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HALL OF FAMEam 30. Juni 2003
Die vorliegende Live-CD wurde im Madison Square Garden an zwei Abenden eingespielt und ist ein Dokument einer der besten Live-Bands in der Geschichte der Rockmusik. Über den Stellenwert Springsteens und seiner reaktivierten Band ist schon alles gesagt, doch mit diesem Live-Album incl. zweier neuer Songs ("Land Of Hope And Dreams" und " American Skin/41 Shots", das die Erschießung des unbewaffneten New Yorker Amadou Diallo anprangert) setzt er sich ein neues Denkmal. "Land of Hopes and Dreams" ist auch einer der Höhepunkte des Albums - ein mitreißendes Rockstück. Die Gitarrensoli auf "Youngstown" und "Murder Incorporate" könnten als Anschauungsunterricht für den Nachwuchs dienen und der Klassiker "The River", der mit einem stimmungsvollen 3-minütigen Intro beginnt, und während der über 11 Minuten für keine Sekunde langweilig wird, ist große Klasse. Seine in tausenden Live-Shows gespielten Titel "Born To Run", "Prove It All Night", "Ramrod" und "Badlands" kommen noch immer energiegeladen rüber und vermitteln die lebendige Atmosphäre des Konzerts und die Spielfreude der Band, die auf das Publikum übergesprungen ist. Jeder Song ist besser als die Studioversionen, die Aufnahmequalität (bei Live-Alben immer ein Problem) ist solide - man hört jedes Instrument und jeden Vokalpart und bringt die Atmosphäre der Liveaufnahme 1:1 rüber.
Für Fans ein Pflichtkauf und für Neueinsteiger (gibt es die beim Boss?) ein Beispiel dafür, was sie bislang verpasst haben.
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am 4. April 2001
Als Springsteen Fan konnte man sich auf das neue Album, noch dazu mit der E-Street Band, nur freuen. Überschäumend will sie jedoch nicht ausfallen, meine Freude, denn wie so oft hat "The Boss" mit seiner Songauswahl enttäuscht. So gibt es zwar das abolut famose "41 Shots" endlich auch offiziell auf CD und auch auf "Land Of Hope And Dreams" durfte man sich zu Recht schon seit der Tour freuen, wo aber bleiben "Code Of Silence" oder "Further On Up The Road", beides Songs, die auf der US Tour im Set waren, erst Recht im Madison Square Garden. Und bin ich der einzige, dem aufgefallen ist, dass zwar immer und überall von 19 Songs die Rede war, es in Wahrheit aber doch 20 sind (Jubel)?? Ja, ich habe von "hidden tracks" gehört, aber dann ausgerechnet wieder einmal "Born To Run"? Dann bitte lieber eine wirkliche Rarität, auch wenn der Song seine vielleicht grösste Hymne ist! Aber genug gemeckert - Fakt ist: Springsteen und The E Street Band sind live nach wie vor eine Macht, das Album also trotz einiger zu machender Abstriche eine Freude, dafür sorgen schon Perlen wie "Jungleland" oder "Lost In The Flood", "das überarbeitete "The River", "Mansion On The Hill" und das bereits oben genannte "41 Shots", für mich bereits heute ein Klassiker. Schade nur, dass es für keine Live-Version von "Frankie" gereicht hat. Aber man weiss ja: You can't always get what you want...Fazit: Ein tolles Souvenir für all jene, die die Reunion Tour mit der E-Street Band gesehen haben. Ein wenig lieblos gemacht vielleicht, aber Fans wird's trotzdem freuen. Und dazu zähle ich mich immerhin seit 20 Jahren.
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Ein Typ springt auf die Bühne und eröffnet das Konzert weder mit einem gestandenen Hit, noch mit einer halbwegs bekannten Album-Nummer, sondern mit einem unbekannten Archiv-Song und die zigtausend Fans vor der Bühne gehen mit, als würde er mit dem weltgrößten Hit aller Zeiten starten.
Zugegeben, "My love will not let you down" ist ein absolut treibender und hochklassiger Rocksong, aber dennoch ist dieses Vorgehen und diese Reaktion der Fans nur bei Springsteen denkbar.

