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am 23. Dezember 2015
Die K30 ist der fast identische Vorgänger der K30, wobei ich sie vom Design her eindeutig vorzog, das ist allerdings Geschmackssache, auch von der Haptik "lag mir die K30" etwas besser.

Die Verarbeitung ist erst mal hervorragend. Die Kit-Objektive sind sehr gut für das Geld, aber es gibt natürlich immer bessere. Eine Besonderheit bei Pentax: Man kann auch auf die legendären alten PK oder PK/A Objektive zurückgreifen oder über Adapter gar auf die M42 Takumar Varianten etc.! Insbesondere die PK/A Objektive sind interessant, also die A-Serie von Pentax (und anderer Hersteller), da ausser dem manuellen Fokussieren sämtliche Belichtungsparameter v.d. Kamera gemessen werden! Es gibt eine grosse Menge an hervorragenden alten Objektiven, die diese A-Stellung erlauben. Und glauben Sie mir, egal welchen Unsinn sie u.U. im www lesen, die meisten guten alten Objektive funktionieren hervorragend an den modernen DSLRs und insbesondere eben mit Pentax.
(im engl. sprachigen Pentaxforum finden Sie so ziemlich alle Objektive, die je gebaut wurden, mit i.d. Regel sehr passenden Bewertungen)

Noch eine weitere sehr wertvolle Besonderheit der K30: im Live-View Menü kann man Fokus-Peaking (Peak On) aktivieren, mithilfe v. Live-View werden Kanten und Flächen schärfer dargestellt, sobald korrekt scharf gestellt wurde, die Kanten "flimmern" ganz offensichtlich und man weiss, man hat "getroffen". Insbesondere für Makro-Aufnahmen finde ich diese Hilfe sehr gut, ich habe sogar frei Hand Hummeln und Bienen während des Nektarbesuches super scharf eingefangen. Makro mit Autofokus ist selbst bei stillen Objekten eher Quatsch, da man ja enorm mit Tiefenschärfe arbeitet. Die K30 mit dem alten Pentax A50 Macro F2,8, das man für ca. € 150 finden kann, ist ein Hammer was Makro- + Portraitfotografie angeht. Das ist Leica Qualität zum Bruchteil des Preises. Dasselbe gilt so ziemlich für alle Pentax A Festbrennweiten-Objektive, ein SMC 28-80 Zoom ist auch nicht ohne, aber Vorsicht, es gibt auch solche ohne SMC, u.a. auch als Takumar Bajonett, davon lässt man am besten ab. Auch viele der Autofokus F-Objektive (und FA) sind oft sehr günstig zu finden und hervorragend (auch hier eher die Festbrennweiten, wobei das F 35-70 eine Ausnahme ist. Als Tipp: beginnen Sie mit dem A50 F2, das findet man oft für 30€ und hat eine sehr gute Qualität. Etwas lichtstärker und noch besser, das A50 F1,7. Mit so manchem alten Takumar M42 bekommt man Objektive von Leica oder Zeissqualität, via spottbilligem Adapter direkt adaptierbar: sehr empfehlenswert.

Ich schrieb, dass die K30 besser als die K5 sei. Natürlich hat die K5 ihre Vorzüge was die Professionalität angeht, z.B. das zweite Display und den leiseren Spiegelschlag. Aber: der Sucher der K30 ist eindeutig schneller, bei Normallicht so gut wie die K5II(s), letztere ist aber bei Dämmerlicht nochmals überlegen, die einzigartige Stärke der K5II(s). Was die Bildqualität angeht so ist die K30 ziemlich ebenbürtig, vorausgesetzt man weiss, wie man mit solchen Kameras arbeitet.

Falls machbar und Zoomen in die Ferne auch Ihr Wunsch ist, empfehle ich die Kitversion mit zusätzlichen Pentax 50-200mm F 4-5,8 Teleobjektiv, das durch den Cropfaktor immerhin 300mm Tele (35mm) entspricht. Dieses Tele, vorausgesetzt man will nicht in der Dämmerung arbeiten, ist sehr gut, auch in der Samsung D-Xenon Variante.

