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am 26. Juli 2017
Genau die richtige Entscheidung gewesen! Ich liebe diese Kamera - sie bietet tolle Ergebnisse, hat geniale Features, etc. Eine absolute Empfehlung!
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am 4. August 2016
Diese Kamera ist der Hammer. Noch nie war von einer neuen Kamera si begeistert wie jetzt der Wechsel auf Vollformat und diese Kamers. Klar erfordert es Geduld sich mit der Kamera auseinander zu setzen und kennen zu lernen. Aber es ist jedesmal wieder schön, damit zu fotografieren.
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am 12. Juli 2015
Je nach persohnlichen anspruchen ,wenn du hohe anspruche hast ,eine zeit lang fotografierst und daruber nachdenkst ein upgrade zu machen ,dir aber zweifel aufkommen ,du dir unsicher bist oder dir noch einwenig kleingeld fehlt = denk nicht nach = such ein gutes angebot und kauf dir das ding ,du wirst es nicht bereuen .

Also ich will hier keine werbung fur canon machen oder aus psychologischen grunden meine entscheidung ferfestigen nach dem motto ,ja naturlich habe ich mich richtig entschieden obwohl ich nicht 100% zufrieden bin ,nur damit niemand behaupten kann ich habe einen fehler gemacht .Nein .

Ich kann dieses produkt aus meiner persohnlichen erfahrung heraus uneingeschrankt weiter empfehlen .

Ich bin kein profi .Fotografiere seid einnigen jahren ,mit kompakt kameras begonnen ,hatte die 500d und die 50d .
Die 5d mark 3 habe ich seid circa 18 monaten und habe sie nicht wie ihre vorganger wie ein rohes ei behandelt .
Sie hat jetzt um die 160.000 auslosungen und sie ist mein treuer begleiter in der welt und wenn sie kaputt geht - verkaufe ich sie nach einer diagnose und wenn sie geklaut wird kauf ich mir eine neue .Nicht weil ich zuviel geld habe ,sondern weil ich Weiss das ,fur mich ,ich keinen besseren kompromiss finden werde .

Wofur ich sie verwende ? - Ich reise gerne um die welt .Also LANDSCHAFTEN ,REPORTAGE ,PORTRAT ,alles was mir auf reisen vors glas kommt .

Das schatze ich an meiner 5d (verwende sie meistens in kombi mit dem 24-70 2.8 ii oder 24-105 f4 is )

-ist eine arbeitsmaschiene ,immer bereit ,zuverlassig ,scheint gebaut zu sein wie ein panzer .

Hatte sie im normalen kleinen rucksack am rahmen befestigt auf nen motorrad 2300km durch ganz vietnam rumkutschiert und sie hat die tausende von mal kleinen bis brachialen erschutterungen uberstanden und die strassenverhaltnise in vietnam sind fatal ,da lasst sich locker die radaufhangung verlieren und sie hat alle erschutterungen direkt abbekommen da sie mit gummiband im kleinen minimalistischen rucksack am rahmen einer automatik maschiene zwischen meinen beinen gespannt war .

Nach sandsturm in der wuste hat sich sand ins grosse wahlrad eingefressen ,habe es nicht weiter benutzt und 2 stunden spater in einer werkstatt mit druckluft die ganze kamera ausgeblasen - problem behoben .

In cambodia in einem tempel bin ich stehend auf einen felsen abgerutscht und habe den sturtz direkt mit der kamera mit objektiv an einen anderen felsen abgefangen ,dabei hat sie ein leichte delle an der gummierung der zoomrings des 24-70 f2.8 und am boden des bodys einen kleinen kratzer abbekommen wobei ich mich auf der kamera mit meinen grossten gewicht abgestutzt habe .

Sie hat mehrere wochen an kusten tropischen klimas durchgehalten .
Fruher habe ich bw outdoor cases mit mir rumgeschleppt um meine ausrutung zu schutzen ,was ziemlich unpraktisch fur die reaktionszeit und gewicht ,speziell in tropischen zonen ,ist ,war .Heute reicht es mir wenn ich einen grossen wasserdichten beutel mitnehme als schutz .

- Der autofokus
,in meinem fall mit meinen glasern ,trifft immer .Ich schiesse meistens in av und passe mir meistens einen fokuspunt an .
Von 10.000 bildern trifft der af 25 nicht ,dies ist allerdings auf eigenschuld zuruckzufuhren ,daher der fehler liegt bei mir .

-Die batterie
ist fur mich okay ,benutze 4 orginale ,verwende sie zusatzlich fur einen anderen body und wenn ich weiss das ich fur minimum 3 tage nicht an stromm komme .Letztens in den bergen nach 2 tagen und 2000 aufnahmen aus der hand hatte sie ein viertel kapazitat angezeigt .

-Speicherkartenfach
,sd + cf ,finde ich ganz toll .Das sd fach ist arm und nicht fur grosen dattenaustausch gedacht und irgendwie ist die schnittstelle fur schnelle karten nicht ausgelegt oder so ,wieso muss man nicht verstehen .auch die reinfolge der karten slots ist doof .Was ich aber klasse finde das ich fur die cam eine schnelle cf karte habe die das geschwindigkeitspotenzial ausnutzt und mehrere grosse sd karten auf die ich dann kopiere in der kamera .
Bin ich 4 wochen auf tour und mache 25000 fotos spare ich zeit ,geld und platz | gewicht .Habe eine 32 oder 128 gb cf 160mb per sec ,teuer und 5 128 sd 45mb per sec .Fruher habe ich jpeg und raw geschossen gleichzeitig .heute nur noch raw .
Am ende des tages kopiere ich ales von der cf auf die sd ,mach ne kontrolle und formatiere die cf fur die nachste ladung .ein raw hat bis zu 30mb ,dauert halt bischen und kostet einwenig batterie aber ich hab. ja beim essen oder bierchen am abend dafur zeit und so habe ich um die 700gb speicherplatz auf minimalen gewicht und platz ,das reicht mir 100pro fur den intensivsten tripp ohne ne festplatte externen strom ,geschweige einen laptop mit mir rumschleppen zu mussen .
Einfach klasse ,fur meine bedurfnise optimal .zudem ich keine zeit habe um irgendwelche undelungenen bilder rauszusortieren um platz zu machen weil ich die ganze zeit mir sorgen machen muss ob. ich mit dem was ich hab. hinkomme .Einmal investiert - fertig ,ruhe .

