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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
42
4,6 von 5 Sternen
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Ich weiss nicht, welches Buch mich in letzter so emotional berührt hat wie das neuste "Werk"
von Marc Levy. Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite nicht ein einziges Mal aus der
Hand gelegt. Die 256 Seiten sind gefüllt mit Lebenswahrheiten und schönen Sätzen. Ich kann gar
nicht zählen, wieviele Sätze ich mir herausgeschrieben habe, damit sie mir nie mehr verlorengehen.

Eine wunderschöne Geschichte, die uns der Protagonist aus der Ich-Perspektive erzählt.
Der Roman besteht aus 2 Teilen.
Der 1. Teil beschäftigt sich mit der Kindheit des Protagonisten.
Eines Tages stellt er fest, das er sich die Schatten anderer Leute aneignen kann. Das gibt ihm
die Gabe, so einen Einblick in die Träume, Wünsche, Ängste und Leiden dieser Personen zu erhalten.
So erfährt er z.B. einiges über seinen besten Freund Luc, seinem Widersacher Marquez und seiner
ersten grossen Liebe Clea.
Die Schatten sprechen sogar mit ihm und treten mit einer Aufgabe an ihn heran.
Nebenbei muss er sich noch mit seinem eigenen Leben auseinandersetzen, welches auch alles andere als
einfach ist. Er behält seine Begabung für sich.

Der 2. Teil erzählt das Leben des Protagonisten einige Jahre später. Er ist nun ein junger Mann und
studiert Medizin.
Was ist aus seiner Begabung geworden und wie hat er sie eingesetzt?
Wie ist er mit seinem eigenen Leben umgegangen?

Dieser Roman beinhaltet sooo viel, was ich anderen Lesern gar nicht verraten und vorwegnehmen möchte.
Ab der Mitte des Buches hatte ich ständig einen Kloss im Hals und eine Gänsehaut jagte die nächste.
Am Ende flossen dann die aufgestauten Tränen.

Ich bin so froh und glücklich darüber, das ich gerade heute, am Tag des Buches, einen so berührenden
Roman lesen durfte.
Marc Levy, für mich ein grosser Autor, wenn es um Gefühle und Liebe geht.
Danke für diese wunderschöne Geschichte, die Sie uns Lesern geschenkt haben und die mich vieles gelehrt hat!

Dieser Roman wird sicherlich mein Lieblingsbuch in diesem Jahr!!!
22 Kommentare| 49 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. März 2017
„Wer Schatten küsst“ war mein erster Roman von Marc Levi und eine Mischung aus Liebesroman, Jugendbuch, Coming oft Agentur, Fantasy und Märchen.

Das Buch gliedert sich in zwei Teile. Im ersten Teil geht es um die Schulzeit des Ich-Erzählers, dessen Namen wir bis zum Schluss nicht erfahren. Hierbei bedient der Autor sich gerne an Klischees. Der Vater des Protagonisten verlässt die Familie, das Mädchen seiner Träume bändelt mit dem beliebtesten Jungen der Schule an und der Hausmeister wird sein bester Freund. Das ändert sich, als er bemerkt, dass er mit den Schatten seiner Mitmenschen kommunizieren und so von ihren Sorgen erfahren kann. Er findet Freunde, wird Klassensprecher und verliebt sich im Urlaub in ein anderes Mädchen.

Im zweiten Teil studiert der Ich-Erzähler Medizin, lernt ein Mädchen kennen und animiert seinen besten Freund dazu, seine Träume zu leben. Letztlich überfordert ihn die „harte“ Erwachsenenwelt, in der alle außer ihm ihr Glück zu finden scheinen.

Was mich beim Lesen wirklich beeindruckte, war die federleichte und gefühlvolle Sprache mit der Marc Levy seinen Roman erzählt ohne dabei kitschig zu sein. Auch wenn ich die Story ein wenig zu flach fand, stieß ich immer wieder auf poetische und lebenskluge Sätze, die mich mal zum Schmunzeln brachten und Mal zum Nachdenken anregten.

