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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
40
4,8 von 5 Sternen
Pink Moon
Format: Audio CD|Ändern
Preis:4,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 16. Oktober 2017
Liebe dieses Album schon immer und freue mich über eine schöne Wiederveröffentlichung. Sehr schöne Musik in guter Qualität gepresst. empfehlenswert, wenn man Drake mag!
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am 22. März 2005
Nick Drake ist einer jener Künstler, die durch ihren frühen Tod posthum zu Ruhm gekommen sind, und vermutlich hätte er den Ruhm zu Lebzeiten auch gar nicht verkraftet. Angeblich war selbst der Druck live vor Publikum zu spielen, für den introvertierten Singer/Songwriter häufig zu viel, und er sah seine Songs selbst vielmehr fürs Studio als für die Bühne geeignet. Dafür sprechen auch die ungewöhnlichen Tunings (B-E-B-E-B-E war beispielsweise eins seiner bevorzugten) mit denen er experimentierte: mit diesen tiefen Stimmungen, und einem Capo in höheren Lagen, spielte er sein Instrument dort wo es am schönsten klingt. Zusammen mit seinem sparsamen, aber akzentuierten Strumming (er spielte einen kleinen GUILD Gitarrenkorpus und stets ohne Plektrum), seinem flüssigen Folk-Picking, und seiner zerbrechlichen Stimme gab ihm dies einen unverwechselbaren Sound, der noch heute für Gänsehaut sorgt, wenn man seine Aufnahmen hört. Ich denke Nick Drake war seiner Zeit weit voraus.

Während seine ersten beiden Alben teils üppig mit Bläsern und Streichern ausgeschmückt wurden (insbesondere "Bryter Lyter", worauf mit "Northern Sky" der für mich schönste Song aller Zeiten zu hören ist), reduziert sich "Pink Moon" auf das absolut Wesentlich - Stimme und Gitarre (plus ein paar Piano-Akzente im Titelsong). Angeblich wurden die Songs im Studio von Nick allein mit dem Gesicht zur Wand eingespielt, weil er so menschenscheu geworden war. Diese beklemmende Atmosphäre wurde perfekt eingefangen und ist beim Anhören förmlich spürbar, selten hat eine Akustikgitarre intimer geklungen.

Natürlich hat sein früher Tod einiges zur Entstehung des Mythos "Nick Drake" beigetragen, aber Mythos hin oder her: diese sparsamen Folk-Rohdiamanten sind einfach von zeitloser Schönheit.
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am 4. September 2004
Als vor wenigen Jahren der VW-Cabrio-Spot lief war ich begeistert von der wunderschönen Musik. Ich bin fest davon überzeugt, daß die Macher des Spots diesen um diese Musik entwickelt und nicht (wie üblich) umgekehrt den passenden Song zum feststehenden Konzept gesucht haben.
Damals konnte mir niemand weiterhelfen bei der Suche nach dem Urheber und Interpreten des Songs.
Nun hatte ich in meinen amazon Empfehlungen diesen Song - ich las die vorhandenen Rezensionen, hörte die Previews und hatte gefunden was ich schon wieder vergessen hatte.
Ich habe inzwischen alle drei regulären Alben von Nick Drake und frage mich, warum diese Musik nicht ebenso berühmt ist wie die Musik seiner Zeitgenossen Jim Morrison, Bob Dylan, Roger Waters/Pink Floyd, etc. Vielleicht liegt es einfach daran, dass seine Musik weder trendy noch sonderlich spektakulär war bzw. ist. Auch die Person Nick Drake - ein echter introvertierter Künstler, kein Selbstdarsteller und Medienliebling - einfach jemand den man leicht übersieht - unscheinbar, ja fast schon langweilig, ohne Drogenexzesse und Frauengeschichten, ohne politische Botschaft, nur bewaffnet mit unglaublich schönen, authentischen Songs aus den tiefsten Gründen seiner jungen Seele, solche Künstler haben nie und werden nie das Zeug haben um zu Lebzeiten den Ruhm zu erhalten den sie verdienen. Es sind die Jaggers, Bowies, Robie Williams dieser Welt die das große Geld verprassen dürfen. Künstler wie Nick Drake machen leider nur die Industrie reich mit ihrer fantastischen Musik.
Ich würde mir wünschen, dass Nick diese späte Ehrung auf irgendeine Art mitbekommen würde.
saw it written and i saw it say
Pink moon is on its way
(Nick Drake)
was soll ich sagen? Diese CD muss in jeden Player!!
Rolf
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am 21. August 2004
In seinen Gedanken durchlebt Drake die Schrecken einer düsteren Nacht und der Höhrer wird gezwungen ihm zu folgen, mitzufühlen und sich zu verschließen. Legt man diese Cd zum ersten Mal in seinen Cd-Player ein, wird man solange nicht ruhen bis eine halbe Stunde später das letzte Stück vorbei ist.
Beginnend mit dem "rosa Mond" schreitet man durch die immer dunkler werdende Nacht voller Erinnerungen und Verzweiflungen, die im tieftraurigen "Parasite" ihre dunkelsten Abgründe offenbart.("Take a look you may see me on the ground")
Doch Drake führt das Konzept zu Ende, er gelandt am Ende dort an, wo jede Nacht enden sollte, "From the Morning" heist das elfte und letzte Stück.
Interresant ist ausser des Inhalts auch das mystisch anmutende Cover, das genau so viele Fragen aufwirft wie die Texte Drakes.
Letztendlich lässt sich nur sagen, wer diese Platte nicht hat ist selber schuld, den er verpasst eines der ganz großen Meisterwerke des Folk, wenn nicht sogar das größte.
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am 12. Mai 2017
Achtung: Meine Rezension bezieht sich ausschließlich auf die derzeit (Stand: 12.05.2017) für 12,99€ hier angebotenen Vinyl-Pressung im Rahmen der Back-To-Black-Serie. Das Album selbst ist ganz zweifelsfrei herausragend und ist zurecht durchweg positiv bewertet.

