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Kundenrezensionen

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Manche meinen, dass das dritte Album von Blackfield im Vergleich zu den ersten beiden Alben schwächer ist. Meinem Erachten nach ist es ebenso gut, allerdings anders. Es beinhaltet wieder wahre Perlen guter Rockmusik. Wer von den beiden, Steven Wilson oder Aviv Geffen, die überwiegende Arbeit an dem Album geleistet hat, ist mir persönlich völlig egal. Es handelt sich halt nicht um ein Projekt von Porcupine Tree, No Man oder Steven Wilson, sondern um ein eigenständiges Projekt. Wunderbare gefühlvolle Songs schaffen eine sehr schöne harmonische Atmosphäre. Songs wie "Rising Of The Tide", "DNA" oder "Glass House" sind eine Klasse für sich. Diese Songs sind denn auch meine Anspieltipps. Aber auch so ein Song wie "Blood" fesselt mich. Hier kommen leicht orientalische Klänge in rockiger Form zu Geltung. Meinem Erachten nach ist "Welcome to my DNA " aus dem Jahre 2011 nicht schlechter, als die Vorgängeralben und ein sehr gutes Album von angenehm melancholischer Stimmung.
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am 1. April 2011
.....obwohl dieses mal gleich 10 songs von Aviv Geffen geschrieben wurden, die nicht immer leicht zugänglich sind und erst später, nach einigen durchläufen die unverwechselbaren blackfield-emotionen hervorrufen. von daher: intensives und mehrmaliges anhören der CD wird früher oder später belohnt.dabei sind Blackfield ihren stilmitteln treu geblieben und bewegen sich im midtempo-bereich mit vielen streichern und bombast und vermitteln die intention ihrer musik wie keine zweite band.
die harmonien sind im gegensatz zu den vorgänger-alben leicht abgeändert, wirken aber dennoch authentisch.
allgemein ist bei den neuen songs der mitsing-charakter nicht mehr vorhanden, was subjektiv zu beurteilen ist. ich persönlich würde dies als erfrischend anders einstufen.bleibt also zu hoffen, dass die symbiose zwischen alten- und neuen liedern bei den kommenden live-auftritten gelingen wird und dass zu dieser tour dann auch eine neue live-dvd erscheint !Welcome to my DNA (Limited Edition)
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am 8. Mai 2013
Wer Pop-Musik mag, die weder nervig noch ermüdend ist, liegt mit diesem Album ganz richtig. Es gibt eigenlich keinen vergleichbaren Sound.
Wer gern im Cafe in Gesellschaft alleine ist und zudem auch noch konzentriert lesen möchte, ist mit In-Ear Ohrhörern und "Welcome to my DNA" bestens bedient. Man ist vor der Erregung am Nachbar-Tisch sicher geschützt...
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am 11. April 2011
Habe mit Spannung auf das dritte Album von Blackfield gewartet. War ich beim ersten Durchhören der 10 Songs noch etwas leicht enttäuscht, so steigert
sich das Album mit jedem Hören.
Diesmal ist Aviv Geffen für fast alle Songs als Komponist zuständig - nur eines ist von Herrn Wilson - das hat zur Folge, dass das Album homogener wirkt
als sein Vorgänger Blackfield II - aber auch das ist schon kleine Problem, was ich mit dem neuen Werk habe - es fehlen mir die Überraschungsmomente.
Kann aber auch sein, dass ich zu verwöhnt bin und jetzt auf hohem Niveau klage.
Wie schon erwähnt, wird das Album mit jedem Hören für mich besser.... Einen Song herauszunehmen?? Naja.. Mir gefält "Go to hell" am besten, aber auch
Glass house hat was - erinnert ein wenig an die gute Beatles-Zeit.
Fazit 10 sehr gute Songs - ohne Füllstücke...
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am 17. Februar 2015
Es wurde ja schon viel geschrieben zu diesem tollen Album. Ich mag die Wilson Mucke, sowohl Solo als auch bei Porcupine Tree. Blackfield lebt auch von dem gefühl Wiöson's und Welcome To My DNA ganz besonders. Ich finde das hier wieder mal die Melancholie eine tragende Rolle spielt. Alles ist sauber und kommt ohne Gefrickel daher. Leider, dies ist auch der einzige Kritikpunkt, sind einige Stücke, wie auch bei den anderen Blackfield Scheiben, einfach zu kurz geraten. Wären die Dinger stellenweise etwas länger gewesen, hätte ich diese Scheibe geliebt. So wird sie zwar des Öfteren den Weh in meinen Player finden, aber ich glaube nicht das ich dann auch alle Ohren dabei haben werde.
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am 1. April 2011
Welcome To My DNA, das dritte Blackfield-Album macht es einem nicht leicht. Partiell ist in den 11 neuen Songs alles vorhanden, was die Vorgängeralben Blackfield und Blackfield II so erfolgreich machte. Große Melodiebögen, herzerweichende Refrains, fast perfekte zwei- und mehrstimmige Vocals, schmachtende Sologitarren (On The Plane), perlende Pianolinien (Dissolving With The Night) und puristisch schöne Akustikgitarren (Far Away).

