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am 27. August 2012
Ein bisschen ist ein zweites Album immer eine Bürde für eine Band. Ganz besonders, wenn das Debut so vielbeachtet war, wie bei der amerikanischen Modern Progressive Metal Speerspitze Periphery, deren Bandleader, Leadgitarrist Misha „Bulb“ Mansoor für manch einen einer der prägendsten Köpfe der jungen djent-Bewegung ist.
Stets lasten große Fragen auf einem solchen zweiten Album. Wird es die Qualität halten können? Wird es den bereits angestachelten Erwartungen gerecht werden? Fans und Kritik gleichermaßen zufriedenstellen können?

Diese Fragen lasten auch insofern noch etwas dringender über diesem zweiten Album, als Periphery hier zum ersten Mal auch Songmaterial aufbieten, das nicht schon seit Jahren und mit drei verschiedenen Sängern in der Pipeline war. Material, auf dem auch der erst kurz vor der Komplettierung des Debuts eingestiegene Sänger Spencer Sotelo zum ersten Mal jede Gesangslinie selbst zu liefern hatte und nicht auf die Vorarbeit seiner Vorgänger zurückgreifen konnte, bzw. musste.
Auf diesem Album lastet folglich nicht nur die Bürde, die konstante Qualität der Band erweisen zu müssen, sondern auch, dass Sotelo in voller Eigenregie das Niveau halten kann.

Ein "make it or break it" Album also, wenn man so will. Nicht wenige Bands reagieren auf solche Situationen mit einer Fortsetzung ihres Debuts, um die aufgebaute Fanbase nicht zu verschrecken. Doch Periphery gehen interessanterweise einen etwas anderen Weg.
Zwar hat sich an der grundlegenden Rezeptur wenig geändert, doch die Band hat die Schrauben vieler Nuancen ein gutes Stück anders gestellt.
Dabei fallen besonders zwei recht schnell auf, die sich so auch durch das gesamte Album ziehen:

Die Meshuggah-Einflüsse, die im virtuosen Cocktail Peripherys aus den Richtungen von Meshuggah, Sikth oder auch Bands wie Textures zuvor noch die Führungsrolle einnahmen, wurden für den Zweitling stark zurückgefahren. Das unter allem liegende donnernde Stakkato ist gefühlt wesentlich weniger präsent und wird nun mehr als eines von vielen Stilmitteln verwendet, während verschnörkelte, meist an Progressive Metal Gefilde älterer und jüngerer Prägung erinnernde, Melodielinien die Führung übernehmen. Die dicht und gekonnt verwobenen Schichten aus großen Melodieflächen, gniedeligen Leads, gezupften Einzelnoten und subtil eingesetzten Synths bauen dabei nach wie vor einen ganz eigenen Sog auf.
Zusammen mit den nach wie vor vorhandenen ruhigen Ambient Passagen, relaxten Electronica-Passagen und groß aufgebauten Melodien in den Refrains gewinnen die melodischen Anteile des Sounds einen deutlich größeren Anteil am Gesamtklang. Der mal synkopierte, mal polyrhythmische, durch das dynamische Schlagzeug geführte, Groove treibt nach wie vor, doch die Melodien leiten.
Und das steht der Band auch tatsächlich bestens. Nicht nur sind die epischen bis filigranen Melodien dicht und eingängig, die derben Stakkato Grooves kommen durch ihren weniger inflationären Einsatz auch deutlich besser zur Geltung.

Die zweite auffällige Nuance ist zweifelsfrei der Gesang. Sotelo wirkt auf "Periphery II" stilsicherer, kontrollierter und ist sichtlich gewachsen. Die auf dem Erstling noch recht schwachen extremen Lagen haben dabei offensichtlich einiges an Augenmerk bekommen, denn wo zuvor eher angestrengtes Schreien zu hören war, lässt Sotelo nun markige Growls, geifernde Shouts und jede Menge Details (wie das sichtlich von seinem Vorgänger Sabol inspirierte atemlose Überschnappen mancher hoher Screams) vom Stapel, die an Volumen und Aggressivität kaum zu wünschen übrig lassen.
Der Kontrast zu seinem, meist dominant eingesetzten, hohen angespannten Gesang könnte kaum größer sein, doch dieses Mal zeigt er ein deutlich klareres Gefühl für die Wirkung seiner Stimme und rutscht in ihrem dynamischen, ausdrucksvollen Einsatz nicht selten in Nähe zu Rody Walker von Protest The Hero. Was nicht zuletzt die leichte instrumentelle Neuausrichtung noch einmal stark betont.
Währenddessen lassen seine weniger hyperaktiv wirkenden ruhig-melodischen Passagen mehr dezente Pop-Einflüsse durchblicken, als noch zuvor, was immer wieder für willkommene Abwechslung und eingängige Höhepunkte sorgt.