Gewicht -
naja .manche sagen ist viel zu schwer .naturlich ist sie schwer ,schwerer als die 1000der serie aber nim mal ne 1d in die hand ,wiegt bestimmt etwas mehr und ist in meinen augen etwas umstandlicher was transport angeht .Es ist ein prazisionswerkzeug und da ist eben bischen mehr drinn als in einer 450d .
Ich dachte mir ich lege mir eine 650 zu fur weniger gewicht ,zb wenn ich auf den killimadscharo oder sonstige berge will oder wenn ich mich in Mexico city rumtreibe und ich den verlust durch raububerfall besser wegstecken kann .
Jedoch habe ich festgestellt ,die qualitat in jeder hinsicht ,sei es die bildquali oder die robustheit ,ergonomie (habe grosse hande ) gewinnt mit dem gewicht das man da mit sich mehr schleppen muss und soviel mehr ist es auch net .
Ich bleibe bei den 1,5 kg mit glas einsatzbereit .
Dafur gibt es ubrigens eine tolle losung ,ich schabe schin viele kameragurte ausprobiert aber keiner war so gut wie Blackrapid R-Strap RS-Sport
die 1 ,nicht die zweite version .so fullt man das gewicht nicht .

Qualitat
hat eben ihren preis ,ich investiere ungern 2 mal deswegen habe ich aus erfahrung lieber etwas mehr investieren und bin zufrieden .
Naturlich brauch ich keine 5d wenn ich gerade mit dem fotografieren begonnen habe .Was ich dann brauche ist die 500d oder die 650d als kit .Dann holt man sich als nachstes ein gutes glas,objektiv und dann sieht man weiter ob. das einen liegt ,ob, man bereit ist mehr auszugeben oder ob die eigenen anspruche wachsen und man abends beim zubettgehen von besseren fotos traumt und in diesen teufelskreiss kommt .Wer auf dieser etape ist kan ich die 5d mk3 warmstens ans herz legen ,es ist ein klasse allrounder .Geb ich nicht mehr her .
PS wen ich sehe im vergleich zur der 650d meines kumpels ,welche ja schon klasse ist ,das rauschverhalten von nachtaufnahmen aus der hand mus ich grinsen und wenn ich mir uberlege was fur kleine ausschnitte ich bei den 21megapixel und 5760 x 3840 auflosung rausschneiden kann und diese absolut brauchbar in hocher qualitat sind ,denke ich mir ,mehr brauchste nicht .

15.03.1016
Nachtrag zur unverwustlichkeit .:
Also ...bin im februar auf den lofoten in norwegen gewesen .
Kann ich jedem nur empfehlen ,die Landschaft ist wie vom walt disney
gemalt und sieht jeden tag anders aus und ich hatte nur eine von vier nachten bedingungsbedingt die Nordlichter zu sehen und habe sie eingefangen ,ha .
Inmitten der tour habe ich mich von meinem 24-70 2.8 ii verabschiedet .
Hatte die 5d markiii und die Linse am ufer einer bucht auf stativ montiert .
Stativ wurde auf einem steinfeld aufgebaut ,die steine schön rund ,fussballgrösse ,bedeckt etwas mit seegrass ,stativ (gross robust) voll ausgefahren ,mittelsaule auf halbmast .Zwei beine nach vorne ,ein nach hinten ,die linse war genau zwischen den zwei beinen wagerecht nach vorne ausgerichtet .Ich stehe 3 meter rechts vom aufbau und schiesse mit zweitkamera und weitwinkel das ufer .Eine heftige windböe aus nirgendwo blasst mich fast um und hinter mir hore ich -BANG ! Innerhalb milisekunden realiziere ich was passiert ist und drehe mich um ,um mich zu vergewissern .
Ja - game over .Ich verfluche mich lautstark ,packe ein und begebe mich zum auto um beim kumpel mit meinen gestiegenen Reisekosten anzugeben .
Physikalisch gesehen konnte das Objektiv samt Kamera nur mit mehr Energie auf den harten runden stein aufprallen ,wenn ich die mittelsaule voll ausgefahren hatte .2kg cam+glas plus stativkopf und stativeigengewicht proportional ,sind ungebremst im 90 grad winkel wie ein baum umgefallen und die ganze masse ist mit der dazugehörigen Geschwindigkeit auf einer seite der frontlinse gegen einen stein geprallt .

Am Auto angekommen wollte ich mich vergewissern wie schlecht es um mein equipment steht ,also nah und fern fokus auf verschiedenen blenden ausprobiert und - NIX ,keine veranderung !
Alles nach wie vor .
ich hatte einen poolfilter vorne drauf und hab mich schon geweigert bei jeder ein/Umstellung die Sonnenblende jedesmal ab und dann wieder draufmachen zu mussen weil der filter schwergangig ist .Ich bin froh nicht darauf verzichtet zu haben und ich habe sonst fast immer die Sonnenblende drauf ,jetzt mache ich sie nie wieder ab .
Sie hat den ganzen schaden abgefangen und ist wenig eingeschrankt weiter einsatzbereit ;einwenig Plastik am anfang vom gewinde der Sonnenblende ist abgesplittert und die Sonnenblende hat sich am objektiv etwas verkeilt doch war es keine grosse operation sie zu losen .
Klar sind dslr robust gebaut aber glas ist glas und phisikalisch durfte das system nicht so glimpflich davonkommen .Gewundert hat mich auch das es bei der masse mit der aufprallskraft nichts am Bajonett passiert ist .
Das war fur mich eine achterbahnerfahrung hoch 3 und der beweiss das es kein zufall war ,nichts desto trotz passt bitte auf .Ich tue es auch ,so gut es geht aber manchmal sind die Elemente starker .
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TOP 100 REZENSENTam 16. September 2015
-- seit 2013 im Besitz über Ac...zi gekauft --

Vorwort:
Ich sehe durch den Sucher, fotografiere, nutze Rohdatenformat CR2 und kopiere die Resultate per Kartenleser.
Wenn Sie also etwas zu LiveView, Video, JPEG-Qualität/internes HDR oder WLAN per EyeFi lesen möchten, finden Sie leider in dieser Bewertung nichts dazu.

[Wieso EOS 5D Mark III]

Von ursprünglich einer EOS 7D kommend, verspürte der Drang auf digitales KB umzusteigen.
Allerdings war die EOS 5D II nicht für mich gemacht, da die AF-Felder viel zu dicht lagen. Auch sonst gab es bis auf "36x24mm-Sensor" keine "Besserung" ggnb. der 7D, sodass ich auf die 5D Mark III umsteigen "musste". Die Alternative hieß EOS 1D-S Mark III, die ich leihweise ausführen konnte - genial - bis auf die beschränkte ISO auf max. 3.200.

