Tasten für Standby, WPS und Netlink befinden sich etwas untypisch hinten. Standby lässt sich jedoch auch über die Fernbedienung oder die App realisieren, letzteres jedoch nur, wenn nicht der tiefe Standby-Modus ausgewählt wurde.

Als Fazit kann ich sagen, dass mir die Consolette richtig viel Freude bereitet und mehr ist, als ich für den Einsatzzweck eigentlich wollte. Die Steuerung über Android macht sie noch flexibler, die Firmware ist inzwischen ausgereift. Nachteilig ist lediglich die etwas störrische Erstinbetriebnahme und dass die Dateien auf einem USB-Laufwerk offenbar im Hauptverzeichnis abzuegen sind. Auch das Handbuch ist hier etwas negativ zu erwähnen, denn viel Informationen darüber gibt es nicht, mit Ausnahme einer ausführlichen Dateiunterstützungsliste. Das ist aber normal, ich kenne kein Gerät, bei welchem die Multimedia-Fähigkeiten richtig umfassend beschrieben werden. Wer auf Natürlichkeit und authentische Musikreproduktion Wert legt, nicht nur Pop-Sampler hört und sich auch an akustischen Klängen (Klassik, Jazz, Soul) erfreut, wird hiermit ebenfalls viel Spaß haben. Als Hintergrund-Beschallung Mittels Internet Radio eignet sie sich ebenfalls hervorragend.
0Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. März 2014
Zum Klang wurde ja bereits alles gesagt. Ich bin begeistert,
vor allem wenn Tina Dico "Copenhagen" singt...

Hier noch ein Tipp zur Einrichtung:

App "Marantz Consolette" auf dem Smartphone installieren

Consolette MIT KABEL an den Router anschließen.

Dann Consolette einschalten.

Sobald die Consolette die richtige Uhrzeit anzeigt, ist sie mit dem
Netzwerk & Internet verbunden.

App starten und Firmware-Update nach Anweisung durchführen.

In der App wird die IP-Adresse der Consolette angezeigt, in meinem
Fall 192.168.1.105 (kann abweichen)

Diese IP im Browser am PC / Tablet / iPhone eingeben.

Die Konfigurationsoberfläche ermöglicht unter dem Punkt
"Profile Configuration" die Möglichkeit das WLAN auszuwählen
und den WLAN-Schlüssel einzugeben.

Nach Bestätigung der Daten / Anweisung das LAN-Kabel entfernen.
Die Consolette startet neu und ist nun auch über AirPlay / DLNA / WLAN
im Netz erreichbar.

So klappt es! Viel Erfolg!
66 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. November 2014
Ich habe zum Auslaufen der Consolette gleich mehrere bestellt und installiert. Der Klang ist ganz ausgezeichnet, aber an der wenig robusten WLAN-Verbindung merkt man ganz deutlich, dass es Marantz mit der Computertechnik nicht so hat wie mit dem guten Klang.

Auch die App für Android bleibt deutlich hinter den Möglichkeiten zurück. Andererseits lässt sich die Consolette auch über Programme wie jriver Mediacenter ansteuern, und dann muss man sich über die schwache hauseigene app nicht ärgern.

Ich habe den Eindruck, dass die Consolette im Standby-Betrieb jede Menge Strom verbraucht - sie bleibt auch im "ausgeschalteten" Zustand sehr warm. Das müsste nun wirklich nicht sein.

Last not Least habe ich wenig Hoffnung, dass Marantz diese Geräte durch Firmware-Updates weiter pflegen wird. Sollte das doch passieren, gibt es einen oder zwei Sterne mehr, je nach dann erreichter Funktionalität.
11 Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. August 2014
Also ich bin wirklich unglaublich happy mir die Consolette gekauft zuhaben. Wollte mir zuerst was Von Bose kaufen und bin jetzt richtig happy das nicht getan zuhaben!!!
Ich hab viele Bewertungen der Consolette gelesen und wahr mir schlussendlich sicher das ist der Speaker fuer mich der Klang ist rattenscharf(man bedenke den Preis von +- 300€) und die Verarbeitung auch Hammer!!!
Ich hatte auch keine Probleme den Speaker in mein Heimnetzwerk zu integrieren ging total schmerzlos und easy!!!!
Kann denn Marantz ms 7000 Consolette Speaker also wirklich nur jeden der was ordentliches sucht ans Herz legen!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Mai 2014
Hallo,

hier mein Erfahrungsbericht über die Consolette.

