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am 24. Juni 2014
Wallender Nebel, düstere schaurige Wälder, spinnwebverhangene Schlösser und endlich einmal eine phantasievolle Geschichte abseits eckzähniger Grafen, mullbindenumwickelter Mumien oder Geschöpfe eines irren Doktors.
"Die brennenden Augen von Schloß Bartimore" ist neben solchen Klassikern wie "Das schwarze Reptil" aber auch "Rasputin" oder "The Devil rides out"der gelungene Versuch der britischen "Hammer" Studios in den sechziger Jahren einmal neue inhaltliche Mysterien in ihr Schauerrepertoire einzufügen.
So ist "The Gorgon" in seiner märchenhaft, flüsternd wispernden Phantastik und Originalität auch ein Augenschmauß.
Auf die Idee, die griechische Sagengestalt Medusa in einem deutschen Dorf Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts ihr Unwesen treiben zu lassen muß man erst einmal kommen.
Terence Fisher selbst hielt diesen Film für seinen besten.
Dies kann man nicht ganz unterstreichen, bin ich persönlich doch besonders Fan seines Christopher Lee Klassikers "Die Rache der Pharaonen". Doch könnte man "The Gorgon" als den am schönsten und liebevoll versponnensten Film des Gruselmeisters betrachten.
Wie magisch schwebt hier der Mond durch bleiche Wolkenfetzen, rauschen dichte Wälder, weht dürres Laub durch verwitterte , steinerne Schloßruinen.
Holzkreuze und Marienbilder , die windschief in dunkler Nacht unheimlich an Waldwegen stehen, riesige, eiserne Kandelaber die leise im Wind schwanken und ein stetes Gefühl leiser verstörender, mystischer Bedrohung umweht von letztendlich grosser Tragik durchzieht die kurzweiligen 80 Minuten.
Jedes Bild ein Kunstwerk, die stilisierten Dekors unglaublich prächtig in satten Farben, perfekter Lichtgestaltung und filigraner aufwendiger Ausstattung.
Als würde man am Kaminfeuer durch ein altes vergilbtes Sagenbuch blättern, so erwacht die gemäldeartige Inszenierung zum Leben.
Das regt die Phantasie an und läßt den Zuschauer eintauchen in die geheimnisvoll schillernde Welt von schattendurchzogenen Zimmern, flackernden Kerzen und rauschenden Vorhängen.
"Die Medusa ist wiedergekommen. Jede zischende Viper auf ihrem furchtbaren Haupt entsteht durch die bösen Gedanken der Menschen. Ein Blick auf sie, läßt unweigerlich zu Stein erstarren".
Eine unheimliche Mordserie geht um in dem kleinen abgeschiedenen Dorf Vandorf.
Immer an Vollmond sterben Menschen auf unerklärlich grauenvolle Weise.
Zu Stein erstarrt landen sie alsbald auf dem Obduktionstisch des sinisteren Dr. Namaroff (Peter Cushing).
Gleich zu Anfang erleben wir das tragische Ende eines jungen Liebespärchens.
Er ,ein Bohemien und Künstler und seine Geliebte werden in schwarzen mondbeschienenen Wäldern ihr unerbittliches Ende finden.
An einen Baum erhängt wird die Polizei den jungen Mann am nächsten Morgen finden, während das Mädchen in kalten weißen Marmor verwandelt wurde.
Professor Heitz der Vater des Toten kommt von Leipzig nach Vandorf um die seltsamen Geheimnisse um den mysteriösen Tod seines Sohnes aufzuklären.
Doch er trifft auf eine Mauer des Schweigens. Ein Einmischen in dörfliche Geheimnisse wird nicht geduldet.
Sowohl die Polizei, als auch Dr. Namaroff verschweigen die todbringenden, grauenerrregenden Geheimnisse.
Nur die junge Sekretärin des Doktors Carla Hoffmann zeigt sich offener.
Als auch noch der Bruder des Toten in Vandorf eintrifft spitzt sich die Lage zu.