[Handhabung / Verarbeitung]

Ich fühlte mich sofort heimisch, da die Bedienelemente und das Gehäuse ähnlich wie der 7D gestaltet sind. Das Menü ist allerdings umfangreicher gestaltet und man muss sich nicht mehr über kryptische C.Fn. (Custom-Functions) durchkämpfen. Alles wirkt aufgeräumter und logischer.
Im Vergleich zur 1D-S III ist das Anfassgefühl ähnlich, allerdings nicht gleich.
Ich habe zeitgleich einen Orignalen BG-E11 Batteriegriff erworben, um noch bequemer im Vertikalen Format aufnehmen zu können.
Besonders durchdacht ist hierbei der Joystick, da dieser ebenfalls mit auf dem BG-E11 vorhanden ist. (Bei der 7D war das leider nicht so.)
Sie hielt auch im subtropischen Wald dicht, auch an Sandstränden und kurzem Niselregen sowie Schnee. Mir ist sie samt EF 85/1.8 am Strand aus geringer Höhe abgestürzt, der feinkörnige Sand war nur an dem Joystick, welches abgepustet werden konnte. Ab Bajonett war es dicht.

Die AF-Felder sind super angeordnet. Beinahe jedes Eck kann separat fokussiert werden und für mich DAS Argument für die Version III und gegen die Version II. Spot-AF, Einzel-AF, Mehrfeld-AF, Gruppenzonen - alles je nach Anwendungsgebiet ähnlich der 7D und vorallem schnell und treffsicher, je nach Objektiv. Der AF funktioniert bis Offenblende F8 nach der ersten Firmwareaktualisierung. So lässt sich auch ein 400/5.6L mit 1,4x Extender betreiben.

Besonders schön gefällt mir, dass das Moduswahlrad nun mit einem Lockschalter versehen ist, um nicht ausversehen von X auf Y zu stellen, während man die Kamera aus dem Rucksack zieht.

ISO Bereich ist kräftig angezogen worden. In einer Tropfsteinhöhle zusammen mit einem 35/1.4 gab es mir bei 12.800 die Möglichkeit, Bilder zu erstellen, bei denen die 1D-S III es technisch nicht kann und die 7D technisch nicht gut aussah.

Die 5 Bilder / Sekunde genügen mir und vermisse die Differenz zur 7D nicht.

Mattscheibe kann nicht (offiziell) gewechselt werden, da hier wie bei der 7D eine Mattscheibe mit LCD Overlay verbaut ist.
Allerdings bietet diese ein gutes helles Bild und vorallem lassen sich die Gitternetzlinien einblenden, sodass das Bild an Ebenen ausgerichtet werden kann um stürzende Linien oder Kippen zu vermeiden. Bei der 5D II und auch der 1D-S III konnten die Scheiben getauscht werden und ich nutzte nur die EC-D, die eben genau solche Gitterlinien eingraviert hatte.

[Speicherkarten]

Wichtig zu wissen ist, dass die 5D III mit CompactFlash Karten und/oder mit SD-Karten betrieben werden kann.
CF Karten sind deutlich zu bevorzugen, da der interne Prozessor bei den SD-Karten eben noch nicht den schnellen Standard besitzt und so Schreibraten nur mit max. 25MB/s realisiert werden können - egal ob die Karte mehr unterstützt. Bei CF Karten besteht das Problem nicht, und mit den 90er Karten dauert es viel länger, bis der Puffer voll ist.
Noch etwas: Wird die SD Karte nur für das sequentielle Schreiben als BackUp auf JPEG benutzt, bremst diese trotzallem den Puffer aus.

[Bildqualität]

Im Vergleich zur 7D etwas besser, gerade im höheren ISO Bereich aufgrund der Pixeldichte, verglichen zur 1D-S III vermag ich keinen Unterschied zu erkennen, außer ab ISO 3.200, aufgrund technischer Begrenzung. Was mir jedoch etwas fehlt ist die Spot-bezogene-AF-Belichtungsmessung, leider kann die 5D III "nur" die Spot-bezogene-AF-Belichtungsmessung auf dem zentralen AF-Feld messen. - Eben ein Serie-1-Feature.

[Fazit]

Für mich ein absolut sehr guter Kompromiss zwischen 7D und 1D-S III, was Bildqualität, Geschwindigkeit, Handhabung, Preis und Verarbeitung angeht.
Ich empfehle allerdings die Verwendung eines BG-E11 zusätzlich und einer Handschlaufe, für ein besseres Handling.
Es ist eher eine 7D mit besserem AF-Sensor und Kleinbildsensor. Der "Silent"-Modus erzeugt kein "Klack" sondern eher ein "Zieh"-Geräusch, wobei geräuschlos ist es nach wie vor nicht. Bildqualität ist - je nach Objektiv - sehr gut, ebenso das Rauschverhalten.

Alternativen? Wenn Sie keine Verschlusszeiten kürzer als 1/4000s benötigen und auf die eine oder andere Komfort-Option (Joystick/AF-Feld-Auswahl) verzichten können, sowie technisch mit einer 5D II vollkommen zufrieden waren, können Sie auch auf eine EOS 6D ein Auge werfen.
Wer kein KB benötigt, weil mehr im Bereich Super-Tele oder Makro fotografiert wird, findet bei der neuen EOS 7D II eine gute Alternative.

Für Enthusiasten ist die EOS 5D III die richtige Empfehlung mit gutem P/L Verhältnis und Bedienkomfort.

+++ Update 08/2016 +++
Auch nach Ankündigungen einer 1DX II, einer 5Ds/R oder gar einer 5D IV bin ich noch immer äußerst zufrieden mit der EOS 5D III.
Sie funktioniert nach wie vor tadellos und es gibt keinerlei Beanstandungen technischer Natur. Die AF-Sensoren liegen nach wie vor - wie auch die restlichen Paramater - auf Höhe der Zeit.

+++ Update 06/2017 +++
Der vorangegange Eintrag hat nach wie vor Bestand :)
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am 1. Juli 2012
Nachtrag Juni 2016: Nach vier Jahren hat meine 5D3 mittlerweile rund 115000 Auslösungen "drauf" (mit Shuttercount gezählt). Die harten Einsätze in der Natur- und Straßenfotografie sieht man ihr äußerlich an. Aber sie funktioniert nach wie vor einwandfrei. Trotz ein paar Schwächen ist sie die beste Digitale, die ich je benutzt habe, und die einzige, zu der ich eine Liebe wie zu einer meiner analogen Kameras entwickelt habe. Auch wenn es heute in Sachen Dynamik bessere Kameras gibt, ist sie nach wie vor eine der besten Kameras für die Available Light-Fotografie - sobald wenig Licht da ist. Kürzlich hat mich ein Profi, der selbst digital mit einer Nikon Vollformat arbeitet, beeindruckt gefragt, was für eine Kamera ich für eine Fotoserie über eine nächtlichen Kunstaktion (Frankfurter Luminale) verwendet habe. Hinzu kommt die insgesamt sehr natürliche Farbdarstellung direkt aus der Kamera, im Vergleich zu unseren Nikons ist da weitaus weniger Postprocessing nötig. Der großartige malayische Fotograf Min Thein, im Kleinbild-Format Nikonianer, schrieb vor einigen Monaten in einem ausführlichen Test der neuen EOS 5DSR im Vergleich zur D810: "Much better color out of the box, especially for foliage and landscapes". Eine universell recht gute Farbdarstellung ist eine alte Stärke von Canon, und das trifft auch auf die 5D3 zu. Zudem erfreut mich ihr zuverlässiges AF-System immer wieder - gerade im Vergleich zu meiner EOS 7D Mark II, deren Phasen-AF-System (also mit optischem Sucher) weitaus nervöser und unzuverlässiger ist. Und die Schärfeleistung "pro Pixel" der EOS 5D Mark III macht mir immer wieder Freude. Man kriegt nie diesen Matsch zu sehen, den Sensoren mit Windpixeln bei zu wenig Licht und/oder wegen Mikro-Bewegungsunschärfen gerne mal produzieren. Also: Die alte 5D Mark III ist immer noch ein wunderbarer Allrounder, sofern man nicht Videos in 4K machen will.

