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Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen
70
3,5 von 5 Sternen
Plattform: PlayStation 3|Version: Limited Edition|Ändern
Preis:7,45 € - 197,16 €
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Wer nicht die Geduld oder Zeit aufbringen kann bzw. möchte, die doch recht ausführliche Rezension zu lesen, hat die Gelegenheit auch gleich unten, unter "Gesamt-Fazit", weiterzulesen.

Nachdem ich alle meine Stealth Games meiner umfangreichen Sammlung durchgespielt hatte, und selbst die Nischentitel wie Saboteur und Velvet Assassin mir sehr viel Freude bereiteten, begann ich mich für die zwei Ghost Warrior Teile zu interessieren, die schon länger unabgetastet im Regal standen. Da Ego-Shooter im Stile eines Call of Duty, oder Battlefield zwar hervorragend inszeniert sind, spielerisch mir jedoch zu einseitig, wie auch stressig waren, welches wohl auch an meinem fortgeschrittenem Alter liegen mag (Ü40), fiel mir Ghost Warrior ins Auge, da ich hier ein gemächlicheres Spieltempo erwartete. Ballerei ohne Ende, wie auch Pause, mag mich zwar kurzfristig zum Frustabbau befriedigen, langfristig halten mich solche Games jedoch nicht vor dem Bildschirm. Früher habe ich solche Titel auch gerne gespielt, aber mit zunehmendem Alter verlegten sich doch meine Spiele-Prioritäten hin zu Games, die bei mir keinen Stress verursachen, den ich tagsüber schon genüge habe, sondern mich erholsam zu den Abendstunden ablenken. Zudem liebe ich Games die verschiedene Vorgehensweisen zulassen, wie z.B. die meisten Stealth-Titel, wie Deus Ex, Metal Gear Solid, Hitman, Splinter Cell u.s.w.

Ghost Warrior 1 war für mich eine positive Überraschung, so das ich diesen Titel tatsächlich bis zum Ende hin durchspielte. Das will bei mir schon was heißen, da ich mir mindestens nach einer Stunde schon ein Urteil über ein Game gemacht habe und dann entscheide, ob ich noch mehr kostbare Lebenszeit in diesen Titel investiere, oder mich doch für was anderes entscheide. Den meisten Games, wo der Funke nicht gleich beim ersten Male übersprang, gebe ich meist noch zwei Chancen, und sollte dann immer noch nicht der Funke übergesprungen sein, lege ich das Game ad acta. Wie schon gesagt, Ghost Warrior 1 war eine angenehme Überraschung, woraufhin ich nach einiger Zeit, voller Vorfreude den zweiten Teil in die Konsole schob. Und, was soll ich sagen: Ich wurde zwar nicht vollkommen entäuscht, meine Erwartungen wurden jedoch keinesfalls erfüllt.

Meist ist es ja bei vielen Game-Serien so, das folgende Teile sich verbessern, abgesehen von einigen Ausnahmen, die den Mainstreamzug in voller Fahrt bestiegen haben, und aus ehemals guten z.B. Survival-Horror-Games, reine Shooter fabriziert haben, welche selbst Call of Duty hätten Konkurrenz machen können, ohne jedoch nur ansatzweise dessen spielerische, und grafische Qualität zu erreichen.

Aber, sorry, ich schweife ab. Ich bin ja hier bei meiner Rezension zu Ghost-Warrior 2. Normalerweise könnte ich es kurz machen, und einfach sagen, dieses Game reicht für mich nicht an Teil 1 heran. Dieses wäre jedoch nicht sehr objektiv, wie auch die Argumente erwähnt sein wollen, die mich zu diesem Urteil kommen lassen. Nicht alles ist schlechter geworden, einiges sogar besser, dieses werde ich jedoch noch im folgendem einzeln erläutern. Letztendlich, auch trotz aller Objektivität, ist eine Rezension natürlich auch subjektiv geprägt, da ja jeder bei einem Game, Film oder Buch, persönlich etwas anderes empfindet.

Steuerungstechnisch hat sich gegenüber Teil 1 nicht viel getan, und das ist auch größtenteils gut so, da diese einfach und intuitiv zu erlernen ist. Gelegenheitsspieler, wie auch Game-Neulinge werden in das Game durch begleitende Tutorials hineingeführt, so das sich selbst ein spielerischer Laie nach kurzer Zeit zurechtfindet, zumal die Steuerung im Gegensatz zu einigen anderen Games, nicht maßlos überfrachtet ist. Man spielt den Scharfschützen "Cole", welchen man in der Ego-Shooter-Perspektive versucht, heile und unbeschadet, durch das Game zu manövrieren.

