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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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Nach ca. 12 Jahren Abstinenz habe ich diese Reihe nochmal begonnen (diesmal in der schicken Ausgabe von Heyne)- und komme zu einem vollkommen anderen Urteil. Nach wie vor finde ich das Buch sehr unterhaltsam, allerdings ist das vermutlich mehr meinen Jugenderinnerungen zu verdanken als dem Roman. Unbedarften Lesern, die die Geschichten um die Kinder der Erde noch nicht kennen, möchte ich darum hier ein Pro und Kontra präsentieren.

Zunächste zur AUSGABE VON HEYNE:
+ Schicke Cover, tolles Layout, angenehmes Druckbild für Nachtleser - eine schmucke Reihe für das heimatliche Bücherregal also.
- Das Geld für das neue Coverartwork wäre besser in eine anständige Bindung und eine neue Übersetzung geflossen. Zu letzterem äußere ich mich weiter unten nochmal.

Nun zum INHALT:
+ Interessant geschriebene, spannende Romanreihe mit einer beeindruckenden Hauptperson. An Aylas Seite und durch ihre Augen kann man eine wirklich gute Abenteuer-/Survival-/Liebesgeschichte erleben, wenn man sich auf das Buch einlässt. Potentiell durchaus suchtgefährlich.
- Nach dem ersten, vielleicht auch dem zweiten Buch erfindet Ayla so ziemlich alles, was man an Werkzeugen aus der Steinzeit so kennt. Sie bereist auch fast ganz Europa zu Fuß und zu Pferde. Jeder einzelne dieser Handlungsstränge ist gut durchdacht und nett zu lesen, aber auf Dauer (so rund um Buch 5) möchte man Ayla unter Umständen mit einer ihrer Erfindungen erwürgen.

+ Das Detailreichtum erweckt den Eindruck, dass die Autorin sich intensiv mit Heilpflanzen und Steinzeitgeschichte auseinandergesetzt hat. Für einen unbedarften Leser lässt das gewisse Szenen sowie den ganzen Hintergrund der Geschichte extrem lebendig erscheinen und schafft wunderbarstes Kopfkino. Auel hat sich viele Gedanken um Gebräuche und Sozialleben ihrer Erdkinder gemacht und entwirft ein glaubhaftes Bild ihrer verschiedenen Stämme und Völker.
- Leider nur für unbedarfte oder gutwillige Leser - wer sich näher mit anthropologischen oder archäologischen Themen beschäftigt und sein Fachwissen über die Steinzeit beim Genuss dieses Buches nicht ausblenden kann, wird das dringende Bedürfnis verspüren, seinen Kopf wiederholt auf die Tischplatte krachen zu lassen.

+ Der Erzählstil der Autorin ist frisch, lebendig und absolut fesselnd. Sehr oft findet man gute Ideen in schlechten Erzählstil verpackt, das ist bei Jean M. Auel definitiv nicht der Fall.
- Leider ist das nur bei der englischen Ausgabe der Fall - die deutsche Übersetzung der Reihe ist für Freunde von schöner Sprache leider eine Hölle von Schmerzen zwischen zwei Buchdeckeln. Im ersten Buch wurde das im Alleingang erreicht durch eine Übersetzerin mit deutlichen Grammatik- und Ausdrucksschwächen, die über das Erzähltalent und den literarischen Gusto einer benutzten Sportsocke verfügt. Leider hat man auch für die Neuausgabe niemanden um eine Neuübersetzung bemüht, die die Reihe und vor allem der erste Band, der sich besonders schrecklich hervortut, DRINGEND braucht.