Ich hatte das Glück, die Mark III über einen Fachhändler vorab zu kriegen und sie drei Wochen lang in Skandinavien gründlich zu testen. Nach Tausenden von Fotos kann ich die Kamera aus der Praxis gut beurteilen. Mein Profil: erfahrener Amateur (mit manueller Analogfotografie "aufgewachsen"), Schwerpunkte Naturfotografie, Landschaft, aber gerne auch Straßenfotografie, Stadt, Nachtaufnahmen, Portrait; Videografie nur ein bisschen nebenbei.

In Skandinavien standen Natur und Landschaft im Vordergrund, klar, darunter aber auch knallharte Autofokustests mit anfliegenden Vögeln. Papageientaucher zum Beispiel sind ziemlich klein und schnell (80 km/h). Die Anforderungen sind beim "BIF (bird in flight)" meist höher als in der Sportfotografie, weil viele Vögel weichere Konturen und verwaschenere Kontraste bieten als Sportler in farbenfrohen Trikots oder Rennwagen. Als Vergleichsgehäuse hatte ich meine altbewährte 7D im Gepäck (wegen des Vergrößerungsfaktors bei v.a. bei Makro- und Telefotografie), daneben eine Mitreisende mit einer umfangreichen Ausrüstung von Nikon (D300, noch ohne "S"). Objektive: Ich hatte an meiner 5D3 vom 18 mm Weitwinkel von Zeiss bis zum 500 mm Tele eine ganze Palette an Objektiven im Einsatz, dank Hanteltraining vor dem Trip konnte ich auch Handschüsse mit dem 500er machen.

Gleich zum Fazit: Die 5D3 ist ein großartiger Vollformat-Allrounder. In der Bildqualität schlägt sie die 5D2 allerdings nur knapp (siehe auch Fußnote vom 3.12.2012). Die Auflösung ist vergleichbar, das Rauschverhalten etwas besser (aber nicht um Welten). Den größten Fortschritt in der Bildqualität bietet die 5D3 in der meist erstaunlich naturgetreuen Farbwiedergabe, man kann sich in vielen Situationen schlicht auf den automatischen Weißabgleich verlassen. Super: der große LCD-Bildschirm, der die Farben auch sehr gut darstellt. Entscheidend im Vergleich zur 5DII ist das komplett überarbeitete Autofokussystem. Mit dem richtigen Objektiv funktioniert es praktisch noch um Dunkeln (Details siehe unten); es ist das zuverlässigste AF-System, mit dem ich bisher fotografiert habe - wesentlich besser als das schon gute der 7D, das aber bei schwachen Kontrasten schnell mal schwächelt. Zudem ist die 5DIII wunderbar schnell, im Vergleich zur 5DII hängt sie sozusagen am Gas (= Auslöser ;-) ). Das reicht von der Auslöseverzögerung bis zur schnelleren Bildfolge von 6 Bildern/s. Damit hat Canon das größte Manko der 5DII beseitigt.

Wer einen Allrounder braucht, der auch mal schnelle Objekte unter eher ungünstigen Lichtverhältnissen erfassen kann, besonders mit Tele, oder mit dem Makro im Wind schwankende Schmetterlinge oder Blüten aus der Hand fotografieren will, sollte den saftigen Aufpreis gegenüber der noch (Mitte 2012) erhältlichen 5DII nicht scheuen. Wer hauptsächlich eher "langsam" und viel manuell fotografiert, vor allem Landschaft, liegt mit der 5DII besser. Sie ist ein tolles Vollformat-Schnäppchen zum (grob) halben Preis geworden.

Da die 5DIII für Amateure schon eine heftige Investition darstellt, hier für Interessierte noch ein paar praktische Erfahrungen und Tipps im Detail. Eine Rezi für ein 3300-Euro-Gerät (Mitte 2012) darf ruhig etwas ausführlicher sein, finde ich.

- Autofokussystem. Die 5D3 hat das professionelle AF-System der neuen EOS 1D X bekommen (mit ein paar Abschlägen bei Tracking-Funktionen, genauer, der Fähigkeit, Gesichter zu verfolgen). Über drei Parameter bietet es in einfachen Worten die Möglichkeit, Objekte mit verschiedenem Verhalten zu verfolgen. Zum Beispiel kann es in der richtigen Einstellung anfliegende Vögel erfassen und verfolgen, ohne sich vom wechselnden Hintergrund zu sehr irritieren zu lassen. Das ist komplex und erfordert Einarbeitung, aber Canon ist in Sachen Ergonomie mal wieder vorbildlich: Das Menü der Kamera bietet für sechs verschiedene Fälle, die anhand der Sportfotografie erläutert werden, vorgefertigte Einstellungen. Damit kommt man schon gut durch, bei Bedarf kann man sie ganz einfach individuell beeinflussen. Canon hat das Menü so organisiert, dass es einen eigenen Reiter zu den AF-Funktionen bietet, während man bei der 7D die AF-Parameter unter den Individualfunktionen suchen muss. Sehr übersichtlich. In der Praxis ist das AF-System der 5DIII deutlich besser als das der 7D, meine Ausbeute an scharfen Bildern von bewegten Objekten ist deutlich gestiegen. Ganz schlecht sah die Nikon D300 (ohne S) im Vergleich aus (mit vergleichbaren Objektiven), aber fairerweise muss man betonen, dass diese Kamera 2007 auf den Markt kam.

- AF-System und Motive. Die 61 AF-Felder decken das Sucherbild sehr breit ab, was für die Komposition toll ist. Angesteuert werden sie wie bei der 7D entweder manuell einzeln (z. B. wenn man die Schärfeebene genau auf ein Auge setzen will) oder in verschiedenen Zonen zusammengefasst - oder vollautomatisch. 7D-Besitzern ist der kleine Knopf neben dem Auslöser schon vertraut, über den man diese Funktionen in Kombination mit dem AF-Knopf oben rechts auf der Gehäuserückseite umschaltet. Dieser "Affengriff" ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, geht aber nach der ersten ausgedehnten Fototour schon im Schlaf. Die räumliche Ansteuerung der AF-Felder läuft wie bei allen gehobenen Modellen von Canon über den Joystick auf der Gehäuserückseite.