Die Grafik hat sich nur geringfügig verbessert, so das Unterschiede nur bei einem direktem Vergleich auffallen. Insgesamt wirken die weitläufigen Umgebungen zwar schärfer und knackiger, welches sich insbesondere bei einigen Levels positiv bemerkbar macht, jedoch Blattwerk zweidimensional, und Wasserdarstellung nicht zeitgemäß darstellt, wie auch die Texturen bei näherem hinsehen zwar besser als beim Vorgänger, jedoch immer noch ein wenig matschig erscheinen läßt. Dieses ist insofern erstaunlich, das dieses Game die CryEngine3 von Crytek benutzt, welche schon bei Crysis zum Einsatz kam. Hier hätte man dann doch eine deutlich bessere Performence erwartet. Gut, Teil 1 war auch schon nicht der Grafik-Oberhammer, aber eine deutlichere Verbesserung derselben wäre doch schon nett gewesen. Allerdings ist Grafik auch heute noch nicht alles, und nicht alleine ein Garant für ein gutes Game. Schlimmstes Übel ist jedoch, das man jetzt in einigen Missionen nicht mehr alleine auf die Pirsch geht, sondern einen KI-Kameraden dabei hat, der im Scharfschützen-Slang „Spotter“ heißt. Gleich zu Anfang darf man diesem seinen Anweisungen folge leisten, und sollte man dieses vernachlässigen, insbesondere wenn sich Feinde in der Nähe aufhalten, segnet man schneller das zeitliche, als es einem lieb ist.

Die beiden leichteren Schwierigkeitsgrade, sind aufgrund ihrer Spielhilfen, wie das durch den roten Punkt erleichterte zielen durchs Fernrohrfadenkreuz, und somit für eine leichtere Eliminierung von Feinden sorgt, keine wirkliche Herausforderung für geübte Gamer. Für Gelegenheits-Gamer, aber auch die Spieler die es lieber ruhig angehen lassen wollen, wie auch denen, die eine niedrige Frusttoleranzschwelle haben, ist der einfache Schwierigkeitsgrad natürlich ideal. Für die Hardcore-Spezialisten bleibt dann ja noch der dritte, härteste Schwierigkeitsgrad, der zwar realistischer ist, indem er auf Hilfen, wie den roten Zielpunkt verzichtet, dadurch aber eben auch das Spielerlebnis intensiver, wie auch realistischer werden läßt. Hier muß man anmerken, das die drei Schwierigkeitsgrade doch sehr unausgewogen sind, so das zwischen dem einfachem und mittlerem kaum ein wahrnehmbarer Unterschied besteht, ganz im Gegensatz zu dem Schwierigstem.

Der Spielebildschirm ist genauso aufgebaut wie im erstem Teil. Links unten gibt ein kleiner Kartenausschnitt Informationen über Wege und Gebirgsformationen, wie aber auch durch rote Pfeile dargestellte Feindaktivitäten. Rechts unten, erscheint wie gehabt Pulsfrequenz, Gesundheits- bzw. Lebensanzeige, Anzahl der Gesamt-, aber auch Magazininhaltsmunition, wie auch die Anzahl der zur Verfügung stehendn Gesundheitsspritzen. Die Entfernung zum nächstem Wegepunkt wird auch angezeigt. Auch während des visierens, bleiben diese Anzeigen im Blickfeld, wobei hier die Pulsfrequenz wohl die wichtigste Information ist, das sich ein erhöhter Puls, natürlich auf das Trefferverhalten auswirkt.

Die Menü-Grundeinstellungen beschränken sich auf das nötigste, und bedürfen keiner dezidierten Erwähnung, außer das sie Information über das Hauptziel geben. Anmerken sollte man noch, das sich während des Games der Schwierigkeitsgrad nicht mehr verändern läßt. Die Gegner-KI (künstliche Intelligenz) kann man durchweg als durchwachsen bezeichenen. In einigen Fällen laufen Feinde regelmäßig mit ihrem Kopf direkt ins Zielfeld, welches dann einen schönen Kopftreffer zur Folge hat, und insbesondere in der Bullet-Time (Zeitlupe) geradezu ästhetisch wirkt. Leider nutzt sich dieses Feature mit der Zeit ab, so das man im späterem Verlauf, diese Szenen auch überspringen kann.

