Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Shop Kindle Unlimited AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longss17

Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
7
3,7 von 5 Sternen
Back On The Streets
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:8,29 €


am 30. September 2013
Lange musste man auf diese Wiederveröffentlichung warten. Aber,wie man so schön sagt: was lange währt,wird endlich gut.Denn hier sind neben den 8 regulären Stücken auch noch 4 Bonustitel enthalten, die damals nur als Single erschienen waren. Somit eine runde Sache.
Musikalisch ist sie sehr abwechslungsreich, war wohl laut Booklet zunächst als instrumentales Album im Stile der Colloseum II-Fusion/Jazz-Rock-Musik geplant und erhielt dann noch Zuwachs durch die Zusammenarbeit mit Phil Lynott und Brian Downey von Thin Lizzy, bei denen er auch damals das Album Black Rose einspielte. Für mich und alle anderen Thin Lizzy und Gary Moore Fans natürlich besonders wertvoll ! Der Lizzy-Titel "Don't believe a word" wurde hier deutlich langsamer und bluesiger eingespielt, so wie er wohl ursprünglich auch gedacht war, im Wechselgsang von Gary und Phil und geilen Gitarrensoli. "Fanatical Fascists" von Lynott, ein kräftiger Rocker, das bekannte "Parisienne Walkways", das zunächst ein Instrumentaltitel war, mit dem Text von Lynott und die Single "Spanish Guitar" in 3 Versionen jeweils mit Gary oder Phil als Sänger und als Instrumental.
Die übrigen Titel sind mit den Colloseum II-Musikern John Mole am Bass und Don Airey an den Keyboards, sowie dem jungen Simon Phillips an den Drums eingespielt. Letzterer zeigte schon damals, welch Riesentalent in ihm steckte ! 4 von den Titeln sind recht schnelle Instrumentals mit flink- und fetzigen Soli von Moore. Vom Musikstil her deutlich dem Jazz-Rock, oder wie man heute meist sagt, der Fusion-Musik zuzuordnen, also nicht unbedingt etwas für Leute die nur auf Hardrock oder Blues stehen. Dazwischen noch die Ballade "Song for Donna" in ähnlichem Stil und das Titelstück als solides Rockteil.
Insgesamt eine schöne, abwechslungsreiche, klassische Scheibe der späten 70er mit ausführlichem Text über die Entstehung des Albums im Booklet plus vielen Fotos, ganz am Ende dann doppelseitig die Freunde Phil Lynott und Gary Moore zusammen. Schade, dass die beiden nicht mehr unter uns weilen...
0Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. November 2005
Von den Alben, die Gary Moore aufgenommen hat, ist dieses aus dem Jahr 1978 das anspruchsvollste. Es liefert einen guten Querschnitt seiner musikalischen Bandbreite. Neben schnellen Rockern wie der Titelsong und "Fanatical Fascists", starken Balladen ("Parisienne Walkways", "Song for Donna") sind auch epische Instrumentalstücke ("Flight of The Snow Moose", "What would you rather Bee or a Wasp") vertreten. Hier können sich sowohl Moore als auch Teufelsschlagzeuger Simon Phillips richtig austoben.
"Back on The Streets" entstand zu der Zeit, als Gary Moore vertraglich noch an Thin Lizzy gebunden war. Bei drei Kompositionen (u.a. "Parisienne Walkways") zeichnete Phil Lynott als Komponist, weshalb hier auch Brian Downey an der Trommel sitzt. Alle anderen Stücke sind mit "Moore/Campbell" angegeben, allerdings besteht kein Zweifel, dass Moore sie allein geschrieben hat.
Sehr empfehlenswert.
22 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2017
Gary Moore zeigt auf diesem Album eine größere Stilvielfalt als auf den meisten späteren Alben, die entweder Rock oder Blues sind. Hier gibt es beides, aber auch instrumentalen Jazzrock sowie einen latenten Punkeinfluss bei "Fanatical Fascists". Logisch: Die meiste Zeit hat der außergewöhnliche Gitarrist in den Siebzigern bei Thin Lizzy (von denen hier Phil Lynott und Brian Downey bei der Hälfte der Songs zu hören sind) und Colosseum II (von denen hier Don Airey und John Mole bei den anderen Stücken mitmachen) verbracht. Außerdem klingt sein Gesang, obwohl Gary gut singt, noch etwas zaghaft und weniger selbstbewusst als später. Sein Gitarrenspiel sollte noch einiges an Power zulegen, aber rein technisch war er schon 1978 absolut unantastbar.

Gleich der Opener und Titelsong zeigt, wo der Hammer hängt: "Back on the Streets" tritt die Tür mit ideenreichem Hardrock ein. Die Liveversionen aus den frühen Achtzigern haben allerdings deutlich mehr Druck. Simon Philips baut vielleicht etwas zu viele Tom-Tom-Wirbel ein, wo straighteres Drumming sinnvoller gewesen wäre. Dennoch ein Klassiker.