- AF-System und Objektive. Canon musste den neuen AF-Sensorchip ziemlich groß machen, um alle 61 AF-Felder mit Kreuz- und sogar diagonalen Kreuzsensoren unterzubringen. Das erforderte Kompromisse, und so haben die Ingenieure alle "Nice to have"-Sensoren außen auf dem Chip platziert, alle "Must have"-Funktionen eher innen. Der Nachteil: Nur lichtstarke Objektive, die eine Blendenöffnung von mindestens f = 2,8 bieten, können bei weit geöffneter Blende den großen AF-Sensor voll ausleuchten. Das gilt besonders für die diagonalen Kreuzsensoren, die auf um 45° geneigte Linien empfindlich sind, und die auf dem Chip ganz außen sitzen. Entsprechend fasst das Handbuch Canons Objektive in Gruppen A (= lichtstark genug für alle Funktionen) bis H (= nur innerer Bereich der AF-Felder mit wichtigsten Funktionen) zusammen. Das klingt zunächst abschreckend, aber in der Praxis funktioniert die Kamera auch bestens mit weniger lichtstarken Objektiven. Das System ist zudem logisch, denn je größer die Blendenöffnung ist, desto geringer ist die Schärfentiefe und desto präziser muss die Schärfenebene auf dem Sensor sitzen. Mir sind jedenfalls erstaunlich zuverlässig Handschüsse von anfliegenden Vögeln mit meinem uralten EF 500 mm f/4,5 gelungen, obwohl das nur ein Gruppe E-Objektiv ist. Das gilt übrigens auch für Canons klassisches Birder-Objektiv, das EF 400 mm f/5,6, das an der 5DIII so richtig Spaß macht. Der Hammer ist übrigens das Zusammenspiel mit dem EF 70-200/2,8 II bei schlechten Lichtverhältnissen.

- Bildqualität. Canon hat ja eine erstaunliche Wende vom jahrelangen Anführer des Pixelrennens zu nach heutigem Maßstab moderaten Pixelzahlen vollzogen und dafür von Manchen Prügel bekommen. Ich jedenfalls bin froh, dass die 5DIII mit ihren "nur" 22 Megapixeln im Vergleich zu Nikons neuem Pixelboliden D800 eher zurückhaltend ausgelegt ist. Die größeren Pixel vermeiden einige Nachteile, die ich von der 7D nur zu gut kenne. Deren Pixel etwa so groß wie die Pixel der Nikon D800. Ein unschöne Folge so kleiner Pixel ist eine ziemlich kleine förderliche Blende von um die f = 7,1. Bei größeren Blendenzahlen wird das Licht an den nadelkleinen Blendenöffnungen schon so stark gebeugt (eine unausweichliche Folge der Wellennatur des Lichts), dass die Bildpunkte des Motivs zu Scheibchen aufblühen, die größer als die Pixel sind. Spätestens ab f = 10 verliert die 7D deshalb sichtlich an Auflösung, auf der Pixelebene werden die Bilder deutlich verwaschener (bei Motiven mit feinen Strukturen). Nikons D800 dürfte ein ähnliches Verhalten zeigen, denn die Gesetze der Physik lassen sich nicht umgehen. LandschaftsfotografInnen bekommen bei sehr großen Blendenzahlen also nicht mehr die volle Auflösung des 36 MP-Sensors, aber unverändert riesenhafte Dateien. Bei den größeren Pixeln der 5D3 dagegen muss ich mir über Detailverluste durch Beugung kaum Gedanken machen. Die förderliche Blende liegt bei etwa f = 10, und mit f = 14 und mehr kann man noch guten Gewissens arbeiten.

Zudem sind Kameras mit kleinen Pixeln empfindlicher gegen Bewegungsunschärfen. Vor allem in der Telefotografie erfordert die 7D daher sehr schnelle Verschlusszeiten, wenn man z. B. kleine, hochaktiv vibrierende Singvögel ablichten will. Leider landet man dann schnell bei hohen ISO-Werten und damit im Rauschen. Die 5D3 ist da wesentlich gutmütiger.

- Bildrauschen. Aufsteiger von der 7D (und ähnlichen Modellen mit dem 18-Megapixel-APS-C-Sensor) erleben hier eine andere Welt. Die 5D3 macht bei ISO 6400 erheblich bessere Bilder als Canons aktuelle APS-C-DSLRs bei ISO 1600. Sagenhaft, ich habe sogar überzeugende Vogelportraits bei ISO 10000 hingekriegt, ohne dass die Federstrukturen im Rauschen komplett absaufen. Der Vergleich zur 5DII dagegen ist nicht so eindeutig (ich besitze sich nicht, habe aber ausführlich mit geliehenen Exemplaren herumgespielt). Das Rauschverhalten scheint etwas besser zu sein, allerdings geht auch das Rauschunterdrückungssystem der 5D3 recht aggressiv zu Werke. Bei Menschenportraits funktioniert das beeindruckend gut. Wenn es aber auf feine Details ankommt, empfehle ich, die Rauschunterdrückung komplett auszuschalten und die bei Canon recht angenehm analoge "Körnigkeit" des Rauschens zu akzeptieren. Zwei Beispiele dafür: Bei Tieren vermatschen dann Feder- oder Fellstrukturen nicht so schnell, bei Landschaften wirken Blätter und Felsstrukturen nicht so verwaschen oder gar künstlich plastikhaft. Der große Fortschritt der 5D3 liegt, wie gesagt, eher in der sehr natürlichen Farbwidergabe schon beim Standard-Weißabgleich ohne viel Schrauben an Parametern. Auch bei künstlichem Licht sind die Ergebnisse überraschend gut, wenn auch nicht perfekt. Interessant war hier übrigens der Vergleich mit der alten Nikon D300, die aus violetten Veilchen - allen Schrauberein am Farbmanagement zuwider - gnadenlos blaue Blümchen machte. Das zeigt, wie die Entwicklung in den vergangenen Jahren fortgeschritten ist, sicher auch bei Nikon.

Ein weiterer Pluspunkt der 5DIII ist der große 100-Prozent-Sucher mit einblendbarem Gitter, Wasserwaage usw. Die Bedienelemente und das Gehäuse sind gegenüber der 5DII stark verändert, 7D-BesitzerInnen fühlen sich dagegen schneller zuhause. Allerdings: Viele Tasten sind anders belegt, was mich beim Wechsel zwischen beiden Modellen gelegentlich etwas verwirrt.