Was verbirgt Dr. Namaroff und warum versetzt er mit dunklen Andeutungen seine Sekretärin so in Angst, daß diese besser heute als morgen aus Vandorf fliehen möchte ?
Im gleißenden Schein der nächsten Vollmondnacht wird sich in den verfluchten Ruinen des alten Schloßes Bartimore aller Schicksal erfüllen.
Die Gorgone wird dort in flackernden Gängen lauern, und ihr tödlicher Blick wartet hinter jeder steinernen Säule, jedem Spiegel auf ihre Opfer.
"Die brennenden Augen von Schloß Bartimore" kann sicherlich in Punkto Schreck und Schock mit beispielsweise dem packenden "Schwarzen Reptil" nicht mithalten, doch ist es wie erwähnt die unsagbar dichte, geheimnisvolle Atmosphäre, die spannend, rätselhaft, nie übertrieben sondern hypnotisch intensiv den Zuschauer betört.
Letztendlich steckt hinter dem Gruseldrama eine zutiefst tragische Auflösung um unerfüllte Liebe, Sehnsucht, Fluch und Erlösung.
Die grossen immer wieder kehrenden Schauerthemen um Persönlichkeitsspaltung, Besessenheit, Identitätsverlust, die hier einfach hoch originell neu verpackt wurden.
Viel bemängelt wurden immer die letzten fünf Minuten des Films.
Terence Fisher wusste sehr wohl um die zur damaligen Zeit doch fehlenden Möglichkeiten einer adäquaten Umsetzung der Medusa.
Wobei ich mir auch sicher bin , daß dem Film, der doch eher als leises schwebendes Gruselmärchen daherkommt, ein Zuviel an Special Creature Effects eher geschadet hätte.
So entwirft Terence Fisher 75 Minuten lang eine Sinfonie aus unterschwelliger Bedrohlichkeit, aus wohlig gänsehauterregenden leisen klagenden Gesängen, und überragenden Bildkompositionen ohne uns zuviel zu zeigen.
Bester Gruselschauer, der also die Vorstellungskraft beflügelt, das Interieur zur eigentlichen Sensation des Films macht, uns vollkommen in diese dunkle Märchenwelt eintauchen läßt und erst im letzten Moment einen Blick auf das Wesen erlaubt.
Gerade in diesen letzten Bilder überzeugt die kraftvolle Tragödie und bittere Erkenntnis der Geschichte aber so sehr, daß man wirklich über die etwas altbackenen Trickeffekte hinwegsehen kann.
Edel ,aufwendig, elegant ist jede Sequenz und die langen ruhigen Kameraeinstellungen ermöglichen auch die wunderbar gestalteten Kulissen beispielsweise des Künstlerateliers, des Walddickichts, der steinernen verfallenen Schloßgemächer zu genießen- kurzgesagt das berauschende "Hammer"-Film Flair zu bewundern.
Natürlich wird für immer ,denkt man an die Medusa ,das vielleicht schönste Monster der Filmgeschichte: Ray Harryhausens grausig faszinierende Kreatur aus "Kampf der Titanen" im Gedächtnis bleiben.
Es wäre jedoch unfair hier Trick-Vergleiche ziehen zu wollen zu dem immerhin sechzehn Jahre zuvor entstandenen "Hammer"- Film.
Fazit: Ein Juwel des klassischen Gruselfilms. Zum immer wieder genießen in dunklen Nächten, wenn ein klagender Wind draußen um die Häuser streicht.
33 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. Januar 2009
Terence Fisher als Regisseur mit den Stars Peter Cushing und Christopher Lee, bei diesem Trio kann wenig schief gehen. Richtig so, aber leider fristet The Gorgon" (so der Originaltitel) eher ein Schattendasein neben all den Frankenstein und Dracula Produktionen. Schade eigentlich denn hier passt alles: Regie, Ausstattung, Musik, Kameraführung, Schauspieler etc ... Das Die Brennden Augen von Schloss Bartimore eigentlich nur 80 Minuten dauern merkt man gar nicht, denn es ist wieder einiges los in der Grusel-Welt der Hammer Studios.