Ein kurzweiliges Buch für Freunde gefühlvoller Unterhaltung.

Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.
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am 2. Juli 2014
Inhalt:
Als Kind bemerkt er, dass er die Fähigkeit hat die Schatten der Menschen zu stehlen, der er über den Weg läuft.
Die Schatten vertrauen ihm die Gedanken seines Wirts an, seien es ihre Träume oder ihre Sorgen und sie fordern seine Hilfe, damit die Menschen ihre Sorgen bekämpfen oder ihre Träume wahr lassen werden.
Als er Erwachsen ist, wird er Arzt und hat diese Fähigkeit schon ewig nicht mehr benutzt, doch dann mekrt er, dass er diese Fähigkeit wieder benutzen muss, denn nur so kann er den einen Patienten retten..
Von diesem Zeitpunkt an kreutzt er wieder öfters die Wege der Schatten..
Und dann ist da auch noch der Ausflug ans Wasser der ihm seine einstige Kinderliebe ins Gedächtnis ruft und nun will er sie finden.

Cover:
Das Cover finde ich persönlich wunderschön, man sieht einen Jungen und ein Mädchen am Strand, wie sie einen Drachen fliegen lassen. Diese Szene spielt auch im Buch eine wichtige Rolle und gehört zu meinen Lieblingsszenen im Buch. :)

Meinung:
Die Geschichte beginnt mit der Kindheit des Protagonisten, ich bin ja immer ein Fan davon wenn ein Buch aus der Sicht eines Kindes geschrieben wird, einfach weil Kinder die Welt mit anderen Augen sehen und meist voller Weisheiten sind. Auch hier wurde das Kinderauge gut rübergebracht, was natürlich enorm wichtig ist. Man hatte wirklich einen intelligen und leicht sonderbaren Jungen vor sich, der einem einen Einblick in seine Welt schenkt.
Das Buch ist ruhig geschrieben, ich fand das ganze Buch sehr sanft, hat mir gut gefallen. :)
Außerdem ist das Buch voller Gefühl und lässt einen nicht kalt, mich hat es schnell berührt und die ein oder andere Träne entlockt - hatte ich schon lange nicht mehr bei einem Buch. Es waren nicht nur Tränen der Traurigkeit sondern auch der Freude, weil das Buch vor Schönheit nur so sprüht.
Wer einfach mal ein intelligentes, schönes und sanftes Buch lesen möchte, das einem zum nachdenken bringt, sollte sich dieses Buch zur Hand nehmen, mich hat es einfach begeistert, weshalb ich es auch in einem Zug durchgelesen habe, weil ich es nicht aus der Hand legen wollte und konnte - ein Buch das den Status Lieblingsbuch verdient hat. :)

Charakter:
Der Protagonist ist ein ruhiges Wesen, als Kind ist er sehr einsam, in der Schule hat er keine Freunde und dann verlässt auch noch sein Vater die Familie.
Doch mit der Zeit findet er in der Schule nicht nur den Hausmeister zum Freund sondern auch einen jungen aus seinem Jahrgang, Luc, die beiden werden dicke Freunde und das ändert sich auch nicht als sie groß sind.
Er ist ein ehrlicher Junge und seine Mutter bedeutet ihm alles, das merkt man besonders wenn er Erwachsen ist, da sieht man wie tief und innig deren Beziehung zueiander ist.
In der Liebe ist er eher schüchtern, sowohl als Kind als auch als Erwachsener, was ihn in meinen Augen nur noch sympathischer macht. :) Aber durchaus für Probleme sorgen kann..
Er ist voller Fantasie und klammert sich an seine Vergangenheit, insbesondere seine Kindheit, damit konnte ich persönlich mich gut identifizieren. :)

Schreibstil:
Das Buch bescherrt einem so manch tolle Szene, die durch die Worte die geschrieben worden sind so viel Schönheit versprühen, ich war von manchen Worten wirklich wie verzaubert. Der Schreibstil ist einfach rundum schön, sowie auch intelligent.
Ich bin begeistert und diesen Autor werde ich mir merken, bzw. werde ich mir seine anderen Werke ansehen. :)
Dieser Mann versteht es schöne Worte zu finden und es scheint als hätte er die Weisheit mit Löffel gefressen, einfach nur wow. :)