Anstelle der klassischen Bildstil-Taste hat die 5DIII nun eine "Kreativaufnahme"-Taste, die gleich drei Funktionen öffnet. Neben dem klassischen "Bildstil" (Standard, Portrait, Landschaft usw.) bietet sie nun "Mehrfachbelichtung", was das kreative AnalogfotografInnenherz höher schlagen lässt, sowie die Möglichkeit, von der Kamera automatisch HDR-JPEGs produzieren zu lassen (mit recht variabel beeinflussbaren Einstellparametern). Bei unkritischen Motiven mit klar gezeichneten Konturen oder ganz weichen Verläufen funktioniert die HDR-Funktion recht brauchbar (aber am besten ein Stativ verwenden, damit sich die Einzelbilder nicht gegeneinander verschieben). Bei klassischen Waldwipfeln vor blauem Himmel kriegt man aber schnell unschön helle Ränder ("Halos") um die Wipfel, weil Bäume nun mal stark ausfasern. Da ist weiterhin Handarbeit am Rechner unumgänglich.

Klasse ist der Silent-Modus. Eigentlich ist die Kombination einer Spiegelmechanik mit einem digitalen Sensor ein Anachronismus, DSLR sind deshalb groß, indezent laut, und nur ab dem semiprofessionellen Level aufwärts sehe ich persönlich für sie noch ein paar Jahre Zukunft. Den Markt der Mini-DSLR mit unbrauchbaren optischen Suchern werden die Systemkameras mit elektronischen Suchern bald aufrollt haben, denke ich. Zumindest den Nachteil des lauten Spiegelschlags kann die 5D3 jedoch verblüffend gut ausschalten. Im - allerdings langsameren - Silentmodus ist sie so dezent leise, dass ich mich nicht mehr scheuen würde, sie auch während einer Messe in einer Kirche mal einzusetzen. Den Silent-Modus habe ich richtig lieben gelernt.

VIDEO
Für mich steht die klassische Fotografie im Vordergrund, daher nur ein kurzer Kommentar, denn das können richtige VideografInnen kompetenter beurteilen. Die Ausstattung ist nach meinem Eindruck seit der 5D2 erwachsener geworden. Canon scheint auch das Rolling-Shutter-Problem, das bei schnelleren Mitziehern und Schwenks zu unschönen Artefakten führt, bei der 5D3 deutlich besser im Griff zu haben. Auch Moiré-Effekte bei kleingemusterten Motiven (z. B. Kleidung oder weiter entfernte Ziegelwände) sind bei der 5D3 praktisch kein Thema mehr. Ein tolles Feature ist das auf berührungsempfindlich umschaltbare Daumenrad. Dann wischt man in der Vertiefung anstatt es zu drehen. So kann man bei sensiblen Videoaufnahmen in leisen Umgebungen z. B. den Aufnahmepegel beim Ton nachregeln, ohne dabei störende Knackergeräusche zu produzieren. Für anspruchsvolle VideografInnen lohnt sich das Upgraden von der 5D2 sicher.

Pluspunkte:
++ superbe Bildqualität
++ hohe Auflösung trotz moderater Pixelzahl
++ sehr natürliche Farbwidergabe
++ geringes Bildrauschen auch bei hohen ISO-Werte erweitert die Möglichkeiten der Available-Light-Fotografie fast schon in den Bereich von Nachtsichtgeräten (;-) )
++ topp Autofokussystem mit 61 konfigurierbaren AF-Feldern macht 5D nun zum Allrounder
++ AF-System funktioniert mit lichtstarken Objektiven praktisch im Dunkeln
++ wesentlich schnellere Reaktion als 5DII, geringere Auslöseverzögerung
++ für diese Vollformatklasse unterhalb der großen Profigehäuse sehr hohe Frequenz von 6 Bildern/s (mit guter Karte)
++ ausgereifte Videofunktion
++ Haptik, Verarbeitung, Ergonomie und Bedienbarkeit topp
+ wunderbarer Silent-Modus für dezentes Fotografieren
+ sehr guter, großer LCD-Bildschirm
+ 100-Prozent-Sucher
+ zusätzliches Kartenfach für SD-Karten (z. B. für JPEGs)
+ wer's mal braucht (ich eher nicht): nun wie bei Nikon auch kamerainterne RAW-Bearbeitung von Bildern möglich.

Neutral:
o Preis-Leistungs-Verhältnis angemessen angesichts des professionellen AF-Systems; wer aber sinkende Preise abwarten kann, sollte das tun
o das berühmte Lichtleck-Problem ist bei den aktuellen Modellreihen gelöst.

Minuspunkte:
- LCD-Schirm nicht schwenkbar
- kein Ausklappblitz für das gelegentliche Anblitzen, wenn man keinen Aufsteckblitz dabei hat
- volle AF-Funktionalität auch bei lichtschwachen Objektiven wäre noch besser
- keine Ausgabe unkomprimierter Videodaten (im Gegensatz zur Nikon D800), was allerdings auch gewaltige Computerleistung (Arbeitsspeicher, Speicherplatz) erfordert
- ein paar Kinderkrankheiten in der Software, z. B. können die meist noch beliegenden DPP-Versionen 3.11.10.XX RAW-Dateien nicht in voller Auflösung darstellen - also gleich nach Installation updaten. Das ist aber typisch für neue Modelle und erledigt sich mit diversen Firmware-Updates.

Fußnote (3.12.2012):
Es gibt einen immer wiederkehrenden Kritikpunkt zur Bildqualität der 5D III: sie neigt in der Standardeinstellung dazu, sehr feine Strukturen zu vermatschen und wachsartig erscheinen zu lassen. Besonders bei Landschaft oder feinen Fell- oder Federstrukturen fällt das unangenehm auf. Der Grund sind die Standardeinstellungen, die aggressiver ans Unterdrücken von Rauschen und Artefakten herangehen als bei der 5D II. Hier hatte Canon eindeutig professionelle Fotografen und -journalisten im Auge, denen die "Sauberkeit" von Hochzeits- oder Politikerfotos bei hohen ISO-Werten wichtiger ist als feinste Blattstrukturen in Landschaftsfotos. Ihre Fotos werden ja selten im DIN-A3-Format gedruckt, und die Webauflösung reicht allemal.

Die volle Detailauflösung der 5D III kriegt man aber recht einfach per RAW-Nachbearbeitung, und sie steht der Auflösung der 5D II keinesfalls nach. Mit Canons kostenlos mitgelieferten DPP-Software erreicht man das über zwei der drei Regler unter "Unschärfemaske", und zwar über "Feinheit" und "Schwelle". Diese beiden zieht man nach links (= feinere Details + niedrigere Schwelle der Detailzeichnung) und beobachtet dabei, wie sich das Bild verändert. Das Ergebnis ist das totale Aha-Erlebnis, plötzlich sind feinste Strukturen da. Allerdings muss man wie bei der 5D II dann auch mehr Bildrauschen als Preis akzeptieren (was ich fast immer bevorzuge).

