Jeans Store Hier klicken Jetzt informieren Neuerscheinungen Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More sommer2016 Slop16 Hier klicken Fire Shop Kindle Soolo festival 16

Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
611
3,7 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:7,36 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 6. Juni 2012
Nur wenige Monate nach "Spieglein Spieglein", einer eher satirisch-bollywoodesken Variante des altbekannten Grimm-Märchens, kommt mit "Snow White and the Huntsman" schon wieder eine neue Schneewittchen-Interpretation heraus.
Diese jedoch wagt einen völlig anderen Ansatz und zeigt die Geschichte als düstere Mittelalter-Mär.

Bereits der Beginn der Geschichte, wenn die Königin überlegt, wie sie sich ihr zukünftiges Kind wünscht, macht deutlich, daß Rupert Sanders' Neuinterpretation zwar im Kern nahe am ursprünglichen Märchen bleibt, dieses jedoch gründlich entstaubt und trotz des Settings im düsteren Mittelalter auch merklich modernisiert hat:
Nicht nur rein wie Schnee, rot wie Blut und schwarz wie Rabenflügel (ja, das "tote" Ebenholz hat ausgedient und macht Platz für lebendige Vogelschwingen - ein schönes Bild) soll die künftige Prinzessin sein, sondern auch stark wie die selbst im tiefsten Winter blühende Rose, an der sich die Königin verletzt.
Und stark muss Snow White (bei dem Namen bleibt es selbst in der deutschen Synchronisation - eine konsequente Entscheidung, passt der süßlich-verniedlichende Name "Schneewittchen" doch so gar nicht zu dieser düsteren Neuauflage des klassischen Stoffes*) hier tatsächlich sein, wird sie doch Zeugin, wie ihr geliebter Vater bereits in der Hochzeitsnacht von seiner neuen Frau gemeuchelt wird, deren Truppen unter der Anführung des ebenso bösartigen Bruders der neuen Königin das Schloss übernehmen, eine Schreckensherrschaft beginnen und Snow White für Jahre in einen düsteren Turm einsperren, während das Volk annimmt, sie sei bei den blutigen Ereignissen ums Leben gekommen.
Als der Prinzessin Jahre später die Flucht gelingt und die Königin einen Jäger auf sie ansetzt, überrascht die Geschichte mit einem weiteren neuen Ansatz und fügt dem altbekannten Märchen eine klassische Dreieckskonstellation hinzu, stellt sie Snow White doch zwischen zwei sehr unterschiedliche Männer, den desillusionierten verwitweten Jäger Eric und ihren Jugenfreund William, die beide auf sehr unterschiedliche Art für und um die Prinzessin ihres Herzens kämpfen...

Man mag von Kristen Stewart halten, was man will, aber mich hat sie hier durchaus überzeugt als eher nachdenkliches Schneewittchen - was auch sehr stimmig zur vorangegangenen jahrelangen Haft passt - und zeigt, wie bereits in "Willkommen bei den Rileys", daß durchaus mehr in ihr steckt als das jungfräuliche Vampirliebchen aus der Twilight-Saga.
Selbst die hier mehrfach vorgebrachte Kritik, daß sie nicht "schön" genug für die Rolle des Schneewittchens sei, kann ich so nicht unterschreiben, denn ihr eher herber Typ im Gegensatz zu Charlize Therons makelloser Schönheit passt durchaus insoweit, als dadurch die "innere Schönheit" Schneewittchens in einen aussagekräftigen Gegensatz zur nur schönen Fassade ihrer bösen Stiefmutter gesetzt wird.
Daß Johnny Depp die Rolle des Jägers ablehnte, dürfte dem Film sogar gutgetan haben, denn seine sehr dominierende Präsenz und sein Hang zum Schrägen hätten hier wohl nicht wirklich gepasst, während Chris Hemsworth einen wunderbar ambivalenten Jäger zwischen unverarbeiteter Trauer um seine verstorbene Ehefrau, latentem Alkoholismus und aufkeimenden Gefühlen für Snow White gibt.
Der heimliche Star aber dürfte ohne Zweifel Charlize Theron sein, deren Figur der Königin Drehbuch und Regie hier eine so noch nicht bei der Rolle gesehene Vielschichtigkeit erlauben und deren Szenen zu den stärksten des Filmes gehören.
Der Schurkin wird hier ganz nebenbei auch eine eigene Geschichte und Vergangenheit zugestanden, und so sehen wir eine zwar böse, aber auch und in erster Linie unendlich einsame Frau, die bereits in frühester Kindheit selber Schlimmes erfahren hat und viel zu früh lernen musste, daß die Schönheit einer Frau nicht nur ihre stärkste, sondern auch ihre vergänglichste Waffe sein kann - und die daraus für ihr weiteres Leben zwar bittere, aber durchaus nachvollziehbare Konsequenzen zog.
"Ich gebe dieser verkommenen Welt die Königin, die sie verdient" wird sie einmal sagen - und beinahe kann man sogar Mitleid mit dieser Frau haben, die offenbar nicht immer und von Natur aus "schlecht" war, sondern selber das Produkt ihrer Vergangenheit und ihrer eigenen Dämonen ist.