Die Haptik der K30 ist hervorragend, sie liegt sehr gut in kleinen wie auch grossen Händen, die Akkulaufzeit ist i.O., für wenig Geld bekommt man entweder einen Zweitakku (und nein, muss überhaupt kein Pentax sein!) oder den AA Akkuadapter. Die Verarbeitungsqualität ist Top, Edelstahlschassis mit eingebauten Bildstabilisator, welcher sehr gut und eben auch mit den alten Objektive arbeitet.

Die Menüführung ist logisch und durchdacht.

Eine weiteres Pentax Novum, aber nicht bei allen: Der TAv Modus: man kann Blende und Zeitvorwählen, die Kamera wählt die ISO Einstellung passend dazu. Wollte ich nicht missen.

Grosses Display und 100%ige Abdeckung im Sucherbild, ein wirklich superbes Sucherbild, das finden Sie nur bei weit teureren Kameras, dito den teuren besseren Pentaprisma Sucher!

Für diejenigen, die es benötigen: Blitzschneller Zugang zu allen nur erdenklichen Automatikprogrammen sowie Full HD Video mit eingebautem Monomikrofon. Keine Möglichkeit, ein externes Mikrofon anzuschliessen.

Ach ja: Vergessen Sie die K-S1 als Alternative. Mehr Pixel und Schnick-Schnack, aber keine bessere Bildqualität. Bei JPEG eindeutig unterlegen. Einziger möglicher Vorteil der K-S1: etwas leichter, aber da kann man sich möglicherweise auch eine gebrauchte K x holen, die würde ich bei kleinen Händen gar der K-S1 vorziehen.

Leider gibt es wie bei der K50 und der K500 einen immer wieder auftretenden Fehler: Die Blendensteurerung geht kaputt. Die K30 hat dieselbe Steuerung wie die der K50, ist nur schon länger auf dem Markt, der Fehler tritt sehr oft bei längerer Nichtnutzung auf. Wenn dies ausserhalb der Garantiezeit geschieht, kostet das ca. € 136 an Reparaturkosten, wobei aber auch entsprechende DIY Anleitungen in den Pentax Foren zu finden sind. Man benötigt einen kleinen Magnetschalter oder modifiziert den eingebauten (ein sogenanntes Solenoid). Dabei gibt es besonders wertige dieser Magnetschalter aus japanischer Produktion, die sind wohl vorzuziehen. Alles das wird in den Foren erklärt. Das war kein Fehler von Ricoh, sondern einem Zulieferer.

Zwar funktionieren die Kameras dann noch mit manuellen M42 Objektiven, was aber nicht Sinn und Zweck der Sache ist.

Dieser Fehler tritt übrigens genauso häufig gerade bei den Einsteigermodellen der Konkurenz auf, die Foren sind voll von Beiträgen zu defekter Blendensteuerung bei der Konkurenz. Aber man sollte das zumindest wissen.
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am 30. September 2012
Für mich war der wesentliche Grund für den Kauf der K-30 die sehr gute Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen: wenig Bildrauschen auch bei hohen ISO-Werten (auch ohne Kamera-interne Rauschunterdrückung) und ein Autofokus, der auch bei wenig Licht zuverlässig funktioniert.

Sehr gut gefällt mir auch der Ansatz, einen Stabilisator in die Kamera einzubauen, so daß er für alle Objektive zur Verfügung steht. Manche Objektivtypen bekommt man ja sonst überhaupt nicht mit Stabilisator.

Praktisch ist, daß die Kamera über zwei Einstellräder verfügt, so daß man in den Aufnahmemodi zwei Parameter direkt ändern kann, ohne zusätzlich eine Taste drücken zu müssen.

Ein weiteres sehr gutes Feature, das man sonst nur bei teureren Kameras findet, ist die Autofokus-Justierung, mit der sich der AF für jedes Objektiv individuell optimal einstellen lässt.

