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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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4,1 von 5 Sternen
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am 15. Mai 2012
Die - achwasweißichwievielte - »Die Ärzte«-Platte, »auch«, erschien am 13. April 2012, einem Freitag den 13ten. Ein schlechtes Zeichen? Gewiss nicht.
Seit »Jazz ist anders« sind fünf Jahre vergangen. Fünf Jahre, in denen die selbsternannte beste Band der Welt wohl genug Zeit hatte, sich auf ihre wesentlichen Elemente zu konzentrieren, sich ein wenig voneinander zu entfernen und nun, 2012, wieder aufeinander zu treffen.

Zur Verpackung an sich: Die CD wird mit einem Spielfeld geliefert, inklusive drei Kronkorken mit den Initialen B, F und R. Wie man die aus Berlin (aus Berlin) kommende Band kennt, ist es aber kein normales Gesellschaftsspiel, was dem geneigten Besitzer der CD da angereicht wird. Für dieses Spiel muss man »Hardcore« sein. Anstelle ein paar Felder vor und zurück zu springen muss man sich hier seinen Erfolg sauer verdienen: Essen kochen, Mitspieler küssen, uralte Getränke aus dem Kühlschrank exen und »Freunde« aus seinem Handyverzeichnis löschen. Kleines Manko: Die CD dient als Drehscheibe. Ich bezweifle, dass das über die Zeit hinweg besonders gesund für die CD selbst ist. Aber wie Farin Urlaub schon sagte: So kaufen die Leute halt mehrere Alben, wenn die eine CD kaputt geht. Raffiniert.
Die Schachtel an sich sieht sehr alt und abgenutzt aus, wie ein altes Brettspiel, was seit Jahren im Schrank vermodert und an das man sich irgendwann mit viel Freude zurückerinnert, wenn man es herauskramt. Selbst das Material der Verpackung ist ein wenig rauer als die normalen Pappschachteln von CDs.
Hier gibt es also wenig zu motzen, »Die Ärzte«-üblich bekommt man hier eine sehr hübsche, ansehnliche Platte für sein Geld.

