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  • Kundenrezensionen

Tomboy
Format: DVD|Ändern
Preis:5,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 9. April 2014
„Du bist anders als die Anderen“, sagt Lisa zu dem Neuzugezogenen, der sich als Michael vorgestellt hat. Wie Recht sie damit hat, ahnt sie nicht. Sie stehen am Bolzplatz und schauen den Jungs beim Kicken zu. Vor den Kindern liegt die unendlich lange Zeit der Sommerferien. Und offensichtlich hat sich Lisa bereits ein klein wenig in Michael verliebt.

Michael findet schnell Anschluss an die Kinderclique, spielt gekonnt Fußball, kloppt sich mit den Jungs, wenn es einmal sein muss und gehört schon bald richtig dazu. Bei einer Pinkelpause der Fußballspieler hält er sich jedoch „vornehm zurück“, und als ihm Lisa eines Tages erzählt, die Gruppe wolle am nächsten Tag im nahen See schwimmen gehen, gerät er wahrhaftig in Not: dieser schlanke knabenhafte Junge heißt nämlich gar nicht Michael, sondern Laure und ist ein ganz reizendes Mädchen. Und weil sie ihre wahre Identität nicht aufgedeckt haben will, muss sie sich auf den nächsten Tag vorbereiten. Den Badeanzug kann man kurzerhand mit Hilfe einer Schere in eine knappe Badehose verwandeln. Laure schaut sich darin im Spiegel an. Das sieht schon fast gut aus! Aber halt nur fast. Mit freiem Oberkörper geht sie gerade noch als Junge durch, aber unten sieht sie trotz oder gerade wegen der knappen, flach anliegenden Badehose so gar nicht jungenhaft aus. Laure ist erfinderisch. Was sich bei echten Jungs so deutlich in der Badehose abzeichnet, kann man schließlich mit Knetmasse nachahmen. Gedacht, getan! Und was Laure dann im Spiegel sieht, lässt sie zufrieden schmunzeln. Sie hat offensichtlich Spaß an ihrer Silhouette samt Knetmassepimmel. Wenn das mal gut geht!

Doch Laure kümmert sich nicht um „morgen“, sie lebt im Heute. Sie spielt ihre zwei Rollen gekonnt. Zu Hause ist sie Laure, die geliebte Tochter und große Schwester. Auf dem Kickplatz oder im See ist sie Michael, der coole Junge. Sie spielt und genießt ihre Rolle als Michael mit Hingabe. Ob sie sich wohl der Konsequenzen bewusst ist? Sicherlich lebt sie auch in Angst, ihre gespielte Identität könnte auffliegen. Aber selbst ihre kleine Schwester spielt mit, als sie hinter den „Schwindel“ kommt, und gibt auf dem Spielplatz mit ihrem starken großen Bruder an……

Die Regisseurin Céline Sciamma erzählt die Geschichte mit leichter Hand. Und die kleine Zoé Héran spielt ihre beiden Rollen mit so gekonnter Natürlichkeit, dass der Betrachter ihr ohne weiteres mal den schlaksig-burschikosen Jungen, mal das verschmuste hübsche Mädchen abnimmt.
Zitat aus einer Profi-Filmbeschreibung: „Alles in allem ist Tomboy ein wirkliches kleines Meisterwerk: Ehrlich erzählt, lebendig inszeniert und komplett ohne alle dümmlichen Klischees….. Das alles macht Tomboy zu einem gelungenen Werk, sowohl aus filmtechnischer Sicht als auch aus Gender-Perspektive“. Dieser Aussage kann ich mich voll und ganz anschließen.
Die Regisseurin wurde für Tomboy auf der Berlinale 2011 mit dem Teddi Jury Award ausgezeichnet.
Einige Pressestimmen: „Eine Sternstunde des psychologischen Kinos.“ Kölner Stadtanzeiger. „Eine der größten Überraschungen der Berlinale.“ BZ.
„Mit Witz und unglaublicher Leichtigkeit: TOMBOY ist wunderbar stimmig, bewegend und unterhaltsam.“ QUEER.de. „So atemberaubend, dass sich einem die Armhärchen aufstellen.“ INTRO
Von mir bekommt Tomboy 5 Sterne
eboku
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. Februar 2018
An sich finde ich den Film nicht schlecht. Ja eigentlich auch ganz gut. Aber das Ende gefällt mir überhaupt nicht. Ich mag einfach nicht wie das aufgelöst wurde, wie es endete. Wieso musste es ausgerechnet so sein? Man hätte da bestimmt was anders machen können, mehr draus machen können. Meinetwegen auch anders etwas offen lassen zur Weiterentwicklung.