In dieser Preisklasse ebenfalls nicht selbstverständlich ist die Verwendung eines Pentaprismas für das Sucherbild. Üblicherweise werden billigere Spiegel verwendet, bei denen das Bild im Sucher wegen der schlechteren Lichtausbeute etwas dunkler ausfällt.

Gelungen ist auch die Unterstützung älterer Objektive ohne Autofokus: im Sucher gibt es eine Fokus-Bestätigung, wenn das Subjekt im gewählten AF-Punkt scharf ist, und mit der Funktion Catch-in-Fokus kann man die Kamera automatisch auslösen lassen, sobald das Motiv scharf ist. Über eine optional erhältliche Sucherlupe lässt sich das manuelle Scharfstellen weiter erleichtern, und von einem Fremdhersteller gibt es sogar Prismen-Mattscheiben.

Ein Schwachpunkt der K-30 ist der Videomodus. Das eingebaute Mikro ist Mono und der Anschluss eines externen Mikrofons ist nicht möglich. Für wirklich guten Sound braucht man also ein externes Aufnahmegerät. Der AF refokussiert während der Aufnahme nicht effizient, so daß man besser manuell fokussiert, wenn man brauchbare Ergebnisse erzielen möchte.

Als grundsätzlicher Nachteil der Marke Pentax wäre zu erwähnen, daß das Angebot an Objektiven und Zubehör im Vergleich zu den Marktführern Canon und Nikon eingeschränkt ist, was beispielsweise dazu führen kann, daß man eine Preisklasse überspringen muss, um ein Objektiv mit der gewünschten Brennweite und Lichtstärke zu bekommen. Auch auf dem Gebrauchtmarkt ist das Angebot vergleichsweise nicht so üppig, so daß weniger verbreitete Objektive unter Umständen gebraucht schwer zu finden sind und neu gekauft werden müssen.

Unter dem Strich ist die K-30 eine hervorragende Kamera, die für ihren Preis bei Fotoaufnahmen eine starke Leistung bringt, im Videomodus aber gegenüber der Konkurrenz im Nachteil bleibt.
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am 18. Januar 2013
Suchte eine weitere DSLR im semiprofessionellen Bereich (vorhandene Kamera Samsung GX20),
kein Vollformat aufgrund der Objektivpreise,
Schwerpunkt Fotographie.
Hersteller egal, da ich auch zu einem Systemwechsel bereit war.
"Sämtliche" Tests von DSLRs bis zu einem Preis von ca. 2500,- und z. T. auch höher ausgewertet.
(Ist schon erschreckend wie widersprüchlich die Testergebnisse zum Teil sind)
Meine Hauptkriterien waren Bildqualität, Bedienung, gute Objektiv- und Zubehörverfügbarkeit
und nicht zuletzt das Preisleistungsverhältnis.
Das Thema höchste Auflösung habe ich für mich relativiert, da mit steigender Anzahl an Pixeln bei gegebener Sensorgröße
das Bildrauschen stärker wird und damit die Bildqualität leidet. Ich denke das irgendwo zwischen 10 und 20 MP
das Optimum an Auflösung im Verhältnis zum Bildrauschen beim APS-C Sensor zu finden ist.

Die Auswertung in Bezug auf Bildqualität ergab bemerkenswerterweise das eine
Kamera zum Preis von ca. 600,- unter den Top 5 zu finden war.
Konnte man das glauben?
Unter "[...]" kann man u.a. bis zu 4 Kameras unmittelbar mit der Ablichtung des selben Testcharts
und verschiedenen Einstellungen vergleichen.
Hier bestätigte sich für mich die "Top 5 - Bildqualität" der K-30 deutlich sichtbar und vergleichbar.

Bei der Bedienung bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass alle Kameras mehr oder minder randvoll
mit Einstellmöglichkeiten und Technikfeatures zum Teil innovativ aber auch verspielt sind.
Meine Frage war sofort brauch ich das alles, oder erschwert mir dieses sogar den Zugang zum Wesentlichen?
Hier muss jeder selbst entscheiden wie experimentierfreudig man ist.
Unter diesem Gesichtspunkt kann man sagen, dass die K-30 das Wesentliche und darüber hinaus
an Board hat. Positiv und nicht selbstverständlich ist,
dass auch die Fotos im vollautomatischen Modus, also ohne manuellen Eingriff, sehr gut werden.