Fazit:
Wer dieses Buch nicht liest, verpasst was wunderschönes. :)
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am 3. Mai 2012
Als Junge erkennt der Ich-Erzähler des vorliegenden Romans, dass er eine seltene Gabe besitzt: wenn sich sein Schatten mit dem eines anderen Menschen überschneidet, kann er plötzlich in das Innerste dieser Person hineinschauen. Auf diese Weise erfährt er die Wahrheit hinter mancher rauhen Oberfläche, die Traurigkeit hinter mancher Kindheitserinnerung und die Sehnsucht hinter mancher Verschlossenheit. Jahre später - als erwachsener Mann - erinnert er sich an jene Zeit zurück, in der er als Schattendieb unfreiwillig in die Seelen der Menschen geblickt hat. Mittlerweile ist er angehender Arzt und Dank seiner Gabe gelingt es ihm auf wundersame Weise einen Jungen zu heilen. Doch er selbst läuft noch nach Jahren seinen eigenen Träumen hinterher ...
Marc Levys neuer Roman ist von einer Feinfühligkeit, wie sie nur selten anzutreffen ist. Eine wunderbare Geschichte, die niemals kitschig wirkt und einem ganz schnell das Herz öffnet. Bücher wie diese sind Schmuckstücke der Schriftstellerei, Kleinode der Schreibkunst und verdienen es in den höchsten Tönen gelobt zu werden.
Marc Levys Buch ist, um beim Titel anzuschließen: "Eine gute Begegnung, für die es wieder einmal Zeit wurde".
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am 6. August 2012
"Mancher achtet Schatten wert , dem ist Schattenheil beschert..." S.7

Viele von uns fürchten die Schatten. Sie stehen im direkten Zusammenhang mit der Dunkelheit.
Aber erliegen wir hier nicht einem Trugbild?
Sind Schatten nicht vielmehr eine Spiegelung des Lichts?
Jeder ist einzigartig und erzählt seine eigene Geschichte. Diese Erfahrung macht auch der Protagonist dieses Buches. Er besitzt eine ganz besondere Gabe, die es ihm ermöglicht, viel mehr über die Menschen in seinem Umfeld zu erfahren als sie offensichtlich preisgeben.
Jedes mal, wenn sein eigener Schatten, den eines anderen Menschen berührt, beginnen sie zu erzählen. Sie verraten die tiefsten Sehnsüchte und geheimsten Wünsche ihrer Abbilder...
Der Protagonist behält sein Geheimnis für sich, denn wer würde ihm schon Glauben schenken?
Sein Leben nimmt seinen Lauf...Die Gabe verlässt ihn nie.

Wer Schatten küsst von Marc Levy bekommt von mir die absolut verdiente Höchstbewertung.
Ihr kennt dieses Gefühl sicher, wenn euch der Sinn mal wieder nach etwas Abwechslung steht. Mal raus aus dem gewohnten Genre und etwas neues, anderes lesen.
So ging es mir zumindest. Ich hatte vorab schon eine ziemlich hohe Meinung von dem Buch. Wenn es sogar Menschen, die normalerweise eher zur abgehärteten Sorte gehören, zu Tränen rührt, musste es einfach gut sein!
Ich möchte diesmal gar nicht im Einzelnen auf den Schreibstil des Autors eingehen, ich möchte euch einfach erzählen, wie ich mich während des Lesens gefühlt habe. Danach werdet ihr meine Entscheidung verstehen.

