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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
3
Klavierkonzert Nr. 27 + 20
Format: Audio CD|Ändern
Preis:14,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 18. September 2012
Frau Pires war immer eine höchst bemerkenswerte Mozartspielerin,schon als sie noch bei Erato ihre Aufnahmen machte.

Diese Konzerte hat sie bei Erato vor Jahrzehnten bereits eingespielt.

Als sie mit Abbado vor einigen Jahren anfing, dachte ich, da würde eine Serie draus.Aber wie öfters bei ihr, es fängt etwas an, und hört auf, bevor es vollendet ist.

Nun dachte ich, wie schade, dass sie nicht weiter aufgenommen hat und nun kommt sie mit dem weiter abgeklärten Abbado und seinen Mozartorchester.
Christoph Vratz meint bei NDR Kultur:"Claudio Abbado und seine erst im Alter intensiv gepflegte Liebe zu Mozart. Auch dieses Mal spielt das Orchestra Mozart mit einer wunderbaren Mischung aus Freiheit, Eleganz und kammermusikalischer Diskretion. Vor allem die Holzbläser tragen zum Erfolg bei.Abbado und die portugiesische Pianistin Maria João Pires haben die Konzerte KV 595 und 466 aufgenommen. Eine markante Gegenüberstellung: hier das heitere B-Dur, dort das düstere, Don Giovanni-schwangere d-Moll.
Pires spielt all ihre Mozart-Erfahrung aus: klar artikulierte Läufe, wenig Pedal, gesangliche Melodien. Doch gerade in diesem d-Moll-Konzert mangelt es stellenweise an Schärfe, an Düsternis und größerem Risiko. Daher klingt dieser Mozart fast zu nett - und insgesamt ein wenig routiniert."

Mozart zu nett? Was ist damit gemeint. Gerade KV 595 strahlt Tiefe und Schlichtheit aus.
Wer dies in Demut erfasst, dringt tief in das Mysterium Mozart ein, wie es seinerzeit Clara Haskil so unvergleichlich gelungen ist.

In der Tat gibt es für KV 466 dämonischere Versionen,zB von der Argerich.
Aber die Lesart von Frau Pires ( und ja auch Abbado) ist ebenfalls gültig.

Vielleicht bei KV 466 nicht die einzige,aber eine hervorragende Aufnahme.

P.S. Gibt es bei Mozart überhaupt unangefochtene Referenzaufnahmen?
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am 31. Juli 2013
Da ich von Frau Pires noch nichts gehört habe war ich auf die Aufnahme sehr gespannt. Nach mehrmaligen Anhören bin ich nun sehr begeistert, Frau Pires spielt das Mozart Klavierkonzert mit grosser Präzision und EInfühlsamkeit.
5 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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TOP 500 REZENSENTam 19. August 2013
Abbado nähert sich einmal mehr dem Kosmos der Klavierkonzerte von Mozart (in den80er/9oern hat er bereits Aufnahmen mit Serkin, Gulda und Joao Pires dirigiert); und wenn ich in der Vergangenheit öfters den Eindruck hatte, dass Mozart Abbado nur bedingt lag (er machte nichts falsch, aber Mozart klang bei ihm immer auch ein wenig glatt - als ob für ihn das A. Schnabel nachgesagte Bonmot galt: Mozart ist für Kinder zu leicht und für Profis zu schwer - war allerdings auf die Pianisten gemünzt), so ändert sich das jetzt deutlich:
Abbado findet zu einer großen Gelassenheit, Mozart klingt hier ganz selbstverständlich (eben die große Kunst bei Mozart). Abbado bleibt eher der "klassischen" Tradition verpflichtet, auch wenn das Orchester anders phrasiert, die Streicher z.B. deutlich vibratoärmer. Es gelingen Abbado hier ganz wunderbar Klangfarben, die Balance zwischen Streichern und (Holz-) Bläsern ist ganz exquisit gelungen. Sein Mozart ist jetzt sehr dynamisch, spannend, melodiös, man hört immer auch den Opernkomponisten durch, der ja so vortrefflich Seelenzustände in Musik übersetzen konnte.
Und Maria Joao Pires bei Mozart zu loben, hieße jetzt fast, Eulen nach Athen zu tragen: mit größtmöglicher Einfachheit und Delikatesse gestaltet sie die beiden Konzerte. Welch nobler Anschlag, welche schöne "Gesangslinie", dabei nie glatt, sondern immer auf den Punkt.
In der Summe eine sehr zu empehlende Neu-Aufnahme.
11 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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