Beim Zubehör und den Objektiven anderer Hersteller ist man mit Pentax recht gut dabei, da mehr als ausreichend abgedeckt.
Pluspunkt der K-30 ist, dass man z.T. Objektive preiswerter bekommen kann, da die Bildstabilisierung OS schon
in der Kamera vorhanden ist und man beim Objektiv darauf verzichten kann.

Das Preis-Leistungsverhältnis dieser Kamera ist ausgezeichnet.
Habe während meiner Recherche in den Tests kein Besseres gefunden.
Noch gravierend positiver ist bei Betrachtung das Verhältnis Bildqualität zu Preis!

Alles in Allem eine Top Kamera, sogar "wetterfest" und filmen kann sie auch, mit kleinen verzeihlichen Schwächen
wie z.B. die Akku-Laufzeit und fehlendem HDMI Anschluss.
Um ein wirklich tolles preiswertes Paket, was den Vergleich "Bildqualität" mit wesentlich teureren Kameras standhält zu erlangen, empfehle ich
den Body K-30, einen Zweitakku(2000mA) und ein gutes Objektiv vom Hersteller des Vertrauens.
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am 13. Dezember 2012
Ich gebe hier keinen "Detailkommentar" ab,die wurden bisher ja schon zur genüge eingestellt. Ich bin absoluter "Freizeitfotograf" seit vielen vielen Jahren. Mein Faible galt bislang den Kompaktkameras aus der Canon-Ixus-Serie (ich besitze 4 Stück davon )!!Da ich Macro-Fotografie im besonderen liebe hatte ich mit den Ixus-Kameras tolle Foto-Erfolge. Vor Jahren kaufte ich mir meine 1.Spiegelreflexkamera eine Canon Eos die nach wenigen Monaten Gebrauch in der Fototasche im Schrank ein kümmerliches dasein fristete da ich damit einfach nicht zurechtkam. Außer recht gelungenen Portraitfotos meines Enkels konnte ich mich mit den doch recht aufwendigen Bedienungsmöglichkeiten nicht anfreunden da ich einfach spontan und unkompliziert fotografieren möchte. Nun mit der Pentax K-30 ein zweiter Versuch in Sachen SLR-Kamera und ich muß sagen- ich fotografiere erst seit wenigen Wochen damit - die Ergebnisse sind phenomenal ! Landschaft,Portrait und selbst Macro-Bilder sind extrem Detailgetreu und farbintensiv- alle Fotos sind- obwohl ich überwiegend mit Automatik fotografiere- gestochen scharf und lassen bisher keinerlei Kritik zu.
Zum mitgelieferten 18-55mm Objektiv habe ich mir ein 70-250mm Objektiv hinzugekauft, auch Landschaftsaufnahmen und entfernte Foto-Objekte gelingen damit großartig!
Ich bearbeite meine aufgenommenen Bilder in der Regel- außer um künstlerische Effekte zu erzielen- niemals digital sondern möchte die Bilder genau so vor mir haben wie sie real fotografiert wurden denn verfremdetes mittels Technik entspricht nicht meiner Vorstellung von "Fotografie"!
Kurzum kann ich die Pentax K-30 nur empfehlen- ich bin begeistert und hoffe es mit dieser Kamera dauerhaft zu bleiben!
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am 9. Mai 2014
Nach nunmehr eineinhalb Jahren mit der K-30 - hier in aller Kürze: Die Bildqualität ist angesichts des Preises sensationell gut. Absoluter Kauftipp. Ich setze die Kamera jedoch beruflich ein. Nur während meiner Luftbild-Flüge stört der extrem laute Spiegelschlag nicht. Und Im Getümmel von Großveranstaltungen nur wenig. Aber in Klavierkonzerte darf ich - aus Angst um meine Unversehrtheit - mit der K-30 nicht gehen: "Klack-tock-klack". Dies allerdings auf Wunsch mit bis zu 7 Bildern pro Sekunde.
Insgesamt ist diese Kamera vom Preis/-Leistungsverhältnis her Extra-Klasse.
TIpp: Interessenten sei empfohlen, sich vorab das Handbuch herunterzuladen. Sie werden von der Vielfältigkeit der K-30 begeistert sein.
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am 1. März 2015
Ich besitze die K-30 jetzt seit gut 2 Monaten und habe zwischenzeitlich mir einige Objektive, darunter auch ein paar alte Schätzchen, zugelegt.

