Fashion Sale Hier klicken Jetzt informieren b2s Cloud Drive Photos Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
12
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
9
4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CD|Ändern
Preis:8,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 21. August 2012
Ry Cooder - vocals, guitars, mandolin, bass
Joachim Cooder - drums
Arnold McCuller - harmony vocals on "Take Your Hands Off It"

Bescheiden liest sich die knappe Besetzungsliste von "Election Special" - aber weniger ist bekanntlich oft mehr!
So auch bei dieser erdigen, rootslastigen Einspielung, mit der sich - nomen est omen - der Saitenvirtuose mit seinem
Filius Hals über Kopf in den US-Wahlkampf stürzt.
Dass Cooder ein Gerechter ist und mit "Stray Dog Republicans" nichts am Hut hat, dürfte sich mittlerweile herumgesprochen
haben. Dementsprechend drastisch und realistisch fällt seine knallharte - musikalisch zwischen Pete Seeger, Woody Guthrie
und John Lee Hooker angesiedelte - Bestandsaufnahme aus:

Gleich im ersten Song - dessen Arrangement auch Tom Waits gut zu Gesicht stehen würde - bekommt Mitt Romney sein Fett weg.
In "Brother Is Gone" stellt Cooder Robert Johnson`s Teufelspakt metaphorisch in Relation zu den mittlerweile berüchtigten
Lehman Brothers. Thematisch ähnlich gelagert: "The Wall Street Part Of Town" - wir alle müssen für die
"White-Collar-Schurkereien" tief in die Tasche greifen!
Absoluter Höhepunkt, das bluesige "Cold Cold Feeling" - Cooder schlüpft für ein paar Minuten in die Rolle des im
White House gepiesakten Präsidenten - alles republikanisch kontaminiert - nichts als Blockade - ein ständiger Kampf gegen
heraufdräuende Neo-Segregation - "everything is going on wrong"!
Dass die Faschingsgilde um Sarah Palin namens Tea Party in dem fröhlich intonierten "Going To Tampa" kräftig auf die
Schaufel genommen wird, versteht sich von selbst!
"The 90 And The 9" rührt beeindruckend die Werbetrommel für die Demokraten, um unter deren Regie dem einen Prozent der
Bevölkerung, dem fast das gesamte Vermögen gehört, eins vor den Latz zu knallen.
Sollte Obama - und das wollen wir doch hoffen - neuerlich gewinnen, wäre eine Cooder-Party im White House Pflicht - möglicherweise
ergäbe das eine hervorragende Live-Session!
0Kommentar| 34 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. August 2012
Ry Cooder hat wieder eine tolle Scheibe eingespielt (leider mit 38 Minuten Spielzeit sehr kurz, doch qualitativ umso besser!); seine Wut und sein Zorn über die nach Macht lechzenden Republicans sind fast in jeder Zeile spürbar. Ich kann ihm dabei nur beipflichten. Eigentlich sollte diese CD ein Pflichtprogramm für alle konservativen Denker sein. Romney ist ein typischer Vertreter dieses überholten Weltbildes. Die alten Muster und Denkweisen, bei der das Geld und das mechanistisch-lineare Denken im Zentrum allen Handelns stehen, hat ausgedient. Fritjof Capra hat dies in seinem Buch "Wendezeit" schon Anfang der 80-er Jahre des letzten Jahrhunderts erkannt. Ry Cooder setzt dies kongenial um mit seiner Musik! Ein Ausnahmekönner; grossartig!
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. September 2012
"Brother is gone" ist eines der besten Stücke, die Cooder je komponiert hat. Es enthält Grösse und Untergangsvision der vereinigten Staaten wie in einem Brennglas. Der Fluch der Einwanderer-Brüder Lehmann, die einen Pakt mit dem Teufel schliessen und eine ganze Gesellschaft in den Ruin treiben, auch wenn sie selbst dafür in der Hölle schmoren werden -diesem todbringenden, selbst gewählten Fluch der USA verleiht Cooder eine zeitlose Grandezza mit seiner heiseren Stimme und dem zynischen Text, mit der wundervollen Mandoline und den Streicherbögen, die sich lockend über die evozierten Stadtpanoramen des von geldgierigen Bankern angerichteten Elends beugen... ein Song wie ein bitterböser Altman-Film, ein Song, der den Breitwand-Charakter der besten Randy Newman-Stücke erreicht. Fantastisch. Cooder for President.
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
I appear to be one of the few reviewers who feel equally comfortable reviewing any political album, irrespective of whether it supports the left or the right. Maybe this is because I've seen enough that no political ideology has all the answers, and I don't have the answers either. I therefore find it interesting to hear all the viewpoints, even though I disagree with some of them. Here, Ry Cooder points out plenty of problems as he sees them. He clearly feels passionate about politics, but like the rest of us, he does not have the solutions.