Normalerweise gehöre ich wahrlich nicht zu denjenigen, die sich darüber beschweren, wenn eine Platte an der ein oder anderen Stelle knistert oder rauscht, hat dies doch trotz des Störfaktors auch immer irgendwie einen ganz eigenen Reiz den man als Vinyl-Hörer genießt. Leider ist das im Fall dieser Pressung von "Pink Moon" allerdings ein wenig anders. Die Pressung ist derart schlecht, dass es im Grunde durchgehend knistert und das Genießen dieses wirklich herausragenden Albums einem nahezu unmöglich gemacht wird. In all den Jahren als Plattenhörer und -sammler habe ich nie eine derart minderwertige Pressung gehört, die auch gemessen an dem niedrigen Preis absolut nicht empfehlenswert ist. Wer die Musik also wirklich genießen will sollte lieber zu einer anderen Veröffentlichung greifen um das Album in seiner ganzen Stärke genießen zu können.
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am 24. Juli 2017
...dass dieses Meisterwerk aus dem Jahr 1972 ist. Das ist der Singer-Song-Writer-Sound der heute Goldene Schallplatten abräumt - vorweggenommen - pur, echt, ergreifend. Eine feine Stimme und schöne Melodien zeichnen das Album aus sowie ein simples aber gutes Fingerpicking-Gitarrenspiel. Der Mann war seiner Zeit weit voraus - sehr empfohlen. Aber Achtung - sehr puristisch.
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am 14. Februar 2010
"Ein klassischer Fall von posthumem Kritikerhype" - so einen Schwachsinn habe ich selten gelesen. Nick Drake hätte sich zu Lebzeiten alle Aufmerksamkeit der Welt verdient. Dieser Mann hat in gerade einmal fünf Jahren, drei Alben, ein paar Dutzend Songs ein schmales Vermächtnis hinterlassen, allerdings eines, dem die Zeit nichts anhaben wird und kann. "Pink Moon" ist ganz offensichtlich schon von Verfall gezeichnet, eine gebrochene Seele, nur noch fähig, sich über Musik mitzuteilen. "Pink Moon" ist im Unterschied zu den beiden Vorgängeralben Musik nur noch als Skelett: Gitarre, seine unverkennbar Stimme, für den Titel-Track saß er sogar noch ein wenig am Klavier. Drakes Musik ist so unfassbar schön, so makellos, so rein, so traurig, so britisch, daß es beinahe schon weh tut. Ich höre viel Folk-Musik, viele Singer-Songwriter, viel Musik, die nur vom Song und nicht von üppiger Instrumentierung lebt: Nichts, aber auch gar nichts kam je an Drakes Lieder ran. Es ist so schmerzhaft, daß es von ihm nie mehr zu hören geben wird, als das was er in fünf Jahren auf Band bannte. Neben den Liedern wird übrigens oft übersehen, was für ein genialer Gitarrist Drake schon in jungen Jahren war. Wozu wäre er noch fähig gewesen in seinem (musikalischen) Leben, wäre er nicht an sich selbst und an der Welt gescheitert - man vermag sich das kaum vorzustellen. Allen Neulingen sei übrigens der chronologische Kauf der drei Studioalben empfohlen, dazu später die Sammlungen "Time of no Reply" und "Made to love Magic", wo es noch ein wenig mehr alternatives Material zu hören gibt, daß es nicht auf die Studioalben schaffte. Das war es leider...