+ Zahlreiche Sexszenen, die mit zu dem Besten und Schönsten gehören, was das Genre der Liebesromane zu bieten hat. Wer Freude am pitzelnden Lesen hat, wird mit Sicherheit Freude an dieser Reihe finden können.
- Zahlreiche Sexszenen und Beziehungsklitschen, die mit enervierender Häufigkeit auch zu Momenten auftauchen, an denen normale Menschen essen. Oder schlafen. Oder... keine Ahnung, irgendwas anderes sinnvolles tun. Beziehungsprobleme sind in dieser Buchreihe omnipräsent, absehbar - und natürlich beginnen und enden sie mit Sex. Jetzt ist es zwar nicht so als ob Jondalar spätestens alle drei Seiten über seine Ayla rutscht (pardon!), aber wenn man für Sexszenen nichts übrig hat, ist man in diesem Buch falsch. Sehr, SEEEEEHR, falsch.

Die negativen Punkte sind länger und elaborierter als die positiven, was einen falschen Eindruck wecken könnte. Tatsächlich finde ich die Buchreihe zumindest bis Band 3 absolut genießbar, danach zumindest noch gut. Allerdings hat die Reihe doch leicht wahrnehmbare Schwächen, die einen kritischen Leser an die Decke treiben können. In meinem Bekanntenkreis scheidet diese Reihe die Geschmäcker - auch bei Leuten, die normalerweise die gleichen Bücher mögen.
Wer nun den Kopf wiegt und nicht sicher ist, sollte vielleicht erst einmal in die Bibliothek seines Vertrauens watscheln oder eines der 0,30€-Angebote hier auf amazon.de wahrnehmen und die Nase ins erste Buch stecken (wenn möglich in die Originalausgabe). Denn ob das Buch nun Liebe aufs erste Kapitel ist oder doch eher ein potentieller Grillanzünder muss man selbst herausfinden. :)
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am 2. August 2006
Eine gute Freundin (nicht meine!) brachte mir das Buch "Ayla und der Clan des Bären" nach meiner Bandscheiben-OP ins Krankenhaus mit. Ich hatte also endlos Zeit zum lesen und brauchte trotzdem fünf Tage für das Buch, weil ich so oft zurückgeblättert und nochmals nachgelesen habe. Nun sind fünfhundertseitige Frauenschicksale nicht gerade meine übliche Lektüre, das geht wohl den meisten Männern so. Ein paar Mal war ich so voll Zorn über die vielen Ungerechtigkeiten, die Ayla widerfahren, daß ich das Buch eigentlich nicht zu Ende lesen wollte. Schließlich ist ja auch kein Happy End in Aussicht, im Gegenteil, das dramatische Ende zeichnet sich mit jeder Seite deutlicher ab. Nun, ich habe es trotzdem zu Ende gelesen, und ich habe begriffen, daß eine solche Aneinanderreihung von Schicksalsschlägen auf fünf Lesetage verteilt zwar unmenschlich erscheint, aber in der Geschichte ja eine Zeitspanne von neun Jahren abdeckt. Auf neun Jahre verteilt mag ein solches Schicksal vielleicht zu ertragen sein, zumal es ja auch gute Zeiten für Ayla gab. Inzwischen habe ich das geliehene Buch zurückgegeben und alle fünf bisher erschienenen Bände selbst gekauft. Und dabei ist es mir völlig egal, ob die anderen Teile genauso stark sind oder schwächer (wie in manchen Rezensionen zu lesen ist), ich will einfach nur wissen, wie die Geschichte um Ayla zu Ende geht. Mein Tipp? Wer eine (Höhlen)bärenstarke Fantasy-Story mit einer (Höhlen)löwenstarken Heldin verkraften kann, muß zugreifen. Wer prähistorische Korrektheiten und gesicherte paläoanthropologische Erkenntnisse erwartet, nun, der muß leider Fachliteratur kaufen.
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am 23. Februar 2015
Vor 20-30000 Jahren....
Die 5jährige Ayla verliert durch ein Erdbeben ihre gesamte Sippe und wird von eine Gruppe von Neandertalern gefunden und adoptiert...

