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am 26. Oktober 2014
Aufsatzsammlungen haben den Charme und/oder das Problem, das sie ziemlich disparat sind – oft nur im Stil, manchmal aber auch in den Themen, wenn die Redaktion das nicht verhindern kann oder will.

„Campfire tales“ treibt diese Disparität in beiden Fällen ins Extrem: Die Texte sind stilistisch vollkommen unterschiedlich (übrigens auch in der Länge), gleichzeitig sind die Themen so weit und different gefasst, dass man kaum sagen kann, was der Kern des Ganzen ist.

Irgendwie dreht sich alles um die Themenkomplexe Kämpfen, Selbstverteidigung, Überleben – aber im weitesten Sinne, also neben Technik und Anwendbarkeit auch Psychologie und Philosophie im weitesten Sinne.

Das Resultat ist ein knapp 300 Seiten starkes Konvolut von Texten, die für jeden Leser völlig verschieden attraktiv sein werden. Einige Aufsätze wird man je nach eigenen Interessen nur schnell und oberflächlich lesen – in meinem Fall war das beispielsweise ein ellenlanger Artikel darüber, wie man Bruchteste vernünftig übersteht. Für mich kompletter Nonsens; für manche Taekwondoin vermutlich interessant. Ebenfalls in diese Kategorie fallen einige Bouncer-Stories, die außer viel Machismo wenig rüberbringen.

Andere Artikel sind mäßig bis recht interessant – darunter wie immer die Stories von Lawrence Kane, die ein ums andere mal nicht weltbewegend, aber solide sind, und eine solide, aber wenige aufregende Übersicht über die Grundlagen des europäischen Schwertkampfes. Auf der oberen Skala auf jeden Fall auch Marc MacYoungs Überlegungen zur Frage, wie man mit Polizisten sprechen sollte.

Am anderen Ende der Skala sind dann die echten Perlen: Eine wirklich berührende Selbstreflexion von Rory Miller. Marc MacYoungs Rant über die dämliche Suche nach Magic Pills in der SV. Ein Bericht über eine dreiwöchige Inhaftierung in Japan. Ein Erfahrungsbericht eines Notarztes über die Auswirkungen von Kämpfen auf den menschlichen Körper. Die Lebensgeschichte eines Mannes, der jahrelang in einer Kampfkunstsekte gefangen war.

Insgesamt wird vermutlich kein Mensch der Welt alles in diesem Buch gut und interessant finden. Aber ebensowenig wird niemand alles schlecht finden. Wer sich für den vage definierten Themenkomplex interessiert, wird hier das eine oder andere für sich herausziehen können, sei es nun als Lehre und/oder als Unterhaltung. Und angesichts des geringen Preises resultiert das für diese Gruppe in einer klaren Kaufempfehlung – auch wenn genau diese Klientel Teile aus anderen Büchern der Autoren wiedererkennen wird.
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am 26. September 2013
I was really impressed by a few stories in this book they teach truths, which every serious martial artist should know. This is the reason why I recommend this book for the truth martial artist.
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