Neu ist, das einige Missionen sich jetzt in der Dunkelheit abspielen, und somit das im ersten Teil noch nicht vorhandene Nachtsicht-, wie auch ein Infrarot-Sichtgerät, hier zu einem unentbehrlichem Begleiter machen. Auch die Benutzung des Fernglases macht Sinn, da dadurch eine automatisierte Markierung der Feinde erfolgt, welche diese dann durch einen Pfeil über den Köpfen erkennbar machen, selbst wenn sie sich z.B. hinter irgendwelchen Objekten verstecken. Zudem zeigen die Markierungspfeile bei roter Farbe absolute Alarm und Abgriffsbereitschaft an, hingegen bei weißer Markierung einem keinerlei Aufmerksamkeit gewidmet wird. Während des Games bekommt man per Funk viele Hinweise auf kommende Gefahren, wie z.B. Gegner usw. Diese sind ausnahmslos sehr aufmeksam, und sollten sie von einem Notiz nehmen, äußert sich dieses in einer beginnenden Rotfärbung, rund um die Kartenanzeige. Sollte die Rotfärbung die Kartenausschnittanzeige komplett umschließen ist man entdeckt worden, und auch alle anderen Wachen gehen sofort in Alarmbereitschaft, wie auch zum Angriff über. Besonders ärgerlich, und nicht gerade selten, sind Bugs in der Form, das wenn man sich an irgendeine falsche Stelle begibt, und in dieser desöfteren festhängt, und trotz aller Sprung-, Befreiungsversuche ein entkommen unmöglich ist. Hier kann man dann nur den letzten Checkpoint laden, und alle bis dahin gewonnenen Spielfortschritte in den Wind schreiben. Da diese Checkpoints auch nicht gerade immer fair verteilt sind, also meist zu weit auseinander liegen, kann dieses doch schon in manchen Fällen zu Frustmomenten führen.

Die Ungebungsgeräusche, wie auch die gelegentliche Musikuntermalung ist absolut okay, wie auch die deutsche Synchronisation überzeugen kann. Die einzelnen Maps sind im Gegensatz zum ersten Teil ein wenig größer, wie auch abwechslungsreicher, welches aber vom Gesamteindruck her kaum ins Gewicht fällt. Verschiedene Örtlichkeiten, die einen Missionen im Dschungel, aber auch städtische Locations, wie auch Gebirge erkunden lassen, bieten visuelle Abwechslung. Auch wenn die Maps insgesamt größer sind, so gestaltet sich das Gameplay, wie aber auch die Story die sich primär darum dreht, das ein Haufen von Terroristen in den Besitz von Biowaffen kommen möchte, als absolut linear heraus, und läßt Exkursionen außerhalb der vorgebenen Pfade kaum zu. Das gesamte Game unterteilt sich in drei Akte, mit jeweils drei Missionen, wovon der 2-te Akt in Cole`s Vergangenheit spielt, und die anderen beiden in der Gegenwart.

Auch hier stehen einem verschiedene Waffen zur Verfügung, wovon man jedoch nur immer zwei, wie das Scharfschützen-Gewehr und Handfeuer-, plus einer Nahkampfwaffe, wie z.B. ein Messer für Stealthkills mit sich führen kann. Natürlich stehen auch rudimentäre Nahkampftechniken zur Verfügung, sollten die jedoch einmal zur Anwendung kommen, ist es meist auch schon zu spät, sollten es sich um mehrere Gegner handeln. Bei einzelnen Gegnern hingegen macht dieses Feature Sinn. Von Feinden fallen gelassene Waffen können nicht aufgehoben bzw. gegen die eigene ausgewechselt werden, wie auch die wenigen zu findenden Geheimnis-Gegenstände, jedem Gamer der den Sammeltrieb in sich trägt, enttäuschen werden.

Auch die einzelnen Missionen bieten nicht nur grafische, sondern auch spielerische Abwechslung. Es gibt Missionen, die man mit seinem Begleitkameraden (Spotter) meistern muß, wo das Teamplay Vorrang hat, und auf dessen Anweisungen man tunlichst hören sollte. Weitere Missionen lassen sich aber auch im Alleingang meistern, aber nur selten so, das man wirklich selbst die Entscheidungsfreiheit hat, da in den meisten Fällen, die Stimme im Ohr einem vorgibt, was man zu tun hat. Aber auch hier ist in vielen Fällen Strategie gefragt, wenn man z.B. mehrere Wachen hintereinander ausschalten muß, ohne das diese jedoch darauf aufmerksam werden. Hier sollten vorher Laufwege analysiert werden, umso den richtigen Zeitpunkt zum Killshoot zu treffen, wie auch die Auswahl der richtigen Person, welche sich vielleicht gerade außerhalb des Sichtfeldes seiner Kameraden bewegt, von hoer Bedeutung ist. Dieses kann insbesondere dann schwierig werden, wenn dieses unter Zeitdruck geschehen muß, oder man gerade davor noch zu seinem Ziel-/Standpunkt gerannt ist, und der Puls sich ersteinmal wieder runterschrauben muß, damit man sein Gewehr einigermaßen ruhig halten kann.