Ich habe mich bewusst für dieses Modell und Pentax entschieden, da mich zahlreiche (sehr) gute Testberichte überzeugt haben. Die K-3 ist mir noch zu teuer. Die K-5 II hätte es ggf. auch werden können, da sie ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis aufweist. Die K-50 hat hingegen keine nennenswerten Verbesserungen gegenüber der K-30, schneidet bei manchen Tests sogar schlechter ab. Die K-S1 ist nicht abgedichtet und das "Lichterspiel" brauche ich nicht. Die neue K-S2 ab Mitte März... wäre auch ein Blick wert.

Es ist einfach toll und in dieser Preisklasse nicht selbstverständlich, dass eine Kamera gegen Wind, Regen und Staub abgedichtet ist und dass es entsprechende Objektive gibt, die es auch sind. Dies beruhigt doch sehr. Trotz eines Fotokurses konnte ich natürlich noch nicht die zahlreichen Möglichkeiten kennenlernen, die diese Kamera bietet.

Ich finde jedoch, dass die K-30 sich trotzdem sehr innovativ bedienen lässt und sich u.a. auch mit den zwei 2-User-Mode-Einstellungen und den beiden Einstellrädern von der Konkurrenz abhebt.

Obwohl Pentax keinen großen Marktanteil hat, finde ich die Auswahl an Objektiven doch für mich völlig akzeptabel. Hier war ich zuerst skeptisch. Da der Bildstabilisator sich in der Kamera befindet und damit nicht unbedingt im Objektiv sein muss, ist auch der Einsatz alter Objektive umproblematisch. Zumal das K-Bajonett schon seit den 70er verbaut wird, ist die Auswahl entsprechend groß. Hier ist nur zu beachten, dass man ggf. auf den Auto-Fokus und/oder Blendenautomatik verzichten muss.

Die K-30 macht jedenfalls sehr gute Fotos. Natürlich sollte man nicht unterschätzen, dass die Bildqualität maßgeblich vom Objektiv und nicht vom Body bestimmt wird! Hier trennt sich die Spreu vom Weizen.
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am 4. August 2012
Ich habe mich mit der langweiligen schwarzen Ausgabe der K-30 begnügt, da die weiße und blaue noch nicht lieferbar waren und das Aussehen für mich auch nicht entscheidend ist. Wichtiger die Frage: wo sind die Unterschiede zwischen K-30 und dem Pentax-Referenzmodell K-5?

PRO:
+ die K-30 hat einen am Drehregler einzustellenden Modus namens SCN. Der gibt für bestimmte Aufnahmesituationen Empfindlichkeit, Blende, Verschlußzeit und sogar Farbsättigung so vor, dass auch Anfänger damit gute Bilder machen können. Hier soll das bisher an einfacheren Bridgekameras interessierte Publikum zu einer Spiegelreflex hingezogen werden, ohne dass deswegen für die Profis manuelle Einstellmöglichkeiten fehlen. Und ich finde diese Presets gut gemacht. Was hier z.B. im Modus "Bühnenbeleuchtung" für ISO-Werte und Verschlußzeiten vorgeschlagen werden, ist ziemlich genau das, was ich bei Available Light Fotografie auch vorschlagen würde.
+ günstigerer Preis (obwohl die K-5 inzwischen erheblich entgegenkommt)
+ zwei Userpresets lassen sich speichern statt einer
+ ISO-Festlegung nicht mehr über Extrataste, sondern mit aufs Schaltkreuz gepackt, finde ich gut.