Die Idee ist gut. Der Film ist gut gemacht. Man sieht ihn gern. Das Ende ärgert zwar - aber der Film an sich ist trotzdem ein guter Film. Ich werde mich trotzdem immer fragen was die sich gedacht haben bei dem Ende..
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am 31. Mai 2014
Vorbemerkungen
Die Verfilmung eines Identitäts-Deutungsversuch eines Mädchens bedarf eines subtil gestaltenden Drehbuches und entsprechenden schauspielerischen Talentes eines Kindes mit dem Verständnis für diese nicht seltene Problematik. Die Regie hat es verstanden, die unterschiedlichen Standpunkte und Auffassungen zu diesem Thema ausgesprochen feinfühlig zu erfassen und in Handlung zu setzen. Großartig der Verzicht auf Parteinahme, meisterhaft das Vorführen des Versagens der Mutter und der Hinnahmebereitschaft des Vaters, tröstend die in Nähe beobachtende und geschwisterlich getreue kleinere Schwester! Vor allem verzichtet man auf „Untermalung“ durch nichtssagendes Geklimper oder Geplärr, es wirken die natürlichen Umgebungsgeräusche und stellen die emotionale Verbindung zwischen Betroffenen und Zuschauern her.
Das Werk
Laure ist noch so jung, dass an ihr noch nichts das Mädchen verrät. Als sie mit der Familie in ein neues Wohngebiet umzieht, erkennt sie rasch die unterlegene Rolle der Mädchen gegenüber den bestimmenden „Junx“ mit ihren Verhaltensnormen, denen sich die Schwächeren zu unterwerfen haben. Als Junge bedarf es wenig Tarnung, um das Mädchenhafte zu überspielen, und Laure kann sogar Lisa täuschen, die sich als Freundin bei der „Neuen“ verfügbar hält. Natürlich ist die Entdeckung nur eine Frage der Zeit, und die ist erfüllt, als sich Laure, unter dem Pseudonym Michael, einen der Jungen vorknöpft, der die kleine Schwester nicht in Ruhe lassen konnte. Jetzt schalten sich die Eltern des unterlegenen Jungen ein, und nun gilt es, den Ruf der Familie in mehrfacher Hinsicht zu retten, und da wird die hochschwangere Mutter zur Furie und zwingt die Tochter zum Spießrutenlaufen, um ihr jeden Rückzug in die Jungenrolle als Michael abzuschneiden.
Der ethische Aspekt
Wenn Eltern inzwischen zugeben, dass sie nicht „vollkommen“ in ihrer Erziehung ihrer Kinder sind, ist das nicht das Eingeständnis der Kapitulation, sondern man brüstet sich keck damit, dass man das ja wohl tun dürfe, dass es einem Laien doch zuzubilligen sei, wenn ihm mal „die Hand ausrutscht“ oder ähnliche „Rosskur“, die sie mit ihren Kindern anstellen, um ihren Ruf als „ordentliche Familie“ zu verteidigen. Dabei ist das Los der Kinder nur noch einen Dreck wert. Wir erleben die Mutter, die sich in rücksichtsloser Aburteilung gegen ihre Tochter stellt und sie zwingt, sich dem Gespött auszuliefern, wohl darauf verweisend, dass ihr keine andere Lösung zu Gebote stehe, ob denn Laure eine habe – und die schweigt – ich möchte nicht beschreiben müssen, was in diesem Kinde vorgegangen ist!
Keine Rückfragen auf Motiv und psychischer Voraussetzung, sich als Junge zu tarnen, kein Funken Verständnis für die möglichen Gründe, wenn ein Kind sich einen Fluchtweg in das Incognito wählt – das alles zählt nichts gegenüber der Blamage, ein Kind besitzen zu müssen, das die Eltern so in das öffentliche Gespött zieht….
Der schöpferische Vollzug
Die Charakterbeschaffenheit des Mädchens ist alles andere als besorgniserregend: Wir haben einen stillen Kern und den physisch bedingten Durchsetzungswillen, um überleben zu können, einen starken Sinn für das Familienleben. Aber der Vater bemerkt, dass Laure in seiner Gegenwart plötzlich wieder den Daumen in den Mund steckt, und er erkennt, dass seine Tochter psychisch stark belastet ist. Aber er stellt keine bohrenden Fragen, er nimmt sein Kind in die Arme und wiegt es minutenlang schweigend und mit Hingabe, und Laure hat ihren Ankerplatz. Und als es herauskommt und die Mutter sich hinreichend ausgelassen hat, ist der Vater der Tröstende, und das tut dem Film und dem Rollenverständnis wahrhaft gut. Einzig die Frage, warum Laure sich in die Rolle eines Jungen (nicht eines „Junx“) flüchtete, wird nicht beantwortet. Vermutlich soll der Zuschauer sich zukünftig selbst um diese Lösungen bemühen: ein frommer Impuls, aber zu 90 Prozent an die falsche Adresse!