Leider ist da ganze Game im Kampagnen-Modus sehr kurz geraten, so da man mit gutem Willen, und dem einfachstem Schwierigkeitsgrad, das Spiel in 5 bis 6 Stunden durchspielen kann.

Gesamt-Fazit:

Kein wirklich schlechtes Game, wenn man auf schleichen, und auf die etwas langsamere Spielart steht. Die Steuerung ist einfach und intuitiv, wie auch begleitende Tutorials einen in das Game behutsam einführen. Die Story ist kaum der Rede wert, und dreht sich um ein paar Terroristen, die in den Besitz von Bio-Waffen kommen wollen. Sniper Cole`s Aufgabe: Dieses vereiteln.

Grafisch hätte man sich aufgrund der angewendeten CryEngine3, die schon bei Crysis zum Einsatz kam, ein wenig mehr erwartet, insgesamt trotz einiger verwaschener Texturen, ist die Grafik jedoch sehr ansehnlich. Auch Sound-, wie auch die dezent und sparsam eingesetzte Musikkulisse geben keinen Grund zur Klage, wie auch die deutsche Sychronisation zu überzeugen vermag.

Das Gameplay, insbesondere bei den Missionen mit denen man mit einem KI-Teamkameraden, der als Spotter die Anweisungen gibt, leidet unter einem viel zu linearen Spielverlauf. Dieses ändert sich auch nicht großartig, wenn man auf sich alleine gestellt ist, da dann die Anweisungen eben über Kopfhörer vom Hauptquartier kommen. Wirklich eigenständig agieren kannm man eigentlich nur, wenn man die verschiedene Angriffsziele ins Visier nimmt, und entscheiden muß, in welcher Folge man diese eliminiert, um nicht deren Aufmerksamkeit zu erregen. Auch die Gegner-KI ist durchwachsen, und reicht von strohdumm, bis hin zu kollektiver Intelligenz.

Für ein paar Stunden Unterhaltung ist gesorgt, da die Kampagne wenn mann zügig spielt, in 5 bis 6 Stunden zu meistern ist. Wer eine nicht zu hohe Erwartungshaltung hat, wie auch schon alle Stealth-Games durchgespielt hat, kann hiermit einen Versuch wagen, da der jetzige Preis einen Fehlkauf zumindest nicht zu sehr schmerzen läßt. Auch wer den ersten, für mich persönlich besseren Teil gespielt hat und gut fand, kann hier einen Versuch wagen. Wer hier allerdings Action in der Form von Call of Duty, oder Battlefield sucht, sollte tunlichst die Finger von diesem Game lassen, wie auch Gamer die viel und gerne alles sammeln, was es zu finden gibt, hier nicht ihre Befriedigung finden werden.

In der Gesamtwertung vergebe ich drei Sterne, aufgrund der belanglosen, schwachen, nicht fesselnden Story, wie auch für das absolut lineare Gameplay und die kurze Spielzeit. Grafisch, wenn auch nicht schlecht, wäre hier aufgrund der angewendeten CryEngine3 mehr herauszuholen gewesen. In der Spaßwertung vergebe ich mit gemischten Gefühlen jedoch 4 Sterne, obwohl ich erst zu drei tendierte. Hier kommt es jedoch auf das eigene Spielverhalten an. Wer Stealth-Games, wie auch eine ruhige Spielweise bevorzugt, wie ich es tue, darf von 4 Sternen ausgehen. Alle anderen sollten die 3-Sterne Gesamtwertung als Richtwert nehmen.

