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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
12
4,3 von 5 Sternen
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am 22. März 2014
Die Filme sind grandios, ganz großes Drama über eine der bemerkenswertesten Frauen der europäischen Geschichte, stimmig inszeniert und mit einer grandiosen Besetzung, allen voran Cate Blanchett in der Titelrolle. Wer sich für Historiennfilme begeistern kann, für den sind diese beiden Filme auf jeden Fall ein Genuss!

Einziges Manko ist technische Qualität der Blu-Ray.

Teil 1: Die Bildqualität ist leider eher lausig, sehr wenig Schärfe und Detailreichtum (bei den üppigen Sets und Kostümen doppelt ärgerlich!) und leider nichts von dem HD-Wow-Feeling anderer BD-Umsetzungen... ehrlich gesagt wirkt das Bild nicht viel besser als ein aufgeblasener Transfer von einem alten DVD-Master. Ärgerlich, daher ein Stern Abzug!

Teil 2: Hier ist das Bild etwas besser, Schärfe und Detailreichtum sind ganz ok, allerdings ist das Bild insgesamt etwas flau und stellenweise seltsam kontrastarm, also leider auch noch etwas entfernt von der Referenzqualität anderer BluRay-Titel.

Fazit: Tolle Filme! Aber die Bildquailtät lässt vor allem beim ersten Teil doch ein wenig zu wünschen übrig. Da tröstet auch der günstige Preis für das Doppelpack nur bedingt...
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am 31. März 2014
die Filme sind super, allerdings hauptsächlich für jemanden, der sich für die Geschichte Englands oder die Geschichte von Elisabeth der I. interessiert. So wie es in meinem Fall war :-)
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am 30. August 2013
großartige Filme - großartiger Geoffrey Rush! Das ist ein Genuss für immer mal wieder. Lohnt sich sehr, das im Regal stehen zu haben.
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am 8. Februar 2009
Hallo!

Die Box mit ihren beiden Filmen ist eine Rezension wert.

Der erste Film "Elizabeth" ist durchaus ein Meisterwerk,
das von Anfang bis Ende überzeugt.
Handlungsstrang, Umsetzung und Schauspieler sind sehr gut.
Während des gesamten Films bleiben sich die Charaktere treu und somit glaubhaft.
Sie folgen dabei einem klaren Handlungsstrang,
der niemals den Spannungsbogen bricht und dabei stets "Geschichte vermittelt".
Dabei strotzen die Bilder, die gesamte technische Umsetzung nur so vor Energie.

Deshalb waren die Erwartungen an den zweiten Teil "Elizabeth - Das goldene Königreich" auch enorm.
Er hat sie leider nicht erfüllt.
Der Handlungsstrang war wesentlich flacher, die Schauspieler gut,
die Charaktere aber unglaubwürdig.
Die Bilder und die technische Umsetzung waren wieder sehr gut,
was dem Film aber auch nicht stark verbesserte.
Alles in allem ist der zweite Teil durchaus sehenswert,
begeistert aber lange nicht so wie der erste Teil

Die Box an sich ist schön verarbeitet und sieht sehr edel aus.

mfG
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am 7. Dezember 2013
Zwei Filme die ich nur ungern allein betrachten würde.
Denn selten sind zwei völlig autarke Filme so stimmig aufeinander eingespielt und implementiert.
Obwohl die Story beider Filme in sich abgeschlossen ist, mag ich nicht sagen das ein Film ohne den anderen nur halb so gut wirkt.
Der erste Film erzählt die Zeit vom Aufstieg Elizabeths zur Königin. Der Film taugt nicht zur Geschichtsaufbesserung.
Aber eindrucksvoll und glaubhaft sind die labilen Machtverhältnisse, die Leichtigkeit und somit große Gefahr vor Attentaten, die Ränkeleien im engsten Kreise und der immer präsente Verrat aufgezeigt.
Was den Film mit seinem Aufgebot an namhaften Schauspielern weiter ausmacht, ist die immens hohe Detailverliebtheit und die Schwere mit der er gedreht wurde.
Tausende Kostüme wurden geschneidert. Hunderte Kulissen geschaffen. Die Szenen wurden noch mit wenig CGI-Technik abgedreht. Alles musste umständlich und mit großer Sorgfalt erst gebaut werden.
Dabei treffen Kulisse und Kostüme fabelhaft das Bild der Zeit.
Sehr opulent und ehrfürchtig.