Erläuterung 1:
Haben wir zunächst das Problem der Kinder unter sich im Spannungsfeld mit den Verhaltensnormen Erwachsener betrachtet, sollten wir uns der Bedeutung des Verhaltens der Mutter zuwenden.
Das fühlbare Motiv liegt in der Erwartung, dass sich die Kinder dem Willen der Eltern unterzuordnen haben. Man kann ihn verfügen, man kann ihn schönreden wie in „Karate-Kid I“, und wir dürfen bestätigen: Der Mutter bleibt keine andere Wahl, denn sie möchte jede Unterstützung gewähren, weiß aber nicht über die Zusammenhänge Bescheid und hat auch keinen Argwohn, warum ihr Sohn sich woanders hinwünscht. Auch stimmt dort das Umfeld für die „Neuen“ gar nicht mehr. In Laures Fall zeigt sich zwar auch eine Hackordnung, aber sie ist nicht von Erwachsenen bewusst provoziert, sondern beruht auf der Reflexion der Erwachsenen-Gesinnung, die die Kinder auf ihr Gruppenverständnis übertragen. Laure hätte sich als Mädchen einfügen können, aber auch die Mädchen-Verhaltensnormen wie Schminken interessieren Laure nicht, weil sie keine Bedeutung für ein besseres Zusammenleben haben
Es ist ein französischer Film, und die Rolle der Kinder in deren Gesellschaftsverständnis war ohnehin lange unter dem Reglement der Erwachsenen-Arbeitsweltordnung vergraben. Aber die Regie lässt die Kinder nicht nur in ihren Anliegen zu Worte kommen – wobei die Welt der Jungen nicht beleuchtet wird -, sondern auch in ihrer angeborenen Ästhetik. Und da nimmt sich das Rasenrotzen der Fußball-Jungen als Ritual aus – einen Sinn hat es nicht, außer dass sich hier ein Imponiergehabe präsentiert, wie es die „Profis“ täglich auf widerliche Weise in den Stadien praktizieren. Auch „Michael“ versteht dieses Signal und ahmt es nach – sichtlich wenig begeistert, eher erstaunt, wozu man das nötig habe, aber man hat, und so fügt sich das Mädchen. Im übrigen steht es in den Kraftproben nicht hinter den Jungen zurück, und daher muss nicht verwundern, dass sie sich der Erwartung der Jungen nicht entzieht, sich schützend vor ihre / seine Schwester zu stellen.
Zunächst verwirrt die Härte der Mutter. Der erste Schlag gilt dem Gesicht der Tochter. Der zweite ist Psychoterror: Während Laure voll stiller Verzweiflung die Nacht nach ihrer Entdeckung als Ausgestoßene zubringen soll, ist plötzlich ihre kleine Schwester bei ihr und nimmt ihr diese beabsichtigte Strafe. Am nächsten Morgen dann der Frontalangriff: Aufstehen, ein Kleid anziehen, (zu den Eltern des niedergerungenen Jungen war man schon gewesen,) jetzt zu denen der Freundin Lisa, und die rennt vor Laure davon und schließt sich in ihrem Zimmer ein. Voller Erfolg der Mutter – aber Laure rennt aus der Wohnung Lisas und hängt ihr Kleid an einen Ast. Aber die Jungen sind ihr auf den Fersen: Hier gelten die Dschungelgesetze: Wer anders sein will, muss mit Sanktionen rechnen, und nun will man sehen, ob Laure tatsächlich ein Mädchen ist oder doch Michael, der Spielkamerad, der sich nicht drücken wollte. Und es droht natürlich die Schule, es droht die Blamage vor allen Kindern, denn dafür wird gesorgt, dass niemand ohne Kenntnis gelassen wird. Und die Mutter benutzt das als wirksame Waffe gegen die Tochter.