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 17. März 2013
Meine erste Rezension und die auch wohl nur deshalb, weil ich meinem Frust und meinem Ärger echt Luft machen muss. Das Poitivste vorneweg: Gott sei Dank war das Spiel nicht noch teurer!
Ansonsten, - ich habe das Spiel auf der PS3 gespielt und da ist die Grafik auf jeden Fall absolut grottig. Unglaublich, das so etwas heute überhaupt noch angeboten wird. Und nachdem ich den 1. Teil echt in guter Erinnerung hatte und angesichts des Umstandes, dass der Veröffentlichungstermin ja ständig nach hinten geschoben worden war, hatte ich echt gedacht, das hätte seine guten Gründe. Aber Fehlanzeige.
Der Sound,- na ja. Relativ früh im Spiel läuft man irgendwann durchs Wasser und die entsprechende Geräuschkulisse erinnerte mich schwer an das Planschen in einer Badewanne.
Die Story: welche Story? Meiner Meinung nach hätte man hier ein bisschen mehr Wert aufs Detail legen sollen. Denn dann hätte das Spiel vielleicht zumindest ansatzweise ein bisschen Atmosphäre gehabt.
Zur Länge des Spiels: auch die ist für mich ein absoluter Witz. Ich liebe Sniper-Spiele und genieße es dann auch, langsam durch die Gegend zu schleichen und das möglichst lange auszukosten. Aber hier weit gefehlt. Ich habe dieses Spiel innerhalb eines Tages jetzt locker durchgespielt. Und diesen Anspruch habe ich überhaupt nicht und ein besonders guter Spieler bin ich auch nicht. Die Hälfte der Zeit rennt man nur seinem sogenannten Spotter hinterher. Und sollte das mal nicht der Fall sein, bekommt man entweder seine Ziele genannt und angezeigt, und das Schießen ist dann wie auf dem Schießstand.
Den Schießstand habe ich vor Beginn des Spiels ausprobiert, aber dem Grunde nach ist das halbe Spiel ein Schießstand, wie Tontauben-Schießen. Und sollte das mal zwischendruch nicht der Fall sein, - mit anderen Worten, man wird entdeckt, dann kann man eigentlcih den letzten Chekcpoint direkt neu laden, denn in den seltensten Fällen hat man überhaupt eine Möglichkeit, sich zu verdrücken um evtl., - was normal wäre, einen erneuten Schuss aus einer anderen Position zu setzen.
Ich könnte jetzt noch lange so weiterschreiben, versuche aber jetzt zum Ende zu kommen.
Eigentlich bin ich bezogen auf Spiele echt kein Motzki, aber hier sind für mich sogar die zwei vergebenen Punkte noch grenzwertg. Möglicherweise liegt dies aber auch daran, dass ich in der letzten Zeit einige Spiele gespielt habe, denen dieses Spiel einfach nicht das Wasser reichen kann. Und all denen, die hier dem Spiel etwas Positives abgewinnen können, denen möchte ich als wirklich guten Sniper "Sniper Elite V2" wärmstens ans Herz legen. Spätestens dann werdet ihr meine Kritik verstehen. Und auch wenn bspw. "Far Cry 3" kein wirklicher Sniper ist, so habe ich bei Far Cry ausgiebiger und mit viel mehr Freude gesnipert als dies bei diesem Spiel der Fall war. Schlusswort: echt die Finger davon lassen und sofern noch nicht geschehen, die zwei von mir geannten Spiele ausprobieren.!
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am 7. April 2013
Ich war nach dem ersten Teil, welchen ich ordentlich fand, sehr gespannt auf den Nachfolger, welchen ich mir letzte Woche Samstag gekauft habe.

Die Level im Spiel sind meiner Meinung nach die Definition von "Schlauchlevel". Man hat da (leider) überhaupt keine Handlungsfreiheit bekommen. Das hat mir im ersten Teil besser gefallen. Die Schauplätze sind interessant, aber nicht überragend schön. Die Waffen hingegen sind sehr ordentlich geworden. Das Spiel basiert auf der CryEngine 3, was leider nicht wirklich zur Geltung kommt. Es fällt nur beim Wasser auf und, was mich schon in Crysis 2 fasziniert hat, man sieht durch das Zielfernrohr die Konturen und Bewegungen (z.B. bei einem Feuer). Ansonsten ist die Grafik eher Durchschnitt. Eine Story ist vorhanden, mehr aber auch nicht. Eine Neuerung sind das Fernglas (womit man Feinde markieren kann, falls sie nicht schon markiert wurden), ein Nachtsichtgerät und eine Thermalsicht, welche teilweise wirklich hilfreich sind. Die Bulletcam wird leider viel zu selten gezeigt, da hat Sniper Elite V2 diesem Game etwas voraus.

