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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
86
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am 5. Mai 2012
"Ich möchte nie aufhören, zu versuchen, in Worte und Texte zu fassen, was ich sehe und höre. Nie aufhören, mich zu erzürnen, mich rühren und trösten zu lassen, zu lachen - auch gern über mich. Ich möchte nie aufhören, zu beschreiben, zu erzählen, dass es das Glück wirklich gibt und dass es zerbrechlich ist". So schreibt Reinhard Mey im Booklet von "Gib mir Musik", und wenn man diese beiden CDs gehört hat oder vielleicht bei einem Konzert seiner letzten "Mairegen"-Tournee dabei war, dann möchte man hoffen, dass er es sehr ernst meint!
"Gib mir Musik", mitgeschnitten im Münchner Circus Krone am 06.11.2011, hat viele Momente, die mich wirklich gefangen haben, und bei denen ich auch die eine oder andere Träne verlieren musste. Gekringelt vor Lachen habe ich mich bei Reinhard Meys einleitenden Worten zu "Wir sind eins", gefreut habe ich mich über sein lange nicht mehr gesungenes "Herbstgewitter über Dächern", und in "Ich bin" erkenne ich mich an nicht wenigen Stellen selbst.
Absolut ergreifend finde ich nach wie vor sein "Drachenblut" im zweiten Teil des Konzertes, ohne jedes einleitende Wort gesungen, Mey-Fans werden wissen, worum es in diesem Lied geht. Ich war beim Konzert am 05.11.2011 im Circus Krone, und als Reinhard Mey dieses Lied gesungen hat, haben viele Leute sich die Hand gehalten, und nicht wenige hatten Tränen in den Augen. Nach Zeilen wie "Ein Lidschlag nur, ein Augen-Blick, ein Zeichen ist geblieben, und die Entschlossenheit, dich in die Welt zurückzulieben" und "Ich bleib bei Dir, ich setze mich an deiner Seite nieder. Ich habe dich so lang vermisst, jetzt habe ich dich wieder" gleich im folgenden Lied zu hören "Mairegen, lass mich wachsen, Mairegen, mach mir Mut, Mairegen, lass mich glauben, alles wird gut", das geht schon sehr tief, erst recht wenn man sich dabei an eine Textzeile aus einem älteren Mey-Lied ("Du bist ein Riese, Max") erinnert: "Liebe macht dich unverletzbar, wie ein Bad in Drachenblut".
Eine schöne Überraschung ist, dass Reinhard Mey nochmal seine "Eisenbahnballade" ausgepackt hat, ein Opus, das ebenso gut von seinem Freund Hannes Wader stammen könnte.
Für diese beiden CDs sollte man sich 2 1/2 Stunden wirklich Zeit nehmen. Danke, lieber guter Reinhard, bleibe bitte bei Deinem Lebensmotto (s.o.), ich freue mich schon auf Deine neuen Lieder und Deine nächste Tournee!
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am 5. Mai 2012
Alle Kenner von Reinhardt Mey haben sich gefreut, dass der Barde trotz persönlicher Bedrängnis den Weg zurück auf die Bühne gefunden hat und dort gemeinsam mit uns trauerte und sich freute. Ich hoffe er bekam die Kraft weiter zu machen. Wir meine Frau und ich) nehmen seine Lieder als Ansporn in dieser Eisenzeit unseren Mann/Frau zu stehen. Dazu sind sie wohl da, seine Lieder, kritisch, liebevoll, melancholisch und manchmal mit einem Augenzwinkern. Das die DB-AG die Eisenbahnballade im 175zigsten Jahr der Bahn nicht mehr würdigte, schmerzt mich als Eisenbahner. Das die Springerpresse meint Mey wäre tot (BZ vom 3.Mai 2012), kann ich nur belächeln. Die Konzerte zeigten Mey ist nicht tot und das sie ihn in Rundfunk und Fernsehen nicht vorkommen lassen (es sei denn nach Mitternacht) kann seine Bedeutung für das deutsche Lied nicht schmälern. Frankreich legt ihm den roten Teppich aus, hier bleibt die Kokosmatte. Es wäre auch angesichts von 62 ausverkauften Konzerten an der Zeit, dass sich das ändert! Wir waren in Braunschweig und haben geheult und gelacht - mehr ist dazu eigentlich nicht zu sagen - außer Danke dafür, dass die MP3 Version nur 5 Euro kostet das sind nicht mal 50 Cent pro Titel - Danke!
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Was ist so besonders an dem neuen Live-Album von Reinhard Mey? Ein distanzierter Kritiker, für den Mey nicht mehr ist als irgendein Liedermacher, wenn auch der, in Verkaufszahlen gemessen, bedeutendste hierzulande, könnte konstatieren: Meys neue, siebzehnte Live-Platte (immer vollständige Konzertmitschnitte als Doppel-Alben, zwei davon auf Französisch) ist im Grunde genauso wie alle bisherigen auch. Natürlich, die Lieder sind andere, aber ansonsten wie gehabt.
Ein Mann betritt allein die dekorationsfreie Bühne mit einer akustischen Gitarre unterm Arm, stellt sich hinter das Mikrofon und singt ungefähre zwei Dutzend Lieder. Das erste vor der Pause (erste CD), das zweite, man ahnt es, danach (zweite CD) und die Monologe die er an sein Publikum richtet, mal nachdenklich, mal heiter, immer gefühlsbetont und glaubhaft aufrichtig, geraten vielmals beinahe genauso lang wie das eigentliche Lied im Anschluß.