Später wird sie ihr ein Tagebuch schenken, weil sie ja ein so inniges Verständnis für ihr pubertierendes kleines Mädchen hat, und sie wird dieses Tagebuch regelmäßig lesen, ohne dass Laure es weiß oder auch nur ahnen möchte, damit man die Kinder doch unter Kontrolle halten und immer wieder auf Kurs bringen kann. Vor allem hat ja der Vater wenig Zeit, das bringt Geld und die Abhängigkeit der Kinder von der Mutter, die den Zugriff nicht aufgeben wird, ist sie doch selbst sehr neugierig auf das, was ihr mal entging!
Wir erkennen leicht, dass diese Frau die Rolle der zärtlichen Fürsorgerin ebenso gut und bedenkenlos spielt wie die eines Kollektivmitgliedes, das die bekannten Gesetze des Rudels nicht zu verletzen wagt und somit ihr Kind opfert, um die öffentliche Genugtuung zufrieden zu stellen. Es ist ein einziger Unterwerfungsakt unter die Spielregeln des Kollektivs, in dem diese neu zugezogenen Familie Akzeptanz und Schutz sucht. Mit allen gut auszukommen heißt, sein Kind auf den gewünschten Kurs zu trimmen. Da kann eine solche Bruchlandung doch nur als Lehre heilen: „Eine Medizin ist um so besser, je bitterer sie schmeckt und je grausliger die durchzustehenden Körperreaktionen ertragen werden müssen“. Und niemand, außer vielleicht dem Vater und natürlich der kleinen Schwester, hat dabei ein übles Empfinden oder ein gar zu schlechtes Gewissen, und wer das hat, sollte zum Liqueur greifen, denn er hat Sorgen, sagt Busch, „doch wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe…!
Erläuterung 2:
Sieht man von den Cover-Worthülsen ab, wird der Film als DVD seine Breitenwirkung nicht verfehlen. Allerdings versucht man, ihn und damit das Mädchen Laure in die Schublade „Tomboy“ zu stecken. Die Wahl, die auf das Äußere Zoé Héran fiel, und ihr Begabungspotenzial tragen zu dem Erfolg dieses gelungenen Werkes bei. Dieses macht es möglich, dass das Mädchen aus dem Rotationsdenken in die zielstrebende Freiheit hinauszutreten vermag, und das überträgt es ohne Scheu auf seine Rolle.
Die Hoffnung, unter der Stabführung Céline Ciammas sei das Anliegen des Feminismus unterstützt, wird wohl zu Gunsten des Mädchens Laure gegenstandslos. Nicht die Entschiedenheit des Rotationsdenkens der Mutter, sondern die grenzenöffnende innere Weite der Tochter lassen aufhorchen. Es ist der alte Kampf zwischen normativer Spurführung und genialer bzw. universaler Strebungen, die Welt zu durchforschen und dafür auf die vorgegebenen scheinbaren Sicherheiten der Vergangenheit und der Wissenschaftlichkeit zu verzichten. Kulturfortschritt kommt nicht durch das Einfrieren des Bewährten, das sich Verschließen, sondern durch Freiheit in der Verantwortung.
Für die französischen Regisseure sind Themen dieser Art keineswegs tabuisiert. „Mein Leben ist rosarot“ beschreibt die psychische Niederlage eines Jungen, der sich gern in Mädchenkleidern seine Zweitrolle ansehen möchte, die man im Leben spielen kann. Und hier hängt man dem Mädchen das Etikett „Tomboy“ an, womit sein Wesen festgeschrieben sein soll. Die Sicherheit einer mädchenhaften Burschikosität, der Mut, auch Dinge anzupacken, die den „Junx“ vorbehalten bleiben sollen, hat sie durch die Freimütigkeit des Vaters und dessen Freisetzen ihrer Bewegungsräume. Und zudem erleben wir, wie recht das Kind hat, wenn wir ihre Freundin Lisa beobachten dürfen, die bei den Spielen der meisten Kinder daneben steht und nicht in das Spiel eingreifen möchte. Durch Leistung die Anerkennung zu erhalten, statt zu Hause in der Warteschleife mütterlicher Bedürftigkeitsplanung zu vertrocknen, ist daher legitim, und sei es durch ein incognito.