Kurz zum Gameplay:
Das Spiel besteht hauptsächlich daraus, seinem Spotter hinterher zu laufen, seine markierten Ziele auszuschalten, ohne das es Alternativen gibt. Das schränkt den Wiederspielwert stark ein. Der Schwierigkeitsgrad "Mittel" ist nicht wirklich schwer, diesen habe ich in knapp 5 Stunden durchgehabt, zumal man einen roten Punkt hat, damit man sieht, wo die Kugel treffen wird. "Experte" hingegen fordert einen schon mehr, da man die Haltung, Atmung, Gravitation und den Wind einbeziehen muss, was mir sehr positiv im Gedächtnis geblieben ist. Außerdem ist das HUD auf ein minimales reduziert, was schon fast etwas von Realismus hat. In diesem Modus macht's aber auch am meisten Spaß. Die Spielzeit hierbei betrug bei mir auch nur ca. 6 Stunden.

Fazit:
Die Ansätze sind super, leider hat das Game Schwächen was das Gameplay in puncto Handlungsfreiheit, Grafik und Story betrifft. Wer ein Sniper-Spiel sucht, das Wert auf reale Kugelballistik legt ist hier definitiv richtig. Storytechnisch sollte man dann eher zur Sniper Elite-Reihe greifen, zumal es da sehr schöne Bulletcams gibt ;-)
Für diesen Preis ist das in Ordnung meiner Meinung nach. Das Sniper-Feeling ist immer vorhanden, als Rambo kommt man hier nicht weit und man sollte immer auf seine Umgebung achten. Man weiß nie, wo ein gegnerischer Scharfschütze lauert.....
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Das man für einen günstigen Preis nicht die Shooter-Elite schlecht hin erwarten durfte, sollte jedem vorher klar gewesen sein.
Jedoch was man hier präsentiert ist echt "Steinzeit" würdig. Technisch ist Sniper Ghost Warrior 2 eine Katastrophe. Es ruckelt und zwar heftig. Jedesmal wenn das Spiel nach bestimmten Abschnitten in der Story speichert bleibt das Bild stehen. Grafisch wirklich keiner PS3 würdig. Das schönste Beispiel ist direkt der Einstieg in die Story. Man beachte die Grafik der Blätter und Umgebung. Direkt wenn man anfängt, noch bevor man den ersten Absatz hochklettert.

Tonal fallen ebenso grobe Aussetzer, Tonunterschiede auf, was nerven kann.
Auch Bugs sind zu finden. Beispiel: Ich hatte im vorletzten Level das Vergnügen das gesamte Level im gehockten Modus durchlaufen/kriechen zu dürfen. Die Spielfigur ging nicht mehr aus dem "Hockmodus" hoch. Wenn man dann "rennen" drückte, hörte man die Figur schwer atmen, aber trotzdem blieb die Figur unten und kroch durch das Level.

Der Multiplayer ist ein Lacher.
Team Deathmatch.....,das wars! 2 Maps und fertig.
Dazu braucht man schon mal gerne 10 Minuten bis man mit einem Spiel anfangen kann, da ständig die Verbindung abbricht, kein Server gefunden wird, das Spiel voll ist...etc.

Ne, liebe Leute , ich habe über den ersten Teil zwar schon etwas gemeckert, aber der war rein technisch um Welten besser.
Der zweite Stern nur weil das Game zu einem günstigen Preis angeboten wurde.
Ansonsten hat das Spiel nur einen Stern verdient. Schade. Das Potenzial wäre eigentlich vorhanden gewesen.
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am 29. November 2014
Erwähnen muss ich dass das Spiel als gebraucht gehandelt wurde aber noch neu war. Das Spiel hat mich bisher noch nicht ganz überzeugt, bin noch nicht mal bis zum ersten Speicherpunkt gekommen. Es scheint dass ich zu blöde bin....lach. Wenn dies der Fall ist wird jedem wohl klar sein dass man das Spiel zur Seite legt und sich erst mal mit anderem befasst. Ich werde aber nicht locker lassen
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am 10. Juni 2013
Wieso kriegt Sniper Ghost Warrior 2 überall Wertungen von 48-60%, beste Ausnahme: gamespot 7.0, obwohl gerade gamespot sonst so hart und kritisch ist.
Zugegeben, ich hatte das Spiel nicht auf der Liste, mir war auch City Interactive bislang unbekannt und da ich seit kurzem Sniper Elite V2(ich finds super) für Wii U habe, bin ich auf Ghost Warrior 2 aufmerksam geworden. War eigentlich ein Impulskauf durch 3 für 2 Aktion.
Zum Glück habe ich auf ein paar gute Rezensionen hier vertraut. Danke dafür!

Vielleicht liegts daran, dass mir snipern in Spielen einfach Laune macht, vielleicht aber auch, dass das wirklich ein gutes Spiel ist.