Es so zu beschreiben wäre zwar vollkommen zutreffend und doch falsch. Denn Mey-Konzerte sind wesentlich mehr und lassen sich nicht nur an den Parametern eines Musik-Ereignisses messen, sei es nun das Konzert selbst oder die daraus entstehenden Live-Alben.
Es ist jedes Mal, als träfe man einen lieben alten Freund, einen engen Vertrauten, den man aufgrund der unterschiedlichen Lebenswege leider nur alle paar Jahre sieht. Doch wenn man sich trifft, ist schon nach Sekunden die alte Vertrautheit und Verbundenheit wieder da und man erlebt einen wundervollen Abend miteinander, redet und trinkt, lacht, hört zu, denkt nach, erspinnt neue Weltgerüste und empört sich über Ungerechtigkeit, erzählt sich neues, erinnert sich an lang zurückliegendes und bekennt einmal mehr gemeinsam die unerschütterliche Liebe zum Leben, mit allem was nun einmal dazu gehört.

Sicher ist es naturgemäß bei einem Konzert nur einer der zu tausenden redet und doch entsteht irgendwie der Eindruck eines Gesprächs, hörbar auf jedem Mey-Live-Album, erlebbar in jedem seiner Konzerte. Peter Maffay nannte es einmal den imaginären Dialog mit dem Publikum. Vielleicht ist es das, was die wenigen Musiker, die Jahrzehnte erfolgreich überdauern, die zu Lebensbegleitern, ja zu imaginären Freunden werden, von all den Kurzeitsternchen, die hier und da ja durchaus auch mal ein hübsches Lied hervorbringen, unterscheidet.

Bei Reinhard Mey ist diese Verbundenheit mit seinem Publikum jedenfalls erstaunlich intensiv selbst in der Konserve als Tonaufnahme fühlbar, wohl gerade durch den Verzicht auf jegliches Drumherum. So aufwendig und mit viel Liebe zum Detail und oft mit vielen großartigen Gastmusikern Mey seine Studio-Alben auch produziert, auf der Bühne ist nur noch er. Er mit "ein paar" Freunden, die er nach drei Jahren endlich wieder einmal trifft.

So ist eben kein Live-Album von Reinhard Mey wie das andere, so wie auch kein langes, gutes Gespräch mit einem Freund wie das andere ist. Natürlich saß man wie immer an einem Tisch, mit ein paar Gläsern Wein und am Ende waren etliche Krümel und Flecken auf der Tischdecke, die Kerzen niedergebrannt und man lag sich in den Armen und verabredete sich für in drei Jahren wieder an diesem Tisch.
Von außen betrachtet ist es alle paar Jahre immer dieselbe Szene, doch nicht für die, die mit an dem Tisch saßen.
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Beim Erscheinen von "Mairegen" hatte nicht nur ich mich gefragt, ob und wie Reinhard Mey "Drachenblut" spielen könnte, den Song für seinen im Wachkoma liegenden Sohn Max, den er noch beim Konzert 2008 in Wetzlar auf der Bühne als Bestandteil des Tourtrupps vorgestellt hatte. Auf gewisse Weise stellt "Drachenblut" für mich ein Pendant zu Claptons "Tears in Heaven" dar; beide Musiker versuchen, den Verlust ihres Sohnes musikalisch zu verarbeiten, und ich hatte erwartet, dass Reinhard Mey verzweifelter wirken würde. "Gib mir Musik!" ist erwartungsgemäß ruhiger ausgefallen als die optimistischere "Danke, liebe gute Fee"-CD, wobei Reinhard Mey hier eine große Gefasstheit und Stärke ausstrahlt; man spürt, wie ihm die Musik, so wie er es in seinen Liedern öfter schildert, die Kraft gibt, diese Krise zu ertragen.

Vom Konzertprogramm der Tournee 2008 sind drei Songs übrig geblieben: "Bunter Hund", "Männer im Baumarkt" und "Danke, liebe gute Fee", wobei Reinhard Mey Letzteren an einer Stelle augenzwinkernd politisch aktualisiert hat. Hatte er in "Männer im Baumarkt" auf seinen Hit "Über den Wolken" angespielt, so zitiert Mey darin diesmal "Gute Nacht, Freunde". Vom "Mairegen"-Album spielte er zehn Songs live, wobei ich mit etwas Abstand sagen muss, dass mich Lieder wie "Antje" und besonders "Ficus Benjami", ein Song über eine Pflanze im Wartezimmer einer Arztpraxis (!), nicht sonderlich berühren.