CONTRA:
- die K-30 hat keinen direkten Studioblitzanschluß, das geht nur über einen extra zu kaufenden Blitzadapter
- oben links, wo bei der K-5 die Wiedergabetaste saß, um sich das letzte Bild nochmal anzuschauen, ist jetzt bei der K-30 die Löschtaste - eine überflüssige Falle, aber natürlich nur eine Frage der Gewohnheit, bis man das im Griff hat.
- die K-30 hat keinen externen Mikrofonanschluß, nur das stecknadelkopfgroße interne Mikro - falls man also Video mit vernünftigem Ton aufnehmen will, ist die K-5 vorzuziehen.
- andere Lithiumakkus als K-7 und K-5! Flacher, leichter und zufriedenstellend in der Ausdauer, aber halt nicht kompatibel und zudem etwas blöd ins Fach reinzufummeln, da dieses auch für die dickeren AA-Batterien als Alternative Platz bieten will. Den AA-Batterienhalter muss man sich allerdings extra kaufen. Insofern ist die Energieversorgung in mehrfacher Hinsicht suboptimal. Das passende Ladegerät für den Lithiumakku ist natürlich dabei.

Ansonsten bekommt man bei der K-30 im wesentlichen dasselbe wie bei der K-5: identische Sensorgröße, 16 MP Auflösung, eine gute Menü-Übersicht, und beim laut Hersteller verbesserten Autofokus konnte ich keinen nennenswerten Unterschied feststellen (hatte die Kameras v.a. für Sportshootings im Einsatz). Die Serienbildgeschwindigkeit der K-30 ist sehr zufriedenstellend, für die Preisklasse sogar außergewöhnlich. Austesten muss ich demnächst noch Rauschverhalten bei schwachem Licht (ISO 3200-12800), und was ich nicht wirklich zu testen riskieren möchte ist die vom Hersteller gelobte Wasserdichte; schon die K-5 hat mich bei Regen jedoch nicht enttäuscht.

Fazit: die K-30 ist eine gute Zweitkamera, die ich gerade für Outdooraufnahmen oft mitnehmen werde. Insbesondere Spiegelreflexeinsteiger werden dank der oben genannten Hilfestellungen besser mit dieser Kamera klarkommen als mit einer K-5. Für Videoaufnahmen oder Studioshootings mit Blitz bleibt allerdings die K-5 meine erste Wahl.
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am 9. November 2012
Ich bin vom Katastrophenmodel Eos500D zur Pentax K30 gewechelt. Allerdings in Weiss mit dem 18-55mm WR Objektiv wegen dem Wetterschutz.
Ich bin begeistert ! Zwar völlig überfordert über dutzende einstellmöglichkeiten aber Begeistert. Der Spaß an der Fotografie welche
Canon niedergemezelt hat ist wieder entfacht. Erste Testaufnahmen ohne ins Hanbuch geschaut zu haben findet ihr in der Galerie. Langzeit HDR bei Nacht.

Das die Kamera keinen Autofokus beim Video hat und auch nur ein Mono Mikrofon stört mich null ! Jene die Videografieren wollen sollten sich in anderen
Bereichen umsehen. Es ist eine Kamera für Fotos ! Alles andere ist als zugabe zu betrachten. Die Tatsache das kein Bateriegriff möglich ist mag
den einen oder anderen stören. Mich nicht. Durch die Bauart liegt die Kamera auch hochkant Problemlos in der Hand und ist selbst für meine
Freundin interessant. WAF Faktor enorm hoch (Woman Akzeptanz Faktor)

Pro und Cons

+Liegt ausgezeichnet in der Hand
+Wetterfest bis -10 Grad
+Spritzwassergeschützt (WR Optik vorausgesetzt)
+6 Fps Pro Sekunde
+Elektronische Wasserwaage (Spart teures Stativ mit Wasserwaagen)
+100 % Sucher

