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am 3. August 2012
Das ich das noch erleben durfte: "The long hot Summer" auf BR.

Offen gestanden habe ich nie und nimmer damit gerechnet, dieses Meisterwerk aus den späten 50ern von Ausnahmeregisseur Martin Ritt noch einmal sehen zu können - und dann auch noch auf Blu-ray. Einfach toll - danke Koch-Media !

Ben Quick (Newman) hat Mississippi den Rücken gekehrt, um ein neues Leben zu beginnen. Auf seinem Weg mit unbekanntem Ziel trifft er Clara Varner (Woodward), die ihn mit auf das Anwesen ihres Vaters nimmt. Dort löst er unvorhersebare emotionale Turbulenzen aus, die in Eifersucht, Haß und Gewalt gipfeln.

Martin Ritts Klassiker nach einer literarischen Vorlage des Nobelpreisträgers William Faulkner besticht vor allem durch seine exzellenten Darsteller. Der Film lief 1958 als Beitrag auf den Filmfestspielen in Cannes und Paul Newman erhielt die goldene Palme als bester männlicher Hauptdaresteller.

Erwähnenswert ist vielleicht noch die Musik von Alex North mit dem Titelsong "The Long, Hot Summer" gesungen von Jimmie Rodgers.

Das Bild in 2.35:1 ist brillant, der Ton - na, ja - Mono und wie bei Koch Merdia üblich, liegt der BR ein ausführiches Booklet bei.
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77 Kommentare| 15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ich weiß nicht, ob ich "Der lange heiße Sommer" als Filmklassiker bezeichnen würde. Nüchtern betrachtet ist es ein 50er-Jahre-Südstaaten-Drama mit großartigen Darstellern. Der Film hat ein anderes Erzähltempo als heutige Produktionen. Sprich: An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir etwas mehr Geschwindigkeit oder Dynamik gewünscht. Dass der Streifen voller knisternder Erotik sein soll, habe ich erst durch den Trailer bei den Extras erfahren. Okay, es gab einige tiefer gehende Dialoge zu dem Thema, aber was damals provokant war, ist heute kaum mehr als kalter Kaffeeklatsch. Nichtsdestotrotz ist es ein feiner Film, ideal für den Sonntagnachmittag. Paul Newman spielt wie immer großartig - und auch über den restlichen Cast kann ich nicht meckern.
Das auf der Coverrückseite erwähnte 12-seitige Booklet gab es in meiner Blu-Ray zwar nicht, dafür habe ich mich über die 22-minütige Doku bei den Extras gefreut. Insbesondere über die Interviewausschnitte mit Paul Newman und Joanne Woodward.
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am 1. August 2012
Ben Quick (Paul Newman) ist ein Mann, dem sein Ruf vorauseilt. Er ist ein Herumtreiber der grundsätzlich überall aneckt. Als es mal wieder Ärger gibt, wird er der Brandstiftung bezichtigt und kurzer Hand aus der Stadt verwiesen. Als Tramper steigt er daraufhin bei zwei Frauen zu, die in den nächsten Ort fahren. Clara (Joanne Woodward) und Eula Varner (Lee Remick) sind die Töchter von Will Varner (Orson Welles) dem örtlichen Großgrundbesitzer. Schnell merkt Quick, das er sich an die Varners halten muss, wenn er es zu etwas bringen will. Geschickt erschleicht er sich das Vertrauen und den Respekt vom Familienoberhaupt. Der alte Varner ist von dem Selbstbewusstsein und der Geradlinigkeit des Kerls begeistert. Er holt in schließlich sogar in sein Haus und will, dass er seine älteste Tochter Clara heiratet.

Ein klasse Film, der mit einer beeindruckenden Besetzung aufwarten kann. Der lange, heiße Sommer ist der Film, der Paul Newmans Ruf als Rebell begründete. Er ist einfach "'The Man"', sein Auftreten und seine Art ist unnachahmlich cool und die Rolle des Ben Quick oscarreif gespielt. Da kann auch Steve McQueen zu Hause bleiben.