Mit dem "Lied für Klaus" zum 60. Geburtstag seines Freundes, des Liedermachers Klaus Hoffmann, und mit "Musikpolizei", sind erneut zwei neue Lieder dabei, die auf keiner Studio-CD zu finden sind, wobei mir besonders "Musikpolizei", ein bissiger Appell gegen die akustische Umweltverschmutzung, sehr aus dem Herzen spricht! Kaum ein Konzert der letzten Jahre scheint gegen Ende ohne "Viertel vor Sieben" und "Leb wohl, adieu, gute Nacht" auszukommen; dafür hat Reinhard Mey mit "Herbstgewitter über Dächern" und der "Eisenbahnballade" zwei schöne alte Songs ausgegraben, wie er es öfter tut - ich wünschte mir, live von ihm noch viel mehr solcher alter Fundstücke zu hören!

"Gib mir Musik" ist das Dokument eines Konzertabends, das mit einer Kraft beeindruckt, von der sich ein wenig auf den Hörer überträgt, und wie üblich kommen die Songs in dieser intimen Live-Atmosphäre für mich besser rüber als auf den Studioalben. Bleibt nur zu hoffen, dass das, was er "noch zu sagen hätte", länger dauert als eine Zigarette, und Reinhard Mey auch uns noch viel "Musik gibt".
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am 12. Mai 2012
Können Worte das ausdrücken was man fühlt? Ich tue mich sichtlich schwer, aber beim Lauschen Reinhards Worte erwärmt sich mein Herz. Ich fühle, wie ich bei Antje im Imbiss sitze, wie der Wind bei einem Herbstgewitter durch meine Haare weht, wie ich im Baumarkt vor kleinen Monitoren mit offenen Mund und roten Ohren stehe ... ich fühle mich einfach frei, wenn ich Reinhards Musik lauschen darf.

Aber was zeichnet das neue Album eigentlich aus? Persönlich fühle ich mich zurückversetzt zu meinem Besuch im Konzert der alten Oper. Wunderbare Gedanken! Gerade bei Reinhard Mey sind die Live-Platten ein unbeschreibliches Erlebnis. Denn neben den traumhaften Liedern verzaubert Reinhard vor allem durch seine Geschichten bei den Übergangen zwischen den Liedern. Hier kommt der große Charakter und die Persönlichkeit von Reinhard Mey hervor. Herzlich, humorvoll, menschlich!

Gute Nacht, mein Freund Reinhard.
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am 8. Mai 2012
Reinhards inzwischen 15. Live-Album ist hörenswert, so viel schon mal zu Beginn.
Und er liefert wahrhaftig ein berührendes Stück Musik ab, 26 Titel, über 2 Stunden Musik und Texte. Andächtige Stille während der Vorträge, warmer Beifall zwischen den Stücken; "Gib mir Musik" gibt mir tatsächlich sehr viel Musik. Und wie immer bei Mey: Pfiffige Texte und schöne Melodien, einfach das, was man so von Mey erwartet.
Er kommt einfach ehrlich rüber, sympathisch und der Schwerpunkt liegt auf den Liedern der letzten Zeit, heisst also kein "Über den Wolken" oder dergleichen. Aber das tut der Sache keinen Abruch; dieses Album ist einfach wunderschön und absolut zu empfehlen, wenn man gehaltvolle deutsche Musik mag.
Danke Reinhard.
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am 7. Juli 2013
Reinhard Mey ist wie immer, vor allem live, ein Garant für Musik zum anhören und genießen. Man braucht die nötige Muse um sich der Musik widmen zu können, erst dann erschließen sich seine Texte und Reime. Ob alte oder neue Lieder, man muß ihn einfach mögen, diesen Liedermacher der allein mit seiner Gitarre einen ganzen Abend bestreitet.
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am 3. Juni 2013
Reinhard Mey ist einfach nur ein begnadeter Liedermacher mit Texten die einen tieferen Sinn haben. Die Musik ist einfach gehalten und jedes Lied erzählt eine Geschichte. Ein muss ist es ihn Live zu erleben. Bis zu einem seiner Auftritte kann man sich gemütliche Abende mit seiner CD machen.
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am 7. Juli 2013
Ich liebe Livemusik und so kam ich auch auf diese Live-Alben von Reinhard Mey, zu dem ich eigentlich nie den Zugang hatte früher und jetzt paßt er gut zu meiner Arbeit und ich höre die rauf und runter! Danke Reinhard, für so tolle Konzerte und Lieder!
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am 17. Oktober 2013
diese CD gehört zu einer der besten Aufnahmen die Reinhard Mey je gemacht hat! Wer Lust auf gute Texte, gute Musik und das in einer sehr fantastischen Kombination hören möchte, dem sei diese CD ans Herz gelegt!
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