"...Ich erzähle dir das jetzt, weil es auch andere Wege als nur die Worte gibt, um das zu verstehen, was der andere nicht auszusprechen vermag." S. 130

Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht eines männliches Protagonisten. Seinen Namen erfahren wir gar nicht, was mir persönlich erst im nachhinein aufgefallen ist. Seine Geschichte beginnt also während der Schulzeit. Er ist ein Außenseiter, viel kleiner als die anderen Jungs in seinem Alter und zu guter letzt, auch noch in eines der beliebtesten Mädchen seiner Schule verliebt. Nun gut. Probleme bereitet ihm der Rowdy der Schule, der ebenfalls an besagtem Mädchen interessiert ist. Als sich eines Tages jedoch die Schatten der beiden Jungen überlagern, geschieht etwas, dass die Welt unseres Protagonisten ins Wanken bringt. Der Schatten des Anderen spricht zu ihm und erzählt, was wirklich hinter dem prollo-mäßigen Auftreten seines Ebenbildes steckt. Auf dieses Erlebnis, folgten noch weitere seiner Art, mit anderen Schatten. Es beginnt eine schwierige Zeit für den Jungen, in der er sich mit sich selbst, seinen Wünschen und der harten Realität auseinander setzen muss.
Dann macht die Geschichte einen Sprung und aus dem Jungen ist ein junger Mann geworden. Seine geheime Gabe hat ihn in der Zeit nie verlassen.
Der Autor hat es geschafft, eine simple Idee, in etwas großartiges zu verwandeln. Meine Augen flogen nur über die Seite, begierig darauf, noch mehr von dieser außergewöhnlichen Geschichte zu erfahren.
Jetzt fragt ihr euch, was genau, mir denn so gut an diesem Buch gefallen hat?
Von außen betrachtet, sieht das Buch zwar nett aus, würde aber zwischen all den hochglanz und glitter Covern eindeutig untergehen. Es besticht durch seine schlichtheit und das Cover passt perfekt zum Inhalt. Denn dieser ist wie eben gerade beschrieben. Schlicht, unaufdringlich, echt.

"Es ist nicht schön, auf ein Zeichen von jemanden warten zu müssen, um glücklich zu sein"
S. 98

Mein Herz klopfte schnell. Meine Finger wurden feucht. Ich blinzelte mehrmals hinter einander. Eine Träne kullerte einsam meine Wange herunter und verabschiedete sich winkend an meinem Kinn. Dann lächeln. Erleichterung. Freude. Trauer. Gespannte Erwartungen...
Wer Schatten küsst, konnte mich wirklich berühren, denn es besitzt ein riesen Ass im Ärmel. Stellt euch vor, ihr habt einen Tuschkasten vor euch. Die Farben sind einzelnd betrachtet, schön anzusehen. Dann beginnt ihr zu malen und sie fangen an sich zu vermischen. Sie gehen ineinander über...bilden neue Farben... Daraus entstehen die schönsten Gemälde. Und jetzt stellt euch das ganze mal anstelle der Farben, mit Gefühlen vor. Es war so ergreifend, die Geschichte des Protagonisten mit zu verfolgen. Ihn dabei zu begleiten, wie er sich freut, wie er weint, wie er Freundschaften schließt und diese wieder zerbrechen, wie, wie er mit Verlusten umgeht. Wie er liebt. Wie er lebt.
Dieses Buch ist authentisch und greifbar, und es nimmt seine Leser mit.
Viele Formulierungen und Zitate des Autors, haben sich tief in mein Gedächtnis gepflanzt, denn sie sprühen nur so vor Poesie.Das Ende war für mich das Sahnehäubchen und lies mich zufrieden vor mich hinlächeln.
Ich spreche eine absolute Leseempfehlung aus...Für alle. Für jeden. Lest es.

" Ich glaube, die Liebe ist traurig und wundervoll zugleich." S.71
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am 8. Februar 2014
Mit eigenen Worten
In "Wer Schatten küsst", von Marc Levy, geht es um einen männlichen Protagonisten. Dieser entdeckt im Schulalter, dass er mit Schatten reden kann, sowohl mit seinem als auch mit denen anderer Personen. Ohne es zu wollen, bekommt er so einen Einblick in die Träume, Wünsche und Leiden der Personen in seinem Leben. Was er mit seiner besonderen - ungewollten - Gabe macht? Lest es!