Auch das Liedwerk ist dabei, trotz der selten gesprengten üblichen Songform, abwechslungsreich. Allerdings tendiert die Kombination aus schichtenweise Melodielinien, blitzschnellen Leads, komplexen Grooves und Sotelos nachdrücklicher hoher Stimme auf Dauer durchaus dazu, leicht anstrengend und unübersichtlich zu werden. Zwei bis drei Songs weniger hätten hier, für mich zumindest, durchaus zu einem positiveren Gesamteindruck führen können. Die immense Dichte der Kompositionen sorgt zwar für viel emotionale Triebkraft, strapaziert aber auch die Konzentration des Hörers und lässt den roten Faden nicht immer so deutlich erkennen, wie es für die klare Orientierung im Klangdschungel nötig wäre.

Doch das schmälert den grundlegend positiven Eindruck, den die Band mit "Periphery II" zurücklässt, kaum. Das Album ist ein nicht ganz unmutiger Schritt weg vom Meshuggah-dominierten Sound, hin zu jüngeren Progressive Gefilden in Richtung von Sikth oder Protest The Hero und betont damit die individuellen Stärken der Band jenseits von vertrackten Rhythmen und Stakkatoaxt.
Periphery haben damit definitiv den Beweis geliefert, dass sie als nun erfolgreich zusammengewachsene Band noch genügend Ideen, Ambitionen und Fähigkeiten besitzen, um auch weiterhin starkes Material abzuliefern.
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am 8. Juni 2014
Hab das Album seit Release und würde sagen, dass es ein sehr gutes Album ist, was auch seine Schwächen hat.

Das Album an sich:
1. Die Vocals haben sich verbessert. Spencer hat sich im Vergleich zum 1. Album extrem verbessert. Seine Cleans sind fabelhaft.
2. Es hat den metallischen, rhythmischen und technischen Klang verloren, im Vergleich zum 1. Album.
3. Es ist catchier, poppiger und melodischer. Es gibt sehr viele schöne Gitarrensolos.
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am 24. August 2012
Fand den Teaser Song Muramasa schon super und hatte die Befürchtung, dass sie das Niveau nicht halten könnten. Aber zum Glück hatte ich mich geirrt. Im Vergleich zum Vorgänger noch einmal ein Level höher, haben sich die Jungs bei diesem Album meiner Meinung nach sebst übertroffen. Ich höre es nun seit Wochen rauf und runter und es gibt mir sehr viel Energie. Es steckt viel Liebe und Mühe/ Detailarbeit in dieser Arbeit und jedem, der mit Djent/ Progressive Metal etwas anfangen kann, wird von dieser Scheibe bestimmt nicht enttäuscht sein. Periphery gehören für mich definitiv zur absoluten Spitze des Genres.
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am 20. Dezember 2012
Unfassbar, wie sehr sich PERIPHERY gesteigert haben:

Ich kenne die Band eher durch Zufall anhand einiger MySpace Demos, die grandios waren, also schon rund 1-2 Jahre vor dem Debüt.
Das Erstwerk fiel überraschend schwach aus, die meisten Songs biederten sich nur dem aktuellen Trend, dem Djent, an. (das reimt sich!)
Dazu ein dermaßen saft- und kraftloser Sänger, bei dem sich die Zehennägel aufrollen.