Dennoch ist Welcome To My DNA anders, schwieriger, weniger zugänglich. Die Songs sind zwar gewohnt kurz (2:48 bis 5:06), aber weniger eingängig als auf den Vorgängeralben. Das liegt vor Allem an ihrer Vielschichtigkeit.

Hauptmelodien und -instrumentierungen werden oft absichtlich durch Harmonie- und Instrumentierungswechsel unterbrochen (Glasshouse), streckenweise macht sich anspruchsvolles Spät-Beatles-Flair breit, das in symphonischen Instrumentalstrecken endet (Dissolving With The Night) und ein traumhaft schönes, Hammondorgel unterlegtes Zigota endet abrupt in einem ordentlich krachigen Progrockfinale.

Auch das düster melodische, zum Ende hin symphonische Go To Hell (der Text besteht aus den drei Sätzen F... you, Go to hell und I don't care anymore - erstaunlich wie nett das hier klingt) und das teils ordentlich rockende und dabei ethnisch-folkloristische Blood entsprechen nicht so ganz dem, was Blackfield bis dato ausmachte.

Aber ist das schlecht? Mitnichten. Welcome To My DNA ist ein fantastisches Album geworden, das bei aller balladedesken Schönheit und mitsingbaren Refrains auch Ecken und Kanten hat. Das Album zeigt bei jedem Hören neue Facetten und bleibt dennoch erkennbar Blackfield. Bin gespannt auf das Konzert.

14.04.11: Das Konzert im Berliner Columbia Club war - wie heißt es so schön - erste Liga. Wilson und Geffen demonstrierten Spielfreude pur. Das neue Album fügte sich hervorragend ein und kam live noch besser rüber als in der Studiovariante. Erstaunlich auch, wie rockig die Band streckenweise zur Sache ging. Kurzum: Klasse Album, klasse Band.
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am 21. April 2011
Natürlich sind Künstler immer davon überzeugt, dass ihr neuestes Werk auch ihr bestes sei. Dies äußerten auch Steven Wilson und Aviv Geffen in einem Interview zur Veröffentlichung des neuen Blackfield-Albums. Das schreibe ich in diesem Fall weniger dem Promotionsgedanken, sondern eher einem gewissen "natürlichen künstlerischen Narziß" zu.

Für progressive Musiker ist es vermutlich ein wichtiges Anliegen, sich ständig weiterzuentwickeln und niemals zweimal das gleiche Album zu machen (auch wenn man dadurch vielleicht die Erwartungen der Fans unterläuft). Bei "Welcome to my DNA" muss man wirklich anerkennen, dass hier versucht wurde, Neuerungen einzubringen. So wurden Streichinstrumente integriert, gegenüber den Vorgängeralben teilweise (progressiv-)rockigere Sequenzen und Harmoniebrüche eingebaut und bei "Oxygen" lässt sich sogar weiblicher Backgroundgesang ausmachen.