Was für die Meisten die dieses hier lesen glaube ich am "wichtigsten" ist, was taugt das Teil
und wie klingt es !

Ich lasse mal die üblichen Phrasen weg (wie klingt super oder toll) und versuche "objektiv" zu sein !

Erstmal befinde ich mich in der Lage es wirklich "vergleichen" zu können da mehrere Soundsysteme
real vorhanden sind.

Vergleichsequipment:
- Canton Musicbox M
- B&W Zeppelin Air (ohne LCM)
- Tivoli Audio iYiYi
- Nubert NuLine 30 mit ABL Modul + audioquest DragonFly v1.2 + Marantz PM17 MKII

Gesteuert wird meine Soundinstallation über einen MacMini > Airport Extreme > 4 x Airport Express (in 4 Räumen per LAN !)
Sprich zentral steuere ich am Mac Arbeitsplatz über iTunes folgende Zimmer:
- Wohnzimmer / Bad / Küche / Schlafzimmer + Mac (dort stehen als Abhöre die Nubert auf Ständer im Abstand von 1,5 Meter)

Also zum Anfang, Auspacken und Einrichtung:
Als Apple User kurz die Consolette App aus dem Store geladen, Strom angesteckt und Netlink Knopf hinten gedrückt.
Dann zeigte es nach kurzer Zeit die IP Adresse im Bullauge an (169.254.1.1), diese im Browser eingegeben und schon
war das Menü sichtbar. Dort mein Netzwerk ausgewählt > Passwort eingetragen > speichern fertig.
Bäääm wie Steve gesagt hätte und schon ist die Kiste über Airplay sichtbar.
So soll/muss es sein, über WPS kann ich keine Aussage treffen da nicht vorhanden.

Dann am Gerät selber in Einstellungen > Firmware aktualisiert per Wlan (ca. 20 Minuten) fertig.

Also online ist die Consolette dann schon mal. Die anderen Soundstations sind aber alle über die Express Stationen per LAN angebunden,
von der dann per Toslink digital in den B&W sowie in die Canton (haben beide einen digitalen Toslink Eingang).
Im Falle der Consolette habe ich nun 2 Möglichkeiten, entweder direkt über Airplay (sprich über Wlan) oder über die Express (auch Airplay)
aber dann über LAN > Eingang per Cinch auf Line In (Vergleich dazu später).

Fazit gleich vorne weg:
an die Canton Musicbox M kommt klanglich weder die Consolette noch der Zeppelin ran - Punkt und ohne Diskussion !!!
Was auch einen meiner Meinung nach recht einfachen Grund hat, Gehäusevolumen und Größe der verwendeten Chassis.
Der Zeppelin hat "einen" 13er Woofer, die Consolette "zwei" 11er Woofer, die Canton "zwei" 16er Coaxialchassis.
Die Consolette ist geschlossen, Canton und Zeppelin sind beide als "Bassreflex" ausgelegt.

Vergleich Membranfläche im "Bassbereich":
- Consolette 95 cm2
- Zeppelin 133 cm2
- Canton 201 cm2
- Tivoli lassen wir weg (ist eine andere Liga - mind. 2 Stufen darunter)

Allein diese Werte lassen schon "Rückschlüsse" auf den zu erwartenden Klang zu. Was aber immer noch nicht zur
Zufriedenheit führen wird/kann. Denn was ich im extremen Maße festgestellt habe, hängt es zu großen Teilen von
der Aufstellung und der Raumgröße ab welches "Ergebnis" am Ende dabei rauskommt.

Die Canton steht bei mir in der Küche (14 qm) auf einem Tisch (Multiplex massiv - 5 cm dick),
der Zeppelin im Bad auf dem Fensterbrett ( 60 cm Tiefe - alles Fliesen - Größe 12 qm),
der Tivoli im Schlafzimmer (16 qm) auf einem Sideboard.