Musically, I would describe this as a folk-blues album in which Ry Cooder sings in a nearly-speaking style. His prowess as a musician sometimes shows through, but if you really want to hear Ry Cooder the musician, you have to go back to the earlier albums that he recorded before he decided to focus on political music. This reminds me that I should re-acquaint myself with Chicken skin music, which I haven't heard for over 30 years.

Ry Cooder spends a lot of the album attacking the Republicans, beginning with the opening song in which he sings the part of Mitt Romney's dog. Judging by the references in four songs to Jim Crow (Brother in song, Cold, cold feeling. Going to Tampa, Take your hands off it), it appears that he thinks the Republicans would like to return to a time when blacks and whites lived segregated lives in America.

Committed Democrat voters will probably love the sentiments expressed here, but I doubt if it's the kind of album that would convince an undecided voter that they should vote Democrat. The one thing missing from this album is a song that offers hope for the future. Nevertheless, this is still an enjoyable album.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 10. Dezember 2012
Blues, Country, Folk des Extraklasse, alles wie gehabt, das Thema verrät der Titel und wer da nicht genau hinhört, verpasst wohl nicht nur die eine oder andere zynische Attacke, sondern auch einige großartige musikalische Details.

Die Ziele seine Spotts sind die gleichen wie auf ,Pull Up Some Dust...` und auch die Umsetzungsmethode ist eine ähnliche. Man ist sich bei ,Cold Cold Feeling`, in dem Obama ganz heftig den Blues hat nur nicht sicher, ob man das für bare Münze nehmen soll, oder ob es eben doch ironisch gemeint ist, aber im Zweifelsfall sollte man bei Cooder wohl Letzteres annehmen.

Banjo, Mandoline, Slide Gitarre ein erdiger Rumpelrhythmus, mehr braucht Cooder für großartige songs nicht - doch: seine scharfzüngigen Texte. Wenn ich mir was wünschen dürfte - als nächstes bitte ein gemeinsames Album mit Tom Waits und Randy Newman. Highlight: ,Take Your Hands Off It` - vokalistisch, wie rhythmisch, wie songwriterisch einfach großartig.
44 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Oktober 2012
Erdig, ungenau, dreckig. Mit einem Wort: Wohltuend.
Ry Cooder ist mal wieder zurück von seinen diversen ethnischen Exkursionen und schaut nach Amerika. Und wie er das tut, ist beeindruckend. Die Republikaner schätzt er wahrlich nicht. Das kann er ja in den Vereinigten Staaten offen sagen, was ja schon mal was wert ist. Dass er das allerdings auch gefährdet sieht, wird deutlich in dem bitterbösen "Take your hands off".
Die Musik hat viel von früher: Rockig, bluesig, slide-guitar. Und mit Recht ist auch die Musik durchaus aggressiv. Ein toller Cooder!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ry Cooder ist auf Seiten Obamas und seiner Demokraten. Entsprechend ätzt er gegen Mitt Romney, diese Sarah Palin, die gierigen Wall-Street-Haie. Sie wollten "Jim Crow" wieder einführen, d.h. diverse Wahl-Tricks, um die Schwarzen von der Teilnahme abzuschrecken (was die Republikaner ja tatsächlich durchziehen). Nachzulesen ist das alles im dankenswert enthaltenem Beiheft.

Wie weit er sich da gemein macht mit einer Partei, die bei allem kleineren Übel auch auf die feisten Großspenden zielt und auch schwere Fehler beging, lässt sich schon fragen. Cooder wollte mit dieser kurzen CD, mit Sohn Joachim (und bei einem Song noch mit Arnold McCuller) aufgenommen, offensichtlich noch mal die Wahlkämpfer mobilisieren. Musikalisch ist es rockiger-bluesiger als Pete Seeger und Woody Guthrie, doch mit vergleichbar deutlicher Stellungnahme.
Vier Sterne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Dezember 2012
Ry Cooder zeigt musikalisch das er sich von nichts und niemandem
den Mund verbieten lässt. Romney und seinen Fantasien erteilt Cooder
auf höchstem musikalischen Niveau eine Absage. Bravo
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. Januar 2013
!Ich habe die Schnauze voll!" So könnte man Ry's Äußerungen kurz und bündig sagen, die zum Entstehen dieses Albums geführt haben. Sehr kritisch und das ist gut so.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2012
Ry Cooder ist in höchstform!!!!

Das erst Lied hat mich sofort komplett umgehauen "Mutt Romney Blues" und das zweite ist mehr als großartig "Brother is Gone". Die Texte sind bissig, Herr Cooder hat sich gut ausgelassen.
Die CD ist nicht sehr lang und kostet etwas mehr. Könnte etwas günstiger sein.. Die CD läuft bei uns ständig, alle hören mit.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Benötigen sie kundenservice? Hier klicken