Umso überraschender fällt Periphery II aus:
Man verleiht dem ganzen Gemisch zusätzlich mehr Progressive Metal Einflüsse, und auch Spencer hat richtig an sich gearbeitet und macht die Performance vom letzten Album vergessen (Screams, Growls, Cleangesang (der allerdings immer noch sehr alternativ klingt und damit Geschmackssache bleibt))
Sie haben sich um Faktor X erweitert, den zum Beispiel Devin Townsend nutzt: Man hat keine 100%ige Zielgrupüpe, sondern erweitert die Musik um Nuancen, wie sie der Band grad am besten passen, ohne Rücksicht auf Verluste.

Mal klingen die Songs Djent-/Progressivelastig, dann wieder poppig, atmophärisch, sehr vertrackt, alternativelastig, elektronisch, manchmal auch alles auf einmal.

Das Album läuft seit dem Prerelease Stream nahezu täglich bei mir und ich bin immer noch nicht satt. Ein modernes Meisterwerk, das in Zukunft bestimmt Kult und Klassiker genannt wird.
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am 10. September 2013
Das ist progresive Metal vom aller feinsten eine der besten Bands seit langen kann nur hoffen das sie bald mal nach Deutschland kommen
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am 18. Juli 2012
Mit ihrem Debüt haben Periphery ja schon eine CD veröffentlicht, die einiges in den Schatten gestellt hat und schnell zu einer meiner absoluten lieblings CDs wurde. Dementsprechend hatte ich die Hoffnung, dass der Nachfolger genau so überwältigend wird und bin in keinster Weise enttäuscht worden!

Was ist geblieben?

Wie gewohnt dominieren die 3 Gitarren den Sound, was machem Zuhörer ab und zu anstrengend und überladen vorkommen kann, aber nunmal den Sound und Stil der Band ausmacht.
Sänger Spencer Sotelo zeigt wieder, was die menschliche Stimme alles leisten kann, ob hoch wie ein Engel, oder tief wie ein verwundeter Ochse ;-)
Auch die elektronisch/atmosphärischen Übergänge, wie zwischen den Songs des ersten Albums, an manchen Stellen machen sich wieder hervorragend.

Was ist neu?

Im Gegensatz zum Vorgänger ist Periphery II nicht mehr nur von Misha Mansoor alleine, sondern von der ganzen Band geschrieben worden, was sich vor Allem im Abweschlungsreichtum des Albums widerspiegelt.
Die größte Veränderung hat, meiner Meinung nach der Gesang durchgemacht, allerdings ausschließlich im positiven Sinne!!! Im einen Moment brutal und im anderen episch schön, so kennt man den Spencer. Auf Periphery II befinden sich Haufenweise Melodien des Gesangs, die so schön und/oder packend sind, dass sie einem garnicht mehr aus dem Kopf gehen wollen (z.B. Have a Blast oder Ragnarok)!
Weitere nette Bestandteile des Abums, sind die Gastsoli (unter anderem von Dream Theater Gitarrist John Petrucci) und die Trilogie Muramase, Ragnarok und Masamune. Diese drei Songs am Anfang, am Ende und in der Mitte des Albums sind ähnlich aufgebaut, haben den selben Chorus und befassen sich mit den selben inhaltlichen Themen.
Die Bonustracks der Special Edition sind auch nicht schlecht. Das Instrumentalstück ist wie gewohnt gut und das Slipknot-Cover sehr gelungen.

Insgesamt ist das Album einfach nur absolut empfehlenswert! Ein Pflichtkauf für Fans des Vorgängers und wer auf etwas anspruchsvollere, härtere Musik (Djent, wenn man so will) steht, kann hiermit ebenfalls nichts falsch machen. Wer jetzt immernoch nicht überzeugt ist, kann sich das Album auch erst einmal, absolut legal, auf YouTube anhören, denn die Plattenfirma hat es komplett hochgeladen ;-) Aber kaufen nicht vergessen!

MfG Christopher
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am 17. Juli 2012
Da ist es also, das lang ersehnte Folgealbum der Djentfabrik Periphery mit dem schicken Titel Periphery II!

Zur Formsache: Die Scheibe kommt schön verpackt in einem roten Papp-Klappalbum mit stimmigem Design;
allerdings ist dies in Zeiten, in denen der CD-Verkauf chronisch rückläufig ist und sich die Produktionsfirmen was einfallen lassen müssen, um die Käufer bei Stange zu halten, auch schon wieder normal geworden. Wer jedoch wissen will, wie man eine CD-Verpackung originell gestaltet und damit ordentlich Eindruck schindet, dem sei das The Dillinger Escape Plan Album "Option Paralysis" zugeraten!