-Tragegurt zu schmal

Fazit: In der Preisklasse gibt es rein garkeine Konkurenz. Eine Wetterfeste DSLR kostet
weit mehr bei den Canikonianern :-) Ich bin zufrieden :-)
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TOP 500 REZENSENTam 9. Dezember 2012
Mich zog es zur Pentax K-30 wegen 1.) lichtstarkem Sensor, 2.) abgedichtetem, robustem Gehäuse, 3.) integriertem Bildstabilisator, 4.) auch für ältere Objektive nutzbarem Pentax K-Bajonett. Der Anlass war zudem gegeben, als ich äußerst günstig an ein Sigma EX 24-60mm / f:2.8 Objektiv gelangte, mein bevorzugter Brennweitenbereich (bei 35mm äquivalent 36 - 90 mm).

Die K-30 war das neueste Pentax-Modell im Herbst 2012, doch leider erhielt ich ein Exemplar, das per Live-View scharfe, gute Bilder machte, per Sucher jedoch durchweg äußerst unscharfe. Der telefonische Pentax-Kundendienst war zwar sehr freundlich, aber die diversen Telefonisten derartig ahnungslos, wir hätten uns auch über Staubsauger unterhalten können. Der Kundendienst per E-mail genauso ahnungslos und mit drei bis vier Tagen Reaktionszeit ziemlich träge. Also hin zum Servicecenter Maerz in Hamburg, wo man mich darüber informierte, dass in der Kamera zwei voneinander getrennte AF-Systeme arbeiten, die eine Justierung nötig hätten. Diese Justierung meiner nagelneuen K-30 dauerte drei Wochen, dann konnte ich sie endlich erst in Benutzung nehmen. Kein besonders glanzvoller Beginn, um in die Pentax-Fotografie einzusteigen.

Aber immerhin funktionierte jetzt der Autofokus - zumindest bei der Mehrzahl der Objektive. Doch ein älteres Sigma 28mm / f:1.8 und ein Pentax 50mm / f:1.7 waren weit ab von scharf. Glücklicherweise besitzt die K-30 die Möglichkeit, von +/- 10 individuell den Fokus einzelner Objektive nachzuregulieren. Damit klappte es denn auch mit diesen beiden. Allerdings waren diese Fokusprobleme für mich ungewohnt. Ich besaß vorher die Micro Four Thirds Kamera Olympus OM-D E-M5 sowie die Sony Nex 5n, die egal mit welchem Objektiv immer und unter allen Bedingungen, auch mit Offenblende scharfe Fotos lieferten. Doch Schärfe ist nicht alles. Was mich dazu veranlasste, zur Pentax K-30 zu wechseln, war die Haptik und der Bedienungskomfort.

Für mich mit eher kleinen bis mittleren Männerhänden sitzen die beiden Einstellräder und die Bedienungsknöpfe genau an der richtigen Stelle. Das war an der Olympus OM-D immer etwas mühsam und filigran, an der Nex noch filigraner bis nicht-existent. Die K-30 liegt zudem mit ihrem Griff satt und ergonomisch in der Hand, das Menü ist übersichtlich und die gesamte Bedienung für mich intuitiver als bei den anderen beiden genannten Modellen. Das Pentax-K Bajonett ermöglicht es, ältere, hochwertige Objektive für relativ wenig Geld zu erwerben, wohingegen man bei MFT und Nex auch für Gebrauchtobjektive fast Neupreise zahlt.

Mit der Bildqualität bin ich grundsätzlich sehr zufrieden. Unter Einstellung der idealen Parameter, also abgeblendet und Niedrig-ISO, und bei Verwendung eines hochwertigen Objektivs, insbesondere einer Festbrennweite, kann man knisterscharfe Fotos erzielen. Die JPEG-Verarbeitung ist in Ordnung, aber nicht überwältigend. Wenn man die optimale Leistung erzielen will, ist die Speicherung als RAW unumgänglich. Bei Offenblende bringen alle meine Pentax-Objektive eher flaue Ergebnisse, verwendbar, aber konkurrenzlos weggeschmettert durch das, was die MFT-Objektive bei Offenblende an der Olympus OM-D aufführen. Doch, wo die Olympus OM-D z.B. bei Kunstlicht darum bemüht war, möglichst farbneutrale, hell durchgezeichnete Fotos zu liefern, macht der automatische Weißabgleich der K-30 eine bessere Arbeit: der warme, gelbliche Ton von Glühlampen wird auch als solcher wiedergegeben, die Farben sind naturalistisch, Farbstiche wie bei Sonnenuntergang oder Neon werden kaum verfälscht. Kurz, die K-30 macht Fotos mit weitestgehend realistischen Farben.

