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Kundenrezensionen

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am 25. Juli 2007
Dieses einmalige und geniale Lesevergnügen verdanke ich dem Zufall: Hatte in der Buchhandlung ein Buch von Moers gesucht und Moore stand halt daneben. Lustiges Cover, netter, vielversprechender Klappentext, "Bis jetzt eine der besten Kapriolen von Moore"...na denn!

Und die Erwartung wurde nicht enttäuscht! Genial dieser Humor, absolut meine Wellenlänge. Seit Douglas Adams habe ich nichts vergleichbares gelesen. [Dessen Kultstatus wird in diesem Metier eh niemand mehr erreichen. Aber Douglas hat das zeitliche gesegnet und neue Bücher wird er nicht schreiben. Die Vergleiche sind sinnlos...]

Ein Thema wie den Tod und das Sterben so fantastisch in einem humorvollen Roman zu verarbeiten, dazu gehört schon was. Und es ist nicht nur witzig, sondern gleichzeitig auch noch tiefgründig. Man merkt, daß er umfangreicht zum Thema Tod und Religion recherchiert hat (unter anderem hat er dafür jemanden am Sterbebett begleitet).

Das Ende ist etwas dünn? Nee, nicht wirklich. Stephen King hat wesentlich gruseligere Storys deutlich dürftiger beendet...

Also: Unbedingt lesen!

P.S.: Habe grade mit "Die Bibel nach Biff angefangen", scheint die logische Konsequenz zu sein :-)
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Ich mag Bücher, in denen eine eher ungewöhnliche Geschichte erzählt wird. Dies ist auch in "Ein todsicherer Job" der Fall. Charlie Asher ist ein eher zurückhaltender Typ (im Buch wird er stets als "Betamännchen" bezeichnet), der einen Trödelladen betreibt. Als seine Frau bei der Geburt der gemeinsamen Tochter stirbt, sieht Charlie einen Mann, den er eigentlich nicht sehen dürfte: einen "Totenboten". Diese holen Gegenstände, in welche die Seelen der kürzlich Verstorbenen wandern. Diese Gegenstände müssen durch die Totenboten an ihre neuen Besitzer gebracht werden. Sollte dies nicht gelingen, stärkt dies die Mächte der Unterwelt, die nur darauf warten, auf der Erde ihre Schrecksnsherrschaft anzutreten. So weit, so völlig logisch. Chralie wird nun aber selbst zu so einem Totenboten, und auch seine Tochter scheint irgendwie in die Sache verwickelt zu sein. Also zieht das Betamännchen los, um "Seelenschiffchen" zu sammeln und sich mit den Kreaturen der Finsternis anzulegen.

Christopher Moore hat mit "Ein todsicherer Job" einen unterhaltsamen und lustigen Roman abgeliefert, der keine Längen aufweist und im letzten Drittel noch einmal an Spannung zulegt (obwohl das Ende wenig überraschend ist). Der Schreibstil kann sich sehen lassen, die deutsche Übersetzung geht absolut in Ordnung, und die meisten Charaktere sind gut ausgearbeitet. Ein bisschen genervt haben mich allerdings einige Stereotypen: Charlies beiden Nachbarinnen etwa, die Chinesin und die Russin. Die Chinesin versucht bei jeder Gelegenheit, irgendwelche Haustiere zu kochen, und die Russin ist natürlich groß und stämmig, zudem stellt sie gerne mehr oder weniger passende Vergleiche an, indem sie ein "wie Bär" zu ihren Sätzen hinzufügt. Dann wäre da auch noch der muslimische Mann, der durchdreht, als er erfährt, dass einer von Charlies Höllenhunden (so welche hat mal halt, wenn man den Tod spielt) Mohammed heißt, und deshalb in Endlosschleife "Tod den Ungläubigen!" abspult. Da hat es Christopher Moore vielleicht ein wenig übertrieben, allerdings macht ihn die Einbindung solcher Stereotypen selbst zum stereotypischen Amerikaner. Da schließt sich der Kreis.
Wie dem auch sei, mir hat "Ein todsicherer Job" ziemlich gut gefallen. Wer etwas unkonventionelle, witzige Geschichten mag, kommt hier auf seine Kosten.
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am 7. November 2008
Dieses Mal schon vorab die Bewertung:
Dieses Buch ist super!!!
Ja, mit drei Ausrufezeichen dahinter.