Wichtiger als die bunte Verpackung ist aber natürlich der Inhalt:
Dass 2009/2010 die mittlerweile tsunami-artige Djentwelle vom Zaun brach, ist im Wesentlichen zwei Musikprojekten zu verdanken: Denen von Animals as Leaders und Periphery.
Beide Gruppen veröffentlichten zu dieser Zeit Debütalben mit ihrem Bandnamen entsprechenden Titeln und gelangten innerhalb weniger Monate vom Status des Youtube-Geheimtipps zu Bands von Weltruhm, da sie durch ihre Kompositionen das Genre des Progressive Metal neu definierten und wahrhaftig in eine neue und "progressive" Richtung lenkten. Nicht umsonst tourten Periphery 2011 als Vorband mit Dream Theater um die Welt, welche selbst ihrerzeit das Metalgenre umgekrempelt hatten.

Periphery I bot ein Feuerwerk von unglaubliche markanten Riffs und neuen Gedanken im Songwriting, kurzgefasst: Das erste Album hat bereits jetzt 100% Kultstatus. Jedoch, quasi ein Naturgesetz, werden Fortsetzungen stets an ihren Vorgängern gemessen. Und an dieser Stelle sei auch wieder kurzgefasst: Das einzigste bemerkenswerte Riff auf dem neuen Album ist das von "MAKE TOTAL DESTROY"; ironischerweise ist dieser Song jedoch eine alte Alleinkomposition von Mastermind Misha Mansoor und war ohne Vocals schon lange auf Youtube zu bestaunen.

Auf den Vocals hingegen liegt der neue große Hauptfokus von Periphery II. Viele Kritiker, denen die Instrumentalversionen von Periphery I schon immer viel besser gefallen haben als die Originaltracks (und ich gehöre zu diesen Leuten), sollten dem Vokalpart von Periphery nun wirklich uneingeschränkt Respekt zollen: Spencer Sotello bringt auf dem neuen Album in nahezu jedem Song eine absolute Spitzenleistung! Mehr als einmal war ich sehr positiv geschockt und musste schmunzeln über die Aussage am Ende des Icarus Lives Tracks in der Itunes Version:

"Spencer Sotello - his voice goes up like an angel and down like a wounded ox!"

Leider leider leider unter der großen Leistung von Spencer leiden musste aber der Rest des Ensembles. Fetter Sound hin oder her, ein unglaublich progressiver Faktor im Djent, die Atonalität, wurde komplett ausgelassen. Quasi nicht mehr vorhanden ist das Zerrelement, welches z.B. Songs wie "Totla mad" oder "Zyglrox" einzigartig gemacht hat. De facto klingen die meisten Gitarrenriffs wie Dream Theater Cover. Alles schön harmonisch, keine musikalischen Trugschlüsse.
So könnte es bei Periphery II nun durchaus vorkommen, dass Menschen, die zum ersten Mal von der Band hören, sie für eine normale Metal-, vielleicht sogar für eine Screamo-Band halten. Schade.

Periphery II hat ordentlich zugelegt bei den Vocals, allgemein aber ordentlich abgespeckt.
Sehr kritische drei Sterne von mir für kein schlechtes, aber für ein weit unter den Erwartungen liegendes Sequel eines Meilenstein-Albums.
55 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. August 2012
Hallo zusammen,

das Album Periphery II hat mich die letzten paar Wochen ziemlich fasziniert und es lohnt sich auf jeden Fall, wenn man das erste schon gut fand / findet.
Sehr gute Musik, herausfordernd und anspruchsvoll, trotzdem nicht anstrengend zu hören.
Nach der ersten super Platte hätte ich ein so gutes zweites Album nicht unbedingt erwartet!

Es macht Spaß!
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am 3. August 2012
mein lieber scholli,

das ist mal nen Packung, die die Herren hier abgeliefert haben. Meiner Meinung nach besser als die erste. Immer noch sehr abgefahren, aber mehr richtiger Gesang ist immer ein schritt in die richtige Richtung.

Für Fans dieser art Musik eine ganz klare Kaufempfehlung.
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