Und nun wohl zu dem Wichtigsten, der Musik:
»Auch« ist ein aus 16 Tracks bestehendes Wunderwerk der guten Laune. Ohrwurm trifft auf Ohrwurm, besonders Farin Urlaub trumpft, wie eh und je, auf dieser Platte mit seinen fetzigen Pop-Songs wie »M&F« auf, die einem im Kopf bleiben und wahrscheinlich auch nie wieder verschwinden werden. Das ansonsten sehr rocklastige Album lebt von seiner Energie und dem Spirit, der nie enden wollenden Experimentierfreudigkeit der »Die Ärzte« und der Lebenslust, die durch jeden Song transportiert wird. Das Album ist insgesamt sehr homogen, und die gerecht aufgeteilten Tracks, bei dem jeder ein etwa gleich großes Stückchen vom Kuchen abbekommt, sind ein weiteres Sahnehäubchen.
Neben Farin Urlaub, der wahrscheinlich, selbst wenn er wollte, keinen schlechten Track zustande bringen könnte, trumpft auch Rodrigo hier sehr stark auf. Hielt ich seine Songs in der Vergangenheit größtenteils nur für nettes Beiwerk, gehört mein Lieblingslied auf der Platte, »Sohn der Leere«, ihm. Seine übrigen, eher ruhigeren Songs bremsen die hohe Geschwindigkeit der Platte ein wenig aus, tun dem Gesamtwerk allerdings gut.
Auffällig an dieser Stelle: Es gibt keine Ballade auf der Platte. Das finde ich in so weit schade, als dass ich das Album im Ganzen als etwas zu schnell empfinde und es mir anstrengend wird, die ganze Tracklist mehrfach hintereinander zu hören, auch wenn alles gut aufeinander abgestimmt ist. Ein, zwei Oasen der Ruhe wären nett gewesen.
Aber dann kommt er, der Grund, warum dieses Album nur vier Sterne erhält: Bela B. Was diesen einst so großartigen Musiker in den letzten Jahren reitet, weiß ich nicht, jedoch scheint er sich für mich immer mehr von der bewerten »Ärzte-Formel« abzuwenden. Nichts gegen Innovation, aber sein Sound erinnert immer mehr an Schlager, womit ich persönlich so gar nichts anfangen kann. Auf »Jazz ist anders« war das »Bela-Problem« ein Ähnliches, und auch sein zweites Solo-Album gab mir kaum noch etwas - Deshalb ist es wohl kein Wunder, dass mir seine Werke auf »auch« auch (Ha!) kaum gefallen haben. Bei dem Text von »Miststück« bekomme ich ein sehr unschönes Gefühl, »Bettmagnet« kann auch kaum überzeugen und das Oktavengehüpfe bei »ZeiDverschwÄndung« ist kaum ertragbar. Einziges Licht (am Ende des Sarges) ist »Das darfst du«, wo die alte Arroganz des Grafen kurz mal hervorsticht und einen an die gute, alte Zeit erinnert.
Insgesamt gesehen also ein schnelles, befriedigendes Album mit einigen Low- und vielen, vielen Highlights. Von mir aus hätte man nach Track 11 das Album aufhören lassen können, dann wäre es wahrscheinlich fast rundum perfekt geworden, aber es gibt natürlich auch Leute, die auf »Cpt. Metal« und »Die Hard« kaum verzichten möchten.
Inhaltlich halten sich die »Die Ärzte« nach wie vor in der Waage. Hier mal eine Prise Selbstironie, dort ein wenig Gesellschaftskritik, aber immer originell und ohne großes, alle Alben durchziehendes Schema. »Die Ärzte« mögen zwar nicht die inhaltlich tiefste Band der Welt sein - Aber die Unterhaltsamsten sind sie nach wie vor.
Fans können also aufatmen und brauchen nicht auf das große Fiasko zu warten: Die Ärzte kümmern sich nach wie vor um den Rock.
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am 31. Mai 2012
Ich habe mir voller Vorfreude das neue Die Ärzte-Album mit dem interessanten Titel "auch" bestellt und wurde nicht enttäuscht: 16 neue, erfrischende und tanzbare Songs erwarten den Hörer. Wie immer ist das ganze kreativ und abwechselungsreich gestaltet, sowohl inhaltlich, als auch musikalisch. Der bekannte und immer wieder amüsante DÄ-Humor ist ebenfalls vertreten. Mal singt Bela, mal Farin, mal Rod und immer klingt es gut. Das Album bietet für anspruchsvolle Musikhörer mehr als nur einen Ohrwurm, so sind meine persönlichen Perlen bisher "TCR", "M&F", "Waldspaziergang mit Folgen", "Fiasko" und "Die hard". Einziges Manko ist, dass ich den Eindruck habe, dass das Album gefühlt viel zu schnell durchgehört ist.
Dafür macht aber die Aufmachung der Verpackung einiges her! Die ist nicht nur sehr bunt gehalten, sondern auch da hat man sich wieder etwas Ausgefallenes einfallen lassen: Farbige Bierdeckel liegen bei, die als Spielsteine für ein "Glücksrad"-Tischspiel, auf dessen Rückseite alle Songtexte abgedruckt sind, dienen. Damit kann man sicherlich einen wunderbar amüsanten Partyabend verbringen!
Auch mit dem Album "auch" haben die Ärzte also wieder gekonnt bewiesen, dass sie immer wieder aufs Neue für positive Überraschungen gut sind! Die Ärzte-Fans können zufrieden sein, aber auch alle anderen mit guten Musikgeschmack dürften dem Album jede Menge Spaß abgewinnen. Insgesamt: Empfehlenswert!
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am 31. Mai 2012
Es ist doch einfach immer wieder schön einem neuen Ärzte-Album zu lauschen. Farin der alte Fun-Punk-Vegetarier, Bela, der Graf der Düsternis und Rod The God, der Mann der besser hört, als Lemmy von Motörhead jemals ausgesehen hat (oder so...).
Man muss AUCH sagen, dass AUCH AUCH wieder echte Ärzte-Perlen bietet, die sich AUCH nahtlos in die Historie genialen Spaßes einreihen.
Ich persönlich mag Lieder wie "Bettmagnet", "Tamagotchi" oder "Cpt. Metal", wobei ich eigentlich zu keiner Zeit einen absoluten Ausreißer nach unten bei den Songs ausmachen kann.
Ergo bewegen sich die fantastischen Drei auf weiterhin hohem Spaßniveau.
Einziges Problem ist wohl, dass sich Hörer, die die Schallgrenze der 30 Jahre bereits überschritten haben, und zu denen muss ich mich zählen, mittlerweile beim Hören der immer frischen, jungen Ärzte (Hat der Farin eigentlich Falten?) etwas alt vorkommen könnten. Die Themen sind einfach sehr jugendlich. Und das ist kein Vorwurf.
Da wo die Hosen quasi mitgealtert sind, bleiben die Ärzte wie ein ewig frisches Brötchen am späten Samstagmorgen, das einfach nicht steinhart und trocken werden kann oder will.
Dafür bewundere ich die Truppe. Ich befürchte allerdings, dass ich diese Platte nicht mehr so häufig hören werde, wie damals "Debil" oder "Bestie". Tja, selbst Schuld...
Ergo: Eine sehr persönliche Kritik, die fast mit einer Träne im Knopfloch auf das eigene Alter endet. Nichtsdestotrotz haben wir es hier mit einem prima Album zu tun, dass einfach Spaß macht und nach Sommer schmeckt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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Mit "auch" sind "Die Ärzte" wieder mal und immer noch die beste Band der Welt. Zur CD ist in kürzester Zeit hier in den amazon-Rezensionen alles gesagt worden, deshalb von mir in aller Kürze noch Infos zur limitierten Vinyl-Ausgabe.