Ich bin eigentlich nur durch Zufall auf dieses kleine, schwarze Taschenbuch gestoßen und konnte es nicht mehr aus der Hand nehmen. Die Geschichte ist einfach genial und flüssig geschrieben. Mit manchmal richtig bissigen, schwarzen Humor - naja, es geht ja auch hauptsächlich um den Tod.
Die Personen sind so gut ausgearbeitet, dass man sie regelrecht vor sich sieht und jede hat ihre eigenen, liebevollen Macken. Alles ist stimmig geschrieben und es gibt auch keine Hänger im Buch. Jeder, der auf witzige Fantasy steht, die im Hier und Jetzt spielt, sollte dieses Buch unbedingt gelesen haben!!! (Ja, auch wieder mit drei Ausrufezeichen.)
Doch worum geht's eigentlich:
Nach dem Tod seiner Frau Rachel steht Charlie vor der großen Herausforderung als Betamännchen das Leben alleine mit seiner kleinen Tochter Sophie zu meistern und auch noch seinen Secondhandladen in Gang zu halten. Doch dann kommt es anders als geplant. Charlie sieht als einziger plötzlich verschiedene Gegenstände rot Leuchten. Sophie kann mit nur einem Miezi" Leute umbringen und riesige, sabbernde Höllenhunde tauchen in seiner Wohnung auf um die Kleine vor allem und jedem zu beschützten. Wie sich herausstellt ist Charlie ein sogenannter Totenbote, wovon es in San Francisco noch weitere gibt zB Minty Fresh - ein riesiger schwarzer Mann in mintgrünem Anzug, und das rote Leuchten sind Seelen, die sich Gegenstände aussuchen um darin auf den nächsten Körper ohne Seele zu warten. Charlies Aufgabe ist es, diese Gegenstände zu finden und weiter zu verkaufen, wenn er das nicht schafft wird das Böse über San Francisco kommen. Und na klar, es kommt und wie es kommt.
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am 22. Januar 2016
Wer Christopher Moore kennt, muss ihn einfach lieben. Wer ihn noch nicht kennt, wird ihn lieben lernen. Verflixtes Blau ist gewohnt skurril. Ein packendes, kurzweiliges Buch.
Auch wenn man so wie ich keine Fantasy/SiFi/Horror-Bücher mag...
Auf diesen Autor trifft das auch nicht zu! Die Handlung spielt absolut in der Realität, mit einer skurrilen und schrägen Komponente. Nicht übertrieben! Herrlich
Klare Kaufempfehlung!
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am 18. November 2015
WDas leben grät eben aus den Fugen wenn die Geliebte Frau stirbt und ein Säugling hinterläst. Nicht genug des ganzen hat er noch einen laden zu führen und trifft auf merkwürdige Leute und wesen... die dem armen Beat Mann zu schaffen machen. Eine lustige Geschichte über Vater tod und sein alltag mit Humor geschrieben.
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am 13. Januar 2007
Genial!

Das erste Buch Moores, das endlich mal mit "Bibel nach Biff" mithalten kann!

Liebenswerte Figuren, die (für den Leser) unterhaltsam durchs Leben und an den Tod stolpern... Seien es die chinesischen Großmächte, Betamännchen, Gullihexen oder die hier schon oft zitierten seifenblasenrülpsenden Höllenhunde, die beim Gassigehen schon mal nen Subaru zerlegen... es macht einfach Spaß, diese Buch zu lesen... AUch wenn ca. im ersten Drittel schon klar ist, wer der Luminatus ist, tut dies dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

Klare Kauf/Leseempfehlung!
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am 2. Januar 2007
Dieses Buch ist der Hammer! Es ist das erste Buch, dass ich von Christopher Moore gelesen habe, doch es wird mit Sicherheit nicht das letzte sein.

Die Geschichte rund um Charlie Asher steckt so voller Phantasie und Witz, dass ich bis zur letzten Seite gefesselt blieb und eigentlich enttäuscht war, wie schnell das Buch zu Ende war.

Wer schwarzen Humor liebt und sich gerne mit seifenblasenrülpsenden Höllenhunden, sarkastischen "Totenboten" und lüsternen Kreaturen der Finsternis auseinandersetzen will, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.