Wirkung
Als ich das Buch das erste Mal gesehen habe, muss ich zu geben, dass ich das Cover nicht so unglaublich ansprechend fand, obwohl mir die Farben sehr gut gefallen haben. Jetzt nachdem ich das Buch gelesen habe, liebe ich das Cover. Ich liebe es, weil es sehr viel Bedeutung im Bezug auf den Inhalt des Buches hat. Allein die sich überschneidenen Schatten sind wirklich toll gemacht. Ich bin begeistert. Der Titel klingt schön, und ist auch recht passend, weil er immer sehr freundlich zu den Schatten ist, aber irgendwie ist er für mich nicht das Nonplusultra.

Positives
Hach, Marc Levy! Ich liebe seinen Schreibstil. Dieses Buch ist bereits das dritte Buch, was ich von ihm lesen und ich bin immer wieder begeistert von seiner Art und Weise zu schreiben. Ich kann nicht mal genau beschreiben, was mich daran so fasziniert, aber mich kann er wirklich jedes Mal fesseln. Es ist sehr bildlich, einen Hauch poetisch und vor allem emotional geschrieben. Wahrscheinlich kann ich mich auch deswegen so gut in den Protagonisten hinein versetzen. Er beschreibt ihn unglaublich authentisch, sodass er auf mich wirkt, als würde ich ihn schon mein Leben lang kennen. Ich war mit ihm verwirrt, ich habe mit ihm gelitten .. Ich mag ihn, obwohl er keinen Namen hat. Mir ist erst gerade eben beim Rezension schreiben aufgefallen, dass der arme Protagonist gar keinen Namen hat, bzw. nie namentlich erwähnt wird. Auch die andern Charaktere der Geschichte sind für mich nachvollziehbar gestaltet. Den einzigen,den ich unsympathisch fand, war Marquez, aber ich glaub, dass das durchaus vom Autor beabsichtigt war!
Der Verlauf der Geschichte hatte ein angenehmes Tempo dem man gut folgen konnte und bei dem einem auch nicht langweilig wurde. Ich fand es gut, dass das Buch in 2 Teile unterteilt wurde, einmal als er noch ein Kind in der Schule war und einmal als er schon älter war und bereits einen Beruf erlernt. Das Ende war natürlich sehr emotional geladen (und ja ich musste weinen wie ein Wasserfall) und war für mich wirklich ein passendes, gutes Ende, mit dem ich rundum zufrieden war. Sonst hätte ich an dieser Stelle wahrscheinlich gemerkt, dass mir das alles ein bisschen zu schnell ging, nach dem Motto "mal schnell ein Ende machen", aber in diesem Buch passt es einfach irgendwie. Ich habe noch die ganze Nacht von diesem Ende geträumt und es weiter gesponnen.

Negatives
Ich muss zugeben, dass es mir am Anfang ein bisschen schwer fiel den Einstieg in das Buch zu finden. Ein Glück, dauerte es nicht allzulange, aber es war doch zuerst ein bisschen knifflig. Was nicht unbedingt als negativ zu zählen ist, aber ich trotzdem erwähnen möchte, ist dass ich einen Aspekt schon sehr weit im Voraus geahnt habe und der Protagonist hat einfach gar nichts gemerkt, nicht mal ein bisschen skeptisch war er. Aber wahrscheinlich würde es einem im wahren Leben auch so gehen ..

Zitat
Wie hatte all diese Liebe einfach verschwinden können? Und vor allem wohin? Vielleicht verhielt es sich mit der Liebe wie mit den Schatten, jemand tritt drauf und nimmt sie mit. Vielleicht ist zu viel Licht gefährlich für die Liebe, oder aber das Gegenteil ist der Fall, und die Liebe verblasst, wenn sie nicht genügend Licht bekommt, bis ihr Schatten ganz verschwunden ist.
-Aus "Wer Schatten küsst" von Marc Levy-