Die Bildqualität ist als sehr gelungen zu bezeichnen. Bildformat: Widescreen (2.35:1)
Der Ton ist erwartungsgemäß eher bescheiden, aber durchaus akzeptabel. Tonformat:DTS HD Master Audio 2.0 in Deutsch und Englisch

Untertitel:Englisch

Bonusmaterial:
- Deutscher und englischer Trailer
- Dokumentation
- Newsreel von der Filmpremiere
- Bildergalerie mit seltenem Werbematerial
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TOP 500 REZENSENTam 8. Dezember 2012
Ben Quick (Paul Newman) eilt ein gewisser Ruf voraus. Als Brandstifter verschrien muss er mal wieder weiterziehen. Doch diesmal scheint der Herumtreiber vom Glück verfolgt. Zwei reizende Damen, die nach einem Einkaufsbummel in Memphis nach Hause zurückfahren, nehmen ihn nach Fisherman's Bend mit. So lernt er Eula (Lee Remick) und Clara Varner (Joanne Woodward) kennen. Die Schwägerinnen könnten unterschiedlicher nicht sein, und von Anfang an herrscht eine gewisse Spannung zwischen der zurückhaltenden, kratzbürstigen Clara und dem Draufgänger Ben. Eulas Mann Jody (Anthony Franciosa) verpachtet Ben ein Stück Land, sehr zum Unmut des zurückehrenden Patriarchen Will Varner (Orson Welles). Fürchtet dieser doch um seinen Besitz, der in Flammen aufgehen könnte. Doch er gibt Ben eine Chance, die dieser für seinen Aufstieg zu nutzen weiß. Sehr zum Unmut des komplexbeladenen Sohnes.
Und so beginnt im tiefen Süden eine folgenschwere Glut zu schwelen...

Äußerst stimmig und wunderschön anzusehen von Beginn an: ein Raddampfer schippert den Mississippi entlang, untermalt von dem wunderbaren Titel "The Long Hot Summer. Südstaatenfeeling in Höchstform - zum Träumen schön!
Der Stoff, der aus fünf Faulkner-Kurzgeschichten und einem Roman entstanden ist (im Booklet ist von drei die Rede, in der Doku von o.g. fünf), überzeugt auf ganzer Linie: Gehaltvolle Dialoge, wunderschöne Landschaftausnahmen in Cinemascope in knalligen, Grün- und Blautönen und eine Familie, in der so einiges im Argen liegt.

"Long Hot Summer" ist die dritte Regierarbeit des erst spät zu Ruhm gelangten Regisseurs Martin Ritt. Der wohl bekannteste Film des Elia Kazan Schülers war der Anti-Bond-Film "Der Spion der aus der Kälte kam". Durch seine Aktivitäten für die Kommunistische Partei stand er jahrelang auf der schwarzen Liste. So war "Der lange, heiße Sommer" der Film, der ihm zum Durchbruch verhalf.

Im tiefen Süden in Louisina, genauer gesagt dem fiktiven Fisherman's Bend, brodelt und schwelt es gewaltig. Da ist nicht nur der attraktive, als auch zwielichtige Ben Quick, den Paul Newman mit vollem Körpereinsatz zur Geltung bringt (was für ein durchtrainierter und prachtvoller nackter Oberkörper), sondern vor allem die Varner-Familie, die ihn ihrer Konstellation fasziniert. Zunächst musste ich stark an den im selben Jahr entstanden "Die Katze auf dem heißen Blechdach" denken.

Da ist die eigenwillige, spröde und zurückhaltende Clara, die seit sechs Jahren ihrem distinguierten, aber blutleerem Nachbarn Alan Stewart nachläuft. Von ihrem Vater erwartet sie Liebe und Verständnis. Doch der Vater hat andere Erwartungen an seine Kinder. Er will seine Dynastie fortgeführt sehen.
Die Beziehung zu Sohn Jody ist nicht weniger kompliziert. Er hält ihn für einen Schwächling und komplexbeladenen Versager. Jody Ehefrau Eula hingegen ist die fleischgeworden Sünde - ein Männertraum. Sie verkörpert das bei Faulkner häufig auftretende Urweib, voll von unterschwelliger Sexualität. Eine Freude für`s Auge.
In diese aufgeladene Situation, platzt unversehens ein Mann, zu dem Varner sich hingezogen fühlt, dem aber sein Ruf vorauseilt. Der Name Quick ist ein Synonym für "Höllenfeuer". Seinen Sohn brüskiert er durch Bens Einstellung, seiner Tochter möchte er ihn als Schwiegersohn vorsetzen. Man steuert sehenden Auges in eine Katastrophe...