Was mich störte war der zu dünne Klang im Schlafzimmer (Tivoli) und ein "Dröhnen" im Bad von dem Zeppelin.
Aus diesem Grund bestellte ich mir die Consolette um evtl. die vorhandenen Unzulänglichkeiten beseitigen zu können.

Test erfolgte mit der Consolette also in folgenden Räumen: Küche, Schlafzimmer und Bad, jeweils gegen die vorhandenen
"Kandidaten/Gegner" wie beschrieben.

Step 1 - Küche: keinerlei Chance gegen die Canton

Kurze Erklärung dazu. Die Canton erzeugt hier einen Klang (vor allem im Bass- und Grundtonbereich) an der beißt
sich Consolette kpl. die Zähne aus. Im Mittel- Hochtonbereich gleichwertig bis minimal besser aber "untenherum" überhaupt
kein Vergleich. Was mir aber auffiel ist der relativ breite "Sweet Spot", sprich wenn man sich aus der Mittelachse heraus
bewegt klingt die Consolette bei ca. 30 Grad nach rechts oder links fast gleich (da fokussieren andere mehr auf die Mitte).
Zusatz: Klangeinstellungen hatte ich natürlich auch getestet (kann aber fehlende Membranfläche nicht ausgleichen)
Auch hier fiel mir was auf: PureDirect (ist klar), dann - Geringer Bass (meiner Meinung nach die beste Einstellung) ist
etwas lauter als PD, dann "Starker Bass" (was viele hier empfehlen) ist nicht mehr Bass sondern das schon recht "heftige"
herunterregeln des Mittel- Hochtonbereichs, da bleibt dann "obenherum" nicht mehr viel übrig (ganz schlecht !!!).

Also Fazit Küche, es bleibt alles wie es ist. Die Canton Box spielt hier "wie aus einem Guss" sowohl oben wie unten herum
und mit der Consolette ist hier keine Verbesserung möglich.

Step 2 - Bad: Punktlandung - hier steht die Consolette genau richtig !!!

Kurze Erklärung dazu. Da es sich ja bei der Consolette um eine geschlossene Konstruktion handelt, fallen hier
die offensichtlichen Dröhneffekte des Zeppelin weg (habe auch alle Basseinstellungen des ZPA per iPhone getestet)
da dieser über Bassreflex nach hinten zum Fenster weg strahlt. Hier kommt aus der Consolette ein sehr stimmiger
feiner und niemals aggressiver Klang heraus, mit der Einstellung "geringer Bass" hört es sich für mich am "stimmigsten" an.
Hier funktionierte weder der Zeppelin (Dröhnen) noch die Canton (im Bassbereich völlig oversized, scheinbar wg. Fliesen !!! ).
Auch kommt hier die Optik der Consolette wunderbar zum tragen auf schwarzen Fliesen in Schieferoptik.
Würde das ganze nun als absolute Augenweide bezeichnen (spielt ja auch bei Manchen eine große Rolle).

Also ein Problem ist damit schon mal zur vollsten Zufriedenheit erledigt ! :-)

Hier noch ein paar Worte zum Zeppelin. Dieser steht nun im Schlafzimmer und hat den Tivoli abgelöst.
Hier klingt er soweit auf einem Sideboard ganz ordentlich (Einstellung / Bass -1), was sich mir aber bei
dem nicht so ganz erschließt ist, warum die Abstrahlung des Schalls um 45 Grad nach oben in den Raum erfolgt ???
Im Vergleich zu den anderen irgendwie "diffus" ' besser kann ich es leider nicht erklären.
Der Zeppelin hat in der Küche auch nicht so richtig funktioniert und wurde da ja von der Canton abgelöst.
Jetzt wird er von einem in den anderen Raum geschoben aber so richtig glücklich bin ich mit ihm nirgendwo !
Wird höchstwahrscheinlich verkauft und im Schlafzimmer entweder durch eine zweite Canton oder durch ein
Paar nuPro A-200 ersetzt. Auch hier habe ich die Consolette getestet, aber genauso wie in der Küche fehlte mir
hier der satte Grundtonbereich. Hier klang sie mir einfach "zu mager". Egal denn sie bleibt bei mir im Bad !!!