Die Reihe besticht durch ihre kenntnisreiche Beschreibung der eiszeitlichen Landschaften mit detaillierter Beschreibung der damaligen Tier- und Pflanzenwelt, sowie der damals benutzen Werkzeuge und Waffen. Sitten und Gebräuche sind oft frei erfunden, stehen aber im Einklang mit den archäologischen eiszeitlichen Funden.
Die Hauptfigur Ayla besticht durch ihre große Kreativität, unkonventionelles Denken, ihre heilerischen Fähigkeiten und eben insgesamt durch ihre große Spiritualität und Fähigkeit zur Hingabe an ihre Aufgabe und andere Menschen.
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am 28. Juni 2004
"Das Leben unserer Vorfahren in der Geburtsstunde der menschlichen Zivilisation".
Die Autorin erzählt genau das in ihrem über 5000 Seiten starken Epos "Die Kinder der Erde", dessen erster von fünf Bänden dieser Roman bildet. Das Buch ist sehr gut geschrieben, es lässt den Leser nicht mehr los und führt ihn tief in die Rituale und Gegebenheiten des Lebens innerhalb eines Steinzeitlichen Clans von Neandertalern ein. Geschickt wird durch die Andersartigkeit von Ayla, die ein Homo sapiens sapiens ist, der Clan beschrieben, denn sie ist in allen Dingen den Leuten dort weit voraus und daraus erbeben sich ständig Reibereien mit den Clanmitgliedern, die nicht verstehen können, was an diesem Mädchen so anders ist. Durch das ganze Buch hindurch zieht sich als rote Faden ihrer Querelen mit dem Sohn des Clanführers und die Spannungskurve zur finalen Katastrophe am Ende des Buches steigt stetig an. Ich zumindest konnte selbst um 03:00 Uhr Nachts das Buch kaum aus den Händen legen, obwohl ein paar Stunden später der Wecker klingeln würde. Ein Haar in der Suppe hat aber auch dieser Roman: Man merkt schon, das die Autorin aus dem puristischen Amerika kommt und in den 30er Jahren des vorherigen Jahrhunderts geboren wurde. Sie hat die Verhaltensweisen der Frauen in der Steinzeit leider so beschrieben, wie ihre christliche Erziehung es ihr eingebläut hat...
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am 9. Februar 2015
Ayla - vermutlich ein Cro-Magnon-Mädchen - wird von einem "Clan" (Neandertaler?) großgezogen. Dieses Buch ist sehr spannend zu lesen, allerdings nicht gerade hohe Literatur. Die Gefühle heutiger Menschen werden nämlich zu sehr auf diese Steinzeitmenschen projiziert, die vermutlich völlig anders dachten und fühlten als wir. Dennoch scheinen die Angaben über deren Werkzeuge ganz plausibel zu sein. Da wurde wohl ganz passabel recherchiert. Nach stressigem Alltag oder an langen Winterabenden ist die im Buch erzählte Fantasiegeschichte eine durchaus anregende Lektüre.
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am 18. Juli 2016
Hier eröffnet sich dem geneigten Leser ein Steinzeitmärchen, liebevoll geschrieben mit viel Herz und einem Schuss Erotik. Es ist kurzweilig mitzuerleben wie die junge Ayla vom Kind zur jungen Frau heranwächst und dabei manch Abendteuer zu bestehen hat, viele Tränen weint bis auch sie ein Happy End erleben darf. Über mehrere Bände verteilt eine Geschichte die man einfach gelesen haben muss.
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am 6. Mai 2012
Über den Inhalt wurde schon genug geschrieben, ich bewerte nur der Statistik wegen... ich konnte dieses Buch und auch die nächsten in der Folge nicht mehr aus der Hand legen! Einfach nur zum wegträumen schön!
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am 13. März 2015
Ein sehr gutes Buch, spannend und unterhaltsam macht Lust auf die folgenden Bände. Leider ist der Band 2 " Ayla und das Tal der Pferde: Ayla 2 (Ayla - Die Kinder der Erde, Band 2) " NICHT für KINDLE erhältlich. Als Kindle Buch sind nur Band 1,3,4,5 und 6 vorhanden.
Das Kindle Buch " Ayla und das Lied der Höhlen: Roman (Kinder Der Erde / Earth's Children 2) " ist NICHT Band 2 der Earth's Children Reihe - sondern Band 6.
Jetzt habe ich Band 1 von 6 gekauft und gelesen und komme nicht weiter. Bitte Band 2 als Kindle nachreichen !!!
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am 18. Dezember 2012
Das Buch hat für meinen Geschmack die Höchstwertung verdient,da der Leser völlig glaubwürdig in die Anfänge der Menschheit zurückversetzt wird. Gute Geschichte,gut geschrieben,von der Autorin gut recherchiert.
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am 16. November 2010
Nachdem ein Erdbeben die Höhle ihres Stammes verschüttet hat, irrt das Menschenmädchen Ayla als einzige Überlebende durch die Wildniss. Ihr Glück ist es, dass sie halbverhungert und verletzt von der Medizinfrau Iza gefunden und mitgenommen wird, die mit ihren Neandertaler-Clan auf der Suche nach einer neuen Höhle ist. Ayla erobert die Herzen von Iza und von Creb, den Mogur der Gruppe, im Sturm und so darf sie bleiben. Sie lernt die Sitten und Gebräuche sowie die Sprache der Neandertaler, doch desto älter sie wird, desto weniger kann sie ihr menschliches Erbe verbergen...