Auch mit der Akku-Leistung bin ich sehr zufrieden. Bei einem Foto-Marathon von 18 bis 24 Uhr habe ich an die 1800 Fotos geschossen - mit einem einzigen Akku, der danach immer noch volle Leistung anzeigte. Allerdings mit ausgeschaltetem Display und ohne Video - zu den Videoeigenschaften kann und werde ich mich ohnehin nicht äußern, da ich diese nicht nutze. Praktisch ist die Option, die Kamera auch mit normalen AA-Akkus betreiben zu können (optionale Adapter gibt es sehr preiswert bei Hongkong-Anbietern). Auch mit dem Sucher bin ich, Brillenträger, sehr zufrieden. Was man vielleicht noch hätte einbauen können, wäre ein Sensor, der das Display abschaltet, wenn man sich mit dem Auge dem Sucher nähert. Das war an der Olympus OM-D sehr praktisch, bei der Displayanzeige bzw. Life-View automatisch ausgeschaltet wurden, wenn man durch den Sucher sah. Sinnvoll wäre es auch gewesen, die K-30 Batteriegriff-tauglich zu machen. Gegen ein klappbares Display hätte ich auch nichts gehabt, aber es geht auch ohne, und das der K-30 löst gut und hell auf.

Gemessen am Preis bietet die Kamera ein üppiges Ausstattungspaket und kriegt von mir trotz der Anfangsschwierigkeiten 5 Sterne. Ich kann sie daher gern empfehlen, doch ist sie nicht unbedingt die richtige Kamera für den Anfänger oder Automatik-Enthusiasten, da die genannten Fokuseinstellungs-Probleme sowie die individuelle Konfigurierbarkeit etwas Einarbeitungszeit und die Bereitschaft erfordern, nicht gleich loszuknipsen, sondern sich mit dem Gerät vertraut zu machen und zu personalisieren. Auch sollte klar sein, dass die Staub- und Wasserfestigkeit nur in Kombination mit einem entsprechenden WR-Objektiv wirklich zutrifft. Darum finde ich die angebotene Kombination mit dem einfachen DA-L Kitobjektiv nicht gut gelöst bzw. der Hinweis, dass das DA-L nicht wetterfest ist, sollte für Anfänger besser deklariert sein.
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am 23. Februar 2016
Ich habe die Pentax K-30 mit dem Kit-Objektiv Anfang 2014 gekauft.
Sie lag mir damals, als ich sie im Laden in der Hand hatte, sehr gut in der Hand und ich kam sofort mit der Menü-Führung zurecht.
Ich bin mit der Bildqualität sehr zufrieden. Das Kit-Objektiv habe ich mittlerweile ausgereizt und nutze es nur noch hin und wieder, wenn ich in der Stadt oder auf Reisen unterwegs bin - habe mir aber sehr früh noch eine Festbrennweite gekauft (50mm 1.8), die ich häufiger nutze.

Ich bin auch mit dem Service von Ricoh sehr zufrieden. Etwa einen Monat vor Ende der Garantie fing die Kamera an nach dem Einschalten das erste Bild komplett schwarz abzubilden. Der Service reagierte schnell und war sehr freundlich. Nachdem ich die Kamera eingeschickt habe, kam sie nach weniger als zwei Wochen zurück und funktioniert seitdem wieder sehr gut.
Das ist ein Punkt, der sicher nicht viele betrifft, der mir aber sehr wichtig ist. Deshalb habe ich ihn erwähnt.
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