Thema Fernbedienung:
Wunderschöne und "wertige" FB wie von Marantz gewohnt ! Kenne ich schon von meinen anderen Geräten.
Aber warum muss das Teil so ein riesen "Klopper" sein ? Funktioniert ansonsten einwandfrei, über Airplay
kann man damit sogar iTunes am Mac steuern !!! Play/Pause, Track vor/zurück (auch nicht schlecht).
Hier mal als Vergleich ein Bild der 3 Kandidaten von links nach rechts > Zeppelin/Canton/Marantz
Link: >> "bitte in Kommentare schauen" !
Bei den FBs gefällt mir die von Canton am Besten (Größe/Gewicht/Wertigkeit) allerdings muss man bei der
schon relativ genau auf die Box "zielen", kann man aber damit leben (geht aber besser !)

Allgemeine Beobachtungen/Auffälligkeiten:
Erstmal Unterschied von Airplay direkt (Consolette über Wlan) zu Airplay über Express (per LAN) auf Line in.
Klanglich KEINER ! Abschaltautomatik funktioniert nur über Airplay direkt (nicht über Line In). Auch wird im
Airplay direkt Modus am Display vorne der Track bzw. Internetradiosender/Track angezeigt (allerdings in
Laufschrift (was viel zu klein ist). Für mich Spielerei, ich lass mir nur die Uhrzeit anzeigen.
Das Display vorne ist über die App in 3 Stufen dimmbar + kpl. Aus. Über die FB kann eingestellt werden
ob im Wlan Modus der Track/Quelle oder die Uhrzeit angezeigt werden soll.

Marantz Consolette App: puhhh was soll ich sagen - für Marantz VÖLLIG UNWÜRDIG !!!
Die App ist eine der schlechtesten Apps die ich je auf meinem iPhone hatte was Usability, Aussehen
und Bedienung angeht. Alleine beim "Lauter machen" wischt man sich mit dem Daumen einen Wolf !!!
Brauche ich aber ganz selten, hier kann man aber beispielsweise während des Betriebs den Bassbereich
verändern und nicht umständlich am Gerät selber. Erfüllt also in seltenen Fällen ihren Zweck.
Tip von mir wenn Internetradio gehört werden will: tuneIn App aus dem Store (um Welten besser).
Ich habe sie nur kurz zur Einrichtung und Konfiguration benutzt, seitdem liegt sie brach im Ordner.

Dock vorne zum Ausfahren mit altem 30 Pin Connector: brauche ich nicht, funktioniert aber mit einem iPhone 5
über den Apple Lightning Adapter (habe ich hier, wurde geprüft). Ist sehr wertig ausgeführt.
Was nicht geht ist Bluetooth (da nicht vorhanden !).

Thema Bedienungsanleitung: ist ja ein schönes Heft was da mitgeliefert wird, erklärt aber nur die wichtigsten
Grundfunktionen zur Ersteinrichtung, ansonsten Nada. Also kurz auf die Suche gemacht, bei Marantz.de -
mir völlig unverständlich - NICHTS !!! Kanns ja nicht sein, weitergesucht und siehe da, gibts doch alles was
man im Leben so braucht und mit vollständiger Erklärung der Consolette:
Von dieser Seite: >> "bitte in Kommentare schauen" !
Hier als PDF: >> "bitte in Kommentare schauen" !

Lautsprecher Abdeckung: "vorsichtig" oben und unten "Gleichzeitig mit Gefühl" nach vorne wegziehen
gibt einen Blick auf die Lautsprecher frei, ja gesehen das war es aber auch schon.

Schlussfazit und Bewertung:
Erstmal zum Ursprung was den Preis betrifft. Sie kostete am Anfang 1000 Euro !!! Das ist schonmal ein Brett.
Dann ging sie auf 799 Euro runter. Zwischenzeitlich ist der "Marktpreis" ca. 300 Euro. Preisverfall für
Ursprungskäufer satte 70 % - nicht schön !!! Ich hab sie hier im Blitzangebot neu für 299 Euro gekauft.

