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Kundenrezensionen

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am 14. September 2012
Warum kauft man eine DVD? Doch wohl, um endlich einen Film zu haben, der nicht immer mal wieder im Fernsehen zu sehen ist. "Zündschnüre", eine 1974er Verfilmung des Romans von Franz Josef Degenhardt (1973) durch den WDR, ist meines Wissens nach der Erstsendung nie wieder gelaufen, jedenfalls habe ich den Film nie wieder gefunden.
Der Grund ist nicht schwer zu erraten: Der vorwiegend kommunistische Widerstand im Arbeitermillieu wird dargestellt, ein in unserem Land politisch verdrängtes Thema.
Erst jetzt (2012) war diese DVD des Films möglich, so dass der Film gerettet ist. Der "Spiegel" schreibt, dass der Film seltenerweise beser als der Roman sei - wohl um die Leute von der Lektüre des hervorragenden Romans abzuhalten - aber es handelt sich um eine richtig werkgetreue Verfilmung des ersten und vielleicht sogar besten Romans Degenhardts.
Als ständiges Thema fesselt durch den ganzen Schwarzweissfilm, was Kinder unter unmenschlichen Bedingungen im Widerstand leisten können und dürfen.
Wer immer sich um politische Bildungsarbeit kümmert und einen guten Film sucht, kommt an diesem Werk nicht vorbei, FSK ab 12.
Jürgen Köster
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TOP 500 REZENSENTam 16. November 2013
Dies soll Schwelm sein, das auch 1974 noch teils als Kulisse zurechtgemacht werden konnte: die Stichstraße bei Franz Josef Degenhardts Elternhaus zum Bahndamm hin ist es unverkennbar.

Der WDR-Film zeigt in Schwarzweiß die raue Welt Halbstarker im Weltkrieg. Neben dem altersgemäßeren Spielen und Lungern müssen die Kleinen eben auch Heldentaten mit hohem Risiko vollbringen, denn die Erwachsenen können es nicht alleine in diesen miesen Unrechtszeiten. Die Jungs helfen Kriegsgefangenen, übermitteln Botschaften des kommunistischen Widerstands und leisten noch mehr. In anderen Zeiten wäre es Indianerspielen, doch der Hintergrund ist bitterernst.

Der linke brillante Liedermacher Franz Josef Degenhardt aus Schwelm hat in dem zugrundeliegenden Roman diese Zeit skizziert. Im Interview nannte FJD den Protagonisten "Fänä" Spoormann als denjenigen, der er gerne gewesen wäre. Ein bisschen Agitprop à la Brecht ist schon auch mit hineingeraten. Das gezeigte laute Absingen von Kampfliedern in großer Runde glaube ich auch nicht, in einer Zeit, wo BBC unter dem Tuche gehört wurde.

Weil der Wert vor allem in der Wiedergabe der eigentlich unmöglichen sozialistischen Stallwärme in der Nazizeit, und wie es sonst damals war mit dem Widerstand der kleinen Leute, ist der Film dafür wohl noch besser geeignet als der Roman, doch natürlich auch etwas auf Filmdramatik optimiert. Den Ton finde ich teils unglücklich abgemischt, da gehen Nebendialoge komplett unter. Berti Bischoff, der ewig Bestusste, wirkt nicht dialektsicher. Auch irritiert Hans Meier (bekannt als "Lottogewinner Erwin Lindemann") als böser Nazi (wer will, kann auch noch die spätere "Mutter Beimer" auffinden). Die Flimmusik beschränkt sich auf FJDs eingängigen "Zündschnüre-Song". DVD-Extras etc. gibt es übrigens keine.

Doch auch dafür, dass hier ein Film mal mit dem Mythos aufräumt, dass nur der arg späte (und maue) Eliten-Widerstand gezählt hätte, fünf Sterne.
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am 6. April 2013
Wie das Buch, so ist auch dieser fast autobiografische Film ein gutes Zeitzeugnis der Schicksale der Kinder der Arbeiterfamilien am Ende des zweiten Weltkrieges im Ruhrgebiet. Filme wie sie heute, schon gar nicht öffentlich rechtlich, mehr gedreht werden, weil sie dem allgemeinen Mainstream in keiner Weise entsprechen. Solidarität, Zusammenhalt, Antifaschismus gelten heute doch bestenfalls als lächerliche Begriffe von Leuten von früher. Für mich sehr sehenswert und sein Geld wert
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am 19. November 2012
Wie schön das es diesen tollen Film nun endlich auf DVD gibt.

Das hat so viele Jahre gedauert. Leider ist der Film ja nie wieder im TV gezeigt worden.
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am 4. Oktober 2014
Da ich ja nun kein Berliner bin wo jeden Tag irgendwelche Filme gedreht werden, habe ich mir diesen Film auf DVD gekauft weil man (schöne) alte Aufnahmen meiner Heimatstadt sehen kann.
Die Filmstory ist sogar sehenswert und einige bekannte Schauspieler sind mit von der Partie.

Die Bildqualität ist aber, zwar für einen in den Kriegsendzeiten spielenden aber in den 70ern gedrehten Film echt mies. Ich hatte mir deutlich mehr erwartet als die Youtube Version. Zumindest ist es ein Part. ;-)

Drei Sterne bekommt er trotzdem von mir weil ich Ennepetaler bin.
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