Als Springsteen und die E-Street-Band im April 1999 endlich wieder gemeinsam auf große Reise gingen, lag ihre letzte gemeinsame Tournee unendliche elf Jahre zurück und auch die Tour mit "The other band" war schon sechs Jahre Vergangenheit. Dazwischen gab es zwar mehrere Blöcke der Solo-Acoustic-Tour'95-'97, aber der Hunger nach einem wahren Rock-Fest war auf beiden Seiten, bei Fans und Band, gewaltig.
Und wenn man sich ausgerechnet da in einer Schreibblockade befindet, dann geht man auch schon mal ohne neues Album auf Welt-Tournee.
Kurz zuvor waren mit der 4CD-Box "Tracks" knapp 70 Songs aus den Archiven veröffentlicht worden, die bei den Album-Produktionen seit 1973 unverwendet zurückgelassen wurden, und förderte einige verschüttete Schätze zutage, darunter den Concert-Opener "My love will not...".

Bis Anfang Juli 2000 spielte die Truppe 133 Konzerte in den Stadien und Arenen Europas und Nord-Amerikas, um letztlich beim ultimativen Tournee-Finale zuhause in New York ganze zehn aufeinander folgende, ausverkaufte, energetische Shows im legendären Madison Square Garden (10 x 20.000 Besucher!) zu zelebrieren. Hier entstand das Live-Album.

Es war ein Rausch! Daraus kein Album werden zulassen, wäre auch unverzeihlich gewesen. Mit "Live in New York City" ist als 2CD, 3LP (jeweils 20 Songs, ca. 145 Minuten) und 2DVD (25 Songs, ca. 180 Minuten + Bonus, anderes Cover-Motiv) eines der wichtigsten Live-Alben der Musik-Geschichte entstanden.

Die unbändige Spielfreude, die schon während der ersten vier Songs ("My love will not...", "Prove it all night", "Two hearts" und "Atlantic City"), die wie ein Block druckvoll über die Bühne geschoben werden, reißen das Publikum und den Hörer der Konserve sofort mit und sorgen dafür, dass sich ohne Umwege dieses Gefühl "Ja, hier bin ich richtig!" einstellt.
Mit dem sterbensschönen "Mansion on the hill" und einer die Original-Studio-Aufnahme noch weit überragenden zehnminütigen Version von "The river", spürt man zum ersten mal wieder den Klos im Hals, den nur Springsteen hinterlassen kann.
Und wieder Vollgas und mehr Strom denn je bei "Youngstown"; "Murder inc.", "Badlands"...

So jagt ein Highlight das nächste und der Funke dieser Tour zündete ein Feuer das Springsteen bis heute konstant zurückholte. Nur zwei Jahre dauerte es bis zur nächsten Tour (mit neuem Album) und auch insgesamt ist Springsteens Output seit dieser Tour (in deren Verlauf er bereits 50 wurde) höher als je zuvor in seiner langen Karriere.
Es war wohl eine Initialzündung nach den doch recht müden Neunziger Jahren, das Album klingt jedenfalls danach!
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am 23. August 2002
Eigentlich sollte man als Musikliebhaber, der auch auf ausgefeilten Sound steht, keine Live-Alben kaufen. Meist kriegt man schlecht mitgeschnittene Konzerte geliefert, auf denen man das Publikum besser hört als die Künstler. Zudem lässt sich das Live-Feeling ohnehin nicht reproduzieren. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel: Da wäre zunächst mal Springsteens gigantisches Dreifachalbum "Live 1975-1985" zu nennen, das mich seinerzeit zum Fan des "Boss" machte. Alles, was ihn ausmacht, bekommt man darauf in bester Qualität geliefert. Seit dem letzten Jahr aber hat dieses ultimative Meisterwerk Konkurrenz bekommen. "Live in New York City" setzt noch einen drauf, denn nach vielen Jahren ohne die E Street Band merkt man Springsteen und auch der Band die wiedergewonnene Spielfreude bei jedem Song an. Die Performance grenzt an einen "ministry of rock'n roll", wie es im CD-Booklet heißt, und das ist nicht zuviel versprochen. Springsteen und die Band zelebrieren eine Messe des Rock'n Roll und Soul, die seinesgleichen sucht bei Songs wie "Prove it all night", "Two hearts", "Murder Inc."oder "Tenth-Avenue Freeze-Out". Alte Schätzchen wie "The River" werden in neuem Gewand geboten und bieten auch dem alteingesessenen Fan immer wieder Neues. Ein weiterer Höhepunkt das sozialkritische "American Skin (41 Shots)", wo Bruce einmal mehr nicht nur zur Stimme der Unterschicht, nein sogar zur Stimme des "ordinary man" überhaupt wird und seine Lyrics für Gänsehaut-Feeling sorgen. Insgesamt wirklich ganz großes Rock'n Roll Theater auf höchstem musikalischen, klanglichen und textlichen Niveau.