Im zweiten Film geht es nicht weniger aufwendig inszeniert und toll geschauspielert um die Machtfestigung Elizabeths, und ihren Aufstieg zur mächtigsten Staatslenkerin ihrer Zeit.

Auch hier vermag der gewählte Cast und die Crew des Films eine Welt zu kreieren, die sehr nahe an den damaligen Umständen angelehnt ist.
Cate Blanchett spricht hier gar ein paar Sätze Deutsch. Es unterstreicht die zahlreichen Staatsempfänge.

Beide Filme zusammen stellen ein Epos mit 4h Spielzeit dar, welches an Aufwendigkeit und schauspielerischer Rafinesse an frühere Epen wie "Cleopatra" oder "Ben Hur" heranreicht.

Das Bild der Blu-rays lässt die Filme klar erscheinen. Filmkorn ist wenig vertreten, tritt aber nicht störend in den Vordergrund. Der zweite Film weist dazu einen leichten Schleier auf der die Farben leicht blasser erscheinen lässt.
Doch ist der Gesamteindruck des Bildes im gefälligen HD-werten Empfindungsbereich.

Die Filme liegen im O-Ton in DTS-HD vor. Wer sie in Deutsch sehen möchte, wählt die DTS Surround Tonspur.

Der O-Ton ist kräftig und super austariert. Der Center gibt sehr fein die Dialoge wieder, während die Fronts nicht ausser acht gelassen werden und für den Score da sind.
Score und Dialoge sind schön voneinander getrennt. Mag ich gern.

Wermutstropfen dieser Edition ist der "Making of"-Teil.
Viel reden die Schauspieler darüber wie sie zu ihren Rollen kamen, und wie sie ihre Charaktere sehen.
Aber Fragen wie:
- Wie aufwendig wurden die Kulissen gebaut?
- Wie war der Ablauf von der Idee zum fertigen Kostüm?
- Wie verlief die Recherche um den Dreh sehr nah an der Zeit zu gestalten?
- Welche Arbeit haben die Kameramänner geleistet?
- Wie schauen die Drehorte für die Beteiligten aus?
werden nicht beantwortet.
Sorry, dass Gezeigte ist kein "Making of" für mich.
Wer es sich anschauen möchte, wird es in Englisch tun müssen. Es ist aber in Deutsch untertitelt.
Die "Making of"-Szenen aus dem Film wurden nicht in HD gemastert. Dort werden die Bilder in SD-Qualität gezeigt.

Fazit:
Das erschienene Bundle beider Filme ist eine willkommene Ausgabe dieser beiden hochqualitativen Filme, die in der Aufmachung sehr überzeugend dastehen.
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am 4. Juni 2010
Trotz zweier Spielfilme, nenne ich sie stets in einem Atemzug und wieder hab ich sie mir auch im Doppelpack angesehen.
Mir fällt kaum eine Filmserie ein, die so genial ineinander über geht und wo der zweite Film eine so klasse Fortsetzung abwirft.
Ein opulentes Kostüm- und Maskenwerk. Sehr authentisch, und korrekt wurde die damalige Mode nachempfunden.
Cate Blanchett und Richard Attenborough spielen ihre Rollen meisterlich.
Cate Blanchett sehe ich förmlich an wie sehr sie ihre Rolle liebte und wie sie sich ganz in die Königin von England reinsteigern konnte.
Gerade im zweiten Film gefielen mir auch die Dialoge in weiten Teilen. Gut gesprochen, und wahrhaft kraftvolle Worte waren darunter.
Filme die man unbedingt zusammensehen muss und auch kann. Da zieht sich nichts, da ist nichts langweilig und nerven tut auch keiner in seinen Rollen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Oktober 2010
Gleich zu Beginn:
Die beiden in dieser Edition enthaltenen Filme, "Elizabeth" und dessen Fortsetzung "Elizabeth - Das Goldene Königreich", gehören zu jenen Werken, an denen sich bisweilen die Geister scheiden. Das liegt zweifelsohne an der stilistischen Eigenwilligkeit, mit der Regisseur Shekhar Kapur sie inszeniert hat.