Bei "Don't Believe a Word", hier wie von Phil Lynott ursprünglich gedacht in gemäßigt swingendem Tempo vorgetragen, hört man dann den molllastigen, emotionalen Blues-Moore der Neunziger! Am Ende wird es etwas schneller.

"Fanatical Fascists" gefällt mir nicht sonderlich. Zu eintönig. Der Song weiß auch nicht so recht, ob er nun kritisch oder witzig sein will.

Das lange und spannend aufgebaute "Flight of the Snow Moose" wechselt nach einem pseudoklassischen Intro zu verzwicktem, hartem Jazzrock, bei dem sich Keyboarder Don Airey und Gary Moore abwechselnd austoben dürfen. Trotz verklausuliert-swingendem Rhythmus und schräger Akkordfolgen sowie Hauptmotive bleibt Gary Moores intensiver Ton auch bei den heftigen Tongirlanden immer erkennbar. Nur die Ausblendung irritiert ein bisschen.

"Hurricane" ist mit seinen schnellen Gitarre/Keyboard-Unisono-Läufen nicht weniger beeindruckend, aber etwas geerdeter. Simon Phillips empfiehlt sich als angehender Superdrummer und Gary Moore shreddet alles in Grund und Boden. Sobald sich Don Airey wieder mit einschaltet, muss ich an die heftigsten Momente von Saga oder Manfred Mann's Earth Band denken. Obwohl das Stück auf der Corridors-Tour Ende 1982 bis Mitte 1983 regelmäßig und ausführlich (über acht Minuten!) live gespielt wurde, existiert leider keine offizielle Veröffentlichung einer Liveversion.

"Song for Donna" nimmt einiges von dem vorweg, was z.B. in den Balladen auf "Corridors of Power" noch folgen sollte, wirkt aber aufgrund seiner ungewöhnlichen Akkordsequenzen untypisch. Das Solo allerdings nicht! Moores Gesang ist phasenweise ein bisschen im Mix versenkt. Gegen Ende wird es funkig.

Funky ist auch "What Would You Rather Bee or a Wasp", dessen Slap-Bass und hohe Rhythmusgitarre direkt aus einer James-Brown-Platte stammen könnten. Ich kann alle Instrumentals auf diesem Album gut hören, trotz etwas selbstgefälligem Solieren. Andererseits bin ich auch froh, dass nicht das ganze Album in diesem Sti gehalten ist.

Das Moore/Lynott-Duett "Parisienne Walkways" ist natürlich der Riesenhit mit sehnsuchtsvoller Melodie und schönem Arrangement. Aber wie beim Titelsong gilt auch hier - alle Liveaufnahmen übertrumpfen die hier etwas arg kurz geratene Version.

"Track Nine" war die B-Seite des als Single ausgekoppelten Titelsongs. Es handelt sich hier um ein weiteres Instrumental, das allerdings heavier als die Album-Instrumentals daherkommt. Die lange Riffpassage klingt für mich verdächtig nach Rush ("Cygnus X-1").

Mit der Non-Album-Single "Spanish Guitar" versuchte Gary Moore, den Erfolg von "Parisienne Walkways" zu wiederholen. Die Ballade ist nicht unbedingt schlechter, aber vielleicht etwas weniger griffig und von der Struktur her seinem Vorgänger wiederum zu nahe. Es fehlt einfach das "gewisse Etwas". Die ursprüngliche Version mit Lynott als Sänger (in Schweden - nicht in Norwegen! - als Single veröffentlicht) findet sich genauso wie die reguläre von Moore gesungene Version und die auf der B-Seite enthaltene Instrumentalvariante. Was dagegen fehlt, sind die (nach dem Zerwürfnis) von Gary Moore neu eingesungenen Versionen von "Don't Believe a Word" und "Parisienne Walkways", die von der US-Ausgabe der LP stammen.

Das Remastering ist, wie bei Andy Pearce oft der Fall, tadellos und am Booklet kann man nur die fehlenden Texte beklagen. Dafür gibt es Liner Notes und Abbildungen der verschiedenen Single-Covers.

Ich halte das Album für zu Unrecht vergessen - wer Gary Moore in seinen verschiedenen Facetten mag, der sollte diese remasterte CD eigentlich in seiner Sammlung haben.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. März 2014
... präsentiert sich das im Frühjahr 1978 aufgenommene Album "Back On The Streets" von Gary Moore, der sich hier noch spür- und hörbar auf der Suche nach seiner musikalischen Identität befindet: Während die eine Hälfte des Albums Colosseum II-inspirierten Jazzrock bietet, gibt's auf der anderen Hälfte eher traditionellen (Hard-)Rock a la Thin Lizzy zu hören. Das mag man abwechslungsreich finden, lässt das Album allerdings auch seltsam zerrissen klingen und hat zudem den Nachteil, dass man schon beide Musikrichtungen gleichermaßen mögen muss, um das Album über seine gesamte Länge hinweg genießen zu können. Mir ist das - als jemandem, dem Thin Lizzy und Gary Moores Virgin-Alben der 80er deutlich näher sind als Colosseum II - einigermaßen schwer gefallen.