Viel Spaß beim Lachen!
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am 20. Juli 2011
Ich find's gut!!

Die 'Bibel nach Biff' war schon ein ziemlicher 'Kracher'.
Allerdings ist es auch schon einige Jahre her, dass ich jenes Buch in den Händen hielt.

Wer '...Biff' jedoch mit dem vorliegenden Titel vergleicht, sollte darüber nachdenken
ob Himmel und Hölle ebenfalls vergleichbar sind. Meines Erachtens nicht.
In '...Biff' bedient sich Moore einer in 'fast' jedem Kopf existierenden und viel diskutierten Thematik.
Keiner kann wirklich sagen, wie es Jesus in seiner Jugend erging oder was er erlebt hat.
Diese Lücke hat er jedoch bravourös geschlossen. :)

Ein 'Ein todsicherer Job' ist für mich leichte Unterhaltung zu einem ebenfalls viel diskutierten Thema.
Moore versucht aber nicht irgend eine 'Lücke' zu schließen.
Er befasst sich mit einer 'möglichen' Variante der organisierten 'Seelenwanderung' oder vielmehr das, was er sich darunter vorstellt.
Dieses Buch hat mich unterhalten und mehr erwarte ich eigentlich nicht.
Die Story wirkt durchdacht und schlüssig. Das Ende ist natürlich vorhersehbar aber unterstreicht damit eben den 'leichten' Unterhaltungscharakter.

Phänomen Humor:
Der Humor wirkt Anfangs ein wenig aufgezwungen und verfehlt deshalb auch z.T. seine Wirkung.
Im weiteren Verlauf der Erzählung gelingt es 'Moore' aber seinen Humor an den richtigen Stellen zu platzieren
und erreicht dann doch das Zwerchfell.

Die Story selbst, finde ich genial.

Fazit:

Leichte Unterhaltung mit etwas plattem Humor der aber im Verlaufe der Erzählung seine Wirkung nicht verfehlt.
Flüssiger Schreibstil mit vielen Wendungen in der Story. Vorsicht Langeweile ' Killer. :)

Nicht lesen - macht nicht schlauer - Schweigen! Lesen hingegen, lässt den Kritiker in uns laut werden!

B.K.
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am 11. Oktober 2006
Wow! Was geht denn hier ab? Ich bin, laut amazon, auf dem laufenden Stand. Dass heisst, ich habe gelesen was von C.M. in Deutschland zu haben war. Über seinen Humor, seine Art zu schreiben ist genug gesagt worden. Was nun dieses Werk angeht: Ich bin absolut geplättet. Tod und Leben, Seelenwanderung, Religionen, Philosophie...! Danke Herr Moore! Dieses Buch hat mir sehr geholfen mich selbst in dieser sehr verwirrenden Welt zu finden. Ich verstehe jetzt vor allem seine vorhergehenden Werke ein wenig besser. Ich habe das Werk auf englisch gelesen. Darum werden wahrscheinlich auch noch ca. 95 % der Pointen an mir vorbei gegangen sein. Kurzum: Ich werde das erste mal in meinem Leben eine hundertprozentige Lese/Kaufempfehlung aussprechen - HORIZONTERWEITERUNG!!!
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am 4. April 2012
Ich habe angefangen das Buch zu lesen als ich Zug gefahren bin, ich glaube, meine Mitfahrer dachten auch, das ich irre bin, denn mehrmals musste ich laut auflachen!
Die Story ist sehr genial, die Hauptfigur ist neurotisch und irre ;o)
Auf was für Ideen man kommen kann, wenn man z.B. das Ultraschall Bild aus dem sechsten Monat sieht, und der Meinung ist, das die Nabelschnur ein Schwanz ist, also wie beim Hund!
Tja, und dann kommt ein unerwarteter Job, den er nun unfreiwillig ausüben muss, und seine kleine Tochter legt sich irgendwann merktwürdige Haustiere zu, aus Gullis kommen Morddrohungen, und er scheint nicht alleine zu sein!
Ich will hier gar nicht so viel verraten, außer, das es sich lohnt dieses Buch zu lesen wenn man mal wieder herzhaft lachen möchte, und skurile Geschichten mag!
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