In der Tat sollte Canon hier in einem zukünftigen Firmware Update die Möglichkeit einbauen, schon in der Kamera (per Bildstil-Menü o. ä.) maximale Feinheit bei geringer Schwelle als Standardeinstellungen für RAW-Dateien anwählen zu können. Die Rauschunterdrückung kann man ja auch in der Kamera runterdrehen und komplett ausschalten.
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am 25. Februar 2016
Eigentlich wurde schon alles gesagt, ich fasse mich daher eher kurz. Ich fotografiere mittlerweile hobbymäßig seit über 10 Jahren, angefangen mit einer EOS 550d, über eine 60d zu der 5d Mark III. Was soll ich sagen. Der Umstieg zu einer Vollvormatkamera hat für mich nur Vorteile. Bildqualität endlich so, wie man es sich als "Bildqualitätsfetischist"vorstellt: Bis in den hohen ISO-Bereich rauschfrei, knackig scharf, Farben und Kontrast so wie die Fotos beim Fotografen im Schaufenster (vorausgesetzt man fotografiert in RAW!). Die fehlende Brennweite durch den 35mm-Sensor fällt gar nicht weiter negativ auf - immerhin kann man bei der Rauschfreiheit der Bilder auch ohne Weiteres ins Bild zoomen und entsprechend anpassen. Alles in Allem absolute Kaufempfehlung für welche, die nicht nur ab und zu was fotografieren wollen, dafür ist sie einfach zu teuer und komplex in der Bedienung, sondern für welche, die beste Bildqualität haben wollen und bereit sind, hierfür entsprechende Euronen zu investieren.
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am 29. Februar 2016
Sehr zufrieden, endlich Soundcheck während der Aufnahme mit externem Mikrofon möglich. Sehr robustes Gehäuse, Software übersichtlich. Unkaputtbar. Dass die Kamera unter anderem für Filme wie Black Swan, Transformers (Teile der Actionszenen), Dr. House, Grey's Anatomy verwendet wurde, spricht für sich. Zubehör für Canon immer gut und günstig (auch von Drittanbietern) zu bekommen, von daher ist Canon auf lange Sicht auch wirtschaftlich betrachtet eine gute Entscheidung.
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am 23. Februar 2013
Die 5D Mark III stellt im Vergleich zur vorab benutzten 7D noch einmal einen gravierenden Schritt nach vorne dar.

Der Vollformatsensor, die wesentlich bessere Bildqualität (Brillianz der Farben und Kontrast), die super-schnell und akkurat arbeitende Fokussierung, die Doppelbelichtungsfunktion, das Rauschverhalten (viel geringer als bei 7D), die 7-stufige Belichtungsreihe sind einfach tolle Features, die ich schon nach 3 Wochen fotografieren nicht mehr missen möchte.

Ich habe mir lange überlegt ob die 5D Mark III das viele Geld wirklich wert ist, aber ich bin derzeit zu 100% von diesem Teil überzeugt.

Nachteil: der Preis ist wirklich zum Augenreiben. Als reine Hobbykamera überschreitet damit diese Kamera bei vielen Leuten wohl das Budget.
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am 3. Juli 2017
Nach über drei Jahren für mich immer noch das non plus Ultra.
Habe mit dieser Kamera sehr viele schöne Bilder gemacht dafür Danke an Canon. Wer sich über diese Kamera beschwärt der hat keine Ahnung von der Fotografie, diese Leute sollen besser raus gehen und Bilder machen und nicht am Monitor sitzen und Pixel zehllen und irgendwelche blöde Zeitschriften lesen.
Ich fotografiere auch immer noch mit der 1d Mark 3 und die Bilder sind der Hammer und weil diese nicht so ein tolles und hochauflösendes Display hat, werden die im Internet für Spot Preise ferkauft. Sehr schade aber gut für mich und solche die mit 10 Megapixel zufrieden sind, denn das reicht vollkommen aus in 99 Prozent ( übrigens die Bilder von der 1er sind die die ich am meisten verkaufe ) und lassen sich sehr schön bearbeiten!! Das nur am Rande !!
Zurück zur der 5er
Klasse verarbeitet
Klasse Bedienung
Die haptick ist exzellent mit oder ohne Batterie Griff
Alle meine L Objektive arbeiten klasse mit beiden Kameras
24/70mm f2/8 70/200mm f2/8 85mm 1.2 100mm f2 16/35mm f4 alle Neuste Generation die optik ist einfach exzellent!!
Und das ganze rumgemäker über Canon ??
Sorry Leute alles was ich im Internet als Vergleichs Bilder gesehen habe wahr für mich kein Grund zu wechseln ( diese wunderbare Farben die Canon dahin zaubert kann kein anderer (RAW) das ist einfach so :-)
Kurz gesagt tolle Arbeits Geräte mit wunderbaren Bildern.....
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am 18. Juli 2012
Bin seit Jahren mit Leib und Seele Hobbyfotograf und "Canon-Fan" und werde dies wohl auch weiterhin bleiben.
Nach 3 Jahren intensiven Einsatz mit dem Hauptaugenmerk auf Portraits, Landschaft und ein wenig Makrofotografie mit der 5D MKII habe ich mir nun die "Neue" geholt.

Die Kamera ist nun seit 1 Monat bei mir im Einsatz und nach 4000 Klicks kann ich bis einen kleinen aber doch wichtigen Minuspunkt nur Positives berichten.
Den folgenden Vergleich habe ich mit der bereits verkauften 5D MKII gezogen:

Marikante POSITIVE Pluspunkte die ich nicht mehr missen möchte:

+ Sehr schneller 14 Bit DIGIC 5+ Prozessor

+ Der neue AF - revolutionär im Vergleich mit der "alten IIer")
Schneller, noch treffsicherer als beim Vorgänger
Die Möglichkeiten die 61 automatisch zur Verfügung stehender AF-Felder mit den 36 Kreuz- und 5 Doppelkreuzsensoren zu verbinden ist zwar nicht unendlich aber doch genug.
9 bzw. 15 Messfelder sind wählbarMessfelderweiterung um 4 bzw. 8 umliegende Punkte, separate Auswahl für Hochformat- und Querformataufnahmen.

