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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
19
4,5 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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TOP 1000 REZENSENTam 13. September 2012
Ich bin 36 Jahre alt und höre seit 24 Jahren mit ungebrochener Begeisterung die Platten und CDs von Tanita Tikaram. Es sind seit 1988 bis jetzt sieben Produktionen von ihr erschienen. Diese geringe Veröffentlichungsdichte mag einen Teil des Reizes ausmachen. Zwischen der begeisternden Vorgängerproduktion "Sentimental" und der gerade erschienenen neuen CD sind diesmal mehr als sieben Jahre vergangen. Eine Zeit, in der ein junger Mensch, der die CD mochte, erwachsen werden konnte.

Mir kommt es vor, als wäre es gerade erst gewesen, daß Tanita Tikaram im Interview sagte: Ich sehe aus wie 18, klinge wie 40 und bin doch noch nicht mal 30. Inzwischen passen ihr Aussehen, ihre Stimme und ihr tatsächliches Alter besser zusammen. Auch musikalisch wirkt die Tikaram jetzt etwas ausgeglichener, was nicht bedeuten soll spannungslos.

Oberflächlichem Hören ist die neue CD erstaunlich leicht zugänglich und strahlt eine verstörend lebensbejahende Leichtigkeit aus. Das kannte ich bisher von Tanita nicht, abgesehen von den "Cappucino Songs", die für mich auch nach 14 Jahren noch wie kalter Kaffee klingen. Was ich kannte, ist, daß ich beim ersten Hören erstmal verstört bin. Schon ihre zweite Platte "The Sweet Keeper" legte ich 1990 nach den ersten Durchläufen enttäuscht zur Seite und brauchte Jahre, um mich in dieses Meisterwerk einzuhören, das ich nun neben "Lovers In The City" zum Größten zähle, was von TT je erschienen ist. Das heißt, daß Tikarams Musik mit einem lebt, mit einem wächst in einer Art, wie das nicht vielen Pop-Produktionen möglich ist, die nach anfänglicher Begeisterung allzuschnell wieder aus den CD-Playern und dem Aufmerksamkeitshorizont verschwinden.

Die neue tikaramsche Musik klingt im besten Sinne poppig und zeitgemäß, ohne auch nur einmal einen Flirt mit dem Mainstream nötig zu haben. Flotte, einfache Rhythmen und überschaubare harmonische Strukturen prägen das Klangbild, das ansonsten warm und breit ausgefüllt wirkt. Das Schlagzeug trommelt weich durch, man hört Streicher, Gitarren, Klaviere, Backgroundchöre und auf zwei Songs sogar männliche Duettpartner, deren Stimmen neben der von Tanita merkwürdig dünn klingen. Vorbei sind die Zeiten der Brüche und der Lücken, wie man sie noch auf den Platten der frühen 90er Jahre häufig fand. Diese Musik wirkt geglättet, auch die Stimme der Sängerin ist entspannter als früher.

Über diese Stimme ist schon so viel geschrieben worden, daß ich mich kurz fassen kann: Eine für eine relativ junge Frau ungewöhnlich tiefe Stimme, die samtig und warm, jedenfalls ohne Härte, die Ohren umschmeichelt. Sie steht immer sehr weit im Vordergrund des Klangbildes, klingt meistens wie ein Seufzer, und deshalb ist sie es, die auch dieser neuen Platte dieses wohltuend schwermütige Gepräge verleiht. Obwohl die Lieder und Texte im Vergleich zum Tikaramstandard überaus fröhlich geraten sind.

Obwohl sie so eingängig wirkt, fällt es mir schwer, Vergleiche zu finden, mit denen man diese Musik beschreiben kann. Ich fühlte mich beim Hören an Balthazar erinnert, an Joan As Police Woman und an Peter Gabriels "Us".

Mit unter 50 Minuten bei 10 Liedern hat "Can't Go Back" Schallplattenformat und erinnert auch klanglich ein bißchen an Schallplattenproduktionen aus den 70ern.

Besonders erwähnenswert und eigentlich auch allein ein Kaufgrund ist die der "Special Edition" beiliegende Bonus-CD. Sie spielt etwas mehr als eine halbe Stunde und enthält Unplugged-Versionen von acht der großartigsten Tikaramsongs. Es ist für einen Kenner schon eine Wonne, nur die Titelliste zu sehen, die nichts mit einer Greatest-Hits-Aufführung zu tun hat.

Die Band, mit der Tikaram auf dieser Bonus-CD spielt, wenn man überhaupt von einer Band sprechen kann, ist sehr klein (jeweils ein bis zwei Leute) und spielt bescheiden zurückhaltend. Die spartanischen Arrangements erhalten eine Tiefe, die einem die eine oder andere Gänsehaut beschert. "My Love", dominiert von Tikarams Klavier, "Valentine Heart", den man vom ersten Album der damals 18-Jährigen als klassik-angehauchten Klaviersong mit Streichern kennt, wird hier auf eine einzige Gitarre heruntergebrochen. Es folgen "Wonderful Shadow" und eine überwältigend schöne Version von "Only The Ones We Love", dem Opener vom dritten Album, das übrigens völlig unterschätzt wird. Nach dem Standard "Twist In My Sobriety", der mit sehr sparsamer Instrumentierung, ohne Oboe und sehr textbewußt interpretiert wird, kommt eines meiner persönlichen Lieblingslieder: "To Drink The Rainbow", ein Lied, das längst ein Klassiker und Standard auf allen Bühnen der Welt wäre, wenn es nicht auf Tikarams überaus schwergängigem Album "Eleven Kinds Of Loneliness" erschienen wäre. Vielleicht erhält es nun die Beachtung, die es verdient hat. Neben Tikarams Gesang sind in dem Neuarrangement nun Gitarre und eine Klarinette zu hören. Ich habe kaum je Schöneres gehört. Die vom letzten Album bekannten "Play Me Again" und "Love Is Just A Word" schließen in sparsamen Arrangements den Hörgenuß ab.
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VINE-PRODUKTTESTERam 28. September 2012
Wer Ende der 80er seine musikalische Sozialisation erfahren hat und den Idolen von damals treu geblieben ist, hat dieses Jahr wieder Beschäftigung bekommen. Neben Sinead O’Connor hat nun u. a. auch Tanita Tikaram endlich wieder ein neues Album vorgelegt.

Bei kaum einem anderen Künstler fällt es mir auf wie bei TT: Die Frau erfindet sich auf jedem Album neu. Wer also im Radioprogramm zwischen dem Besten aus den 80ern, 90ern und von Heute TWIST IN MY SOBRIETY zu hören bekommt und deshalb mal in das neue Album reinhört, wird völlig enttäuscht sein. Jedes Album eine andere Facette, nicht alles nach meinem Geschmack, aber doch qualitativ so herausragend, dass ich ihr über (fast) alle Alben treu geblieben bin und auch verstehe, dass solch eine Häutung immer ihre Zeit braucht.

Diesmal also ein Album, das wohl am ehesten unter die Rubrik „Americana“ fällt: luftiger, offener als frühere Werke und damit (auch mit ihrem Video) sich dem amerikanischen Lebensgefühl annähernd. Nach dem Bombast des Vorgänger-Albums eher spartanische Musik, für mich am ehesten mit den CAPPUCCHINO SONGS vergleichbar.

Fluch und Segen dieser tiefen Stimme wurden schon öfter angesprochen. Das macht TT markant und vermittelt selbst auf ihrem Debüt den Eindruck einer reifen Künstlerin. Ich jedenfalls finde beeindruckend, wie TT ihre Stimme nutzt, um auf jedem Album andere Aspekte auszuloten, auch wenn ihre Stimme keine sensationelle Bandbreite haben mag. Sie schafft es trotzdem auch diesmal wieder, keine Langeweile aufkommen zu lassen und verbiegt sich dafür nicht oder hilft, wie andernorts üblich, mit technischen Frickeleien nach.

Nach SENTIMENTAL musste eigentlich alles Neue ziemlich spröde klingen, und der Moment, in dem ich das neue Album ins Herz schließen konnte, war der Moment, in dem ich die Erwartung über Bord warf, CAN’T GO BACK müsse auch nur annähernd ein SENTIMENTAL PT. 2 sein. Das fiel diesmal zugegebenermaßen schwerer, weil die Unterschiede zwischen beiden Alben doch auch sehr gewaltig sind. Doch eigentlich ist ja schon der Album-Titel Ansage genug: CAN’T GO BACK.

Ein Album ohne Hits, aber was soll’s! TT muss sich nach 25 Jahren im Geschäft längst nichts mehr beweisen, hat schon immer ihr eigenes Ding durchgezogen. Statt Ohrwürmern, die man eine Saison ständig trällert und die dann durch die nächste Mode verdrängt werden, legt TT Wert auf Musik, die erschlossen werden will und den Hörer dann auch die sieben Jahre bis zum nächsten Album und weit darüber hinaus begleitet.

Da TT nicht nur beim Veröffentlichen neuer Alben sehr ökonomisch vorgeht – es gibt neben den Albumtiteln so gut wie kein zusätzliches Material, weder lost songs noch Versionen veröffentlichter Titel – ist der Wert der Bonus CD nicht hoch genug zu schätzen. Reduced to the max – bei dieser sparsam arrangierten und rein akustisch vorgetragenen Auswahl aus dem bisherigen Schaffen zeigt TT ganz unprätentiös, was für eine großartige Songschreiberin sie ist und schon immer war. Und wer will ihr da übel nehmen, dass sie lieber jahrelang an zehn Diamanten schleift, als aller Nasen Halbgewalktes auf den Markt zu werfen, nur um mal wieder zu WETTEN DASS eingeladen oder in den Hitradios vernudelt zu werden. Dass letzteres versehentlich passieren kann wie mit TWIST IN MY SOBRIETY, nun ja: nehmen wir es hin als eine weitere Facette, zumal nach der großartigen Version auf der Bonus-CD.

Album: 4 ****. Bonus-CD: 5 *****
© Steffen Roye
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am 30. April 2016
Super Doppel-Album, in dem Tanita Tikaram ihre stilistische Vielseitigkeit unter Beweis stellt: Die Titel-CD bringt abwechslungsreiches Material, die "Bonus Disc", kommt in akustischer Kleinstbesetzung mit Neueinspielungen älterer Songs daher, als Duett (TTs vocals und Mark Creswells Gitarre) oder Trio. Beide CDs sind wie gewohnt sicher instrumentiert und auf höchstem Niveau eingespielt, ein Genuss zum Hinhören!
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am 3. September 2012
Ich freue mich sehr, dass Tanita Tikaram endlich zurück ist mit einem wahnsinnig, genialen Album. Viele abwechslungsreiche Songs mit viel Wärme, Energie und eine Prise Dynamik! Ich mag ihre dunkle und sanfte Stimme sehr, die in den Songs Dust on my shoes, Can`t go back oder One Kiss besondere Seelenstreicher sind. Schade nur, dass das Album mit zehn neuen Songs viel zu kurz ist, aber die Special Edition tröstet einen mit acht frischen Tanita Klassikern, welche in Form von Akustik-Versionen vorhanden sind, etwas hinweg!
Ich kann nur sagen: Welcome back, Tanita und lass uns nicht nochmal so lange auf deine einzigartige Musik warten!
Ein Must have für viele schöne Stunden, um sich zurück zu lehnen und es einfach nur noch genießen!!!
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am 23. Oktober 2016
das muss auch nicht sein. Ich habe jetzt alle Platten von T.T. - diese Frau mach eine sehr schöne Musik - ihre Texte bringen sehr viel Gefühl rüber.
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am 4. September 2012
ich bin schlichtweg glücklich, dass sie wieder da ist. habe heute im radio 1 eine acoustic version gehört, dachte " mensch, das ist doch tanita?!", karten gekauft für die tour und das album und überhaupt nun ein sehr sehr schöner tag. *** nach all den jahren zaubert sie einen ein lächeln ins gesicht die gute.
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am 22. Juli 2013
Gleich vorweg: Außer "Twist In My Sobriety" (das nach so vielen Jahren immer noch wunderbar ist), kannte ich von Tanita Tikaram bis vor 2 Tagen nichts, obwohl sie immer wieder Alben veröffentlicht hat. Eine gute Freundin brachte uns auf "Can't Go Back". Ich habe in dieses Album kurz reingehört und bin sehr angetan davon. Neben dem Rock-infizierten Eröffnungsstück "All Things To You" und ein ein einigen Liedern mit dezenten elektronischen Elementen (z. B. "Rock 'n Roll") handelt es sich um meistens langsamere, akustische Perlen. Ihre Stimme ist nach wie vor angenehm dunkel. Und doch hat sie sich im Lauf der Jahre verändert: Manchmal erinnert sie an die tiefen Stimmlagen von Annie Lennox, nur mit mehr Gefühl und ein klein wenig zerbrechlicher. Konsequent verweigert sich die Sängerin auch jeder Anbiederung an Zeitgeistiges. Das sichert ihr zwar keinen Platz in den Hitparaden, aber einen in Herz, Hirn und Bauch jedes Musikfreundes. Obwohl im Grundton eher leise, ist die Musik auf dem Album keineswegs langweilig. Und beim mehrfachen Hören erschließen sich viele liebevoll angelegte Details. Meine Tipps: "Make The Day" (frisst sich sofort im Gehörgang fest), "Can't Go Back" (wunderbare Melodie) und "If The Wolrd Should Want For Love", dessen Feingeistikgeit an manches der Kings Of Convenience erinnert.
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am 1. September 2012
Schön! Sehr schön! Mehr ist nicht zu sagen. Gut wie schon immer, immer ein bischen anders, was ebenso gut ist (sonst könnte man immer die selbe CD von Tanita hören). Und beinahe noch schöner ist die CD 2 mit neuen Versionen alter Songs.
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am 15. Januar 2013
...von Tanita Tikaram, die sich einige Jahre Zeit gelassen hatte, seit dem letzten Album Sentimental aus 2005.
Diese Rezension bezieht sich auf die Luxus Edition mit zweiter CD.

Was kann man über Tanita schreiben? Sicherlich eine der ungewöhnlichsten Stimmen des Pop Businesses. Tief, dunkel, beruhigend und irgendwie anders als alle sonstigen. Auch mit diesem Album wagt sie sich nicht sonderlich weit hinaus.
Mir scheint es nicht so, als ob sie eine große Veränderung seit SENTIMENTAL durchgemacht hätte, auch wenn sie mit amerikanischen Musikern kollaborierte.

Es sind fast durchgehend ruhige Songs, denen man nicht zwingend zuhören muss, die aber dennoch sehr angenehm zu hören sind. Auch wenn kein zweites TWIST IN MY SOBRIETY drauf ist, so sind doch ein paar herausragend, u.A. der Titelsong CAN'T GO BACK.

Tanita befand sich im Dezember 2012 auch erstmalig wieder seit Jahren auf Tour und spielte unter anderem im MUSIKTHEATER PIANO DORTMUND, was ein sehr intimer 300er Club ist. Sie spielte vor ausverkauften Saal mit einer winzigen,aber dennoch interessanten Besetzung von Gitarre, Keyboard, Bass und Saxophon/Flöte/Oboe und zeigte, das richtige Sänger auch fast unplugged spielen können.

Ihr 75 Minuten Set war ein Genuss und hinterher war sich die sympathische (und attraktive!) Sängerin nicht zu schade auch noch eine halbe Stunde Autogramme zu schreiben.

Mein Fazit: Unbedingt die deluxe Edition kaufen, denn diese beinhaltet Ausschnitte ihres Akustik Sets, was sie auch auf Tour spielte. Keine Überraschungen zwar,dafür ein gewohnt hohes Niveau und live spielte sie tatsächlich auch etwas von Shirley Bassey, nämlich I CAN'T GIVE YOU ANYTHING BUT LOVE; was uns alle freudig verwunderte...
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am 31. August 2012
Ich habe mich sehr gefreut als ich lesen konnte, dass Tanita Tikaram mal wieder eine CD veröffentlichen würde. Ich finde, sie ist ihr gelungen.
Ich finde es gut, dass Tanita Tikaram sich soviel Zeit genommen hat, wie sie brauchte um sich auf eine neue Produktion einlassen zu können. Ich finde es auch gut, dass sie ihre Fans nicht irgendwie mit Ihrer Stimme "überschüttet" und nicht in jedem Jahr eine neue CD vorlegt.
So wird es nie langweilig eine neue CD von Tanita zu hören.
Sie erfindet sich irgendwie immer wieder neu. Ich habe Ihr Talent jedenfalls echt vermisst. Ein gut gemeinter Rat an alle Fans: Wer sich diese CD nicht kauft, der verpasst ein Meisterwerk.
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