Sicherlich ist dieser Film dialoglastig und kommt zunächst langsam, aber dafür stetig und umso heftiger in Fahrt. Ritt hat seine Darsteller exzellent besetzt. Statt Newman waren zuerst Mitchum und Brando im Gespräch, statt Woodward Eva Marie Saint, die dann jedoch schwanger wurde und absagte. Statt dem genialen Orson Welles, der 20 Jahre zu jung für seine Rolle war, Edward G. Robinson. Doch ich hätte den Film mit keinem anderen Cast sehen mögen. Welles spielt meisterhaft den engstirnigen cholerischen, als auch virilen Vater, der auf den ersten Blick ungehobelt und vulgär erscheint, bei näherer Betrachtung aber enorm gewinnt. Ihm zur Seite steht seine langjährige Geliebte Minni, die ein Hotel führt (doch könnte dies auch nicht Vorwand für ein anderes Gewerbe sein?). Angela Lansbury ist wahrhaft meisterlich in ihren Bestrebungen den Witwer einzufangen. So verkündet sie ihm, dass die Aussteuer samt Monogramm schon im Entstehen sei...

Wunderschön anzusehen auch das Paar Woodward/Newman. Es war ihr erster gemeinsamer Film, sie hatten sich fünf Jahre zuvor bei den Arbeiten zu Picknick kennen gelernt. Die beiden verband mehr als nur Freundschaft. Newman trennte sich 1957 von seiner Frau. Der Film war also in doppelter Hinsicht ein heißer, langer Sommer für die beiden. Im gleichen Jahr heirateten sie, die Ehe hielt bis zu Nemwans Tod im Jahre 2008. Paare vor und hinter der Leinwand sind natürlich immer ganz besonders interessant anzusehen. So auch diese beiden. Es knistert und prickelt gewaltig und nicht erst in der Ladenszene, als sie Ben nachdrücklich beweist, dass sie wahrhaft "human" sei (in der Übersetzung leider fälschlich als "Frau" übersetzt).

Nicht nur durch die Temperatur ist "hot and explosive" in Fisherman's Bend. Nein, auch die Dialoge sind voll von Zweideutigkeiten und an Schlüpfrigkeit kaum zu überbieten. Extrem stimmig, wie alles ineinander greift bis zum unausweichlichem Klimax, der von Anfang an vom Zuschauer erwartet wird. Und doch kommt alles anders als gedacht...

Die BD hat eine exzellente Bildqualität - mit leichten Dropouts - und interessantem Bonusmaterial. Unter anderem eine Doku über den Film und ein Interview mit dem Ehepaar Woodward/Newman. Empfehlenswert ist auch das schön gestaltete Booklet der BD-Ausgabe.
Ich hatte als Kind zunächst das Mitte der achtziger Jahre entstandene Remake mit Don Johnson in der Rolle des Ben Quick gesehen, dann vor Jahren das Original. Als ich kürzlich entdeckte, der Film bereits seit dem Sommer erhältlich ist, musste ich hin haben.

Fazit: Extrem gelungen, in jeder Beziehung. Absoluter Kauftipp!
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am 21. Oktober 2015
Ich kann mich den positiven Rezensionen nur anschließen.
Den Film habe ich vor längerer Zeit im TV gesehen, doch gab es ihn zu dieser Zeit nicht auf DVD.
Jetzt habe ich durch Zufall gesehen, dass es ihn endlich auf DVD gibt und sofort bestellt.
Der Film ist absolut sehenswert und vor allen Dingen mit genialen Schauspielern.
Paul Newman und Co. - einfach klasse!!!
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am 22. März 2014
"Der lange heiße Sommer" ist einer der Filme, die mich seit meiner Jugendzeit am meisten verzaubert haben. Er bringt alles mit, was einen ganz großen Hollywood-Film ausmacht. Eine erstklassige Schauspielerriege, traumhaft schöne Filmsets und dazu ein Drehbuch nach der Buchvorlage von William Faulkner, wie es besser nicht sein kann.