Neben den beiden feinen Schallplatten in weißen Papierhüllen liegen in dem zweiteiligen stabilen Pappkarton noch die CD-Ausgabe und das CD-Booklet. Und natürlich drei Kronkorken mit b, f beziehungsweise r daraufgedruckt. Denn "auch" funktioniert eben auch als Brettspiel. Die CD ist das "Glücksrad" (anstelle eines Würfels), das Booklet bietet auf der einen Seite die Songtexte, und auf der anderen das Spielbrett. Leider wurde für die Vinyl-Ausgabe kein richtiges stabiles Spielbrett hergestellt. Ich hätte durchaus noch ein paar Euronen ausgegeben, um in dieser Edition dann auch ein formschönes und stabiles Pappspielbrett zu haben. Diese Chance wurde leider vertan.

Andererseits ist das ja nur Bonus jenseits der Musik - und führt somit nicht zu Sternabzug. Denn hier schließt sich wieder der Kreis: Die Ärzte sind die beste Band der Welt und "auch" ist - wie jedes andere Album von Die Ärzte - das beste Album der Welt. ;)

Fünf verdiente Sterne - und einen obendrauf extra für das herrlich sinnfreie Lied "Tamagotchi".
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am 15. Mai 2012
Das neue Album versprüht eine gehörige Portion Wortwitz und Selbstironie der Besten Band der Welt.
Jeder Künstler kommt zu Wort und bringt seinen individuellen Stil ein. Texte wie " Ich bewerf dich mit Wattebällchen, ich werde dich mit Wattestäbchen ausradieren" Oder "Ich habe einen Gott bei mir im Regal!" können nur aus der Feder der Die Ärzte stammen.
Hart und laut, wie in alten Zeiten, fällt es zugegebenermaßen nicht aus, aber Pop ist auch anders.
Das fragwürdige Lied "Zeitverschwändung" hat so manchen Fan geschockt und Kritiker erfreut, aber es ist ein einmaliger (vielleicht gewollter) Ausrutscher auf der CD!
absolute Kaufempfehlung
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am 19. Oktober 2014
Was soll man zu den Ärzten sagen: Sind halt die Ärzte. Wie gewohnt klasse Musik und sehr gute Aufnahmen. Spitze
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am 15. Dezember 2012
Also die CD ist wieder recht gut gelungen. Beim ersten hören gefielen mir gleich so 8 - 10 Titel was eigentlich fürs erste hören nicht übel ist.
Ob es nun noch Punkrock ist was hier so geboten wird sollte jeder für sich selber entscheiden.
Mir gefällt die Scheibe.
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am 12. Mai 2016
Es gibt vielleicht ein einziges Lied auf diesem Album, dass ich mir immer wieder anhören kann. Alle anderen Lieder wirken auf mich irgendwie wie eine Sammlung von schlechteren B-Seiten. Und ich denke das kann ich sagen, immerhin fand ich die B-Seiten Sammlung auf dem Bäst Of eigentlich vollkommen gelungen. Bei dem Brettspiel ist scheinbar außerdem ein Fehler unterlaufen: Ich habe zwei Farin-Kronkoren, der von Rod ist nicht dabei.

Wer noch nicht viel Ärzte Musik besitzt sollte meiner Meinung nach lieber zum Vorgänger greifen.
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am 13. April 2012
Dieses Album ist eine echte Überraschung.

Als erstes die Titelauswahl. Endlich merkt man wieder den 100%igen Spaß beim Produzieren.
Ein richtiges "Gute Laune" Album wurde da mal produziert.
Schon bei "Jazz ist anders" haben sie angefangen, wieder mehr natürlicher zu werden und dieses Album ist die konsequente Steigerung!

Wer das nicht glaubt, schaut vorher mal die ganzen Videos an, die auf ihrer bademeister.com-Seite zu finden sind.

Es lohnt sich "auch" das Album als CD zu kaufen - inklusive einem Spielplan (Booklett inkl. CD) und Kronkorken als Spielfiguren.
Ich war wirklich überrascht über den Einfallsreichtum!

Da macht es keinen Sinn, sich nur die MP3s zu kaufen (oder irgendwo herunterzuladen)!

Ich habe das Album vorbestellt und heute am Datum der Veröffentlichung bekam ich es zugeschickt! Funktioniert also toll bei Amazon!
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TOP 500 REZENSENTam 4. Mai 2012
Irgendwie hatte ich mir etwas mehr erhofft. Aber so ist es, wenn man mit hoher Erwartung an etwas heran geht.
Die meisten Lieder sind eher ruhig und Teilweise hören sich manche Nummern etwas Popig an, es sind aber auch schnellere Nummern vertreten und der Wortwitz kommt natürlich auch nicht zu kurz.
Im Großen und Ganzen ist es eine nette Mischung und manche Lieder erschließen sich einem erst nach mehrmaligem Hören.
Leider gibt es aber auch Songs mit denen ich gar nichts Anfangen kann...
Ich hätte mir zwar mehr schnellere und härtere Nummer gewünscht aber so ist das mit den Jungs aus Berlin und dem Punkrock nun mal, einfach unberechenbar.
Schlecht ist das Album nicht aber ich würde es als etwas ruhiger bezeichnen.
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