Diesmal treibt eine Gorgone ihr Unwesen und lässt alle möglichen Menschen zu Stein verwandeln. Zur Hilfe eilt dann spät aber doch kein anderer als Christopher Lee (hier als Prof. Karl Meister), denn Peter Cushing (als Dr. Namoroff) treibt ein gar undurchsichtiges Spiel und möchte alle Geschehnisse unter dem Teppich kehren. Für die Hammer Studios fast unüblich eine eher zynische Betrachtung von Justiz und Exekutive. Die unheimliche Atmosphäre und Spannung passt hier genau und macht The Gorgon" zu einem der besten Produktionen aus dem Hammer Studios.

Zum Glück ist dieser Klassiker nicht zu Stein geworden, sondern hat es auch geschafft auf DVD veröffentlicht zu werden. Als Extras gibt es nur den Trailer zum Film aber dafür ist auch die Englische Version oben. Die DVD bietet sehr gute Bild/Ton Qualität, erstrahlt richtig in schönen bunten Farben, und kann so bedenkenlos empfohlen werden.
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am 19. Oktober 2010
Die Horror-Filme der britischen Hammer-Studios sind ebenso legendär wie die ikonischen Darsteller Peter Cushing ("Frankensteins Fluch") und Christopher Lee ("Dracula"), die zusammen mit einem der profiliertesten Hammer-Regisseure, Terence Fisher, auch diesen, leider nur durchschnittlichen Film, mit Leben füllen.

STORY:
In einem kleinen europäischen Dorf geht (erneut) der Schrecken um, als Menschen unerwartet zu Tode kommen bzw. zu Stein erstarren. Ist tatsächlich die sagenhafte Medusa schuld daran, die in den Gemäuern einer nahen Burgruine umherwandeln soll?

MEINUNG:
Der Film fängt viel versprechend und vor allem spannend an, verfängt sich aber nach den ersten Opfern der Gorgonin Medusa in handlungsarmen, dialoglastigen Szenen, denen es auch nicht dienlich ist, dass man als Zuschauer recht schnell dahinter kommt, wer hinter dem mörderischen Treiben steckt. Noch dazu ist Richard Pasco als Paul Heitz eine eher schwache Heldenfigur, dem immerhin ein routinierter Christopher Lee im letzten Filmdrittel zur Seite steht. Auf der anderen Seite gibt Peter Cushing erneut den undurchsichtigen Wissenschaftler mit einem auffälligen Interesse an seiner von Barbara Shelley gespielten Assistentin.

Der Film entstand zu einer Zeit, als Hammer parallel zu den bereits ausgetreten erscheinenden Pfaden bekannter Horror-Figuren neue Themen erschließen wollte. So griff man hier auf Jahrtausende alte Mythologien zurück, vernachlässigte bei aller Themenfreude aber offensichtlich die Feinarbeit am Skript. Das Finale gerät allerdings wieder ganz ordentlich. Effekte und Tempo sind natürlich nicht mehr auf der Höhe der Zeit, wissen aber im Kontext durchaus zu gefallen. Leider machen sie die Mankos im Drehbuch, einige äußerst unlogische Ereignisse und das Absenken des Spannungsbogens im Mittelteil nicht wieder völlig wett. So bleibt am Ende leider trotz atmosphärischer Gestaltung ein nur durchschnittlicher Hammer-Film zu einem Thema, das interessanter klingt als es der fertige Film ist.

DVD:
Den dem Alter des Films entsprechenden Mono-Ton in DD 2.0 gibt es in Deutsch, Englisch und Spanisch, das anamorphe 1,66:1-Bild sieht hervorragend aus. Als Extras gibt es leider nur den Original-Trailer zum Film, über ein Dutzend Untertitelsprachen sowie einen weiteren Trailer.

FAZIT:
Zwei immer sehenswerte Stars in einem noch ordentlichen aber nicht überragenden Film aus der Hammer-Schmiede auf einer mager ausgestatteten aber qualitativ guten DVD mit hübschem Covermotiv.
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am 22. April 2009
"Die brennenden Augen von Schloß Bartimore" ist ein herrlich altmodischer Gruselfilm der Hammer Studios. Das Monster ist der griechischen Mythologie entlehnt und bringt damit Abwechslung in die Welt der klassischen Horrorfilmgestalten wie Dracula oder Dr. Frankenstein. Der Film ist typisch für viele andere Hammer Filme sehr gut ausgestattet, die Schauspieler hervorragend (u.a. Christopher Lee und Peter Cushing), die musikalische Stimmung und die Farbgebung erzeugen die passende unheimliche Atmosphäre, und selbst wenn mancher Trick heutzutage überholt wird, so besitzt die damalige Technik immer noch genug Charme, um filmisch den beabsichtigten Effekt hervorzurufen. Alles in allem gute Unterhaltung für Freunde des Genres. Die DVD Umsetzung ist minimal, Bild und Ton sind aber in Ordnung.
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am 22. März 2009
Christopher Lee und Peter Cushing wieder einmal in Hochform.
Ein typischer Film aus dem Hause Hammer, den ich bisher noch nicht kannte, doch dessen Kauf ich in keiner Minute bereute.
Inhaltlich geht es ausnahmsweise um eine Gorgone, eine eher seltene Erscheinung in dieser Art von Filmen.
Freunde und Liebhaber "alter" Horrorfilme können bedenkenlos zuschlagen, zudem der Preis auch erfreulich ist.
Fans von Christopher Lee und Peter Cushing kommen wie immer voll auf ihre Kosten!
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am 26. September 2009
Als Fan von Christopher Lee und Peter Cushing (sowie der alten Horror-/Gruselfilme)kannte ich "The Gorgon" bisher leider noch nicht, ich wurde eher zufällig beim stöbern auf diese Hammer-Perle aufmerksam und legte sie mir anhand der positiven Rezensionen auch sofort zu.
Ich wurde nicht enttäuscht, denn dieser Film hat neben den Megastars Cushing und Lee, die beide ihre Rollen super spielen, auch einen ausgezeichneten Cast an Nebendarstellern.
Wie gewohnt ist das Set schön schauerig, von Nebel durchzogene Gemäuer im Mondlicht und gruselige Klänge.

Überrascht war ich ein wenig, dass Terence Fisher, DER Hammer-Regisseur, auch hier die Fäden in der Hand hielt, aber das zum Positiven hin. Fälschlicherweise wird hier von einigen behauptet, die (original)titelgebende Gorgone sei die Medusa, was nicht ganz korrekt ist. Klar liegt der Ursprung der Figur in der Medusa selbst, im Film heißt sie allerdings Megaera, die wiederum keine Gorgone, sondern eine der Erinnyen war, aber das nur am Rande.
Auch lautet der Name des Schlosses im Original "Borski", nicht Bartimore (diesen Namenswechsel verstehe, wer will).

Ein toller Gruselklassiker, den ich jedem Fan des Genres wärmstens empfehlen kann!
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am 24. Dezember 2012
Der Film ist jetzt nicht gerade so der Brüller. Hatte mir bisserl mehr davon versprochen. Allein wegen Lee und Cushing. Aber wer Hammerfilme sammelt, der sollte auch diesen haben.Bild und ton Qualität sind für mich ok
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am 22. Mai 2009
Dieser Film aus dem Jahr 1964 gehört zu den eher unbekannteren Hammer-Veröffentlichungen. Während einige Hammer-Titel (z. B. "Dracula") überaus erfolgreich in den Kinos liefen, einen Kulstatus erlangten und auch immer wieder mal im TV zu sehen waren, verschwanden andere Filme in der Mottenkiste und gerieten fast in Vergessenheit. "Die brennenden Augen von Schloss Bartimore" gehört hier zweifelsohne zu. Glücklicherweise hat man sich bei Sony-Pictures erbarmt und diesen Titel Anfang des Jahres endlich auf DVD veröffentlicht!