Bewertung
Note 2+ {gut}
Dieses Buch ist wirklich ein tolles Buch. Ich vergebe dafür eine zwei plus, einfach, weil ich am Anfang mich nicht so gut hinein finden konnte und eine Weile gebraucht hatte bis ich mit dem Protagonisten warm geworden bin. Als dies aber passiert ist, wollte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Ich habe dieses Buch innerhalb von einem Tag durchgelesen und muss wirklich sagen, dass es sehr lesenwert ist.
Ich würde dieses Buch Lesern empfehlen, die emotionale Bücher mögen, die nicht nach dem Schema F geschrieben sind. Dies ist kein 0815 Liebesbuch, sondern wirklich auf eine besondere Weise berührend. Man sollte sich jedoch nicht an kleinen fantastischen Elementen stören, wenn man dieses Buch lesen möchte.
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Ein Junge besitzt besitzt die Fähigkeit mit den Schatten derer, die einen Weg kreuzen - Freunde, Feinde und seine erste Liebe zu sprechen. So erhält er Einblick in ihre Wünsche und Träume. Was aber soll er mit dieser Gabe anfangen? Jahre später steht er kurz davor als Arzt zu promovieren. Erneut wird er mit der Frage konfrontiert, ob er den Menschen helfen kann ihre Träume zu leben, statt ihr Leben zu träumen. Dabei muss er sich selbst seiner Vergangenheit stellen und sich die Frage stellen, ob er die Liebe und das Glück finden kann.

Mit seinem neuen Roman WER SCHATTEN KÜSST ist Marc Levy eine wirklich tolle Ode an die Kindheit und das Erwachsenwerden gelungen. In äußerst poetischer Sprache zeichnet er den Lebensweg seines Ich-Erzählers in zwei Episoden nach. Im ersten Teil ist sein Erzähler ein Junge, der sich der Trennung seiner Eltern, der ersten Liebe und dem Erkennen einer besonderen Fähigkeit stellen muss.

Im zweiten Teil gibt es einen Zeitsprung, denn der Erzähler ist jetzt ein junger Mann, der mit anderen Sorgen zu kämpfen hat. In beiden Teilen gelingt es Marc Levy mit seiner Sprache, seiner Figuren und seiner Handlung eine Geschichte zu erzählen, die den Leser von der ersten Seite an fesselt und berührt. Dieses Niveau kann er bis zum Schluss halten. Gerade im letzten Drittel schafft er es, große Gefühle anzusprechen ohne das der Roman auch nur einen Moment kitschig oder gar pathetisch wirkt. Im Gegenteil. Zum Schluss muss man sich die eine oder andere Träne (auch Freudesträne) verdrücken.

Mit WER SCHATTEN KÜSST ist Marc Levy ein Roman gelungen, den man immer wieder gerne zur Hand nimmt, um darin zu lesen. Einige Sätze sind für die Ewigkeit bestimmt. Insgesamt erzählt der Franzose eine kleine, unscheinbar wirkende Geschichte, die sich zu großer Unterhaltungsliteratur allerbester Prägung entwickelt.
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am 2. August 2012
Wer Schatten küsst -ist ein leiser und weiser Roman, nicht nur über das Erwachsenwerden, sondern über das Leben an sich.

Der Roman enthält so viel Kluges über Freundschaft, Liebe und Familie;ich habe das Buch sehr sehr genossen. Es war das erste Buch von Marc Levy, das ich gelesen habe, aber sicher nicht das Letzte.

Der Roman handelt von einem Jungen, der die Gabe in sich entdeckt, mit den Schatten anderer Personen in Kontakt zu treten und zu kommunizieren - letztendlich kann er damit in die Seele der anderen schauen. Er selbst ist neu an der Schule, wird von dem Angeber der Klasse - man könnte sagen "gemobbt" - und überdies verlässt auch noch der Vater die Familie.

Ich kann den Roman nur jedem wärmstens empfehlen: es ist DER Beweis, dass ein Buch nicht spannend, nicht laut, nicht überladen sein muss, um lesenswert zu sein.

Es ist einfach schön.
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am 3. Mai 2012
Zitat:
"Es gibt kleine Dinge, die man hinter sich lässt, Momente des Lebens, verankert im Staub der Zeit. Man kann versuchen, sie zu vergessen, doch, aneinandergereiht, ergeben diese Kleinigkeiten eine Kette, die einen an die Vergangenheit bindet."