Ich find die Grafik echt gut, klar sieht man, dass Crytek die Cry Engine 3 besser beherrscht. Gegen ein Crysis 3 verliert Ghost Warrior 2 grafisch.
Aber trotzdem, die Weitsicht ist herrlich, die Details sind zahlreich vorhanden, die Wassereffekte gehören mit zum besten, was ich bisher gesehen hab.

Die Story ist nichts besonderes, das dürfte die ''Call of Duty Generation'' aber kaum stören. Mal ehrlich! Welcher Ego Shooter hat ne tolle Story?

Ich versuche nicht, Kohle als Gold zu verkaufen. Mich unterhält das Spiel bislang echt gut, die Missionen machen alle Spass, es wird nie wirklich öde oder krass eintönig. Und inszeniert ist das Ganze auch noch vom feinsten. Und das von einem polnischen Entwickler. Hut ab!
Auch die Gegner Ki arbeitet bei Ghost Warrior 2 ziemlich gut.
Fazit: Ich hab schon einige Jahre an Spielerfahrung, ich hab definitiv schon schlimmere Titel als Sniper: Ghost Warrior 2 gesehen. Das ist mir übrigens lieber, als jedes Call of Duty aufm Markt.
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am 1. Juni 2013
Moin,

vorab: Manche Zockerfreunde die hier eine Rezension verfasst haben bemängeln Punkte die entweder LOGISCH sind oder durch verändern des Schwierigkeitsgrad auf Expert entfernt werden.

Grafik:
Dank der CryEngine sehen Waffen und Wasser um Längen schöner aus, auch die Konturen durch das Zielfernrohr sind schärfer und verschwimmen leicht bei schneller Bewegung.
Ansonsten hat das Game was die Umgebung angeht einen TOTALEN Absturz erlitten.

Sound:
Der Sound ist wie im ersten Teil sehr schön gelungen. Was manchmal nervt, wenn man genau an der Grenze sitzt zwischen Hörreichweite und Funkgerät, dann versteht man seinen Spotter schlecht bis gar nicht.

Gameplay:
Alles in Allem ein nettes Spiel, persönlich hätte ich mehr erwartet, besonders dank der CryEngine.
Man spielt viel mit einem Spotter, was auch Realitätsnahe ist. Der Spotter gibt zwar Ziele vor, diese muss man aber nicht befolgen, wenn man nicht will.
Die Waffenauswahl auf den Karten ist leider bis auf eine weitere Sniper nicht vorhanden, dort hätte ich mir, besonders wenn man ein Waffenlager findet, mehr Variation gewünscht.
Ansonsten gibt es glaub ich 3 oder 4 Snips die man während der Missionen spielt. Individualisierung ist gar nicht vorhanden, was einerseits schade ist, aber auch wieder Logisch und Realitätsnahe.
Die "beschränkte" Bewegungsfreiheit stört mich persönlich nicht, es gibt genug Wege um ans Ziel zu gelangen.

Fazit:
Rundes Spiel das eindeutig Verbesserungswürdig ist und Potential besitzt. Ich hoffe für Teil 3 gibt es eine Demo, denn die werd ich dann anspielen und danach entscheiden ob ich Sniper 3 kaufe oder nicht.
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am 22. März 2013
da freut man sich soooo lange auf eine fortsetzung eines halbwegs ordentlichen sniperspiels und dann...
so eine extreme enttäuschung. kein wunder das die entwickler das spiel gleich für nur
30-35 euro von anfang an anbieten. die wussten genau : nur so würden sie womöglich einige
verkaufen können. wer hier sagt das spiel sei gut oder gar SUPER hat echt einen lattenschuss !!!
und definitiv absolut KEINE ahnung von einem guten oder tollem sniperspiel.

fakten :
1. clippingfehler an sovielen bereichen, dass es den augen fast ernsthaft schadet. ( grafikfehler )
2. die lichteffekte, wassereffekte sind ganz ordentlich, aber nicht wirklich allein eine kaufempfehlung.
3. spielbarkeit : was man in dem 1. teil noch als "relativ offene spielwelt" hatte, ist hier in teil 2
komplett beschnitten worden. allein durch den KI-kollegen der einem "aufgezwungen" wurde ist ein alleiniges
erkunden des terrains wie in teil 1 NICHT mehr möglich. ( warnhinweise in audioform oder der KI-kollege
labbert einem die ohren voll wohin man den geht usw. )somit eine etwas abwechslungsreiche missionswahl/
erledigung der aufgaben unmöglich LEIDER.