Hier werden echte Emotionen gezeigt von Schauspielern, die noch Bühnenerfahrung haben und ihr Handwerk von der Pike auf gelernt haben - und das merkt man! Für mich sind Paul Newman und seine Frau Joanne Woodward eines DER Traumpaare der damaligen Filmzeit. Orson Welles, den ich sowieso immer aufgrund seines großen schauspielerischen Talentes sehr bewundert habe, spielt seine Rolle als Familienpatriarch brilliant.

Zu den technischen Details der DVD haben meine Vorredner bereits genug gesagt.

Und natürlich zu guter Letzt, für die, die es interessiert, der Hauptgrund, warum ich diesen Film über alles liebe...
Wenn der sonnengebräunte Ben Quick in seine Wassermelone beißt und mit schief gelegtem Kopf rebellisch in die Kamera strahlt, dann ist er für mich da - der lange heiße Sommer... ♥ ♥ ♥ I LOVE IT ♥ ♥ ♥
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am 23. Juni 2012
Ich kaufe mir die Originalversionen eines Filmes deshalb weil sie auf deutsch unmöglich zu bekommen sind. Bei diesem gab es keine Untertitel. Bei englischsprachigen macht mir das normalerweise nichts aus, doch der Südstaaten Slang ist schwer zu verstehen und das beeinträchtigt das Kinovergnügen beträchtlich. Die Bildqualität war mäßig.
Ich gewann irgendwie den Eindruck das die Hersteller der DVD dachten, den Film wollen sowieso nicht viele Leute sehen, lasst ihn uns möglichst billig produzieren damit wir doch noch ein bisschen Kohle rausschlagen können. Dürfte zu Zeit der vorherrschende Gedanke bei sämtlichen Produktionen DVD, Film ,etc. sein. Denn Qualität kostet anscheinend den meisten zu viel und beeinträchtigt die Profitmaximierung! Der Film fünf Sterne die DVD einen ergibt nach Adam Riese....
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am 25. Februar 2013
Für jeden Paul Newman-Fan ist dieser Film ein MUSS. Nicht nur, dass dies der erste gemeinsame Film zusammen mit seiner Frau war, sondern auch der großartige Orson Welles spielt mit. Die Story ist sehr heiter und endet ausnahmsweise mal nicht in einem totalen Drama. Der Film beschert einem also gute Laune!
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am 10. März 2013
Zum Inhalt des Films möchte ich keine weiteren Aussagen treffen, da sich bereits mehrere Rezensenten hinreichend geäußert haben und ich das Anschauen des Films nach zirka 20 Minuten beendet habe.

Die Blu-ray weist starke Dropouts auf. Dies fängt bereits bei der Eingangssequenz an und findet seinen vorläufigen Höhepunkt bei der Szene von Minute 16:21 - 16:25.
Obwohl die Farben des Films "knackig" bunt sind, hat Koch Media Home Entertainment offensichtlich nicht viel Aufwand in die Restaurierung des 55 Jahre alten Films investiert. Das ist bei ähnlich altem Filmmaterial schon wesentlich besser gelungen.

Schade für diesen Kino-Klassiker.
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am 10. April 2013
Eigentlich war es nur Paul Newman und Angela Lansbury wegen denen ich den Film überhaupt gekauft habe. Aber ich war dann doch sehr überrascht wie gut er mir gefallen hat.

Ein Film deren Inhalt heute noch genauso "modern" ist wie damals auch. Es geht heute immer noch um Liebe, Anerkennung und Verständnis, wenn auch in einem etwas anderen Umfeld. Einfach anzuschauen, einfach zu genießen und das auch gerne öfter.
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