Jetzt muss ich natürlich auch die Preis/Leistungs Bewertung für 300 Euro machen. Für "diesen Preis" erhält
man meiner Meinung nach eines der wertigsten und besten "OneBox" Systeme was der Markt gerade anbietet,
wohlgemerkt zu diesem Preis. Es gibt noch den B&W A7 (ca. 700 €), den Bose Sound Touch 30 (ca. 615 € derzeit),
die Canton Musicbox M und Air3 (ca. 450 € und 630 €) aber dann kenne ich schon keine mehr. Preislich liegen
die natürlich fast alle beim "Doppelten".
Was bei allen diesen Systemen sehr wichtig ist, sie mit "vernünftiger" Qualität zu füttern um klanglich wirklich
gute und brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Mp3 mit 128 kbps klingt halt auch so - Scheiße !!!
Ich hab durchwegs nur mit Files ab 320 kbps + Flac + Lossless und AIFF getestet. Wenn man ihr vernüftiges
Material vorsetzt dankt sie es einem mit sehr angenehmen Klang den man auch "stundenlang" hören kann
ohne irgendwann genervt zu sein (kommt bei einigen anderen vor).

Thema Bass und Aufstellung:
Konstruktionsbedingt kann aus einem geschlossenem System mit 2 St. 11er Woofern natürlich keine großartige
Bassgewalt entweichen ! Also für große Räume und Leute die gerne R&B und Hip-Hop in vollen Pegeln hören
eher weniger geeignet. Für alle anderen die gerne gediegen und angenehm Musik hören wollen zu diesem Preis
eine echte Empfehlung !!! Bei Bedarf einfach testen und bei Fragen einfach über Kommentare durchkommen.

Bewertung von mir aus genannten Gründen: 4 Sterne

In diesem Sinne > Stay Tuned

=====================================================================

Nachtrag 28.04.2015

=====================================================================

Hier nun mein Ré­su­mé nach fast einjährigem Dauerbetrieb.

Das erwähnenswerteste zuerst. Technische Probleme/Ausfälle - KEINE !!!

Da wie oben ja schon erwähnt die Consolette bei mir den Dienst im Bad verrichtet, waren da
doch Anfangs so einige Zweifel vorhanden was die unterschiedlichen klimatischen Bedingungen
an diesem Aufstellungsort betrifft. Aber alles gut und ohne Probleme.

Sonstige Auffälligkeiten:
- Uhr zeigt teilweise falsche Zeit an > Lösung: Uhr auf manuell umschalten

- Kann auch direkt per LAN Kabel betrieben werden, was so nicht direkt aus der Bedienungsanleitung
ersichtlich ist. Vorgehensweise hierbei:
Consolette per Browser connecten (die IP 169.254.1.1 scheint nur am Anfang bei der Ersteinrichtung
zu funktionieren, sobald sie im Netzwerk eingebunden ist, wird vom Router eine eigene DHCP Adresse
zugewiesen) dann auf manuelle Konfiguration.
Bei Advance Setting unter IP Setting/Gateway die IP Adresse des Routers eingeben, Haken bei DHPC
rein und schon ist die Box im Netzwerk sichtbar, eigentlich ganz einfach wenn mann weiß wie es funktioniert.
Wichtig: Einstellungen für WLAN vorher löschen ! Die Airport Station konnte ich nun anderweitig
einsetzen. Läuft seit der Umstellung völlig problemlos im Netzwerk.

- Für Nutzer die sie vom Mac aus über iTunes ansteuern: im iTunes Menü Einstellungen > Wiedergabe
gibt es einen Schieberegler „Klangverbesserung“. Mit diesem kann man den Klang etwas „pimpen“ bei
Bedarf (erzeugt so eine Art Loudness Effekt, Bass und Höhenanhebung), einfach mal probieren.

Sonst lief die Consolette so wie ich es mir von einem „Premiumprodukt“ eines Markenherstellers
erwarte seit fast einem Jahr sehr zuverlässig und völlig problemlos. Klangliche Veränderungen
konnte ich seit dieser Zeit keine feststellen.