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am 25. Mai 2001
..und es hört nie wieder auf.. das Beben im Ohr.. "..and I say yeah!.. yeah!.. yeah! Take me 2 the river 2nite.." Springsteen feiert neben der Re-Union der "legendären" E-Street Band die Verschmelzung von Soul und Rock'n Roll! Dazu greift er vernehmlich auf älteres Songmaterial zurück, welches bereits vor seinem weltweiten Verkaufsschlager „Born in the U.S.A." geschrieben wurde und enthält somit eher wahre Klassiker als die „eh zu oft gehörten" Greatest Hits. Neben eher weniger bekannten Stücken wie „My love will never let U down" und „Mansion on the hill" gibt es natürlich auch Bewährtes aus der Schublade. Da treibt „2 hearts", stampft „Atlantic City", hinübergleitend zum schwebenden unvertraut klingendem „The River" und bis zum exstatischem Finale mit „10th avenue freeze-out" und „Born 2 run" (welches nicht auf dem Cover vermerkt ist?!) überbrücken „Murder Inc.", „Badlands" und „Out in the street". Die Stimmung ist kaum zu toppen.. Bruce rockt und „predigt" wie selten zuvor.. „It's allright 2 have a good time.."! „Land of hope & dreams" versprüht Optimismus „.. 2morrow there'll be sunshine and all the darkness past.." und wird neben "American skin" als neues Material über die enthusiastische Masse geschüttet. Bruce und die E-Street Band glänzt mit einer absolut fantastischen und überzeugenden Performance wie man sie wohl zuletzt auf der „Born in the U.S.A.-Tour" erleben konnte. Und dennnoch.. seine Stimme wirkt kraftvoller, ausdruckstärker, überzeugender denn je. Die Aufführung wird weniger durch extravagante Solistik einzelner begnadeter Musiker wie Roy Bittan, Nils Lofgren und Stevie Van Zandt belebt, sondern zehrt von der großartigen Gesamtperformance der Band. Ausgenommen scheint Saxophonist Clarence Clemons, der nach wie vor „Minister of Soul" und „Secretary of the Brotherhood" in einer Person ist. Schließlich und endlich bleibt nur zu sagen: „Hey Bruce.. give us 25 years again..!".
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am 27. März 2010
Ich bin der Meinung, dass ein Mann in seinem Leben vier Dinge machen sollte. Ein Haus bauen, ein Kind zeugen, ein Buch schreiben und...ein Springsteen-Konzert besuchen. Wobei es auch mehr als ein Konzert sein darf. Ich habe den Boss jetzt mittlerweile sieben Mal gesehen und war immer wieder begeistert. Gerade die Konzerte mit der E-Street-Band sind mir in bester Erinnerung und wenn ich ehrlich bin, dann warend diese Auftritte auch die Geilsten. Es ist meiner Meinung nach sehr schwer, ein Springsteen-Konzert auf einer CD abzubilden. Aber in diesem Falle hier ist dies 100 gelungen. Jeder Song ist ein Highlight und man spÃ'rt in jedem Akkord und in jeder Textzeile, dass die Band und der Boss hier alles fÃ'r die Fans im MSG tun wollen. Und es gelingt ihnen immer wieder. Die CD hat unendlich viele Highlights. Meine persönlichen Highlights sind "The River", weil dies wohl die beste Live-Performance dieses Songs ist, die ich je gehört habe, und der Klassiker "Jungleland" vom "Born to Run" -Album. Hier spielt Big Man Clarence Clemons sich bei dem wohl besten Saxophonsolo aller Zeiten die Seele aus dem Leib. Weiterhin ist "Out in the street" ein absoluter Knaller wenn die Band das Konzert mit "If I should fall behind" gemeinsam abschlieÃYt, kommt die GÃ'nsehaut..unaufhaltbar. Gemeinsam schlieÃYt die Band ab und das ist wohl auch das Geheimnis der Band. Alles wirf gemeinsam gemacht. Klar ist Bruce der Boss aber die komplette Band steht als Team auf der BÃ'hne. Jeder hat seine Momente und genieÃYt diese sichtlich. Ich muss hierzu auch die DVD zur CD empfehlen. Super BildqualitÃ't und eine hervorragende ErgÃ'nzung zur CD.