hinzu kommt wie schon mancher erwähnte der stümperhafte "kamerad" der mehr stört und hindert, als hilft.

typisches beispiel gefällig : ständig wird man verbal darauf hingewiesen, sich ruhig und leise zu verhalten,
da die gegner einen entdecken könnten und wenige spielminuten weiter an einer fast identischen passage
soll man alles "wegballern" was einem vor die flinte kommt...( ironie an )jaaaa, genau das macht ein sniperspiel aus.
scharfschützen müssen ja rumballern wie reguläre fusssoldaten mit mg's nicht wahr ??? ( ironie aus )
da frag ich mich doch ernsthaft wozu ich dann NUR ein scharfschützengewehr und eine pistole mit schalldämpfer will/habe,
wenn ich eh nicht leise an allen gegnern vorbei schleichen soll/muss. ??? !!! um dann das eigentliche ziel zu "erledigen" *augenreib vor verwunderung*

was genauso nervt ist das unverständliche automatische speichersystem der "aktuellen/neuen/modernen" spiele.
wie schön war das überall speichern können vor einigen jahren, um dann nicht immer wieder diese elendlangen
passagen NEU meistern zu müssen, wenn man kurz vor dem nächsten speicherpunkt stirbt...nerrrviggg :(

das permanente geplapper und anweisungen geben der "autoritären spielmacht"/kollegen/erzähler/auftraggeber
ist da schon fast zu verschmerzen, aber soviel dummheit bei den künstlichen gegnern ist schon beleidigend :(
da sollte man lieber einfach den musikkopfhörer aufsetzen und sich von der musik während des spielens berieseln lassen hehehe.

die sogenannte "sniper-kugel-cam" wird nach spätestens 30min gähnend langweilig, denn sie wiederholt sich ständig und selbst
der beste "kopftreffer" wird nur lieblos animiert. das war selbst in teil 1 wesentlich besser und abwechslungsreicher.

fazit : ich könnte noch sovieles dazu erzählen und sage einfach nur, dass ich das spiel nach 2-3 tagen wieder verkauft habe.
preis erzielt ??? 21 euro, denn mehr wollte keiner zahlen und das ist das spiel leider auch nur maximal wert. low-budget :(
ich habe den eindruck, die entwickler wollten einfach NUR schnell einen weiteren teil nachschieben, um kasse zu machen,
ohne auch nur ansatzweise die fehler des 1. teils auszubessern und haben dadurch das meiste gute des 1. teils doch tatsächlich
sogar noch geschafft zu verschlechtern.

wer ein ordentliches sniperspiel haben will greift definitiv lieber zu SNIPER ELITE V2...bessere story, gameplay und die röntgenkamera
hat schon was nettes an sich plus physikalisch korrektere ballistik.

wenn auch etwas spät, so hoffe ich doch einigen kaufwütigen oder zweiflern weitergeholfen zu haben.

mfg Manuel
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am 29. Oktober 2014
Bin jetzt nicht der Oberspieler oder der Überkenner aber meiner Meinung nach eine Super Grafik habe zwar noch nicht sovielmal Levels hinter mich gebracht. Zähle aber auch schon zur älteren Generation ( Ü 40 ) habe die PS 3 zum Geburtstag bekommen und muß das Teil ja auch ausprobieren nicht nur als Blue Ray Player benutzen
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am 26. Dezember 2013
Als ich auf der Suche nach einem passenden Ego-Shooter war, stolperte ich auf einer anderen Webseite über Sniper Ghost Warrior 2.
Ich konnte Videos dazu sehen und entschied mich dazu, das Spiel zu erwerben.

Ich bin kein Dauer-Gamer und sitze nicht permanent vor der Konsole, aber in diesem Spiel war ich in weniger als 11 Stunden (Gesamtspielziet, nicht am Stück!) beim "Endgegner".
Der Spielspaß ist recht anständig, auch finde ich die Grafik ganz okay. Ist ein äteres Spiel und da sollte man dann nicht mit anderen Spielen neuerer Zeit vergleichen.
Die Bewegungen im Spiel sind recht realistisch. Detailgetreu ist es allerdings nicht. Lege ich persönlich aber auch keinen Wert drauf.

Ich habe es gerne einmal gespielt, aber mehr auch nicht.
Mit Hitman Absolution kein vergleich, denn dieses spiele ich immer und immer wieder.

Fazit: wer Sniper Ghost Warrior 2 gebraucht bekommen kann, macht nichts verkehrt.
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