Der Regisseurin verdanken wir die unbefangene Auseinandersetzung mit der Frage, ob es Mädchen schade, deren Geschlechtsmerkmale am freien Oberkörper eben noch nicht feststellbar sind, sich ohne Büstenhalter im Spiel öffentlich zu zeigen, zieht man doch schon den Vorschulmädchen Büstenhalter über, weil die Frauen ihre Rolle in der Kontinuität festschreiben wollen. Bei dem Intelligenzstand des Mädchens ist klar, dass dieses Rollentauschen nur solange funktionieren kann, als man sich nicht komplett entblößen muss, und das lässt sich später im Klassenverband im Sportunterricht nicht vermeiden. Ein Tomboy ist also kein Charakterfehler, sondern der Mut, sich in einer anderen Rolle umzusehen, als die Natur in einem angelegt hat. Darum steht bei der Spielschar der Nachbarskinder das Problem der Sexualität nicht auf dem Gesprächsplan, weil in diesem Alter die hormonelle Aktualität noch nicht begonnen hat.
Wir müssen den Jungschauspielern dieses Films insgesamt bescheinigen, dass sie in Mimik und Gestik ihrer Aufgabe glänzend nachgekommen sind. Es beweist die offene und zugleich intensive Vorbereitung auf dieses Thema und der Problematik, und die Kinder stehen das durch. Die Erklärung beruht wohl darauf, dass sie wissen, dass Drehbuch und Regie ihre Anwälte, ihre Fürsprecher in ihren intimen Sorgen sein möchten. Somit steht wieder einmal ein französisches Kunstwerk als Auslöser für das bleibende Plädoyer für den absoluten Schutz der Kinder, und vor allem wird mit Laures Schicksal die Würde der Mädchen wie auch der Jungen auf eine Stufe erhoben, wie wir sie selten so offen bekannt vorgestellt bekommen. -
Was ist ein Kunstwerk?
Eine Botschaft, durch schöpferische Prozesse entstanden, in der Dreischichtigkeit geformt: Das Werk – der ethische Apsekt – der schöpferische Vollzug. Es ist einmalig, unwiederholbar und stimmt in Form und Gehalt überein. Wir unterscheiden drei Botschafter: Propheten, Genies und Kinder, wobei diese letztgenannten durch ihren ungehinderten Zugang zum Kosmischen Wissen die zwei zuerst genannten inhaltlich bezeugen.
Zoé Hélan als Laure: Begabung: schöpferisch / universal denkend / im Streite vermittelnd / sehr hohe Intelligenz / haptischer Lerntyp / philosophisch-ethisch-religiös sich äußernd.
Wir verneigen uns!
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am 26. Mai 2017
Dieser Film ist sicher einzigartig, weil er die transsexuelle Reflexion aus der Kinderperspektive erzählt. Die Schauspieler (Kinder) machen das herausragend. Die Regie hat wirklich Empathie für kindliche Überlegungen. Zu dem Film kann man bis auf die etwas fehlende Länge nur Positives sagen...
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am 27. Dezember 2013
Im Gegensatz zum neu herauskommenden "Blau ist eine warme Farbe..." hat dieser Fim weniger Härte, mehr den Zuschauer im Blick, ohne main-stream zu werden.
Super.
Muss man zum anderen dazu schauen.
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am 1. Januar 2016
Schwieriges Thema, sensibel und mit guten Darstellern umgesetzt. Kaufempfehlung:-) XXX XXX XXX x x x x x. Xxxx x x x
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am 2. August 2015
Ein sehr guter Film, der sich mit der Entwicklung eines Kindes beschäftigt, welche nicht so ganz der Norm entspricht.Sehr empfehlenswert.
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am 22. September 2012
Tief berührend – scheint für mich die treffenden Worte zu diesem Film zu sein. Ein Film über ein Mädchen, das in einer neuen Stadt die Gelegenheit nutzt der zu sein, der sie zu scheinen meint – Michael. Ein Zwiespalt zwischen Wahrheit und dem eigenen Leben.
Noch nie hat ein Film so lange in meinen Alltag hinein gewirkt. Und noch nie hat sich mir die Frage gestellt, wer man selber eigentlich ist.
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am 23. März 2014
Ich habe den Film TOMBOY 2 mal gesehen, um Ihn zu Verstehen, sie Spielt mit der Art eine Junge zu sein, allerdings kam das ende, dann doch in aller strenger Form der Mutter sehr schnell...habe mir mehr emotionen erwartet, warum sie das macht, und warum sie nicht einfach darüber nachdenkt oder gedacht hatte was es für Konsequenzen geben könnte. Wenn spätestens die Schule beginnt....da find ich den Film " mein leben in rosa-rot" doch um einiges fortgeschrittener....
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 9. Januar 2014
Ce film a créé une polémique en France….. il est au programme des écoles d'où cet polémique. À vous de le découvrir si cela perturbe ou non.
Pour ma femme et moi, aucun doute c'est un superbe film!
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