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am 11. April 2001
Hi, schlampiger kann man eine Live-CD nicht zusammenstellen. Bis zur ersten Hälfte der 2. CD ist der Ablauf chronologisch. Dann folgen am Ende der 2. CD Titel, die aus dem organischen Ablauf des Konzert herausgebrochen wurden. Ich habe BS in 2000 in Köln gesehen und frage mich, warum Born In The USA auf der CD nicht im Block mit The River - wie auch im Konzert erscheint? Und wenn schon Titel aus dem Konzert rausgeschnitten werden, dann sollte dies so geschehen, dass es nicht hörbar ist. Warum z. B. wird der Applaus von Born To Run eingeblendet und nicht nahtlos an Out In The Street angefügt? Schließlich: Nicht einmal die Tracklist auf der Rückseite der CD stimmt. Springsteens Musik ist live und im Studio einmalig gut. Die CD ist es - leider - nicht.
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am 18. März 2001
Der Boss und die E-Street Band rockten im Juni/Juli 2000 den MSG und spielten 170000 Leute in Rausch. Neben zwei neuen Songs sind hier natürlich auch ultrare Stücke wie Lost In The Flood enthalten, das seit 22 Jahren nicht mehr gespielt wurde, oder Don't Look Back, das es ebenfalls nur auf den "Tracks" gibt.
GENIAL
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am 27. März 2001
Der Boss ist zurück! Mit seiner E Street Band war er vergangenes Jahr wieder auf Tournee. Das Resultat ist dieses Album, das vielleicht den Anfang einer neuen Springsteen-Zeit einläutet. Auf der CD sind zwar nicht alle neuen Songs, die er auf der letztjährigen Tour vorgestellt hat, doch es sind die wichtigsten. Besonders reizvoll sind auch die "Klassiker", wie "Out In The Street", die bislang nicht als Live-Versionen erhältlich waren. Man darf auf das angekündigte,neue Studioalbum in absehbarer Zeit gespannt sein.
Keep on rockin'
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am 10. April 2001
In nie dagewesener Stärke, soll heißen, 8 Mann plus Mrs. Springsteen rockt die E-Street Band in einer Spiellaune, die begeistert. Beim Durchlesen der Titel auf dem Cover mag man enttäuscht feststellen, daß die großen Hits fehlen, doch wenn die Band loslegt, wird man mitgerissen in ein wahres Fest für Springsteen- und Rock'n Roll Fans. Bei "My Love Will Not Let You Down" klingen sie fast wie die Rolling Stones. Überhaupt muß man sagen, daß die E-Street Band nie kraftvoller und begeisternder geklungen hat. "Mansion On The Hill" als Countrysong mit Zieharmonika und darauf "The River" mit Clerence Clemons Spezial Einleitung. Das Gitarren Gedröhne von "Murder Incorpareted" ist wirklich mörderisch. "Badlands" darauf ein Fest für Fans zum Mitsingen. Fantastisch allein wie Springsteen bei "Tenth Avenue Freeze-Out" die Band vorstellt, wobei er seltsamerweise Mrs. Springssteen als Miss (!)Patti Scialfa anspricht. Ein Höhepunkt unter vielen ist sicher "Born In The USA". Früher gefeiert als patriotische Hymne (was ein totaler Gegensatz zum frustrierenden Text war) bringt Springsteen das Lied nun folkig mit Slide Gitarre und resigniertem Tonfall. Mit fernöstlichen Klängen stellt er die Verbindung Vietnam - USA her und trifft damit auch musikalisch die Aussage des Textes. Eine Meisterleistung. Genauso wie "Jungleland" vom epochemachenden "Born To Run" Album von 1975. "Bei "If I Should Fall Behind" kommen alle noch mal zum Singen und es ist ein bewegender Abschluß. Ach ja, bei einem Springsteen Konzert darf "Born To Run" nicht fehlen. Eine Selbstverständlichkeit, deshalb hat er`s auch gar nicht aufs Cover geschrieben. Es ist die letzte Nummer der ersten CD. Resumee: Ein Fest.
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