Denn er wählt einen gänzlich anderen Ansatz als etwa Hooper für dessen Zweiteiler "Elizabeth I (2 DVD Special Edition)" mit Helen Mirren; Letzterer nämlich favorisiert deutlich eine Dramaturgie, welche selbst bei "großen Szenen", etwa mit Volk oder Heer, den Eindruck relativer visueller Nüchternheit vermittelt und so die Aufmerksamkeit des Rezipienten nachdrücklich auf die Interaktion zwischen den einzelnen beteiligten Figuren fokussieren soll. Damit lehnt sich Hoopers Inszenierung streckenweise erstaunlich stark an Motive eines Kammerspiels an.
Kapur hingegen schlägt einen hierzu diametral entgegengesetzten Weg ein; seine beiden hiesigen Filme sind detailliert komponierte, reichlich opulente, durch und durch prachtvoll-bombastische, optisch und filmmusikalisch schlicht überwältigende "Kostümopern".

Dieser Begriff ist von einigen Kritikern betont geringschätzig verwendet worden, und tatsächlich: Es ist nur allzu gut nachzuvollziehen, dass vereinzelte Puristen und faktenbegeisterte Historienfans das kalte Grausen packt, wenn sie sich mit Kapurs "Elizabeth"-Werken konfrontiert sehen. Denn hier ist alles übergroß, immens, gewaltig - beginnend bei den Kulissen, einem regelrechten Potpourri prunkvoll verzierter Säle, feierlich geschmückter Kathedralen und erlesen gestalteter Gemächer; fortgeführt durch Kostüme, deren schier berauschende Vielfalt und Opulenz jede scheinbar noch so nachrangige Szene zu einer echten Augenweide werden lassen; bestärkt noch durch eine mitunter kühne Kameraführung und -positionierung, welche dem Zuschauer die Möglichkeit bietet, das Geschehen aus buchstäblich ungewöhnlichen Perspektiven zu verfolgen; nicht zuletzt eindrucksvoll und bewegend untermalt durch einen zwischen Sanftheit und Bombast schwankenden Soundtrack, der gerade den Höhepunkten der Handlung eine enorm ergreifende Wucht verleiht.

All dies kann kritisieren, wem der Sinn weniger nach schwelgerischer äußerer Aufbereitung, sondern eher nach einer Filmbiographie steht, die sich vor allem anderen möglichst eng an historisch verbürgten Tatsachen orientiert.
Doch dies möchten die hier vorliegenden Produktionen von Kapur - dieser Eindruck drängt sich förmlich auf - gar nicht sein; es geht ihm nicht um stur faktentreue, womöglich gar triste Dokumentation. Er möchte keine Geschichtsstunde liefern, die jedem universitären Historikerseminar zur Ehre gereichen würde. Seine Zielsetzung ist es wohl vielmehr, ganz große Gefühle zu vermitteln und diese dann gemäß seinem Empfinden in einen adäquaten optisch-akustischen Zusammenhang einzubetten. Aus diesem Grunde nutzt er die geschichtlichen Gegebenheiten der Elisabethanischen Ära allenfalls als grobes Rahmengerüst, als Projektionsfolie, auf der er sein eigentlich anvisiertes Werk erschafft, indem er ein wahrhaft pompöses, einer solch großartigen Königin mehr als angemessenes, bildgewaltiges Feuerwerk entfacht und Elizabeth damit ein in seinen Augen würdiges, bewunderndes Denkmal setzt.

Insofern erscheint es mir denn auch problematisch, Kapurs "Elizabeth"-Filme stets aufs Neue Punkt für Punkt mit jenen oben genannten Inszenierungen von Hooper zu vergleichen, denn beide künstlerischen Ansätze liegen hierfür eben schlichtweg zu weit auseinander.
Auch der - immer wieder aus verschiedenen Richtungen anklingende - Vorwurf, die in der hiesigen Edition enthaltenen Filme seien nur deshalb ganz bewusst derart optisch überladen, um inhaltliche Defizite zu kaschieren und von diesen abzulenken, lässt sich bei genauerer Betrachtung nicht halten: Sowohl die Handlungsstruktur im Allgemeinen als auch die einzelnen Dialoge im Speziellen präsentieren sich vielmehr durchweg solide, zum Teil sogar von fesselnder Wortgewalt gezeichnet. Ebenso die schauspielerische Leistung: Allen voran glänzt Cate Blanchetts meisterhafte Verkörperung der Monarchin; die enorme zielstrebige Energie und die von massiven inneren Kämpfen gezeichnete Leidenschaft, welche die Darstellerin ihrer Rolle mit solch hinreißender Bravour zu verleihen vermag, überstrahlen die anderen Figuren bei Weitem.