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am 20. Juli 2004
Weniger ist wirklich manchmal mehr! Mit diesen Album ist Nick Drake wirklich was ganz besonderes gelungen. Der Legende nach soll er es großteils allein im Hotelzimmer aufgenommen und es dann ganz verstört an der Rezeption abgegeben haben, kurz bevor er der Welt für immer den Rücken gekehrt hat. Danach soll es nur leicht überarbeitet worden sein! Ob das stimmt?
Auf alle Fälle bekommt man mit diesem Album wunderbare, tragisch schöne Musik geliefert, die mit ihren Minimalismus eine wahre Wohltat ist und auch in den schwereren Stunden hilfreich sein kann.
Musik, die so zerbrechlich (aber doch auch irgendwie optimistisch) wirkt, dass man vom Zustandekommen des Albums, von einem kleinen Wunder sprechen möchte!
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am 19. Juni 2010
Pink Moon war das letzte Album von Nick Drake, es wurde am 25 Oktober 1972 veröffentlicht, knapp zwei Jahre später fand seine Schwester ihn tot in seinem Bett auf. Gestorben an einer Überdosis Schlaftabletten. Das tragische Leben Nick Drakes spiegelt sich in seiner Musik wieder und findet in Pink Moon seinen stillen Untergang! Die Lieder sind sehr sparsam instrumentiert, nur Nick und seine Gitarre. Nur auf dem Opener "Pink Moon" spielt Drake im Hintergrund ein paar Töne auf dem Klavier ein. Die Songs auf Pink Moon sind von den Depressionen Nick Drakes gezeichnet und scheinen das nahe Ende eines gescheiterten Genies anzukünden. Ich möchte nicht jeden einzelnen Song rezensieren, da man das Album als Gesamtwerk sehen muss. Es ist große Kunst Wörter und Musik miteinander zu vereinen aber die größte Kunst ist es sie so miteinander zu verbinden, dass es nicht mehr nur Songs sind sondern zu Gefühlen werden. Keiner Verstand dies so gut wie Nick Drake.

Er hat einmal zu seiner Schwester gesagt er sei in allen Dingen gescheitert die er tat aber auch, dass wenn es nur einen Menschen auf der Welt geben wird dem seine Musik hilft ein bessers Leben zu führen, er alles erreicht hat, was er jemals erreichen könnte.

Tja, Nick ich denke du kannst in Frieden ruhen.
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am 29. Februar 2000
Drake was at a low ebb when he recorded this masterpiece and stories about it have reached almost legendary status. Apparently recorded in one take with just a couple of piano fills added later, Drake simply turned up, tuned his guitar and sat alone in the studio facing the wall. The stark brutality of this album suggests that it is probably a dark, melancholy listen. In fact, it is an uplifting almost spiritual album that cements the Nick Drake 'tortured genius' tag for some while revealing the timeless beauty of his songs for others. Nick Drakes' three albums should be compulsory listening for anyone interested in music. Pink Moon is the crowning glory.
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