Leider sind allerdings die Songs an sich nicht mehr ganz so stark wie früher. Man kann das Album zwar wirklich gut durchhören, aber herausragende Songs wie z.B. "The Hole in me" (I) oder "This Killer" (II) fehlen hier. Schade, dass Steven Wilson das Songwriting fast komplett Aviv Geffen überlassen hat. Ich halte A.G. ehrlich gesagt ohnehin für ein bißchen überschätzt bzw. sich selbst überschätzend. Steven Wilson genießt es offensichtlich einmal nur "Part of the Band" zu sein. So geht Kritik an seiner Person, wenn es um das neue Album geht, eigentlich ein wenig fehl. Außerdem ist das "Jammern auf hohem Niveau", denn "Welcome to my DNA" hat sicherlich Klasse - wenn auch nicht die große Klasse der Vorgängeralben - insbesondere des Erstlings.
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am 1. April 2011
Das dritte Album der Steven Wilson - Aviv Geffen - Kooperation ist gelungen. Zumindest was die Klarheit der Arrangements angeht, die Perfektion der Instrumentierung und die mitreßende Melanchonie, die in den Songs steckt. Darüber hinaus aber fehlt dem Album irgendetwas. Ist es vielleicht eine eigene Identität oder etwas Überraschendes?
Irgendwie plätschert das Album vor sich hin, wie gesagt, in äußerster technischer Perfektion (die Tourmusiker von Aviv Geffen, hervorragende Virtuosen an ihren Instrumenten spielen alle Songs ein), aber auch seltsam belanglos. Die Musik ist perfekt zum Fensterputzen oder Staubwischen, tiefer geht es leider nicht. Das mag daran liegen, dass bis auf einen (Waving) alle Songs von Aviv Geffen komponiert wurden und Steven Wilson wohl nur die fertigen Lieder einspielen durfte. Dies hat äußerst platte Songtexte zur Folge, oder was will uns Aviv Geffen, normalerweise bekannt für seine kritischen und intelligenten Texte, wenn er israelische Lieder einspielt, mit "Go to hell, fuck you all", mit süßem Gesang vorgetragen, sagen? Anderes Beispiel: "All the stupid bitches on the diamond day, soon they'll fade away". Hm, nun ja, das klingt so wie die Texte, die man in der Schulband in der achten Klasse schreibt. Man versucht rotzig zu sein und die Misstände in unserer Welt aufzuzeigen.
Krass im Kegensatz zu den banalen Lyrics ist die makellose Orchestrierung der meisten Werke und die perfekte Produktion, bei "Oxygen", sogar unter der Produktion von Trevor Horn, der im Laufe der Jahre zwar immer genauer arbeitet, aber seinen Sinn für Unerwartetes verloren hat, was man shon bei Avivs letzter Soloplatte gemerkt hat, ebenfalls von Horn produziert.
Ich will nicht zu viel meckern, ich mag Blackfied sehr, aber die erste Scheibe hat mir immer noch am besten gefallen, denn sie war noch einen Hauch düsterer und unschuldiger. Aber so ist das wohl bei vielen Bands - die Schwierigkeit besteht darin, immer wieder Risiken einzugehen und Neues einzubringen. Dies ist mit "Welcome to my DNA" leider nicht gelungen.
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am 15. Juni 2011
Wilson und Geffen erfinden sich mit ihrem dritten Album nicht neu, doch ihr melodischer Pop-Kosmos behält dank wundervoller Melodien seine Anziehungskraft. Wer sich darauf einlässt, darf jedoch keine progressiven Ausbrüche erwarten und muss ein offenes Herz haben für Musik, die elegant die Grenze zwischen authentischem Gefühl und großem Pathos auslotet. Anderenfalls mag einem manches hier zu seicht erscheinen.

In der Reihe ihrer bisherigen Veröffentlichungen liefern BLACKFIELD hier zwar ihr schwächstes Album ab, doch sie überragen damit immer noch sämtlichen Mainstream und zelebrieren weiterhin gekonnt die Kunst der gediegen-schönen Melancholie. Anspieltipps: DNA, BLOOD oder WAVING.
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am 16. April 2011
Steven Wilson und seine Freunde haben wieder genau das getan, was Sie am Besten können.Melodie! Natürlich wird es Leute geben, die sagen werden " klingt doch irgendwie ähnlich...wie auf Blackfield I oder II". Ich nenne es Markenzeichen und habe mich ewig darauf gefreut.Aber diesmal überraschen Blackfield mit Songs wie " Blood" , die man so nicht vermutet. Und auf " Zigota" klingen Balckfield schon sehr groovig ala Porcupine Tree.Welcome to my DNA bietet ebenfalls wunderbare poppige Nummern, wo ich schon fast vor Wut schreien könnte , daß dieses Material dem geneigtem Radiohörer zumindest hier in Berlin etwas entgeht.Aber das ist ein anderes trauriges Thema...Fact ist, daß man Mastermind Steven Wilson auf " Waving" ( cooles Video!!) selten so megageil singen hört.Das passende vocalistische Gegenstück kommt von Aviv Geffen und nennt sich " Oxygen". Auch hier schaffen Blackfield etwas Neues für mich.Ich freue mich jedenfalls , daß ich mich demnächst wieder auf die Reise begeben werde nach dem Motto...und wie spielt man das...? Für Musikschaffende gibt es auch diesmal wieder 'ne tolle Lektion in Harmonielehre!Denn wo hat man schon einmal so wunderschön über D-Dur und G-Dur wie beim Intro von " Glass House" gesungen? Blackfield's " Welcome to my DNA" klingen nie flach oder berechnend.Ein absolut würdiger Nachfolger!! Danke Jungs.
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