Schade nur, daß die Macher offenbar nicht den Mut hatten, die stimmungsvoll-düstere Atmosphäre durchgehend zu halten, denn die Szenen im Feenwald der Zwerge mit seinen computergenerierten Fantasiegestalten und dem nicht immer passenden Versuch, unbedingt auch ein wenig Humor in die Geschichte einzuflechten, wollen nicht so recht zum Rest des Filmes passen und ziehen den Film trotz vieler gelungener Ansätze, wunderschöner Bilder und einer überzeugenden Darstellerriege letztlich auf "nur" vier Sternchen herunter.
Diese aber hat sich "Snow White" redlich verdient, neben seiner zum Teil überragenden Bildgewalt (wunderschön gemacht zum Beispiel der Zauberspiegel und das Milchbad der Königin) nicht zuletzt wegen des gelungenen Endes, welches einen überraschenden Mut zur Offenheit zeigt und damit beweist, wie konsequent Rupert Sanders das klassische Märchen in das neue Jahrtausend transponiert hat:
Nachdem Snow White gleich einer heiligen Jeanne d'Arc als Anführerin ihrer Armee das Schloss der Widersacherin gestürmt hat, gehört der finale Showdown ganz den beiden Damen, die sich bis aufs Blut bekämpfen, einander dabei nichts schenken und beide erkennen werden, daß sie sich ganz so unähnlich gar nicht sind.
Zum heute wie damals zu einem Märchen gehörenden "Happy End" wird Snow White natürlich den Sieg davontragen und zur neuen Königin gekrönt werden.
Einen "Prinzen" braucht sie dazu (noch) nicht, aber das schöne Schlussbild lässt ahnen, daß die Wahl, die Snow White früher oder später treffen wird, in jedem Fall die einer erwachsenen Frau sein wird.
Das naive Prinzesschen der Brüder Grimm ist nach rund 200 Jahren endlich zur würdigen Königin geworden - und alleine schon dafür ist "Snow White and the Huntsman" trotz einiger kleinerer Schwächen im Mittelteil allemal eine Empfehlung wert.

* Unpassend fand ich allerdings, daß der Jäger auch in der deutschen Synchronisation mit "Huntsman" angesprochen wird, aber dies dürfte wohl Geschmackssache sein.
44 Kommentare| 36 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 15. Dezember 2014
>>Schneewittchen und die sieben Zwerge<< ist eines der bekanntesten Märchen der Gebrüder Grimm und ist mehrmals filmisch umgesetzt worden.
Die bekanntesten filmischen Umsetzungen sind unter anderem, der Disney-Zeichentrickfilm von 1937, der Schneewittchen-Film von 1961 und der Schneewittchen-Film von 1997.
Schon der Trailer hatte mich davon überzeugt mir diese epische Interpretation anzusehen, der entsprach ganz meinen Erwartungen.