Liebhaber von "klassischen Grusel- und Horrorfilmen" bekommen hier einen nostalgischen Leckerbissen geboten! Alleine schon die prächtigen Farben des Films sind eine Wonne!

Ich habe diesen Film vor der DVD-Veröffentlichung leider noch nie gesehen und mir den Silberling "blindlings" gekauft, da ich ein großer Fan von Peter Cushing und Christopher Lee bin. Regie führte übrigens einmal mehr Terence Fisher, welcher schon für etliche Hammer-Meilensteine wie "Dracula" oder "Frankenstein muss sterben" verantwortlich war. Zwar ist dieser Film nicht gerade der Höhepunkt aus der Schaffensperiode der besagten Herren, aber dennoch sehr ansehlich, spannend und atmosphärisch! Ein Film, den ich mir gerne wieder einmal anschaue!

Bleibt zu Hoffen, dass künftig noch weitere Titel aus den Hammer-Studios veröffentlicht werden. Es gibt sicher noch so einige "Juwelen" in irgendwelchen Filmarchiven!
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am 29. Oktober 2011
Ein recht guter Film für Fans der 60er Jahre Horror und Gruselgenre. Nicht gerade umwerfend für heutige Zeiten, aber im Stil der früheren Jahre nicht schlecht inzeniert . Erstaunlich gute Bild und Tonqualität
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TOP 1000 REZENSENTam 11. Februar 2009
Vandorf um 1910: Der Künstler, Lebenmann und Bohemian Bruno wird erhängt aufgefunden, seine Freundin Sacha, die ein Kind von ihm erwartet hat, ebenfalls tot...ihr lebloser Körper versteinert. Prof. Julius Heitz (Michael Goodliffe) von der Universität in Berlin kommt wegen seinem toten Sohn in das verschneite und scheinbar idyllische Örtchen, wo er die Hintergründe des Todes herausfinden möchte. Das Gericht sieht im toten Bruno den Mörder. Heitz, der den Sohn rehabilitieren möchte, sieht sich nicht nur einer Mauer des Schweigens ausgesetzt, er wird bedroht und auch der ortsansässige Dr. Namaroff (Peter Cushing) scheint mehr zu wissen. Es gibt Gerüchte über das in der Nähe liegenen Schloss Bartimore und auch einen Zusammenhang mit der alten griechischen Sage der Gorgonen, diese drei grausamen Schwestern mit den Namen Stenn, Eureale und Medusa. Lebende Schlangen krönten das Haupt der Medusa und jede der Schlangen steht für einen bösen Gedanken der Menschen. Der Anblick der Gorgon war so grässlich, daß alle Sterbenden zu Stein erstarrten. Ein Schicksal, daß schließlich auch Heitz ereilt. Nun liegt es am zweiten Sohn Paul (Richard Pasco) den unheimlichen Ereignissen nachzugehen und diese aufzuklären, doch der verliebt sich in Namaroffs schöne Asisstentin Carla Hoffmann (Barbara Shelley)...
Terence Fisher, der wohl bedeutendste der Hammer Regisseure, drehte "Die brennenden Augen von Schloss Bartimore" im Jahre 1964, so gesehen noch in der Hammer-Hochphase. Und die Zutaten die das St,udio serviert sind wie immer eine unverwechselbare Gothic-Atmosphäre, schöne Settings, unheimliche Bilder, die genauso viel Wärme wie wohligen Grusel vermitteln. Einziges Manko ist vielleicht die sehr trashige Machart der Medusa, hier wird man wehmütig an die Harryhausen`sche Variante aus "Kampf der Titanen" erinnert, ja sie ist objektiv gesehen sogar so schlecht gemacht, dass man tatsächlich versteinert guckt. Aber gut, einem Hammerfilm verzeiht man gerne auch einige Absurditäten, sonst wäre es ja auch kein echter Hammer Horror. Immerhin taucht auch noch Ikone Christopher Lee als Dr. Meister auf....
Wer auf alte Grusler steht, der dürfte sicherlich Freude an dieser Veröffentlichung haben.
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