Hauptgrund hierfür sind die drei reinen Instrumentals "Flight Of The Snow Moose", "Hurricane" und "What Would You Rather Bee Or Wasp", die mit 17 von 37 Minuten beinähe die Hälfte der Spielzeit des regulären Albums einnehmen. Technisch ist das natürlich höchst beeindruckend, was Gary Moore hier an der Gitarre abliefert, aber während er sein Gitarrenspiel auf späteren Alben - bei aller Prägnanz - beinahe immer in songdienlicher Weise einbringt, ist es hier derart dominant und ist das hier in einem solchen Maße reines Gitarrengefrickel, dass ich diese Stücke eigentlich nur langweilig, anstrengend und nervend fand. Der Titelsong und "Fanatical Fascists" sind brauchbare, aber auch nicht wirklich starke Rocksongs, während die Highlights ganz klar eine bluesige Fassung des Lizzy-Klassikers "Don't Believe A Word" und die Traumballade "Parisienne Walkways" sind, welche Gary Moore in England gar einen wohlverdienten Single-Hit bescherte und dazu beitrug, ihn einem breiteren Publikum bekannt zu machen. Insgesamt für mich nur ein Drei-Sterne-Album, wobei ausgesprochene Gitarrenfreaks und dem Jazzrock etwas mehr zugetane Musikfreunde beruhigt noch einen Stern draufschlagen können. Wer ein Freund von Gary Moores Alben zwischen "Corridors Of Power" (1982) und "After The War" (1989) ist, dem sei an dieser Stelle definitiv eher zu dem bereits Anfang 1981 aufgenommenen, in Europa allerdings erst 1984 veröffentlichten "Dirty Fingers" geraten, das als Quasi-Vorgänger von "Corridors Of Power" Rock am laufenden Band - und mit "Rest In Peace" zudem eine Killerballade - bietet und völlig ohne Jazzrock auskommt.

Kurz zur Qualität dieser Wiederveröffentlichung aus dem Jahre 2012: Remastered hat Andy Pearce, der bereits bei der Saxon-Box "The Carrere Years" hervorragende Arbeit geleistet hat und auch hier überzeugt. Loudness War und übermäßige Dynamikkompression hatten erfreulicherweise keine Chance (das Album hat einen DR-Wert von 11); lediglich die Gitarren klingen mir gelegentlich einen Hauch zu schrill, aber insgesamt klingt das Album klar besser als frühere CD-Veröffentlichungen. Die Bonustracks sind unspektakulär und waren auch schon anderenorts zu bekommen: "Track Nine" (noch ein nerviges Instrumental) und "Spanish Guitar" in gleich dreifacher Ausfertigung - eine hübsche, aber nicht weltbewegende Ballade. Da hätte es definitiv noch haufenweise Rareres und Besseres gegeben, allem voran die beiden bis heute unveröffentlichten Session-Outtakes "Track Ten" (eine rein instrumentale Ballade) und "Road To Pain" (eine langsame Pop-Ballade). Die Bonus-Sektion fällt also, wie bei vielen Wiederveröffentlichungen, wieder einmal reichlich enttäuschend aus, d.h. auch hier herrscht insgesamt nicht mehr als Drei-Sterne-Niveau.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2014
Parisienne Walkways ist der Hit des Albums, klarer Fall. Aber die anderen Songs zeigen die vielen musikalischen Facetten des (jungen) Gary Moore. Hardrock, Bluesrock, Fusion, Politheavyrock. Wohin sollte Anfang der 80er die Richtung gehen? Wir wissen es heute. Damals war das Album eine Bestandsaufnahme seiner musikalischen Flexibilität. Als solches ist es heute ein interessantes Tondokument. In der Expanded Edition kommen einige B-Seiten und Alternativversionen von "Spanish Guitar" dazu. Für den Fan und Sammler ist das interessant.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Mai 2014
ich hab so ziemlich alles, was gary moore in seiner karriere herausgebracht hat, aber mit diesem album tu ich mir ein wenig schwer. abgesehen vom duett mit phil lynnot - parisienne walkways - erinnern die meisten nummern an die hardrock-zeit des nordiren und sind damit weit weg von seinem blues.
als fan gehört die scheibe für mich einfach zur sammlung, aber ich bezweifle, dass ich sie allzu oft in den player stecke.

fazit: nur für echte fans
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. April 2014
Habe die CD wegen einiger bekannter, guter Titel gekauft. Hätte mir ja den Rest anhören können, habe aber nicht vermutet, dass der Unterschied so groß ist. Daher von mir nur 2 Sterne - reine Geschmacksache, natürlich!
11 Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Wild Frontier
7,49 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken