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am 24. August 2014
Alles super geklappt alles schnell und besser als Beschrieben steht nur Gut aber mein Befinden ist sehr gut keine Kratzer und Hülle kaum Gebrauchsspuren. Bestellt habe ich über Medimops. Haben auch ein Super Service.
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am 6. August 2012
Nie zuvor habe ich einen Teil der "Project Zero"-Reihe gespielt, jedoch schon öfters darüber gelesen. Nun habe ich mit diesem Remake für die Wii einen Einstieg gefunden und das Spiel nach rund 15 Std. erfolgreich beendet. Dabei hinterließ es einen hervorragenden Gesamteindruck sowohl auf spielerischer wie auch technischer Ebene.

Die Präsentation ist großartig. Detaillierte Umgebungen, butterweiche Animationen, flüssige Bildrate und stimmungsvolle Texturen erfreuen das Auge, während die Geräuschkulisse für gehörig Atmosphäre sorgt.
Einzig die Steuerung erweist sich mitunter leider als ein wenig störrisch (gerade das Zielen im Kameramodus ist hakelig geraten), nach ein wenig Eingewöhnungszeit geht sie jedoch gut von der Hand.

Die Geschichte ist fesselnd bis zum Schluss. Ich glaube, das letzte mal, als ich mich so sehr bei einem Spiel gegruselt habe, war bei Resident Evil 1. Dies hier übertrifft dies jedoch um Längen. So oft, wie mir hier ein kalter Schauer über den Rücken lief und ich mich erschrocken habe, gab es sonst kein zweites mal in einem Spiel. Ganz großes Kino für die kleinste Konsole. Unbedingt zugreifen, das Zimmer abdunkeln, die Boxen aufdrehen und mal wieder so richtig fürchten!
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am 2. Juli 2012
Das lange warten hat ein Ende. Endlich gibt es wieder bei uns einen neuen Teil der Project Zero Reihe.
Auch wenn es "nur" ein Remake ist, werden sich Kenner und Neulinge beider maßen erfreuen können.

Neue Videosequenzen und die überarbeitete Grafik lässt das Spiel im neuen Glanz erscheinen.

Im neuen Geisterhaus-Modus und durch ein paar Veränderungen im Gameplay, wird man so einige Überraschungen erleben.

Am Anfang habe ich mich noch mit der veränderten Steuerung schwer getan, doch man gewöhnt sich schnell daran.

Der einzige Punkt der mich wirklich gestört hat sind die neuen Stimmen. Sie klingen sehr britisch und manchmal ziemlich aufgesetzt. Da hätte ich mir doch lieber die original japanischen Stimmen mit Untertitel gewünscht.
Das tut der Spannung jedoch nichts ab, dank der fesselnden Story um die Zwillinge Mio & Mayu.

Dieses Game kann ich wirklich nur jedem empfehlen der sich gerne gruseln lässt und auf eine spannende Story steht!
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am 14. November 2012
Neben dem akustischen Psychoterror von „Silent Hill“ und dem zombieverseuchten „Resident Evil“ geht eine Horrorspielreihe, trotz ebenso hochwertiger Gruselqualität, leider etwas unter: „Project Zero“. Eine Serie, die mit traditionellen Mitteln auf subtile Weise das Fürchten lehrt – mit Geistern. Als Fan dieser Marke vermisst man zwar außerhalb Japans nach wie vor Teil 4, Nintendo entschied sich leider aufgrund vereinzelter Entwicklungsschnitzer gegen eine internationale Veröffentlichung. Immerhin gibt es mit dem Remake des zweiten und zugleich stärksten Teils ein haarsträubendes Wiederstehen auf der Wii – mit einigen Neuerungen.

Eine düstere Legende

Eines Tages ist in den Bergen das Dorf Minakami von den Karten verschwunden. Man sagt, dass jene, die sich dort im Wald verirren, jenes Dorf vorfinden werden und nie wieder heimkehren. Als Mayu einen leuchtendroten Schmetterling erblickt und ihm folgt, eilt ihr die Protagonistin und Zwillingsschwester Mio hinterher. Dunkelheit bricht herein und Nebel zieht auf, während beide geradewegs in die Geisterwelt eindringen. Ahnungslos tapsen sie in das verschwundene Dorf, in dem sich ihr dunkles Schicksal zu erfüllen scheint.

Ein Blick durch die Kamera

Schon das kurze Intro verspricht eine dichte Atmosphäre, die bereits in den ersten Minuten eindringlicher wird und sich im Spielverlauf zusehends steigert. Mit kreativen Ideen sorgen die Zwischensequenzen für Gänsehaut und die verwitterten Häuser bereiten mit ihrem modrigen Innern Unbehagen. Verstörende Visionen machen neugierig und hinterlassene Notizen lassen eine finstere Tragödie erahnen. Und auch der geschickte Einsatz der unaufdringlichen Soundkulisse leistet neben plötzlichen Schockmomenten ihren unheimlichen Beitrag, bis Mio die „Camera Obscura“ findet, von der das Leben der Zwillinge abhängt. Mit mysteriösen Runen überzogen ist dieses sonderbare Gerät nicht nur dazu befähigt, Geister sichtbar zu machen, sie kann diese auch auf Fotos bannen. Schuss- und Hiebwaffen gibt es keine, lediglich die alte Kamera, die sich mit diversen Filmen und anderen Erweiterungen verbessern lässt. Ihre Bedienung, die seit dem ersten Teil auf der Playstation 2 stimmige Shooter-Erlebnisse bietet, ist in der Wii-Version der einzige Schwachpunkt: Sie ist nicht nur ziemlich träge geraten, auch ist die Tatsache recht gewöhnungsbedürftig, dass man die x-Achse der Kamera mit dem Stick des Nunchuck schwenkt und die Y-Achse mit der Bewegungssteuerung der Wiimote neigt. Auch wenn trotz allem Frustmomente fernbleiben, hätte die Kamerasteuerung runder sein dürfen.

Mit der „Camera Obscura“ dringt Mio immer tiefer in das Dorf Minakami ein – allein, denn alsbald werden die Geschwister voneinander getrennt, so dass sich Stunde um Stunde das Gefühl der Einsamkeit einschleicht. Nur die permanente Lebensgefahr ist Mios ständiger Begleiter, mit einer zermürbenden Unvorhersehbarkeit, da sich unter den Gespenstern friedfertige Wesen tummeln, ebenso welche, die erst eine Zeit später feindselig werden. Für spielerische Abwechslung sorgen einerseits vereinzelte Rätsel, als auch das Gestöber in den heruntergekommenen Zimmern der verlassenen Häuser, das in der Wii-Version deutlich spannender inszeniert wurde, als in den alten Teilen.

Alles neu macht die Wii?

Im Gegensatz zur ursprünglichen Version, die lediglich untertitelte Informationen spendierte, wenn man denn auf der Suche nach diversen Objekten und Hinweisen einen Blick durch den einen oder anderen Spalt warf, gewährt die Wii-Version eine originelle Kamerafahrt in eben jene. Zudem warten derartige Interaktionen mit gänzlich neuen Ereignissen auf, die für zusätzliche Spannung sorgen. Ebenso neu ist auch die sogenannte Geisterhand, die plötzlich Mios Hand zu greifen versucht, wenn sie einen Gegenstand aufheben möchte. Scheitert ein kurzer Reaktionstest, verliert sie kostbare Lebensenergie. Ein kleines, aber wirklich raffiniertes Gimmick, das hoffentlich auch künftig in der Gruselserie „Project Zero“ seinen Platz finden wird.

Technisch wurde die Wii-Version ebenfalls aufgewertet. Auch wenn die Wii nicht mit aktuellen HD-Konsolen mithält, so sieht das Remake auf Nintendos Konsole ein ganzes Stück hübscher aus, als auf Sonys Playstation 2. Details kommen dank weit weniger starkem Kantenflimmern besser zur Geltung. Das einstige 4:3-Bild füllt moderne Breitbildfernseher. Charaktere wurden neu designt. Und auch die Schulterperspektive ist, im Gegensatz zu festen Kameraeinstellungen, ein deutlicher Mehrgewinn.

Fazit

„Project Zero“ gelingt das, was „Silent Hill“ oder „Resident Evil“ nicht ein einziges Mal gelang: mir einen gehörigen Schrecken einzujagen! Die düstere Stimmung drückt mit der Zeit ganz schön auf’s Gemüt. Kein einziger virtueller Lichtstrahl hellt die dunkle Erkundungstour durch das verschwunde Dorf auf. Die permanente Gefahr seitens der Geister lassen mich verspannen. Und die tragische Geschichte fesselt mich erzählerisch. So muss ein Horrorspiel aussehen! „Project Zero 2“ ist für Neueinsteiger und Fans der Serie gleichermaßen empfehlenswert, da es ein Highlight des Genres ist und viele Neuerungen gegenüber der Urversion bietet.
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am 4. Juli 2012
Nachdem Tecmo vor einigen Jahren ankündigte den vierten Teil der Reihe exklusiv für Wii zu entwickeln, war ich froh. Bis dann schließlich die Release-Problematik auftrat. PZ4 hatte einige fiese Bugs und weder Nintendo noch Tecmo sahen sich dafür verantwortlich, die Fehler auszubügeln. Letzten Endes blieb PZ4 Japan-Exklusiv. Aber Tecmo hörte die Bitten der fans und versprach, dass der nächste Teil wieder im Westen veröffentlicht werden sollte. Was vermutlich ein Grund für ein Remake eines älteren Teils war - dieser kam ja schon in Europa raus.

Jedenfalls, ich spiele ein Spiel lieber erst durch, ehe ich eine Rezension verfasse. Allerdings sind die Veränderungen im Vergleich zur ursprünglichen Version zu minimal, dass ich jetzt schon ein Urteil sprechen kann.
Die Handlung ist natürlich noch immer die gleiche. Die Zwillinge Mio und Mayu nehmen Abschnitt vom Ort ihrer Kindheit. Dieser soll in den kommenden Wochen durch den Bau eines neuen Staudamms geflutet werden. Beim tagträumen merkt Mio jedoch nicht, wie ihre ältere Schwester wie hypnotisiert einem purpur... pardon... scharlachroten Schmetterling in den Wald folgt. Entsetzt folgt Mio ihrer Schwester, nur um sich wenige Minuten später im verschollenen Dorf Minakami wiederzufinden. Ein Ort, der in ewige Nacht getaucht ist und von den geistern seiner Einwohner noch immer heimgesucht wird. Ein Albtraum beginnt für die Mädchen und alles was sie haben, um sich zu wehren ist eine alte Kamera.

Was dem Alteisen sofort auffällt, PZ2 präsentiert sich in einer neuen Perspektive. Anstatt Kamerawinkeln, ist die Kamera hier ständig auf Mios Rücken ausgerichtet. Schwenkt sie sich nach links oder rechts, bewegt sich die Kamera entsprechend. Mit der Remote kann man schließlich noch kalibrieren, ob die Kamera dabei nach oben oder unten gerichtet sein soll. Mit Hilfe der Taschenlampe wird dann entsprechend nach oben oder unten geblendet. Ein schnelles schütteln der Remote lässt Mio auch eine 180°-Wende machen.
In den kurzen Mayu-Passagen ist rennen hingegen nicht mehr möglich.

Was dem Remake meiner Meinung nach jedoch nicht gut tut, ist die Ermangelung einer "Classic Controller"-Unterstützung. Nicht falsch verstehen, das reguläre Streunen durch Minakami funktioniert. Aber die Kämpfe sind recht fummelig geraten.
Zückt Mio die Kamera, kann sie damit Geister besiegen. Wie es mit PZ Tradition war, kann die Hauptfigur sich im Kameramodus noch immer bewegen. Dabei wird in der regulären Steuerung, wie Kampfsteuerung der Control Stick des Nunchuks benutzt.
Die Kamera schwenkt man hingegen, indem die Remote entsprechend gehalten wird. Schwenken wir sie nach oben, guckt Mio nach oben, schwenken wir sie runter gehts nach unten. Auch kann sie nach links und rechts geschwenkt werden, wie der Spieler Mio mit dem Control stick nach rechts gucken lassen kann.
Das Problem ist, die Kamera ist sehr sensibel, was die Kameraneigung angeht, weshalb PZ2Wiis Geisterjagd leichter gesagt, als getan ist. In den ersten Spielstunden ist mir der Geist immer aus den Sucher geflutscht, weil ich die Remote ein bisschen zu schief hielt.
Auch gibt es eine Lockon-Funktion. Die sorgt dafür, dass ein anvisierter Geist nicht aus dem Suchkreis fliehen kann. Das funktioniert in der Praxis auch nicht so dolle. Zunächst einmal, Geister wie die Frau mit Genickbruch lässt sich in etwa 8 von 10 Fällen nicht anvisieren. Auch wenn sie im Sucher steckt und die Schlagenergie ansteigt. Könnte Geistspezifisch, ist aber lästig. Auch kann fast jeder Geist aus dem Sucher entkommen, indem er einfach verschwindet.
Auch evrursacht der Lockon Ärger, wenn man gegen zwei oder mehr Geister kämpft. Gerade bei den Kiryu-Zwillingen ist mir aufgefallen, dass die Kameraausrichtung zwischen Azami und Akane hin und hersprang, wenn ich mich bewegen wollte.
Mit der Zeit habe ich mich an die Steuerung gewöhnt, aber mir ist sie doch ein wenig zu fummelig. Eine CC-Unterstützung hätte dem Kampfsystem sehr gut getan.

Weiterhin gibt es noch andere Änderungen. Geisterhände.
Geisterhände sind... na ja... Hände die nach Mio greifen, wenn sie ein Item einsammeln will. Findet der Spieler also einen blauen Orb, sammelt Mio das Item per Druck auf A nicht ein, nein, der Knopf muss gedrückt werden, bis Mio die Hand ausgestreckt hat. Dabei gibt es eine gewisse Chance, dass eine Hand nach Mio greift und ihr schaden zufügt. Aua.
Abhilfe kann geschafft werden, indem wir gelegentlich den A-Knopf loslassen oder aber auf die Wiikonsole hören. Denn die Wii gibt ein Ladegeräusch von sich (klingt wie ein knacken), wenn die Hand wieder zuschlägt. Nichtsdestotrotz, ein lästiges Gimmick.
Ebenfalls sind wütende Geister neu. Habt ihr einen Geist besiegt und habt ihr gewisse "Vorkehrungen" getroffen, kann ein geist sauer werden. Dadurch kehrt er mit 50 % seiner energie zurück, ist von einem lila Nebel umgeben und benutzt eine andere Taktik. Oder wird generell sehr aggressiv.
Auch wurde die Kamera abgewandelt. War es im Original so, dass die Geisterkraft davon abhing, wie nah ihr am Geist wart, wurde hier das bekannte "Aufladen" aus dem ersten und dritten Teil wieder aufgegriffen. Halte den Sucher auf den Geist und sieh zu, wie sich die Angriffskraft langsam verbessert. Der Haken ist hier jedoch, nahm die Angriffskraft in Teil 1 und 3 langsam ab, wenn der Geist aus dem Sucher geflohen war, fällt sie hier direkt auf Null zurück. Auch wenn ein Geist, wie die Frau aus der Kiste, sich für eine halbe Sekunde unsichtbar macht.
Aber je näher man dem Geist steht, umso schneller füllt sich die Energie auf.
Weitere Abwandlungen sind die Kamerafunktionen. Viele sind bereits vorinstalliert, wie die Energie des Feindes zu sehen. Auch sind die Fundorte der Linsen anders.

Storytechnisch ist auch alles beim alten geblieben, aber mir sind bereits zwei Abweichungen aufgefallen. Zunächst einmal Mayus Zellenproblem in Kapitel 5 findet anders statt und in Kapitel 8 kann man Mayu mitnehmen, anstatt sie ausruhen zu lassen. Angeblich wirke sich das aufs Ende aus.
Stichwort Ende, es sind alle Enden der PS2-Version, wie das exklusive XBox-ende mit dabei. Ebenfalls gibt es nun zwei neue Enden. Oh, und die hängen nicht mehr vom Schwierigkeitsgrad ab.
Auch gibt es keine neuen Bereiche, wobei man das atrium im Osaka-Haus nun auch betreten kann, anstatt es von der Veranda aus zu bestaunen. Mehr war mir nicht aufgefallen.

Die britischen Sprecher sind anfänglich auch ungewohnt, weil ich zu sehr die Originalstimmen gewohnt bin. Manche sind gut, andere nicht. Die frau aus der Box klingt beispielsweise sehr maskulin und bei Chitose dachte ich zuerst "Um Himmels Willen, wie schrill!". Letztere wird von ihrer Sprecherin in Kämpfen jedoch sehr, sehr gut rübergebracht und gefällt mir letztlich noch besser, als das Original.
Ebenfalls ist die Übersetzung teilweise anders, aber das war zu erwarten. Auch wurden diverse Geister umbenannt. Der Mann und die Frau im Limbo heißen jetzt "Opfer des Kusabi" und die "Fallende" heißt jetzt "Gebrochene Frau". Oh, auch schreit sie nicht mehr wie ein weiblicher Tarzan, wenn sie fällt. (Nein, wirklich. Seht euch ein Video dazu an.)

Der geisterhausmodus ist auch... na ja... bestenfalls nett. In der Egoperspektive laufen wir auf einer Schiene durch besagtes Haus, das ist alles. Dabei muss der A-Knopf gedrückt gehalten werden, an manchen Stellen kommt es dann zu Weggabelungen. Im Geisterhausmodus reagieren Nunchuk und Remote auf die feinsten Bewegungen, die als Angst interpretiert werden. Ob ihr euch nun wirklich erschreckt oder nur die Steuerelemente kurz schief haltet, ihr bekommt Angstpunkte auf euer Konto geschrieben.
Erreicht die Angst einen zu hohen Wert endet die Session.
Neben dem öden Durchgang gibt es noch zwei weitere Spiele: Puppen finden und knipsen (ich glaube während man von einem Geist verfolgt wird) und "Finde den geist, nach dem ich frage und knipse diesen fünf mal, ehe du das Ende erreichst".

Fazit
Wie egsagt, das Kampfsystem fühlt sich nicht gut an. Das Kameraschwenken ist viel zu sensibel und eine CC-Unterstützung wäre wirklich super gewesen.
Zum Gruselfaktor kann ich nichts sagen. Ich habe das Spiel auf der PS2 damals bis zum exitus und noch weiter (Flachwitz: Ende) gespielt und wir haben es hier mit den gleichen Schrecken zu tun, wie noch im Original. Neue Spieler werden sich aber auf einige feine Schauer freuen dürfen.
Ansonsten, naja, das Spiel ist ganz Ordnung. Die Hintergrundgeschichte ist anch wie vor spannend und wird in den einzelnen Büchern, die gefunden werden, vertieft. Wir erfahren wer die meisten Geister waren, die wir treffen und wie sie ums Leben kamen.
Trotz allem ist PZ2 nicht mein Lieblingsteil aus der Serie. Ein Remake zum ersten Teil hätte mir viel lieber gefallen.
Wer "Project Zero" nicht kennt, aber interessiert an Horrorspielen ist kann trotzdem zugreifen. Die Kampfsteuerung mag anfangs etwas holprig sein, aber sie ist schnell verinnerlicht. Wer diese Hürde dann gemeistert hat wird sich auf ein ein wunderbares Gruselspektakel freuen dürfen. Also, viel Spaß und lasst euch nicht vom Kusabi packen. :)

Nachtrag 06.07.2012
Nachdem ich das Spiel nun durchgespielt habe und einige Extra-Runden im Geisterhaus gespielt habe noch einige Zusätze.
Wer schon die PS2- oder XBox-Vorlage kennt, kann um das Spiel gerne einen Bogen machen. Die Unterschiede im Spiel sind wirklich sehr minimalistisch. Ein paar kleine Extra-Sequenzen, mehr nicht. Geister scheinen auch ein wenig verstärkt worden zu sein. Neue Orte gibt es im Hauptspiel auch nicht.
Und wie in Teil 1 und dem Original gibt es ein NG+. In diesem werden alle gesammelten Heilitems und Filme übernommen. Wer also die härteren Schwierigkeitsgrade in Angriff nehmen will, kann sich auf "leicht" ruhigen Gewissens mit Heilmittel eindecken, ehe er oder sie sich in den Albtraum-Modus stürzt.
Auch wird ein Preisladen freigeschaltet. In diesem kann man die im Kampf erhaltenen Punkte für Kostüme und Zusatzfunktionen eintauschen. Als Kostüme gibt es verschiedene Yukatas, Accessoires und sogar Mario und Luigi als Kostüm.
Allerdings werden zwar alle Boni im Laden angezeigt, um sie kaufen zu dürfen müssen im Spiel aber einige Aufgaben erfüllt werden. Grundsätzlich heißt das: Auf welchem Schwierigkeitsgrad habt ihr PZ2 durchgespielt? Die höheren Schwierigkeitsgrade werden jedoch erst freigespielt werden müssen. Nach dem ersten durchlauf bekomtm ihr "schwer" und wenn ihr das Spiel auf "schwer" absolviert, wird der "Albtraum"-Grad freigeschaltet.
Außerdem wird das Spiel abhängig eurer Leistung bewertet. Das heißt: Wie schnell wartihr und wie viele Punkte habt ihr beim Geisterexorzieren insgesamt gesammelt?

Ach ja, etwas, das ich vollkommen vergessen habe zu erwähnen:
Die von euch gesammelten Punkte können nicht nur im Preisladen auf den Kopf gehauen werden, sie werden auch benötigt um die Kamera aufzurüsten. Ladegeschwindigkeit, Stärke, Größe und Sensibilität des Sucherkreises. Alles Dinge, die den Kampf gegen Geister erleichtern.
Auch können Linsen aufgebessert werden, um so ihre Efektivität zu erhöhen, indem sie mehr schaden, weiter zurückdrängen oder ihr Effekt länger dauert.
Dabei gibt es drei Arten von Linsen, die sich salopp in "Schadensverursacher", "Effekt" und "Statusmali bei Geistern" einkategorieren lassen. Dabei kann man von jedem Linsentyp jeweils eine ausrüsten. Wenn Mios Kamera dann noch genug geisterenergie gesammelt hat (erkennbar an den kleinen blauen Kugeln unten links im Kameramodus oder daran, dass das Suchfeld blau umrandet ist) kann man die Linsen einsetzen und den Geistern so das Unleben zur Hölle machen.

Was im Spiel übrigens fehlt: Es scheint keinen Missionsmodus mehr zu geben. Vielleicht muss das Spiel dazu mehrmals absolviert werden, aber der Mangel des Missionsmodus' ist doch etwas enttäuschend.

Zum Geisterhaus-Modus auch noch ein paar Worte:
Wenn es euch gelingt die ersten drei Geisterhäuser erfolgreich zu beenden, könnt ihr Kureha bitten, andere Häuser zur Verfügung zu stellen. Diese Unterscheiden sich jedoch minimal: Laufe durch ein Haus, ohne zu viel Angst zu sammeln. Finde alle Puppen und lass dich nicht vom Geist erwischen, der dich jagdt und Fotografiere bestimmte Geister.
An Locations gibt es gerade mal drei Orte - die Häuser der Tachibanas und Osakas, sowie eine Klinik.
Kenner der Reihe werden übrigens auch auf Geister aus älteren Teilen stoßen, wie das Gebrochene Genick und die Augenlose aus Teil 1. Auch gibt es ein paar Geister von denen ich glaube, dass sie aus dem vierten Teil stammen.
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am 7. Mai 2014
Vorab möchte ich anmerken, dass ich auch die alte Version des Spiels für die PS2 durchgespielt habe.
Die Unterschiede zu dieser Wii-Version sind folgende:

°Das Spiel ist jetzt schwieriger als vorher da:
*eine gewisse Wahrscheinlichkeit besteht, von einer Geisterhand geschnappt zu werden wenn man die Hand nach einem Objekt ausstreckt; dieser Geisterhand muss man dann ausweichen bzw. sie abschütteln, da man sonst Schaden nimmt.
*Manche Geister nachdem man sie besiegt hat (LP=0) plötzlich lila glühen und wieder aufgefüllte Energie haben
°Es gibt (offenbar) keinen Missionsmodus mehr, dafür aber einen Geisterhausmodus (Multiplayer)
°Die Grafik ist natürlich besser als auf der PS2, wenn auch nicht top (man kann von der Wii wohl nicht mehr erwarten?) denn viele Texturen sind noch immer sehr pixelig, vor allem auf einem größeren Fernseher.
°Es gibt jetzt mehr Speicherpunkte als vorher (kommt mir zumindest so vor), da man auch nach Beendigung jedes Kapitels gefragt wird ob man speichern möchte.

Ganz allgemein finde ich das Spiel nach wie vor super gruselig und gut gemacht. Es ist noch immer eines meiner absoluten Lieblingsgames, mit einer etwas aufpolierten Grafik.

Trotzdem kann ich leider nicht volle 5 Sterne geben, da ich zum einen
°die Steuerung mit der Wiimote+ Nunchuck nicht optimal finde (Kamera schwankt zu sehr hin und her, zielen etwas mühsam.. bin generell kein Fan der Wii-Steuerung) Leider unterstützt das Spiel das Gamepad nicht!
°Es ist zeitweilen so dunkel, dass ich quasi überhaupt nicht sehen kann was los is, und das auch wenn ich das Spiel nur nachts spiele. Am Tag ist es sowieso nicht spielbar, da man wirklich fast nichts sieht, speziell in den Häusern. Habe auch schon versucht mit den Helligkeits-Einstellungen herumzuspielen, was aber auch zu keinem wirklich zufriedenstellenden Ergebnis führte.
°Bin außerdem nicht zufrieden mit der Sprachausgabe durch die Wiimote. zB. die Stimmen mancher Geister kommen aus der Wiimote; alle Aufnahme des Geisterradios auch. Leider versteht man fast nix wegen der schlecht Tonqualität des Wiimotesounds, sodass man die Untertitel unbedingt anlassen sollte (und ja, Englischkenntnisse sind ausreichend vorhanden ;)

Würde das Spiel dennoch auf jeden Fall weiterempfehlen!
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am 14. August 2013
Project Zero war und ist mein persönlicher Horrorspiel-Renner.
Schon auf der Playstation 2 war gerade dieser zweite Teil der Reihe ein MUSS.
Das Spiel an sich entstammt zwar einer Reihe, was der Kenner auch auf Anhieb merken wird, TROTZDEM sollte man sich nicht vor dem Spiel scheuen. Es hat seinen eigenen Storyverlauf und wer den Vorgänger nicht kennt, wird keine wichtigen Inhalte verpassen (auch wenn der Kenner vllt. noch Details entdeckt).
Das ganze Spiel ist liebe zum Detail.
Es setzt sehr viel auf Angst, die es vor allem durch Geräusche, also Stimmung erzeugt.
Außerdem erfährt man eine menge Dinge, wenn man genauestens aufpasst, denn auch über das Leben der Gegner kann man viel erfahren.
Diese Neuauflage ist übrigens nicht einfach eine Portierung des Vorgängers, sondern ist wirklich 100%ig auf die Wii angepasst worden. Er wurde sogar besser auf die Wii angepasst, als der eigens für die Wii erschienene (nur in Japan erhältliche) vierte Teil der Reihe. Außerdem gibt es nun eine Untersuchungsfunktion mehr, was der Stimmung verhilft und die XBOX Version Enden sind dabei. Soweit ich weiß, gibt es auch noch ein zusätzliches Ende, aber dieses kenne ICH noch nicht.
Auch ein Mehrspielermodus besitzt das Spiel inzwischen. Doch auch zu dem kann ich leider nicht allzu viel sagen...
Schnappt euch das Spiel, bevor man es nirgendwo mehr bekommt!
Denn ich habe erfahren, dass die Produktion eingestellt wurde. :(
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TOP 1000 REZENSENTam 25. Juli 2012
Bei einem Waldspaziergang überschreiten die Zwillinge Mio und Mayu eine magische Barriere und sind plötzlich in einem Dorf gefangen, in dem ewige Nacht herrscht und wo sie von bösartigen Geistern angegriffen werden. Nur mit einer merkwürdigen Kamera bewaffnet, versuchen die Schwestern zu entkommen - und kommen dabei dem schrecklichen Geheimnis des Dorfes auf die Spur...

Die Wii-Edition ist ein Remake des zweiten Teils der ,Project Zero'-Serie. Kenntnisse des Vorgängers oder der übrigen Teile sind nicht erforderlich.

Das Spiel gehört zum Genre Survival Horror. Ziel ist es also, möglichst unbeschadet bis zum Ende durchzuhalten und nicht, möglichst viele Gegner zu besiegen. Da man nur über begrenzte Ressourcen* verfügt, muss man häufig taktische Überlegungen treffen, ob sich ein Kampf gegen die Geister überhaupt lohnt oder ob Ausweichen bzw. Flucht sinnvoller ist. In den Kämpfen kann man allerdings Erfahrungspunkte verdienen, mit denen sich die Kamera aufrüsten lässt. Da nicht alle Kämpfe optional sind und eine starke Kamera natürlich effektiver ist, muss man den Tausch von Ressourcen gegen Erfahrungspunkte gut abwägen.
*Der schwächste Film steht zwar unbegrenzt zur Verfügung, kitzelt die Geister aber eher.

Der Horror-Teil ist hervorragend umgesetzt. Das Spiel fesselt zum einen durch eine extrem dichte Atmosphäre. Die ständige Dunkelheit und die geschickt eingesetzte dissonante musikalische Untermalung sorgen beim Spieler für eine Grundspannung, die noch durch passende Kleinigkeiten wie das irre Lachen des Kimono-Mädchens oder das Rauschen des Geister-Radios untermalt wird. Damit wird eine ausgezeichnete Grundlage für die Schockmomente geschaffen, mit denen das Spiel nicht geizt. Ein paar sind zwar vorhersehbar, bei anderen kann es durchaus passieren, dass man vor Schreck die Fernbedienung fallen lässt. Hier spielen die Entwickler geschickt mit der Erwartungshaltung des Spielers: An zahlreichen Stellen, wo man denkt ,Hier passiert was', passiert nichts. Wenn man sich dann in Sicherheit fühlt, kommt der nächste Knaller. Die Entwickler haben dabei auch an Schockmomente gedacht, die gamistisch keine Auswirkung haben, aber trotzdem den Puls des Spielers in die Höhe treiben und ihn reflexhaft die Kamera zücken lassen.

Um sich gegen die Geister zu wehren, hat Mio nur die Camera Obscura. Kämpfe werden ausgetragen, indem man die Geister fotografiert und ihnen so Lebensenergie entzieht. Fotos im richtigen Moment machen mehr Schaden, außerdem lässt sich die Kamera aufladen, wenn man einen Geist im Sucher hat. Einige Geister reagieren auf die Versuche, ihnen das (Un-)Lebenslicht auszuknipsen, wie Russell Crowe auf Paparazzi und kommen nach ihrer Vernichtung mit halber Lebensenergie und geänderter Kampftaktik zurück. Um auch dagegen gewappnet zu sein, lässt sich die Kamera zusätzlich mit Objektiven ausrüsten, die begrenzt besonders starke Effekte hervorrufen. Außerdem kann man neben dem unbegrenzt vorhandenen Film (s.o) auch stärkere Filme finden, mit denen man selbst die härtesten Brocken in die Knie zwingt. Hier gilt aber, wie im Genre üblich: Je stärker die Waffe, desto weniger steht davon zur Verfügung.

Ein paar kleine Kritikpunkte gibt es beim Kampfsystem aber auch: Leider ist die Steuerung hier ein bisschen hakelig und träge, aber nach einer gewissen Einspielzeit hat man sich daran gewöhnt. Um die hakelige Steuerung zu kompensieren, kann man Geister fokussieren und so verhindern, dass sie aus dem Sucher entkommen - wenn man so eine Funktion einbaut, sollte man aber keine Geister einbauen, die dem Fokus durch einen kurzen Teleport entkommen können. Apropos Teleport: Einige Gegner haben die Tendenz, sich so auf oder neben Mio zu teleportieren, dass sie angreifen können, ohne das Gegenwehr möglich ist. Simulatorisch korrekt, aber gamistisch unbefriedigend. Außerdem kann durch die ungünstige Perspektive - immer durch den Sucher der Kamera - häufig nicht gut einschätzen, ob ein Geist schon in Nahkampfreichweite ist oder ob man noch ein bisschen Luft hat.
Die weiteren Kritikpunkt sind Kleinigkeiten: Mios Tempo könnte höher sein, denn selbst wenn sie läuft, kommt sie in etwa auf die Geschwindigkeit eines Faultiers. Mayu dagegen hätte eine geringfügig höhere KI nicht geschadet, denn sie neigt dazu, im Weg zu stehen.

Auch nach dem ersten Durchspielen wird das Spiel nicht langweilig. Für Dauermotivation sorgen fünfeinhalb verschiedene Enden und zahlreiche freischaltbare Gegenstände (auch wenn das Mario-Kostüm dem Spiel einiges an Horror nimmt...). Der Geisterhaus-Modus dagegen ist eher ein Gimmick als ein Kaufgrund: Hier läuft der Spieler auf Schienen durch ein Spukhaus und versucht, Aufgaben zu erfüllen und sich nicht zu erschrecken, wobei jede Bewegung der Fernbedienung als Erschrecken zählt.

Trotz der Kritikpunkte ist ,Project Zero 2' ein Horrorspiel der Extraklasse.

Für alle Besitzer des 3DS-Spiels ,Spirit Camera - Das verfluchte Tagebuch' noch ein Hinweis: Die Anleitung von ,Project Zero 2' enthält Material für den 3DS-Ableger.
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am 14. März 2014
Also dieses Spiel ist finde ich von der Story her wirklich gut gelungen und sehr spannend, ich wollte am Ende schon herausfinden wie das alles begann und wieso weshalb warum....
Die Steurung naja war schon gewöhnungsbedürftig und wollte oft nicht immer nach meiner Nase tanzen (also vorallem die Kamera) aber daran hab ich mich schnell gewöhnt =)
Ich hatte auch hier und da meine schreckhaften Momente das sollte gesagt sein ganz ohne ist das Spiel nicht aber vielleicht bin ich einfach nur ziemlich schreckhaft wer weiß!
Die Garfik ist wirklich gut gelungen es wurde auch sehr auf Details geachtet da kann ich mich garnicht beschweren!
Die Geräusche die man immer aus der Wii Mote hörte hatten dann nochmal ihren ganz speziellen Effekt ^^

Also wer auf Gruselspaß auf der Wii Konsole steht dem kann ich dieses Spiel wirklich nur weiter empfehlen....und vielleicht hab ich einfach nur schwache Nerven XD!
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am 3. Juni 2013
Ware erhalten wie bestellt, auch wie bei Amazon üblich sehr zügig erhalten!
Das Spiel ist sehr gruselig! Die Musik, die plötzlich auftauchenden Geister und die Athmosphäre bereitet doch Gänsehaut! Ich bin zwar fast 50 Jahre alt, dennoch saß ich die ganze Zeit mit hochgezogenen Schultern vor dem Fernseher! Zwischendurch mußte ich sogar den Fernseher einmal ausschalten, weil es mir und meiner 14 jährigen Tochter zu gruselig wurde!
Bei einer Stelle im Spiel brauchte ich zur Lösung die Internetlösung!
Die Grafik ist für Wii Verhältnisse ganz gut, nur eine Deutsche Sprachausgabe hätte ich mir gewünscht!
Ich würde das Spiel wieder kaufen!
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