Zuerst muss ich etwas los werden, damit ihr mich nach dieser Rezension nicht für verrückt erklärt. Ich kenne den Namen des 'Ichs' nicht. Er wurde niemals erwähnt, weshalb sich die folgenden Zeilen vielleicht etwas seltsam anhören...

Inhalt:
Die Geschichte beginnt mit einem kurzen Prolog über seine Kindheit und seine Angst vor der Nacht.

Teil 1 (die Jugend)
Beginn des Schuljahres in einer neuen Schule. Er ist kleiner und unscheinbarer als der dominante Marquès. Beide fühlen sich zu Elisabeth hingezogen, was ihn zum Mobbingopfer werden lässt. Beim Nachsitzen begegnet er dem Hausmeister Yves und weiß plötzlich Dinge über ihn, die er nicht wissen kann. Für kurze Zeit verändert sich sein Schatten. Als es wieder passiert, folgt ihm plötzlich der Schatten von Marquès und macht ihn stärker, mutiger und selbstbewusster.
Wenn sich sein Schatten mit dem eines anderen überlagert, kann er kurzfristig in dessen Zukunft blicken und sieht die Träume und Ängste der Besitzer. Sein eigener Schatten teilt ihm mit, dass die Schatten wollen, dass er seine Gabe dafür einsetzt, anderen Menschen zu helfen.
Dann trifft er auf Cléa. Sie ist taubstumm und ist die erste, mit der er sein Geheimnis teilt. Die beiden haben eine Verbindung, deren Ausmaß man erst später erahnen kann.

Teil 2 (Erwachsen)
Als Erwachsener hat er seine Kindheit und das Schattenstehlen hinter sich gelassen, bis ein besonderer Fall in der Klinik, in der er während des Arztstudiums arbeitet, besondere Maßnahmen erfordert. Und so erinnert er sich wieder.
Er findet in Sophie so etwas wie eine neue Liebe. Doch so sehr er sich auch bemüht, macht er sie eines Tages unglücklich.

Meine Meinung:

Dieses Buch ist schwer zu beschreiben, weshalb sich vermutlich auch der Klappentext eher wie ein Abenteuer anhört, als das, was es wirklich ist: Eine Beschreibung über die Gefühle des Erwachsenwerdens, die Unterschiede von Erwachsenen und Kindern und all die verpassten Chancen. Wenn man in die Zukunft einer Person sieht, kann man sie dann zu einer glücklicheren Version hin ändern?

Die Protagonisten:

Er ist klein, schmächtig und bis zu der Erfahrung mit den Schatten absolut nichts Besonderes. Doch was er hat, ist die Liebe, die ihm seine Eltern schenken. Als sein Vater die Familie verlässt, sieht er mit kindlichen Augen in die Zukunft und die vielen tollen Erlebnisse, die er mit ihm teilen kann, wenn sie sich allein treffen. Und die Hoffnung, die doch übrig bleibt, obwohl die versprochenen Besuche ausbleiben. Doch was für immer bleibt, ist die Liebe seiner Mutter.

Als Erwachsener sieht er die Dinge anders, besitzt nicht mehr diese kindliche Auffassungsgabe für Details, weswegen ihm auch etwas sehr Wichtiges nicht auffällt.

Mit seinem besten Freund Luc teilt er die Jugend und das Erwachsensein. Diese Verbindung, so sehr sie zwischendurch auch schwächelt, als sie sich aus den Augen verlieren, zeigt, wie stark wahre Freundschaft ist.

Zum Schreibstil:

"Wer Schatten küsst" hat einen so tollen, angenehmen Schreibstil, der super zu lesen ist. Flüssig und einfach, aber nicht übertrieben jugendlich wie so viele Geschichten.
Ich war sofort in das Ich hineingezogen und fühlte ALLES, aber auch wirklich ALLES mit.
Gefühle sind massenweise vorhanden, werden aber nicht überdramatisiert, was mir sehr gefällt. Vor allem der erste Teil wird von einem leichten Humor begleitet (mit den Augen eines Kindes).