Kapur und Blanchett belassen es jedoch nicht bei einer solch eindimensionalen Präsentation Elizabeths, die aus der großen Fürstin letzten Endes ja nichts weiter machen würde als eine charakterlich walkürenhafte Wuchtbrumme; stattdessen gestehen Regisseur und Schauspielerin der Königin eine betont menschliche - und damit eben auch von Unzulänglichkeiten belastete, verletzliche - zweite Seite zu. Kapurs Elizabeth ist demnach eine sehr starke Frau mit nur allzu verständlichen Schwächen; im Grunde genommen eine ausgesprochen realistische und durchaus sympathische Darstellung mit bemerkenswertem Identifikationspotential.
Hooper hingegen überdreht die menschliche Facette in seiner eigenen Inszenierung so weit, dass seine Monarchin zu einer von Begierden getriebenen, fehlbaren, cholerischen, wankelmütigen, insgesamt durch und durch schwachen Frau mit wenigen Stärken verkommt. Doch wird ein solches Rollenverständnis noch der eminenten Bedeutung einer Herrscherin gerecht, die ihr einst so beschaulich kleines, unbedeutendes, vergleichsweise armes England zu einem Weltimperium erhoben hat? Aber nun gut, ich möchte eventuelle Vergleiche ja meiden... ;-)

Warum nun trotz so vielen Lobes für Kapurs Opus keine vollen fünf Sterne?
Ich schrecke ein wenig davor zurück, Filme pauschal zum unerreicht Allerbesten zu erklären. Zudem empfand ich einzelne Rollen, etwa die der Männer an Elizabeths Seite (Dudley im ersten Teil und Raleigh im zweiten) als ein wenig zu seicht und stereotyp angelegt. Dies mag zwar der dramaturgischen Erwägung geschuldet sein, die überragende Position der Rolle Elizabeths nicht gefährden zu wollen, doch hege ich nicht den geringsten Zweifel daran, dass eine derart brillierende Blanchett es auch mit ein wenig vielschichtiger angelegten Parts an ihrer Seite hätte aufnehmen können.

Was bleibt unterm Strich?

Beide Filme, die in der hiesigen Sonderedition enthalten sind, also sowohl "Elizabeth" als auch dessen Sequel "Elizabeth - Das Goldene Königreich", sind all denjenigen Interessierten uneingeschränkt zu empfehlen, die ein Faible für optisch und akustisch imposante Inszenierungen voller Leid und Leidenschaft haben, ohne sich dabei an eventuellen historischen Ungenauigkeiten aufzureiben.
Mein Tipp: Wer es sich zutraut, der sollte die Filme im - sehr gut verständlichen, weil kontextbedingt in glasklarem 'British Accent' gesprochenen - englischen Original schauen. Zwar ist die deutsche Synchronisation durchaus respektabel, doch Blanchetts eigene verbale Interpretation der Rolle der Königin ist geradezu atemberaubend.
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am 24. April 2008
ELIZABETH (1998)

"Die jungfräuliche Königin" heißt es im Nachspann zu "Elizabeth", dem filmischen Denkmal, welches der indisch-englische Regisseur Shekhar Kapur der Anfangszeit des elisabethanischen Zeitalters, dem so genannten Golden Age, im Jahre 1998 setzte.

Der Film befasst sich mit dem Tod von Bloody Mary, der katholischen Halbschwester Elisabeths, der anschließenden Thronbesteigung Elisabeths im Alter von 25 Jahren und der darauf folgenden ersten Regierungsphase (1558-1563) unter ihrer Ägide.
Kongenial verkörpert wurde die bis zum heutigen Tag beliebteste Monarchin der Briten hierbei von einer meisterhaft spielenden Cate Blanchett, die ihrer Rolle ein Höchstmaß an Authentizität angedeihen lässt. Vor allem aber auch die Nebenrollen sind hervorragend besetzt, beispielsweise mit Richard Attenborough in der Rolle des William Cecil, erster Baron Burghley, sowie mit einem mephistophelischen Geoffrey Rush als Sir Francis Walsingham, dessen Spiel als im Sinne der Königin spionierender und intrigierender Leibwächter und Berater absolut bemerkenswert ist.