Verbesserungsvorschläge meinerseits sollte es irgendwann einen Nachfolger geben:

- Bluetooth 4.0 wäre sehr wichtig (fehlt mir leider sehr oft)
- Klangregelung (6-Band über die App)
- Kpl. Überarbeitung der App mit Anbindung von TuneIn, Spotify usw.
- programmierbarer Standby in allen Betriebsarten
- Digitaler Toslink Eingang
- zusätzlicher eingebauter und regelbarer Woofer
- Deep Standby (0,5 Watt) Taster an der Vorderseite
- Fernbedienung per BT bei halber Größe der derzeitigen
- Dock kann m.M.n. weggelassen werden (braucht man das heutzutage noch ?)
- Audioausgang/digital um 2 Stück im Stereobetrieb zu betreiben
review image
33 Kommentare| 22 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. August 2015
Hallo zusammen,

ich habe seit ca 1,5 Jahren die Marantz Consolette. Was soll ich sagen: der Klang ist für eine All-in-One Anlage schon echt gut (habe aktive Adam Audio Boxen als Referenz). Was nervt ist die Bedienung. An der Anlage, mit der Fernbedienung, mit der App. Alle drei Komponenten sind nötig, da nichts alleine alles abdeckt. Die Fernbedienung ist echt eingeschränkt in ihrer Funktionalität, ein Firmware-Update für die Marantz-Firmware nicht mehr absehbar (kein neues Update seit 2 Jahren) und die App ist auch schon steinalt. Anlage hinstellen, mit dem Netzwerk verbinden und dann z.B. über Airplay nutzen? Ja, das geht sogar recht gut. Aber dafür ist schon ein wenig Aufwand nötig. Nach 1,5 Jahren habe ich das Ding jetzt endlich zu einem stabilen Netzwerkplayer "erzogen". Folgendes war nötig:

1. Mit dem Netzwerk verbinden. Per WLAN ist eine ganz schlechte Idee, das WLAN-Modul in der Consolette ist, dezent gesagt, suboptimal. In direkter Nähe zum Router kann es funktionieren, ist aber trotzdem noch echt zickig. Am besten ist ein LAN-Kabel (Cat 5e und aufwärts), damit bekommt man schon eine halbwegs gute Verbindung hin. Ist kein Router in der Nähe, am besten per Kabel mit einem Repeater verbinden, der erzeugt eine stabilere Anbindung (alter Router mit Repeater-Funktion oder direkt ein Repeater von Netgear/AVM/Belkin etc. MIT Netzwerkausgang)

2. In der Marantz-App (iPhone/Android) DHCP nach erfolgreicher Installation ausschalten. Das war die finaly die Erlösung und brachte mir eine sichere Verbindung zu AirPlay.

Wichtig: Ich habe nicht alle Installationswege ausprobiert - darum kann ich nicht garantieren, dass dies immer die Lösung ist, bei mir hat es funktioniert. Ich habe zuerst die Consolette per WLAN integriert, dann nach einem Jahr den Repeater angeschlossen und nach einem weiteren halben Jahr in der App DHCP deaktiviert. Seit dem läuft sie ohne Aussetzer. Sollte sie doch mal nicht im Netzwerk gefunden werden, einfach den Netzstecker ziehen und auf diese Art neu starten.