Manchmal schreibt er Personen direkt an, was die Situation noch persönlicher macht, als sie ohnehin schon ist: "du warst genauso, wie ich es mit vorgestellt habe..."

Urteil:
Ich war gefesselt von dieser Geschichte, obgleich ich weder seinen Namen weiß, noch weiß, wo alles spielt. Das hat mich auch nicht gestört.
Mir haben auch die vielen philosophischen Gespräche mit Yves über die Liebe und das Erwachsenwerden und über den richtigen Zeitpunkt im Leben sehr gefallen. Und was ich im Verlauf seiner Geschichte immer befürchtete oder zu wissen glaubte, ließ mir beim Lesen dann die Tränen in die Augen steigen.

Und zum Schluss noch eines der für mich wahrsten Zitate, obwohl eigentlich das ganze Buch damit vollgestopft ist:

"Siehst du, so einfach funktioniert eine Mutter, sie hört nie auf, an ihr Kind zu denken. Sobald es das erste Mal die Augen aufschlägt, beherrscht es unser Denken. Und nichts macht uns glücklicher."

Es mag vielleicht nicht jedermanns Fall sein - vielleicht "verstehen" es Erwachsene auch anders als Jugendliche. Aber mich hat das Buch so sehr überzeugt, dass ich hier 5/5 Bücher vergebe.
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Es ist eine außergewöhnliche Gabe, die der Junge besitzt. Er stiehlt die Schatten anderer Menschen und kann so deren Träume und Wünsche, aber auch Sorgen sehen und spüren. Mal helfen ihm die fremden Schatten, mal kann er aber auch anderen Menschen helfen. Doch so schön diese Gabe ist, so verwirrend ist sie aber auch oft für den Jungen, doch er arrangiert sich damit. Viele Jahre später ist der Junge von einst erwachsen und studiert Medizin. Lange hat er seine Gabe nicht mehr ausprobiert, besitzt er sie überhaupt noch und kann er anderen Menschen immer noch helfen, ihre Träume zu leben?

Voller Poesie und auch Melancholie erzählt Marc Levy seinen traumhaft schönen Roman über Träume, Sehnsüchte und die große Liebe. Im ersten Teil des Romans lernt man den kleinen Schuljungen kennen, der in die 5. Klasse geht und durch seine schmächtige Figur und seiner Brille keinen leichten Stand bei seinen Schulkameraden hat. Doch ein Schatten hilft ihm, sein Selbstbewusstsein zu stärken und einen wahren Freund fürs Leben zu finden.

Doch irgendwann ist der Junge erwachsen geworden und so verfolgt man im zweiten Teil den Protagonisten des Romans inmitten seines Medizinstudiums. Seine große Liebe nach wie vor nicht vergessen und dennoch in einer Beziehung zu einer anderen Frau, geht er seinem Studium nach. Doch dann bittet ihn ein Schatten um Hilfe. Kann er immer noch das Leben anderer Menschen beeinflussen oder hat er diese ungewöhnliche Gabe verloren?

Marc Levy versteht es auch dieses Mal wieder hervorragend, seine Leser schon nach wenigen Sätzen in seine Geschichte eintauchen zu lassen. Man erlebt aus Sicht eines schüchternen, hochintelligenten Jungen dessen Leben und seine Versuche mit, gleichzeitig seine Gabe vor seiner Umgebung zu verbergen wie auch mit ihr umzugehen zu lernen. Es ist ein selbstloser, liebenswerter Junge, der sehr unter der Trennung seiner Eltern leidet, dennoch eine große Stütze für seine warmherzige, liebenswerte Mutter ist und durch seine Schmächtigkeit keinen leichten Stand in der Schule hat. Und erst als man das Buch zum Schluss zuklappt, ist man erstaunt darüber, dass Marc Levy nicht ein einziges Mal den Namen des Jungen erwähnt hat und man dies noch nicht einmal vermisst hat.

Fazit: Ein Roman voller Poesie und Gefühl über einen Jungen, der mithilfe der Schatten anderer Menschen deren Träume und Sorgen sehen kann.
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