+ Sechs verschiedene Voreinstellmöglichkeiten für die meisten anfallenden Möglichkeiten - Canon nennt dies "CASE". Alles fein säuberlich in 1 Menüreiter abgelegt. Eine Abänderung durch
den Nutzer ist selbstverständlich auch möglich und abspeicherbar. Für alle möglichen Sportaufnahmen.
1) Vielseitige Mehrzweckeinstellung (reicht für viele normale Einstellmöglichkeiten bei bewegten Motiven)
2) Motive weiterverfolgen - Hindernisse ignorieren (z.B. Greifvögel im Flug, Tennisspieler, Schwimmer, Schifahrer)
3) Motive sofort fokusieren wenn sie in die AF-Felder eintreten (Radrennen, alpiner Schilauf etc.)
4) Motive die schnell beschleunigen oder verzögern (Autorennen, Fußball, Ballsportarten)
5) Motive die sich sehr schnell bewegen (Eiskunstlauf, 100-Meter-Läufer)
6) Motive mit wechselnder Geschwindigkeitsänderungen (Gymnastik, Turnen)

Eine perfekte und leichtverständliche Darstellung in Bild und Schrift bietet der LEITFADEN für AF-Einstellung welchen Canon auf der Canonseite downloadbar ist
und die verschiedenen AF-Einstellmöglichkeiten sehr gut anhand von Fotos erklärt - sollte sich jeder mal in Ruhe ansehen bzw. herunterladen.
Da erfährt man jede Menge über das Potential der Kamera.
Einfach nur bei Google "EOS 5D Mark III Leitfaden AF-Einstellung" eingaben und es erscheint eine erstklassige und leicht verständliche PDF-Datei als Folder mit allen praktischen Möglichkeiten der AF-Einstellungen (Sensorbelegung) für welche Motive auch immer - alles perfekt beschrieben und bildlich dargestellt.

+ Bildqualität war schon bei der Vorgängerin in Highlight - hier ist es Canon gelungen nochmal eins draufzusetzen.
+ Custom-Funktionen mit 13 Individualfunktionen mit 47 Einstellmöglichkeiten
+ Isoeinstellmöglichkeiten von 50 - 102400 - brauchbar bis ISO 10000 (bei der MKII war bei 6400 Schluß mit Lustig)
+ LCD-Monitor 8,11cm Diagonale / 1.040.000 Bildpunkte / 7 Helligkeitsstufen - ein klare Verbesserung gegenüber dem Vorgänger
+ Verbesserter Videomodus aber leider wieder keine automatische Schärfenachführung
+ Mehrfachbelichtung und HDR-Funktion (High Dynamic Range) - nettes Feature ist aber mit jedem besseren Bearbeitungsprogramm auch leicht zu machen
+ 6 Bilder Serienaufnahmen - da geht jetzt auch ein bisschen Action.

Sehr gut und angenehm bedienbar ist die Möglichkeit der Wahlmethode des AF-Bereichs.
Wenn der Auslöseknopf bei der Motivfokusierung halb durchgedrückt ist kann man nachdem die AF-Messfeldtaste gedrückt und gehalten wurde mit dem Hauptwahlrad
bequeum zwischen den verschieden Modis hin- und herschalten.
* Spot-Mittleres AF-Feld (dieses Feld ist nach wie vor das beste, schnellste und punktgenauste AF-Feld)
* 5-Feld Mittleres + 4Felder (oben-unten-links-rechts)
* 9-Feld (3oben - 3mittig - 3 unten
* Mehrfeld- Blockmessung - es reagieren alle 61 AF-Felder je nach Fokus
Anstadt des Haupwahlrades kann man auch in den Individualeinstellungen die Taste M-Fn wählen - je nachdem wie man es angenehmer findet.

- Kleiner Wermutstropfen ist die Pufferspeicherung bei RAW-Aufnahmen - lt. Handbuch sollte die Kamera bei höchster RAW-Auflösung einen Pufferspeicher von 13 Bilder haben.
Die Kamera schafft bei mir jedoch nur 9-10 Aufnahmen mit meiner Speicherkarte (siehe nächste Zeile). Das ist für eine Cam in dieser Kategorie ein bisschen mager.
Ich verwende eine Transcend Ultimate 600x 32GB CompactFlash (CF) Speicherkarte (bis 90MB/s, Quad-Channel) wie auch an meiner anderen Kamera (EOS 1D Mark IV).
Die 1D Mark IV schafft 10 Bilder/Sek. und puffert bis zu 32 Bilder. Der etwas knapp bemessene Puffer bei der 5DMK3 ist jedoch (bisher) der einzige Minuspunkt der mir aufgefallen ist.
Bitte nicht falsch verstehen, die 5DMK3 ist ein wirkliches Sahneteil. Die 1DMKIV werde ich sowieso behalten, stand nie zur Debatte. Aber sollte doch der Ordnung halber erwähnt werden.
Die fast 3x so günstige 7D puffert mit 8 Aufnahmen/RAW 18 Aufnahmen. Mir ist schon klar das 22MP der IIIer auch mehr Pixelplatz als die 7er (Crop 1,6) oder meine 1er (Crop 1,3) benötigt.
Als kleinen Trick dabei den man anwenden kann ist, bei schnellen Reihenaufnahmen wo es auf die Pufferung ankommt in jedem Fall NUR AUF DIE CF-KARTE speichern zu lassen!!
Der CF-Slot ist der Hauptslot und dürfte auch der schnellere sein. Bei einer Speicherung auf beide Slots richtiget sich die Löschung des Puffers generell nach der langsameren Karte.
Zumindest konnte ich diese Erfahrung so machen. JPG-Aufnahmen kann man sehr gut auch über den PC anfertigen. In einer anderen Rezension hier ist ähnliches zu lesen.
Allerdings hat man bei dieser Variante keine Sicherheitskopie, falls die CF-Karte mal den Geist aufgeben sollte.......

Trotzdem hätte Canon bei einem Neuprodukt in dieser Preislage sich mehr auf die Hinterbeine stellen sollen/können und für eine flottere Entleerung des Pufferspeichers zu sorgen.
Die technische Durchführung wäre bei diesem Kamerapreis allemal drinnen gewesen.

Die Kamera ist eine klare Empfehlung mit überragender Bildqualität und ausgezeichnetem Rauschverhalten.
Den neue AF ist ein, nein DAS Sahnestück und für mich die größte, wichtigste und bahnbrechendste Neuheit an der Kamera.
Der Preis ist derzeit noch ein wenig happig - denke mal sie wird im Laufe des Jahres noch um 10 Prozent sinken.
Ebenso lechtzt die Kamera auch noch guten bis sehr guten Objektiven - am besten natürlich die der L-Serie.
Aber auch im Festbrennweitenbereich gibt es einige welche sich mit der Cam ausgezeichnetet vertragen - ich benütze sehr gerne das 35/2 - 50/1,4 - 85/1,8 die Objektive sind einerseits
preislich erschwinglich und andererseits in der Jackentasche verstaubar.
Sehr gute Ergebnisse konnte ich auch mit dem EF 17-40L f/4 - EF 24-105L f/4 - 70-200L f/2,8 USM II und dem Makro EF 100/2,8L IS II erzielen.

Sollte ich noch andere (gravierende) Erfahrung mit der Kamera machen, werde ich selbstverständlich diese Rezension hier revidieren bzw. updaten.
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