Ich hoffe, ich kann wenigstens ein paar verzweifelten Consolette-Besitzer mit dem Workaround helfen, ich habe ewig danach gesucht.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. September 2014
ich muss gestehen, dass ich fast davon ausgegangen bin, dass ich das Teil nach einer Intallations und Hörprobe zurücksenden werde, aber NEIN! Bin bis jetzt begeistert, d.h. der WLAN Langstreckentest auf Entfernung steht noch aus, denn da hat Boston Acoustics MC 200 Air bei mir versagt durch ständige Unterbrecher.
Bisher kann ich aber soviel sagen:
Installation ist zwar nicht ganz einfach, aber wenn man sich an die Beschreibung hält geht alles fast von allein.
Dann noch schnell die APP geladen und wow, es funktioniert alles und hört sich hervorragend an. Zuvor hatte ich auch die B&W Zeppelin mit Airplay getestet und muss gestehen, dass im oberen Lautstärkebereich Marantz hier deutlich besser klingt. Und wenn man auch noch in der App den stärkeren Bass dazu wählt, füllt es den Raum mit wohlklingendem Sound.
Wie geschrieben, steht noch ein Test aus und das Ergebnis werde ich hier nachtragen.
Bisher volle Kaufempfehlung!
Dass Amazon schnell geliefert hat, versteht sich von selbst.
Nachtrag: Selbst der WLAN Test ist sehr gut verlaufen, nur bei Airplay kommt es kurzen Unterbrechern, was jedoch fast alle Airplay-Geräte aufweisen die habe oder hatte.
Ich bleibe dabei: für dieses schmale Geld ein verdammt gutes Gerät und ich möchte es nicht mehr missen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Dezember 2015
Ich besitze die Marantz Consolette nun seit mehr als einem Jahr. Und ich muss sagen ... ich lerne sie jeden Tag ein bisschen mehr lieben. Es gibt viele beeindruckende Eigenschaften und einige wenige zu verbessernde Merkmale der Marantz Consolette.

SOUND
================
Fangen wir mit dem wichtigsten an. Der Sound der Consolette ist einfach unglaublich. Ich konnte bisher mehrere kabellose (Bluetooth und AirPlay) Lautsprecher testen (Jambox und JBL) und ein Kollege besitzt den Bose SoundLink, welche ich bei Besuchen dort des öfteren zu hören bekomme. Die Consolette ist in Sachen Sound um einiges ausgereifter als die erwähnten Produkte. Angetrieben von zwei 4inch Basstreibern und unterstützt von einem Paar BMR Treibern bietet der Sound der Consolette eine räumliche Verteilung, die ihresgleichen (unter Kompaktsystemen) sucht. Sowohl Instrumente als auch Stimmen kommen mit solch einer Klarheit und Detailtreue rüber, dass man zunächst nicht glauben kann, dass sie aus dieser kompakten Einheit herausströmen. Auch von der Lautstärke her kann die Consolette einiges bieten und ist somit gut geeignet um kleinere Parties und größere Räume zu beschallen.

DESIGN und QUALITÄT
====================
Ein auffallender Mix aus qualitativ hochwertigen Materialien und einer kurvenbetonten Figur. Alle Teile fühlen sich einfach echt an. Kein Plastik, dafür elegantes Aluminium und ein Rücken aus Walnussholz in Klavierlackoptik. Die aus gebürstetem Aluminium gemachte Front fällt mit 3 Knöpfen, einem Bullaugen als Display und einem Gyrorad, das das Navigieren über Menus einfacher gestalten soll, auf. Beim Platzieren der Consolette wird man sich erstmal richtig über ihr Gewicht bewusst und kann so ahnen, was in ihr steckt. Weiterhin kann sie sowohl dezent und kaum auffällig auf einem Regal untergebracht werden als auch auffällig und imponierend als schönes Möbelstück glänzen.

SOFTWARE
================
Marantz bietet für die Consolette eine App für das Handy an. Die Consolette ist überzeugend, die App ist ... ok. Man kann mit ihr ein Lied oder eine Playlist aus der iTunes Bibliothek abspielen und dafür ist sie ok. Kein Schnick Schnack, keine ausgefallene Oberfläche. Auch konfigurieren lässt sie sich über die App. Praktisch ist, dass man alle Einstellungen, die man an der Consolette selbst (per Knopf und Gyrorad) ausführen kann auch über die App übernehmen kann. Denn obwohl das Gyrorad einem das von Marantz gewohnte nostalgische Feeling gibt, kann es doch schnell nervig werden, wenn man mal öfter Einstellungen darüber ändern will. Obwohl die App grundsätzlich die Funktionalität bietet, die Consolette als Wecker zu benutzen, funktioniert das nur, wenn die App aktiv ist. Das ist an sich total unlogisch, da man sein Smartphone normalerweise nicht über Nacht mit der Consolette App im Vordergrund anlassen will, nur damit am nächsten Morgen der Wecker funktioniert. Obwohl Software ja bekanntlich etwas ist, was die Hersteller, so auch Marantz über Softwareupdates verbessern könnten, habe ich bereits seit einem Jahr kein Update mehr für die Consolette erhalten. Ich gehe hier davon aus, dass Marantz zukünftig einfach keine Softwareupdates mehr für die Consolette bereit stellt. Die Software war für mich der einzige Grund, der die Vergabe von 4 statt 5 Sternen rechtfertigen konnte.