Was mich an "Elizabeth" aber am meisten beeindruckt hat, ist - entgegen der vielfach angebrachten Kritik an der historischen Ungenauigkeit - die Porträtierung einer jungen Frau, die sich allen politischen und konspirativen Widerständen zum Trotz an der Spitze Englands behauptet und dabei die Wandlung von der selbstunsicheren, von einem Großteil ihres eigenen Kabinetts angezweifelten Thronnachfolgerin zum "mit England vermählten", der engstirnigen Männerwelt der damaligen Zeit den Kampf ansagenden Souverän vollzieht. Dass dieser Reifungsprozess mit allerlei psychischen Verletzungen einhergegangen sein muss, wird im Film immer wieder eindrucksvoll vor Augen geführt. Eine Szene gegen Ende des Films, in der Elisabeth vor einer Marienstatue niederkniet und Walsingham von Marias Macht über die Herzen der Menschen berichtet, ihrer bedingungslosen Liebe und Bereitschaft, für sie in den Tod zu gehen, hat mich mitunter am nachhaltigsten beeindruckt.
Im Ganzen ein absolut faszinierender Film, dessen Bildgewalt und brillante schauspielerische Leistungen trotz mancher Geschichtsbeugung überzeugen; vor allem aufgrund des fulminanten Charakterspiels seiner Hauptdarstellerin.

ELIZABETH - THE GOLDEN AGE (2007)

Mit "Elizabeth - The Golden Age" kam gegen Ende des vergangenen Jahres dann der langersehnte Nachfolgefilm in die Kinos, der allerdings im direkten Vergleich zur eben bewerteten Vorlage qualitativ etwas abfällt.
Jahrzehnte später angesiedelt und den Krieg Englands gegen den spanischen König und seine - filmisch beeindruckend in Szene gesetzte - Schlachtschiff-Armada in den Mittelpunkt des Geschehens stellend, versucht der Film den Bogen von den jungen Herrschaftsjahren Elisabeths hinüberzuspannen zu einem weiteren Kapitel ihres ikonenhaften Lebens.
Wenn sie dann allerdings mit rot wehendem Haar, auf einem prächtig gesattelten Kriegsross thronend und mit einem Schwert bewaffnet die eigenen Soldaten zum ultimativen Freiheitskampf gegen die erzkatholischen Eindringlinge aufruft, ist der Bogen doch ein wenig zu sehr überspannt. Dass Elisabeth sich selbst als ein statuenartiges, nahezu überirdisches Vor- und Leitbild ihres Volkes verstand, ist historisch zweifelsfrei überliefert - dass sie sich aber als die englische Jeanne d'Arc betätigt hat, wohl eher nicht.

Darüber hinaus verliert sich der Film in manch trivialer Nebensächlichkeit und lässt im Ganzen die mitreißende Atmosphäre seines Vorgängers vermissen; dennoch besticht auch "Das goldene Königreich" durch seine aufwändige Ausstattung und die bildgewaltige Hochglanzoptik.

Ich vergebe 4|5 möglichen Punkten, runde aber zugunsten des ersten Teils auf 5 Gesamtpunkte auf.
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am 16. Oktober 2016
ELISABETH : Zunächst die technische Bewertung für den ersten Film."Elisabeth" strahlt in tollen Bildern und einem knackigem Ton, der durch die Dialoge meistens frontlastig daher kommt. Eine umfangreiche Dokumentation ergänzt dieses epochale Werk, dessen Kostüme und Ausstattung richtiggehend Suchtpotential haben, denn um so einen Film umzusetzen, bedarf es viel und umsomehr Handwerk. Bei manchem Schauspieler ist die Rollenbesetzung nicht gut gelöst (Eric Cantona - ist ja eher Fussballer gewesen), aber ansonsten viel Klasse in den Besetzungen!! Die Specialeffekte halten sich zurück und geben dem Film einen doch natürlichen Touch. Das einige Szenen etwas härter ausgefallen sind, ist eher der damaligen Zeit geschuldet und gehören eben in diesen zweistündigen Film. Bewertung des zweiten Films folgt später.
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...des ersten Teiles in der Box...:(

Also ich hatte mich wirklich auf die Box gefreut6, wollte sie mir unbedingt zulegen und hatte aus diesem Grunde auch bisher auf einen neukauf meiner ersten "Elisabeth" Scheibe verzeichtet, welche ja als ansprechende Special Edition neu erschienen ist.
Nun musste ich aber leider erfahren, dass in dieser Box die "schlechtere" Erstauflage des ersten Teiles enthalten ist, was ich wirklich unverschämt finde.
Für mich kommt daher kein Kauf dieser ansonsten wirklich ansprechend aufgemachten Box in Frage.

Die Filme verdienen 4-5 Sterne, die Box in dieser Zusammenstellung nur 2 :(
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