Der erste Band von der bisher fünfteiligen Ayla-Reihe schildert, wie Ayla bei den Neandertalern aufwächst, dabei aber mit ihren menschlichen Denken immer wieder aneckt. Kann sie doch nicht einfach die Dinge als gegeben hinnehmen, sondern begehrt immer wieder auf. Im Rahmen der Geschichte erfährt der Leser viel über die Welt der damaligen Zeit und insbesondere die (Heil-)pflanzen werden durch Iza intensiv dargelegt. Der Band geht auch stark auf das Denken und Fühlen der Neandertaler ein, insbesondere Crebs Gedanken spielen eine große Rolle, welcher mit den Geistern spricht und fühlt, dass das Ende der Neandertaler nahe ist.

Dieses Buch ist faszinierend im Hinblick auf das Leben der Neandertaler, gibt es doch ganz neue Einblicke - jedoch bleibt die Frage, inwiefern diese Einblicke auch als wissenschaftlich gesichert gelten. Die Handlung selbst ist interessant, jedoch ist das Finale schon recht früh absehbar, denn der einzige wirklich sich verändernde Charakter im Buch ist Ayla - eine charakterliche Weiterentwicklung der anderen Personen findet nahezu nicht statt. Auch müssten die Schilderungen der Natur und insbesondere der Pflanzenwelt sicherlich nicht so episch ausfallen, ohne das es dem Buch schaden würde. Was jedoch wirklich den Lesefluss störte, waren die arg merkwürdigen Formulierungen - ich bin sicher, bestimmte verwendete Konjugationen gibt es gar nicht im Deutschen. Es fällt auf, dass ungewohnt viel mit indirekter Rede gearbeitet wird. Es wurde schon in Rezensionen von Lesern des Originals und der Übersetzung angemerkt, dass der Ursprungstext wesentlich mehr direkte Rede enthält - was ich auch für durchaus wahrscheinlich halte, ohne es jetzt überprüfen zu können. Überdies war das Buch noch in alter Rechtschreibung. Zudem kann die reine Seitenzahl in die Irre führen, durch die 39 Zeilen pro Seite ist der wahre Buchumfang eher bei 800 Seiten anzusetzen. Allem im allem ziehe ich das Resümee, dass der Text durch seine Detailverliebtheit einerseits hervorragt, aber gleichzeitig deswegen auch verliert. Die Handlung verläuft aufgrund fehlender Spannung mehr wie ein gemählich fließender Bach denn als reißender Strom, wo der Leser mehr den seltenen Pflanzen am Ufer Beachtung schenken soll als den eigentlichen Geschehen. Wem das nicht stört, der kann mit diesem Buch eine angenehme Zeit verleben.

4 von 5 Sternen
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