VERBINDUNG
================
Über AirPlay kann man sich mit Apple Produkten verbinden, DLNA ermöglicht die Verbindung zu Android Geräten. Die Stabilität der Verbindung zum Gerät hängt ja bekanntlich vom Netzwerk ab. Bei mir muss ich sagen, läuft die Verbindung stabil und ohne abzubrechen. Obwohl ich mich über AirPlay verbinde, kann ich mir vorstellen, dass einige Leute sich gerne Bluetooth Funktionalität in der Consolette gewünscht hätten. Sie besitzt aber leider kein Bluetooth. Bevorzugt man eine elektronische Verbindung, kann man sich über Stereo Chinch, USB oder 30-Pin Konnektor verbinden. Letzteres ist der veraltete Anschluss für Apple Geräte. Falls dies wirklich die bevorzugte Verbindungsvariante sein sollte, kann man sich einen 30-Pin zu Lightning Adapter anschaffen.

FAZIT
================
Ein fantastisch klingender All-Rounder, der auch noch schön anzusehen ist. Mittlerweile ist die Consolette zu einem Schnäppchenpreis zu haben. Persönlich denke ich, dass die Consolette in einigen Jahren wegen ihres detailreichen und klaren Sounds und des einzigartigen Designs ein Sammlerstück sein wird.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. November 2014
Die Consolette wurde von mir direkt über Amazon für 270€ erworben. Meine Rezension basiert auf dem Preis-/Leistungsverhältnis.

Verpackung:

Mehrere Kartons- und Stofflagen schützten die Consolette. Sehr gut.

Verarbeitung:

Die Verarbeitung der Consolette ist über jeden Zweifel erhaben. Kein Konkurrenzprodukt in diesem Preisbereich (270€) kann hier mithalten. Die Rückseite aus edlem Holz, das Metall am Boden, die Teil-metallene Fernbedienung und der sehr wertige Kunststoff sprechen Bände.
Die vergoldeten Cinch-Eingänge, der massive Stromadapter... herrlich. Für 270€ extrem gut.

Ton:

Die Consollette ist lokalisierbar, jedoch nicht genau auf einen Punkt fixierbar, sondern über einen "breiteren Bereich". Der Ton ist klar und voll. Bose, Harman/Kardon usw können in dieser Preisregion ganz und gar nicht mithalten. Kein dröhnender Bass, alles klar.

Bedienung:

Die Einrichtung erfolgte sehr schnell und einfach per Browser (habe Firefox benutzt). Das Einstellen der Internetradiosender habe ich per Android-App vorgenommen.

Wichtig: Auch unabhängig von einem Netzwerk ist die Consollette einsatzfähig: USB und Cinch.

Wiedergabe von Cinch, USB (nicht so komfortabel, aber OK) und ganz wichtig des Internetradios funktionieren einwandfrei.
Den Dock habe ich noch nicht verwendet.

Auf meinem Nachtschrank liegt die Fernbedienung, 1,5m daneben auf einer Kommode steht die Consolette. Ein Klick auf eine der Zahlentasten (5 ist bei mir Klassikradio) am frühen Morgen und schon schallt wunderbare Musik.

Für einen Preis von 999€ wäre die Rezension erst gar nicht entstanden. Bei 270€ kann man hier jedoch gar nichts falsch machen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Fragen? Erhalten Sie schnelle Antworten von Rezensenten

Bitte stellen Sie sicher, dass Sie eine korrekte Frage eingegeben haben. Sie können Ihre Frage bearbeiten oder sie trotzdem veröffentlichen.
Geben Sie eine Frage ein.
Alle 2 beantworteten Fragen anzeigen

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken

Gesponserte Links

  (Was ist das?)