Handlung
Snow White ist die Tochter des Königs Magnus und hat ihre Mutter verloren als sie noch ein kleines Mädchen ist.
Später heiratet König Magnus die schöne Ravenna, die er vor einer dunklen Armee gerettet hat.
Doch gleich nach der Hochzeit zeigt sich Ravenna als eine mächtige Zauberin und Herrin der dunklen Armee. Sie tötet König Magnus und erklärt sich zur alleinigen Herrscherin.
Wie ein Vampir saugt sie jungen Frauen ihre Jugend aus, um ihre Macht und Schönheit zu erhalten. Sie befragt ihren magischen Spiegel, wer die Schönste im ganzen Land sei.
Jahre später gelingt es Snow White aus ihrem Kerker zu fliehen, nachdem die Königin erfahren hat, dass Snow White sie dereinst entmachten wird.
Ravenna will zudem Snow Whites Herz an sich reißen, denn nur so kann sie die ewige Jugend erlangen.
Snow White flieht in die dunklen Wälder und Königin Ravenna beauftragt den Huntsman sie zu finden.
Aber Snow White kann nicht ewig flüchten, denn nur sie hat die Macht die Herrschaft Ravennas ein Ende zu bereiten.

Der erste Film von Rupert Sanders ist eine herrlich epische Interpretation des Schneewittchen-Motivs. Märchenliebhaber und sogar Fans von "Der Herr der Ringe" können sich an diesem Film erfreuen.
Kristin Stewart, Star aus der "Twilight"-Saga, finde ich wundervoll in der Rolle von Snow White, die mehr ist als eine holde Prinzessin, sie muss zur Kriegerin werden um ihr Volk und ihr Königreich zu retten.
Chris Hemsworth, Star aus "Thor" und "The Avengers", finde ich voll cool in der Rolle des Huntsman. Während der Jäger im Märchen Schneewittchen eine Randfigur ist, ist der Huntsman eine stärkere Figur und wird für Snow White zu einem wichtigen Verbündeten.
Oscar-Preisträgerin Charlize Theron spielt die Königin Ravenna so herrlich diabolisch, aber man erfährt auch, dass sie selbst Tragödien erlebt hatte, die sie zum Bösen leiteten.
Die Zwerge finde ich sehr toll dargestellt, die lassen mich an Gimli aus "Der Herr der Ringe" denken.

Wer auf epische Märcheninterpretationen steht, der kann sich mit voller Freude diesen Film ansehen.

Eine Märchengeschichte der anderen Art.

Ein Muss für Fans von klassischen Märchen, "Der Herr der Ringe", der "Twilight"-Saga und "Red Riding Hood – Unter dem Wolfsmond".
Märchen sind niemals verbraucht und können sogar episch umgesetzt werden.
Das ist es, was mir so an diesem Film gefällt.
11 Kommentar| 10 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. Mai 2016
Der Film versucht größer zu sein als er es ist. Er versucht ein "Herr der Ringe" zu sein. Ein "Thor" und einiges mehr. Das erkennt man in jeder Minute, Eigenständigkeit ist fehl am Platze. Das Messen mit "Herr der Ringe" erscheint mir fast schon wie Größenwahn. Viele Einstellungen ähneln sich einfach zu sehr: Der Dunkle Wald gegen das Moor in HDR. Die Wanderung über die Bergkämme genau so wie in HDR, uvm.
Hinzu kommt, dass der Film sich viel zu ernst nimmt, ohne dies aber je glaubhaft hinüberzubringen. Das mal zum Größenwahn.

Dann zur Rolle des Schneewittchens. Ich habe Kristen Stewart noch nie zuvor im TV oder im Kino gesehen, daher habe ich keinen Vergleich. Aber was Sie hier abliefert ist auf dem Niveau einer Schulaufführung. Was versucht Sie denn mit diesem einen Gesichtsausdruck "Leerer Blick mit geöffnetem Mund" darzustellen? Einen Stein? Wo lernt man das, auf der "Stoischen Blick Schule"? Sorry, das geht gar nicht. Außerdem fand ich hier die böse Königin, Charlize Theron, um einiges hübscher.
Das Schneewittchen hat die wunderhübsche Lily Collins in "Spieglein Spieglein - die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen" viel besser hinbekommen.

Chris Hemsworth spielt hier wieder mal "Thor". Sein Stil mit der Axt ist exakt wie der Stil mit dem Hammer. Das heißt nicht, dass es schlecht ist. Er macht seine Aufgabe gut. Durch ihn wird der Film allerdings von einem Märchen zu einem Fantasy-Action-Abenteuer. Vielleicht ist das aber auch besser so.

Dann gibt es da noch den komischen Part mit einigen Charakteren: Zwei Vögel helfen Schneewittchen bei der Flucht, es gibt ein "Auge in Auge" Kontakt mit einem Monster und dann noch der geheimnisvolle weiße Hirsch, ach ja, Feen gibt es auch. Diese Charaktere werden irgendwie eingeführt und fünf Minuten später wieder vergessen, ohne dass es die Handlung irgendwie tangiert. Man hat das Gefühl, dass man hier CGI zeigen wollte, die Story dadurch aber nicht weiterkommt.

Zum Positiven:
Die Aufnahmen sind wunderschön. Das Szenenbild einfach fantastisch. Allein dadurch lohnt sich ein Sehen des Films.

Fazit:
Ein mal sehen und vergessen. Ganz OK für einen Abend.

Alternative Empfehlung:
Spieglein Spieglein - die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen
- Nimmt sich nicht ganz so ernst
- Ein wirklich hübsches Schneewittchen
- um einiges kurzweiliger
- humorvoll
- wirklich fantastische Kostüme
- erinnert ein wenig an die alten Ostblock Märchen (im positiven Sinne)
- das Ende ist allerdings ein wenig kitschig
- interessanter und unerwarteter Abspann
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. April 2013
"Snow White and the Huntsman" ist eine recht gelungene Adaption des ursprünglichen Grimm-Stoffs.

Bedenkt man, wie düster und - aus heutiger Sicht - teils brutal die Märchen der Gebrüder Grimm waren, so muss man anerkennen, dass "Schneewittchen" schon schlimmer auf die Leinwand gekommen ist, vor allem aber kitschiger als in diesem Film.

Die 2012er-Produktion nun wartet auf mit einer fantastischen Charlize Theron, die wohl den glaubwürdigsten und durch und durch bösesten weiblichen Bösewicht der Filmgeschichte gibt; Chris Hemsworth als Huntsman, die Darstellerriege der Zwerge, und selbst Vincent Regan als Duke Hammond mit nur einer kleinen Sprechrolle zeigen, dass der Film bis in die Nebenrollen sorgfältig und spielfreudig besetzt wurde.
Und Kristen Stewart?
Dass sich ausgerechnet an ihr die Geister scheiden, finde ich bemerkenswert - bemerkenswert oberflächlich nämlich. SWatH ist der erste Film mit ihr, den ich bislang sah, und obwohl sie weder eine bessere Schauspielerin ist als Oscar-Preisträgerin Charlize Theron, noch ein gleichermaßen makelloses Antlitz besitzt, so halte ich sie dennoch für eine gute Besetzung. Der Film versucht darzustellen, dass Snow White eine "innere" Schönheit, eine Art "Unschuldigkeit" besitzt, wohingegen die "böse Königin" nur ein schönes Gesicht hat, jedoch charakterlich verkommen ist. Um diesen Gegensatz glaubhaft zu transportieren, muss die Snow White-Darstellerin nicht besser aussehen als ihre Gegenspielerin.

Mit optisch ansprechender und opulenter Ausstattung teils sehr virtuos in Szene gesetzt, vermag SWatH verschiedene Zielgruppen anzusprechen, selbst Freunde der bildgewaltigen Fantasy á la "Herr der Ringe". Überaus überrascht hat mich, dass Dialoge und Handlung wesentlich seltener aufgesetzt wirkten als erwartet bzw. befürchtet. Einzig die Charakterentwicklung kommt teilweise zu kurz, und um deren Fehlen zu überspielen, werden bisweilen Sätze gesagt (ich denke da etwa an Huntsmans "Vorgeschichte"), die nicht sonderlich glaubwürdig erscheinen.

Und da liegt auch das meiner Ansicht nach größte Manko des Films: Er ist zu kurz. Ich kann nur mutmaßen, dass SWatH mit der Heckenschere zusammengeschnitten wurde, jedoch wenn er so ausgelegt war, wie er am Ende verkauft wurde - dann haben die Verantwortlichen einen veritablen Fehler begangen. Viele Male wünscht man sich etwas mehr Unterbau, etwas mehr Hintergrund, oder einfach ein paar Sätze mehr in einem Dialog. Es ist nicht leicht zu beschreiben, was ich gerade auszudrücken versuche, doch so viel sei gesagt: Meiner Meinung nach fehlt diesem Film gut und gerne eine halbe Stunde Laufzeit.

Ein zweites Manko: Die Übertragung des Films für das deutsche Publikum. Ich kann jedem, der der Sprache mächtig ist, nur dringend raten, SWatH auf Englisch anzusehen. Nicht nur enttäuschen die deutschen Synchronstimmen von Charlize Theron und ein paar anderer Figuren; auch die "Sache mit den Namen" nervt, und ich bin gewiss kein Feind von Anglizismen. Es war vermutlich eine bloße Marketing-Strategie die Namen der Protagonisten nicht zu übersetzen, doch hätte der Film nicht dadurch an Glaubwürdigkeit eingebüßt, wenn man statt "Snow White" und "Huntsman" einem "Schneewittchen" und dem "Jägersmann" begegnet wäre.

Zusammengefasst: Snow White and the Huntsman bekommt von mir 3.5 von 5 Sternen, da dies auf dieser schönen Website leider nicht möglich ist, sind's am Ende 4/5 geworden.
88 Kommentare| 70 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. April 2016
Bin sehr positiv überrascht (7/10).

Klar ist nicht alles toll:
Kristen Stewart ist nicht die größte Schauspielerin und hat immer den gleichen Gesichtsausdruck, aber sie hat mir doch ganz gut gefallen in der Rolle, sie war mir zum ersten mal sympathisch. Vllt nicht das schneewittchen wie ich es mir vorgestellt habe, aber im großen und ganzen doch überraschend ok.
Nur man hätte ihr die Haare in der Schlachtszene nicht zusammenbinden sollen, sie sah aus wie eine Maus.

Ich war erstmal froh das da wenig Romantik zwischen Hemsworth und Stewart war und es den Charakter William gab, da ich da keine wirkliche Chemie sehe. Am Ende wurde da was angedeutet, ich bin froh das es kein Sequel mit beiden gibt, das hätte nicht funktioniert.
Der Charakter von William ist doch flach und sehr an den Rand gedrängt, auch die Zwerge haben nicht viel Zeit.
Vllt das größte Thema bei diesem Film: 2 Stunden sind eigentlich zu wenig für so viele Charaktere in einem Film.

Mir hat auch am Ende ein Handlager gefehlt an dem sich der Huntsman und William auslassen können, die wurden unnötigerweise vorher verbraten und so war die Endschlacht doch etwas zahm.

So mehr negatives kann und möchte ich gar nicht nennen, den es gibt auch viel positives.
Theron ist überragend in ihrer Rolle, sie spielt alle an die Wand und ist das Highlight des Films.
Wenn Hemsworth was spielen kann dann solche Thor-ähnlichen Charaktere, vllt. sollte er nix anderes mehr spielen.
Zwar gehen die Zwerge etwas unter, aber sind mit tollen Schauspielern besetzt von Nick Frost, dem immer starken Ian McShane, Ray Winstone, aber hier ist das Highlight Bob Hoskins. Es war schön ihn noch einmal zu sehen, der Mann hatte einfach grandioses Charisma.

Ich bin gespannt was von dem Regisseur noch so kommt, weil visuell war das toll was hier geliefert wurde...vor allem bei den Szenen mit Theron scheint er sich richtig ausgetobt zu haben.

Fazit: Ein Fantasy Film so wie er sein soll. Gute Unterhaltung und nette Interpretation der Snow White Geschichte.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2015
Die moderne Tricktechnik ermöglicht ja heutzutage die unglaublichsten visuellen Darstellungsmöglichkeiten, das entbindet die Schöpfer eines Films aber nicht von der Pflicht, ein in sich schlüssiges Produkt abzuliefern. Selten so einen seelenlosen Quark gesehen, da helfen auch die teilweise berühmten Darsteller nichts, vor allem Kristin Steward liefert hier eine absolut unterirdische (Nicht-)Spielkunst ab. Ich denke ja wirklich selten daran, eine Blu-Ray wieder zu verkaufen, aber hier mache ich eine Ausnahme.
Fazit : In einer Liga mit Maleficent...
11 Kommentar| 6 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2015
Die Erwartungen von Snow White And The Huntsman waren zumindest bei mir am Anfang eher mittelmässig ohne ihn gesehen zu haben.
Der Trailer im Kino sah dann schon etwas besser aus.

Fazit:
Trotz einer Länge von 131 Minuten kommt nie lange weile auf.
Die Zwerge im Film erinnern irgendwie leicht an die Hobbits.
Kristen Stewart ist für mich nicht die hübschere sondern Charlize Theron.

Der Sound ist vom feinsten.
Die Boxen haben gerade in den Actionszenen bzw. in den Szenen wo etwas passiert gut zu tun und auch beim Bild gibt es nichts zu meckern.
An Bonus gibt es etwas mehr wie eine Stunde.

Die Steelbook an sich sieht auch nicht schlecht aus,
wobei die Steel aus Kanada dächte ich noch ein Stückchen besser aussieht.

Story: 4/5
Bild: 5/5
Ton: 5/5
Extras: 3/5
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Mai 2016
Fangen wir mit dem positiven an:
- kurzweiliger Film für zwischendurch zu gutem Preis
- Charlize Theron überzeugt als böse
- Schöne Ideen und Einfälle des Regisseurs

Negativ:
- Hauptrolle falsch besetzt
- Charaktere werden schlecht dargestellt, bzw. es fällt einem sehr schwer eine Bindung zu IHnen aufzubauen
- Es werden eher zu viele Szenen oberflächlich beschrieben/dargestellt anstatt weniger Szenen ausführlich und gut zu zeigen

Fazit:

Kirsten Stewart ist eine einzige Enttäuschung und eine komplette Fehlbesetzung da Sie keinerlei Emotionen im Zuschauern erwecken kann und für diese Rolle dadurch ungeeigent ist.
Die einzelnen Charaktere werden mir zu oberflächlich beleuchtet und es fällt einem schwer hier eine "Bindung" zu ihnen einzugehen.
Sehr gut finde ich Charleze Theron die Ihre Rolle als böse Königin wirklich gut erfüllt.

Für zwischendurch ein netter Film aber auch nicht mehr - keinesfalls Kino Format.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2015
Also ich kann einfach nicht verstehen was manche an Kristen Stewart als Snow White auszusetzen haben, weill ich trotz all der Schlechtmacherei nicht glauben konnte das sie so Schlecht sein soll und weil ich noch keinen Film mit oder von ihr Gesehen habe indem sie nicht zumindest Gut wahr. Und für mich ist sie es auch hier nicht. Den diese Snow White wächst nicht wohlbehütet zu einer 15 Jährigen Dame heran. Nein diese muss mit 6 oder 7 zusehen wie ihre Mutter durch Krankheit Stirbt, wie ihr Vater von Ihrer neuen Stiefmutter brutal Erdolcht wird und wird dann auch noch in einen Turm gesperrt, wo sie 10 bis 15 Jahre zubringen muss. Was in einem Kind vorgeht das all dies erlebt und solche Verluste erleidet und in Jahrzehnte langer Gefangenschaft Aufwächst kann wohl keiner der das nicht selbst erlebt hat navolziehen Und durch welches gefühls chaos sie dabei gegangen sein muss, Angst, Verzweiflung, Einsamkeit, Traurigkeit all das und noch mehr kann und möchte ich mir nicht Vorstellen. Darum finde ich ihre misstrauische, leicht Ängstliche und etwas kühlere Interpretation der Snow White nicht nur Passend sonder einfach Grandios gespielt. Und das sie nach ihrer flucht von einer Gefahr in die nächste stolpert und das Allgemein düstere Setting. Trägt sein übriges dazu bei ihre Interpretation für mich noch stimmiger und Runder zu machen. Und den einwand sie sei nicht Schön genug für die Rolle kann ich nicht teilen. Denn für mich ist sie eine äusserst Schöne Frau, und hier wird eher die Innere Schönheit von Snow White in den vordergrund gestellt und weniger ihre Physische. Und auserdem liegt Schönheit limmer im Auge des Betrachters und ist deher immer rein Subjektiv. Natürlich ist die Darbietung von Chalize Theron als Königin über jeden zweifel erhaben weil sie ihr eine Boshaftigkeit und Finsternis verleiht vor der man Erschauert. Andererseits schaft sie es aber auch sie verletzlich und menschlich darzustellen das man auch Mitleid mit ihr hat. Und Chris Hemsworth als Huntsman macht auch eine sehr gute figur er verleiht der Rolle so viel Charme so das man ihn trotz seiner anfänglich etwas schroffen art sofort mag. Aber auch der rest der Cast ist einfach Grandios vor allem die Zwerge sind eine wucht. Der Soundtrack ist ebenfalls grandios. Für mich macht all das diesen Film zu einem Genuss der in keiner Filmsammlung fehlen darf.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. März 2014
wenn man das ganze Budget für einen Film für den Cast ausgibt.

Wenn man jung ist und noch nie einen Film gesehen haben sollte und auch das zugrunde liegende Märchen nicht kennt, kann man durchaus Gefallen an diesem Streifen finden. Bildgewaltig, epische Story, coole Sprüche.

Für alle anderen ist es ein billiges Imitat aus imitiertem Linoleum-Imitat (Kalkofe). Da hat wohl einfach jemand den Movie-Generator angeschmissen, um aus den Top 500-Filmen des letzten Jahrzehnts einen "neuen" Streifen zu erzeugen. Jeder halbwegs gelungene Satz entstammt einem besseren Film, der Plott kombiniert ungefähr ein halbes Dutzend Filme (die "Königreich der Himmel"-Hommage fand ich am bemitleidenswertesten) ... um das Ganze noch zu retten, hätte man einfach dem Huntsman mittendrin einen Hammer in die Hand drücken sollen. Dann wäre es zumindest als Parodie wirklich unterhaltsam geworden.

So kann man dem nur eines abgewinnen: setzt euch mit Freunden zusammen und schaut "Snow White & the Huntsman". Jeder darf mitraten, aus welchem Film bzw. welchen Filmen die soeben gezeigte Szene oder das runtergerasselte Zitat stammt. Wer das meiste finder, "der Gewinner", bekommt eine Flasche Vodka, um das Gesehene zu vergessen. Der Rest muss mit der Erinnerung an den Streifen irgendwie weiterexistieren.
11 Kommentar| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden